‘Radio Vatikan’ ist angesichts einer möglichen Freigabe der Alten Messe verunsichert. Deshalb versuchte der Sender, den Alten Ritus mit prominenter Schützenhilfe zu erklären. Das Ergebnis: Schwachsinn pur.
Messen auf Latein – für alle? Abschied vom Friedensgruß, von der Lesung
durch Laien?
„Vorab: Nichts davon ist ernsthaft in Gefahr. Ohne Laien funktioniert heute keine Messe“ –
weiß Radio Vatikan.
Die alte, vorkonziliare Messe heiße theologisch korrekt „tridentinische Messe“,
weil sie – nach Radio Vatikan – „nach dem Konzil von Trient“ Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden sei.
Während des zweiten Teils der kurzen Sendung befragt der Sender den Leiter des Deutschen Liturgischen
Instituts in Trier, Eberhard Amon.
Amon behauptete dabei, daß sich der „tridentinische Ritus“ als Antwort
auf die Reformation verstanden habe.
Martin Luther habe das allgemeine Priestertum betont. Die Kirche
habe in die Gegenrichtung reagiert und den Gottesdienst dem Priester überantwortet. In der Alten Messe
hätten Laien „kaum Anteil“ am Geschehen:
Das komme theologisch daher, daß das Konzil von Trient die
Liturgie als einen Gott geschuldeten Kultus verstanden habe – also „eine Veranstaltung“, die man Gott
zuliebe und zu seiner Ehre macht.
Nur Kleriker seien fähig gewesen, eine solche Liturgie zu leiten –
nicht aber Laien.
Lehrbücher der Liturgie hätten bis in die 50er Jahre festgehalten, daß der Gläubige
„nicht liturgiefähig“ sei, sondern allein der Kleriker – gab der Trierer Liturgiker zum Besten.
Die
Konzentration der Liturgie auf den Priester habe zum Beispiel dazu geführt, daß dieser Text erst dann
„Gültigkeit“ erhalten habe, wenn ihn der Priester leise gesprochen habe – auch wenn ein Chor diesen Text –
etwa das Gloria oder das Credo – gesungen habe.
Ferner habe die lateinische Sprache zunehmend zu einer
„Entfremdung“ zwischen Klerus und Gläubigenliturgie geführt.
Dennoch wünschten sich bestimmte Kreise
der Kirche heute eine Wiederzulassung der Alten Messe. Für den Liturgiewissenschaftler Amon ist das ein
Problem.
Denn die Alte Liturgie sei nicht zuerst Heilshandeln Gottes an uns, wie es das Zweite Vatikanum
dargelegt habe. Vielmehr handle es sich „einseitig um ein Tun des Menschen“, ein Gott geschuldeter Kult.
Das sei „nicht zeitgemäß“.
Bei einer tridentinischen Messe spiele es eigentlich keine Rolle, ob hinten
in den Bänken jemand sei oder nicht:
„Bei der erneuerten Liturgie durch das Zweite Vatikanum läßt
sich aus pastoralliturgischer und pastoraltheologischer Sicht ein Gottesdienst ohne Beteiligung der Laien
eigentlich nicht denken.“
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89 Lesermeinungen
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@Aurelius Tja, damit will ich ja sagen, daß das Grüpplein, dem Dr. Regazzoni angehört, eine Sekte ist,
nicht aber die vom Papst geleitete römisch-katholische Kirche.
@ sirilo sirilo zu Dr. Carlo Regazzoni: Wenn Ihnen nicht behagt, was Papst & Co. machen, dann schließen
Sie sich doch einem Grüpplein (= Sekte) an, wo Sie lauter Gleichgesinnte finden. Hat er doch schon.
#86 thaumaturgos 08:33:10 | Montag, 15. Januar 2007
@regazzoni „ … nicht jeder TRADI ist ein Sittenstrolch und die meisten von ihnen sind Menschen mit Grundsätzen.
Aber leider wenden sie ihre Grundsätze so an, dass sie dabei gegen das Gebot der Klugheit verstossen
und grossen Schaden anrichten …“ auch so wird ein schu draus
#85 Agiafortuni 15:11:08 | Sonntag, 14. Januar 2007
HeinrichvonOfterdingen: völlig einig nicht jeder Modernist ist ein Sittenstrolch und die meisten von
ihnen sind Menschen mit Grundsätzen. Aber leider wenden sie ihre Grundsätze so an, dass sie dabei gegen
das Gebot der Klugheit verstossen und grossen Schaden anrichten. Daher gebrauche ich dafür den Namen
Frevler und wenn Sie in einem etymologischen Wörterbuch nachschauen, werden Sie feststellen, dass Frevler
bezw. freveln unter anderem entweihen, vermessen sein, gegen das Gesetz handeln bedeuten kann. Niemand
kann bestreiten, dass viele NOM Messen – nicht alle – zu einer Entweihung vieler Kirchen geführt haben.
Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten sind in der alten Messe einfach besser aufgehoben und daher war es ein
Frevel, den NOM an ihre Stelle zu setzen. Überall im deutschen Sprachraum gab es Gottes-dienste in Volkssprache
und niemand nahm daran Anstoss. Deshalb wird es einem rechtgläubigen Katholiken niemals einleuchten,
weshalb die ganze Liturgie umgekrempelt werden musste um schliesslich ein wenig befriedigendes Machwerk
hervorgehen zu lassen. Von Jean Guitton, dem engen Freund des Frevlers Montini wird uns bestätigt, dass
hinter der ganzen Liturgiereform ein ökumenisches Anliegen stand. Damit hat er eindeutig gegen Mortalium
animos verstossen, was uns von Kardinal Bea bestätigt wird, sagt er doch in einer seiner Schriften (Der
Oekumenismus im Konzil 23, Freiburg 1969) dieses Dokument sei nicht mehr aktuell. Auch die Seligsprechung
Roncallis war ein eindeutiger Frevel.
Lieber Dr. Carlo Regazzoni, was „Sr. Maria Andrea“ und beispielsweise den Landorganisten betrifft, so
sind wir hier Zeugen eines bedauerlichen geistigen Verfalls, der daher rührt, dass diese Leute die Themen
über die sie hier abhandeln nur sehr teilweise oder gar nicht verstanden haben, bzw. dass sie auf Betrüger
hereingefallen sind. Andererseits nehmen sie aber das Recht jeden anzupöbeln daher, dass sie glauben
sie seinen im Alleinbesitz der Wahrheit. Typisch ideologische Verblendung also. Symptomatisch ist die
geringe geistige Durchdringung der Themen, die sich darin äußert, dass sie nicht argumentieren, bei
Ihren Beiträgen zum Thema handelt es sich im besseren Fall um Worthülsen, die sie irgendwo abgeschrieben
haben, meist aber nur um perönliche Angriffe gegen die Vertreter anderer Meinungen. Ein Verstehen der
Argumente der Vertreter anderer Meinungen ist nicht ansatzweise gegeben. Schade, dass es solche Menschen
gibt. Vor einiger Zeit bezeichnete eine Zeitung den Papst als Popstar. Zu einem Popstar gehören halt
auch Fans. Und das was da aus der Fankurve kommt ist – wie nicht anders zu erwarten – nicht sinnvoller
als das, was aus der Fankurve eines Fußballstadions kommt. Andererseits ist der Umkehrschluß, was so
schlichte Menschen glauben kann wohl nicht die Wahrheit sein ebenfalls nicht angebracht. Nicht alle Modernisten
sind so primitiv. Führen wir daher die Auseinandersetzung weiter sachlich.
#83 Agiafortuni 08:59:48 | Sonntag, 14. Januar 2007
Maria Andrea auf Ihre primitiven Argumente will ich überhaupt nicht mehr eingehen, Sie blöde Halbgebildete.
Wehe jenen die Ihnen ausgesetzt sind. Für sie werde ich beten auf dass sie nicht Ihrer unverschämten
Hirnwäsche verfallen. Nicht wahr Mariechen? Und warum soll ich Sie nicht Mariechen nennen nachdem Sie
die Unverschämtheit hatten mich als Carlchen anzusprechen. Wer hat es Ihnen überhaupt gestattet?
