Evolution
Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der westlichen Dekadenz und der Ausbreitung von Theorien wie jenen über eine angebliche Evolution der Lebewesen? Von Dr. med. Stephan Puls.
Die westliche Ideologie der Evolution wird von der Wirklichkeit eingeholt
Die westliche Ideologie der Evolution wird von der Wirklichkeit eingeholt
(kreuz.net) Mons. Michael Okoro, Bischof der ostnigerianischen Diözese Abakaliki nahe der Grenze zu Kamerun hält von der Evolutionstheorie nicht viel.

Deshalb lud er Ende Oktober das Kolbe-Center zu einem Seminar in seine Diözese ein.

Das Kolbe-Center ist die bedeutendste katholische evolutionskritische Vereinigung. Sie ist überwiegend im angloamerikanischen Raum beheimatet.

Das Seminar wurde vom Direktor des Kolbe Centers, Hugh Owen, und zwei Mitgliedern des Beirates, dem Geophysiker, Dr. Josef Holzschuh, und Hw. Dr. John Obasi geleitet.

Hw. Obasi ist Priester der Diözese Abakaliki und hat gerade an der Duquesne-Universität in den USA in Bioethik promoviert.

Bischof Okoro sorgte für eifrige Teilnahme am Seminar, das am Samstag dem 28. Oktober 2006 stattfand. Es war für alle ungefähr hundert Diözesanpriester verpflichtend.

Die Geistlichen erschienen gerne und zahlreich. Eingeladen waren auch alle Seminaristen, Ordensleute und verantwortliche Laien. Viele kamen. Der Bischof war ebenfalls anwesend.

Die Vertreter des Kolbe Centers legten die überlieferte kirchliche Schöpfungslehre dar.

Diese war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis – auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der Sintflut.

Für ihre Thesen gaben sie naturwissenschaftliche Argumente und zeigten die zahllosen Schwachpunkte und Märchen der gängigen Evolutionstheorien.

Ein Leiter der diözesanen Legion Mariae berichtete, nach der Lektüre des Buches eines Apologeten der Konzilskirche zugunsten einer theistischen Evolutionstheorie, von einer schweren Glaubenskrise heimgesucht worden zu sein.

Das Publikum war begeistert. Man brauche zwar die westliche Technik und Medizin – aber nicht die westliche Ideologie und schon gar nicht die Unmoral der Industrieländer.

Ebenfalls Ende Oktober war das Kolbe Center erstmals von einem großen Lebensrechtskongreß in der US-amerikanischen Stadt Kansas eingeladen, um über den Zusammenhang zwischen Evolutionstheorie und der Kultur des Todes zu sprechen.

Bildquelle: Die Webseite ‘worth1000.com’ veranstaltet Wettbewerbe für Photoshop-Talente
      
