Politik
Neu-alte Zukunftsperspektiven
Im Priesteramt und in der Politik ist er gescheitert. Jetzt muß er sich neu orientieren: Im Hessischen Landtag sitzen, Sozialdezernent sein – oder wieder in einer Kirchengemeinde Dienst tun.
Ausschnitt aus der Werbehomepage des suspendierten Priesters Ernst-Ewald Roth
Ausschnitt aus der Werbehomepage des suspendierten Priesters Ernst-Ewald Roth
(kreuz.net, Wiesbaden) Neun Tage währt die Frist noch, die sich der suspendierte Priester Ernst-Ewald Roth gesetzt hat. Dann will er über seine Zukunft entscheiden.

Das berichtete die Lokalzeitung ‘Wiesbadener Kurier’ gestern.

Der frühere Stadtdekan von Wiesbaden beschloß im April 2006, sein Priesteramt an den Nagel zu hängen, um bei den Sozialdemokraten als Oberbürgermeister zu kandidieren. Doch dann verschliefen die Genossen den Anmeldetermin.

Der Vorstand der Sozialdemokraten in Wiesbaden trat nach dem Skandal am Freitag geschlossen zurück.

Jetzt hoffen die Sozialdemokraten, daß der abgefallene Priester seiner Untreue treu bleibt. Laut der SPD-Fraktionschefin Elke Wansner hat Hw. Roth „bei allen Möglichkeiten, die uns offenstehen“ den Vortritt.

Der Ex-Priester kann sich selber alles vorstellen: „Im Hessischen Landtag zu sitzen, Sozialdezernent zu sein, aber auch in einer Kirchengemeinde Dienst zu tun.“

Das Angebot, in die Kirche zurückzukehren, bestehe ebenfalls: „Es wäre meine Sache, auf das Bistum zuzugehen. So wurde das damals vereinbart.“

Nach dem Debakel der vergangenen Woche fühle er sich „kämpferischer denn je“. In der Krise werde er stark.

Bis der Wahlausschuß am Freitag die definitive Entscheidung über seine Kandidatur urteilt, hofft er noch. Doch realistische Chancen hat er keine.

Die Christdemokraten und die Grünen müßten dazu ihre Kandidaten zurückziehen, um das Wahlverfahren neu aufzurollen. Diesen Vorschlag der Sozialdemokraten haben die beiden Parteien bereits abgelehnt.

Für den gescheiterten politischen Queraussteiger bleibt zumindest die Öffentlichkeitswirkung um seine Person.

Heute abend wird er im Fernsehmagazin ‘Stern-TV’ seine Geschichte erzählen.

Eine Anfrage des deutschen Fernsehmoderators Johannes B. Kerner hat er schon abgelehnt.
      
70 Lesermeinungen
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#70   Benedikt   01:48:19 | Freitag, 12. Januar 2007
@ f. schenk
Doch natürlich. Nur eben ohne Schein.
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#69   freddie schenk   01:34:51 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt
Dazu wären die katholischen Beratungsstellen bestens geeignet, aber die dürfen ja nicht.
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#68   Benedikt   01:23:37 | Freitag, 12. Januar 2007
@ f. schenk
Solche Ängste sollen die Beratungsstellen eigentlich beilegen. Zum Versuch sind sie jedenfalls gesetzlich verpflichtet.
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#67   freddie schenk   01:20:28 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt
Ich habe eine Zeit lang in der Behinderarbeit gearbeitet, dabei waren DS-Patienten. Allesamt sehr liebevolle, warmherzige und freundliche Menschen. Nach der heutigen Untersuchung scheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass DS vorliegt. Und wenn, wir werden das sicher schaffen – auch mit Gottvertrauen. Danke also für deinen guten Rat.
Mit meinem posting wollte ich jedoch mehr darauf aufmerksam machen, dass mir dieses ewige Geschwaller darüber, dass alle Abtreibungen nur aus niederen Beweggründen geschehen, gehörig auf die Nerven geht und – nebenbei – auch vollkommen unzutreffend ist. Sicher gibt es gewissenlose „Problemlöser“, die aus was ich ich für (vorgeschobenen) Gründen abtreiben. Aber die bevorstehende Geburt eines neuen Menschen wirft immer viele Fragen auf, lässt Sorgen und Ängste bei Frauen wie Männern zum Vorschein kommen. Und am Ende gibt es Menschen, die keinen anderen Ausweg sehen, als abzutreiben. Traurig genug, dass das so ist. Es nutzt aber niemandem, wenn die Forenheiligen hier mit Gotteszorn begründet hier ihre Tiraden über diese „bösen“ Menschen ablassen.
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#66   Benedikt   01:01:51 | Freitag, 12. Januar 2007
@ f. schenk
Als jüngerer Single kann ich mich natürlich nicht in deine Lage versetzen. Ich würde mit Gottvertrauen einfach mal abwarten und im Fall der Fälle eine Beratungsstation für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom aufsuchen. Solche Stationen gibt es mit Sicherheit.
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#65   freddie schenk   00:56:30 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt
Du schreibst bei Gewaltaten gegen Mütter ganz richtig von Schwangerschaftsabbrüchen. Insofern eine Schwangerschaft unmittelbar durch Gewalteinwirkung abgebrochen wird, handelt es sich jedoch nicht um eine Abtreibung.
Deine weiteren Ausführungen halte ich alle für sehr bedenkenswert und – im Kontext dieses Forums – für erfreulich sachlich und konstruktiv. Danke.
Mich beschäftigt das Thema z. Zt. durchaus persönlich. Wir erwarten in einem halben Jahr unser zweites Kind. Wir sind mit 40 (Vater) und 43 Jahren „alte“ Eltern, mithin eine „Problemschwangerschaft“. Das Risiko eines Down Syndroms ist relativ hoch. Die moderne Diagnostik kann das früh erkennen. Wir möchten, ohne risikobehaftete Fruchtwasseruntersuchung wissen, ob der Verdacht auf DS besteht, um uns ggf. auf die Behinderung unseres Kindes und den Folgen daraus vorbereiten zu können. Abtreiben wollen wir nicht. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass der Gedanke daran gelegentlich auftaucht. Immer mit der Frage: „Was wäre wenn“? Was würde diese Behinderung bedeuten – für uns, für den 3-jährigen Bruder des „neuen“ Kindes und für das Neugeborene selber? Es wäre sicher entbehrungsreich, von Leid geprägt, anstrengend und unser aller Leben arg einschränkend. Andererseits können wir heute noch nicht wissen, was uns die Geburt dieses Kindes an Positivem bescheren könnte. Das sind so viele Fragen, denen wir uns verantwortungsvoll stellen wollen. Und dann reden die Hardliner hier stets von (Höllen)Strafe. Das macht Mut!!!
