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Die Frucht des Gemetzels + Ungewöhnliche Bitte + Neuer Großmeister + Ein Vergleich + Zum Schieflachen
Die Frucht des Gemetzels

Vatikan. Papst Benedikt XVI. setzte bei der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz seine Katechese über die Urkirche fort. Er sprach dabei vom Erzmärtyrer Stephanus. Von ihm könnten wir lernen, daß Liebe und Verkündigung immer zusammengehören. Der Papst erinnerte auch daran, daß Leid und Verfolgung in der Kirche nie fehlen. Gerade die Verfolgung werde jedoch – nach einem Zitat des frühchristlichen Schriftstellers Tertullian († ca. 230) – zur fruchtbaren Quelle für die Mission: „Wir vermehren uns jedes Mal, wenn wir von euch niedergemetzelt werden: Der Same ist das Blut der Christen.“

Ungewöhnliche Bitte

Deutschland. Vor einigen Wochen bat der Direktor des Frankfurter Dommuseums die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, einen wertvollen Stoff für ein Meßgewand zu sponsern. Kürzlich kam – unerwartet – ein unscheinbares Päckchen. Absender: Das fürstliche Sekretariat in Regensburg. Die Fürstin sandte fünf Meter eines mit großen roten Blüten aus Samt verzierten Goldbrokatstoffs aus den 1930er Jahren. Der Wert des Tuches entspricht ungefähr den Kosten für die Herstellung des Meßgewandes: einige tausend Euro.

Neuer Großmeister

Deutschland. Die Vereinigte Großloge von Deutschland hat einen neuen Großmeister. Der Bremer Wirtschafts- und Staatswissenschafter Klaus Kott wurde zum Vorsitzenden der rund 14.000 germanischen Geheimbündler gewählt. Das berichtete die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Auf der Internetseite der Freimaurersekte erklärt der neue Großmeister, die Freimaurer seien „Männer, die zu ihrer Verantwortung gegenüber sich selber, der Gesellschaft und ihrem Schöpfer“ stünden.

Ein Vergleich

Deutschland. Der deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, protestierte gegen die Entfernung der Kreuze aus den Verhandlungsräumen des Landgerichts Trier. Der Protest erschien in der Januar-Ausgabe des monatlich erscheinenden ‘Mitteilungsblattes’: „Vor 65 Jahren wurden in unserem Vaterland die Kreuze abgehängt; wie sehr rückt sich der linke Herr [Landesgerichtspräsident Wolfgang] Krämer damit doch in die Nähe der Machthaber des Dritten Reiches.“

Zum Schieflachen

„Es ist im übrigen recht spaßig, Gruppen zu sehen, die sich an die Bischofskonferenz wenden und dabei das Zweite Vatikanum ablehnen, und die Bischofskonferenz im übrigen als gesundheitsschädigend schlechtmachen.“

Der Pariser Erzbischof André Vingt-Trois (64) im Gespräch mit dem katholischen Magazin ‘La Nef’.
      
