Im Priesteramt und in der Politik ist er gescheitert. Jetzt muß er sich neu orientieren: Im Hessischen Landtag sitzen, Sozialdezernent sein – oder wieder in einer Kirchengemeinde Dienst tun.
Ausschnitt aus der Werbehomepage des suspendierten Priesters Ernst-Ewald Roth
(kreuz.net, Wiesbaden) Neun Tage währt die Frist noch, die sich der suspendierte Priester Ernst-Ewald
Roth gesetzt hat. Dann will er über seine Zukunft entscheiden.
Das berichtete die Lokalzeitung ‘Wiesbadener
Kurier’ gestern.
Der frühere Stadtdekan von Wiesbaden beschloß im April 2006, sein Priesteramt an den
Nagel zu hängen, um bei den Sozialdemokraten als Oberbürgermeister zu kandidieren. Doch dann verschliefen
die Genossen den Anmeldetermin.
Der Vorstand der Sozialdemokraten in Wiesbaden trat nach dem Skandal
am Freitag geschlossen zurück.
Jetzt hoffen die Sozialdemokraten, daß der abgefallene Priester seiner
Untreue treu bleibt. Laut der SPD-Fraktionschefin Elke Wansner hat Hw. Roth „bei allen Möglichkeiten,
die uns offenstehen“ den Vortritt.
Der Ex-Priester kann sich selber alles vorstellen: „Im Hessischen
Landtag zu sitzen, Sozialdezernent zu sein, aber auch in einer Kirchengemeinde Dienst zu tun.“
Das Angebot,
in die Kirche zurückzukehren, bestehe ebenfalls: „Es wäre meine Sache, auf das Bistum zuzugehen. So
wurde das damals vereinbart.“
Nach dem Debakel der vergangenen Woche fühle er sich „kämpferischer denn
je“. In der Krise werde er stark.
Bis der Wahlausschuß am Freitag die definitive Entscheidung über
seine Kandidatur urteilt, hofft er noch. Doch realistische Chancen hat er keine.
Die Christdemokraten
und die Grünen müßten dazu ihre Kandidaten zurückziehen, um das Wahlverfahren neu aufzurollen. Diesen
Vorschlag der Sozialdemokraten haben die beiden Parteien bereits abgelehnt.
Für den gescheiterten politischen
Queraussteiger bleibt zumindest die Öffentlichkeitswirkung um seine Person.
Heute abend wird er im Fernsehmagazin
‘Stern-TV’ seine Geschichte erzählen.
Eine Anfrage des deutschen Fernsehmoderators Johannes B. Kerner
hat er schon abgelehnt.
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@ Benedikt Ich habe eine Zeit lang in der Behinderarbeit gearbeitet, dabei waren DS-Patienten. Allesamt
sehr liebevolle, warmherzige und freundliche Menschen. Nach der heutigen Untersuchung scheint es nicht
sehr wahrscheinlich, dass DS vorliegt. Und wenn, wir werden das sicher schaffen – auch mit Gottvertrauen.
Danke also für deinen guten Rat. Mit meinem posting wollte ich jedoch mehr darauf aufmerksam machen,
dass mir dieses ewige Geschwaller darüber, dass alle Abtreibungen nur aus niederen Beweggründen geschehen,
gehörig auf die Nerven geht und – nebenbei – auch vollkommen unzutreffend ist. Sicher gibt es gewissenlose
„Problemlöser“, die aus was ich ich für (vorgeschobenen) Gründen abtreiben. Aber die bevorstehende
Geburt eines neuen Menschen wirft immer viele Fragen auf, lässt Sorgen und Ängste bei Frauen wie Männern
zum Vorschein kommen. Und am Ende gibt es Menschen, die keinen anderen Ausweg sehen, als abzutreiben.
Traurig genug, dass das so ist. Es nutzt aber niemandem, wenn die Forenheiligen hier mit Gotteszorn begründet
hier ihre Tiraden über diese „bösen“ Menschen ablassen.
@ f. schenk Als jüngerer Single kann ich mich natürlich nicht in deine Lage versetzen. Ich würde mit
Gottvertrauen einfach mal abwarten und im Fall der Fälle eine Beratungsstation für Eltern von Kindern
mit Down-Syndrom aufsuchen. Solche Stationen gibt es mit Sicherheit.
@ Benedikt Du schreibst bei Gewaltaten gegen Mütter ganz richtig von Schwangerschaftsabbrüchen. Insofern
eine Schwangerschaft unmittelbar durch Gewalteinwirkung abgebrochen wird, handelt es sich jedoch nicht
um eine Abtreibung. Deine weiteren Ausführungen halte ich alle für sehr bedenkenswert und – im Kontext
dieses Forums – für erfreulich sachlich und konstruktiv. Danke. Mich beschäftigt das Thema z. Zt. durchaus
persönlich. Wir erwarten in einem halben Jahr unser zweites Kind. Wir sind mit 40 (Vater) und 43 Jahren
„alte“ Eltern, mithin eine „Problemschwangerschaft“. Das Risiko eines Down Syndroms ist relativ hoch.
Die moderne Diagnostik kann das früh erkennen. Wir möchten, ohne risikobehaftete Fruchtwasseruntersuchung
wissen, ob der Verdacht auf DS besteht, um uns ggf. auf die Behinderung unseres Kindes und den Folgen
daraus vorbereiten zu können. Abtreiben wollen wir nicht. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass der Gedanke
daran gelegentlich auftaucht. Immer mit der Frage: „Was wäre wenn“? Was würde diese Behinderung bedeuten –
für uns, für den 3-jährigen Bruder des „neuen“ Kindes und für das Neugeborene selber? Es wäre sicher
entbehrungsreich, von Leid geprägt, anstrengend und unser aller Leben arg einschränkend. Andererseits
können wir heute noch nicht wissen, was uns die Geburt dieses Kindes an Positivem bescheren könnte.