Carlchen So dumm bist du, carlchen. Ich heisse nicht Mariechen, sondern ANDREA MARIA, ja jetzt mach mal
nen -chen! Du kannst Deine Schweine alleine hüten, alle Schweine!Du bist einfach total DUMM!
#81 Agathenon † 23:20:55 | Samstag, 13. Januar 2007
Mit „Frevel von Luzern“, Gotthard, ist vermutlich diese Veranstaltung www.kreuz.net/article.1377.html
gemeint. Auch wenn ich selbst deshalb nicht durch die Decke gehen würde. Immerhin wurde der Artikel in
einschlägigen Kreisen (KPE) so wichtig genommen, daß er in deren Zeitschrift „Pfadfinder Mariens“ veröffentlicht
wurde. Aber urteilen Sie selbst…
#80 Agiafortuni 23:15:42 | Samstag, 13. Januar 2007
Sr. Andrea Maria Wenn Sie meine Ansichten nicht teilen, so ist dies Ihre Sache aber bitte keinen vertraulichen
Ton und die Ansprache als Karlchen verbiete ich mir. Ihr Verstand scheint völlig verstopft zu sein, denn
sonst hätten Sie endlich erkannt, dass ich keinen Wert darauf lege mit Ihnen Schweine zu hüten. Deshalb
fällt es mir nicht im Traume ein Sie als Schwesterchen Mariechen anzusprechen. Eines steht aber fest,
Sie haben weder Ausbildung noch Kinderstube aber eine umso grössere Einbildung
@CARLO das sind einige nette Allgemeinplätze, deren besondere Tat- und Strahlkraft ich nicht erkennen
kann. „Frevel von Luzern“ sagt mir nichts – war aber wohl auch nicht sehr weltbewegend… also ein magere
Ausbeute.
Krampf… Ob in Maria V… oder an unzählingen Orten der Welt, wo der wunderbare NEUE RITUS DER HEILIGEN
MESSE ZELEBRIERT wird, der Ritus wird würdig gefeiert! Nehmen Sie das bitte mal zur Kenntnis, WUERDIG!!!!!
Millionen Christinnen und Christen feiern Sonntag für Sonntag und an vielen Werktagen den katholischen
Ritus der Eucharistïe mit, und diese vielen MILLIONEN sind wirklich nicht dumm und blöd… MIllionen
sind es, Woche für Woche, und wollen Sie wirklich diese grosse Zahl als die FALSCHEN deklarieren????
#77 Imkrampf † 23:01:25 | Samstag, 13. Januar 2007
neu und würdig Auch die neue Messe läßt sich würdig feiern. Im Wallfahrtsort „Maria Vesperbild“ zum
Beispiel wird stets würdig zelebriert: Wandlungsworte in der Regel auf Latein, so gut wie keine Handkommunion.
Hier Zelebrieren selbst Priester der Petrusbruderschaft den „Novus Ordo“.
#75 Agiafortuni 21:47:31 | Samstag, 13. Januar 2007
Gotthard: sperren Sie endlich Ihre Augen auf Begonnen hat die Piusbruderschaft ihre Arbeit im verwüsteten
Weinberg des Herrn. Trotz viele Hindernisse, die ihr der Frevler Montini in den Weg zu stellen versuchte,
hat sie ihre Widerstandskraft bewiesen. Heute steht sie da als gut organisierte Körperschaft, verfügt
über ein gut ausgebautes Bildungssystem. Ihre Schulen werden als gut anerkannt. Auch das nach dem heiligen
Pius X genannte Universitäts Institut geniesst einen guten Ruf. In fast allen Ländern ist sie präsent.
Dass es Reibereien und Austritte gibt, gehört zum Leben einer Körperschaft, die sich nicht aus Robotern
sondern Menschen zusammensetzt. Ausserdem hat sie den Mut, für das gerade zu stehen, was sie vertritt.
Sie war die einzige katholische Gruppierung die beim Frevel von Luzern (Schweiz), wo ein Homo Gottesdienst
in einer katholischen Kirche stattfand, öffentlich protestierte und zwar in Soutane mit dem Distriktoberen
an der Spitze. In dieser Frage steht sie nämlich ganz auf der Linie des Vatikans, doch niemand nahm es
wahr. Defensor fidei:Sie bestätigen was ich schon immer gesagt habe, Benedikt XVI ist in seinem Herzen
katholisch geblieben aber leider in seiner Gesinnung bleibt er ein unverbesserlicher Modernist.
@defensor fidei Dafür, daß die FSSPX so unbedeutend ist, müssen Sie ihr aber eine gewaltige Tatkraft
attestieren. wo soll denn diese gewaltige Tatkraft des Pius-Vereins stecken im angeblichen Gegensatz zur
katholischen Kirche?
@ Dr. Carlo Regazzoni @ Gotthard Seine Wahl habe ich zwar begrüsst, doch kam gleich am nächsten Tag
die kalte Dusche. Ich war über derartige Äußerungen von Papst Benedikt XVI. auch nicht begeistert,
aber mittlerweile bringen mich diese nicht mehr so schnell aus der Ruhe. Wollen wir den Papst doch auch
dort an seinen Taten messen. Die Deutschlandreise startete am Münchner Flughafen auch mit einem Bekenntnis
zur Ökumene. Und was kam? Eine ganz, ganz kalte Dusche für alle Protestanten. Nicht unbedingt durch
ausdrückliche Lehrverurteilungen, aber Seitenhiebe gab es reichlich. In allen Stationen hat der Papst
die Marienfrömmigkeit und die Heiligenverehrung ausgesprochen stark betont. Nur bei einer Messe hat der
Papst das 2. Hochbebet benutzt. In Regensburg hatte er das 1. Hochgebet verwendet, wie er er auch früher
regelmäßig bei seiner täglichen Messe in Regensburg getan hat, wenn er hier zu Besuch war. Sehr viele
Elemente der Messe in Regensburg waren auf Latein. Für viele liberale Gläubige auf dem Feld eine gewaltige
Enttäuschung. Schließlich die Rede in der Universität. Vielen ist nur (noch) das berühmt gewordene
Mohammed Zitat in Erinnerung. Aber es ging dabei ja noch um sehr viel mehr. So hatte der Papst beispielsweise
den Hellenismus in der katholischen Philosophie verteidigt. Für jeden Protestanten eine herbe Enttäuschung.
@ Gotthard: Dafür, daß die FSSPX so unbedeutend ist, müssen Sie ihr aber eine gewaltige Tatkraft attestieren.
Stellen Sie sich mal vor, wenn die gesamte Kirche so aktiv wäre.
Die Ziffernspielchen und der Unbezifferbare Pius-Vereines hat es im Jahre 2006 17 (i.W. siebzehn) Priesterweihen
gegeben Die Tendenzausweisung fehlt. Allein in USA traten letztes Jahr 28 Alumnen dem Priesterseminar
bei www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=343, das nun erweitert werden muß, und in anderen Ländern
sind die Zahlen der Neueintritte ebenfalls erfreulich. Noch kein Grund für Freudentänze, aber erfreulich,
denn die Tendenz zeigt nach oben, im Gegensatz steil abfallenden Tendenz der vom Modernismus neutralisierten
Priesterseminare. Die Zahl der katholischen Laien, also derer, die dem ganzen apostolischen Glauben verbunden
sind und daher tatsächlich katholisch sind, ist klein, was sich auch auf potentielle Berufungen auswirkt.
Doch auch das wird berücksichtigt, denn die guten Hirten der FSSPX tun alles, damit kinderreiche katholische
Familien enstehen und gedeien können. Weil sie die Zukunft der Kirche sind, und der Nation(en). Wo Kinder
im Spiele sind, muß man, so schwer das dem Erwachsenen fällt, in Generationszeiträumen rechnen. Der
Schnitt der Anzahl Kinder der (jungen) Familien in unserer kleinen (FSSPX-) Gemeinde liegt bei vier oder
fünf. Da ist das drei- bis vierfache des Landesdurchschnittes. Da muß „man“ aufpassen, nicht abgehängt
zu werden… ;) Der Pius-Verein ist weiterhin eine unbedeutende Größe Ein Priester der FSSPX, glühend
vor Liebe zur heiligen Kirche, wägt tausende Ihres glaubensleeren Formates auf. Das ist der springende
Punkt, den Sie vor lauter Ziffern nicht sehen. Schenke der gnädige und gerechte Gott Ihnen Bekehrung.