16 Lesermeinungen
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#17   Bokrug †   04:21:32 | Sonntag, 2. September 2007
P2-Loge…die faschistoiden freimaurerischen Bankiers…
In dem Buch: „Aufmarsch zur Apokalypse“ von Prof. Kurt Becsi, Katholik und Generalsekretär der österreichischen UNESCO-Kommission, Wien, steht zudem der Satz: Die Hure ist keine Mänade (= verzückte Frau), die ekstatisch besessen im Gefolge des Dionysos (griechischer Gott des Weines) über diese Erde tanzt, nein, die Hure sitzt neben dem dicken Mammon auf der Truhe und berechnet das Kapital.
Neuere Beispiele dazu sind dem Buch: „Im Namen Gottes?“ von David A. Yallop, Knaur Taschenbuch, 1988, zu entnehmen. An dieser Stelle seien nur einige Zitate daraus wiedergegeben. Auf Seite 430 heißt es: Roberto Calvi war die Zentralfigur einer wirtschaftlichen Betrugsaffäre von atemberaubenden Ausmaßen: des Diebstahls von mehr als einer Milliarde Dollar… Das Geldwaschen bewerkstelligte er mit Hilfe der Vatikanbank: „Schmutziges“ Geld, Einkünfte aus Lösegelderpressungen, aus dem Drogenhandel, aus Waffengeschäften, Banküberfällen, Juwelen- und Kunstdiebstählen, wanderte von der Banco Ambrosiano aus auf ein italienisches Konto der Vatikanbank, von da an zur Banca del Gottardo oder zur Schweizerischen Bankgesellschaft.
Dann wird auf den Seiten 395-396 gesagt: Die Gründung kleiner Tarnfirmen mit einem nominellen Eigenkapital von meist nur 10 000 Dollar war eine Spezialität Calvis. Am Ende waren es 17. Die meisten davon gehörten einem in Luxemburg beheimateten Unternehmen mit dem treffenden Namen Manic S.A., das wiederum der Vatikanbank gehörte… Daß es möglich war, daß renommierte internationa…
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#16   möchtegern-kathole   13:47:03 | Samstag, 13. Januar 2007
dat Namensschild und der Adresseintrag
zeichnen natürlich eine Organisation nicht als Geheimbund aus aber auch nicht als Nicht-Geheimbund.
Beispiel: der Bundesnachrichtendienst ist ein Geheimdienst, der seine Handlungen verschleiert und geheimhält (und in dem Sinne ein Geheimbund ist – der BND-Präsident verzeihe mir den Vergleich), aber ein Namensschild und einen Adressbucheintrag hat.
Gereon: DAS haben die Gegner der FM nicht mit dem Vorwurf gemeint, dass die FM ein Geheimbund sei.
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#14   Gotthard   01:46:45 | Samstag, 13. Januar 2007
Geheim-Bund
es gibt wirklich echte Geheim-Bünde … ein Impressum gibt Auskunft!
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#13   methusalix †   01:23:29 | Samstag, 13. Januar 2007
Freimaurerei in Deutschland ist kein Gehimbund!
Der Bremer Wirtschafts- und Staatswissenschafter Klaus Kott wurde zum Vorsitzenden der rund 14.000 germanischen Geheimbündler gewählt.
Ich kann gereon nur recht geben, nachdem ich mich durch einige Netzseiten deutscher Freimaurerlogen geklickt habe!
Dort ist nichts geheim!
Die Kontakpersonen werden mit vollem Namen, Postanschrift, Telefon und Email Adresse genannt und ich habe auch Bilder von manchen Pesronen gefunden.
Ist das alles von kreuz.net bekannt? Familiennamen, Vornamen, Postanschrift, Telefon- und Faxnummern, Bilder der genannten Personen; nichts davon ist von den kreuz.nettern bekannt!
Also kann mit Fug und Recht geagt werden: kreuz.net ist ein Geheimbund mit möglicherweise mafiosen Strukturen. Niemand eknnt den Vorsitzenden und kein Verantwortlicher nennt seinen Namen oder seinen Beruf. Also was soll die Lüge?
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#12   gereon   10:34:23 | Freitag, 12. Januar 2007
Fragen zur Freimaurerei? Br:. Gereon
Guten Tag zusammen,
wie immer, wenn hier mal wieder das Stichwort Freimaurerei fällt, schau ich mal vorbei.
Ich bin Freimaurer in der AFAM Loge Pylon zur Leuchte am Rhein und werde gerade Mitglied in der Forschungsloge Quatuor Coronati, welche sich der Forschung rund um die FM widmet.
Zu der Meldung: „germanisch“ ist wohl ein Fehlgriff des sprachlich unsicheren Verfassers der Meldung.
„Geheimbündler“ ist Quatsch, denn Logen sind eingetragene Vereine, beim zuständigen Amtsgericht registriert und die Logen und Logenhäuser findet man im Telefonbuch. Alle Logenhäuser, die ich kenne haben ein deutlich erkennbares Schild am Eingang. Geheimbünde stelle ich mir anders vor.
Wer Fragen zur FM hat, möge sie hier stellen.
beste Grüße,
Gereon
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#11   Gastus   09:20:08 | Freitag, 12. Januar 2007
@Hajo R.
Wenn man sich mit der Freimaurerei einmal unvorbelastet auseinandersetzen würde, könnte man schnell feststellen, dass der tiefere Hintergrund ein anderer ist.
Jo, ich hatte zweimal das „Vergnügen“ Logenbrüder kennenzulernen.
Einer war Berater der Bundesregierung zur Zeit der ersten Energiekrise und hatte selber Logen vornehmlich in Südfrankreich eingerichtet. Wir hatten einen sehr interessanten Gedankenaustausch.
Der andere „Bruder“ war Berufssoldat.
Auffällig war Beiden, dass sie die Farbe wechselten als ich mich als gläubiger Katholik marianischer Prägung zu erkennen gab.
Nur soviel:
Beide mussten bekennen, dass sie grossen Respekt vor Fundamentalkatholiken haben und über die Deppen in der Welt nur lachen können. Auch wenn die Aufgeklärten nur darüber grinsen können, – sie sind die Deppen in den Augen der höheren Grade der Freimaurerei. Der Dämon Freimaurerei kennt seine wahren Gegner.
