Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der westlichen Dekadenz und der Ausbreitung von Theorien wie jenen über eine angebliche Evolution der Lebewesen? Von Dr. med. Stephan Puls.

Deshalb lud er Ende Oktober das Kolbe-Center zu einem Seminar in seine Diözese ein.
Das Kolbe-Center ist die bedeutendste katholische evolutionskritische Vereinigung. Sie ist überwiegend im angloamerikanischen Raum beheimatet.
Das Seminar wurde vom Direktor des Kolbe Centers, Hugh Owen, und zwei Mitgliedern des Beirates, dem Geophysiker, Dr. Josef Holzschuh, und Hw. Dr. John Obasi geleitet.
Hw. Obasi ist Priester der Diözese Abakaliki und hat gerade an der Duquesne-Universität in den USA in Bioethik promoviert.
Bischof Okoro sorgte für eifrige Teilnahme am Seminar, das am Samstag dem 28. Oktober 2006 stattfand. Es war für alle ungefähr hundert Diözesanpriester verpflichtend.
Die Geistlichen erschienen gerne und zahlreich. Eingeladen waren auch alle Seminaristen, Ordensleute und verantwortliche Laien. Viele kamen. Der Bischof war ebenfalls anwesend.
Die Vertreter des Kolbe Centers legten die überlieferte kirchliche Schöpfungslehre dar.
Diese war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis – auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der Sintflut.
Für ihre Thesen gaben sie naturwissenschaftliche Argumente und zeigten die zahllosen Schwachpunkte und Märchen der gängigen Evolutionstheorien.
Ein Leiter der diözesanen Legion Mariae berichtete, nach der Lektüre des Buches eines Apologeten der Konzilskirche zugunsten einer theistischen Evolutionstheorie, von einer schweren Glaubenskrise heimgesucht worden zu sein.
Das Publikum war begeistert. Man brauche zwar die westliche Technik und Medizin – aber nicht die westliche Ideologie und schon gar nicht die Unmoral der Industrieländer.
Ebenfalls Ende Oktober war das Kolbe Center erstmals von einem großen Lebensrechtskongreß in der US-amerikanischen Stadt Kansas eingeladen, um über den Zusammenhang zwischen Evolutionstheorie und der Kultur des Todes zu sprechen.
Bildquelle: Die Webseite ‘worth1000.com’ veranstaltet Wettbewerbe für Photoshop-Talente
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Sonntag, 14. Januar 2007 03:12
Problemsucher: @Burgorus
Sie schrieben: „würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie
lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium
eingetrichtert wurde.“
Diese Verschwörungstheorie ist, verzeihen sie bitte, lächerlich. Die Wissenschaftler, die an den Univeritäten ausgebildet werden, sind doch beileibe nicht alle Idioten, die nur das glauben, was ihnen wie sie sagen, im Studium „eingetrichtert“ wurde. Alles, was die Naturwissenschaft in den letzten hundert und mehr Jahren herausgefunden hat, wurde wieder und wieder überprüft. Dabei wurden oft auch allgemein anerkannte und als zutreffend eingestufte Theorien widerlegt und über Bord geworfen (z.B. galt das Atom lange Zeit als das kleinste mögliche Teilchen, Atom=das unteilbare). Würden die Wissenschaftler nur nachbeten, was ihnen ihre Professoren lehren, dann würde es zu keinem Fortschritt kommen. Die Wissenschaftsausbildung zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Studierenden dazu aufgerufen werden, zu zweifeln. Und zwar an allem. Wenn sie sich Albert Einstein anschauen, so müssen sie anerkennen, dass er sehr viele der damals als eindeutig klar definierten Aussagen der Wissenschaft vernichtet hat. Und so ist es auch heute noch. Vor kurzem erst wurde eine neue Theorie erdacht, die String-Theorie, die den Aufbau der Materie ganz anders beschreibt, als alle Theorien vorher. Das zeugt nicht von „Eintrichterung“.
Diese Verschwörungstheorie ist, verzeihen sie bitte, lächerlich. Die Wissenschaftler, die an den Univeritäten ausgebildet werden, sind doch beileibe nicht alle Idioten, die nur das glauben, was ihnen wie sie sagen, im Studium „eingetrichtert“ wurde. Alles, was die Naturwissenschaft in den letzten hundert und mehr Jahren herausgefunden hat, wurde wieder und wieder überprüft. Dabei wurden oft auch allgemein anerkannte und als zutreffend eingestufte Theorien widerlegt und über Bord geworfen (z.B. galt das Atom lange Zeit als das kleinste mögliche Teilchen, Atom=das unteilbare). Würden die Wissenschaftler nur nachbeten, was ihnen ihre Professoren lehren, dann würde es zu keinem Fortschritt kommen. Die Wissenschaftsausbildung zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Studierenden dazu aufgerufen werden, zu zweifeln. Und zwar an allem. Wenn sie sich Albert Einstein anschauen, so müssen sie anerkennen, dass er sehr viele der damals als eindeutig klar definierten Aussagen der Wissenschaft vernichtet hat. Und so ist es auch heute noch. Vor kurzem erst wurde eine neue Theorie erdacht, die String-Theorie, die den Aufbau der Materie ganz anders beschreibt, als alle Theorien vorher. Das zeugt nicht von „Eintrichterung“.