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#64   Benedikt   00:38:06 | Freitag, 12. Januar 2007
@ f. schenk
Zunächst sind Abtreibungen doch immer „gewollt“.
Ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, aber natürlich gibt es auch ungewollte Schwangerschaftsabbrüche, nämlich durch Gewalttaten gegen die Mutter.
Was lässt Zweifel daran aufkommen, dass der Staat (also wir alle) ein Interesse an der Vermeidung dieser Abtreibungen haben könnte.
Der Politik hat zwar den § 218 so belassen, dass Abtreibung verboten ist, dies aber nur auf Druck des Bundesverfassungsgerichts. Mit diesem Kompromiss lebt die Politik sehr gut und jede Maßnahme in die eine oder andere Richtung wird von der jeweils anderen Seite niedergeschlagen. Es kann wenig Zweifel daran bestehen, dass ein Gutteil des dt. Parteienspektrums Abtreibung für ein Recht hält und dementsprechend nichts dagegen unternimmt. Bei den großen Debatten über die Überalterung der Gesellschaft sind jedenfalls keine Töne laut geworden, die eine strenge Abtreibungspraxis gefordert haben. Der Staat hat zwar prinzipiell kein Interesse an Abtreibungen, lässt seinen Bürgern jedoch die Freiheit und unternimmt nichts dagegen.
Politisch ist es also geboten, die Abtreibungen runter und die Geburtenrate rauf zu bekommen.
Es sind so viele Dinge politisch geboten – das heißt noch nicht, dass es auch jemand anpackt.
Mir will sich nicht erschließen, welche anderen Erwägungen der Staat/unser Staat haben könnte, Abtreibungen nicht zu vermeiden.
Siehe oben. Teils aus Ideologie, teils um des lieben Friedens willen.
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#63   freddie schenk   00:10:27 | Freitag, 12. Januar 2007
@ Benedikt
Im Falle des § 218 kann aber bezweifelt werden, ob der Staat tatsächlich ein generelles Interesse an der Vermeidung gewollter Abtreibungen hat.
Zunächst sind Abtreibungen doch immer „gewollt“. Was lässt Zweifel daran aufkommen, dass der Staat (also wir alle) ein Interesse an der Vermeidung dieser Abtreibungen haben könnte. Die Bevölkerungsentwicklung ist dramatisch, die Alterspyramide wächst, soziale Probleme sind die bereits spürbare Folge (Renten). Der Staat/die Politik versucht gegen zu steuern und hat gerade erst das Elterngeld eingeführt. (Sozial)Politisch ist es also geboten, die Abtreibungen runter und die Geburtenrate rauf zu bekommen.
Mir will sich nicht erschließen, welche anderen Erwägungen der Staat/unser Staat haben könnte, Abtreibungen nicht zu vermeiden. Formuliert unser Grundgesetz nicht auch einen Ethos (Die Würde des Menschen ist unantastbar.), der dieses Interesse qua Verständnis grundlegt?
Ist der § 218 in diesem Kontext nicht der (hilflose) Versuch, zu retten, was zu retten ist?
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#62   Ydefix   21:09:44 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@freddy schenk
„Ich frage nur, welche Perspektive Kinder haben, deren Eltern sie nur deswegen ausgetragen haben, weil sie sonst bestraft worden wären“
Sie haben z.B. die Perspektive die hl. Taufe zu erhalten.
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#61   Benedikt   19:30:50 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ f. schenk
Es ist immer beides notwendig. Das Gesetz sagt dem Bürger, welches Verhalten nicht in Ordnung ist (soweit er das nicht auch so erkennt). Der moderne Staat lässt seinen Bürger aber nicht allein, genausowenig wie die Kirche ihre Gläubigen. Soziale Projekte und Prävention im engeren Sinn sollen den Menschen helfen. Das gilt grundsätzlich nicht nur für Delike nach dem § 218, sondern für alle möglichen Straftaten.
Im Falle des § 218 kann aber bezweifelt werden, ob der Staat tatsächlich ein generelles Interesse an der Vermeidung gewollter Abtreibungen hat.
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#60   freddie schenk   19:17:12 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Benedikt
Ja, da stimme ich dir zu. Aber sehen das diejenigen genauso, die, wie hier schon deklariert, „poppen“, ohne das Hirn einzuschalten? Und kann man denen mit Strafandrohung wirklich beikommen? Brauchen die nicht Begleitung und Hilfe?
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#59   Benedikt   18:16:30 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ f. schenk
Die Perspektivlosigkeit (ob vermutet oder nicht) ist kein Grund für eine Abtreibung. Erstens ist eine Abwägung Leben / Perspektive nicht statthaft und zweitens kann eine solche Abwägung schlecht für die Zukunft behauptet werden. Sie wissen sicher auch, das bedeutende Personen der Geschichte aus bettelarmem Haus gekommen sind.
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#58   freddie schenk   18:07:35 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Benedikt & Maledica
Lieber Benedikt,
vielen dank für die klaren, verständlichen Worte, denen nichts hinzuzufügen ist.
Und Maledica: Okay, du hälst mich nicht für katholisch. Kann ich mit leben. Was solls. Da hilft es mir auch nicht, wenn ich jetzt 1000 mal versichere, dass ich gegen Abtreibung bin. Aber das Leben und die Menschen sind nunmal nicht alle so, wie du, ‘tschuldigung: die Katholische Kirche sich das wünscht und für Recht erklärt. Lieber rette ich mit Schein auch nur ein Kind, als dass ich ohne Schein zusehe und Maulaffenfeil halte wie du.
Strafe verhindert also deiner Ansicht nach Straftaten. Deshalb hat die Todesstrafe z. B. in USA ja auch so einen durchschlagenden Erfolg. Die traumhaft geringe Kriminalitätsrate in Amerika beweist das!!!
