Um die Sünde Sodoms gesellschaftsfähig zu machen, benützten und verkehrten Homo-Ideologen das Andenken der Toten.
Homo-Marsch in Chicago, 2005
(kreuz.net) Homos bringen sich gezielt mit positiven Bildern in Verbindung.
Das zeigte der US- Marketingexperte
Paul E. Rondeau in seinem rund 40seitigen Artikel „Wie die Homosexualität in den USA vermarktet wird“
auf.
Eine Taktik zur Verbreitung der Homo-Ideologie besteht darin, zu behaupten, die eine oder andere
historische Berühmtheit sei homosexuell gewesen.
Die beiden Sozialwissenschaftler und Homo-Ideologen
Marshall Kirk und Hunter Madsen erklärten in einem Homo-Strategiepapier aus dem Jahr 1988:
„Berühmte
historische Gestalten sind für uns aus zwei Gründen besonders zweckdienlich: Zum einen sind sie mausetot
und somit außerstande, die Wahrheit zu leugnen und auf Rufmord zu klagen.
Zum anderen, und das ist schwerwiegender,
können die Tugenden und Leistungen, die solche historischen homosexuellen Gestalten bewundernswert erscheinen
lassen, nicht in Abrede gestellt oder von der Öffentlichkeit übersehen werden.
Schließlich sind sie
in den Geschichtsbüchern der Schulen unwiderruflich festgeschrieben.“
Es gibt auch eine negative
Variante dieses Ansatzes.
Man bringt Kritiker bewußt mit negativen Bildern in Verbindung – etwa mit
„Ku-Klux-Klan-Mitgliedern, die eine Abschlachtung von Schwulen fordern, mit hysterischen hinterwäldlerischen
Predigern, sich drohend gebärdenden Punks oder mit einer Besichtigungstour durch nationalsozialistische
Konzentrationslager, wo Homosexuelle gefoltert und vergast wurden“.
Rondeau erachtet die Sonderbehandlung,
die religiös motivierten Kritikern der Homo-Ideologie zuteil werden soll, als den gefährlichsten Punkt
der Homo-Kampagne.
Auch für Homos
Schon einmal hat eine ‘unheilige’ Allianz in den USA erfolgreich gegen
die Kirchen gearbeitet, und zwar als es um die Themen Scheidung und Abtreibung ging.
Denn die beiden
Homo-Ideologen Kirk und Madsen wollen nach eigenen Angaben „Homohaß-Manipulation durch Kontextualisierung
mit dem Nazi-Horror“:
„Die meisten heutigen Haßgruppen, die zur religiösen Rechten gehören, werden
die implizierte Verbindung zwischen Homohaß und Nazi-Faschismus scharf ablehnen.
Da sie letzteren nicht
verteidigen können, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich zu distanzieren und zu beteuern, sie
selber würden niemals so weit gehen oder derartige Extreme dulden.
Mit solchen Höflichkeitsbekundungen
gegenüber Schwulen bewegen sich unsere schlimmsten Gegner natürlich auf einer Ebene, die sie in Richtung
Anerkennung der fundamentalen Schwulenrechte schlittern läßt.
Ferner können Homosexuelle die moralische
Autorität homohassender Kirchen zumindest bei ihren weniger fanatischen Anhänger untergraben, indem
sie […] solche Kirchen als antiquiert und rückständig darstellen, die keine Ahnung […] von den neuesten
Erkenntnissen der Psychologie haben.
Dem überholten Zerren der alten Religion muß der mächtigere Sog
der Wissenschaft und der öffentlichen Meinung entgegengesetzt werden.
Schon einmal hat eine ‘unheilige’
Allianz in den USA erfolgreich gegen die Kirchen gearbeitet, und zwar als es um die Themen Scheidung und
Abtreibung ging.
Diese Allianz kann auch für Homosexuelle funktionieren.“
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415 Lesermeinungen
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Galileo Galilei Genau wie die Kirche nicht die Lehren Galileo Galilei anerkennen wollte und er kurz vor
dem Ketzertod stand, so vermag die Kirche nicht zu erkennen, dass eine geordnete Anerkennung gleichgeschlechtlicher
Praxis z. B. innerhalb einer eingetragenen Lebenspartnerschaft auch im Sinne Jesu wäre. Aber… da müssen
wir wohl noch 300 Jahre warten.
#415 Pünktchen 14:34:05 | Samstag, 20. Januar 2007
Blueberry: Toleranz vs. Akzeptanz Um unser Problem zu lösen, scheint mir eine kategoriale Unterscheidung
notwendig: „Toleranz“ richtet sich auf Rechtssubjekte (Personen), „Akzeptanz“ auf inhaltliche Positionen.
Diese Unterscheidung ist höchst bedeutsam! Toleranz kann jedes Rechtssubjekt (jede natürliche Person)
kraft ihres Menschseins einfordern, unabhängig davon, ob andere Subjekte ihre Überzeugungen „akzeptieren“.
Errare humanum est. Die Toleranzforderung hat keine Grenze an der Wahrheit oder Wahrscheinlichkeit von
Überzeugungen und Meinungen, solange diese nicht selber der proaktiven Intoleranz gegen Rechtssubjekte
Vorschub leisten. Aus diesem Grunde bin ich übrigens auch nicht dem traditionalistischen Lager zuzurechnen,
denn hier herrscht gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit die Überzeugung: Wer (in religiösen Fragen)
„recht hat“, muß auch das Recht haben, seine religiösen Auffassungen mit staatlichem Zwang durchzusetzen.
Die falsche Folgerichtigkeit dieses Argumentes rührt daher, daß der Unterschied zwischen inhaltlichem
Recht einer Position („Akzeptanz“fähigkeit) und „verbrieftem“ positivem Recht auf Meinungsfreiheit von
Personen („Toleranz“forderung) nicht unterschieden wird.
@ Pünktchen Danke der Nachfrage, das Zimmer war schlecht sonst wars sehr schön. Besonders das Wetter.
Das Problem das Sie ansprechen sehe ich sehr wohl. Die Frage ist bloß wie man es lösen will. Wenn Sie
davon ausgehen daß ihre Wahrheit die wahre Wahrheit ist, diese aber tolerant gegenüber der von Ihnen
so genannten Unwahrheit sein sollte, dann ist das ja schön und gut. Bloß ändert es doch nichts an der
grundsätzlichen Rivalität unterschiedlicher Wahrheiten. Oder glauben Sie ein Kommunist würde sich mit
Ihrer Toleranz zufrieden geben? Er würde trotzdem für den Alleinseligmachungsanspruch seiner Wahrheit
kämpfen. Das gleiche gilt für den politischen Islam. Würden Sie sich als Christ mit dem Status des
geduldeten „Schutzbefohlenen“ begnügen? Sie sehen also, daß auch Ihre Argumentation mehr Probleme aufwirft
als sie löst. Letztendlich landen wir beide im Bereich der Logeleien und der Sophismen. Was womöglich
hilft ist wirkliche Weisheit wie sie Jesus, Mohammed, Moses, Karl Marx, Schopenhauer, Platon, Nietzsche
oder Hegel besessen haben?
#413 Pünktchen 09:17:58 | Freitag, 19. Januar 2007
Wahrheit und Toleranz Daß im Namen von angeblichen „Wahrheiten“ getötet wurde, ist wahr! Was aber folgt
daraus? Daß es keine Wahrheiten gibt (=Relativismus) oder daß auch im Namen von „Irrtümern“ oder „Ungewißheiten“
getötet werden solle? Beides wäre unsinnig! Es ist vielmehr so, daß die Toleranzforderung ihr eigenes
in der Menschenwürde verankertes Recht hat unabhängig vom „Wahrheitsbesitz“ derer, die zu tolerieren
wir verpflichtet sind. Sie schütten, Blueberry, das Kind mit dem Bade aus, wenn Sie fordern, wir müßten
auf Wahrheit verzichten, um Toleranz zu erlangen. Genau dieser Fehlschluß führt zur „Diktatur des Relativismus“.
Die Selbstwidersprüchlichkeit des Wahrheitsrelativismus bleibt nämlich erhalten: alle Wahrheiten sind
relativ, nicht aber die „Wahrheit“, daß „alle Wahrheiten relativ“ sind“! Zur Vertiefung in die Thematik
könnte das folgende Buch dienen, dessen Besprechung in der FAZ hier www.kreuz.net/bookentry.936.html
zu finden ist! (Leider liegt es mir noch nicht vor!) Wie war’s in NY, Blueberry?
@ Heinrich mir graust vor dir! Gott hat das alte verderbte Gesetz sogar aufgehoben, aber er hat es durch
ein neues ersetzt. Und Sie bilden sich wirklich ein, daß Gott nun davon absehen würde nach dem „neuen“
Gesetz verurteilte „Verbrecher“ wieder zum Leben zu erwecken, wenn er das denn wollte? Süß!
#411 durchfuxt 20:11:52 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ HeinrichvonOfterdingen Und alles nur um zu beweisen, dass Männer mit Männern ins Bett gehen dürfen.
Als ob es ein Recht auf Sünde gäbe. Gut Heinrich, fast richtig! Es geht auch darum, dass Frauen mit
Frauen ins Bett gehen dürfen. Es fällt auch bei Ihnen auf, dass Ihnen offenbar nur die Schwulen ein
Dorn im Auge sind. Vielleicht weil Sie den schwulen Akt als weitaus ekelhafter empfinden als den Lesbischen?
Lieber Marschal Blueberry, bei Ihren Ergüssen wird mir richtig schlecht. Und alles nur um zu beweisen,
dass Männer mit Männern ins Bett gehen dürfen. Als ob es ein Recht auf Sünde gäbe. Hat Gott damit
nicht demonstriert, daß das Gesetz nur relativ ist? Gott hat das alte verderbte Gesetz sogar aufgehoben,
aber er hat es durch ein neues ersetzt. Den Reinen ist alles rein; den Unreinen und Ungläubigen aber
ist nichts rein. Ihr Sinn und ihr Gewissen ist befleckt. Sie geben zwar vor, Gott zu kennen, verleugnen
ihn aber durch ihre Werke. Sie sind verabscheuungswürdig, unbotmäßig und untauglich zu irgend einem
guten Werk.