Hajo R., wahrscheinlich gehören Sie irgendwelchen niederen Chargen an.
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#10   Hajo Reban   08:19:58 | Freitag, 12. Januar 2007
Neuer Großmeister
Ich möchte hier nur klarstellen, dass in der Veröffentlichung der Evangelischen Nachrichtenagentur nicht wie in Ihrer Meldung, von „Freimaurersekte“ gesprochen wird. Ich finde diese Art Verzerrung „Unerträglich und Unwürdig“.
Wenn man sich mit der Freimaurerei einmal unvorbelastet auseinandersetzen würde, könnte man schnell feststellen, dass der tiefere Hintergrund ein anderer ist.
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#9   Gotthard   20:06:26 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Stammtisch-Gerede
warum ist den Hochwürden Pater Schmidberger ein Dummschwätzer???
weil dieser Herr seinen flammenden Protest publikumswirksam im Mitteilungsblättchen seines Pius-Vereins publiziert hat …
das ist wie Geschwätz unter Stammtischbrüdern … es gibt keinerlei Gegenstimmen … alle nicken – doch bewirkt wird nichts, weil es über den Stammtisch hinaus nicht bemerkt wird.
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#8   möchtegern-kathole   19:16:42 | Donnerstag, 11. Januar 2007
im Artikel stand:
„Es ist im übrigen recht spaßig, Gruppen zu sehen, die sich an die Bischofskonferenz wenden und dabei das Zweite Vatikanum ablehnen, und die Bischofskonferenz im übrigen als gesundheitsschädigend schlechtmachen.“
Auch wenn man eine Institution für unsinnig (oder sogar Unrecht) hält, kann es natürlich trotzdem sinnvoll sein, sich mit irgendeiner Angelegenheit an diese zu wenden z.B.:
* damit diese eine falsche Aussage revidiert
* damit diese ihre zwar angemaßte, aber faktische Macht in einer Sache gebraucht (falls sie diese Macht jemandem weggenommen hat, den man deshalb in der Sache nicht mehr fragen kann)
* um eine Entscheidung zu revidieren
Natürlich kann es auch eine lächerliche Sache gewesen sein, aber:
Man müsste also schon genauer wissen, in welcher Angelegenheit man sich an die BK gewandt hat, um zu beurteilen, ob das lächerlich war.
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#7   Benedikt   15:59:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Quis ut deus
Könnte es sein das Sie nachher die Gegner des VK2 nicht mehr auslachen?
Darum ging es hier nicht. Es ging darum, dass einige zwar laut krakeelen, dass sie Bischofskonferenzen und dergleichen für Unsinn halten, dann aber genau von jener Institution irgendwelche Aktionen verlangen.
Solche Fälle gibt es auch in Deutschland. Da lehnt man die DBK auch rundheraus ab, aber wehe der Vorsitzende (über dessen Abwesenheit von der Diözese man sich sonst auch beschwert) erscheint mal auf irgendeinem Anlass nicht. Dann ist das Geschrei groß. Eine solche Vorgehensweise ist einfach unehrlich.
Wer Traditionalist ist, kann sich nur an seinen Bischof wenden. Wenn von dem nichts kommt, dann hat er Pech gehabt. Das war früher auch nicht anders. Aber die Neuerungen verdammen und dann von ihnen profitieren wollen, dass ist in der Tat zum schieflachen.
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#6   QUIS UT DEUS   13:24:44 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@thaumaturgos
Sorry Papst Pius IX!!!
@stimme der vernunft?????unvernunft ???
warum ist den Hochwürden Pater Schmidberger ein Dummschwätzer???
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#5   Sirilo   11:07:52 | Donnerstag, 11. Januar 2007
„Regensburger Fürstin“
Leider hat es Kreuz.net immer noch nicht kapiert, aber es ist so: Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis ist keine Fürstin, wie das Regensburger Einwohnermeldeamt gern bestätigen wird.
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#4   Gotthard   10:07:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Protest
da hat Herr Schmidberger aber sehr laut protestiert – im vereinseigenen Mitteilungsblatt – damit hat der Protest den Empfänger bestimmt erreicht.
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#3   stimme der vernunft †   09:31:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Ein Vergleich
Was für ein Dummschwätzer dieser Schmidberger doch ist!
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#2   thaumaturgos   09:16:10 | Donnerstag, 11. Januar 2007
PIUS VIIII ????
PiusVII, VIII, IX?
sehr seltsam das alles …
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#1   QUIS UT DEUS   09:02:54 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Hochwürden Pariser Erzbischof André Vingt-Trois (64)
Ich kann Ihnen gerne einmal die Botschaft von La Salette empfehlen!
Übrigens ist die Botschaft von Rom für richtig erklärt worden!Papst Pius VIIII hatte tränen in den Augen nachdem er die Botschaft im Zimmer gelesen hatte!
Könnte es sein das Sie nachher die Gegner des VK2 nicht mehr auslachen?(Paris ist auch für Sie in der Botschaft enthalten dan können Sie es vielleicht noch konzentrierter studieren!
So oder so, beten wir zu der lieben Muttergottes Sie möge den Arm Gottes und den gerechten Zorn Gottes abschwächen für uns alle!
Betet, Brüder, das mein und euer Opfer wohlgefällig werde bei Gott dem allmächtigen Vater.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
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