Noch was: ich klassifiziere niemanden zu unwertem Leben. Hören Sie auf, einen solchen Stuss zu verbreiten. Ich frage nur, welche Perspektive Kinder haben, deren Eltern sie nur deswegen ausgetragen haben, weil sie sonst bestraft worden wären. Ich glaube nicht, dass Strafandrohung irgendwie hilfreich sein kann.
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#57   Benedikt   16:42:40 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Maledica
Ich kann die Haltung der Kirche durchaus nachvollziehen. Vermutlich war sie sogar richtig. Nur glänzendes Gold ist sie eben nicht. Es besteht daher kein Grund, Andersdenkende – die sich letztendlich gebeugt haben! – derart abzukanzeln. Auf der einen Seite steht die Haltung „Klarheit + Reinheit der Lehre“, auf der anderen Seite „Retten, was zu retten ist“. Problem bei letzterem ist das mitschwingende „um jeden Preis“. Und das haben der Papst und andere eben nicht gewollt und hatten auch dafür sehr nachvollziehbare Gründe.
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#56   Maledica   16:32:36 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Naivling
Das Zeugnis ist jetzt klarer, aber ebenso klar ist, dass diese Praxis ebenfalls Menschenleben kostet (von pro familia nicht überzeugte Frauen, die von der Kirche hätten überzeugt werden können), allerdings ohne Verantwortung der Kirche.
Die Kirche DARF nicht an einem gottlosen Abtreibungsschein mitwirken.
Es spielt keine Rolle, ob die Frau abtreiben will oder nicht, sondern daß unter KEINEN Umständen eine Licence to kill ausgestellt werden darf.
Erst durch die Beratung UND den Schein besteht die Möglichkeit des Schlachtens.
Daran darf kein Katholik mitwirken.
Versuchen Sie doch mal die Haltung der Kirche nachzuvollziehen und nicht Ihre eigene subjektive Emotionalität
@reddy Krüger
2. mit den unter solchen Umständen geborenen Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen zur Welt kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem Vater Knast angedroht worden ist?
Sie klassifizieren also diese Menschen als „lebensunwert“
So eine Zeit gab es schon einmal!
Zu dieser Zeit gab es auch Plakate, welche daraufhingewiesen haben wieviele Tausend RM ein Erbkranker kostet und doch keine Lebensperspektiven habe!
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#55   Benedikt   16:09:56 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Maledica
Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt man den Schein ja nicht.
Es ist einfach offensichtlich, dass Sie von dem Thema wenig verstehen. Eine Schwangerschaftsberatung kann man aus tausend Gründen in Anspruch nehmen, unter anderem auch, weil man – aus welchen Gründen auch immer – abtreiben will. Man bekommt einen Schein ausgehändigt, und zwar so oder so. Ob dieser auch in Anspruch genommen wird oder ob die Frau ihn – dank kompetenter Beratung (wer ist da seriöser, die Kirche oder „pro familia“? Antworten Sie!) – am nächsten Tag in den Abfalleimer wirft beruht auf einer weiteren Willensentscheidung der Betroffenen. Einen Automatismus, „jetzt hab ich den Schein, also treib’ ich auch ab“ existiert nicht, genau deshalb gibt es ja die Beratung. Nur wird die bei abtreibungswilligen Frauen nun von pro familia durchgeführt und nicht mehr von der Kirche durchgeführt. Das Zeugnis ist jetzt klarer, aber ebenso klar ist, dass diese Praxis ebenfalls Menschenleben kostet (von pro familia nicht überzeugte Frauen, die von der Kirche hätten überzeugt werden können), allerdings ohne Verantwortung der Kirche.
Mit dieser Realität werden Sie sich abfinden müssen, da hilft auch kein höhnisches Geplärre.
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#54   Maledica   14:23:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Licence to kill
@freddie krüger
Und was bringts? Glaubst du wirklich, dass damit auch nur eine Abtreibung weniger geschähe?
Ja, denn Strafe wirkt AUCH abschreckend und das ist gut so!
Und wenn, was geschähe
2. mit den unter solchen Umständen geborenen Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen zur Welt kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem Vater Knast angedroht worden ist?
Nein, diese kommen nicht NUR deswegen zur Welt, sondern weil die Eltern in die Kiste gestiegen sind und sich aus der Verantwortung ziehen wollen!
Der Mensch beginnt von Anfang an, ob er lebt oder noch im Mutterbauch ist, spielt keine Rolle. Mord bleibt Mord. Viele kinderlose Eltern wären froh, könnten diese ein Kind adoptieren. Das Lebensrecht darf NIEMANDEM verweigert werden
Als adäquates Mittel, Abtreibungen zu verhindern, scheint mir das Strafrecht gänzlich ungeeignet.
Dann erlauben wir Diebstahl, weil das Strafrecht kann dies ja nicht verhindern!
Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus und Donum Vitae an, die wenigstens versuchen noch Leben zu retten, wo andere lieber ihre Hände in Unschuld waschen – also tatenlos aber wortreich Geifern.
Um 1.000 Menschen zu retten, darf auch nicht ein einziger ermordet werden. Da schließe ich mich lieber dem Papst als dem Kamphaus an!
Wenn das unkatholisch ist, dann bin ich gern unkatholischer Katholik.
Nein, Sie sind kein Katholik- nur nominell.
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#53   freddie schenk   14:11:07 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Maledica
Da ist die Beratung in Fulda- unter Dyba- wohl erfolgreicher. Beratung aber ohne Schein
Da habe ich schon vor Jahren von den Beraterinnen des SkF in der Diözese ganz anderes gehört. In Wahrheit, so diese Frauen, sind die Beratungszahlen schlicht in den Keller gesaust. Pro Familia jubelt.
Da Maledica mir meine Katholizität abspricht votiere ich eben ohne seinen Segen für den versuch Menschen zu helfen, statt Ihnen mit dem Knüppel zu drohen. Wenn das unkatholisch ist, dann bin ich gern unkatholischer Katholik.
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#52   Gastus   12:05:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Maledica
Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt man den Schein ja nicht.
Sie irren. ;-) Erst wenn die Frau den Schein hat, kann sie darüber nachdenken, was sie damit anstellt.
Kamphaus ging eben davon aus, dass seine Beratung so gut ist, dass die Frauen den Schein sowieso in den Papierkorb werfen.