Das sind so viele Fragen, denen wir uns verantwortungsvoll stellen wollen. Und dann reden die Hardliner
hier stets von (Höllen)Strafe. Das macht Mut!!!
@ f. schenk Zunächst sind Abtreibungen doch immer „gewollt“. Ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort,
aber natürlich gibt es auch ungewollte Schwangerschaftsabbrüche, nämlich durch Gewalttaten gegen die
Mutter. Was lässt Zweifel daran aufkommen, dass der Staat (also wir alle) ein Interesse an der Vermeidung
dieser Abtreibungen haben könnte. Der Politik hat zwar den § 218 so belassen, dass Abtreibung verboten
ist, dies aber nur auf Druck des Bundesverfassungsgerichts. Mit diesem Kompromiss lebt die Politik sehr
gut und jede Maßnahme in die eine oder andere Richtung wird von der jeweils anderen Seite niedergeschlagen.
Es kann wenig Zweifel daran bestehen, dass ein Gutteil des dt. Parteienspektrums Abtreibung für ein Recht
hält und dementsprechend nichts dagegen unternimmt. Bei den großen Debatten über die Überalterung
der Gesellschaft sind jedenfalls keine Töne laut geworden, die eine strenge Abtreibungspraxis gefordert
haben. Der Staat hat zwar prinzipiell kein Interesse an Abtreibungen, lässt seinen Bürgern jedoch die
Freiheit und unternimmt nichts dagegen. Politisch ist es also geboten, die Abtreibungen runter und die
Geburtenrate rauf zu bekommen. Es sind so viele Dinge politisch geboten – das heißt noch nicht, dass
es auch jemand anpackt. Mir will sich nicht erschließen, welche anderen Erwägungen der Staat/unser Staat
haben könnte, Abtreibungen nicht zu vermeiden. Siehe oben. Teils aus Ideologie, teils um des lieben Friedens
willen.
@ Benedikt Im Falle des § 218 kann aber bezweifelt werden, ob der Staat tatsächlich ein generelles Interesse
an der Vermeidung gewollter Abtreibungen hat. Zunächst sind Abtreibungen doch immer „gewollt“. Was lässt
Zweifel daran aufkommen, dass der Staat (also wir alle) ein Interesse an der Vermeidung dieser Abtreibungen
haben könnte. Die Bevölkerungsentwicklung ist dramatisch, die Alterspyramide wächst, soziale Probleme
sind die bereits spürbare Folge (Renten). Der Staat/die Politik versucht gegen zu steuern und hat gerade
erst das Elterngeld eingeführt. (Sozial)Politisch ist es also geboten, die Abtreibungen runter und die
Geburtenrate rauf zu bekommen. Mir will sich nicht erschließen, welche anderen Erwägungen der Staat/unser
Staat haben könnte, Abtreibungen nicht zu vermeiden. Formuliert unser Grundgesetz nicht auch einen Ethos
(Die Würde des Menschen ist unantastbar.), der dieses Interesse qua Verständnis grundlegt? Ist der §
218 in diesem Kontext nicht der (hilflose) Versuch, zu retten, was zu retten ist?
@freddy schenk „Ich frage nur, welche Perspektive Kinder haben, deren Eltern sie nur deswegen ausgetragen
haben, weil sie sonst bestraft worden wären“ Sie haben z.B. die Perspektive die hl. Taufe zu erhalten.
#61 Benedikt 19:30:50 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ f. schenk Es ist immer beides notwendig. Das Gesetz sagt dem Bürger, welches Verhalten nicht in Ordnung
ist (soweit er das nicht auch so erkennt). Der moderne Staat lässt seinen Bürger aber nicht allein,
genausowenig wie die Kirche ihre Gläubigen. Soziale Projekte und Prävention im engeren Sinn sollen den
Menschen helfen. Das gilt grundsätzlich nicht nur für Delike nach dem § 218, sondern für alle möglichen
Straftaten. Im Falle des § 218 kann aber bezweifelt werden, ob der Staat tatsächlich ein generelles
Interesse an der Vermeidung gewollter Abtreibungen hat.
#60 freddie schenk 19:17:12 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Benedikt Ja, da stimme ich dir zu. Aber sehen das diejenigen genauso, die, wie hier schon deklariert,
„poppen“, ohne das Hirn einzuschalten? Und kann man denen mit Strafandrohung wirklich beikommen? Brauchen
die nicht Begleitung und Hilfe?
#59 Benedikt 18:16:30 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ f. schenk Die Perspektivlosigkeit (ob vermutet oder nicht) ist kein Grund für eine Abtreibung. Erstens
ist eine Abwägung Leben / Perspektive nicht statthaft und zweitens kann eine solche Abwägung schlecht
für die Zukunft behauptet werden. Sie wissen sicher auch, das bedeutende Personen der Geschichte aus
bettelarmem Haus gekommen sind.
#58 freddie schenk 18:07:35 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Benedikt & Maledica Lieber Benedikt, vielen dank für die klaren, verständlichen Worte, denen nichts
hinzuzufügen ist. Und Maledica: Okay, du hälst mich nicht für katholisch. Kann ich mit leben. Was solls.
Da hilft es mir auch nicht, wenn ich jetzt 1000 mal versichere, dass ich gegen Abtreibung bin. Aber das
Leben und die Menschen sind nunmal nicht alle so, wie du, ‘tschuldigung: die Katholische Kirche sich das
wünscht und für Recht erklärt. Lieber rette ich mit Schein auch nur ein Kind, als dass ich ohne Schein
zusehe und Maulaffenfeil halte wie du. Strafe verhindert also deiner Ansicht nach Straftaten. Deshalb
hat die Todesstrafe z. B. in USA ja auch so einen durchschlagenden Erfolg. Die traumhaft geringe Kriminalitätsrate
in Amerika beweist das!!! Noch was: ich klassifiziere niemanden zu unwertem Leben. Hören Sie auf, einen
solchen Stuss zu verbreiten. Ich frage nur, welche Perspektive Kinder haben, deren Eltern sie nur deswegen
ausgetragen haben, weil sie sonst bestraft worden wären. Ich glaube nicht, dass Strafandrohung irgendwie
hilfreich sein kann.