@ Pünktchen Warum haben die Kommunisten getötet? Weil sie davon überzeugt waren, daß ihre Wahrheit
absolut ist. Warum haben die Nazis getötet? Weil sie davon überzeugt waren, daß ihre Wahrheit absolut
ist. Warum hat Bush den Irak angegriffen? Weil er überzeugt ist, daß seine Wahrheit absolut ist. Warum
haben die Päpste Ketzer verurteilen und zu Kreuzzügen aufrufen lassen? Weil sie davon überzeugt waren,
daß ihre Wahrheiten absolut sind. Würde der Menschheit angesichts von Atom- und Wasserstoffbomben nicht
ein gewisser Relativismus in Hinblick auf die jeweils eigene Wahrheit ganz gut tun? Wie oft hat Jesus
Fünfe gerade sein lassen? Hat er nicht am Sabbath geerntet? Ist nicht das Gesetz für den Menschen da
und nicht umgekehrt? Ist das nicht ungeheuer relativistisch? Wurde Jesus nicht vom Gesetz zum Tode verurteilt.
Gott hat ihn wieder auferweckt. Hat Gott damit nicht demonstriert, daß das Gesetz nur relativ ist?
#408 Pünktchen 19:12:29 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Johann G.; Reflektor Wahrscheinlich wollten Sie mit Ihrer Bemerkung das berühmte Wort aufgreifen, das
der Kardinal Ratzinger am Vortage seiner Wahl zum Nachfolger Petri gesprochen hatte: es gibt eine „Diktatur
des Relativismus“ (nicht: „Liberalismus“). Dieser leugnet die Existenz von Wahrheiten und auch deren exklusiven
Charakter. Der Relativismus ist bekanntlich selbstwidersprüchlich, denn er bezeichnet ja zumindest eine
Wahrheit als nicht-relativ: daß alles relativ sei! Daß Reflektor den katholischen Begriff der „Tradition“
verfehlt und übersieht, daß die Bibel und der ihr vorausgehende Kanonisierungsprozeß selbst Tradition
sind, hatte ich nicht anders erwartet. Soviel dazu! Schönen Abend Ihnen beiden!
#407 Reflektor 16:18:04 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Johann Gerhard Ich muß mich kurz halten, da wartet eine gesellschaftliche Verpflichtung zu Kaffee und
Kuchen: ch nenne dies die Diktatur des Liberalismus Liberalismus schließt eine Diktatur kategorisch aus.
Doch unternimmt er Versuche, Entfaltungsfreiheit zu garantieren. Das finde ich gar nicht so schlecht.
Zugegeben: Es klappt nicht immer und längst nicht überall…
#406 Johann Gerhard 16:08:18 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Pünktchen, Reflektor Pünktchen, Sie sagten, dass ich vermutlich Reflektors Aussage auch dort behauptet
man die einzige, die biblische Wahrheit zu kennen und beruft sich darauf, über die sog. evangelischen
Landeskirchen kommentieren würde. Dies werde ich gern einmal kurz tun. Zunächst einmal, Reflektor –
dies wiederhole ich gerne –, bin ich nicht römisch-katholisch, sondern lutherisch. Der Witz bei den Landeskirchen
ist – allerdings muss man fairerweise differenzieren, eine sächsische lutherische Landeskirche ist theologisch
recht weit von beispielsweise der unierten (= lutherisch und reformierten zugleich) Landeskirche in Hessen
entfernt –, dass sie gerade nicht behaupten, im Besitz der Wahrheit zu sein. Klingt komisch, ist aber
so. Diese Kirche wirkt daher auf eine besondere Spezies von Menschen, die sich tlw. auch im Bereich der
RKK tummeln, höchst attraktiv. Denn so kann jeder alles behaupten, was ihm gefällt und sich entsprechend
entfalten – mit einer kleinen Ausnahme: alles bis auf die Meinung, dass Jesus Christus einen bestimmten
Weg und eine bestimmte Wahrheit vorgezeichnet hat und dass diese Wahrheit gegen Irrtümer verteidigt werden
muss. Diese Auffassung wird mit einem Hinweis auf das Gebot der Liebe und dem Verweis, dass man nicht
Richter oder gar Gott spielen dürfe, radikal unterdrückt (Ihnen irgendwoher bekannt?). Ich nenne dies
die Diktatur des Liberalismus. Wahre Lutheraner hingegen halten es mit Pünktchen und seiner Feststellung,
dass nur einer vollständig Recht haben kann.
#405 Reflektor 15:54:29 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Pünktchen Die biblische Wahrheit kann und darf nicht in Konkurrenz treten zur kirchlichen, sondern bildet
mit dieser eine einzige lebendige „Tradition“! Gerade diese Vermengung von „Glauben“ und „Tradition“ wird
einigen aus „Ihren“ Reihen nicht gefallen. Für manche ist Tradition die Weitergabe von (u.a. kirchlichen)
Bräuchen, für andere stellt sie eine Konvention dar, die nicht unbedingt an religiöse Vorbilder knüpfen
muss, sondern rein gesellschaftlichen Übereinkünften Rechnung trägt. Und hier können biblische „Wahrheiten“
und jene der Tradition weit auseinanderklaffen. Welche den höheren Stellenwert hat, wird, je nach Blickwinkel,
unterschiedlich bewertet werden. Traditionen mögen z.T. aus dem Glauben entstanden sein- sie können
aber auch losgelöst davon ein Bestandteil kultureller Entwicklung sein. Eine Kirche, die der anderen
den Glauben oder die Verpflichtung zur Wahrheit in Abrede stellt, muß nicht zwangsläufig die sein, die
nicht selbst Opfer der Vermengung von Glauben und Tradition geworden ist.
#404 Pünktchen 14:52:14 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Die „biblische Wahrheit“ Wenn Leser reflektor über die evangel. Landeskirchen schreibt: auch dort behauptet
man die einzige, die biblische Wahrheit zu kennen und beruft sich darauf, dann vertritt er einen scheinbar
plausiblen, den zunächst intuitiv naheliegenden Standpunkt und irrt sich trotzdem. Ich bin sicher, daß
Johann G. die Gelegenheit nicht ungenutzt läßt, die lutherisch-bekenntnistreue Sicht auf die verlorengegangene
Verwurzelung der zeitgenössischen Kirchentümer unter dem Dach der VELKD in Bibel und Bekenntnis darzutun.
Das direkt Lachhafte ist jedoch, daß es sogar „Kirchen“tümer gibt, die den Gedanken an eine einzige
Wahrheit zur Disposition stellen und Theologen, die mit der postmodernen Beliebigkeit kokettieren. Zwei
Dinge sind aus katholischer Sicht zu betonen: 1. Die biblische Wahrheit kann und darf nicht in Konkurrenz
treten zur kirchlichen, sondern bildet mit dieser eine einzige lebendige „Tradition“! 2. Das Bekenntnis
zu einer Wahrheit hat zur Folge, daß es auch einen „Irrtum“ geben muß. Auch wenn es stimmt, daß jeder
eine „eigene“ Wahrheit vertritt, so ist mit jedem Wahrheitsanspruch eine nicht-relative und intersubjektive
Geltung gesetzt, die sich – und sei es erst am jüngsten Tage – im Falle ihres Bestehens – offenbart oder –
im gegenteiligen Fall – nicht! Auch für „metaphysische“ Wahrheiten gilt: nicht jede ist mit jeder vereinbar
und auch vorbehaltl. einer Verifizierung ist es sinnvoll, Wahrheiten auf ihre inklusiven und exklusiven
Verhältnisse zu befragen.
#403 Reflektor 13:50:47 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Johann Gerhard Ach, das mit dem „hohl“ ist längst verziehn, da habe ich im laufe der Zeit schon Schlimmeres
gehört. Hier schleichen ja auch ein paar Geister herum, die ihr Vokabular scheinbar beim Treff mit den
rechten kameraden zusammentragen. Stutzig macht mich allerdings Ihr heftiger Seitenhieb gegen evangelische
Landeskirchen. Ich weiß nicht, was Ihnen dort widerfahren ist, aber ich schätze, auch dort behauptet
man die einzige, die biblische Wahrheit zu kennen und beruft sich darauf. Wer hat denn nun Recht? Wer
weiß, ob Sie in 20 Jahren nicht sagen: „Ich bin dereinst von der katholischen Kirche verdorben worden“?
@Bruder Theophil Woher nehmen Sie denn die Sicherheit, dass ich nicht längst in Sachen Aufklärung in
einem oder mehreren der angesprochenen Länder tätig bin? Bitte nicht blind Behauptungen aufstellen!
Was die Türkei und die EU-Mitgliedschaft betrifft: Tatsächlich habe ich Bedenken- nicht nur wegen der
vorhandenen Homophobie (wobei der Prozentsatz schwuler/lesbischer Türken dort natürlich genauso hoch
ist, wie woanders). Auch die in Teilen der Türkei stolz (!) gelebte Vielehe, auch ein bedenkliches Rechtssystem
etc. sind Faktoren, die m.E. viel genauer und nachhaltiger auf ihre EU-Tauglichkeit geprüft werden müssen-
sprich: abgeschafft werden müssen. Aber da werden Menschen kommen und eine Stelle im Koran nennen, die
besagt, dass der Mann vier Frauen ehelichen kann. Wieder dient dann ein Verweis auf eine „heilige“ Schrift
als Basis für inhumanes Handeln.