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#51   Maledica   10:02:35 | Donnerstag, 11. Januar 2007
SchLimburg
@schenk
Das staatliche Abtreibungsrecht unternimmt dabei nur den Versuch durch Beratung die Zahlen zu senken
Mit der Straffreiheit hat es versagt- Zahlen sinken nicht!
Bischof Kamphaus, wie Donum Vitae auch, versuchen in diesem rahmen Schlimmeres zu verhidnern
Man kann nicht Mord mit Licence to kill verhindern
Die agitierenden Lebensrechtler und Fundamentalkatholiken hingegen machen nur riesigen
O ja der Papst ist ein böser Fundi- sein Fundament ist der katholische Glaube- Ihres anscheinend nicht!
Die Misere ist wohl nicht auflösbar. Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus und Donum Vitae an, die wenigstens versuchen noch Leben zu retten,
Da ist die Beratung in Fulda- unter Dyba- wohl erfolgreicher. Beratung aber ohne Schein
@Regina
Maledica, Du hast nichts, aber auch wirklich GAR nichts begriffen. Mach Dir doch mal die Mühe und lies den Artikel in der FAZ und nicht immer nur die Zitate Dritter.
„Christen glauben nicht an die Ewigkeit und die Unsterblichkeit der Seele“ dies ist wohl eindeutig!
ich kenne keinen wahren Katholiken, der andere Menschen so versucht runter zu ziehen, wie Du es tust
Wieso? Ich ziehe keinen runter- dies erledigt der Kamphaus für sich schon selbst!
@Benedikt
Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet. Ob Pro Familia ähnlich gute Quoten hat?
Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt man den Schein ja nicht.
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#50   verecundus   09:10:37 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@„Sr.“ M. Andrea
Für eine Nonne -jedenfalls geben Sie sich für eine aus – haben Sie aber ein recht grobschlächtiges Vokabular. Da nützen auch diese Verbrämungen nichts.
Sehen Sie, das ist auch ein Grund, weswegen sich seriöse Leute mit Grauen vom NOM abkehren. Sie und Ihresgleichen demonstrieren das geradezu lehrbuchhaft.
Auf der eine Seite waltet das Knuddel- und Kuschelmilieu, alles liegt sich schmusig in den Armen und ist trunken vor lauter Mut-, Zuversicht- und sonstwasfürmacherei. Geht Ihnen indessen etwas gegen den Gutmenschenstrich, läßt man diese Maske des Tralalatums fallen und zeigt ein ziemlich häßliches, um nicht zu sagen, entstelltes Gesicht.
Wirklich, wer sollte Ihresgleichen da ernsthaft liebhaben wollen? Bei so viel menschlicheR Unzuverlässigkeit! Angesichts dieser schwachen Nerven stünde NOM-Leuten etwas mehr Demut besser zu Gesichte als das selbstzufriedene Dauergrinsen bemüht Junggebliebener.
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#49   freddie schenk   01:10:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Daniel Stöhr
Man könnte die §§ 218ff. streichen und den Begriff „Mensch“ im AT des Strafrechts korrekt definieren. Damit wäre der Zugriff auf die Tötungsdelikte „eröffnet.“
Stimmt.
1. Und was bringts? Glaubst du wirklich, dass damit auch nur eine Abtreibung weniger geschähe?
Und wenn, was geschähe
2. mit den unter solchen Umständen geborenen Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen zur Welt kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem Vater Knast angedroht worden ist?
Als adäquates Mittel, Abtreibungen zu verhindern, scheint mir das Strafrecht gänzlich ungeeignet. Sowohl für die, die Abtreibung als späte Form der Verhütung (miss)verstehen (die sind entweder besonders perfide oder es fehlt ihnen schlicht an Geist, zu begreifen, was Abtreibung bedeutet), als auch für jene, die sich in einer besonderen Notlage glauben oder wissen.
Die Misere ist wohl nicht auflösbar. Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus und Donum Vitae an, die wenigstens versuchen noch Leben zu retten, wo andere lieber ihre Hände in Unschuld waschen – also tatenlos aber wortreich Geifern.
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#48   Gotthard   23:49:49 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@regina
maledica ist einfasch ein Foren-Rüpel … aber nichts für ernsthafte Diskussionen.
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#47   Regina 1961   23:32:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade zum 4.
Ach Maledica,
ich bin zwar in manchen Dingen naiv, und dafür danke ich Gott, nicht aber was die Dinge Kirche, Glaube, Gott oder gar kreuz-net betrifft.
Mit Deiner Sprache stellst Du Dich selbst ins katholische Abseits, denn ich kenne keinen wahren Katholiken, der andere Menschen so versucht runter zu ziehen, wie Du es tust. Wenn Dir die Argumente ausgehen wirst Du ziemlich frech und rüpelhaft. Aber auf dieses Niveau (falls man überhaupt noch von Niveau reden kann…) lasse ich mich nicht herab. Schade. Ich würde gerne diskutieren und reden bzw. schreiben. Aber gegen Lieblosigkeit ist nun mal kein Kraut gewachsen. Übrigens auch nicht gegen Bischof Kamphaus. Du weißt doch: Fangemeinde…
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#46   Gotthard   22:34:26 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@maledica
ich hatte bisher gedacht, Dein Spottgebiet wäre das Bistum Mainz. Da Du wohl doch so übergreifende Interessen hast, ergibt das ein ganz anderes Bild von Dir…
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#45   Gastus   21:42:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Benedikt
@ gastus
Das weiß ja auch keiner.
Ja, weil die armen kleinen Würmchen noch nicht um Hilfe schreien können. Wenn sie das könnten würden ihre Mörder und Helfershelfer mehrheitlich panikartig den Tatort verlassen.
Ob Kamphaus und andere Bischöfe wohl eingeschritten wären, wenn ein Kind eine laut schreiende Ratte am Band hinter sich hergezogen hätte? Mit Sicherheit, wer schaut schon zu, wenn ein Tier gequält wird!
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#44   Ydefix   19:14:49 | Mittwoch, 10. Januar 2007
bzgl. Abtreibung:
„Stimmt wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder?“
Man könnte die §§ 218ff. streichen und den Begriff „Mensch“ im AT des Strafrechts korrekt definieren. Damit wäre der Zugriff auf die Tötungsdelikte eröffnet.