#57 Benedikt 16:42:40 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Maledica Ich kann die Haltung der Kirche durchaus nachvollziehen. Vermutlich war sie sogar richtig.
Nur glänzendes Gold ist sie eben nicht. Es besteht daher kein Grund, Andersdenkende – die sich letztendlich
gebeugt haben! – derart abzukanzeln. Auf der einen Seite steht die Haltung „Klarheit + Reinheit der Lehre“,
auf der anderen Seite „Retten, was zu retten ist“. Problem bei letzterem ist das mitschwingende „um jeden
Preis“. Und das haben der Papst und andere eben nicht gewollt und hatten auch dafür sehr nachvollziehbare
Gründe.
#56 Maledica 16:32:36 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Naivling Das Zeugnis ist jetzt klarer, aber ebenso klar ist, dass diese Praxis ebenfalls Menschenleben
kostet (von pro familia nicht überzeugte Frauen, die von der Kirche hätten überzeugt werden können),
allerdings ohne Verantwortung der Kirche. Die Kirche DARF nicht an einem gottlosen Abtreibungsschein mitwirken.
Es spielt keine Rolle, ob die Frau abtreiben will oder nicht, sondern daß unter KEINEN Umständen eine
Licence to kill ausgestellt werden darf. Erst durch die Beratung UND den Schein besteht die Möglichkeit
des Schlachtens. Daran darf kein Katholik mitwirken. Versuchen Sie doch mal die Haltung der Kirche nachzuvollziehen
und nicht Ihre eigene subjektive Emotionalität @reddy Krüger 2. mit den unter solchen Umständen geborenen
Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen zur Welt kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem
Vater Knast angedroht worden ist? Sie klassifizieren also diese Menschen als „lebensunwert“ So eine Zeit
gab es schon einmal! Zu dieser Zeit gab es auch Plakate, welche daraufhingewiesen haben wieviele Tausend
RM ein Erbkranker kostet und doch keine Lebensperspektiven habe!
#55 Benedikt 16:09:56 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Maledica Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt
man den Schein ja nicht. Es ist einfach offensichtlich, dass Sie von dem Thema wenig verstehen. Eine Schwangerschaftsberatung
kann man aus tausend Gründen in Anspruch nehmen, unter anderem auch, weil man – aus welchen Gründen
auch immer – abtreiben will. Man bekommt einen Schein ausgehändigt, und zwar so oder so. Ob dieser auch
in Anspruch genommen wird oder ob die Frau ihn – dank kompetenter Beratung (wer ist da seriöser, die
Kirche oder „pro familia“? Antworten Sie!) – am nächsten Tag in den Abfalleimer wirft beruht auf einer
weiteren Willensentscheidung der Betroffenen. Einen Automatismus, „jetzt hab ich den Schein, also treib’
ich auch ab“ existiert nicht, genau deshalb gibt es ja die Beratung. Nur wird die bei abtreibungswilligen
Frauen nun von pro familia durchgeführt und nicht mehr von der Kirche durchgeführt. Das Zeugnis ist
jetzt klarer, aber ebenso klar ist, dass diese Praxis ebenfalls Menschenleben kostet (von pro familia
nicht überzeugte Frauen, die von der Kirche hätten überzeugt werden können), allerdings ohne Verantwortung
der Kirche. Mit dieser Realität werden Sie sich abfinden müssen, da hilft auch kein höhnisches Geplärre.
#54 Maledica 14:23:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Licence to kill @freddie krüger Und was bringts? Glaubst du wirklich, dass damit auch nur eine Abtreibung
weniger geschähe? Ja, denn Strafe wirkt AUCH abschreckend und das ist gut so! Und wenn, was geschähe
2. mit den unter solchen Umständen geborenen Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen
zur Welt kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem Vater Knast angedroht worden ist? Nein, diese kommen
nicht NUR deswegen zur Welt, sondern weil die Eltern in die Kiste gestiegen sind und sich aus der Verantwortung
ziehen wollen! Der Mensch beginnt von Anfang an, ob er lebt oder noch im Mutterbauch ist, spielt keine
Rolle. Mord bleibt Mord. Viele kinderlose Eltern wären froh, könnten diese ein Kind adoptieren. Das
Lebensrecht darf NIEMANDEM verweigert werden Als adäquates Mittel, Abtreibungen zu verhindern, scheint
mir das Strafrecht gänzlich ungeeignet. Dann erlauben wir Diebstahl, weil das Strafrecht kann dies ja
nicht verhindern! Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus und Donum Vitae an, die wenigstens versuchen
noch Leben zu retten, wo andere lieber ihre Hände in Unschuld waschen – also tatenlos aber wortreich
Geifern. Um 1.000 Menschen zu retten, darf auch nicht ein einziger ermordet werden. Da schließe ich mich
lieber dem Papst als dem Kamphaus an! Wenn das unkatholisch ist, dann bin ich gern unkatholischer Katholik.
Nein, Sie sind kein Katholik- nur nominell.
#53 freddie schenk 14:11:07 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Maledica Da ist die Beratung in Fulda- unter Dyba- wohl erfolgreicher. Beratung aber ohne Schein Da habe
ich schon vor Jahren von den Beraterinnen des SkF in der Diözese ganz anderes gehört. In Wahrheit, so
diese Frauen, sind die Beratungszahlen schlicht in den Keller gesaust. Pro Familia jubelt. Da Maledica
mir meine Katholizität abspricht votiere ich eben ohne seinen Segen für den versuch Menschen zu helfen,
statt Ihnen mit dem Knüppel zu drohen. Wenn das unkatholisch ist, dann bin ich gern unkatholischer Katholik.
@Maledica Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt
man den Schein ja nicht. Sie irren. Erst wenn die Frau den Schein hat, kann sie darüber nachdenken,
was sie damit anstellt. Kamphaus ging eben davon aus, dass seine Beratung so gut ist, dass die Frauen
den Schein sowieso in den Papierkorb werfen.
