08:39:04 | Sonntag, 14. Januar 2007
Ins Ausland abgesetzt + Sagen Bischöfe auch die Wahrheit? + Zu spät + Fälscher des eigenen Geldes? + Eine Einschätzung
Ins Ausland abgesetztVatikan. Im Jahr 2006 führte der Vatikan 341 Zivil- und 486 Strafverfahren. Das
erklärte der vatikanischer Staatsanwalt, Nicola Picardi, am Samstag zur Eröffnung des neuen Gerichtsjahres.
Die Täter stammten weniger aus den Reihen der 492 Bürger des Vatikan, sondern schlichen sich mit den
18 Millionen Pilgern auf vatikanisches Staatsgebiet. Meist handle es sich um Handtaschendiebe und andere
Kleinkriminelle. 90 Prozent der Diebstähle konnten nicht aufgeklärt werden. Die Täter verschwinden
gewöhnlich nach vollbrachter Tat in Richtung Italien.
Sagen Bischöfe auch die Wahrheit?Polen. Der
zurückgetretene Erzbischof von Warschau, Mons. Stanislaw Wielgus, hat am Samstag erklärt, daß er dem
Papst seine Zusammenarbeit mit dem kommunistischen Geheimdienst
nicht verheimlicht habe. Erst am Freitag
hatte der päpstliche Nuntius in Polen, Erzbischof Jozef Kowalczyk, dem in Ungnade gefallenen Erzbischof
vorgeworfen, dem Vatikan während des Nominierungsprozesses die Wahrheit verschwiegen zu haben.
Zu spät
Belgien. Der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels, wandte sich gegen eine Ausweitung
der Euthanasie in Belgien. Eine Legalisierung der Sterbehilfe für Demenzkranke und Minderjährige sei
absolut nicht annehmbar. Der Kirchenfürst äußerte sich vor dem am Donnerstag erschienenen Fachmagazin
‘De Huisarts’. Der Kardinal betonte, daß Demenzkranke und Minderjährige nicht einmal selber entscheiden
könnten, sondern andere für sie sprächen.
Fälscher des eigenen Geldes?USA. Der US-Geheimdienst
CIA könnte für die Herstellung von perfekt gefälschten Dollar-Scheinen verantwortlich sein. Das berichtete
die ‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’ vor einer Woche ohne ihre Quellen offenzulegen. Die Blüten
seien seit fast zwei Jahrzehnten im Umlauf und würden oft auch von Experten nicht erkannt. Bislang unterstellte
die US-Regierung dem nordkoreanischen Regime, mit den Falschnoten sein Raketen- und Atomwaffenprogramm
finanziert zu haben. Das Land verfügt jedoch nicht über die nötige Technik und kann aus Finanznot zur
Zeit nicht einmal seine eigene Währung drucken. Der US-Geheimdienst soll mit dem Falschgeld verdeckte,
unkontrollierte Operationen in Krisengebieten finanziert haben.
Eine Einschätzung„Wir können uns
von diesem Pontifikat einiges auf dem Gebiet der Liturgie erwarten, nichts jedoch zur Überwindung des
relativierenden Ökumenismus und der Religionsfreiheit, welche die Gesellschaft entchristlicht.“
Der
deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, im Januar-Mitteilungsblatt
der Bruderschaft über den Besuch des Papstes in der Blauen Moschee und in einer orthodoxen Göttlichen
Liturgie in Istanbul.
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#5
Elendester Sünder 21:23:38 | Sonntag, 14. Januar 2007
#4
Rottenburg 20:26:54 | Sonntag, 14. Januar 2007
#3
Rodolfo Panetta 20:07:26 | Sonntag, 14. Januar 2007
#2
Hacki 17:58:08 | Sonntag, 14. Januar 2007
#1
Romulus 12:21:15 | Sonntag, 14. Januar 2007