#402 Johann Gerhard 13:41:56 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Pünktchen Danke für Ihre Worte. Ich bin sicherlich kein ökumenischer Traumtänzer. Aber zum einen
sollte man erst dann über Unterschiede streiten, wenn man zuvor die Gemeinsamkeiten festgestellt hat
und zum anderen – das habe ich im Lauf der Zeit, auch in PMs, herausgefunden – ist die Grundgesinnung
eines r.-k- Tradis der eines lutherischen „Fundamentalisten“ recht ähnlich.
@ Reflektor Iran, Ägypten, Libyen, Polen…es gibt eine ganze Reihe Länder, die eine ähnliche Auffassung
von Menschenwürde haben, Na, lieber Reflektor, dann sollten Sie aber ganz schnell anfangen zu beten,
dass mit der Aufnahme der Türkei in die EU und anderen Entwicklungen, die einen islamistischen Hintergrund
haben, nicht irgendwann mal die Scharija in Deutschland Einzug hält. Ich denke, Sie halten nicht viel
von einem geschlechtsfreien Leben. Das würde aber sicher auf Sie zukommen. Bleibt Ihnen dann die Hoffnung,
dass es noch ein paar christliche Länder auf diesem Planeten gibt, in denen Sie dann dankenswerterweise
Asyl erhalten können. Bleibt noch die Frage: Wenn Sie so überzeugt sind von HS…warum dann kein missionarischer
Eifer, den Brüdern beispielsweise in islamischen Ländern beizuspringen und Sie politisch wie religiös
aus ihrer Drangsal befreien ? Ihr Zögern verstehe ich nicht so ganz…
#400 Pünktchen 13:18:01 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Lieber Johann G., ich möchte Ihnen über alle u.U. bestehenden ekklesiologischen und soteriologischen
Interpretationsunterschiede hinweg meine Anerkennung aussprechen für Ihre letzten zwei postings. Sie
reflektieren in angemessener und notwendig pointierter Weise „die beiden Wege“, von denen Jesus im Evangelium
spricht. Ausdrücklich möchte ich Ihnen auch in ihrer düsteren Einschätzung der sog. evangel. Landeskirchen
beipflichten!
#399 Johann Gerhard 12:45:17 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Reflektor: Dafür,… … dass ich Sie als hohl bezeichnet habe, entschuldige ich mich sogar aufrichtig.
Ich fand den Inhalt Ihres vorigen Postings einfach ziemlich sinnfrei. Ich bin übrigens als Kind überhaupt
nicht indoktriniert worden – im Gegenteil. Ich bin nämlich in einer sog. evangelischen Landeskirche aufgewachsen.
Das sind kriminelle Organisationen, die von einer Clique von Apostaten gelenkt werden, deren einziges
Ziel es ist, andere mit in den Abgrund zu reißen. Deshalb habe ich auch ein durch und durch weltliches
Leben lange genug kennen gelernt. Allein aus Gnade durfte ich aber später erfahren, wie es um mich steht
und was der Ausweg aus dieser Situation ist. Das ist eine nicht immer einfache Botschaft und unsere Natur
rebelliert auch immer wieder gegen sie. Der natürliche Mensch möchte – selbstverständlich – nicht mit
der Verdorbenheit seiner Natur und seinem drohenden Schicksal in Gottes gerechtem Gericht konfrontiert
werden. Ich habe das früher auch alles für Unsinn gehalten, aber das ist nun einmal die göttliche Offenbarung.
Sie können zu dem Ergebnis kommen, dass sie dies nicht glauben wollen. Aber wenn Sie ernsthaft mitreden
wollen, so müssen Sie sich doch zumindest zutreffend über den Inhalt der christlichen Botschaft informieren.
Das war mein Anliegen.
#398 Reflektor 12:13:24 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Johann Gerhard Puhhhh! Ich benutze den Begriff „Gehirnwäsche“ nicht gern, denn sie steht ja für eine
durchaus negative Beeinflussung des menschlichen Geistes. Als man Ihnen als kleines Kind, und später
vielleicht in Ihrer Kirchengemeinde, eintrichterte, wie es um das Schicksal des Menschen bestellt ist,
hatten sie offenbar nie die Möglichkeit, eine andere Perspektive kennenzulernen. Und dieses verabreichte
Weltbild ist nun das Fundament Ihrer Gesamtwahrnehmung geworden, von der Sie nicht einen Millimeter abweichen
können. Die Tragik besteht darin, dass der Ihnen gegebene Verstand, die Kapazität eines großen Gehirns,
völlig brachliegt und Sie mit der immer gleichen Schablone, die Sie „Glauben“ nennen, Dinge beurteilen
müssen. Das Sie mich also „hohl“ bezeichnen ist insofern eine Bestätigung, da ich ja deutlich von Ihren
Wahrnehmungen abweiche. Und darüber bin ich sehr froh!
#397 Johann Gerhard 10:01:03 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Reflektor; Ihr Name… … scheint bedauerlicherweise eher auf „Hohl-“ als auf „-Spiegel“ gegründet
zu sein. Jedenfalls haben Sie vom Christentum nichts verstanden, wenn Sie meinten, es teile die Menschen
per se in unterschiedliche Kategorien (gut – weniger gut – böse) ein. Die Grunderkenntnis, zu der man
überhaupt erst durchstoßen muss, ist vielmehr eine ganz andere: Sie, ich und alle andere Menschen sind
von Natur aus Sünder (und zwar bereits völlig unabhängig von Ihren heutigen sexuellen Aktivitäten).
Aufgrund der Erbsünde sind wir alle nicht in de Lage von uns aus vor Gott zu bestehen, wir sind daher
hochgradig erlösungsbedürftig. Ist das nicht eine wunderbare Einheitlichkeit: Ohne Christus sind alle
gleich. Gleichermaßen verloren… Nun sieht man hier und allerorten, dass sich diese Veranlagung fortlaufend
in konkreten Sünden in Worten, Werken und Gedanken manifestiert. Jesus Christus – und nicht Bob, der
Baumeister von gereon oder dessen aberwitzige Bibelauslegung – hat aus lauter Gnade den Menschen einen
Erlösungsweg bereitgestellt, damit sie den bisherigen Teufelskreis verlassen können. Er befreit von
Sünde, Tod und Teufel und schenkt auch Ihnen umsonst das ewige Leben. Hiernach gibt es in der Tat wieder
zwei Gruppen von Menschen: Diejenigen, die sich beschenken lassen und diejenigen, die meinen eines Geschenks
nicht zu bedürfen. Diese Verweigerungshaltung kann – wenn sie darin fortfahren – Ihr Unheil werden; Ihre
einzelnen Sünden sind dann nur Ausdruck dieser Gesinnung.
@ Gereon Das der König David um seinen im Kampf gefallenen Freund Jonathan klagt und in der Trauerrede
seine Freundschaft zu Jonathan höher bewertet als die Liebe zu Frauen kann man beim Frauenheld David
wirklich nicht auf HS zurückführen. Auch die Beziehung zwischen Rut und Naomi hat nichts mit einer lesbischen
Liebesbeziehung zu tun, Eine einheimische, verwitwete Schwiegertöchter die sich darum kümmert das ihre
ausländische Schwiegermutter wieder in ihre Heimat zurück kann ist ein Zeichen für eine charakterliche
Größe der Rut und nichts anderes. Das waren keine Stellen für eine positive Bewertung der HS in der
Bibel. Ich halte es für Möglich das zwei Menschen gleichen oder verschiedenen Geschlechtes eine tiefe
innerliche Beziehung aufbauen können welche dann nie auch nur im Ansatz sexualisiert wird. In unserer
freien, ach so guten Gesellschaft ist dieses aber wohl kaum noch möglich. Was gegen die Amtskirche durchgesetzt
werden musste, darüber kann man sich wirklich streiten. Ich bin wirklich nicht unbedingt undemokratisch
und bestimmte demokratische Elemente müssen in einer guten Staatsform auch vorhanden sein, aber unseren
sich selber tötenden scheindemokratischen Schwachsinnsstaat? Rede und Meinungsfreiheit ist hier bei uns
nicht wirklich gegeben! Mit der Bildung der Bevölkerung können sie mich hier bei uns auch nicht für
diese Demokratie überzeugen! Auf Forschung und Wissenschaft lag wirklich schon mal mehr Segen drauf,
fällt mir ein wenn ich das Wetter draußen so betrachte.
#395 Reflektor 00:36:33 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@gereon Eben weil sie (die Bibel) zur Zeit ihrer Niederschrift ein verzerrtes Gesellschaftsbild prägte
und quasi als Freibrief für Verfolgung bestimmter ethnischer (und sonstiger Gruppen) gesehen wurde, darf
man diesen von der Kette gelassenen Halbgebildeten hier nicht das Feld überlassen. Diese Anmaßung, dieser
tolldreiste Versuch, heute noch bestimmte Personen auszugrenzen, indem man sie pauschal als Sünder ohne
Rechte bezeichnet, muß immer wieder klar herausgestellt werden. Ich bin überrascht, dass im 3.Jtsd.
nach Christi noch immer geglaubt wird, man könne Menschen ungestraft in „gute“, „weniger gute“ und „schlechte“
Menschen einteilen- allein auf Basis einer Schrift, die, gäbe es eine aktualisierte Neuauflage davon,
völlig andere Inhalte böte. Es gilt, sich gegen diese peinlichen Normierungsversuche zur Wehr zu setzen.