97 Lesermeinungen
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#98   Problemsucher   03:12:26 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Burgorus
Sie schrieben: „würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium eingetrichtert wurde.“
Diese Verschwörungstheorie ist, verzeihen sie bitte, lächerlich. Die Wissenschaftler, die an den Univeritäten ausgebildet werden, sind doch beileibe nicht alle Idioten, die nur das glauben, was ihnen wie sie sagen, im Studium „eingetrichtert“ wurde. Alles, was die Naturwissenschaft in den letzten hundert und mehr Jahren herausgefunden hat, wurde wieder und wieder überprüft. Dabei wurden oft auch allgemein anerkannte und als zutreffend eingestufte Theorien widerlegt und über Bord geworfen (z.B. galt das Atom lange Zeit als das kleinste mögliche Teilchen, Atom=das unteilbare). Würden die Wissenschaftler nur nachbeten, was ihnen ihre Professoren lehren, dann würde es zu keinem Fortschritt kommen. Die Wissenschaftsausbildung zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Studierenden dazu aufgerufen werden, zu zweifeln. Und zwar an allem. Wenn sie sich Albert Einstein anschauen, so müssen sie anerkennen, dass er sehr viele der damals als eindeutig klar definierten Aussagen der Wissenschaft vernichtet hat. Und so ist es auch heute noch. Vor kurzem erst wurde eine neue Theorie erdacht, die String-Theorie, die den Aufbau der Materie ganz anders beschreibt, als alle Theorien vorher. Das zeugt nicht von „Eintrichterung“.
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#97   methusalix †   02:37:34 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Burgorus
Burgorus: @Metusalix
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler…?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen
Mit Verlaub, das ist doch viel zu umständlich! Erst die Evolutionstheorie gegen alle Beweise durchsetzen und dann warten bis man an die Macht kommt? Unsinn! Wer an die Macht will, nimmt ein paar Soldaten mit Maschinenwaffen und putscht sich an die Macht, so wie Franco und Pinochet das getan haben. Alles andere ist derartig umständlich, dass es nie funktioniert.
Sie haben Angst vor Machtverlust der katholischen Kirche oder des Christentums? Nur von welcher katholischen Herrschaft schreiben Sie? Von der in Neu Delhi? Von der in Beijing, oder von der in Tokio?
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten …Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Nicht der Herausgeber, oder der Chefredakteur einer Zeitschrift bestimmt, was in seinem Blatt veröffentlicht wird, sondern jeder darf in jedem Blatt eine Veröffentlichung erzwingen? Dann wird pro familia in Deutschland in jedem Kirchenblättchen einen Artikel über wirksame Verhütungsmethoden veröffentlichen, mitsamt Anschriften von Kliniken und Praxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden.
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#96   Burgorus   15:01:08 | Samstag, 13. Januar 2007
@Metusalix
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren, dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden zu können.
Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür, dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
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#95   methusalix †   13:12:35 | Samstag, 13. Januar 2007
Abgesehen von dem ganzen Unsinn, der hier verbreitet wird,
kann jemand aus der Gruppe der Evolutionsgegner folgende Frage beantworten:
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Es wird hier immer argumentiert, dass die Evolutionstheorie NICHT die Grundlage für viele weitere wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse, bis weit in den Bereich der Praxis hinein, sei.
Warum sollten also Forscher das „Lügengebäude“ über eineinhalb Jahrhunderte aufrecht erhalten, ja sogar immer wieder mir neuen „Lügen“ (= Forschungsergebnissen) unterstützen und ausbauen?
Einfach nur um weiter zu lügen? Auch wenn es letztendlich keinerlei praktischen Nutzen hat? Oder haben sich neunundneuzig Prozent aller Wissenschaftler gegen die Fundamentalisten jeglicher Couleur verschworen, um diese „von Gott abzubringen“?
So eine Verschwärungstheorie würde ich als Erklärung noch am ehesten akzeptieren. Man sieht sich ja in einschlägigen Traditionalistenkreisen von Feinden umzingelt und weiss, dass nur die Abkehr von der Evolutionslehre „die Welt erretten kann“!
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#94   Burgorus   00:25:46 | Samstag, 13. Januar 2007
@agmen
Ich habe mich über Galilei durch persönliche Gespräche mit glaubenstreuen Katholiken, vor allem aber durch das Internet informiert. Leider ist ein Artikel betreffs seiner ganzen Schwindeleien vom Internet weggenommen. Dessen Inhalt ist aber zum großen Teil auch in folgendem, sehr aufschlussreichen Artikel von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. h.c. Thomas Paul Schirrmacher enthalten:
Galilei-Legenden www.professorenforum.de/…artikel1/schirrm.htm
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders empfehlenswert ist.
Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist:
Dem Galilei die Federn gerupft www.solidaritaet.com/…on/1996/2/herold.htm
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute.
Dass es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten, vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen.
Hauptvertreter des Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum.
Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
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#93   agmen II.   22:14:49 | Freitag, 12. Januar 2007
@Burgorus
Besten Dank für die Email!!
Schauen Sie nun in ihr Postfach!
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#92   agmen   20:33:22 | Freitag, 12. Januar 2007
@burgorus
Sie kennen wahrscheinlich das Schauspiel von Bertold Brecht „Das Leben des Galilei“. In diesem Schauspiel wird Galilei zum „Märtyrer des Wissens“ erhoben. Herr Brecht nannte dort die Figuren Personen und nicht Charaktere, weswegen ich davon ausgegangen bin, dass die Figuren auch tatsächlich sich so verhalten haben. Man muss also, mit dem heutigen Wissen, das man hat, Brecht eine grottenschlechte Recherche vorwerfen?
…der Editor ist frei…
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#91   Burgorus   18:35:57 | Freitag, 12. Januar 2007
@Problemsucher @agmen (nach Zwischenposting)
Dass es schriftlose Völker gegeben, hat, wollte ich schon öfters erwähnen. Es gibt auch den Satz in jüdischen Schriften: „Der Mensch sollte das Schreiben nicht lernen;“ das gegebene Wort sollte genügen. Es sollte hier Betrug vorgebeugt werden. Die orthodoxen Juden, die diese Schriften haben, glauben aber auch an eine 6000 Jahre alte Welt. Auch die Kelten haben keine Schriften hinterlassen, da sonst das Gedächtnis schwächer wird, weil man nicht mehr gezwungen ist, sich alles merken zu müssen. Dennoch bleibt es doch äußerst unglaubwürdig, dass der „Mensch“ „994000“ Jahre lang nicht zu schreiben angefangen hat, obwohl doch schon der Halbaffe mit seinen 1000 Fällen und 500 Zeitformen sprachlich viel mehr drauf hatte als wir heute. Alle 1000 Jahre etwa ging ein Casus (Equitiv, Lokativ, Ablativ, Genitiv, …) verloren, alle 2000 Jahre eine Zeitform (Aorist, Optativ, …). Die Extrapolation, kommt dann auf die Zahlen 1000 und 500. Auch die Astronomen beherrschen diese Art von Extrapolation und kommen auf ein Universumsalter von 13,7 Milliarden Jahre. Ein evolutionsgläubiger Wissenschaftler hat mir vom Streit der Paläontologen mit den Evolutionisten erzählt. Im Gegensatz zu Evolutionisten fordern Paläontologen die Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar, Wieso sollte es also Adam und Eva nicht gegeben haben? Ich habe mal die Vermehrungsrate des Menschen aus dem 19. Jahrhundert zugrunde gelegt und zurückgerechnet, wann es erst zwei Menschen waren.
Ca. 5000 Jahre.
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#90   agmen   15:05:21 | Freitag, 12. Januar 2007
@burgorus
Herzlichen Dank für die Erklärung.
Gibt es vielleicht ein lesenswertes Buch, das sich mit diesem Thema näher befasst?
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#89   Problemsucher   00:11:22 | Freitag, 12. Januar 2007
@Burgorus
Sorry, war trainieren.
Muss jetzt noch was zu dem Schrift-Artikel sagen: Dass ich ihre Satire nicht verstand war wohl mein Fehler. Aber: Sie gehen überhaupt nicht darauf ein, dass es auch heute nich Menschen gibt, die nichts verschriftlichen, was der Hauptteil meines Posts war. Dass man also keine Schriftzeugnisse von vor mehr als 5000 Jahren findet (wobei ich keine Ahnung habe, ob das überhaupt zutreffend ist, bin ja schliesslich kein Experte auf diesem Gebiet) ist nicht verwunderlich, da damals die Menschheit noch keine Staatswesen kannte und somit keine Schrift nötig hatten.
Dass ich das „Alter des ersten Menschen Adam von 930 Jahren“ nicht bestritten habe, liegt übrigens einfach daran, dass Adam in einer fleischlichen (also als ein konkreter Mensch) Form nicht existiert hat. Ich dachte, das sei bei meinem Artikel klargeworden, wenn ich sage, dass die Erde ca. 4,5 Mrd. Jahre alt ist.
Sie beziehen sich bei der Angabe des Erdalters auf Bischof Ussher, nehme ich an, der 1650 anhand der Bibel und der Generationenfolge darin das Alter der Erde seit der Schöpfung ausgerechnet hat. 1650!! Da hatten die Menschen noch keinerlei Ahnung vom Aufbau der Materie, des Universums und dergleichen. Das kann doch nicht ihr Ernst sein, dass sie das heute noch für absolut wahr halten?!
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#88   Burgorus   23:32:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen
@Gotthard: Auch das ist falsch. Ich halte keinen Vermittler. Ich kenne ihn, habe ihm meine Arbeit geben, und er hat sie, ohne mein Wissen, weiter vermittelt. Da diese Weitervermittlung in meinem Sinne war, war sie in Ordnung. Interessante Sachen wollen verbreitet werden; man muss aber darauf achten, dass sie nicht in falsche Hände geraten.
@agmen: Galilei hat im astronomischen Streitfall nichts anderes getan als Kopernikus übernommen. Schon 1609, als er den Wissenschaftsstreit mit Kardinal Bellarmin (den die Wissenschaftstheorie unumstritten zugunsten Bellarmin wertet) verloren hatte, war seine Kopernikus-Kopie von Kepler überholt, der bereits wusste, dass sich die Planeten in Ellipsenbahnen um die Sonne drehte. Kepler hatte Galilei seine Theorie zugesandt (möglicherweise verschlüsselt), aber die interessierte ihn nicht, da sie seinen eigenen Ruhm nicht mehrten. Galilei hat in seinem Dialogo nicht geforscht, sondern seine wissenschaftlichen Gegner regelrecht verarscht. Papst Urban VIII. förderte ihn dennoch, bis er entweder sich selbst in den verarschten Personen erkannte (wie in einem Internetartikel behauptet) oder vom spanischen König gedrängt wurde, seine Behauptungen zu widerrufen. Galilei wurde nie gefoltert (nur eine formale Androhung, die bei über 60jährigen nicht ausgeführt wurde). Als Galilei 1633 widerrief, war sein alter Schnee bereits seit 24 Jahren durch Kepler überholt.
Wissenschaftsfeindlich waren die Protestanten, die Philosophen, nie aber die Katholiken.
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#87   Gotthard   22:49:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus
Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach Geld verlangt, sondern mein Vermittler.
Ja, ja, wer sich wegen der eigenen Wichtigkeit einen Vermittler hält … fällt schon einmal rein.
Sind Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden?
ja, mit einem naturwissenschaftlichen Diplom einer angesehen Technischen Hochschule…(Strunz!!!)
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#86   Burgorus   22:42:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: @agmen:
„Also doch der schöne Mammon.“ Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach Geld verlangt, sondern mein Vermittler. Dass ich das Geld jetzt betont habe, halte ich für einen Fehler, der sich aus Ihrem Versuch, meine Anonymität zu entlarven, ergeben hat. Es hätte genügt zu sagen: Der Vortrag meiner Forschung betrifft die Bekehrung eines Volkes. Hat dieses meine Forschung ohne mich, bin ich weniger interessant für es, und wer wird es dann zum katholischen Glauben führen?
Mea culpa. Und danke für Ihren Hinweis auf meine Prahlerei. Sind Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden?
@agmen: Der protestantische Astronom Kepler wollte von Galilei ein Fernrohr. Dieser Pfau aber hat es ihm verweigert. Kaepler hat es vom katholischen Bayernherzog bekommen. Von den Protestanten wurde er verfolgt. Aufnahme fand er beim katholischen Kaiser. Mit Mühe konnte er es verhindern, dass seine Mutter nicht als Hexe verbrannt wurde. Der Katholik Galilei wurde von den Katholiken nicht verfolgt. Man verlangte nur, dass er seine Forschung auf Latein schreibe und nicht in der Volkssprache italienisch und dass er sie als Hypothese formuliere. Verhindert sollte werden, dass die Katholiken in die Hände der Protestanten getrieben würden: Steht denn nicht in der Schrift: „Sonne, stehe still!“ Sie leugnen also die Schrift, indem sie behaupten die Sonne stehe ohnehin still. Die Wissenschaftstheorie gibt heute dem Kardinal Bellarmin Recht, er dürfe es nur als Hypothese formulieren.
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#85   Gotthard   22:12:53 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus
also doch der schnöde Mammon … erst die hehren Töne – und dann doch das Bankkonto …
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#84   Burgorus   22:08:21 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen
@Gotthard:
Sicher wird meine Forschung viele interessieren. Aber nicht viele werden dafür bezahlen. Und von Ihnen erwarte ich das am allerwenigsten. Mein Vermittler hatte viel, sehr viel Geld für den Vortrag dieser Arbeiten verlangt. Und sie waren bereit, alle seine Forderungen zu erfüllen.
Am Partnerstaat ist es nicht gescheitert, nur mein eigener Staat sah dessen Sicherheit nicht gewährleistet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So will ich diese wichtige Forschung nicht Ihnen, einem armseligen Apostaten überlassen.
Das ist keine Auftragsarbeit im Sinne: „Mach das und das!“ Nein, ich habe was rausgekriegt, und der Partnerstaat hat gemerkt, dass es hoch interessant ist, so wollte er es haben. Ich habe die Forschung bestimmt, nicht der Partnerstaat.
Mein Bruder ist ebenfalls Forscher: Er hat aber ein Patent entwickelt. Sein Produkt wird in einem Jahr auf den Markt kommen. Wissen Sie, wenn man viel in eine Erfindung investiert hat, will man was dafür ernten.
Wieviel bieten Sie für meine Forschungsergebnisse?
Ich habe einige Jahre in meinem Lebenslauf, wo ich aufgrund eigener Forschung, die keine Auftragsarbeit ist, nicht viel verdient habe. Sollte sich meine Forschung nicht auch mal auszahlen?
Was andere wichtige Forschungen betrifft, sind diese mehr fachbezogen. Sie sind erst in der Einreichphase. Verrate ich sie, ist doch – das sollten Sie doch merken – meine Anonymität dahin.
@agmen: Mir sind die Zeichen ausgegangen. Warte auf Zwischen-Posting zum Weiterschrei
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#83   Gotthard   21:42:11 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus
Ich bitte doch einmal um einen Link, um einen Einblick in Deine aufsehenerregenden Arbeiten (=Forschung) zu erhalten.
Ich denke, dass wird viele hier interessieren…!
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#82   Burgorus   21:34:55 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard und den Klischeenachplapperer Hoffnung
@Gotthard:
Wenn Sie Sachen, die Sie publiziert haben, obwohl sie kein Aufsehen erregt haben, als Forschung bezeichnen, ist das Ihre Sache. Mich würde nur interessieren, ob Sie dafür bezahlt worden sind. Wenn ja, ist das in meinen Augen Auftragsarbeit. Aber jeder hat so seine Vorstellung von Forschung.
@Klischeenachplapperer Hoffnung:
Es ist so eine Art, dem Gegenüber Hochmut vorzuwerfen, obwohl es gar nicht behauptet hat, es sei „gescheit“. Im Gegenteil habe ich mich über die Gescheitmacher Kopernikus und Galilei (Kepler hat ihn einen Pfau genannt) beschwert.
Was ich Ihnen vorgeworfen habe, ist, längst widerlegte Klischees nachzuplappern, z.B., dass man früher geglaubt habe, die Erde sei eine Scheibe.
Und wenn Sie kreuz.net lesen, sollten Sie bemerkt haben, dass es kreuz.net darum geht, verlogene Klischees zu entlarven.
Aber anscheindend halten Sie ja kreuz.net für unseriös, sodass Sie die von kreuz.net verkündete Wahrheit nicht wahrnehmen.
Ich habe durchaus Ihre Ironie oder Satire in Ihren Statements verstanden. Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich mich gewundert habe: Ist denn Hoffnung einer von uns?, bis ich die verdrehte Ironie bemerkt habe.
Das Problem ist: In jedem Spaß steckt eine Wahrheit oder das, was man dafür hält. Unliebsame „Wahrheiten“ per Ironie rüberzubringen ist viel gefährlicher als sie direkt zu sagen. Deswegen bin ich eingeschritten und habe klar gemacht, dass Ihr beiden nichts anderes als primitive Klischee-Nachplapperer seid.
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#81   agmen   21:27:10 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Lieber Burgorus
Sie schrieben:
„Es gibt heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen abstamme.“
So steht es in meinem Biologieoberstufenschulbuch!
und nicht nur das…
Wir behandeln im Geschichtsunterricht zur Zeit das Thema „Renaissance“.
Wenn Sie wüssten, was uns dafür ein Schund beigebracht wird…und wir jungen Menschen sind leider alle sehr naiv und nehmen alles einfach so hin.
Letztens erzählte die Geschichtslehrerin, Galilei sei auf Veranlassung der Kirche gefoltert worden (!)…obwohl sogar ich schon oft zuvor gelesen hatte, dass dieses nicht stimmt…
Auch wurde uns vorgegaukelt, dass im gesamten „so schwarzen“ Mittelalter die christlichen Europäer an ein Firnament glaubten. Dank ihnen bzw. durch den Spiegel(!)artikel bin ich jetzt eines Besseren belehrt.
Naja, so ist der Schulalltag!
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#80   Gotthard   21:19:08 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus
Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung.
eine interessante Ansicht … meine Forschungen im Labor haben auch kein Aufsehen erregt, aber Niederschlag in der wissenschaftlichen Publizistik gefunden. Ich bezeichne sie auch weiterhin als Forschung!
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#79   Burgorus   21:11:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: Nein.
Die Forschung, die ich Auftragsarbeit nenne, würde jeder andere Forschung nennen, da sie in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen ist. Nur ich und mein Bruder haben eine größere Erwartung von Forschung. Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung.
Das mit der Zerfallskonstante, die ja deshalb Konstante heißt, weil sie als konstant angenommen wird, soll nur andeuten, dass nicht alles, was als selbstverständlich angesehen wird, selbstverständlich ist. Man kann nicht von einer Konstanz über Jahre hinweg auf eine Konstanz über Jahrtausende hinweg schließen. Nur der umgekehrte Schluss ist möglich.
Über meine „Auftragsarbeiten“ zu sprechen, hat keinen Sinn. Es handelt sich hier um ein ganz anders Thema, wovon nur die wenigsten etwas verstehen. Und es ist auch keine Schande, davon nichts zu verstehen. Meine Forschungsergebnisse sind viel interessanter. Sie vorzutragen ist auf politische Ebene erwünscht, jedoch auch mit politischen Schwierigkeiten verbunden, die nicht ich verursacht habe.
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#78   Hoffnung   21:04:18 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Burgorus: An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon
Es gibt immer Gescheite, die so gescheit sind wie Sie.
Leider sind Sie zu Gescheit um zu erkennen wann Ironie Ihren Weg kreuzt.
Anderseits fällt es Ihnen ebenso auf, das wir hier auf einem der führenden „christlichen“ online Portalen sind. Daher ist das was Sie uns vorhalten nur das Ergebnis der „Missionierung“ durch Kreuz.net.
Sie sind aber anscheinend schon assimiliert.
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#77   Gotthard   20:56:48 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus
Geschweige denn von der Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird.
ist die Erkenntnis, dass die Halbwertzeiten eines Isotops nicht konstant sind, ein Ergebnis Deiner Auftragsarbeiten?
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#76   Burgorus   20:34:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Sie: Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift.
Die Verwunderung über die Tatsache, dass der Mensch heute noch schreiben kann, ist keine unsinnige Aussage, sondern Satire. Es gibt heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen abstamme. Fakt ist aber, dass die Sprache, womit die Schrift unweigerlich verbunden ist, degeneriert, und das wollte ich damit andeuten, indem ich sagte, dass man sich wundern müsse, dass er noch schreiben kann. Doch, Errungenschaften gehen nicht verloren. Wissen kumuliert sich, und so entsteht der Anschein, der Mensch sei heute begabter als vor Jahrtausenden.
Gut finde ich, dass Sie das Alter Adams von 930 Jahren nicht bestritten haben. Er war nicht mit der Verschlechterung seines Telomerase-Enzyms belastet. Es gibt übrigens auch Menschen, die an der Progeria-Krankheit leiden und mit 20 Jahren schon wie 90 aussehen. Sie haben, wie die Wissenschaft festgestellt hat, eine noch schlechtere Telomerase.
Ich kann mich erinnern, dass Sie geschrieben haben, dass das Universum 15 Milliarden Jahre alt sei (????). Wie naiv sind Sie denn eigentlich! Wissen Sie denn nicht, dass das Theorien sind, die auf Infrarotverschiebungen und vielen Ceteris-paribus-Annahmen beruhen. Was wirklich astronomisch gesichert ist, ist NUR unser Planetensystem. Alles andere, was um Zehnerpotenzen darüber hinausgeht, sind Spekulationen, sonst nichts.
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#75   agmen   19:38:39 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Würde man alle Atome unseres Universums auf einen Fleck werfen-
und diesen Versuch ein paar millionen Mal wiederholen- dann würde dabei nach der Wahrscheinlichkeits-Rechnung nicht ein einziges Eiweiß-Molekül entstehen. Nicht einmal das!
Und das Leben auf unserem Planeten ist nun wirklich noch wesentlich komplizierteer als so ein Eiweiß-Molekül.
Nach der Wahrscheinlichkeits-Rechnung ist es (nahezu) ausgeschlossen, dass das Leben ein großer Zufall ist.
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#74   Problemsucher   16:38:57 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schrift
Ja, ich denke, die Menschen vor mehr als 6000 Jahren schrieben noch nicht. Sie hatten einfach keinen Bedarf, zu schreiben, da sie in keinem Staatengebilde und nur in allerkleinsten Gemeinschaften lebten. Lässt sich auch heute noch an manchen Völkern ablesen, die in kleinen Sippen irgendwo im Urwald leben und auch nicht schreiben. Auch bei relativ grossen Völkern ist das zu sehen. So kannten die Indianer Nordamerikas keine Schrift. Die Überlieferung übernahmen je nach Volk Schamanen, Druiden oder irgendwelche Priester. Sie brauchten nichts zu verschriftlichen. Genauso war das in der Urzeit bei uns und auch in Mesopotamien und wahrscheinlich überall auf der Welt. Jäger und Sammler ohne „Verwaltung“ haben einfach keine Schrift nötig.
Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift.