#51 Maledica 10:02:35 | Donnerstag, 11. Januar 2007
SchLimburg @schenk Das staatliche Abtreibungsrecht unternimmt dabei nur den Versuch durch Beratung die
Zahlen zu senken Mit der Straffreiheit hat es versagt- Zahlen sinken nicht! Bischof Kamphaus, wie Donum
Vitae auch, versuchen in diesem rahmen Schlimmeres zu verhidnern Man kann nicht Mord mit Licence to kill
verhindern Die agitierenden Lebensrechtler und Fundamentalkatholiken hingegen machen nur riesigen O ja
der Papst ist ein böser Fundi- sein Fundament ist der katholische Glaube- Ihres anscheinend nicht! Die
Misere ist wohl nicht auflösbar. Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus und Donum Vitae an, die
wenigstens versuchen noch Leben zu retten, Da ist die Beratung in Fulda- unter Dyba- wohl erfolgreicher.
Beratung aber ohne Schein @Regina Maledica, Du hast nichts, aber auch wirklich GAR nichts begriffen. Mach
Dir doch mal die Mühe und lies den Artikel in der FAZ und nicht immer nur die Zitate Dritter. „Christen
glauben nicht an die Ewigkeit und die Unsterblichkeit der Seele“ dies ist wohl eindeutig! ich kenne keinen
wahren Katholiken, der andere Menschen so versucht runter zu ziehen, wie Du es tust Wieso? Ich ziehe keinen
runter- dies erledigt der Kamphaus für sich schon selbst! @Benedikt Niemand ist gezwungen abzutreiben
nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet. Ob Pro Familia ähnlich gute Quoten hat?
Der Schein hat sonst keine Verwendung, als dazu zu dienen straffrei zu Schlachten! Sonst benötigt man
den Schein ja nicht.
#50 verecundus 09:10:37 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@„Sr.“ M. Andrea Für eine Nonne -jedenfalls geben Sie sich für eine aus – haben Sie aber ein recht grobschlächtiges
Vokabular. Da nützen auch diese Verbrämungen nichts. Sehen Sie, das ist auch ein Grund, weswegen sich
seriöse Leute mit Grauen vom NOM abkehren. Sie und Ihresgleichen demonstrieren das geradezu lehrbuchhaft.
Auf der eine Seite waltet das Knuddel- und Kuschelmilieu, alles liegt sich schmusig in den Armen und ist
trunken vor lauter Mut-, Zuversicht- und sonstwasfürmacherei. Geht Ihnen indessen etwas gegen den Gutmenschenstrich,
läßt man diese Maske des Tralalatums fallen und zeigt ein ziemlich häßliches, um nicht zu sagen, entstelltes
Gesicht. Wirklich, wer sollte Ihresgleichen da ernsthaft liebhaben wollen? Bei so viel menschlicheR Unzuverlässigkeit!
Angesichts dieser schwachen Nerven stünde NOM-Leuten etwas mehr Demut besser zu Gesichte als das selbstzufriedene
Dauergrinsen bemüht Junggebliebener.
#49 freddie schenk 01:10:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Daniel Stöhr Man könnte die §§ 218ff. streichen und den Begriff „Mensch“ im AT des Strafrechts korrekt
definieren. Damit wäre der Zugriff auf die Tötungsdelikte „eröffnet.“ Stimmt. 1. Und was bringts? Glaubst
du wirklich, dass damit auch nur eine Abtreibung weniger geschähe? Und wenn, was geschähe 2. mit den
unter solchen Umständen geborenen Kindern? Was geschähe also mit Kindern, die nur deswegen zur Welt
kommen würden, weil Ihrer Mutter/Ihrem Vater Knast angedroht worden ist? Als adäquates Mittel, Abtreibungen
zu verhindern, scheint mir das Strafrecht gänzlich ungeeignet. Sowohl für die, die Abtreibung als späte
Form der Verhütung (miss)verstehen (die sind entweder besonders perfide oder es fehlt ihnen schlicht
an Geist, zu begreifen, was Abtreibung bedeutet), als auch für jene, die sich in einer besonderen Notlage
glauben oder wissen. Die Misere ist wohl nicht auflösbar. Insofern schließe ich mich Bischof Kamphaus
und Donum Vitae an, die wenigstens versuchen noch Leben zu retten, wo andere lieber ihre Hände in Unschuld
waschen – also tatenlos aber wortreich Geifern.
#47 Regina 1961 23:32:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade zum 4. Ach Maledica, ich bin zwar in manchen Dingen naiv, und dafür danke ich Gott, nicht aber
was die Dinge Kirche, Glaube, Gott oder gar kreuz-net betrifft. Mit Deiner Sprache stellst Du Dich selbst
ins katholische Abseits, denn ich kenne keinen wahren Katholiken, der andere Menschen so versucht runter
zu ziehen, wie Du es tust. Wenn Dir die Argumente ausgehen wirst Du ziemlich frech und rüpelhaft. Aber
auf dieses Niveau (falls man überhaupt noch von Niveau reden kann…) lasse ich mich nicht herab. Schade.
Ich würde gerne diskutieren und reden bzw. schreiben. Aber gegen Lieblosigkeit ist nun mal kein Kraut
gewachsen. Übrigens auch nicht gegen Bischof Kamphaus. Du weißt doch: Fangemeinde…
@maledica ich hatte bisher gedacht, Dein Spottgebiet wäre das Bistum Mainz. Da Du wohl doch so übergreifende
Interessen hast, ergibt das ein ganz anderes Bild von Dir…
@Benedikt @ gastus Das weiß ja auch keiner. Ja, weil die armen kleinen Würmchen noch nicht um Hilfe
schreien können. Wenn sie das könnten würden ihre Mörder und Helfershelfer mehrheitlich panikartig
den Tatort verlassen. Ob Kamphaus und andere Bischöfe wohl eingeschritten wären, wenn ein Kind eine
laut schreiende Ratte am Band hinter sich hergezogen hätte? Mit Sicherheit, wer schaut schon zu, wenn
ein Tier gequält wird!
bzgl. Abtreibung: „Stimmt wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder?“ Man
könnte die §§ 218ff. streichen und den Begriff „Mensch“ im AT des Strafrechts korrekt definieren. Damit
wäre der Zugriff auf die Tötungsdelikte eröffnet.