@ Sozialkatholisch Ich bin grad etwas in Eile, deshalb kurz zu Ihren Fragen: Wenn man bedenkt, dass alle
humanitären Fortschritte, wie Demokratie, Rede- und Meinungsfreiheit, allgemeine Bildung, Freiheit der
Forschung und Wissenschaft etc. gegen die Amtskirche durchgesetzt werden mussten, dann hat sie mE damit
nicht unbedingt den menschlichen Fortschritt gefördert. Der Große Baumeister ist in meiner FM-Richtung
(AFAM) ein allgemeines Symbol, das jeder Bruder mit seiner eigenen Vorstellung füllen kann. Wie so etwas
„versklaven“ soll, müssten Sie mir bitte erklären. Der Freimaurer-Orden sieht den dreieinigen Gott als
Großen Baumeister und Jesus Christus als den ersten und obersten Meister. HS spielt in der FM keine Rolle,
die sexuelle Orientierung ist Privatsache, niemand wird deswegen benachteiligt oder bevorzugt. Einen Hinweis
auf eine positiv bewertete schwule Beziehung von David im AT könnte sein: „Weh ist mir um dich, mein
Bruder Jonatan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich als die Liebe der Frauen.“
(2_Sam 1,26) Ruth und Noemi hatten wohl auch ein sehr enges Verhältnis: „Wohin du gehst, dahin gehe auch
ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du
stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein. Der Herr soll mir dies und das antun – nur der
Tod wird mich von dir scheiden. (Rut 1,16-17) Ich muss jetzt ein paar andere Dinge erledigen – morgen
mehr. Danke für Ihr Interesse. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Damit das sie kein Christ sind, habe ich recht gehabt. Natürlich ist im Namen der Christenheit
viel Unrecht geschehen, aber sähe die Welt ohne Christentum besser aus? Das Paradies auf Erden wird es
nie geben und ihr Großer Baumeister verknechtet und versklavt. Die große Freiheit die wir angeblich
haben und die die Freimaurer uns noch mehr bringen wollen versklavt die Menschen und tötet die Seelen.
Unser Gott macht uns frei. Wir Katholiken haben neben der hl. Schrift „Gott sei es gedankt“ noch die Tradition
die uns hilft die Bibel richtig zu verstehen. Die Bibel muss immer in ihrer Gesamtheit und im Licht der
ca. 2000 Jahre alten christlichen Tradition gelesen werden sonst wird sie schnell zum Buchstaben. Solches
Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott: nicht daß wir von uns aus tüchtig wären, etwas zu
erdenken als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat
zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der
Geist aber macht lebendig. 2 Kor 4-6 Eine Frage zur Freimaurerei hätte ich noch, ich habe gehört das
in den Logen Homosexualität nicht nur gutgeheißen sondern auch gefördert wird, stimmt das?
@ Reflektor Guten Abend, auch wenn das jetzt für Sie unerwartet kommen mag: Die Bibel ist „eine Anleitung
zur Unterdrückung, Ausgrenzung und Diskriminierung“. Schon immer gewesen. Das AT enthält eine riesige
Aufzählung von der Verfolgung und Vernichtung Andersgläubiger, Andersdenkender, oder Leuten, die zur
falschen Zeit am falschen Ort waren. Der HERR befiehlt ständig die Ausrottung ganzer Völker, Männer,Frauen,
Kinder, Säuglinge „alles was Odem hat“… Das NT ist nicht viel besser. Jesus selbst wollte anscheinend
die Heiden nicht erlösen (Mt 10,5f.), und sprach so, dass sie ihn nicht verstehen, damit sie sich nicht
bekehren und ihnen nicht vergeben wird (Mk 4,11f.), sagt über Juden, die an ihn glaubten „Ihr habt den
Teufel zum Vater“ (Joh 8,44 u 47!). Er meint, sie „plappern“, wenn Sie beten (Mt 6,7) und vergleicht sie
mit Hunden und Säuen (Mt 7,6) beides unreine Tiere und für Juden die denkbar schlimmste Beleidigung.
Einer Nichtjüdin, die für ihr Kind bittet, sagt er, er wolle das Brot nicht Hunden vorwerfen (Mk 7,26
f.). Städten, die sich nicht bekehrten, soll es schlimmer als Sodom ergehen (Mt 11,20) Mit der Bibel
in der Hand wurden 394 nChr. die Olymischen Spiele verboten, andere Religionen und Kulturen vernichtet
(Griechen,Kelten) Juden verfolgt, andere Christen verfolgt, weil sie angeblich den Tod verdienen (vgl.
Phil 3,2; 2.Kor 11,13; 2.Petr 2,12) angebliche Hexen verbrannt (Ex22,17) Ich denke, damit haben Sie erstmal
ein bisschen zu tun… beste Grüße, Gereon
#391 Reflektor 19:45:11 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Peinlich: Religion als Deckmantel einer verkorksten Normenlehre Egal, ob all die homophoben Personen hier
wirklich von dem überzeugt sind, was sie sagen, oder dies nur vorgeben: Unter’m Strich bleibt eine menschenverachtende
Haltung, die weit, weit weg ist von dem, wofür Christentum steht. Wären all die hier aufgestellten Thesen
zum Thema Sünde war, wäre die Bibel eine Anleitung zur Unterdrückung, Ausgrenzung und Diskriminierung.
Sie ist es nicht und deshalb wird in demokratischen Gesellschaften diese primitive Wunschvorstellung der
einen Norm keinen Rückhalt finden. Weil ihr das insgeheim wißt, sucht ihr nun die Anonymität des Netzes,
um Eure z.T. gesetzwidrigen Tiraden zum besten zu geben. Das nenn’ich verdorbene Charaktere, eine Schande.
Die Vernunft hat, wenn sie auch manchmal lange dafür gebraucht hat, schon viele solcher Hassprediger
zum Schweigen gebracht. Sie wird auch Euch zum Schweigen bringen. Bis dahin müht Euch ruhig noch ein
wenig ab!
@ Gereon Zuerst einmal vielen Dank dafür das sie so um meine Gesundheit besorgt sind, aber Bluthochdruck
ist wirklich kein Problem bei mir. Natürlich ist die Nächstenliebe keine ausschließlich christliche
Tugend, aber im Christentum hat die Nächstenliebe einen ganz besonderen Stellenwert. Die christliche
Nächstenliebe soll die Menschen u.a. auch zu einer Ewigkeit in Gemeinschaft mit Gott verhelfen. Ich gehe
davon aus das sie kein Christ sind, sollte ich mich da irren, wäre das schön. Sie könnten auch meinen
Irrtum mit einem eindeutigen Bekenntnis zum Christentum ihrerseits beweisen. Ich lasse Ihnen ihre persönliche
Meinung zur HS, sie ist ja gar nicht Gegenstand unserer Diskussion Also ich vertrete hier in der Diskussion
meine persönliche Meinung die natürlich stark auf die katholische Lehre ausgerichtet ist. Ich bin auch
bereit mich eines besseren belehren zu lassen wenn sie mich glaubhaft vom Gegenteil überzeugen. Homosexualität
ist Sünde, weil sie noch nie von einem der Kirchenväter gutgeheißen wurde. Wenn sie keine Sünde wäre,
wäre die gesamte katholische Kirche verkehrt und damit m.M. nach auch das gesamte Christentum. Kennen
sie eine Stelle im AT, ein Christuswort oder eine Stelle im NT die Homosexualität gutheißt? P.S.: Ich
bin der liebe Sozialkatzholisch und nehme ihr Angebot für eine friedliche, anständige Diskussion, jedenfalls
ihnen gegenüber dankbar an.
@ Sozialkatholisch Liebe/r Sozialkatholisch, Sie beginnen, sich in etwas hineinzusteigern, was Ihrem Blutdruck
nicht gut tut. Achten Sie auf Ihre Gesundheit! Ob ich Christ bin oder nicht, können Sie nicht wissen.
Unter Christen gibt es Nächstenliebe (unter manchen vielleicht nicht so ausgeprägt) aber sie ist kein
christliches Privileg – es gibt Nächstenliebe auch unter Nichtchristen. Sie haben bisher nur eine Bibelstelle
genannt, Mt 5,17-19, deren Zusammenhang mit HS Sie mir bitte noch erklären könnten. Wen ich kritisiere
und warum wähle ich, ebenso wie Sie, mir selbst aus. Mein launiger Wunsch für S. scheint mir angemessen,
bedenken Sie doch, was das Gegenteil wäre! Ich bedaure, dass dies Ihr feines ästhetisches Empfinden
verletzt hat. Der Zustand Ihres Hinterns ist mir egal, es wäre aber nett, wenn aus dem entgegengesetzten
Ende wieder durchdachtere und weniger emotionale Beiträge kämen. Was die freimaurerische Freiheit (sensu
Toleranz) bedeutet, haben Sie recht: Ich lasse Ihnen ihre persönliche Meinung zur HS, sie ist ja gar
nicht Gegenstand unserer Diskussion. Gegenstand ist die Frage, ob Homosexualität eine Sünde ist. Sie
berufen sich auf die Hl. Schrift und die kath. Lehre. Ihr persönlicher Ekel wird in der Bibel meines
Wissens nicht erwähnt. Dass die Deutung der Hl. Schrift nicht immer auf dem neusten Stand ist, haben
der Fall Galilei und die Hexenverfolgung gezeigt. Da hat die Erleuchtung der kath. Kirche ein paar Jahrhunderte
gedauert. Ähnlich sehe ich die HS-Sache. beste Grüße Gereo
@ Gereon Es ist schon interessant das Nichtchristen wie sie Christen erklären wollen was christliche
Nächstenliebe ist. Christliche Nächstenliebe ist z.B. nicht wenn man sagt: „Mach was du willst, wir
kommen alle in den Himmel !“, weil das aus Sicht der Kirche verkehrt ist. Wo habe ich denn ein Bibelzitat
ohne Quellenangabe gemacht? Zeigen sie es mir und ich werde die Quellenangabe nachholen. Reflektor kritisieren
sie nicht, wahrscheinlich weil er ihnen immer Zucker um den Mund schmiert. Nur mal so zur Info, mein von
ihnen so sehr kritisiertes Posting war an Reflektor gerichtet. „Homoarsch zukneifen“ ist eine unangemessene
Ausdrucksweise? Naja, Geschmackssache. Was haben sie denn zu Sulpicius gesagt? „Möge Ihr Hintern Jungfrau
bleiben, solange Sie dies möchten“ Das finde ich viel schlimmer! Mein Arsch ist jedenfalls noch Jungfrau,
ihrer auch? Meine persönliche Meinung zur Homosexualität interessiert sie nicht? Das ist wahre Freimaurerische
Freiheit!
