14:19:08 | Dienstag, 9. Januar 2007
Ein schweizerisches Euthanasie Unternehmen schwärmt in seiner Werbung von einem angeblich „sanften Hinübergleiten in den Tod“. Die Wirklichkeit ist weniger idyllisch.
(kreuz.net, Zürich) Schon seit längerem hat das Schweizerische Euthanasie- Unternehmen ‘Dignitas’ seinen
Geschäftsbereich auf Nicht-Schweizer
ausgedehnt.
Die Firma hat jetzt bereits am Selbstmord von mehr
als 600 Nicht-Schweizern verdient. In den Jahren 2003 und 2004 machten Lebensmüde aus Fremdländern mehr
als 80 Prozent der Kundschaft aus.
Die Euthanasierung wird sehr schnell abgewickelt. Innerhalb eines
Tages können Todeskandidaten anreisen, den obligatorischen Arztbesuch absolvieren und anschließend den
Selbstmord begehen.
Kürzlich behauptete der Chef des Unternehmens, Ludwig A. Minelli (74), in einem
Vortrag, sein Geschäft „ohne jede Komplikation“ auszuüben.
Doch die Schweizerische Wochenzeitung ‘Sonntagszeitung’
berichtete etwas Anderes.
Ein Kunde von ‘Dignitas’, der wegen der Folgen eines Schlaganfalls Selbstmord
begehen wollte, sei geschlagene 72 Stunden – drei Tage lang – im sich selber zugefügten Todeskampf gelegen.
Der Selbstmörder führte sich über seine Magensonde ein Gift zu – und verendete dennoch nicht sofort.
Seinen dreitägigen Todeskampf, bei dem teilweise Schaum vor den Mund trat, beendete er schließlich in
einem Spital.
Zwei weitere Zeugen erheben schwere Vorwürfe gegen das Selbstmord-Unternehmen.
Die zwei
waren im letzten November mit einer lebensmüden, deutschen Frau (43) nach Zürich gereist, um ihr beim
Selbstmord zuzusehen. Die Deutsche litt an einem Gehirntumor.
Die Sterbewohnung, in der sie sich umgebrachte,
sei eine verwahrloste Kammer gewesen – schildern die Zeugen. Es habe zentimeterdick Staub gelegen. Das
Bett habe gebraucht und nicht frisch bezogen gewirkt.
Eine Zeugin brach vor der ‘Sonntagszeitung’ in
Tränen aus, als sie über den Todeskampf sprach. Die Selbstmörderin habe schreiend nach Luft gerungen
und ausgerufen: „Das brennt, ich brenne!“
Danach habe sich ihre Haut aufgrund aktuer Atembeschwerden
violett verfärbt.
Sie verendete nach 38 Minuten und mehreren Erstickungsanfällen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#21
methusalix † 22:49:47 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#20
Maledica 12:40:51 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#19
Nanny Ogg 11:08:26 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#18
möchtegern-kathole 00:37:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#17
verecundus 00:34:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#16
Nanny Ogg 00:29:00 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#15
möchtegern-kathole 00:22:28 | Mittwoch, 10. Januar 2007
#14
Elendester Sünder 22:52:41 | Dienstag, 9. Januar 2007
#13
waldemar hammel 20:56:34 | Dienstag, 9. Januar 2007
#12
methusalix † 20:07:47 | Dienstag, 9. Januar 2007
#11
Nanny Ogg 19:50:42 | Dienstag, 9. Januar 2007
#10
möchtegern-kathole 19:01:38 | Dienstag, 9. Januar 2007
#8
Maledica 16:12:13 | Dienstag, 9. Januar 2007
#7
semper reformandus 16:00:47 | Dienstag, 9. Januar 2007
#6
nightlight20022001 15:49:48 | Dienstag, 9. Januar 2007
#5
Maledica 15:48:43 | Dienstag, 9. Januar 2007
#4
Kurti 15:32:26 | Dienstag, 9. Januar 2007
#3
semper reformandus 15:32:04 | Dienstag, 9. Januar 2007
#2
Sulpicius 15:20:03 | Dienstag, 9. Januar 2007
#1
Maledica 14:48:23 | Dienstag, 9. Januar 2007