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#73   Burgorus   16:23:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Anzunehmen, dass es seit etwa einer Million Jahren den Menschen gibt, er aber erst seit etwa 5000 Jahren schreiben kann, ist schon nahezu phänomenal, wenn man bedenkt, dass der Mensch sogar jetzt noch schreiben kann, obwohl seine Sprache immer mehr zur Affensprache verkümmert. Vergleichen Sie Altgriechisch mit Griechisch oder Latein mit Italienisch. Es erschien ja bereits ein Artikel darüber, ich glaube auch von Herrn Puls. Anzunehmen, dass man damals nichts in Stein ritzte, obwohl dieser Brauch bei Gräbern seit ca. 5000 Jahren bis heute üblich ist, ist nicht minder erstaunlich. Oder nein: Man hat halt genau diese Steine nicht gefunden.
Anzunehmen, dass es Menschen etwa 6000 Jahre gibt,
wovon der erste erst nach 930 Jahren starb, und festzustellen, dass Schriftzeugnisse seit etwa 5000 Jahren existieren, birgt dagegen überhaupt nichts Besonderes. Das ist ja sogar mit der katholischen Lehre vereinbar. Und die „Aufklärer“ sind doch viiiiiiel gescheiter als die.
Es ist sehr schwer, Menschen von der Dogmatik der Geschichts-Lügner, die sich gar Aufklärer zu nennen wagen, loszubringen. Warum ist das so schwer?
Antwort: „Mundus vult decipi.“
@Santa rita: Danke für Ihre Beiträge, die ich ob ihrer Fachbezogenheit stests sehr schätze.
Ich bin jetzt zu einer Feuerzangenbowle eingeladen.
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#72   stat crux   16:12:13 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schöpfungsgeschichte
Im Unterschied zu einem Schöpfungsmythos erhebt die biblische Schöpfungsgeschichte m.E. durchaus den Anspruch, wesentlich wahrhaftige Aussagen mit rationaler Bedeutung über in der Zeit vollzogene Vorgänge zu treffen. Da ist allerhand in der Schwebe, diffus, voreilige Gleichsetzungen sind zu vermeiden, aber der Wahrheitsanspruch „betrifft“ die Geschichte, ist nicht nur „Lobpreis“ oder Symbolik. Beispielsweise ist die Schöpfungsgeschichte mit der Darstellung des Werdens der Schöpfung dem Evolutionsgedanken bei weitem näher als antike Mythen über den Ursprung der Welt. Im Detail bleibe ich hier aber gern inkompetent. Aber wenn wahrscheinlich irgendwo eine einzige (!) Zellteilung die erste war, warum dann nicht auch der Monogenismus?
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#71   Problemsucher   16:02:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Sintflut
Eigentlich komm ich mir ja nen bissl doof vor auf so einen Müll überhaupt zu antworte, aber was solls. Hab Zeit und grad nix besseres zu tun ^-^
Erstens: Wenn das Alles (also Sintflut, demnach dann wahrscheinlich auch Arche) Wort für Wort wahr sein soll, warum gibt es dann viele der Fossilien, die man im Gebirge findet, nicht mehr als lebende Tiere? Müssten doch alle überlebt haben auf der Arche, oder?!
Zweitens: Man kann die Auffaltung der Gebirge und die Plattentektonik messen (GPS).
Was hingegen stimmt, ist, dass die junge Erde von Meteoriten getroffen wurde und die Erdachse sich aufgrund dessen veränderte. So ist im Übrigen auch der Mond entstanden. Aber ein Meteor, der dazu in der Lage ist, hätte evtl schon entstandenes Leben komplett vernichtet. Da hätte auch keine Arche mehr was genützt. Alle Meere verdampft…
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#70   santa rita   15:39:09 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Problemsucher
Wie kommen versteinerte Fische ins Gebirge? Da muss das Gebirge irgendwann mal Meer gewesen sein: Auffaltung der Gebirge durch die Plattentektonik, die man unzweifelhaft messen kann. DAS DAUERT aber lang. Sehr lang.
Fische, Muscheln, Seesterne und andere maritime Gegenstände im Gebirge sind Überbleibsel des globalen Sintflutgeschehens, als die Fluten die Bergspitzen überstiegen haben.
Im übrigen ist die Auffaltung von Gebirgen im Rahmen katastrophischer Ereignisse (Kometeneinschläge etc.) aufgrund der Flüssigkeit des eruptierenden Gesteins eine Frage von Minuten und nicht von zig Millionen Jahren.
Dass die Erde von gewaltigen Himmelkörpern getroffen wurde, zeigt die Schiefstellung der Erdachse zur Umlaufbahn von mehr als 22 Grad. Vor der Sintflut stand die Erdachse senkrecht zur Umlaufbahn, mit der Folge, dass es damals auch keine Jahreszeiten gegeben hat.
Näheres kann man nachlesen in Darwins Irrtum www.amazon.de/…illmer/dp/378442709X und Die Evolutionslüge www.amazon.de/…illmer/dp/3784430260
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#69   Problemsucher   15:24:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Altersbestimmungen
Nun, schriftliche Zeugnisse von vor so langer Zeit werden sie kaum finden, da die Menschen damals entweder keine Schrift kannten oder solche Zeugnisse mittlerweile längst zerfallen sind.
Aber Altersbestimmungen lassen sich auch ohne C14 Methode machen. Man braucht nur zu schauen, in welchen Erdschichten Überreste zu finden sind. Wenn sie z.B. in einer Burg Ausgrabungen anstellen, finden sie zuoberst mittelalterliche Fundstücke. Falls die Stätte, auf der die Burg steht, früher schon besiedelt war, finden sie darunter beispielsweise römische Fundstücke, darunter dann vielleicht Germanische… usw. usf.
Irgendwann tauchen dann vielleicht Knochen von Tieren auf, die mit Steinwerkzeugen bearbeitet wurden.
Allein daher kann man das Alter schon ungefähr bestimmen, genauer gehts dann eben mit der C14 Methode. Und natürlich, wenn man anzweifelt, dass der radioaktive Zerfall von Kohlenstoff-Isotopen nicht konstant ist, dann kann man diese Methode vergessen. Aber es gibt noch andere. Obwohl ich weiss, das Wikipedia auf dieser Seite ziemlich ungern gesehen ist, fasst folgender Artikel die Methoden ziemlich gut zusammen: de.wikipedia.org/wiki/Geochronologie
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#68   Burgorus   15:05:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher
Es zeugt von Wissenschaftlichkeit, wenn Sie eins der Bücher ausleihen wollen. Besser wäre es aber, sich bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen um aktuellere Literatur zu bemühen. Da kämen Sie auch mit nichtgekauften Wissenschaftlern in Kontakt.
Es gibt immer noch Leute, die es nicht glauben: Bezahlte Forschung ist keine Forschung, sondern Auftragsarbeit. Ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe ca. 8 Jahre lang Forschung genannte Auftragsarbeit gemacht und 7 Jahre lang geforscht. Auch die Auftragsarbeit habe ich veröffentlicht, weil mans braucht. Wirkliches Interesse hat aber nur meine Forschung erregt, stoße aber auf viele Schwierigkeiten.
Sie sagen, es gäbe Kulturen, die älter sind als 6000 Jahre. Auf welche Schriftzeugnisse beziehen Sie sich da? Konnte man sie bereits entziffern? Meines Erachtens gehen die ältesten auf ca. 3000 vor Christus zurück. Ich vermute, dass Sie sich eher auf radiometrische Uhren oder C14-Methoden beziehen, die unter vielen Cetris-paribus-Annahmen arbeiten. Bei C14 ist es z.B. das Anfangsverhältnis zwischen C12 und C14, das sich umweltbedingt ändern kann. Geschweige denn von der Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird.
Zu den Milliarden von Galaxien. Das klingt toll, ist aber wieder nur ein Faktor von vielleicht 10 hoch 20 Planeten. Analoges gilt bei Lotto. Solche Zahlen fallen im Vergleich zu den Hunderten oder Tausenden von Zehnerpotenzen in den Bereich von deren Fehlergrenzen, verdienen nicht mal beachtet zu werden.
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#67   Problemsucher   14:10:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus
Werd bei Gelegenheit mal eines der Bücher ausleihen.
Aber dennoch: Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten gering sein mögen, kann es dennoch passieren. Ist genauso mit Lotto spielen. Wenn man sich genauer damit auseinandersetzt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Jackpotgewinns tatsächlich ist, sollte man eigentlich nicht spielen. Dennoch gibt es Gewinner. Oder beim Roulette: Es ist unwahrscheinlich, dass ein und dieselbe Zahl öfter hintereinander kommt. Trotzdem tut sie es manchmal. Wenn etwas eine geringe Wahrscheinlichkeit hat, dann heisst das nicht, dass es unmöglich ist.
Schauen sie ins Weltall: Dort gibt es ca. 100 Milliarden Galaxien mit jeweils Milliaren Sonnen, um die wiederum einige Planeten kreisen (jedenfalls manchmal). Wenn sie das einberechnen in die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo Leben wie auf unserem Planeten gibt, sieht die Sache schon anders aus.
Und noch was zu den 6000 Jahren seit dem Sündenfall. Vorher dürfte es (logischerweise) keine Menschen auf der Erde gegeben haben, oder? Dumm nur, dass man Kulturen nachweisen kann, die wesentlich älter sind.
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#66   Burgorus   13:44:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Navon @Problemsucher: @Heinrich von Ofterdingen: Quellenangaben für Wahrscheinlichkeiten
Quellen:
Michael Denten (1985), Evolution: A Theory in Crisis, Warwickshire, UK, Burnett Baoks Limited, S. 238.
Henry Quastler (1964), The Emergence of Biological Organization, New Haven, CT, and London, UK: Yale University Press, S. 7.
Quastler gibt Wahrscheinlichkeiten von 10 hoch -255 an, Dentem sogar bis zu nur 10 hoch -2000 für das Entstehen von Leben nach dem Zufallsprinzip an.
Bei Quastler gibt es auch einen Auzug im
Internet www.fontaene.de/…sche_bewertung05.htm.
Die unvorstellbar größeren Zahlen, die ich genannt habe, die Zahlen von 10 hoch -100 bis 10 hoch -200, für gewisse Ereignisse in der Evolution, habe ich von einem Chemie-Professor (der Name fällt mir jetzt nicht ein) auf einer Tagung der Studiengemeinschaft Wort und Wissen gehört. Anwesend war hier auch der Vorsitzende und Herr Dr. Junker, der Erstautor eines kritischen Evolutionslehrbuches (der Koautor ist Professor Scherer, ein Mikrobiologe). Auch andere Referenten sprachen von solchen Zahlen. Aber die sind ja Ihrer Meinung nach alle blöd, weil sie sich an der Bibel orientieren und sich für ihre Forschungen nicht kaufen lassen.
@Navon:
Ihre Wahrscheinlichkeiten von 1 % beziehen sich auf Mutationen, die doch kein Mensch bestreitet. Auch Daniel nahm auf Mutationen Bezug.
Ihre Behauptung, Analogiebeweise kämen aus der Mathematik, ist falsch. Sonst wären sie ja sogar mathematisch anerkannt und damit exakt 100%ig sicher.
@Problemsucher: Der Sündenfall war vor etwa 6000 Jahren.
@Heinrich: Ich weiß dass die Milliarden Jahre nicht stimmen
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#65   Gotthard   12:56:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
dann soll der Glaube vor der Vernunft bestehen?
Schöpfungsgeschichte? … im Jahre 2007 immer noch?
Schöpfungshymnus …JA.
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#64   Problemsucher   12:26:47 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Zeiträume
Nebenbei bemerkt… wann soll denn der Sündenfall gewesen sein? Konkret in Jahren ausgedrückt?
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#63   Ydefix   12:25:00 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schöpfung
„So bleibt die Frage: Wie wurde das Programm umgesetzt?
Wurden die neuen Tiere mit einem Schlag vom Himmel auf die Erde „gebeamt“?“
durch Schöpfung von Grundtypen mit sehr hoher genetischer Variabilität.
Theologisch sehe ich das mit den 6X24 Std. nicht so „locker“. Es ist nämlich klar, dass auch aus der Sicht des damaligen Verfassers mit einem Tag 24 Stunden gemeint sind. Und wenn die hl. Schrift göttlich inspiriert ist, dann müsste man hier eine göttlich inspirierte unwahre Aussage annehmen. Außerdem passt Evolution vor dem Sündenfall ganz und gar nicht in das christliche Weltbild hinein wonach Leid und Tod erst mit der Sünde in die Welt gekommen sind.
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#62   Problemsucher   12:04:28 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Dr. Otterbeck
Sondern? Das ist ja hier die Frage!
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#61   Dr. Otterbeck   11:00:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard
Die Irrtumslosigkeit der Hl. Schrift ist ein so hohes Gut, dass voreilige, billige „Kompromisse“ oft nur mehr Verwirrung stiften. Der Ansatz des holl. Katechismus bspw. (1966) war bestimmt ungenügend. Selbstverständlich ist die Schöpfungsgeschichte auch „Geschichte“, wenn auch nicht in einem vordergründig-naturalistischen Sinn (6 x 24 Std.).
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#60   Problemsucher   02:01:05 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus
Auf die Zahlenspielereien werde ich nicht eingehen, da ich keinen Beleg von irgendjemandem für diese ominösen 10 hoch -100 gelesen habe und auch keine Quellen dafür genannt wurden.
Aber wozu ich etwas sagen möchte ist folgendes:
Sie schrieben: „Dann kommen Sie nun mit den unvorstellbar langen Zeiträumen von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat).“
Der Nachsatz in den Klammern… Was heisst hier „wenn es sie gegeben hat“?
Die Naturwissenschaften mögen nicht alles erklären können, jedenfalls noch nicht (abgesehen davon dass es manche Dinge gibt, die wahrscheinlich niemals naturwissenschaftlich erklärt werden können). Aber für mich und die meisten anderen, die sich auch nur ein wenig mit Astrophysik beschäftigt haben ist klar, dass das Universum ca. 15 Milliarden Jahre alt ist, die Sonne etwa 5 und die Erde etwas jünger. Das Alter des Universums lässt sich u.a. ablesen an der Expansion des Raumes, das der Sonne u.a. an der Menge an schweren Elementen in ihr und das der Erde unter anderem an ebenjenen Fossilien: Wie kommen versteinerte Fische ins Gebirge? Da muss das Gebirge irgendwann mal Meer gewesen sein: Auffaltung der Gebirge durch die Plattentektonik, die man unzweifelhaft messen kann. DAS DAUERT aber lang. Sehr lang. Bei Leuten, die alles anzweifeln, was nicht in ihr dogmatisches Weltbild passt fällt mir nix mehr ein. :-#
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#59   Udalricus   01:43:41 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Umsetzung des Programms
Angenommen, die Theorie von den ständig neuen Programmen für neue Tiere stimmt tatsächlich.
So bleibt die Frage: Wie wurde das Programm umgesetzt?
Wurden die neuen Tiere mit einem Schlag vom Himmel auf die Erde „gebeamt“?
Und warum hat Gott nicht gleich alle Programmen ausgeführt?
Also, mir scheint ID in dieser Form ein ülber Humbug zu sein, denn was hindert den Gläubigen daran, in Mutation und Selektion göttliche Gesetze zur Entfaltung des Lebens zu sehen?
Das Argument mit der zu kurzen Zeit übersieht, das sich erstens bei großem Selektionsdruck die Generationen beschleunigen und wir nicht von wenigen Pärchen, sondern bei manchen Tieren von mehreren Milliarden sprechen, die alle irgendwie mutieren.
Also, als vernunftiger Gläubiger sehe ich keinen vernünftigen Grund, die Evolutionstheorie als Beschreibung der göttlichen Schöpfung abzulehnen. Kann man „intelligent design“ nicht auch so sehen?
Problematisch wird es allerdings dort, wo die Evolutionslehre als GEgenbeweis zur Schöpfung interpretiert wird. Allerdings leisten manche abstruse religiöse Theorien über die Entstehung des Lebens den Evolutions-Ideologien durchaus Vorschub.
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#58   HeinrichvonOfterdingen   22:31:23 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Lieber Burgoros,
die Zeiträume sind zwar – möglicherweise – bereits künstlich und unwissenschaftlich verlängert, aber immer noch viel zu kurz, so auch das Ergebnis meiner eigenen „Mickey-mouse“-Rechnungen. Und zwar nicht um ein paar Jahre, sondern um ein paar Größenordnungen. Aber Lieschen Müller und insbesondere Dr. Lieschen Müller sind tief beeindruckt und auch irgendwie seelisch und moralisch vom Kirchbesuch befreit, was sie allerdings schon seit Jahrzehnten praktizieren. Ja wenn das so ist. Dann ist ja alles scheißegal. Ja wenn das so wäre!
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#57   Prophetist   22:16:33 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Evolutionslüge
Um als Wissenschaftler in die besseren Forschungsinstitute aufgenommen zu werden braucht man eine gewisse gottesferne Grundhaltung. Viele Lügen der Evolution zielen nur darauf ab den einfachen Menschen ihren Gottesglauben zu rauben. Der Teufel regiert schon mehr als die meisten vermuten.
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#56   Gotthard   22:10:26 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Geschichte?
Dies war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis – auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der Sintflut.
Ist das Buch Genesis nun ein Buch der Offenbarung oder ein Geschichtsbuch?
Wer von den Damen und Herren hier nimmt denn wirklich den „Sieben-Tage-Schöpfungsakt“ für ein historisches Geschehen?
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#55   Burgorus   19:49:38 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Problemsucher: Widerlegung der Evolutionslehre durch Unwahrscheinlichkeiten
Problemsucher schrieb:
Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber die Evolution hat unvorstellbar lange Zeit dazu gehabt.
Das Zeit-Argument ist weniger wert ist als der Schatten des Schweifes der Werktagskatze.
Angenommen, die Wahrscheinlichkeit für ein notwendiges Ereignis E der Evolution sei immerhin 10 hoch -100, sagen wir sogar, dass es innerhalb einer Millisekunde zu geschehen habe. Dann kommen Sie nun mit den unvorstellbar langen Zeiträumen von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat). Ein Jahr hat 10 hoch 10,5 Millisekunden. Drei Milliarden Jahre haben ungefähr 10 hoch 20 Millisikunden.
Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis wenigstens innerhalb von 3 Milliarden Jahren eintritt, noch kleiner als 10 hoch 20 mal so groß wie dass es innerhalb einer Millisekunde eintrifft. Das heißt, sie ist jetzt nicht mehr nur 10 hoch -100, sondern höchstens 10 hoch -80. Wissen Sie was? Das interessiert mich nicht einmal. Das 10 hoch -100 war eine grobe Schätzung. Ob 10 hoch -80 oder 10 hoch -120, ist mir wurscht. Um es im Klartext zu formulieren: [fett]Es ist fast belanglos, ob Sie der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Millisekunde oder Milliarden von Jahren zugrunde legen.
So verhält es sich also mit den „unvorstellbar großen Zeiträumen“, dem neuen dümmlichen Argument der ET-Promotoren. Aber wie will man argumentieren, wenn man keine Argumente mehr hat. Hoffen, dass die Nichtigkeit des Arguments von niemandem bemerkt wird.
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#54   No Comment   19:39:48 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Was denkt denn die Evaluationstheorie über niggerianische Bischöfe??
:-D :-D :-D
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#53   Navon   19:36:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Burgorus
1. Analogienbeweise gibt es nur in der Mathematik und auch nur dann, wenn die Analogie begründet und unzweifelhaft ist. Deine Analogie ist aber nur eine unbewiesene Behauptung und wie Du ja selbst zugibst, weißt Du nichts über das, wie Dein Gott das bewerkstlligt haben soll.
2. Lege doch mal bitte offen, woher Du Deine ominösen Wahrscheinlichkeits-Zahlen hast. Nicht nur behaupten, belegen. Kein Evolutionswissenschaftler hat je mit solchen Zahlen gearbeitet! Daniel hat schon Zahlen in den richtigen Größenordnungen rausgesucht, die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0,5-1%.
Angesichts dessen, was Du hier von Dir gibst, muss man annehmen, dass Du KEINE BLASSE AHNUNG von der Evolutionstheorie hast. Wenig Ahnung aber viel Meinung.
Wenn Du Dich mal ernsthaft über Evolution informieren willst, empfehle ich die Lektüre von talkorigin.org.
Falls Du das willst!
N.
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#52   Burgorus   18:38:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Problemsucher
Missing Links könnten natürlich noch gefunden werden. Acuh sagen Kritiker: Und wenn ein C zwischen A und B gefunden würde, wird nach dem zwischen A und C gefragt. Dennoch kann die genetisch gruppierte Form der Fossilienfunde derzeit nicht als Beweis für die Evolutionstheorie (ET) dienen, sondern mehr als ein Hinweis auf verschiedene Programme des Designers.
Und was die Zeit betrifft, arbeitet die doch gegen die Evolutionisten. Wahrscheinlichkeiten in der Größenordnung von bis zu 10 hoch -100 oder gar 10 hoch -200 für Einzelheiten, die für ET notwendig sind, häufen sich. Darwin wusste davon noch nichts. Alles war einfach: „Fossilien sehen ähnlich aus: Also sind sie verwandt.“
Die Evolutionisten können sich ja nur noch durch Diskriminierungsdruck aufrechterhalten. Fälle, wo Intelligent-Desing-Wissenschaftlern bereits anerkannte Publikationen nach Bekanntwerden ihres Eintretens für Intelligent Design und gegen ET wieder aberkannt wurden, häufen sich. Wenn sich die ET-Wissenschaftler ihrer Sachen so sicher fühlten, hätten sie dann solche Machenschaften nötig? Nein. Nur wenn man nicht mehr mit Argumenten auskommt, muss man die Wahrheit mit Gewalt diskriminieren.
Zu Donar: Naturereignisse sind nicht genetisch bedingt. Ihre diesbzgl. Argumentation berührt also meinen Analogiebeweis nicht. Dennoch greift Gott auch in Naturereignissen ein, jedoch den Naturgesetzen gemäß. Die Schöpfung der Lebewesen kann aber nicht mit ET erklärt werden, wie Wahrscheinlichkeitsrechnungen beweisen.
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#51   Ydefix   18:33:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
So einfach
ist es wohl nicht. Es geht hier darum, dass unzählige Mutationen abgelaufen sein müssen. Und diese Mutationen sind bereits für sich genommen höchst unwahrscheinlich. Die reine Anzahl an unwahrscheinlichen Mutationen reicht aber auch noch nicht, denn das Ganze muss sich auch noch zu einem sinnvollen Plan zusammenfügen, damit überhaupt irgend eine Funktion erfüllt werden kann. Solange aber noch keine sinnvolle Funktion erfüllt werden konnte, entfällt der Faktor positive Selektion. Auch muss man daran denken, dass es nicht nur um das Auge (u.a.) Organe an sich geht, sondern das diese bereits für sich hochkomplizierten Apparate auch noch mit dem Gehirn perfekt verknüpft sein müssen, um dem entsprechenden Idividuum überhaupt einen Vorteil zu bringen.
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#50   Problemsucher   18:05:44 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Unwahrscheinlichkeiten
Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber die Evolution hat unvorstellbar lange Zeit dazu gehabt.
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#49   Agathenon †   17:55:33 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Reflektor – bitte beachten! (Keine Satire)
Wir sollten Satire künftig stets als solche kenntlich machen ( :-D ), sie wird sonst noch für bare Münze genommen. Auch wenn ich der Meinung gewesen war, mein dezenter Hinweis de.wikipedia.org/…des_Spaghettimonster drücke sie klar genug aus – und da habe ich mich wohl böse geirrt! Mea maxima culpa… da enbehrte wohl mein Posting gänzlich des intelligent design!
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#48   Gotthard   17:49:07 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@atat crux
Das Vatikanum I hat in „Dei Filius“ einige Anathemata ausgesprochen. Halten Sie diese für überholt?
welche könnten bei unserem Thema hier von Belang sein?
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#47   Ydefix   17:44:01 | Mittwoch, 10. Januar 2007
zum Problemsucher:
Aber nach der Ev.-Theorie ist ja nun mal der Mensch erst seit „wenigen“ Millionen jahren in der Welt womit ja „Lenkung“ als Ev.-Faktor grundsätzlich ausfällt.
Dass die Entstehung neuer Arten schlüssig belegt sein soll, möchte ich entschieden bestreiten. Von der Genetik scheint das Gegenteil der Fall zu sein, nämlich, dass zwar phänotypische Abweichungen vorkommen, aber niemals die Enstehung völlig neuer Baupläne.
Die Evolutionstheoretiker A. Remane und A. Kühn:
„An der Bildung echter Apparate sind sicher ontogenetisch und phylogenetisch zahlreiche Gene beteiligt. Eine Ableitung aus unabhängigen Mutationen vom Typ der bekannten Mutationen stößt auf große Schwierigkeiten. Selbst wenn wir, wie bei Augen, eine successive Ableitung von einfachen Augenflecken morphologisch durchführen können, der Apparat also in aufeinander folgenden Schritten gebildet wurde, sind folgende Komplikationen notwendig: Der erste Schritt, die Anhäufung verschiedener Lichtsinneszellen an einer Stelle, ist leicht verständlich, der zweite Schritt, die Bildung von Pigment gerade an dieser Stelle, stellt an die nächste Mutation die Forderung einer strengen Lokalisation auf die Stelle des Augenflecks. Nur ganz bestimmte, seltene Mutationen könnten dieser Anforderung Genüge leisten. Das gilt für alle weiteren Schritte: Linsenbildung, Muskeln, Versenkung des Auges ins Innere usw., so daß ein enorm hoher Grad von Unwahrscheinlichkeit entsteht. Und ein solcher Vorgang hat sich nicht nur einmal ereignet.“
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#46   Burgorus   17:43:58 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Navon: Analogiebeweis war klar
Ich habe geschrieben:
Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut.
Sie haben geschrieben Doch, dass kann man erwarten, wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt.
Was ich geschrieben habe, war eine schlagfertige und exakte Antwort, wie sie im Zuge meines Analogiebeweises exakter nicht sein kann.
Sie schrieben: Kreationisten sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet.
Das ist primitives Fürblödhalten des Diskussionspartners.
Sie schrieben: Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur ET präsentieren willst, dann musst Du schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner Aussage bringen und Fragen zulassen.
Was Sie hier ansprechen, ist das Problem der Induktion:
Deduktive Aussagen sind abgeleitet und damit immer schwächer als das, wovon sie abgeleitet sind. Der Schluss vom Wenigen (Geschöpfe) auf mehr (Schöpfer) ist logisch nicht möglich. Solche Schlüsse können höchstens falsifiziert werden, wenn sie dem Wenigen bereits widersprechen. Bleibt nur die Möglichkeit der Analogieschlüsse. In dem Wenigen, das man kennt, lässt sich überprüfen, ob der Schluss von dem noch Wenigeren auf das Wenige stimmt. Das trifft in meinem Analogiebeweis zu, denn die Codes (das noch Wenigere), die es gibt, sind von Programmierern (das Wenige, das wir kennen) geschaffen.
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#45   Problemsucher   17:39:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Burgorus
Sie schrieben:„Mein Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links.“
Dass die Archäologie noch die ein oder andere Lücke füllen muss, kann doch kein Argument gegen sie sein, wenn sonst alles logisch ist. Wir reden hier von Millionen und Milliarden von Jahren, die diese Fossilien alt sind. Dass man da nicht jedes SOFORT findet, leuchtet mir ein. Lassen Sie der Wissenschaft noch etwas Zeit und man wird die fehlenden Teile vielleicht finden.
Diese Art, Gott einzubauen in ein Weltbild, ist sehr antiquiert. Früher schufen sich die Menschen Götter für alles, was sie nicht verstanden. Donar als Donnergott zum Beispiel. Nach dieser Methode müssten die Menschen heutzutage ihren Glauben ständig verändern, denn die Wissenschaft schreitet schnell voran, anders als zu Donars Zeiten.
Glaube heute sollte sich auf philosophische Themen beschränken, die sich niemals „beweisen“ lassen werden, wie z.B. Moral, Jenseits, Tod, Sinn des Lebens… man nennt sich Christ und denkt trotzdem hauptsächlich mit dem alten Testament, welches von vielen vielen Menschen geschrieben wurde, die gedanklich aus einer ganz anderen zeit kommen.
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#44   stat crux   17:22:43 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Gotthard
Das Vatikanum I hat in „Dei Filius“ einige Anathemata ausgesprochen. Halten Sie diese für überholt?
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#43   Problemsucher   17:22:41 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Daniel Stöhr
Wenn die ET falsch ist, dann ist sie aber verdammt gut falsch, denn sie erklärt das Entstehen der Arten sehr überzeugend. Man darf sie m.E.n auch nicht allein betrachten sondern muss auch die astrophysikalischen Erkenntnisse mit einbeziehen. Die Theorie des BigBang ist mittlerweile ein gut untermauertes Gedankengebäude und stellt quasi die Evolution in noch grösserem Massstab dar. Ebenso wie in der ET gibt es auch hier keine ernsthaften Zweifel.
Zurück zur ET: Die Hinweise, dass die Evolution genauso verlaufen ist, wie in der Theorie erdacht, sind eigentlich erdrückend. Die Fossilien sprechen eine deutliche Sprache, ebenso wie die Veränderung isolierter Tiere (Darwin-Finken z.B.).
Und noch was zur Zucht: DASS die Menschen seit jeher die Arten verändern, dürfte jedem klar sein. Wenn man Funde ( von Pflanzenresten) aus dem Mittelalter beispielsweise untersucht, stellt man fest, dass das Getreide damals WESENTLICH weniger Ertrag brachte als Heute. Sollte jedem klar sein. Und wie hat der Mensch das vollbracht? Durch Eingriffe in die natürliche Zuchtwahl. Ob das nun bisher gelungen ist, die Mutationsraten mithilfe von Strahlung oder weiss der Henker wie zu beschleunigen, ist doch egal. Jeder ist ja frei zu glauben, dass Gott die „Regeln“ der Evolution gemacht hat. Aber dass eine Evolution stattfindet, ist nicht ernsthaft zu bestreiten.
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#42   Gotthard   17:18:27 | Mittwoch, 10. Januar 2007
historisch?
Ich suche immer noch nach Beweisen für Genesis als Geschichtsbuch…
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#41   Burgorus   17:16:17 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Daniel Stöhr: Fossilienbericht kein Pluspunkt für die Evolutionstheorie
Ich halte den Fossilienbericht für keinen Pluspunkt für die Evolutionslehre, sondern eher für einen Pluspunkt für die Kreation. Mein Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links. Die Übergänge sind zu wenig fließend als dass sie durch Evolution erklärt werden könnten. Wegen ihrer Sprunghaftigkeit scheinen sie eher auf Up-dates des Programmieres schließen zu lassen. Wenn sie nur die verschiedenen Versionen des Microsoft-Betriebssystems anschauen, stellen Sie fest, dass so groß die einzelnen Änderungen auch wieder nicht sind. Dennoch sind sie nicht fließend, sondern sprunghaft. Das meiste bleibt, aber neue Elemente finden sich.
Da aber Gott von Anfang an allwissend ist, hat er keine Up-dates notwendig. Die verschiedenen genetischen Programme, die die verschiedenen Tiere und den Menschen biologisch festlegen, dienen also nicht Verbesserungen, sondern nur der Vielfalt. Es gibt ja auch Computer-Programme, die Verschiedenes machen. Fossilienfunde, die uns als Up-dates erscheinen könnten, dienen nur der genetischen Vielfalt der Tierwelt, denn Up-dates hat Gott nicht nötig.
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#40   Navon   17:04:50 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Bourgos:
Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut.
Doch, dass kann man erwarten, wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt. Kreationisten sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet.
Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur ET präsentieren willst, dann musst Du schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner Aussage bringen und Fragen zulassen.
Ansonsten ist es nur eine andere Art zu sagen: „Ich weiß es nicht!“.
N.
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#39   Gastus   16:54:39 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Reflektor – Feststellung ?
Beim Urknall war keiner von uns dabei…
Aber ich stelle fest: Einige hier haben einen urigen Knall !
Naja, das hätte ich von einem Anhänger der Evolutionstheorie nicht erwartet.
Auch Sie müssten in einem kleinsten Bestandteil in der Urmasse schon vorhanden gewesen sein, bevor sich diese Masse im Raum verteilte und neue Verbindungen einging.
Das hirnrissige an einem Pulsationsuniversum ist eben die Tatsache, dass es dann bei unendlich viel Zeit und gleichbleibendem Raum immer einmal wieder zur gleichen Konstellation kommen müßte.
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#38   Burgorus   16:43:48 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Novon: Analogiebeweis
Mein Gott ist übrigens kein anderer Gott als der einzige Gott, den es gibt, und dieser wird von der katholischen Kirche verkündet. Ich sage das nur, um Missverständnissen vorzubeugen.
Zu Ihrer Frage: „Und wie programmiert dein Gott?“
Antwort (Gegenfrage): „Fragen Sie doch mal die Festplatte, wie ihr Programmierer programmiert?
Kurz: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut.
Was ich schon gebracht hatte, sind keine Beweise im strengen mathematischen Sinn. Man nennt so etwas Analogiebeweise. Daraus, dass jedes Computerprogramm seinen Schöpfer hat, erscheint es aufgrund der vielen Analogien, die es in der Welt gibt, plausibel, dass auch das genetische Programm des Menschen seinen Schöpfer hat. Die Analogie wird dadurch erhärtet, dass die biologischen Vorgänge durch Ablesen vom genetischen Code erklärt werden, genauso wie es beim Laufenlassen eines Computer-Programms geschieht. Warum soll also nicht auch das genetische Programm einen Schöpfer haben, der es geschrieben hat?
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#37   Reflektor   16:39:08 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Beim Urknall war keiner von uns dabei…
Aber ich stelle fest: Einige hier haben einen urigen Knall ! :-D
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#36   Ydefix   16:27:04 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Nochmal:
„Selbst wenn Du einen Fehler in der Evolutionstheorie finden WÜRDEST, der zur Widerlegung der ET führen WÜRDE, wäre dies noch lange kein Beweis für die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos.“
Es kann von der Logik her zunächst nur darum gehen, Schwächen der (Makro-) Evolutionstheorie herauszuarbeiten. Wenn es eine direkte Schöpfung von Grundtypen der Lebewesen gab, dann kann man das nicht experimentell nachvollziehen. Genauso muss jedoch festgehalten werden, dass eine Makro-Evolution nicht experimentell nachvollzogen und bewiesen werden kann. Das ist schon deshalb der Fall, weil es sich hier nicht um reine Biologie sondern um eine historische Wissenschaft handelt.
Handfeste Belege für ID oder eine Grundtypen-Schöpfung hätte man dann, wenn es gelingen würde, z.B. Fossilien zu finden, die nicht in das gängige Evolutionsschema passen. Das gibt es bisher meines Wissens (jedenfalls nicht unumstritten) nicht. Insofern ist der Fossilienbericht zur Zeit ein Plusspunkt für die Makro-Evolutionstheorie, was man zugeben muss.
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#35   Burgorus   16:24:52 | Mittwoch, 10. Januar 2007
An den Rätselsteller Reflektor:
Reflektor schrieb:
Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen verletzt habe (kicher…).
Was ist jetzt das? Können Sie sich nicht klar ausdrücken? Sind Sie nicht fähig zu schreiben, was Sie wollen? Scheuen Sie eine klare Antwort, wenn Sie sich klar ausdrückten?
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#34   Navon   16:21:50 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Burgorus:
Und wie „programmiert“ Dein „Gott“?
Nur weil Du die genetische Information mit dem Binärzahlensystem vergleichst, wird die Behauptung eines schöpfenden Gottes nicht richtiger!
Woher kam denn Dein Gott? Wer hat den geschöpft? Und wer schöpfte den „Supercomputer“?
Deine blühende Fantasie darfst Du gerne durch einen Beweis untermauern!
N.
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#33   thaumaturgos   16:16:42 | Mittwoch, 10. Januar 2007