#387 Reflektor 15:03:31 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Nicht „@“, sondern „über“ Sozialkatholisch… Wie könnte ich íhm etwas argumtativ näherbringen, wenn
er der festen Überzeugung ist, dass Gott mich bereits mitVerdunkelung meines Wahrheitsempfindens bestraft
hat? Ein niedlicher, aber fruchtloser Versuch mir mein Recht auf Meinungsäußerung zu nehmen. Und ich
bleibe dabei: im Grundgesetz sind meine Rechte verankert. Dazu gehört auch das Führen einer homosexuellen
Beziehung, sowie das Vollziehen (homo-)sexueller Handlungen. Wer damit nicht klarkommt, kann ja auf die
Strasse gehen und gegen das Grundgesetz protestieren. Auch das ist in Deutschland erlaubt. Wenn man allerdings
versucht, das Grundgesetz mit Bibelzitaten auszuheben, könnte es passieren, dass man ein wenig Spott
erntet. das tut mir leid für Euch, aber so ist es. Zieht doch in ein Land, in dem Homosexualität so
geächtet wird, wie ihr Euch das wünscht: Iran, Ägypten, Libyen, Polen…es gibt eine ganze Reihe Länder,
die eine ähnliche Auffassung von Menschenwürde haben, wie ihr. Na, wär das was????
@ Sozialkatholisch / @ Sulpicius Sie zitieren meinen ersten Satz und fragen „warum?“ Die Begründung steht
im 2. Satz. Um die Diskussion sinnvoll weiter zu führen, möcht ich Sie bitten a) wenn Sie sich auf die
Hl. Schrift beziehen, eindeutige Belege mit Verweisen zu nennen. b) persönliche Werturteile und Argumente
auseinander zu halten. Was Sie persönlich von Homosexualität halten, ist mir eigentlich egal. Sie argumentieren
aber mit dem Wort Gottes und der Meinung der Kirche. Worte wie „Homoarsch zukneifen“ sind unangemessen.
Zumal ich sicher bin, dass Sie den Ihrigen dereinst ebenfalls zukneifen und falls es einen Richter geben
wird, möge der zu Ihnen hoffentlich freundlicher sein als Sie es zu anderen sind. @ Sulpicius Fragen
Sie mal eine durchschnittliche Frau, wie oft sie von Heteros dumm angemacht oder angefasst wird. Das entschuldigt
nichts, denn unerwünschte Anmache ist halt unerwünschte Anmache. Möge Ihr Hintern Jungfrau bleiben,
solange Sie dies möchten beste Grüße, Gereon
#385 Sulpicius 12:42:27 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Der ist gut… („Immer schön mit dem Arsch an der Wand bleiben, höhöhö“). Kann man nur weiterempfehlen,
besonders wenn ein Schwuli in einer völlig normalen Gastwirtschaft meint, einem an den Hintern gehen
zu müssen (wie mir kürzlich passiert).
@ Sozialkatholisch Ich bin sehr enttäuscht, von dem Ton, den Sie jetzt anschlagen. Er klingt weder friedfertig,
noch nach christlicher Liebe. Aber von Ihren religiösen Pflichten abgesehen: Es ist einfach schlechter
Stil. trotzdem Grüße, Gereon
@ Reflektor Der entlarvte, sündige Homo windet sich und weil er unfähig zur Selbstkritik ist will er
seine sexuellen Verfehlungen anderen unterschieben. Wir sollen einfach sagen. „Ich mag Schwule nicht“
Ich sage noch mehr praktizierte Homosexualität ekelt mich an und ist in meinen Augen einfach nur Widerlich.
Seien sie doch froh das es noch Katholiken gibt die ihnen vom Wesen Gottes, jedenfalls das was Gott uns
in unserer Menschheitsgeschichte von sich offenbart hat, erzählen. Wenn sie irgendwann ihren Homoarsch
zukneifen und vor dem großen Richter stehen werden sie spätestens wissen was die Wahrheit ist. Ich wäre
ihnen dankbar wenn sie mir genau sagen würden welche Stellen der hl. Schrift ich oder Bruder Theophil
verbogen habe. Außerdem würde ich gerne wissen welchen Schlingerkurs ich genau gefahren bin. Im Moment
stehe ich immer noch zu meinen Aussagen: Praktizierte Homosexualität ist schwere Sünde und praktizierte
Homosexuelle sind von Gott schon hier auf der Erde durch Verdunkelung ihres Wahrheitsempfinden gestraft
worden.
@ reflektor / @ alle Danke für das Lob. Ich denke, dass es hier ( in der kath. Kirche, sowie anderen
Religionen) an Wissen über Homosexualität fehlt. Ich bin in einem ländlich-katholischen Millieu aufgewachsen,
wo offen gelebte HS nicht vorkam und nur Gegenstand dummer Witze war. Wie sehr das einen prägt habe ich
an mir erlebt, als ich zum ersten Mal über eine CSD-Gala berichten musste (ich bin Kultur-Journalist).
Ich hatte tatsächlich ein komisches Gefühl und habe mir sehr genau das Publikum angesehen. Und fast
jeder in meinem Umfeld machte Witze, als ich sagte, ich ginge zur CSD-Gala („Immer schön mit dem Arsch
an der Wand bleiben, höhöhö“). Vom bloßen Ansehen hätte ich nicht sagen können, wer schwul/lesbisch
ist. Natürlich ist es irritierend, wenn auf der Bühne eine „Celine Bouvier“ steht, hoch gewachsen, schlank
und mit atemberaubend langen Beinen auf Stilettos stöckelnd – aber das eigentlich ein Kerl ist. Als ich
anderen davon vorgeschwärmt habe, musste ich erleben, dass es tatsächlich Homophobie gibt: Offener Hass
ohne Anlass gegen Schwule. Hingegen finden die meisten Männer ja zwei Mädels, die’s miteinander treiben,
recht reizvoll. „Die Homos“, wie sie hier verunglimpfend dargestellt werden, sind ebensowenig eine homogene
Gruppe, wie es „die Heteros“ sind. Sieht man sich Kriminalstatistiken an, sieht man, dass zB sexueller
Missbrauch meist im engsten familiären Umfeld stattfindet und von heterosexuellen Personen begangen wird.
Ist das ein Argument gegen Familie? beste Grüße, gereon
#380 Reflektor 01:02:41 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Gereon Danke für Ihre Geduld mit Sozialkatholisch. Immerhin haben Sie den Schlingerkurs seiner Argumentationsweise
herausstellen können. Härter formuliert: Sie haben vor Augen geführt, dass die von Bruder Theophil
Ihnen vorgeworfene Verbiegung biblischer Zeugnisse genau auf ihn zutrifft: BRAVO! Und da ist ja auch schon
wieder dieser unsägliche Satz des Verleitens zur Homosexualität: So etwas (Dummes, Pardon!) kann eigentlich
nur jemand behaupten, der sich seiner eigenen Sexualität nicht sicher ist und nun krampfhaft nach einer
Begründung dafür sucht. Wenn die Herrschaften hier doch endlich mal so ehrlich wären, offen zu sagen
„Ich mag Schwule nicht!“, anstatt dieses verlogene „Ich gebe nur wieder, was Gott sagt“-Spiel zu treiben.
Das ist erbärmlich. Und das werde ich hier immer wieder herausstellen. Die Zeit nehme ich mir!
@ Br. Theophil Lieber Br. Theophil Bei allem Respekt vor Sozialkatholisch denke ich nicht, dass er/sie
(ich kenne nicht Namen noch Geschlecht) dazu befugt wäre, mir eine Absolution zu erteilen. Bitte zeigen
Sie mir, wo ich Worte der Bibel „zurechtgebogen“ habe. Ich dachte, ich sei so eng als möglich am Text
geblieben. Zitiert habe ich dann S. Ich finde daher Ihre Vorwürfe nicht zutreffend. Den Vorschlag, dass
die Worte der Schrift der Interpretation bedürfen, habe nicht ich ins Spiel gebracht. Die Art, wie auf
dieser Website gegen Homosexuelle Stimmung gemacht wird, ist nicht richtig und nicht aufrichtig. Ebenso
wenig berechtigt könnte man Bilder von extremen heterosexuellen Praktiken zeigen, heterosexuelle Verfehlungen
aufzählen und das Ganze als Argumente gegen Mann-Frau Beziehungen anführen. Gedanken zur Hl. Schrift
bzgl HS finden Sie hier: HuK www.huk.org/allgem/bibel.htm, kath. Theologe www.phil.uni-sb.de/…/2003/imp030702.html
beste Grüße, Gereon
@ Gereon Womit wir beim Thema „schwere der Schuld“ sind. Natürlich trifft Homosexuelle die ihre Homosexualität
öffentlich, widerwärtig zur Schau stellen, andere zur Homosexualität verleiten eine größere Schuld
als welche die diese Sünde in Treue zum Geschlechtspartner eher zurückhaltend praktizieren. Aber man
darf sich nicht täuschen, Homosexualität bleibt Sünde. Man darf natürlich nicht sagen das Homosexuelle
keine Hoffnung auf ihr Seelenheil haben dürfen, aber dem Heile förderlich ist praktizierte Homosexualität
nicht. Zum Lehramt der Kirche möchte ich noch sagen das es für uns Katholiken vom hl. Geist geleitet
ist, der uns im Laufe der Zeit gewisse Dinge verständlicher macht, aber Sünde bleibt Sünde. Jeder Christ
sollte natürlich immer auf Gottes reiche Barmherzigkeit vertrauen, aber Gottes Barmherzigkeit vermessen
herausfordern kann schnell in das Verderben führen. @ Bruder Theophil Das haben sie gut gesagt: Ausgelebte
Homosexualität ist Respektlosigkeit Gott gegenüber.