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#43   Sr. Maria Andrea †   18:57:27 | Mittwoch, 10. Januar 2007
MIststück!
sagte ein Leser, als er all die vielen netten Gedanken zu diesem Thema hier las! Der Leser meinte besonders MALEDICA und andere, die hier primitiv ihr Unwesen treiben.
Es ist schlimm, wenn ein hochgeachteter Bischof Kamphaus hier von primiten Leuten, von einem MISTSTUECK beurteilt und verurteilt wird!
So, und jetzt weiter meckern, weil ich das geschrieben habe!
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#42   Benedikt   18:43:26 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ freddie schenk
Stimmt wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder?
Im Prinzip ist so eine Abtreibung nicht erlaubt und fällt auch nicht unter die Straflosigkeitsklausel des § 218a. Doch welcher Arzt kann schon die wahren Motive hinterblicken?
@ gastus
Das weiß ja auch keiner.
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#41   Gastus   18:37:58 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Kamphausens Abendgebet
Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet.
„Vater vergib mir, denn ich weiss nicht, was die Frauen mit dem Schein nach umfassender Beratung tun!“
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#40   freddie schenk   18:33:45 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Benedikt
„Sie werden sich damit abfinden müssen, dass es Leute gibt, die in der Abtreibung lediglich ein weiteres Verhütungsmittel sehen. Noch dazu eines, was im Gegensatz zur Pille nicht dick macht.“
Stimmt wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder?
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#39   Benedikt   18:30:57 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ freddie schenk
Hier wird ständig der Eindruck erweckt, als würden Ungeborene allein aus Spaß, Sadismus oder sonstigen niederen Beweggründen abgetrieben. Das halte ich für hahnebüchenden Unsinn.
Sie werden sich damit abfinden müssen, dass es Leute gibt, die in der Abtreibung lediglich ein weiteres Verhütungsmittel sehen. Noch dazu eines, was im Gegensatz zur Pille nicht dick macht.
Das staatliche Abtreibungsrecht unternimmt dabei nur den Versuch durch Beratung die Zahlen zu senken und Frauen nicht „Engelmachern“ zu überlassen.
Das hat nicht funktioniert.
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#38   Gastus   18:21:41 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Benedikt
Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet.
Ja, der Nachweis konnte nicht erbracht werden, da auf den Scheinen, die von „katholischen Beratungsstellen“ ausgestellt wurden, nicht exclusiv draufstand, dass eine Abtreibung dann auch nur in einem katholischen Krankenhaus vorgenommen werden dürfe. Ups …
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#37   Gotthard   18:04:54 | Mittwoch, 10. Januar 2007
in der Tradition
traditionell waren Priester Staatschefs, Kanzler, Parteivorsitzende und Abgeordnete…
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#36   Benedikt   18:03:46 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Maledica
Fakt ist: Der Beratungsschein hat einzig und alleine dazu gedient, einen ungeborenen Menschen abschlachten zu lassen- Licence to kill.
Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet. Ob Pro Familia ähnlich gute Quoten hat?
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#35   freddie schenk   18:02:30 | Mittwoch, 10. Januar 2007
„Licence to kill“
Hier wird ständig der Eindruck erweckt, als würden Ungeborene allein aus Spaß, Sadismus oder sonstigen niederen Beweggründen abgetrieben. Das halte ich für hahnebüchenden Unsinn.
Nicht nur als Katholik bin ich gegen Abtreibung. Die Bilder auf dem hier eingestellten Video sind tatsächlich grausam. Basierend auf solchen Schockern aber dem Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, zu unterstellen, er fördere odeer wolle Abtreibung fördern, ist unredlich.
Bei allen unterschieden in der Auffassung über das Wie sollte doch klar sein, dass Katholiken – Protestanten auch – grundsätzlich die Tötung menschlichen Lebens ablehnen. Die Lebensrechtler sollten sich also hüten, stets so zu tun, als wollten alle anderen Föten morden.
Abtreibungen hat es zu allen Zeiten gegeben und es wird sie immer geben. Leider. Das staatliche Abtreibungsrecht unternimmt dabei nur den Versuch durch Beratung die Zahlen zu senken und Frauen nicht „Engelmachern“ zu überlassen.
Bischof Kamphaus, wie Donum Vitae auch, versuchen in diesem rahmen Schlimmeres zu verhidnern und einfluss auf die zu nehmen, die noch vor diesem Schritt der Kindstötung zu bewahren sind.
Die agitierenden Lebensrechtler und Fundamentalkatholiken hingegen machen nur riesigen Wind, diffamieren, unterstellen, prangern an und kriminalisieren statt sich aktiv um das Leben zu kümmern und Frauen in größter Not beizustehen.
Rettet lieber aktiv werdendes Leben – sagt euch einer, der bald zum zweiten Mal Vater wird.
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#34   Maledica   17:36:23 | Mittwoch, 10. Januar 2007
SchLimburg
laß die Medien aus dem Spiel. Die sind weder katholisch noch unkatholisch.
o mei o mei, wie naiv.
Wer gegen die Kirche und ständig gegen den Papst wettert ist wohl unkatholisch
Es geht hier um den Bischof. Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder Willen in der Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht noch mal.
Das Gegenteil von gut ist: gut gemeint.
Fakt ist: Der Beratungsschein hat einzig und alleine dazu gedient, einen ungeborenen Menschen abschlachten zu lassen- Licence to kill.
Roma locuta- causa finita.
Der Kamphaus hat nicht nur unzählige Unschuldige auf die Schlachtbank geführt, sondern durch seine Haltung die Einheit der Kirche massiv gefährdet.
Wenn es ihm nicht paßt, kann er ja sich gerne abspalten und seine eigene Sekte gründen. Die Protestanten sind da mit ihren unzähligen Aufspaltungen sbestes Beispiel- wenn einem etwas nicht paßt, macht er halt seine eigene Sekte auf.
Nicht der Kamphaus hat die Schlüssel des Himmelreiches überreicht bekommen, sondern Petrus
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#33   stimme der vernunft †   17:29:17 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@malle
Damit das nicht untergeht:
Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht Politik machen soll!
Auch so eine neumodische Erfindung der V2-Sekte. Das gab es zu Pius’ Zeiten noch nicht!
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#32   Benedikt   16:27:08 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Gastus
Auch der Papst hatte nachvollziehbare Gründe. Daher war das ganze schon korrekt.