Sonntag, 14. Januar 2007 02:37
methusalix †: @Burgorus
Burgorus: @Metusalix
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler…?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen
Mit Verlaub, das ist doch viel zu umständlich! Erst die Evolutionstheorie gegen alle Beweise durchsetzen und dann warten bis man an die Macht kommt? Unsinn! Wer an die Macht will, nimmt ein paar Soldaten mit Maschinenwaffen und putscht sich an die Macht, so wie Franco und Pinochet das getan haben. Alles andere ist derartig umständlich, dass es nie funktioniert.
Sie haben Angst vor Machtverlust der katholischen Kirche oder des Christentums? Nur von welcher katholischen Herrschaft schreiben Sie? Von der in Neu Delhi? Von der in Beijing, oder von der in Tokio?
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten …Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Nicht der Herausgeber, oder der Chefredakteur einer Zeitschrift bestimmt, was in seinem Blatt veröffentlicht wird, sondern jeder darf in jedem Blatt eine Veröffentlichung erzwingen? Dann wird pro familia in Deutschland in jedem Kirchenblättchen einen Artikel über wirksame Verhütungsmethoden veröffentlichen, mitsamt Anschriften von Kliniken und Praxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden.
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler…?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen
Mit Verlaub, das ist doch viel zu umständlich! Erst die Evolutionstheorie gegen alle Beweise durchsetzen und dann warten bis man an die Macht kommt? Unsinn! Wer an die Macht will, nimmt ein paar Soldaten mit Maschinenwaffen und putscht sich an die Macht, so wie Franco und Pinochet das getan haben. Alles andere ist derartig umständlich, dass es nie funktioniert.
Sie haben Angst vor Machtverlust der katholischen Kirche oder des Christentums? Nur von welcher katholischen Herrschaft schreiben Sie? Von der in Neu Delhi? Von der in Beijing, oder von der in Tokio?
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten …Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Nicht der Herausgeber, oder der Chefredakteur einer Zeitschrift bestimmt, was in seinem Blatt veröffentlicht wird, sondern jeder darf in jedem Blatt eine Veröffentlichung erzwingen? Dann wird pro familia in Deutschland in jedem Kirchenblättchen einen Artikel über wirksame Verhütungsmethoden veröffentlichen, mitsamt Anschriften von Kliniken und Praxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden.
Samstag, 13. Januar 2007 15:01
Burgorus: @Metusalix
Sie haben geschrieben:
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren, dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden zu können.
Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür, dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich gemacht werden.
Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren, dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden zu können.
Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen, dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür, dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
Samstag, 13. Januar 2007 13:12
methusalix †: Abgesehen von dem ganzen Unsinn, der hier verbreitet wird,
kann jemand aus der Gruppe der Evolutionsgegner folgende Frage beantworten:
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Es wird hier immer argumentiert, dass die Evolutionstheorie NICHT die Grundlage für viele weitere wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse, bis weit in den Bereich der Praxis hinein, sei.
Warum sollten also Forscher das „Lügengebäude“ über eineinhalb Jahrhunderte aufrecht erhalten, ja sogar immer wieder mir neuen „Lügen“ (= Forschungsergebnissen) unterstützen und ausbauen?
Einfach nur um weiter zu lügen? Auch wenn es letztendlich keinerlei praktischen Nutzen hat? Oder haben sich neunundneuzig Prozent aller Wissenschaftler gegen die Fundamentalisten jeglicher Couleur verschworen, um diese „von Gott abzubringen“?
So eine Verschwärungstheorie würde ich als Erklärung noch am ehesten akzeptieren. Man sieht sich ja in einschlägigen Traditionalistenkreisen von Feinden umzingelt und weiss, dass nur die Abkehr von der Evolutionslehre „die Welt erretten kann“!
Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Es wird hier immer argumentiert, dass die Evolutionstheorie NICHT die Grundlage für viele weitere wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse, bis weit in den Bereich der Praxis hinein, sei.
Warum sollten also Forscher das „Lügengebäude“ über eineinhalb Jahrhunderte aufrecht erhalten, ja sogar immer wieder mir neuen „Lügen“ (= Forschungsergebnissen) unterstützen und ausbauen?
Einfach nur um weiter zu lügen? Auch wenn es letztendlich keinerlei praktischen Nutzen hat? Oder haben sich neunundneuzig Prozent aller Wissenschaftler gegen die Fundamentalisten jeglicher Couleur verschworen, um diese „von Gott abzubringen“?
So eine Verschwärungstheorie würde ich als Erklärung noch am ehesten akzeptieren. Man sieht sich ja in einschlägigen Traditionalistenkreisen von Feinden umzingelt und weiss, dass nur die Abkehr von der Evolutionslehre „die Welt erretten kann“!
Samstag, 13. Januar 2007 00:25
Burgorus: @agmen
Ich habe mich über Galilei durch persönliche Gespräche mit glaubenstreuen Katholiken, vor allem aber
durch das Internet informiert. Leider ist ein Artikel betreffs seiner ganzen Schwindeleien vom Internet
weggenommen. Dessen Inhalt ist aber zum großen Teil auch in folgendem, sehr aufschlussreichen Artikel
von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. h.c. Thomas Paul Schirrmacher enthalten:
Galilei-Legenden
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders empfehlenswert ist.
Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist:
Dem Galilei die Federn gerupft
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute.
Dass es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten, vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen.
Hauptvertreter des Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum.
Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
Galilei-Legenden
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders empfehlenswert ist.
Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist:
Dem Galilei die Federn gerupft
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute.
Dass es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten, vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen.
Hauptvertreter des Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum.
Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
Freitag, 12. Januar 2007 22:14
agmen II.: @Burgorus
Besten Dank für die Email!!
Schauen Sie nun in ihr Postfach!
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