@ gereon Langsam wird klar worauf Sie hinauswollen. Eine kleine Privatabsolution durch Sozailkatholisch.
Natürlich nicht, ohne sich die Worte der Bibel so zurecht gebogen zu haben, dass es passt. Natürlich
verändern sich Weltanschauungen mit der Zeit. Gerade deshalb ist es so wichtig einen zeitlosen Massstab
zu haben. Die Basis für das eigene Verhalten ist der Respekt füreinander und für GOTT. Sex mit einer
Minderjährigen ist ebenso respektlos dem Menschen gegenüber, wie homosexuelle Unzucht ein Frevel in
GOTTES Augen ist. Also eine Respektlosigkeit GOTT gegenüber.
@ Sozialkatholisch Zugegeben – ich habe keine Jungfrau verführt. Aber viel wichtiger ist, was Sie schrieben:
In den verschiedenen Epochen und Kulturen hat es verschiedene Sexualverständnisse gegeben und die oft
zügellose sexuelle Freigiebigkeit unserer Gesellschaft ist bestimmt nicht der Idealfall. Sind Sie, wie
ich, der Ansicht, dass das Sexualverständnis aus der Entstehungszeit der Bibel nicht 1:1 auf die heutige
Zeit übertragbar ist? Denn wollten Sie es übertragen, müssten auch die Aspekte zu Vergewaltigung, Heirat,
Bruderehe, Selbstbefriedigung etc. so übernommen werden. Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Treue, Respekt
und Liebe die wesentlichen Elemente einer Beziehung. Gehen wir also einmal davon aus, dass Homosexuelle
genau so treu und liebevoll zueinander sind, wie Heteros. Lassen wir mal die bunten Schockbilder, mit
denen hier Stimmung gemacht wird, beiseite. Wenn also Schwule und Lesben einfach nur einen gleichgeschlechtlichen
Partner wählen, ansonsten aber eine vorbildliche Zweierbeziehung leben – dann erklären Sie mir, was
an solchen Homosexuellen Beziehungen schlecht sein soll. beste Grüße, Gereon
@ Gereon Das ich auf EX 22, 15+16 nicht eingegangen bin war mehr ein 1500 Zeichen Problem Aber ich will
mich hier nicht gegen eine Zeichenbegrenzung aussprechen, weil planlos Vielschreiber und Ultrakopierer
das wohl schamlos ausnützen würden. Wenn sie ein jungfräuliches Mädchen zum vorehelichen Geschlechtsakt
verführen und selber nicht verheiratet sind sollte im Idealfall eine christliche Eheschließung folgen.
(beiderlei Einverständnis natürlich vorausgesetzt) Wenn das Mädchen noch unter der Obhut des Vaters
steht und er sich dieser Ehe entgegensetzt sollte man auch seine Argumente hören. Ansonsten können sie
ja noch hoffen und warten. Brautpreis und Aussteuer wird in den verschiedenen Kulturen anders gehandhabt
und haben teilweise jedenfalls ihre Berechtigungen, die in unserer Gesellschaft leider oft nicht mehr
gesehen werden. In den verschiedenen Epochen und Kulturen hat es verschiedene Sexualverständnisse gegeben
und die oft zügellose sexuelle Freigiebigkeit unserer Gesellschaft ist bestimmt nicht der Idealfall.
Der Idealfall ist für mich, bei den meisten Menschen jedenfalls, kein vorehelicher Geschlechtsverkehr,
dann Heirat und keine Scheidung. Wie gesagt der Idealfall, Ausnahmen bestätigen die Regel. Das christliche
Gesetz mit Bergpredigt, Dekalog und vielem mehr, kann am besten und vielleicht sogar einzig nur, in seiner
gesamten Fülle, nur durch das Lehramt der röm/kath Kirche erkannt werden.
@ Sozialkatholisch Liebe(r) Sozialkatholisch, Sie haben mit Ihrer Antwort, wie ich sie verstehe, dankenswerter
Weise zwei Dinge aufgezeigt: a) Die rigoros wörtliche Auffassung des AT ist nicht richtig. b) die (christliche)
Liebe steht über den Buchstaben des Gesetzes des AT. Sie sind nicht eingegangen auf mein Bsp Ex 22, 15+16.
Vielleicht ein Versehen? Aber weil dies ein Bsp zur damaligen Sexualmoral ist, würde mich Ihre Interpretation
und die mögliche Anwendung in der heutigen Zeit interessieren. Danke für Ihre Mühe, Gereon
@ Gereon Das unvollkommende Gesetz im AT findet erst im Neuen Bund seine Erfüllung. Laut Paulus dient
das Alte Gesetz dazu uns die Sünden aufzuzeigen und nicht dazu uns von der Sünde zu befreien, deshalb
ist das „alte Gesetz“ ein Gesetz der Knechtschaft. Deshalb dürfen Katholiken nicht am Sonntag, der Sonntag
ist der Tag des Herrn bei den Katholiken, knechtische Arbeit ausführen. Die Strafe hat sich „Gelobt sei
Jesus Christus“ geändert. Mit den Sklaven aus den Nachbarländern, da sollten sie mal genauer hinschauen,
es gibt genug arme verknechtete (Leih-) Polen, Ukrainer usw. hier. Heutzutage wird sogar ein großer Teil
der einheimischen Bevölkerung versklavt und psychologisch eingeimpft sie wären trotzdem frei. Wenn
sie jemanden beim Fluchen erwischen sollten sie ihn nicht nach dem alten Bund steinigen, sondern ihn in
christlicher Liebe auf die Sünde aufmerksam machen und ihn dadurch zur Umkehr bewegen. Die Speisegebote
sind wirklich von Jesus über Petrus und Paulus stark gelockert worden, gelobt sei die Tradition, das
Lehramt und die hl. Schrift der röm/kath. Kirche. Die Augenkrankheit ihres Kaplan tut mir leid, aber
wenn er erblindet ist er leider als Priester für die hl. Messe nicht mehr zu gebrauchen. Durch seine
Augenkrankheit ist er, wenn Gott nicht ganz besonders eingreift, für den Dienst am Altar berufsunfähig
geworden. Er kann natürlich in anderen Bereichen wie Beichtehören seinen priesterlichen Dienst im Weinberg
des Herrn noch verrichten.
@ Sozialkatholisch Wenn also auch das AT noch mit jedem Jota gilt, hätte ich ein paar Fragen: Ich kenn
eine Menge Leute, die am Samstag arbeiten, gilt Ex 31, 14 und 35,2 – sie müssen mit dem Tod bestraft
werden? Laut Lev 25,44 kann ich von benachbarten Völkern Sklaven kaufen. Polen grenzt ja an Deutschland
an, aber wie ist es mit der Ukraine? Oder kann ich vom der ganzen EU ausgehen und in deren Nachbarländern
Sklaven einkaufen? Bei einem Arbeitstermin fluchte ein Kollege „Hi…, He…, Sak…“ Ich versuchte, mit
Verweis auf Lev 24,10 die Anwesenden zu überzeugen, dass wir den Flucher steinigen müssen, die wollten
aber nicht mitmachen. Was soll ich mit denen machen? Ich bin Single und habe, wie in Ex 22,15 beschrieben
ein Mädchen verführt, mit ihr geschlafen, wollte das Brautgeld zahlen und sie ordnungsgemäß zur Frau
nehmen. Ich Vater will sie nicht rausrücken. Jetzt weigert er sich, das Geld in Höhe des Brautpreises,
das mir laut Ex 22,16 statt des Mädchens zusteht, zu bezahlen. Kann ich ihn verklagen? Hier in der Pfalz
essen die Leute Blutwurst. Laut Lev 19,26 ist das aber verboten. Eine Strafe ist nicht genannt. Wär steinigen
ok? Der Kaplan meiner Gemeinde hat eine Augenkrankheit und wird sicher blind werden. Laut Lev 21,18f.
dürfte er eigentlich nicht an den Altar treten, wenn er blind geworden ist. Was schlagen sie für seine
Zukunft vor? Jesaja sagte über den Irak (Babylon) Für immer wird es unbewohnt sein, bis zu den fernsten
Generationen wird es nicht mehr besiedelt. Wär amerikan. A-Bombe ok?
@ Bruder Theophil. Das Opus Dei – (Zitat „Und je länger ich mich bei kreuz.net engagiere, desto mehr
neige ich zu noch wesentlich rigideren Positionen, wie der des Opus Dei, mit dem ich mich ebenfalls verbunden
fühle.“) – ist das nicht jener linkslastige Verein www.kreuz.net/article.4524.html, dessen Mitglied und
österreichischer Ex-Generalvikar Dr.Klaus Küng das Dollfußgemälde aus der St.Pöltener Prandtauerkirche
werfen will? Dann sind Sie ja in Wirklichkeit ein Linker!
#366 Agathenon † 19:18:20 | Montag, 15. Januar 2007
Die Auffassung will Ihnen ja niemand nehmen! Tatsache bleibt: Christus definiert hier ganz klar, auf welches
göttliche Gesetz (in dem Schwule nicht vorkommen) er sich bezieht, und grenzt sich klar gegenüber den
Gesetzen der Pharisäer -die damals tatsächlich Bestimmungen gegen Homosexualität enthielten- ab. Auch
seine Definition von Propheten mißt er hier am zitierten göttlichen Gesetz, wie unten nachzulesen. Da
brauchen wir nicht einmal zu seinen Dauerdifferenzen mit den Pharisäern, die gereon schon angesprochen
hatte, zu gehen. Man kann eben auch mit Hochdruck keinen Birnensaft aus einem Apfel pressen!