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#31   Gastus   16:18:05 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Ja, ja
Bösartige Unterstellungen, nichts weiter. Wer sich nicht mit den Motiven Kamphaus’ auseinandersetzt, der kann wohl nicht anders.
Er hat sich ja nur wegen des einheitlichen Zeugnisse gebeugt. Mehr wollte auch der Papst nicht von ihm.
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#30   Regina 1961   16:16:23 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade!!!
Maledica, Du hast nichts, aber auch wirklich GAR nichts begriffen. Mach Dir doch mal die Mühe und lies den Artikel in der FAZ und nicht immer nur die Zitate Dritter.
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#29   Benedikt   16:14:58 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Guter Wille?
Wer im ersten Schritt Scheine ausstellt, stellt im zweiten Schritt Rezepte aus ( genug Ärzte würden ihre Unterschrift dafür hergeben ) und im dritten Schritt verteilt er kleine Selbsthilfebestecke oder Absaugvorrichtungen. Es macht keinen Unterschied im Ergebnis.
Bösartige Unterstellungen, nichts weiter. Wer sich nicht mit den Motiven Kamphaus’ auseinandersetzt, der kann wohl nicht anders.
Die Frau entscheidet selbst ob getötet werden soll und über die Art und Weise, – nach vorheriger eingehender Beratung selbstverständlich.
Beratung, die zur Abtreibung rät ist illegal.
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#28   thaumaturgos   16:14:24 | Mittwoch, 10. Januar 2007
in maledictam
Oh ja, unsere Heilige Mutter Kirche hat das wahrhaft Katholische gepachtet, denn diese ist nun mal Hüterin der Wahrheit und diese verbietet einem Priester, in die Politik zu gehen!
erstaunliche töne für tradis, bis zum zweiten vatikanum wimmelte es von politisierenden pfaffen in den „c“ parteien …
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#27   Gastus   16:10:54 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Regina
Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder Willen in der Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht noch mal.
Wer im ersten Schritt Scheine ausstellt, stellt im zweiten Schritt Rezepte aus ( genug Ärzte würden ihre Unterschrift dafür hergeben ) und im dritten Schritt verteilt er kleine Selbsthilfebestecke oder Absaugvorrichtungen. Es macht keinen Unterschied im Ergebnis.
Die Frau entscheidet selbst ob getötet werden soll und über die Art und Weise, – nach vorheriger eingehender Beratung selbstverständlich.
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#26   Maledica   15:53:48 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Häretiker Kamphaus
Ihre Abneigung gegen eine liebevolle Person ist mehr als merkwürdig. Wenn Sie sich einen Bischof bloß als gestrengen Prediger vorstellen können, dann ist das Ihr Problem und bei weitem nichts Allgemeinverbindliches.
Nicht blos ein gestrenger Prediger!
Sondern ein Garant für den katholischen Glauben.
Doch das Bistum SchLimburg zeugt nicht gerade von Katholizität.
Und der Bischof macht nix, bzw. handelt gegen Rom.
Außerdem ist er ein Häretiker:
„Christen glauben einzig und allein an Gott, an nichts sonst; nicht an die Ewigkeit des Geistes und die Unsterblichkeit der Seele, nicht an die Ewigkeit der Materie und den sich erneuernden Kreislauf der Natur.“
…isch.internetseelsorge.de/…3/ohne-kamphaus.html
Ein Bischof, welcher seine Gedankengerüst auf solchen Irrlehren aufbaut kann wahrlich nicht mehr katholisch sein. Dieser baut seine Seelsorge auch dann nur auf der Vergottung des Menschen auf, da ja mit dem Tod ALLES zu Ende ist!
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#25   Benedikt   15:39:07 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Maledica
Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen.
Piep piep piep, wir ham uns alle lieb.
Auch ein Ketzer kann lieb sein.
Ein wahrer Hirte muß ein Garant für die Wahrheit sein- dies ist der Kamphaus nicht
Ihre Abneigung gegen eine liebevolle Person ist mehr als merkwürdig. Wenn Sie sich einen Bischof bloß als gestrengen Prediger vorstellen können, dann ist das Ihr Problem und bei weitem nichts Allgemeinverbindliches.
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#24   Regina 1961   15:31:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Gastus
Ach Gastus, laß die Medien aus dem Spiel. Die sind weder katholisch noch unkatholisch. Es geht hier um den Bischof. Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder Willen in der Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht noch mal.
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#23   Maledica   15:31:03 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Wer hat uns verraten: SOZIALDEMOKRATEN
Ich frage mich manchmal, wer von Euch hat den Bischof Kamphaus schon mal predigen hören? Wer von Euch hat schon mal ein paar persönliche Worte mit ihm geredet? Wer war in seiner Nähe, wenn er auf Menschen zugeht?
Oh, also dies sind die einzigen Anforderungen an einen Bischof!
Zum lieb sein, muß ich nicht unbedingt katholisch sein.
Aber als Bischof muß er auch den katholischen Standpunkt vertreten, wenn es für einige unangenehm ist.
Haben Sie schon mal EB Dyba predigen gehört, oder haben persönliche Worte mit ihm geredet oder waren in seiner Nähe, wenn er auf Menschen zugeht- als er noch lebte? Oder bei Erzbischof Haas. Diese sind beste Beispiele für ausgezeichnete Prediger und Vorbilder im menschlichen Umgang. Doch diese haben bzw. verschweigen die Wahrheit nicht und wurden/werden daher verleumdet!
Kamphaus hat sich aber nicht durch Standfestigkeit im katholischen Glauben ausgezeichnet. Er hätte sich besser als Sozialpädagoge bewerben sollen!
Aber ich wehre mich auch gegen dieses angstverbreitende Gottesbild, was hier gerne von einigen Forumsteilnehmern verbreitet wird.
Welche Angstverbreitung?
Das Evangelium ist AUCH eine Drohbotschaft.
Wer in der Sünde verharrt muß nun mal Angst haben
Die kann ich wahrhaftig nicht als Katholiken bezeichnen.
Ihre persönliche Meinung spielt da keine Rolle, sondern was die Kirche sagt!
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#22   Gastus   15:23:57 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Regina
Dann frage ich mich, was an Euch noch wahrhaft Katholisch ist?