MIststück! sagte ein Leser, als er all die vielen netten Gedanken zu diesem Thema hier las! Der Leser
meinte besonders MALEDICA und andere, die hier primitiv ihr Unwesen treiben. Es ist schlimm, wenn ein
hochgeachteter Bischof Kamphaus hier von primiten Leuten, von einem MISTSTUECK beurteilt und verurteilt
wird! So, und jetzt weiter meckern, weil ich das geschrieben habe!
@ freddie schenk Stimmt wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder? Im Prinzip
ist so eine Abtreibung nicht erlaubt und fällt auch nicht unter die Straflosigkeitsklausel des § 218a.
Doch welcher Arzt kann schon die wahren Motive hinterblicken? @ gastus Das weiß ja auch keiner.
@Kamphausens Abendgebet Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung
verwendet. „Vater vergib mir, denn ich weiss nicht, was die Frauen mit dem Schein nach umfassender Beratung
tun!“
@ Benedikt „Sie werden sich damit abfinden müssen, dass es Leute gibt, die in der Abtreibung lediglich
ein weiteres Verhütungsmittel sehen. Noch dazu eines, was im Gegensatz zur Pille nicht dick macht.“ Stimmt
wohl. Dem ist aber mit dem Strafrecht wohl auch nicht beizukommen, oder?
@ freddie schenk Hier wird ständig der Eindruck erweckt, als würden Ungeborene allein aus Spaß, Sadismus
oder sonstigen niederen Beweggründen abgetrieben. Das halte ich für hahnebüchenden Unsinn. Sie werden
sich damit abfinden müssen, dass es Leute gibt, die in der Abtreibung lediglich ein weiteres Verhütungsmittel
sehen. Noch dazu eines, was im Gegensatz zur Pille nicht dick macht. Das staatliche Abtreibungsrecht unternimmt
dabei nur den Versuch durch Beratung die Zahlen zu senken und Frauen nicht „Engelmachern“ zu überlassen.
Das hat nicht funktioniert.
@Benedikt Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder Schein zur Abtreibung verwendet.
Ja, der Nachweis konnte nicht erbracht werden, da auf den Scheinen, die von „katholischen Beratungsstellen“
ausgestellt wurden, nicht exclusiv draufstand, dass eine Abtreibung dann auch nur in einem katholischen
Krankenhaus vorgenommen werden dürfe. Ups …
@ Maledica Fakt ist: Der Beratungsschein hat einzig und alleine dazu gedient, einen ungeborenen Menschen
abschlachten zu lassen- Licence to kill. Niemand ist gezwungen abzutreiben nund mitnichten wurde jeder
Schein zur Abtreibung verwendet. Ob Pro Familia ähnlich gute Quoten hat?
„Licence to kill“ Hier wird ständig der Eindruck erweckt, als würden Ungeborene allein aus Spaß, Sadismus
oder sonstigen niederen Beweggründen abgetrieben. Das halte ich für hahnebüchenden Unsinn. Nicht nur
als Katholik bin ich gegen Abtreibung. Die Bilder auf dem hier eingestellten Video sind tatsächlich grausam.
Basierend auf solchen Schockern aber dem Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, zu unterstellen, er fördere
odeer wolle Abtreibung fördern, ist unredlich. Bei allen unterschieden in der Auffassung über das Wie
sollte doch klar sein, dass Katholiken – Protestanten auch – grundsätzlich die Tötung menschlichen Lebens
ablehnen. Die Lebensrechtler sollten sich also hüten, stets so zu tun, als wollten alle anderen Föten
morden. Abtreibungen hat es zu allen Zeiten gegeben und es wird sie immer geben. Leider. Das staatliche
Abtreibungsrecht unternimmt dabei nur den Versuch durch Beratung die Zahlen zu senken und Frauen nicht
„Engelmachern“ zu überlassen. Bischof Kamphaus, wie Donum Vitae auch, versuchen in diesem rahmen Schlimmeres
zu verhidnern und einfluss auf die zu nehmen, die noch vor diesem Schritt der Kindstötung zu bewahren
sind. Die agitierenden Lebensrechtler und Fundamentalkatholiken hingegen machen nur riesigen Wind, diffamieren,
unterstellen, prangern an und kriminalisieren statt sich aktiv um das Leben zu kümmern und Frauen in
größter Not beizustehen. Rettet lieber aktiv werdendes Leben – sagt euch einer, der bald zum zweiten
Mal Vater wird.
SchLimburg laß die Medien aus dem Spiel. Die sind weder katholisch noch unkatholisch. o mei o mei, wie
naiv. Wer gegen die Kirche und ständig gegen den Papst wettert ist wohl unkatholisch Es geht hier um
den Bischof. Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder Willen in
der Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht noch mal.
Das Gegenteil von gut ist: gut gemeint. Fakt ist: Der Beratungsschein hat einzig und alleine dazu gedient,
einen ungeborenen Menschen abschlachten zu lassen- Licence to kill. Roma locuta- causa finita. Der Kamphaus
hat nicht nur unzählige Unschuldige auf die Schlachtbank geführt, sondern durch seine Haltung die Einheit
der Kirche massiv gefährdet. Wenn es ihm nicht paßt, kann er ja sich gerne abspalten und seine eigene
Sekte gründen. Die Protestanten sind da mit ihren unzähligen Aufspaltungen sbestes Beispiel- wenn einem
etwas nicht paßt, macht er halt seine eigene Sekte auf. Nicht der Kamphaus hat die Schlüssel des Himmelreiches
überreicht bekommen, sondern Petrus
@malle Damit das nicht untergeht: Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht
Politik machen soll! Auch so eine neumodische Erfindung der V2-Sekte. Das gab es zu Pius’ Zeiten noch
nicht!