da freute sich das engelheerr, dass ein nigerianischer bischof gegen die wissenschaft ist LOL
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#32   Navon   16:14:58 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Daniel:
Noch etwas zu den geforderten „Beweisen“: Es liegt in der Logik der Sache, dass ein Kreationismus oder intelligent design davon ausgehen muss, den Zufall auszuschließen bzw. dessen Kraft als „Bauplanbildende“ Kraft zu falsifizieren.
Selbst wenn Du einen Fehler in der Evolutionstheorie finden WÜRDEST, der zur Widerlegung der ET führen WÜRDE, wäre dies noch lange kein Beweis für die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos.
Wir halten also fest – es gibt keinen Hinweis auf die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos.
Zu Deinen Zitaten: Nur weil sich die Erzeugung neuer Pflanzenzüchtungen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht durchsetzt, heißt das nicht, das es generell nicht geht. Die Evolution hat Millionen Jahre Zeit, die Marktwirtschaft nicht.
N.
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#31   Burgorus   16:13:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Udalricus
„Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über die leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen dherbeizaubert?
Die Frage ist gerechtfertigt. Die angebotene Alternative ist Vergackeierung.
Was ist ein genetisches Programm anderes als ein Computer-Code? Er besteht aus vier Basen A T G C.
Ein Computercode ist binär geschrieben: 1 0.
Jedes Computer-Programm wird von einem Programmierer programmiert. Die Computer-Programme werden immer komplexer. Das liegt aber nicht daran, dass sich die Programme verselbstständigt hätten, nein, das liegt an neuen „intelligent Designern“, die bessere Programme erstellt haben.
Also die Antwort auf Ihre Frage: Sowie neue, komplexere Programme nicht selbständig, sondern durch Programmierung entstehen, sind auch komplexere Lebewesen durch einen Programmierer (intelligent Designer, Gott) entstanden.
Freilich sind Gottes Programme so intelligent, dass sie nach einer Mutation des Codes noch nicht abstürzen, wozu schon die Änderung eines einzigen Bits im Computer-Code reichen kann. Diese Absturzsicherung seitens Gottes, die sogar zu einer Verbesserung des Programms führen kann, ist was ganz Außerordentliches.
Das Normale ist ein neues Programm.
Mutationen (Mikroevolution) sind nachgewiesen, die Makroevolution nicht. Hier schreibt Gott ein neues Programm wie jeder andere Programmierer auch (das ist der Normalfall). Die Alternative zum Außerordentlichen (Evolution) ist also der Normalfall (Kreation).
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#30   Ydefix   16:12:59 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Uiuiui
wenn „timpressum“ etwas „dumm“ nennt, dann kann es natürlich nur dumm sein. Argumente braucht er für seine pauschale Verunglimpfung nicht zu nennen.
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#29   timpressum †   16:06:52 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Udlaricus
Fundamentalisten kennen keine Konfessionen und Religionen. Wenn es um Menschenrechte für Homosexuelle geht oder um die Gleichberechtigung der Frau liegen fundamentalistische Katholiken, Evangelen, Muslime und Juden wunderbar auf einer Linie und kooperieren auch bei internationalen Organisationen wie der UNO hervorragend miteinander.
Die fundamentalistisch orientierte „Nachrichtenagentur“ kath.net bringt den einen oder anderen Artikel der evangelikalen „Agentur“ idea.
Und da dumme Ideen es bekanntlich leichter haben, sich in den Köpfen der Menschen breit zu machen, haben wir jetzt auch einen „katholischen“ Kreationismus.
Ramen!
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#28   Ydefix   16:03:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Navon: Das ist
einfach nur billige Propaganda. Natürlich ist klar, dass diese -wie gesagt überwiegend schädlichen- Mutationen dadurch erzeugt werden, dass Prozesse, die in der Natur unglaublich lange dauern würden hier anhand von Computersimulationen erzeugt werden.
Es bleibt also festzuhalten, dass dies nichts mit Evolution zu tun hat, sondern mit bestimmten genetischen Mechanismen.
Noch was zu den „Erfolgen“ bei Mutationsinduzierter Pflanzenzüchtung („Verbesserung“):
„Der Versuch durch Bestrahlung ertragreichere Sorten zu züchten, erwies sich trotz eines großen finanziellen Aufwands weitgehend als Fehlschlag“ (Peter von Sengbusch).
„Das Leitziel der praktischen Pflanzenzüchtung, mit Hilfe der Mutationsauslösung neue Möglichkeiten einer schrittweisen und stetig fortgesetzten Verbesserung bewährter Zuchtsorten zu erschließen, konnte…nicht verwirklicht werden“ (Fischbeck, Röbbelen und Stutzer).
„Auch das abgewandelte Konzept einer direkten züchterischen Nutzung sogenannter „Mikromutationen“ blieb ohne Erfolg, weil die damit erzielbaren Zuchtfortschritte deutlich hinter der züchterisch nutzbaren Variabilität zurückblieben, die sich aus dem breiten Strom konventioneller Kombinationszüchtung entwickeln ließ“ (ebd.)
Noch etwas zu den geforderten „Beweisen“: Es liegt in der Logik der Sache, dass ein Kreationismus oder intelligent design davon ausgehen muss, den Zufall auszuschließen bzw. dessen Kraft als „Bauplanbildende“ Kraft zu falsifizieren.
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#27   Udalricus   15:57:14 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Wie schaut die Alternative aus?
@ Stöhr und Burgoros
Ich glaube keineswegs alle Thesen der Evolutionsbiologie, vor allem nicht an den blinden Zufall.
Das was die Wissenschaft „Zufall“ nennt, kann der gläubige als göttliche Vorsehung interpretieren, die die Schöpfung durch die Jahrmillionen vorantreibt.
Im Übrigen warte ich immer noch auf eine nichtmythologische Alternative zur Evolutionstheorie. WEnn sie überzeugend ist, bin ich gerne bereit, sie zu glauben.
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#26   Reflektor   15:56:40 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Burgorus
Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen verletzt habe
(kicher…)
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#25   Navon   15:50:39 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Daniel
Du musst schon auch lesen, was da steht!
Ich habe auch nirgends behauptet, das neue Züchtungen NUR durch Evolution getätigt werden, aber eben auch. Die Erkenntnisse diesbezüglich wurden aber auch mit Hilfe der ET gewonnen.
Außerdem danke ich Dir, dass Du den Beweis rausgesucht hast, dass durch zufällige Mutation positive Änderungen möglich sind und vererbt werden (0,5-1% bei Getreide, das heiß, das ca. jeder 150-te Getreide eine für das Individuum positive Eigenschaft in sich trägt). Wenn nun der Bauer als Selektionsschritt auftritt und die besseren Getreidekörner im nächsten Jahr aussäht, kannst Du mal beobachten, wie sich ein Lebewesen durch Entwicklung verändert.
Genau so funktioniert die Evolution und Du hast sie hier belegt! Herzlichen Dank!
Aber eigentlich solltest Du doch nen Beweis für den Kreationismus/ID bringen. Gibts da etwa keinen?
N.
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#24   Ydefix   15:44:03 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Bevor
„Wann werden die Evolutionisten ebenso wie die Kreationisten begreifen, dass Gott alles Lebendige eben mit Hilfe der Evolutions ins LEben gerufen hat.“
sie solche leichtfertigen Aussagen machen, müssen Sie sich erst informieren. Eine reine Zufalls-Evolution, wie sie von „der Wissenschaft“ heute im Allgemeinen propagiert wird, ist mit einem transzendenten -über alles Sein erhabenen- Schöpfer nicht vereinbar. „Zufall“ und Schöpfung schließen einander aus. Ein Evolutionist wird ihnen übrigens sagen, dass die Tatsache, dass gerade der Mensch entstanden sei, reiner Zufall sei. Das ist also Teil dieses Evolutions-Paradigmas, dass es das Wirken eines Schöpfers radikal ausschließt.
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#23   Burgorus   15:42:45 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Reflektor: Schon wieder so ein In-den-Hintern-Kriecher!
Was hat das das romantische Bild des feigenblattgezierten Adam mit wissenschaftlichen Behauptungen zu tun? Machen romantische Bilder unwissenschaftlich?
Mit welche Behauptungen macht man sich nur noch lächerlich?
Sie bilden sich ein, Wissenschaftliches von sich zu geben,
bringen aber keine Argumente.
Es wäre für Sie sicherlich besser, das zu tun, was sie von anderen erwarten, nämlich das Gehirn zu benutzen anstatt gekauften (man sagt auch: „bezahlten“)
Evolutions-Auftragsforschern kritiklos in den Hintern zu kriechen.
Wo das Hirn ist, müssen Sie noch wissen:
„Das ist dieses Ding gleich hinter der Stirn.“
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#22   Udalricus   15:38:15 | Mittwoch, 10. Januar 2007
katholischer Kreationismus?
Ich dachte immer, Kreationismus sein ein Spleen von protestantischen Freikirchen. Dass jetzt auch ein katholischer Bischof dafür wirbt, ist schockierend.
Wann werden die Evolutionisten ebenso wie die Kreationisten begreifen, dass Gott alles Lebendige eben mit Hilfe der Evolutions ins LEben gerufen hat. Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über die leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen herbeizaubert?
Bitte Hirn einschalten, sonst machen wir uns wirklich lächerlich :-!
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#21   Ydefix   15:37:10 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Navon, hier einmal
ein Zitat eines Züchtungsgenetikers zu den überwältigenden Erfolgen der Evolutionstheorie (also der Faktoren Mutation u. Selektion) in der Pflanzenzüchtung:
„Die allermeisten Mutanten zeichnen sich durch einen negativen Selektionswert aus. Nach den Erfahrungen an Getreidearten und Leguminosen beträgt der Anteil züchterisch brauchbarer Mutanten 0,5 bis 1 Prozent der in den Versuchen selektierten Genotypen. Hinzu kommt häufig ein negativer Effekt auf andere Komponenten des pleiotropen Merkmalsspektrums, der den züchterischen Wert einer positiven Mutante wieder herabsetzt. Daraus geht hervor, daß das ursprüngliche Ansinnen, die zeitraubenden und kostspieligen Methoden der Rekombinationszüchtung durch, „Mutationszüchtung“ zu ersetzen, heute nicht mehr aktuell ist. Man betrachtet die Mutationszüchtung weniger als selbständige Zuchtmethode, sondern zieht sie vielmehr zur Ergänzung der traditionellen Methoden heran.“
[Leibenguth, F.: Züchtungsgenetik. Stuttgart 1982, S.207-208.]