Na gut, dann sind eben die Medien „katholisch“, die Kamphaus als letztes „scheinberatendes Bollwerk“ gegen den bösen Willen des Papstes gelobt haben.
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#21   Seminarist   15:22:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Die Gerechtigkeit des heiligen Geistes
Am Tag vor seiner Suspension als Priester drückt Roth dem Kaplan S. sein Brevier mit den Worten „so, jetzt ist Schluss mit dem Quatsch“ in die Hand. Und dann ist da ja auch noch die Affäre mit der Kommissarin. Hatten wir doch schon die Hochzeitsglocken klingeln hören, wenn Roth als OB in Wiesbaden eingezogen wäre. Normalerweise hätte ein Gang in die Politik bei gleichzeitiger Suspension vom kirchlichen Amt nach dem CIC kein gösseres Problem dargestellt.
Das Problem mit dem Bistum ist ja erst dadurch entstanden, dass Roth beides haben wollte – Priester bleiben und OB werden. Jetzt hat er dafür nichts mehr!
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#20   Regina 1961   15:19:21 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Trotzdem Schade!!!
Ich frage mich manchmal, wer von Euch hat den Bischof Kamphaus schon mal predigen hören? Wer von Euch hat schon mal ein paar persönliche Worte mit ihm geredet? Wer war in seiner Nähe, wenn er auf Menschen zugeht? Wer das auch nur einmal erlebt hat, kann die Haßtiraden, die hier in diesem Forum verbreitet werden mit Sicherheit nicht nachvollziehen oder zumindest nicht verstehen.
Dann frage ich mich, was an Euch noch wahrhaft Katholisch ist? WAS? Auch ich glaube nicht an einen Jesus in Birkenstocksandalen, der alles und jeden gutheißt. „Piep piep, piep usw.“ Aber ich wehre mich auch gegen dieses angstverbreitende Gottesbild, was hier gerne von einigen Forumsteilnehmern verbreitet wird. Die kann ich wahrhaftig nicht als Katholiken bezeichnen.
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#19   Gastus   15:04:46 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Regina
Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht. Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen. Wer nach ihm kommt, wird sich sehr anstrengen müssen.
Ja, eine Abmahnung vom Papst zu bekommen ( Scheinberatung ) bedarf schon einiger boshafter Anstrengung.
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#18   freddie schenk   15:03:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Maledica
Im hessischen Wahlkampf haben dort die JuKos diesen Text:
jusos.spd-spandau.de/projektea…atire.html
fast wortwörtlich benutzt.
Ich habe den Text während vieler Jahre katholischer Jugendarbeit ebf. häufig benutzt, zuletzt in der Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Diese Satire zeigt vorzüglich den Schwachsinn auf, den die Nationalsozialisten verbreitet haben. Sie zeigt, dass man jede beliebige Gruppe diskreditieren und für unwert erklären kann – Katholiken, Schwule, Linkshänder, Kartoffelesser, Frauenversteher, Hetznetler, Fahrradfahrer und Behinderte zum Beispiel.
Übrigens: Es soll auch menschen nichtfaschistischen Hintergrundes geben, die sich solcher Methoden bedienen – fernab von jeder Satire.
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#17   Maledica   14:56:00 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Tritratrullala
Da wagt ein Priester mal einen anderen „Ausstieg“ als sonst (Ehe!) Und schon wird sich wieder das Maul zerrissen.
Ausstieg?
Von der Kanzel in die Politik: „Für mich ist dieser Schritt auch ein zutiefst geistlicher Schritt gewesen“, sagt der überzeugte Christ. Und: „Priesterlichen Dienst kann man auch an anderen Orten ausführen als im Kirchenraum.“
Er meint doch selbst, seinen priesterlichen Dienst jetzt Anders? ausführen zu müssen.
Anscheinend hat er vom Priestertum nix begriffen- wen wundert das auch schon im Bistum SchLimburg!!!???
Besonders von jenen Leuten, die der Meinung sind, sie hätten das wahrhaft Katholische gepachtet.
Oh ja, unsere Heilige Mutter Kirche hat das wahrhaft Katholische gepachtet, denn diese ist nun mal Hüterin der Wahrheit und diese verbietet einem Priester, in die Politik zu gehen!
Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht.
Vielleicht kommt ja endlich mal ein Katholik auf den Limburger Bischofsstuhl
Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen.
Piep piep piep, wir ham uns alle lieb.
Auch ein Ketzer kann lieb sein.
Ein wahrer Hirte muß ein Garant für die Wahrheit sein- dies ist der Kamphaus nicht
Wer nach ihm kommt, wird sich sehr anstrengen müssen.
Wieso?
Schlimmer kanns doch nicht werden.
Außer das Domkapitel wählt die KäßMANN
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#16   stimme der vernunft †   14:52:44 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@malle
Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht Politik machen soll!
Auch so eine neumodische Erfindung der V2-Sekte. Das gab es zu Pius’ Zeiten noch nicht!
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#15   Regina 1961   14:44:20 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade!!!
Da wagt ein Priester mal einen anderen „Ausstieg“ als sonst (Ehe!) Und schon wird sich wieder das Maul zerrissen. Besonders von jenen Leuten, die der Meinung sind, sie hätten das wahrhaft Katholische gepachtet. Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht. Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen. Wer nach ihm kommt, wird sich sehr anstrengen müssen.
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#14   Maledica   14:41:36 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Inter-Nazis
… warum immer so verbissen?
Genau, wer nicht jeden nach seiner Facon machen läßt, was er will, der ist verbissen.
Ja die böse Kirche
Der böse verbissene Jesus…
Und wieso sind Sozialdemokraten „Rotfaschisten“? Es geht doch nix über ein gepflegtes Feindbild, oder?
Die National-Sozialisten entsprechen doch auch Ihrem Feindbild? Oder? Oder etwa nicht?
Dieses Feindbild wurde geprägt durch 12 Jahre Terror in Europa. Oder?
Wer hat 1974 den Babycaust in Deutschland eingeführt?
Abgesehen davon sind die Jungkommunisten (Jugendorganisation der Inter-Nazis) gerade in Hessen bekannt für ihren antikirchlichen Kurs, für den diese sich bis dato nicht entschuldigt haben.
Im hessischen Wahlkampf haben dort die JuKos diesen Text:
jusos.spd-spandau.de/…projektx_satire.html
fast wortwörtlich benutzt.