@Ja, ja Bösartige Unterstellungen, nichts weiter. Wer sich nicht mit den Motiven Kamphaus’ auseinandersetzt,
der kann wohl nicht anders. Er hat sich ja nur wegen des einheitlichen Zeugnisse gebeugt. Mehr wollte
auch der Papst nicht von ihm.
#30 Regina 1961 16:16:23 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade!!! Maledica, Du hast nichts, aber auch wirklich GAR nichts begriffen. Mach Dir doch mal die Mühe
und lies den Artikel in der FAZ und nicht immer nur die Zitate Dritter.
Guter Wille? Wer im ersten Schritt Scheine ausstellt, stellt im zweiten Schritt Rezepte aus ( genug Ärzte
würden ihre Unterschrift dafür hergeben ) und im dritten Schritt verteilt er kleine Selbsthilfebestecke
oder Absaugvorrichtungen. Es macht keinen Unterschied im Ergebnis. Bösartige Unterstellungen, nichts
weiter. Wer sich nicht mit den Motiven Kamphaus’ auseinandersetzt, der kann wohl nicht anders. Die Frau
entscheidet selbst ob getötet werden soll und über die Art und Weise, – nach vorheriger eingehender
Beratung selbstverständlich. Beratung, die zur Abtreibung rät ist illegal.
#28 thaumaturgos 16:14:24 | Mittwoch, 10. Januar 2007
in maledictam Oh ja, unsere Heilige Mutter Kirche hat das wahrhaft Katholische gepachtet, denn diese ist
nun mal Hüterin der Wahrheit und diese verbietet einem Priester, in die Politik zu gehen! erstaunliche
töne für tradis, bis zum zweiten vatikanum wimmelte es von politisierenden pfaffen in den „c“ parteien
…
@Regina Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder Willen in der
Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht noch mal. Wer
im ersten Schritt Scheine ausstellt, stellt im zweiten Schritt Rezepte aus ( genug Ärzte würden ihre
Unterschrift dafür hergeben ) und im dritten Schritt verteilt er kleine Selbsthilfebestecke oder Absaugvorrichtungen.
Es macht keinen Unterschied im Ergebnis. Die Frau entscheidet selbst ob getötet werden soll und über
die Art und Weise, – nach vorheriger eingehender Beratung selbstverständlich.
Häretiker Kamphaus Ihre Abneigung gegen eine liebevolle Person ist mehr als merkwürdig. Wenn Sie sich
einen Bischof bloß als gestrengen Prediger vorstellen können, dann ist das Ihr Problem und bei weitem
nichts Allgemeinverbindliches. Nicht blos ein gestrenger Prediger! Sondern ein Garant für den katholischen
Glauben. Doch das Bistum SchLimburg zeugt nicht gerade von Katholizität. Und der Bischof macht nix, bzw.
handelt gegen Rom. Außerdem ist er ein Häretiker: „Christen glauben einzig und allein an Gott, an nichts
sonst; nicht an die Ewigkeit des Geistes und die Unsterblichkeit der Seele, nicht an die Ewigkeit der
Materie und den sich erneuernden Kreislauf der Natur.“ …isch.internetseelsorge.de/…3/ohne-kamphaus.html
Ein Bischof, welcher seine Gedankengerüst auf solchen Irrlehren aufbaut kann wahrlich nicht mehr katholisch
sein. Dieser baut seine Seelsorge auch dann nur auf der Vergottung des Menschen auf, da ja mit dem Tod
ALLES zu Ende ist!
@ Maledica Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen. Piep piep piep,
wir ham uns alle lieb. Auch ein Ketzer kann lieb sein. Ein wahrer Hirte muß ein Garant für die Wahrheit
sein- dies ist der Kamphaus nicht Ihre Abneigung gegen eine liebevolle Person ist mehr als merkwürdig.
Wenn Sie sich einen Bischof bloß als gestrengen Prediger vorstellen können, dann ist das Ihr Problem
und bei weitem nichts Allgemeinverbindliches.
#24 Regina 1961 15:31:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Gastus Ach Gastus, laß die Medien aus dem Spiel. Die sind weder katholisch noch unkatholisch. Es geht
hier um den Bischof. Und er war derjenige, der um der schwangeren Frauen und deren ungeborenen Kinder
Willen in der Beratung bleiben wollte. Die Gründe wieso und weshalb und warum zitiere ich hier nicht
noch mal.
Wer hat uns verraten: SOZIALDEMOKRATEN Ich frage mich manchmal, wer von Euch hat den Bischof Kamphaus
schon mal predigen hören? Wer von Euch hat schon mal ein paar persönliche Worte mit ihm geredet? Wer
war in seiner Nähe, wenn er auf Menschen zugeht? Oh, also dies sind die einzigen Anforderungen an einen
Bischof! Zum lieb sein, muß ich nicht unbedingt katholisch sein. Aber als Bischof muß er auch den katholischen
Standpunkt vertreten, wenn es für einige unangenehm ist. Haben Sie schon mal EB Dyba predigen gehört,
oder haben persönliche Worte mit ihm geredet oder waren in seiner Nähe, wenn er auf Menschen zugeht-
als er noch lebte? Oder bei Erzbischof Haas. Diese sind beste Beispiele für ausgezeichnete Prediger und
Vorbilder im menschlichen Umgang. Doch diese haben bzw. verschweigen die Wahrheit nicht und wurden/werden
daher verleumdet! Kamphaus hat sich aber nicht durch Standfestigkeit im katholischen Glauben ausgezeichnet.