@ Aghatenon Jesus Christus hat den Alten Bund nicht aufgelöst, sondern erfüllt. Er hat das Moral und
Sittengesetz des alten Bundes nicht aufgehoben, sondern durch sein Kreuzesopfer und bei bekennen der Schuld
und bei Buße die Vergebung ermöglicht. Ich bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen das Lehramt
der hl. Kirche, was wohl kaum ein Mensch alleine fassen kann, widerzugeben. Es bleibt natürlich jedem
selbst überlassen, das Angebot unseres Herrn, welches er uns durch die hl. röm/kath. Kirche schenkt,
anzunehmen.
#364 Agathenon † 18:49:00 | Montag, 15. Januar 2007
Na, gedeutet haben Sie es doch selbst! Und zwar (wie ich meine) ohne ihm zu widersprechen bzw.davon abzuweichen!
Auch wann Schwule reinen Herzens sein können, ist wiederum Ihre Auffassung, keine Ableitung aus dem Bibeltext.
Nochmals: Über Homosexualität steht nichts drin! Weder wörtlich noch sinngemäß.
@ Aghatenon Nein, es ist nicht deutungsfrei! Wer nur ein Jota vom Gesetz entfehrnt –-- Natürlich können
Reflektor und Derfux reinen Herzens sein, nämlich direkt, kurz nach der hl. Beichte. Aber das gilt wohl
für die meisten von uns, nur wegen verschiedener Ursachen. Aber die Schwere der Schuld ist schon wieder
ein anderes Thema.
#362 Agathenon † 18:23:22 | Montag, 15. Januar 2007
Die Deutung, sozialkatholisch, steht Ihnen frei! Jedenfalls erwähnt der Text Homos weder sinngemäß
noch wörtlich – und warum sollte ein Schwuler nicht reinen Herzens sein, wie fux? Oder Reflektor? Zumindest
sind diese Aussagen von Christus sehr wohl deutungsfähig und damit das Gegenteil von eindeutig, wie Sie
hier ja selbst bewiesen haben. Danke!
@ Aghatenon Selig die reinen Herzens sind Sind das praktizierende Homos? Selig sind, die um Gerechtigkeit
willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. Das trifft wohl ehr auf Tradis als auf Homos zu,
oder? Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei
Übles wider euch, so sie daran lügen. Die Homos werden bestimmt nicht wegen ihrer Treue zu Christus
geschmäht, oder? Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnet werden. Denn also haben
sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind. Das gilt wahrscheinlich nur für die die versuchen
Christus treu zu bleiben, denke ich mal. Also ein eindeutiges Anti-Pharisäer-Programm, das sogar die
meisten Nichtchristen werden unterschreiben können!Wenn sie die tiefe der Bergpredigt erkannt haben und
sie dann immer noch unterschreiben wollen sind es aber keine Nichtchristen mehr.
#360 Agathenon † 17:48:30 | Montag, 15. Januar 2007
Stimmt, sozialkatholisch – Christus hat nie das Gesetz der Pharisäer gepredigt, sondern „Selig sind,
die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen
getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die
da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen,
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um Gerechtigkeit
willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen
schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles wider euch, so sie daran lügen. Seid fröhlich und
getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnet werden. Denn also haben sie verfolgt die Propheten, die
vor euch gewesen sind.“ :)3 Also ein eindeutiges Anti-Pharisäer-Programm, das sogar die meisten Nichtchristen
werden unterschreiben können! Nur damit klar ist, welches Gesetz und welche Propheten er meint.
@ Aghatenon Daran sieht man das man als Christ viel mehr tun muss als als Pharisäer. Die Gottesliebe
und die Menschenliebe muss in unser Herz geschrieben sein.
#358 Agathenon † 17:23:41 | Montag, 15. Januar 2007
Danke! Zwar steht nichts über Homosexualität dort, allerdings folgt eine interessante Einlassung zur
„Gerechtigkeit“ der Pharisäer… und unter Mt 5,3-12 geht eine eindeutige Definition des Begriffs Gesetze
voraus!
@ Sozialkatholisch Vielen Dank. Diese Stelle ist nicht nur „eigentlich“ eindeutig, sondern sehr eindeutig.
Sie nimmt Bezug auf das, was schon immer wahr war, denn es ist GOTTES Wort, das zu uns spricht.
@ Agathenon 17 Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin
nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und
die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen
ist. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen
im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.MT 5, 17-19
Diese Stelle ist eigentlich eindeutig!
#355 Agathenon † 17:06:29 | Montag, 15. Januar 2007
Danke, Bruder Theophil. wenn Sie jetzt noch das eindeutige Christuszitat zur Homosexualität posten oder
die entsprechende Bibelstelle angeben könnten? Danke.
@ Agathenon Ich stehe den Benediktinern sehr nahe. Das wissen die meisten hier aber auch. Und je länger
ich mich bei kreuz.net engagiere, desto mehr neige ich zu noch wesentlich rigideren Positionen, wie der
des Opus Dei, mit dem ich mich ebenfalls verbunden fühle. Deren Motto: „Den Alltag heiligen“, ist das,
was wofür jeder sich einsetzen sollte. In Gedanken, Gebeten, Wort und Tat. In der Freizeit, genauso wie
am Arbeitplatz.
#351 Agathenon † 13:11:46 | Montag, 15. Januar 2007
Ja, Sr.Maria Andrea, den Eindruck habe ich auch! In letzter Zeit (besonders, wenn man beiden konkrete
Fragen stellt) kommt nicht mal mehr Blabla! Was mich noch interessieren würde (eventuell kennen Sie eine
Antwort?): Was ist das eigentlich für ein Mönch, der Bruder Theophil? Mir kommt es etwas merkwürdig
vor, daß er als Klosterbruder mit Begriffen wie anales Poppen um sich wirft. Und ein Freimaurerbruder
kann er schwerlich sein, bei diesen Inhalten!
#349 Agathenon † 12:47:45 | Montag, 15. Januar 2007
Hallo gereon – da wäre ich auch gespannt! Leider hat Bruder Theophil bisher nicht einmal das Christuszitat
zur Homosexualität unter Männern beigesteuert. Zu den Frauen finde ich auch bei Paulus nichts. vielleicht
können Sie mir das als Sachkenner erklären? Dr.Heger meint aus meiner „Diskussionsführung“ ableiten
zu können, ich sei Freimaurer. Das stört mich zwar nicht, aber in meinen Beiträgen habe ich selbst
keinen solchen Hinweis gefunden – oder wird man durch Toleranz gegenüber anderen sexuellen Orientierungen
zum Freimaurer? Bisher hatte ich immer geglaubt, es bedürfe dazu einer Initiierung bzw.eines Beitritts!
Besten Dank auch für Ihre Geduld.
Frage zur Homosexualität Guten Abend, was ist eigentlich mit der Homosexualität von Frauen? In der ganzen
Bibel gibt es keine einzige Textstelle dazu. Was wohl daran liegt, dass für die Autoren damals Frauen
keine eigene Sexualität zu haben hatten. Dürfen die Mädels unter sich… oder nicht? Schriftgelehrte
bitte melden. beste Grüße, Gereon
#346 Agathenon † 23:48:45 | Sonntag, 14. Januar 2007
Neugierhalber gefragt, Bruder Theophil… (und Sie müssen natürlich nicht antworten): Bei welchem Orden
sind Sie eigentlich Bruder? Ich meine… weil anales Poppen, soweit ich informiert bin, nicht wirklich
klösterlicher Sprachgebrauch ist! !:) Und, bitte: Vergessen Sie das Christuszitat nicht! Gute Nacht.
Und bitte eine eindeutige Stelle! Stellenangabe reicht auch. Ich kann dann selber nachsehen. Ihnen ebenfalls
viel Spaß bei was-auch-immer-Ihnen-Spaß-macht!
@ Agathenon et al Ja genau. Jesus hat eine eindeutige Stelle im NT zum Thema HS hinterlassen. Wieder ein
Grund mehr (in Ignoranz aller anderen Stellen, wie AT und Paulus), so zu tun, als wäre anales Poppen
das Natürlichste von der Welt. Viele Vergnügen, meine Herren, bei der Unzucht.
#342 Agathenon † 15:09:32 | Sonntag, 14. Januar 2007
Ich wäre gespannt, gereon, was Christus als Poster in diesem Forum alles zu hören bekäme von Leuten,
die hier in seinem Namen „offenbaren“, was er selbst nie geoffenbart hat! Vermutlich würden ihm die Ohren
klingen. Zur Klärung der Frage, was ein Freimaurer de.wikipedia.org/wiki/Freimaurerei ist und was nicht,
trage ich hier diesen Link, der ja nicht aus maurerischer Quelle stammt, ein. Seltsamerweise deckt sich
der Artikel recht genau mit dem, was Dr.Heger für „Selbstbeweihräucherung“ hält. Sollte im Text etwas
Unzutreffendes enthalten sein, können Sie es ja hier und/oder auf Wikipedia korrigieren; zumindest habe
ich keinen offenkundigen Quatsch gefunden – ich meine, auf Wikipedia, nicht hier im Thread… und für
alle Fälle noch zum Vergleich die Selbstdarstellung www.freimaurer.org/. Für die Horrorgeschichten
dürften hier schon andere sorgen – dafür brauchen wir nicht einmal nach „draußen“ zu linken. Man kennt
ja inzwischen seine Pappenheimer…
#341 Problemsucher 02:30:14 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Richard Ich weiss ich weiss, eigentlich sollte man ja auf solch unflätige Texte nicht antworten, aber
ich will nochmal was zur Deutung des Mythos der Zerstörung von Sodom und Ghomorra sagen: Früher interpretierte
man das so, dass S+G zerstört wurden, weil sie die Regeln der Gastfreundschaft mit Füssen traten. Gott
schickte zwei Engel in Menschengestalt hin und die Bewohner wollten ihnen (den Gästen) Gewalt antun.