#71 Agiafortuni 08:52:39 | Samstag, 13. Januar 2007
Gotthard: verlassen und verschmähet Unser Herr und Erlöser starb von nahezu allen verlassen am Kreuze.
Einzig seine Mutter und sein Lieblingsjünger Johannes waren anwesend. Es ist daher schwachsinnig von
Ihnen ständig der FSSPX ihre verhältnismässig geringe Anzahl Priester unter die Nase zu reiben. Menge
ist kein christlicher Massstab
Zukunft? ausweislich der Homepage des deutschen Zweiges des Pius-Vereines hat es im Jahre 2006 17 (i.W.
siebzehn) Priesterweihen gegeben – weltweit!!!!!!!! Der Pius-Verein ist weiterhin eine unbedeutende Größe –
trotz aller Großsprechversuche hier!
#68 Agiafortuni 00:06:21 | Samstag, 13. Januar 2007
Defensor fidei im Gegensatz zu Roncalli, Montini und Woytila empfinde ich keinerlei Abneigung gegen Benedikt
XVI. Ich kenne einige seiner Schriften. Er vertritt seinen Standpunkt mit Sachlichkeit und unter Vermeidung
jeglicher Polemik. Sei Wahl habe ich zwar begrüsst, doch kam gleich am nächsten Tag die kalte Dusche
als er den Ökumenismus und das Konzil als die Schwerpunkte seines Pontifikates bezeichnete. Zwar ist
ständig davon die Rede, dass man das Konzil im Lichte der Tradition lesen müsse, doch bei näherem Hinsehen
wird man feststellen müssen, dass alles bloss leeres Gerede ist. Auch das Buch von Monsignor Marchetto
zu diesem Thema habe ich studiert, bin aber daraus nicht klug geworden. Ein Yves Congar, dessen Ekklesiologie
mir zwar zuwider ist, spricht da eine weitaus deutlichere Sprache. Um korrekt zu sein lässt sich das
Konzil erst dann im Lichte der Tradition lesen, wenn man die Tradition zu dessen Beurteilung benützt
und gegenüber der Tradition würde die konziliare Ekklesiologie kaum standhalten. „Lumen gentium“ steht
weder in der Kontinuität von „Satis cognitum“ noch von „Mystici corporis“. Hingegen steht die Schrift
der FSSPX „Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“ durchaus in der genannten Tradition. Noch ein letztes
Wort zum Pontifikat des heiligen Pius X. Dass er gewählt wurde verdanken wir dem Veto Kaiser Franz Josephs
II gegen die Wahl Rampolla. Die Situation von damals war nicht weniger schwierig als die heutige, war
doch das 19.Jahrhundert ein Jahrhundert der Apostasie
@ adoro te devote Der Papst mag zwar faktisch Sachzwängen unterworfen sein (in Bezug auf die Alte Messe
muss man wohl sagen leider), er sollte aber der Suche nach der Wahrheit unterworfen sein. Man sollte hier
nicht die Kategorie vertauschen. Die rechte Lehre von der Eucharistie zB ist eine Wahrheit, die der Papst
vertreten muss. Er ist ihr verpflichtet. Die Frage Handkommunion – Mundkommunion zB dagegen ist keine
Frage von Wahrheit, weil sie nicht Gegenstand der Offenbarung ist. Es ist natürlich eine wichtige Frage,
da es um die wirksame Vermittlung des eucharistischen Geheimnisses geht. Dennoch bleibt es letztlich eine
disziplinäre Frage, und keine Frage der Wahrheit. Ähnliches gilt für ein Kreuz in der Mitte des Altars
statt am Rand (worüber Ratzinger in „Der Geist der Liturgie“ schreibt). Auch das ist keine Frage der
Wahrheit, sondern der Liturgie, und wie die Geheimnisse der Liturgie am Besten ausgedrückt werden können.
Die Verlagerung jeder x-beliebigen Frage auf die Wahrheitsebene führt zu nichts.
#66 Salomonius 15:39:23 | Freitag, 12. Januar 2007
Durchgesetzt? Seminarist sprach über den Papst: „Wir können insgesamt froh sein, dass er nach allem,
was er bis jetzt durchgesetzt hat (…)“ Nun bitte ich doch um Nachhilfe: was hat der Papst bis jetzt
durchgesetzt, was man wesentlich nennen könnte?
#65 Seminarist 15:22:58 | Freitag, 12. Januar 2007
@Defensor, Dr. Reggazoni Ich stimme in der Ansicht mit Defensor überein. Schon mehrmals wurde der Papst,
auch zu seiner Zeit als Kurienkardinal, ein Opfer von Intrigen, indem zum Beispiel seine Pläne vorzeitig
durch modernistische Gegenspieler der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und damit kolportiert wurden.
Die meisten schätzen die Verbissenheit der Modernisten und Masonisten überhaupt nicht hoch genug ein.
Ein hochrangiger Vertrauter des heiligen Vater sagte: „Beten sie für den heiligen Vater!“ Wir können
insgesamt froh sein, dass er nach allem, was er bis jetzt durchgesetzt hat noch lebt. Seminarist Anmmerkung:
Der Papst sollte öfter in die Türkei reisen. Da war er wahrscheinlich sicherer als im Vatikan.
@ Dr. Carlo Regazzoni gilt es wirklich den Laden zusammenzuhalten… Natürlich muß der Papst alles nur
erdenklich mögliche dafür tun, daß die Kirche nicht auseinanderfällt. Auf der anderen Seite ist er
natürlich der Bewahrung des Glaubens verpflichtet; keine Frage. Aber bedenken Sie, daß der Papst mit
Schnellschüssen auch sehr viel kaputt machen kann. Die Kardinaltugend der Klugheit verbietet solche Schnellschüsse.
Der von mir so geschätzte Pius X. hatte es da deutlich einfacher. Die Zeiten waren noch ein wenig anders
und die Kirche war in einem anderen Zustand. Er mußte „nur“ hüten und zurückweisen. Der jetzige Papst
muß zurückerobern und zurückgewinnen. Das ist sehr viel schwieriger. Es lastet dabei eine unglaubliche
Verantwortung auf ihm. Schließlich dürfen Sie auch nicht vergessen, daß es bei einem Papst auch nicht
damit getan ist, daß er etwas anordnet. Der Rest im Vatikan und im weltweiten Episkopat sind nicht alles
zahme, willige und ausführungsbereite Schafe. Ein Papst – und das war auch früher nicht anders – ist
ein einzelnes Rad in einem großen Machtapparat – zugegeben, das wichtigste und stärkste von allen. Trotzdem!
Wer nur schon weiß, wie Politik auf Kreisebene funktioniert, der beginnt zu ahnen, welchen Problemen
der Papst gegenübersteht. Ungeduld wäre hier ein schlechter Ratgeber. Auch habe ich schon diverse Priester
der Piusbruderschaft erlebt, wie sie mäßigend auf ungeduldige Gläubige einredeten. Wir sollten den
Papst deshalb im Gebet unterstützen, statt uns über ihn zu ärgern.