Er hätte sich besser als Sozialpädagoge bewerben sollen! Aber ich wehre mich auch gegen dieses angstverbreitende
Gottesbild, was hier gerne von einigen Forumsteilnehmern verbreitet wird. Welche Angstverbreitung? Das
Evangelium ist AUCH eine Drohbotschaft. Wer in der Sünde verharrt muß nun mal Angst haben Die kann ich
wahrhaftig nicht als Katholiken bezeichnen. Ihre persönliche Meinung spielt da keine Rolle, sondern was
die Kirche sagt!
@Regina Dann frage ich mich, was an Euch noch wahrhaft Katholisch ist? Na gut, dann sind eben die Medien
„katholisch“, die Kamphaus als letztes „scheinberatendes Bollwerk“ gegen den bösen Willen des Papstes
gelobt haben.
#21 Seminarist 15:22:18 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Die Gerechtigkeit des heiligen Geistes Am Tag vor seiner Suspension als Priester drückt Roth dem Kaplan
S. sein Brevier mit den Worten „so, jetzt ist Schluss mit dem Quatsch“ in die Hand. Und dann ist da ja
auch noch die Affäre mit der Kommissarin. Hatten wir doch schon die Hochzeitsglocken klingeln hören,
wenn Roth als OB in Wiesbaden eingezogen wäre. Normalerweise hätte ein Gang in die Politik bei gleichzeitiger
Suspension vom kirchlichen Amt nach dem CIC kein gösseres Problem dargestellt. Das Problem mit dem Bistum
ist ja erst dadurch entstanden, dass Roth beides haben wollte – Priester bleiben und OB werden. Jetzt
hat er dafür nichts mehr!
#20 Regina 1961 15:19:21 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Trotzdem Schade!!! Ich frage mich manchmal, wer von Euch hat den Bischof Kamphaus schon mal predigen hören?
Wer von Euch hat schon mal ein paar persönliche Worte mit ihm geredet? Wer war in seiner Nähe, wenn
er auf Menschen zugeht? Wer das auch nur einmal erlebt hat, kann die Haßtiraden, die hier in diesem Forum
verbreitet werden mit Sicherheit nicht nachvollziehen oder zumindest nicht verstehen. Dann frage ich mich,
was an Euch noch wahrhaft Katholisch ist? WAS? Auch ich glaube nicht an einen Jesus in Birkenstocksandalen,
der alles und jeden gutheißt. „Piep piep, piep usw.“ Aber ich wehre mich auch gegen dieses angstverbreitende
Gottesbild, was hier gerne von einigen Forumsteilnehmern verbreitet wird. Die kann ich wahrhaftig nicht
als Katholiken bezeichnen.
@Regina Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht. Ich werde seine liebevolle,
zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen. Wer nach ihm kommt, wird sich sehr anstrengen müssen.
Ja, eine Abmahnung vom Papst zu bekommen ( Scheinberatung ) bedarf schon einiger boshafter Anstrengung.
@ Maledica Im hessischen Wahlkampf haben dort die JuKos diesen Text: jusos.spd-spandau.de/projektea…atire.html
fast wortwörtlich benutzt. Ich habe den Text während vieler Jahre katholischer Jugendarbeit ebf. häufig
benutzt, zuletzt in der Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Diese Satire zeigt vorzüglich
den Schwachsinn auf, den die Nationalsozialisten verbreitet haben. Sie zeigt, dass man jede beliebige
Gruppe diskreditieren und für unwert erklären kann – Katholiken, Schwule, Linkshänder, Kartoffelesser,
Frauenversteher, Hetznetler, Fahrradfahrer und Behinderte zum Beispiel. Übrigens: Es soll auch menschen
nichtfaschistischen Hintergrundes geben, die sich solcher Methoden bedienen – fernab von jeder Satire.
Tritratrullala Da wagt ein Priester mal einen anderen „Ausstieg“ als sonst (Ehe!) Und schon wird sich
wieder das Maul zerrissen. Ausstieg? Von der Kanzel in die Politik: „Für mich ist dieser Schritt auch
ein zutiefst geistlicher Schritt gewesen“, sagt der überzeugte Christ. Und: „Priesterlichen Dienst kann
man auch an anderen Orten ausführen als im Kirchenraum.“ Er meint doch selbst, seinen priesterlichen
Dienst jetzt Anders? ausführen zu müssen. Anscheinend hat er vom Priestertum nix begriffen- wen wundert
das auch schon im Bistum SchLimburg!!!??? Besonders von jenen Leuten, die der Meinung sind, sie hätten
das wahrhaft Katholische gepachtet. Oh ja, unsere Heilige Mutter Kirche hat das wahrhaft Katholische gepachtet,
denn diese ist nun mal Hüterin der Wahrheit und diese verbietet einem Priester, in die Politik zu gehen!
Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht. Vielleicht kommt ja endlich mal ein
Katholik auf den Limburger Bischofsstuhl Ich werde seine liebevolle, zutiefst menschliche und klare Art
sehr vermissen. Piep piep piep, wir ham uns alle lieb. Auch ein Ketzer kann lieb sein. Ein wahrer Hirte
muß ein Garant für die Wahrheit sein- dies ist der Kamphaus nicht Wer nach ihm kommt, wird sich sehr
anstrengen müssen. Wieso? Schlimmer kanns doch nicht werden. Außer das Domkapitel wählt die KäßMANN
@malle Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht Politik machen soll! Auch
so eine neumodische Erfindung der V2-Sekte. Das gab es zu Pius’ Zeiten noch nicht!
#15 Regina 1961 14:44:20 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Schade!!! Da wagt ein Priester mal einen anderen „Ausstieg“ als sonst (Ehe!) Und schon wird sich wieder
das Maul zerrissen. Besonders von jenen Leuten, die der Meinung sind, sie hätten das wahrhaft Katholische
gepachtet. Auch die Kamphaus-Gegner. Auch schade, daß dieser Oberhirte geht. Ich werde seine liebevolle,
zutiefst menschliche und klare Art sehr vermissen. Wer nach ihm kommt, wird sich sehr anstrengen müssen.