Satire hat Grenzen
www.swg-hamburg.de/…christliche_Wert…pdf
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#13   freddie schenk   14:11:16 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Ach Maledica…
… warum immer so verbissen? Und wieso sind Sozialdemokraten „Rotfaschisten“? Es geht doch nix über ein gepflegtes Feindbild, oder?
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#12   Maledica   14:07:45 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Krawattenpriester
Am besten schickt der Herr noch eine Sintflut und sagt vorher nur maledica und Konsorten Bescheid.
Nein, denn der Herr hat sich uns offenbart und die Kirche gestiftet. Schon mal etwas von Pfingsten gehört?
Diese unsere Heilige Mutter Kirche hat nicht ohne Grund verfügt, daß ein Priester keine Politik machen darf.
Schluß. Amen.
Es ist ein Fakt, daß dieser Rotfaschist seine Pfarrei und damit die Kirche im Stich gelassen hat.
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#11   freddie schenk   14:00:56 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Maledica
Ja, ja – du hast Recht und ich meine Ruhe. – Immer nur schön polemisieren, so kommen wir dazu die Welt in Jesu Sinn zu erneuern. Am besten schickt der Herr noch eine Sintflut und sagt vorher nur maledica und Konsorten Bescheid. Dann können die sich ne Arche bauen, künftig in Frieden allein leben und brauchen sich nicht mehr drum zu scheren, dass außer ihnen niemand auch nur ansatzweise ein guter Mensch sein könnte.
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#10   Maledica   13:55:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Hahahaha
Nein, Herr Roth ist im Priesteramt nicht gescheitert.
Doch!
Er nimmt seine Seelsorgetätigkeit nicht ernst und stellt die Partei der Inter-Nazis über seine Aufgabe, für welche er von Gott die Heiligen Weihen empfangen hat!
Er ist wg. der Dummheit seiner Genossen mit der Kandidatur gescheitert. Wird halt nix, weil die Jungs gepennt haben. Dumm aber menschlich.
Sozialisten sind stets dumm und vergotten den Menschen!
Statt der Soutane nun der Anzug und ne rote Krawatte.
Wenn man so die Krawattenpriester sieht man wahrlich eher einen dummschwätzenden Politiker, als einen Seelsorger, welcher Gottes Wort glaubwürdig verkündet.
Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht Politik machen soll!
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#9   freddie schenk   13:38:56 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Gotthardt
Nein, Herr Roth ist im Priesteramt nicht gescheitert. Er ist wg. der Dummheit seiner Genossen mit der Kandidatur gescheitert. Wird halt nix, weil die Jungs gepennt haben. Dumm aber menschlich. :'(
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#8   Sulpicius   12:54:22 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Was ist das für ein…
… Tuppes?
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#7   ecclesia-semper-reformanda   12:36:59 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Hallo Freddy,
habe gerade den Artikel gelesen und wollte „zur Feder greifen“ – da sah ich Deinen Artikel. In der Tat: dem ist nix hinzuzufügen. :)3
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#6   Maledica   12:33:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Versagerpriester
Er hat zwar dem Kamphaus Gehorsam gelobt, doch dieser ist dennoch legitimer Bischof!
Er hat seine Gemeinde jämmerlich im Stich gelassen- noch nicht einmal verabschieden konnte er sich- für deren Seelenheil er zuständig ist- gleich welcher politischen Couleur!
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#5   Benedikt   12:29:56 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ f. schenk & landorganist
Naja, ich will hier nicht über die Motive Roths spekulieren, aber das hier
Vielleicht sah der Mensch Roth für sich die besseren Möglichkeiten, sich wirksam im Hier und Jetzt für die Menschen einzusetzen, in der Politik?
wirft schon Fragen auf. Politik ist doch ein eher schmutziges Geschäft.
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#4   Gotthard   12:03:37 | Mittwoch, 10. Januar 2007
gescheitert?
Warum Hw Roth im Priesteramt gescheitert sein soll, erschließt sich mir aus dem Artikel nun nicht…
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#3   Maledica   11:56:22 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Bewahre uns vor solchen Priestern
Von der Kanzel in die Politik: „Für mich ist dieser Schritt auch ein zutiefst geistlicher Schritt gewesen“, sagt der überzeugte Christ. Und: „Priesterlichen Dienst kann man auch an anderen Orten ausführen als im Kirchenraum.“
…w.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt.php3?artikel_id=239…
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#2   landorganist   11:56:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Gut geschrieben,
Freddi, dem ist nichts hinzuzufügen. Warten wir nun auf das übliche Tradi-Geschrei.
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#1   freddie schenk   11:53:22 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Respekt
Ernst-Ewald Roth, der katholische Priester, hat sich entschieden, in die Politik zu gehen und seine Suspendierung dabei in Kauf genommen. Jetzt ist er gescheitert; nicht, weil er nicht gewählt wurde. Nein, weil seine Parteigenossen die Anmeldung verpennt haben. Peinlich. Lustig. Tragisch.
Die Häme darüber kann ich mir bei dem einen oder anderen Leser und Poster von kreuz.net lebhaft vorstellen. Hier ist ja schon seitens der Redaktion die Rede vom „untreuen Priester“. Was aber, wenn Ernst-Ewald Roth sich, seinem Leben und seinen Idealen treu geblieben ist? Darüber kann ich nur spekulieren. Ich kann auch nur vermuten, dass er mit seiner Entscheidung, vom Priesteramt in die Politik zu wechseln, nur Gutes erreichen wollte. Vielleicht sah der Mensch Roth für sich die besseren Möglichkeiten, sich wirksam im Hier und Jetzt für die Menschen einzusetzen, in der Politik?
Dass Roth jetzt mit dem Spott über die verpasste Wahlanmeldung leben muss – naja, das wird er überstehen. Ich wünsche ihm, dass er – in der Kirche, in einer Partei oder sonstwo – seinen Platz findet.
Übrigens: Dass er seinen beruflichen Wechsel mit immerhin 54 Jahren angegangen ist, zeugt von Mut. Roth hat seine wohldotierte Stellung, sein gesellschaftliches Ansehen und seine durchaus einflussreiche Stellung aufgegeben und sich zu neuen Ufern aufgemacht.
Diese Idee kann man gut oder schlecht finden. Respekt verdient sie allemal.
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