ERST DANN entschied sich Gott zur Zerstörung. Da Gott ja allwissend ist, hätte er sicher keine Engel-Spione
gebraucht, um S+G zu testen. Erst die Missachtung der Gastfreundschaft brachte Gottes Zorn über Sodom.
Die Deutung, dass Gott S+G wegen HS von der Erde tilgte, kam erst später auf. Und noch etwas zu ihrem
Redestil Richard: Jeder kann seine Meinung äußern, aber lesen sie mal die Regeln für eine Anmerkung
durch: „Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre.“
Und nehmen Sie sich das zukünftig zu Herzen. Es ist eine Schande und absolut unwürdig, wie sie sich
hier benehemen.
#340 Gallowglas 01:18:18 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Lauschi Hab ich leider erst jetzt gesehen : Im Jahr 1484 widerrief Papst Innozenz VIII eine gültige
Lehrmeinung. de.wikipedia.org/wiki/Hexenbulle Jetzt bin ich aber gespannt! Das ist kein Problem für den
echten Katholiken Die Lehrmeinung konnte 1484 ganz einfach widerrufen werden, da die Unfehlbarkeit des
Papstes und des Lehramtes erst 1870 beschlossen wurde (1. Vatikanischen Konzil ) …
Glauben und Besserwissen Guten Abend, bin gerade von der Arbeit zurück und habe mal nachgelesen, was
hier so inzwischen passiert ist. All denen, die meinen, sie hätten die Deutungshoheit über die Hl. Schrift
möchte ich gerne zu bedenken geben, dass Jesus sich recht regelmäßig mit den Schriftgelehrten angelegt
hat und ich finde man kann daraus einiges lernen. Die entsprechenden Textstellen sind sicher allen bekannt.
Kein Zufall war es sicher, dass Jesus nicht von Heiden, oder „Gottlosen“ umgebracht wurde – sondern von
denen, die dachten, den einzig wahren Glauben zu haben. beste Grüße, Gereon
(mit der flachen Hand auf die Stirn klatsch) ?:) JETZT habe ich’s kapiert. Herzlichen Dank, Dr.Fux. Endlich!
Klar. Daß ich nicht darauf gekommen bin. Zu dumm aber auch. Da hatten Reflektor und Agathenon wohl das
Winkelmaß nebst Senkblei in der Loge vergessen und dann frei Schnauze gemauert. So kann das ja nichts
werden! (äähm… woher weiß eigentlich Hegerle, was in der Loge vergessen wurde? Er wird doch
am Ende nicht selbst… eiskalt verplappert!)
#336 durchfuxt 00:03:37 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Flauschi zu Fage a: Reflektor und Agathenon haben benachbarte Wochenendgrudstücke in ihrem Schrebergartenverein,
dr. Heger besitzt eine Hütte schräg gegenüber. Wenn Sie sich mal die Grundstückstrennmauer ansehen
würden, die Agathenon und Reflektor gemeinschaftlich zwischen ihren Parzellen gemauert haben, dann verstündern
Sie Herrn Doktor Heger. Jeder sturzbesoffene Maurer hätte das besser hinbekommen. zu Frage B: Die Homosexualität
wird sowohl im AT, als auch bei Paulus eindeutig abgelehnt. Die Deutung der biblischen Aussagen steht
entgültig nur dem Papst zu. Die Päpste stehen unter direktem Einfluss des Hl. Geistes. Mit ihrer Wahl
geben sie ihre eigene Minung auf und verkünden fortan an Willen Gottes. Daher muss die Ablehnung der
HS nicht eindeutig in der Bibel stehen, solange der Papst die Ablehnung verkündet.
@ Dr.Fux Eventuell können Sie folgende Fragen beantworten: a) Was weist Reflektor und Agathenon als Freimaurer
aus? b) Woraus leitet Hegerle seine „christlich“ begründete Ablehnung der Homosexualität ab? (Agathenons
Hegerismusthese überzeugt mich nicht so ganz… irgendwo muß doch Christus im Spiel sein!) Danke sehr!
#333 Agathenon † 23:48:37 | Samstag, 13. Januar 2007
und genau das war hier der Fall! Nicht, daß mich das mit dem „Freimaurer“ gestört hätte. Ich hatte
ihn sogar darauf hingewiesen, daß er Gereon (der Freimaurer ist) jederzeit sachliche Fragen stellen kann –
auch ich frage Gereon, wenn ich zum Thema FM etwas nicht begreife. und Herzensbildung erreicht man eben
nicht auf der Uni!
der dr-titel verspricht im besten Fall Wissen, beschäftigung mi einem thema, aber niemals auch immer
Bildung, Herzensbildung! Es gibt Doctores mit Herz, mit Bildung,, aber es gibt^auch,… Schlimm sind diese
Typen, die als DR sehr schnell den anderen in eine gewisse Ecke zwingen wollern, z.b. Freimaurer, weil
ihnen die Argumente fehlen
#330 Agathenon † 23:39:08 | Samstag, 13. Januar 2007
Manchmal frage ich mich sogar, ob ein Doktortitel immer für Bildung bürgt, was er wenigstens sollte
(siehe „Freimaurer“ und die angemaßte Deutungshoheit, was das Christentum über Schwule sagt – dabei
gibt es von Christus keinerlei Aussage zu dem Thema! Was der Doc am Ende sogar einräumen mußte).
AGATHENON Ja das Leben ist so: ein dr-titel sagt nichts aus über einen Menschen, nichts über seine herzlichkeit,
seine liebe, seine wärme, seine grosszügigkeit! In Abwandlung: Doktor werden ist nicht schwer, doktor
sein dagegen sehr!
#328 Agathenon † 23:27:36 | Samstag, 13. Januar 2007
@ Sr.Maria Andrea :(3 und wenn das mit der Bibelpassage nicht so wäre, müßte man sie eigens für diesen
Herren nachtragen! Nicht, daß er mich ernsthaft aufregen würde. Nur: Da können Sie ein dutzendmal eine
ganz einfache Frage stellen und bekommen Antworten auf alles nur Denkbare, mit Ausnahme der gestellten
Frage… Flauschi könnte es aus diesem Thread bezeugen!
AGATHENON… Ich danke Ihnen! Nun, was weiss dieser sogenannte Dr. schon? Der sogenannte Dr.-Titel spricht
nicht für ihn, nur seine Verlautbarungen lassen uns wissen, wo er steht, was er will, was er denkt! Es
ist bedenklich, wenn in diesem Forum gewisse ^Typen einen Titel brauchen, damit sie überhaupt schreiben
können. Schon in der Hl.Schrift steht: Ihr sollt euch nicht Doktor nennen lassen…
#326 Agathenon † 23:12:53 | Samstag, 13. Januar 2007
@ Sr.Maria Andrea Stimmt, da habe ich keine Probleme. Warum auch? Probleme habe ich da eher mit diversen
Haßpredigern in den Foren. Die sind schlimm. Nicht die Schwulen. Die Freimaurer auch nicht, obwohl ich
nur für Dr.Heger einer bin. Warum, das präzisiert er leider nicht!
Agathe… Ich danke IHnen! Wirklich heterosexuelle Menschen haben mit den homoseuxellen Mitmenschen keine
Probleme, sie sind für sie keine Gefahr! Nur diese VERKAPPTEN, diese homophoben Mitmenschen, die haben
es sehr schwer, weil sie mit sich selbst nicht einig sind und auch nicht ehrlich!
#324 Agathenon † 22:59:29 | Samstag, 13. Januar 2007
@ Sr.Maria Andrea Bekennend heißt hier nur: ich bin Hetero und sage es auch (das ist hier schon deshalb
nötig, weil man mich sonst mit einem von solchen Texten Betroffenen verwechselt). Ebenso bekenne ich,
daß ich keinerlei Probleme mit Schwulen habe und für deren Gleichberechtigung eintrete! Seitdem hält
mich Dr.Heger für einen Freimaurer. Na ja. Wenn er unbedingt meint! P/S ich habe die Redaktion auf Richards
Beitrag hier aufmerksam gemacht.
#322 Agathenon † 22:43:35 | Samstag, 13. Januar 2007
Mea culpa, durchfuxt… soll nicht mehr vorkommen! Im Parallelthread hat die Redaktion gerade Richards
Crossposting gemeuchelt. Gleicher Text wie hier. War kein großer Verlust!
Der Typ schweigt… jetzt, bzw. die Redaktion lässt ihn im MOment nicht zu Wort kommen! Es ist unverständlich,
wie ein katholisches Forum die Beiträge dieses gewissen Ri… zulässt. Man lese einmal alle seine Beiträge!
So ist nur einer, der total krank im Kopf ist!
#319 Agathenon † 22:28:29 | Samstag, 13. Januar 2007
@ Richard Darf ich als bekennender Hetero fragen, woran Sie das festmachen? Waren die Betroffenen de.wikipedia.org/wiki/New_Orleans
in New Orleans lauter Schwule? Bei mehr als 90% der Einwohner darf ich da leise Zweifel anmelden…
Richard Es ist unerträglich, wie Sie hier Menschen beschimpfen! Ihre Beschimpfungen gegenüber homosexuellen
Menschen zeigt, wie sie wirklich sind… Auch wenn Sie es nicht verstehen, JEDER Mensch ist ein Abbild
Gottes! Wo steht in der Heiligen Schrift, dass Gott ein S… ist? WO? Sagen Sie es!
#317 -=Richard=- 22:06:04 | Samstag, 13. Januar 2007
unglaublich [v.d.Red.zens.] Gott will nicht das man sich der perversion und lust hingibt. Oder habt ihr
etwa alle schon vergessen was in sodom und gomorha geschah, oder auch in jüngster vergangenheit die göttliche
schwulensäuberung in der „stadt der homosexuellen“. (New Orleans)