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#20   timpressum †   15:33:57 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Reflektor
Das bringt gar nix, wenn Du denen sagst, wo sie theoretsich etwas finden sollten!
Ex nihil nisi bene!
:-D
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#19   Reflektor   15:32:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Kreuz.net und seine ideologische Anhängerschar täte gut daran…
sich am Thema Evolution nicht die Patschehändchen zu verbrennen. Ihr müsst Euch ja nicht zum Freund der Wissenschaft erklären. Sicherlich tut es weh, wenn jemand am romantischen Bild des feigenblattgezierten Adam kratzt.
Aber mit manchen Behauptungen macht man sich nur noch lächerlich. Wie heißt es doch gleich (sehr treffend):
Benutzet endlich Euer Gehirn-
Das ist dieses Ding gleich hinter der Stirn
:-D
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#18   Navon   15:25:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Daniel
Hier eine kleine Abhandlung über den wissenschaftlichen Einsatz der Erkenntnisse der Evolutionstheorie und wie sie unserer Gesellschaft nützt:
www.rci.rutgers.edu/…colevol/fulldoc.html
Jetzt bist Du aber dran: Welche positiven Errungenschaften haben wir dem Schöpfungsmythos zu verdanken?
Nenne einen Beweis für die von Dir vertretene ID/Kreationismus!
Navon
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#17   Burgorus   15:23:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon
Na ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr mit eurem Nachplabber-Bobbel-Pöbel-Wissen bei kreuz.net fehl am Platz seid. Habt ihr mal in der Schule gehört, dass man früher geglaubt hat, die Erde sei eine Scheibe. Wenn ihr sonst schon nichts wisst, dann habt ihr euch wenigstens das merken können. Mein Kollege hat immer gesagt: Schlechte Nachrichten verbreiten sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Ich möchte sagen: Dummheit verbreitet sich schneller. Lesen Sie vielleicht mal den folgenden Spielgel-Artikel www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html, damit ihr euch eurer babyhaften Gscheitmacherei vielleicht mal etwas zu schämen lernt. Das wäre schon mal ein Fortschritt von ganz dumm zu dumm.
Kurz: Das ganze Mittelalter hindurch glaubten nur ein paar Blöde, dass die Erde eine Scheibe sei. Jeder poplige (allerdings nicht so poplig wie ihr) Seefahrer sah am Schiffsmast, der eher als das Schiff erschien, dass die Erde rund ist. Doch da gabs den Angeber Kopernikus, der eine solche blöde Erde-Scheibe-Behauptung aufgriff, um zu zeigen, wie blöd doch die anderen wären, wie gescheit er doch selber sei. Seine Gescheitheit sei die kopernikanische Wende. No ja, und was war seine Leistung? Er hat seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben, der behauptete hat, die Erde drehe sich um die Sonne, was der Kirche nie eine Schwierigkeit bereitet hat (obwohl’s natürlich ungenau ist). Galilei hat das wieder von Kopernikus kopiert, aber in der Volkssprache, damit die Leute glaubten, er sei der Gescheite. Und dieser wurde noch vom Papst gefördert.
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#16   Ydefix   15:08:01 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Nein:
Wer absurde Behauptungen aufstellt, muss die Begründung liefern. Nicht der, der sie bezweifelt.
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#15   Navon   15:06:42 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Daniel
Kannst Du auch irgendwie sinnvoll begründen, warum die von mir genannten Beispielen nicht auf Erkenntnissen aus der Evolutionsforschung beruhen? Oder ist da bei Dir der Wunsch der Vater des Gedanken?!
Das der Entdecker der Gesetzmäßigkeiten der Vererbung nicht die Evolutionstheorie gemocht hat (was aufgrund der dürftigen Faktenlage zu dessen Lebenszeit wohl leicht verständlich ist), ändert nichts an der Tatsache, dass die moderne Genetik ohne die Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie nicht möglich wäre.
Nebenbei nochmal meine Frage:
Was hat der Schöpfungsmythos im Gegenzug denn nachweislich positives für die Menschen gebracht?
Navon
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#14   Ydefix   14:56:57 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Die meisten
scheinen sich sowieso nur als Dunmmschwätzer betätigen zu wollen. Dumme Sprüche, aber wohl sehr wenig Ahnung davon, was genau die Evolutionstheorie lehrt und wo ihre erheblichen Schwierigkeiten liegen.
@Navon: Die von ihnen aufgezählten Dinge sind natürlich keine Erfolge der Evolutionstheorie, was Sie sicher wissen. Es geht dort um Genetik (Mendel war übrigens kein Evolutionist).
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#13   Agathenon †   14:40:37 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Es ist sogar noch schlimmer, Hoffnung!
^-^ Durch eine weltweite Verschwörung haben diese Bibelkritiker, angefangen bei Kopernikus und Galilei, ein ganzes Lügengebäude de.wikipedia.org/wiki/Sonnensystem in die Welt gesetzt. Demzufolge soll sich die „Kugel“ um die Sonne drehen und nicht einmal die einzige ihrer Art sein. Glücklicherweise gibt es immer noch Internetseiten (…), die Widerstand leisten. Also, Hoffnung, lassen wir uns selbige nicht nehmen. Früher oder später wird sich die Wahrheit (=fliegendes Spaghettimonster) durchsetzen!
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#12   Hoffnung   14:32:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Evil-utionstherorie
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der westlichen Dekadenz und der Ausbreitung von Theorien wie jenen über eine angebliche Evolution der Lebewesen? Von Dr. med. Stephan Puls
Das Übel aller Therorien began damit das behauptet wurde, die Erde sei keine Scheibe. Selbst heutzutage behaupten diese Bibelkritiker, die Erde sei eine Kugel.
Blödsinn, dabei wissen Sie ganz genau, dass man am Ende der Scheibe runterfällt, aber die haben auch noch Spass daran, wenn Ihnen einer glaubt.
In diesem Sinne :-! :-D
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#11   Navon   14:23:05 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Daniel:
Was genau ist an meinen Beispielen falsch? Kannst Du eines (oder alle) sachlich widerlegen?
Oder kannst Du positive Errungenschaften nennen, die der Kreationismus den Menschen gebracht hat?
Navon
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#10   timpressum †   14:12:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Nolimon
Ich finde überhaupt nicht, daß die Evolutionstheorie Gott für überflüssig erklärt. Komischerweise kann ich dieser Theorie etwas abgewinnen, aber auch der Vorstellung, daß Gott die Erde, die Tiere und die Menschen geschaffen hat.
Vielleicht hat Gott es einfach nicht so gemacht, wie es die Menschen in der Bibel vermuten…?
Im übrigen: daß es eine Evolution der Intelligenz gibt, bezweifle auch ich sehr oft, wenn ich die Artikel auf kreuz.net lese. Dem Kreationismus kann ich trotzdem nichts abgewinnen! :-D
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#9   Ydefix   13:57:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Navon:
Das sollen „Errungenschaften“ der Evolutionstheorie sein ? Das können Sie nicht ernst meinen.
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#8   mastermind †   12:54:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@…
Die Evolutions-Theorie besticht keineswegs durch Logik, sondern lediglich dadurch, daß sie Gott für überflüssig erkärt
In Kombination mit einer Philosophie/Theologie von Teilhard de Chardin tut sie (die ET) es doch und macht Gott keineswegs überflüssig.
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#7   stimme der vernunft †   12:50:39 | Mittwoch, 10. Januar 2007
aha!!
Doppelberichterstattung mit scheinbaren Widersprüchen ist auch im heutigen Journalismus keineswegs unüblich:
Dann ist Genesis also so glaubhaft wie die Bildzeitung.
Jaja, Bild dir deine Meinung! :-D :-D :-D
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#6   Navon   12:49:29 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Nólimon:
z.B. – an Medikamente, welche auf gentechnischem Wege hergestellt werden,
– an verbesserte Medikamente, die auch gegen z.B. penicillinresistente Erreger noch helfen,
– an Pflanzenzüchtungen, welche mehr Erträge erbringen oder auch in weniger fruchtbaren Gebieten der Erde wachsen,
– an Erkenntnisse über Erbkrankheiten,
– an die Erkenntnisse der Wissenschaft – spezielle Biologie, Biochemie, Pharmazie, Geologie/Paleontologie etc., welche durch den Mythos „Schöpfung“ niemals gemacht wurden,
– an Wissen bzgl. Ökosysteme (spez. zum Artenschutz/zur Wiederherstellung zustörter Lebensräume)
genug erstmal?
Wie wärs, wenn die anwesenden Kreationisten mal anbringen, was der Kreationismus positives für die Menschheit erbracht hat!
N.
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#5   Nólimon   12:05:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ …
@ Navon: Und an welche Segnungen denken Sie da konkret?
@ Gotthard: Doppelberichterstattung mit scheinbaren Widersprüchen ist auch im heutigen Journalismus keineswegs unüblich: www.apologetica.de/bankraub.htm
@timpressum: Die Evolutions-Theorie besticht keineswegs durch Logik, sondern lediglich dadurch, daß sie Gott für überflüssig erkärt.
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#4   landorganist   11:53:54 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Na also…
es geht doch. Die See-Elefanten sind ja ausgesprochen süß! Die haben ja schon fast heraldische Eigenschaften. Weiter so!
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#3   timpressum †   11:41:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Neue Theorie
Hier mal eine ganz neue Theorie:
Der Weißstorch (Ciconia ciconia) bringt die Kinder.
Unterstützt wird diese Theorie durch die Tatsache, daß der Rückgang der Weißstorch-Population des in Korrelation mit dem Geburtenrückgang steht!
Ist genauso logisch wie die „Argumente“ der Kreationisten.
Ramen! www.venganza.info/
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#1   Gotthard   10:04:17 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Aufklärung bitte
Diese war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis – auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der Sintflut.
ich bin tief beeindruckt… bitte aber um Aufklärung, was denn nun stimmt in der Reihenfolge der Erschaffung: Tiere und dann der Mensch oder erst der Mensch und dann die Tiere.
Beide Reihenfolgen stehen in Genesis…
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