#63 Agiafortuni 12:11:17 | Freitag, 12. Januar 2007
Defensor fidei: gilt es wirklich den… gilt es wirklich den Laden zusammenzuhalten und nicht, wie es
der heilige Papst Pius X am Anfang seiner Enzyklika „Pascendi“ bemerkt: den Schatz des überlieferten
heiligen Glaubens aufs sorgfältigste zu hüten und profane Neuerungen und Einwendungen der sogenannten
Wissenschaft zurückzuweisen… Ich geben Ihnen völlig recht, Vieles in der Kirche ist mit der Zeit gewachsen
und war nicht von Anfang an da. Bei der Liturgie geht es aber um ein grundsätzliches Verständnis. Der
NOM wird dem Glauben nicht in gleicher Weise gerecht wie die Messe des heiligen Pius V
@ Benedikt Natürlich bleibt es seine Meinung. Aber so lange er kein offizielles Dokument mit diesem Inhalt
veröffentlicht ist es seine Privatmeinung. Eben.Es bleibt seine Meinung. Aber Gotthard wollte ja selbst
dies leugnen. Daß es sich dabei nicht um eine verbindliche Meinung handelt, ist mir schon klar. Deshalb
warte ich ja auf ein offizielles Schreiben. ABER die (private) Ansicht und Meinung des Papstes, des damaligen
Präfekten der Glaubenskongregation und des Universitätsprofessors Joseph Ratzinger ist mindestens so
interessant, wie die von…wie hieß er noch…Eberhard Amon. Das war ja mein Ausgangspunkt als ich Sr.
Maria Andrea geschrieben habe. Es dürfte mittlerweile offensichtlich sein, dass der Papst nicht all das
umsetzen kann oder möchte, was er noch in „Der Geist der Liturgie“ kritisiert hat. Auch das sehe ich
dann doch ein wenig anders. Der Papst ist noch nicht einmal zwei Jahre im Amt. Die Kirche dagegen besteht
seit 2000 Jahren. Die letzten beiden großen Mariendogmen brauchten fast 2000 Jahre, um lehramtlich definiert
werden zu können. Offensichtlich ist deshalb noch lange nichts. Der Papst hat schon viele wichtige und
gute Entscheidungen getroffen. Besonders hervorheben möchte ich hier die Änderung der Wandlungsworte,
die er gegen die übergroße Mehrheit der Bischofskonferenzen durchgesetzt hat. Den Mut besitzt er. Nur
muß er darauf achten, daß er „den Laden“ zusammenhält. Der angedrohte Ungehorsam einzelner Bischöfe
bezügl. der Alten Messe macht das nicht leichter.
#61 Agiafortuni 11:09:51 | Freitag, 12. Januar 2007
Sirillo: Sekte heisst Abtrennung Sekte heisst Abtrennung und am Konzil haben die Oberen der Kirche von
der Vergangenheit der Kirche Abschied genommen. Falls Sie es mir nicht glauben wollen, empfehle ich Ihnen
die Berichte über des Konzil von Yves Congar oder Professor Ratzinger zu studieren. Natürlich wurden
keine Dogmen angefochten, denn damit hätte sich das Konzil unglaubwürdig gemacht und gerade das sollte
vermieden werden, jedoch Glaubensregeln, die man als Schutzbestimmungen der Kirche erkennen muss, ausser
Kraft gesetzt. Ein Beispiel hierfür ist die Ausserkraftsetzung des vom heiligen Pius X vorgeschriebenen
Antimodernisteneides durch den Frevler Montini. In Anbetracht dessen muss man sich die Frage stellen,
wer den TatbestandSekte erfüllt, die sich zu den vom Konzil verordneten Anweisung bekennende Gemeinschaft
oder jene die in den vorkonziliaren Glaubensregeln ein unumstössliches Gebot der Klugheit erblicken
@Dr. Regazzoni: „Konzilssekte“ Hören Sie bitte – zumindest hier auf Kreuz.net – auf, die römisch-katholische
Kirche als „Konzilssekte“ zu bezeichnen. Auch wenn diese Kirche nach dem Konzil Entwicklungen durchmacht,
die Sie ablehnen, so ist es doch lächerlich, die größte Religionsgemeinschaft der Welt als „Sekte“
(= Abspaltung) zu bezeichnen. Wenn Ihnen nicht behagt, was Papst & Co. machen, dann schließen Sie sich
doch einem Grüpplein (= Sekte) an, wo Sie lauter Gleichgesinnte finden. Das Gerede von der „Konzilssekte“
ist genauso leeres Propagandablabla wie die Bezeichnung „Ausbeutersystem“, die Erich Honecker und Genossen
einst für die Bundesrepublik verwendeten.
#58 Agiafortuni 09:38:35 | Freitag, 12. Januar 2007
adoro te devote: nicht mehr regierbar was Sie hervorheben ist richtig. Die Kirche ist heute nicht mehr
regierbar. Wer sich darüber vergewissern möchte, der nehme den Fall Röschenz (SChweiz) unter die Lupe,
wo ein angeblicher Pfarrer sich so benimmt, als hätte er keinen Oberen und in seiner Starrheit von der
Gemeinde Unterstützung bekommt. Bei Benedikt XVI könnte man sagen, es wohnen zwei Seelen in einer Brust,
eine katholische und eine modernistische. Sein Herz gehört dem bayrischen Barock mit seinen wunderschönen
Kirchen, seiner spielerischen Lebensfreude. Sein Kirchenverständnis ist jedoch nicht mehr katholisch,
sondern modernistisch und oeökumenisch. Um das zu tun, was die in der Konzilssekte verbliebenen Katholiken
von ihm erwarten, müsste er sich selber überwinden und das konziliare Verständnis von Kirche in die
Vergessenheit verweisen, denn dort ist sein Platz.
@Benedikt Der Papst mag zwar faktisch Sachzwängen unterworfen sein (in Bezug auf die Alte Messe muss
man wohl sagen leider), er sollte aber der Suche nach der Wahrheit unterworfen sein. Wenn er davon ausgeht,
dass das, was er in seinen Büchern gefordert hat, war ist, so muss er doch dieser Wahrheit folgen. Alles
andere wäre schizophren oder ein Beweis dafür, dass die Kirche heute nicht mehr regierbar ist.
@ Defensor Natürlich bleibt es seine Meinung. Aber so lange er kein offizielles Dokument mit diesem Inhalt
veröffentlicht ist es seine Privatmeinung. Es dürfte mittlerweile offensichtlich sein, dass der Papst
nicht all das umsetzen kann oder möchte, was er noch in „Der Geist der Liturgie“ kritisiert hat. Bücher
werden von Wissenschaftlern geschrieben, ein Papst ist Sachzwängen unterworfen. Die alte Messe fordern
ist leicht, ein Papst trägt aber die Verantwortung und muss sich genau überlegen, was eine solche Entscheidung
bedeutet.
#55 Defensor Fidei 23:31:51 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Gotthard nein, Du schließt mit der privaten Meinung eines Kardinals … DAS ist ein erheblicher Unterschied!
Nein, nein…die WORTE des Papstes bleiben es. Durch seine Wahl zum Papst mag Joseph Ratzinger einen anderen
Namen angenommen haben, aber der Mensch ist der gleiche geblieben. Sie glauben doch wohl selber nicht,
daß der Papst seine Meinung bzgl. der Alten Messe geändert hat? Oft genug hat Joseph Ratzinger alias
Benedikt in der Vergangenheit betont, daß er in seiner Biographie keinen Bruch sieht. Wer ihn genauer
kennt, bestätigt das auch. In Salz der Erde wird er gefragt: Könnte es sein, daß sich Card. Ratzinger
einmal widersprechen müßte? Das heißt, daß Sie einerseits zu einem Problem Ihre Privatmeinung äußern,
die Sie dann als Präfekt möglicherweise nicht halten können? Sagen wir, temporal sich entwickelnde
Korrekturen sind schon möglich. Daß ich einfach durch Gespräche lerne, daß ich diese oder jene Sache
nicht richtig gesehen hatte. Nicht dagegen könnte ich eine jetzige Überzeugung, die ich mit meinen Möglichkeiten
gewonnen habe, verleugnen. Also, das geht nicht. Dr. Carlo Regazzoni: Sie stellen sich das regieren der
Weltkirche aber auch ziemlich einfach vor. Schon die Kardinaltugend der Klugheit verbietet irgendwelche
Schnellschüsse. P.S.: Die Alte Messe war natürlich nur bis 1970 allgemein gültig…nicht 1979…da
war wohl der Wunsch Vater des Gedanken
#54 Gotthard 23:01:24 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@defensor Schließen will ich mit den Worten des Papstes: nein, Du schließt mit der privaten Meinung
eines Kardinals … DAS ist ein erheblicher Unterschied!!!!!!!!