Inter-Nazis … warum immer so verbissen? Genau, wer nicht jeden nach seiner Facon machen läßt, was
er will, der ist verbissen. Ja die böse Kirche Der böse verbissene Jesus… Und wieso sind Sozialdemokraten
„Rotfaschisten“? Es geht doch nix über ein gepflegtes Feindbild, oder? Die National-Sozialisten entsprechen
doch auch Ihrem Feindbild? Oder? Oder etwa nicht? Dieses Feindbild wurde geprägt durch 12 Jahre Terror
in Europa. Oder? Wer hat 1974 den Babycaust in Deutschland eingeführt? Abgesehen davon sind die Jungkommunisten
(Jugendorganisation der Inter-Nazis) gerade in Hessen bekannt für ihren antikirchlichen Kurs, für den
diese sich bis dato nicht entschuldigt haben. Im hessischen Wahlkampf haben dort die JuKos diesen Text: jusos.spd-spandau.de/…projektx_satire.html fast wortwörtlich benutzt. Satire hat Grenzen www.swg-hamburg.de/…christliche_Wert…pdf
Krawattenpriester Am besten schickt der Herr noch eine Sintflut und sagt vorher nur maledica und Konsorten
Bescheid. Nein, denn der Herr hat sich uns offenbart und die Kirche gestiftet. Schon mal etwas von Pfingsten
gehört? Diese unsere Heilige Mutter Kirche hat nicht ohne Grund verfügt, daß ein Priester keine Politik
machen darf. Schluß. Amen. Es ist ein Fakt, daß dieser Rotfaschist seine Pfarrei und damit die Kirche
im Stich gelassen hat.
@ Maledica Ja, ja – du hast Recht und ich meine Ruhe. – Immer nur schön polemisieren, so kommen wir dazu
die Welt in Jesu Sinn zu erneuern. Am besten schickt der Herr noch eine Sintflut und sagt vorher nur maledica
und Konsorten Bescheid. Dann können die sich ne Arche bauen, künftig in Frieden allein leben und brauchen
sich nicht mehr drum zu scheren, dass außer ihnen niemand auch nur ansatzweise ein guter Mensch sein
könnte.
Hahahaha Nein, Herr Roth ist im Priesteramt nicht gescheitert. Doch! Er nimmt seine Seelsorgetätigkeit
nicht ernst und stellt die Partei der Inter-Nazis über seine Aufgabe, für welche er von Gott die Heiligen
Weihen empfangen hat! Er ist wg. der Dummheit seiner Genossen mit der Kandidatur gescheitert. Wird halt
nix, weil die Jungs gepennt haben. Dumm aber menschlich. Sozialisten sind stets dumm und vergotten den
Menschen! Statt der Soutane nun der Anzug und ne rote Krawatte. Wenn man so die Krawattenpriester sieht
man wahrlich eher einen dummschwätzenden Politiker, als einen Seelsorger, welcher Gottes Wort glaubwürdig
verkündet. Das Kirchenrecht erlaubt es nicht ohne Grund, daß ein Priester nicht Politik machen soll!
@Gotthardt Nein, Herr Roth ist im Priesteramt nicht gescheitert. Er ist wg. der Dummheit seiner Genossen
mit der Kandidatur gescheitert. Wird halt nix, weil die Jungs gepennt haben. Dumm aber menschlich.
Versagerpriester Er hat zwar dem Kamphaus Gehorsam gelobt, doch dieser ist dennoch legitimer Bischof!
Er hat seine Gemeinde jämmerlich im Stich gelassen- noch nicht einmal verabschieden konnte er sich- für
deren Seelenheil er zuständig ist- gleich welcher politischen Couleur!
@ f. schenk & landorganist Naja, ich will hier nicht über die Motive Roths spekulieren, aber das hier
Vielleicht sah der Mensch Roth für sich die besseren Möglichkeiten, sich wirksam im Hier und Jetzt für
die Menschen einzusetzen, in der Politik? wirft schon Fragen auf. Politik ist doch ein eher schmutziges
Geschäft.
Bewahre uns vor solchen Priestern Von der Kanzel in die Politik: „Für mich ist dieser Schritt auch ein
zutiefst geistlicher Schritt gewesen“, sagt der überzeugte Christ. Und: „Priesterlichen Dienst kann man
auch an anderen Orten ausführen als im Kirchenraum.“ …w.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt.php3?artikel_id=239…
Respekt Ernst-Ewald Roth, der katholische Priester, hat sich entschieden, in die Politik zu gehen und
seine Suspendierung dabei in Kauf genommen. Jetzt ist er gescheitert; nicht, weil er nicht gewählt wurde.
Nein, weil seine Parteigenossen die Anmeldung verpennt haben. Peinlich. Lustig. Tragisch. Die Häme darüber
kann ich mir bei dem einen oder anderen Leser und Poster von kreuz.net lebhaft vorstellen. Hier ist ja
schon seitens der Redaktion die Rede vom „untreuen Priester“. Was aber, wenn Ernst-Ewald Roth sich, seinem
Leben und seinen Idealen treu geblieben ist? Darüber kann ich nur spekulieren. Ich kann auch nur vermuten,
dass er mit seiner Entscheidung, vom Priesteramt in die Politik zu wechseln, nur Gutes erreichen wollte.
Vielleicht sah der Mensch Roth für sich die besseren Möglichkeiten, sich wirksam im Hier und Jetzt für
die Menschen einzusetzen, in der Politik? Dass Roth jetzt mit dem Spott über die verpasste Wahlanmeldung
leben muss – naja, das wird er überstehen. Ich wünsche ihm, dass er – in der Kirche, in einer Partei
oder sonstwo – seinen Platz findet. Übrigens: Dass er seinen beruflichen Wechsel mit immerhin 54 Jahren
angegangen ist, zeugt von Mut. Roth hat seine wohldotierte Stellung, sein gesellschaftliches Ansehen und
seine durchaus einflussreiche Stellung aufgegeben und sich zu neuen Ufern aufgemacht. Diese Idee kann
man gut oder schlecht finden. Respekt verdient sie allemal.