#53 Agiafortuni 23:01:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Gotthard. für einmal bin ich Ihrer Meinung Sie haben für einmal recht. Wenn die katholische Messe Benedikt
XVI wirklich am Herzen läge, so hätte er sie ungeachtet des Widerstandes der Modernisten freigegeben.
Als Oberhaupt der Konzilskirche kann er dies ohne Weiteres tun und er würde damit bezeugen, dass seine
Gesinnung katholisch geblieben ist. Doch befürchte ich immer mehr, dass diese angebliche Freigabe ein
frommer Wunsch ohne solide Grundlage ist. Zwar will er die katholische Messe deswegen dulden, weil er
genau weiss, dass er damit diejenigen Angehörigen der Konzilssekte, die sich der Tradition verpflichtet
wissen, an der Leine halten kann. Do ut des lautet sein Motto. Mit etwas Entgegenkommen wird das Stillschweigen
der Traditionalisten gegenüber den V 2 Freveln erkauft. An einen guten Willen Benedikt XVI werde ich
erst glauben, wenn er Leute wie Algermessen zurechtweist und endlich – wie übrigens David Berger es von
ihm erwartet – dem Häretiker Rahner die Maske vom Gesicht reisst
#52 Defensor Fidei 22:54:19 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Gotthard…antworten Sie eigentlich immer als erster, wenn ich Sr. Maria Andrea anspreche? In der von
mir angegebenen Literatur handelt es sich nicht nur um irgendwelche Erwägungen eines Kardinals. Er äußert
sich ganz konkret zu Dingen, die Thema des Artikels bei Radio Vatikan gewesen sind. Vgl. nur den Beitrag
von Credo 11. Januar 2007 15:52. Wie Josef Ratzinger und Papst Benedikt XVI. zur heutigen Liturgie steht,
erkenne ich in seinen Eucharistiefeiern. Ich habe nie bezweifelt, daß er die Messe im neuen Ritus feiert.
Er will diesen Ritus auch bestimmt nicht abschaffen. Da mache ich mir keine Illusionen. Das sagt aber
nichts darüber aus, wie er zu den Äußerungen von Eberhard Amon stehen würde. Wie er zu diesen Äußerungen
stehen würde, das kann man aber in den genannten Büchern lesen. Im übrigen hat er selber oft genug –
auch in den Jahren nach der Liturgiereform – die Messe öffentlich im Alten Ritus gefeiert. …- kindisch.
Diese Äußerung finde ich dann doch ein wenig verletzend. Natürlich erwartet man etwas, das man sehr
liebt, auch mit kindlicher Freunde. Schließen will ich mit den Worten des Papstes: Wichtig … ist auch,
daß endlich die Ächtung der bis 1979 gültigen Form der Liturgie aufhören muß. Wer sich heute für
den Fortbestand dieser Liturgie einsetzt…wird wie ein Aussätziger behandelt; hier endet jede Toleranz.
Derlei hat es in der ganzen Kirchengeschichte noch nie gegeben, man ächtet damit ja auch die ganze Vergangenheit
der Kirche. Wie soll man ihrer Gegenwart trauen, wenn es so ist?
#51 Gotthard 22:07:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@defensor Biografische Erinnerungen und Erwägungen eines Kardinals – ich habe sie nicht gelesen – mögen
ja interessant sein als Einblick in die Zeit und die Umstände und auch in die ganz persönlichen Befindlichkeiten
dieses Menschen, aber eine Quelle theologischer Erkenntnisse sind sie nun mal nicht. Wie Josef Ratzinger
und Papst Benedikt XVI. zur heutigen Liturgie steht, erkenne ich in seinen Eucharistiefeiern … es sind
also alle kindlichen Erwartungshaltungen wie vor der weihnachtlichen Bescherung im Blick auf die „alte
Messe“ wie beschrieben – kindisch.
#50 Defensor Fidei 21:54:47 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Sr. Maria Andrea Danke an RADIO VATICAN! Sicher besser informiert als +NET! Rom wird sicherlich den
Ideologen von +NET nicht entsprechen! Sind Sie eigentlich immer so leichtgläubig? Wie kann man etwas
glauben, was in vielen Dingen offensichtlich den Tatsachen widerspricht. Das wird auch nicht dadurch richtiger
nur weil Radio Vatikan davon berichtet. Wenn Radio Vatikan verkündet, daß 1+1=3 ist, dann glauben Sie
es doch auch nicht. Aber wenn Sie unbedingt wollen…dann glauben Sie halt Radio Vatikan. Ich schließe
mich in dieser Hinsicht lieber dem Hl. Vater an. Wie Benedikt XVI. zu dem Thema „tritentinische“ Messe
steht, das können Sie in „Aus meinem Leben“, Stuttgart 1998, S. 172 und in Gott und die Welt“, München
2000, 356 f. sehr schön nachlesen. Der sieht das nämlich auch ein wenig anders als sein „Haussender“.
#49 Benedikt 21:37:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Verschandelung Wohl denen, die es sich nicht leisten konnten. Ganz schlimm auch die Verschandelung der
byzantinischen Basiliken Roms. Barock ist sozusagen Pseudobyzantinik.
#47 Gotthard 21:04:11 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@benedikt Noch schöner als Gotik ist eigentlich nur Romanik. absolute Zustimmung!!!!!! und wie viele
romanische Kirchen wurden durch die zeitgeistige Barockisierung verschandelt? … zur größeren Ehre
von Bischöfen und Äbten und und und…
#46 Benedikt 21:01:04 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Wo ist das Problem Daran, dass Gotik schöner als Barock ist, kann es doch gar keinen Zweifel geben .
Allerdings macht die Barockmusik einiges wieder wett. Noch schöner als Gotik ist eigentlich nur Romanik.
#45 thaumaturgos 20:57:08 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Credo war die einführung des VERBINDLICHEN missales durch pius v nicht ein verbot aller anderen missalien?
also … trotz der jetzt päpstlichen bestürtzung, es gab verbote auch wenn köln erst 1870 sich fügte
An Dorothea Der Artikel dieses Paters muß eigentlich jeden nachdenklich stimmen. Hier wird doch Herrn
A. glatt jegliche Kompetenz abgesprochen. Der soll erst mal seine Schularbeiten machen, bevor er Interview’s
gibt.
#42 Gotthard 20:45:56 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@möchtegern-kathole Ich denke, Sie sollten Ihre Entscheidung dem Hl. Vater bekanntgeben, damit der sie
endlich dogmatisieren kann schreibe Du doch bitte, ich bin zu schüchtern… aber dies ist wirklich schon
lange überfällig – in aller Bescheidenheit sei es gesagt.
@Gotthard Gotthard schrieb: Sie entscheiden also, dass Gotik schöner als Barock ist? ja selbstverständlich
Leben Sie manchmal in Selbstüberschätzung? Ich denke, Sie sollten Ihre Entscheidung dem Hl. Vater bekanntgeben,
damit der sie endlich dogmatisieren kann Gotthard stellt fest: Sie wurden dadurch nicht schöner Diese
klare Aussage verdient weltweite Beachtung und sollte ebenfalls in das neue Dogma
#40 Gotthard 20:30:39 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@möchtegern-kathole Sie entscheiden also, dass Gotik schöner als Barock ist? ja selbstverständlich!!!!!!!
Weil Barock zu einer Zeit modern war, wurden viele Kirchen umgestaltet – und modernisiert nach dem Geschmack
der Zeit. Sie wurden dadurch nicht schöner – sondern moderner. Die Umgestaltung vorhandener Kirchen hat
also eine lange Tradition in unserer r-k Kirche.
@Gotth.: Wer einen schönen Altar rausreisst, und einen noch schöneren altar reinstellt, der sündigt
natürlich nicht. Sicher liegt die „Schönheit“ im Auge des Betrachters. Deshalb schrieb ich: der sündigt
in dem Maße, in dem ihm der Frevel bewusst ist. Auch ein Beton-Altar ist keine Sünde, wenn er in der
rechten Absicht hingestellt wird. Und hier werden Sie grob subjektiv: es war eine reine zeitgeistige Verunstaltung
wunderschöner romanischer und gotischer Kirchen Sie entscheiden also, dass Gotik schöner als Barock
ist?
#38 Gotthard 20:02:19 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Altäre Wer aber per Absicht und ohne Not einen schönen Altar rausreisst und dem Herrn einen hässlichen
hinstellt, der sündigt in dem Maße, in dem ihm der Frevel bewusst ist. Hunderte Altäre sind der Barockisierung
der Kirchen zum Opfer gefallen … es war eine reine zeitgeistige Verunstaltung wunderschöner romanischer
und gotischer Kirchen.
@st.georg: das ist dem lieben Gott egal, wenn dahinter keine absichtliche oder unbewußte verunehrung
steht. In den KZs und im Gulag haben Priester auf dreckigen Bretterböden die Hl. Messe gefeiert, weil
es nicht anders ging – und es war Gott sicher wohlgefällig. Wer aber per Absicht und ohne Not einen schönen
Altar rausreisst und dem Herrn einen hässlichen hinstellt, der sündigt in dem Maße, in dem ihm der
Frevel bewusst ist.
#36 st.georg 18:07:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
völlig wurscht… …meint ihr nicht, daß es gott in seiner unbegrenzten weisheit und liebe völlig
„wurscht“ ist, ob das eucharistische opfer unter freiem himmel in afrika, in einer notkirche, auf einem
modernen betonaltar oder mit handgeklöppelten spitzendeckchen und glacehandschuhen gefeiert wird …?
die diskussionen dienen doch nur der innerkirchlichen manifestierung von sektenähnlichen erscheinungen…
#35 Freinsberg 17:10:00 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Laurentius Die Ordnung des anglikanischen „Book of Common Prayer“ hat eine andere Struktur als die katholische
Messe. Im Eucharistieteil: Der Präfation und dem „Prayer of humble access“ folgt das Konsekrationsgebet
(in dem sehr wohl vom Kreuzesopfer Christi die Rede ist!); es endet mit den Einsetzungsworten. Danach
beginnt die Kommunion. Das neue Buch „Common Worship“ (es ersetzt nicht, sondern ergänzt das BCP) hat
allerdings als „Order one“ einen Mess-Ritus, der stark der heutigen katholischen Ordnung ähnlich ist.
Es gibt auch mehrere Eucharistiegebete zur Auswahl. Die Texte können hier abgerufen werden: www.cofe.anglican.org/…/commonworship/texts/
#33 Freinsberg 16:42:17 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Laurentius Wenn die Messe von 1570 gregorianisch sein soll, dann dürfte sie manches nicht enthalten,
vor allem die im Mittelalter entstandene Zweigleisigkeit (auch von Eberhard Amon erwähnt): der Priester
rezitiert alle Texte (sicherheitshalber? gültigkeitshalber?) selbst, auch diejenigen, die andere ohnehin
vortragen. Das ist leider auch im Missale Romanum von 1962 so. Erst die Instructio von 1964 (n. 32 & 33)
hat diese Zweigleisigkeit aufgehoben.
#32 stat crux 16:29:28 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Athanasius über Guitton / Paul VI.: Beachten Sie „soweit wie möglich“… Was soll denn daran häretisch
sein, wenn 1 von 4 Hochgebeten anglikanerfreundlich ist und 1von 4 „pro-orientalisch“; dann sind immer
noch 2 typisch römisch (I, III). Dem „Kalvinismus“ sollte der neue Ordo Missae jedoch nicht angeglichen
werden; das ist wohl als ein Versprecher zu deuten.
#31 Laurentius2 16:26:20 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Lang lebe … … unser Papst ! Ansonsten sehe ich in den nächsten 20 Jahren schwarz für die Alte Messe,
die doch wohl eher eine gregorianische (6.Jhd.) als eine tridentinische (16.Jhd.) ist, Herr Ammon. Sie
könnten das mal nachlesen bei Prof. Gamber, dazu müssten Sie allerdings Ihre modernistische Brille
einmal abnehmen …
@ Wann…? Joseph Kardinal Ratzinger: „Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas
Derartiges hatte es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben. Man erweckte zwar den Eindruck, als
ob dies etwas ganz Normales sei. Das bisherige Missale sei von Pius V. 1570 im Anschluß an das Konzil
von Trient geschaffen worden; so sei es normal, daß nach 400 Jahren und einem neuen Konzil ein neuer
Papst ein neues Meßbuch vorlege. Aber die historische Wahrheit ist anders. Pius V. hatte lediglich das
vorhandene Missale Romanum überarbeiten lassen, wie dies im lebendigen Wachstum der Geschichte die Jahrhunderte
hindurch normal ist. So hatten auch viele seiner Nachfolger dieses Missale neu bearbeitet, ohne je ein
Missale gegen ein anderes zu stellen. Es war ein kontinuierlicher Prozeß des Wachsens und des Reinigens,
in dem doch die Kontinuität nie zerstört wurde. Ein Missale Pius’ V., das von ihm geschaffen worden
wäre, gibt es nicht.“ Quelle: „Aus meinem Leben“, Stuttgart 1998, S. 172.
#29 Benedikt 15:43:01 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Warum „Schwachsinn pur“? Der Artikel erklärt die Überschrift an keiner Stelle. Es ist wohl eher nicht
alles richtig, aber Schwachsinn PUR ist er auch nicht. ‘Radio Vatikan’ vermutet darum, daß „nicht wenige“
Katholiken verunsichert seien: 95% der Katholiken wissen von den Bestrebungen gar nichts. Amon behauptete
dabei, daß sich der „tridentinische Ritus“ als Antwort auf die Reformation verstanden habe. Natürlich.
Wer hat das je bestritten? Lehrbücher der Liturgie hätten bis in die 50er Jahre festgehalten, daß der
Gläubige „nicht liturgiefähig“ sei, sondern allein der Kleriker – gab der Trierer Liturgiker zum Besten.
Ja natürlich. Nur so ist zu erklären, dass jeder Teil der Liturgie nur galt, wenn er vom Priester gesprochen
wurde. Der Gesang des Gloria etc. durch einen Laienschola war keine Liturgie, wie der Text weiter richtig
ausführt. Es besteht kein Anlass, diese Äußerung in die Nähe von „Schwachsinn pur“ zu rücken. Bei
einer tridentinischen Messe spiele es eigentlich keine Rolle, ob hinten in den Bänken jemand sei oder
nicht: Genau wie bei der Messe nach den neuen Büchern. Die pastoralliturgischen und -theologischen Gründe
sind da nicht relevant. Freilich ist man heute der Auffassung, dass einer Messe immer auch Gläubige in
größerer Anzahl beiwohnen sollten. Doch notwendig ist dies keineswegs. Es wird vom Ritus auch nicht
vorausgesetzt.
Hausgemachte Verwirrungen Ich frage mich auch, warum eine allgemeine Zulassung der HL. Messe nach dem
alten Ritus die Gläubigen verwirren soll? Eine umfassende Aufklärung seitens der katholischen Kirche,
über den wahren Schatz beider Riten, würde die Menschen nicht verwirren, sondern die wahre vielfach
des katholischen Glaubens den Menschen näher bringen. Der eine Ritus würde somit nicht mehr in einer
herbei geredeten Konkurrenz zum Anderen stehen.
#27 Agiafortuni 15:20:37 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Athanasius: treffend Ihre Beschreibung des Montini Tatbestandes ist zutreffend und zeigt unmissverständlich,
dass ein Frevel am Ursprung der Liturgiereform stand. Montini tat diesen Schritt bewusst und liess sich
durch keine noch so berechtigten Einwände davon abbringen. Dieses hartnäckige Festhalten an seinen oekumenischen
Wahnvorstellungen sind aus katholischer Sicht nicht vertretbar. Weil Montini in seinem Wahn so weit ging,
dass er katholisches Glaubensgut antastete ist sein Handeln als temerär zu bezeichnen.
Die hl. Messe Die hl. Messe ist die unblutige Erneurung des Kreuzesopfers Jesu Christi von Kalvaria. Eher
kann die Welt ohne Sonne auskommen als ohne die hl. Messe.
#24 Athanasius 13:58:32 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Nicht nur Ammon Man weiss aus dem Munde seines guten Freundes Jean Guitton (19. Dezember 1993) vor ‘Radio
Courtoisie’ (konservativer RF-Sender im Raum Île de France), dass Paul VI. die neue Liturgie einführte
aus ökumenischen Gründen mit…gerade…den Protestanten. „Paul VI. hat die Hl. Messe revidiert um,
ich wiederhole, die katholische Messe der kalvinistischen Messe soweit wie möglich anzugleichen.“ Das
ist schon an sich Grund für Empörung. Ein noch nie dagewesener Bruch mit der katholischen Tradition.
Das erklärt auch keine Rede vom 22. Dezember 2005 weg. Höchstens für JP-2-We-Love-You-Leser, nur aber
für akademische römisch-katholischen Gläubigen.
@landorganist – gut so wenn Ihre Nerven nicht mehr mitmachen, bedanken und verabschieden Sie sich doch
bitte umgehend hier von +.net. Die Gemeinde wird es Ihnen danken!
#22 Bernado 13:42:45 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Oberliturge Ammon sagte gegenüber Radio Vatikan: „Bei der erneuerten Liturgie durch das Zweite Vatikanum
läßt sich aus pastoralliturgischer und pastoraltheologischer Sicht ein Gottesdienst ohne Beteiligung
der Laien eigentlich nicht denken“. Eigentlich. Ein Blick in die „Allgemeine Einführung“ hätte gezeigt,
daß dort eine „Messfeier ohne Gemeinde“ durchaus vorgesehen ist. Nach Absatz 211 kann diese Liturgie
sogar ohne jeden weiteren Anwesenden gefeiert werden – nach der tridentinischen Ordnung war das nicht
erlaubt. In Abs. 7 der AEM steht übrigens: „In der Tat unterscheidet sich das Messbuch von 1570 nur wenig
vom ersten gedruckten Messbuch aus dem Jahre 1474, das wiederum getreu dem Messbuch aus der Zeit Innozenz’
III. entspricht.“. Vielleicht schaut der Oberliturge einmal in die für ihn verbindlichen Vorgaben der
Kirche, bevor er Interviews gibt. Bemerkenswert übrigens, wie sehr Ammon sich bemüht, die nachkonziliar
Reformierte Messe als etwas ganz anderes als die „tridentinische“ erscheinen zu lassen. Typischer Vertreter
der Hermeneutik des Bruches und der wagemutigen Vorstellung, nach fast 2 Jahrtausenden des Irrens habe
die Kirche erst in der großen reformatorischen Kulturrevolution der Jahre 1966-1969 ihren eigentlichen
Anfang genommen.
#20 Laurentius2 13:28:16 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Römische (und vor allem deutsche und französische ) Wolfsrudel gegen den Papst … Hierzu wie zu vielen
Berichten aus Rom und dem katholischen Erdkreis fällt einem nur der Auszug unseres guten Papstes aus
seiner ersten Predigt nach dem Konklave ein: „Betet für mich, Brüder und Schwestern, daß ich nicht
vor den Wölfen Reißaus nehme!“ Oremus …
@landorganist ich habe ihn gelesen und gehört, was Sie auch tun können: …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=112027
Ich verstehe natürlich Ihre Ironie und Ihren Scherz, hier geht es allerdings um was anderes: Schlichtweg
Falsches wird vom Radiosender des Papstes verbreitet; der Sender schadet mit diesem Falschen und unwürdig
Unwissenschaftlichem dem Werk des Heiligen Vaters.
@ Schwester (der perpetuellen Indulgenz) Hat hier kath.net von kreuz.net abgeschrieben???? Antwort: Gar
nicht nötig. Es gibt wie im Beitrag aus Bonn Primärquellen.
Nein! Daran ist nichts „Einleuchtendes“, bzw. es ist „einleuchtend“ nur dann, wenn man keine historischen
Kenntnisse, keine systematischen Fähigkeiten, keinen realistischen Blick auf den pastoralen Notstand
hat, der in erster Linie ein liturgischer Notstand ist. Es ist, als würde man auf den Schrei „Das Haus
brennt!“ mit einer Beschreibung eines chemischen Feuers antworten und gleichzeitig über bestimmte Qulitäten
des Feuers als solchem reden (wie: es ist warm, es wärmt, man kann damit kochen, es ist gelb-orange…).
Wer sagt: das ist einleuchtend, verharrt nur in einer illusorischen, unwissenschaftlichen, unvernünftigen
Scheinwelt, deren „Substanz“ in realitätsfremdem Rumgelaber auszumachen ist, mit dem besonders bestimmte
Liturgiker geschlagen sind.
#16 Athanasius 13:15:48 | Donnerstag, 11. Januar 2007
In der Tat UNsinn 1. Die angeblich tridentinische hl. Messe in der Fassung von 1570 sollte man eigentlich
überlieferte römische Liturgie nennen, denn das Kurienmissále von 1457 zeigt die gleiche Liturgie auf.
Weit vor der sog. prot. Reformation mit der Radio Vatikan anscheinend auch sympathisiert (würde Pius
XI. ein solches Radio noch als das seine anerkennen?). 2. Der Römische Kanon geht direkt ins 4. Jahrhundert
zurück. Z. Zt. Gregors des Grossen können wir schon direkt die heute römische Messe unterscheiden.
3…hätten bis in die 50er Jahre festgehalten, daß der Gläubige „nicht liturgiefähig“ sei, sondern
allein der Kleriker – gab der Trierer Liturgiker zum Besten. Schlichtweg Unsinn. Der Gläubige ist nicht
fähig zur Feier von Messen durch sich selbst, was man heute gerne propagieren will, „die Gemeinschaft
feiert“. Privatliturgie gab es nie offiziell und schon der hl. Pius X. hat darauf hingewiesen dass dem
ganzen Volke das Mitsingen und Mitbeten der Responsarien zukommt, ink. des Proprium (wenn dazu fähig).
Und ohne Messdiener kommt keiner aus. Passivliturgien sind eher die gesprochenen Novus Ordo-Feiern, eine
Welle von Worten von einem Vorsteher, während das Volk ständig sitzt. In den Ostkirchen gibt es die
Lesung der Schrift durch Akolyten und Messdiener, aber nie eine „Mitfeier“ beim Anaphora in der Form von
Gesamtsprechen von Gebeten von Priester únd Volk. Immer Responsaria. Es ist eine Schande, dass Radio
Vatikan für historische Lügen und ‘progressive’ Mythen missbrauchen lässt.
#15 landorganist 13:11:55 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Logos Angesichts der Tatsache, dass ich mich nicht an der üblichen Hetze, an den Verleumdungen, Verdrehungen,
Beschuldigungen, etc. beteilige, sollten Sie mir wenigstens den Spott lassen. Und nochwas, Sie sollten
nicht alles glauben, was Hetznet so von sich gibt. Haben Sie die den Bericht persönlich gehört, bzw.
gelesen? Als seriöse Quelle scheidet die hiesige Berichterstattung ja wohl aus.
Nun denn,… es fällt mir ja in der Regel etwas schwer, mich mit den Titeln und gewissen Inhalten der
Artikel auf diesem Site anfreunden zu können, aber diesemal stimmt es halt: „Schwachsinn pur“ ist das
einzige, was man dazu sagen kann. Es wäre interessant zu wissen, warum Radio Vatikan so was bringt, zumal
der Tenor und die Absicht dieser Sendung eindeutig gegen die Theologie, die Intentionen und das liturgische
Bewußtsein des Heiligen Vaters gerichtet sind. Es wird immer deutlicher, daß es im Vatikan gewaltige
Querschläger gibt, die dem Papst nur zu gern ins Ruder fahren. Da kommt einem fast das Wort „Verschwörung“
in den Sinn. Der Skandal mit der polnischen Bischofsernennung hat ja viel verstehen lassen. Wer Verstand
hat, der denke! Und handle dementsprechend! Die Strategie einiger scheint darin zu bestehen, den Heiligen
Vater allein zu lassen, ihn zu isolieren und sein Werk mit allen Mitteln zu behindern. Denken wir mal
lieber darüber nach, statt über die „Meinung“ ideologisierter Pseudoliturgiker zu streiten.
@ Spott unangebracht Nein, thaumaturgos, @ landorganist, @ sirilo. Spott auf kreuz.net ist hier mal unangebracht.
Geplapper wie das von Ammon ist schlimm. Es bestätigt doch alle Urteile von Gegnern des II. Vatikanums:
Die Gegenwartskirche traditionslos, geleitet und interpretiert von ungebildeten Schwachköpfen. Daß eine
Messe ein tiefempfundenes Treffen mit Gott und dem Opfer seines Sohnes ist, manifestiert in uralt-würdigen
Ausdrucksformen, scheint dieser „Theologe“ nicht begriffen zu haben. Mit Ammons Interpretation ist jede
NOM-Messe ebenfalls Humbug. Schlimm, daß so etwas unkommentiert auf Radio Vatikan gesendet wird. @ D.
Stöhr: Immerhin war es ja eine Initiative des Kirchenoberhaupts, die zu diesen Reaktionen führte. Zumindest
der Papst dürfte demnach auch nach Ihrer Interpretation katholisch sein.
#11 landorganist 12:47:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Na, na, ihr allwissenden Tradis. Verzeiht einem nachkonziliaren Landorgler sein Unwissen über die Messe
aller Zeiten. Ich kann ja nicht alles wissen. Mein besonderer Dank gilt Sirilo, der Licht ins Dunkel brachte.
Es war also der Herr selbst, dem wir die liturgische Ordnung verdanken. Er sprach also Latein mit seinen
Jüngern. Nutzte er eigentlich auch Weihrauch?
#10 thaumaturgos 12:37:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Sirilo ich danke für den liturgiehistorisch so unendlich wichtigen beitrag … sie vergassen nur zu
erwähnen, dass der heilige petrus die zweite messe bei diesem schindelamt las, sein messhleid (barocke
bassgeige) gehört zu de’n andechser heiltümern! das muss doch endgültig genug beweis sein, dass die
am tridentinum als auschliesslicher ritus der lateinischen kirche bestätigte form schon von melchisedeck
gefeiert wurde schade das die – man verzeihe – blöden autoren des at die texte nicht überlieferten,
aber … es ist gut zu wissen, dass es ja die messe aller zeiten ist …
Achso! „Bei der erneuerten Liturgie durch das Zweite Vatikanum läßt sich aus pastoralliturgischer und
pastoraltheologischer Sicht ein Gottesdienst ohne Beteiligung der Laien eigentlich nicht denken.“ Ach
deswegen sind die Kirchen seit der Liturgiereform so voll geworden. PS.: Jesus war bei seinem Kreuzestod
auch ziemlich alleine. Der Wert der Messe hängt sicher nicht von der Anzahl der Gläubigen ab. Natürlich
ist es aber schön, wenn viele Menschen durch die Teilnahme an den Gnaden teilhaben.
#8 Defensor Fidei 12:20:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Unsinn ja…trotzdem hat auch landorganist Recht Naja, ich muß landorganist insofern Recht geben, daß
wenn man einen Artikel mit der Behauptung einläutet, daß es sich bei dem darin Zitierten um „Schwachsinn
pur“ handele, eine Begründung für diese Behauptung ziemlich angebracht wäre. Auch wenn es sich um offensichtlichen
Unsinn handelt, was ich gar nicht bestreiten will. Natürlich hätte man den Artikel auch ohne die Behauptung
in der Einleitung veröffentlichen können. Dann wäre das völlig in Ordnung gewesen, weil es sich dann
um eine Meldung gehandelt hätte. So aber fehlt wirklich etwas, weil der Bericht als Kommentar beginnt
und als einfache Meldung endet. Trotzdem: Schwachsinn ist es wirklich. Da führt kein Weg dran vorbei.
Nur ein Beispiel: Die Kirche habe in die Gegenrichtung reagiert und den Gottesdienst dem Priester überantwortet.
War das davor denn anders? @ Maledica: Einem vernünftigen Menschen braucht das nicht erklärt zu werden.
Verwechseln Sie da nicht etwas? Einem gebildeten Menschen braucht das nicht erklärt zu werden. Mit Vernunft
hat das nichts zu tun. Gerade wenn sich jemand auf diese Seite „verirrt“, der sich weniger in dieser Materie
auskennt, aber weiterbilden möchte, der fragt sich schon, warum denn die Behauptungen bei Radio Vatican
so unsinnig sind.
„Wann entstand die Alte Messe?“ Die Alte Messe entstand, als Jesus Christus – angetan mit einer Barockkasel,
Inful und Pontifikalhandschuhen sowie Pontifikalschuhen – den mit vergoldetem Rokokoputz verzierten Abendmahlssaal
betrat, an den Stufen vor dem geosteten Hochaltar innehielt und sprach: „Introibo ad altare Dei“, worauf
die in Ministrantengewänder gekleideten Apostel erwiderten. „Ad Deum, qui laetificat iuventutem meam…“
Und wieder ein Beleg dafür, dass Rom von der alten Ecclesia Romana, der katholischen und apostolischen
Kirche, nichts mehr weiß und auch nichts mehr wissen will.
#4 Guiseppe 12:00:41 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@landorganist landorganist: „Peinlich für diese ach so wichtige „katholische“ Seite.“ Für Sie ist diese
Seite immerhin wichtig genug, um in ihr immer wieder aufgeregt Beiträge zu verfassen.
#3 Maledica 12:00:11 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Doof bleibt doof @Landei Hallo, Ihr da in der Redaktion, wer immer und wo immer Ihr auch seid, dann mal
Butter bei die Fische und schreiben, wo und was so schwachsinnig ist. Einem vernünftigen Menschen braucht
dies nicht erklärt zu werden, diesem muß man auch nicht erläutern, das 1+1=2 Scheint, daß Sie des
Denkens nicht mächtig sind
#2 landorganist 11:57:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Meine Nerven, was ist das den schon wieder für eine Berichterstattung? Da wird eine Meldung von Radio
Vatican von HetzNet in der Überschrift als Schwachsinn abgetan, es folgt aber keinerlei Erklärung. Hallo,
Ihr da in der Redaktion, wer immer und wo immer Ihr auch seid, dann mal Butter bei die Fische und schreiben,
wo und was so schwachsinnig ist. Oder habt Ihr selbst keine Ahnung und überlasst die Kommentierung den
üblichen Forumsknallchargen? Peinlich für diese ach so wichtige „katholische“ Seite. Ein Armutszeugnis.
Schwachsinn, genau Anders kann man das nicht mehr bezeichnen. Und zwar sowohl die Falschaussagen Radio
Vaticans betreffend als auch des deutschen Luturige-„Experten“ (von dessen Brüder im Geiste sich hier
im Kommentarbereich ja auch einige tümmeln). Mit ein bißchen Gegensteuern und Reförmchen bekommt man
das globale große Durcheinander in der Konzilskirche nicht mehr hin. Es ist vielmehr kräftiges Reinemachen
angesagt: mit dem Hochdruckreiniger, dann gut trocknen lassen, abschmirgeln, mit Antischimmelfarbe grundieren,
dann mit Kalk weißeln, neu streichen, dann sehr gut auslüften. Da aber die Konzilsmenschen offenbar
zu solchen Schritten nicht willens sind, werden wir halt nachgeholfen – von ganz oben. Es handelt sich
schließlich eine „Kirche von oben“, keine „Kirche von unten“. Wie erstaunlich treffend der Begriff „Kirche
von unten“ doch ist…