Trauer um die Opfer des Seebebens + Das Schweigen der Kirche zur Kinderabtreibung brechen + „Firmung ligth“ + 2005: Bis zu 23 Bischofsrücktritte in den USA + In Wien steigen die Geburten + Ein Zeuge Jehovas?
Trauer um die Opfer des Seebebens
Vatikan. Gestern Mittag beteiligte sich auch der Vatikan an den fast
weltweiten „Gedenkminuten“ für die Opfer des Seebebens in Südostasien. Bei der anschließenden Generalaudienz
bat der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., die anwesenden Pilger mit ihm für die vielen Todesopfer
und für die Menschen in großen Schwierigkeiten zu beten: „In Europa gilt der heutige Tag als Trauertag
für die zahlreichen Opfer des Seebebens, das den Südosten Asiens auf tragische Weise heimgesucht hat“.
Am gestrigen Abend fand in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore eine Konzertveranstaltung statt.
Die Spenden werden vom päpstlichen Hilfswerk „Cor Unum“ nach Südostasien weitergeleitet.
Das Schweigen
der Kirche zur Kinderabtreibung brechen
Australien. „Ein Großteil der gesellschaftlichen Probleme ist
darin begründet, daß eine vereinte Stimme der christlichen Kirchen für die wesentlichen moralischen
Aspekte des menschlichen Lebens fehlt.“ Der Erzbischof von Perth (Westaustralien), Barry Hickey (68),
widmete seine Neujahrsbotschaft dem Lebensschutz. „Die Gesellschaft verirrt sich ohne objektive moralische
Prinzipien in Bereichen, wo es um Leben und Tod geht, wie der Abtreibung, der Euthanasie und der Menschenwürde
des Embryos.“ Die Menschen hätten ein Recht diesbezüglich ehrlich geführt zu werden. Der Erzbischof
rief die christlichen Kirchen Australiens auf, in Zukunft der Gesellschaft in moralischen Belangen mit
geeinter Stimme zu antworten.
„Firmung ligth“
Deutschland. In der Pfarrei Antdort in der Diözese Augsburg
(Süddeutschland) wird den Firmlingen ein besonderes Programm geboten. Das berichten die „Initiativkreis-Nachrichten“
vom Januar 2005. Bei der Anmeldung wählen die Firmkandidaten zwischen zwei Arten der Firmvorbereitung:
Eine Variante mit Intensivkurs zur Vorbereitung und eine „Firmung light“. Möge es – so der Kommentar
der „Initiativkreis-Nachrichten“ – um die light-Version der Firmung besser bestellt sein, als um die Englischkenntnisse
der Anbieter. Im Formular hieße es nämlich „Firmung ligth“.
2005: Bis zu 23 Bischofsrücktritte in
den USA
USA. 23 US-amerikanische Bischöfe, darunter drei Kardinäle, könnten im Laufe dieses Jahres
aus Altersgründen zurücktreten. Drei sind bereits über 75, zwanzig werden im Laufe dieses Jahres ihren
75. Geburtstag feiern. Das Kirchenrecht sieht vor, daß jeder Bischof mit Vollendung des 75. Lebensjahres
dem Papst seinen Amtsverzicht anbietet. Es obliegt dem Heiligen Vater, diesen anzunehmen.
In Wien steigen
die Geburten
Österreich. In Wien verzeichnete das Jahr 2004 einen Anstieg der Geburten um 2 Prozent.
Letztes Jahr wurden in Österreichs Hauptstadt 18.407 Kinder geboren. Dies gab die sozialistische Frauenstadträtin
Sonja Wehsely am Dienstag bekannt. Das Verhältnis zwischen christlichen und moslemischen Kindern wertete
die Statistik nicht aus.
Ein Zeuge Jehovas?
„Christen glauben einzig und allein an Gott, nichts sonst;
nicht an die Ewigkeit des Geistes und die Unsterblichkeit der Seele. Der Tod trifft den ganzen Menschen,
die Auflösung des Körpers stellt nur die von außen wahrnehmbare Seite einer Desintegration dar, die
auch das Innere des Menschen betrifft. Es geht nicht, irgendwie zu sterben und doch irgendwie weiterzuleben.
Es geht um Sein oder Nichtsein. Das irdische Leben wird durch den Tod beendet, es findet keine Fortsetzung
über den Tod hinaus. Dennoch behält der Tod nicht das letzte Wort. Das ewige Leben gewinnt Gestalt bereits
im zeitlichen Leben in dem Maße, in dem es von Gott umgestaltet wird. In allem Guten und Schönen finden
sich seine unzerstörbaren Spuren.“ (Bischof Franz Kamphaus (72), von Limburg/ FAZ vom 11.11.2004)
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4 Lesermeinungen
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@turk Mein Planet, meinst Du jetzt Geburts- oder Wohnplanet? Mein Wohnplanet ist jedenfalls leider die
Erde. Ansonsten „global schimpfen“ gegen katholische Bischöfe möchte ich eigentlich nicht. Es ist nur
so, daß viele nominell katholische Diözesanbischöfe, schlimmer noch, sogar Cardinäle lupenreine Apostaten
sind (also vom Glauben Abgefallene). Das war eher als Feststellung als als Beschimpfung intendiert.
Unterwegs zu einem anderen Planeten Herr Dolfus, auf welchem Planeten leben Sie? Wollen Sie katholisch
sein oder aber auf alle Hirten global schimpfen? Nehmen Sie nur Kardinal Meisner, wie mutig er den Kindesmord
anspricht. Ihre Worte fallen auf Sie zurück, alles Gute im neuen Jahr.
@Ein Zeuge Jehovas Die Bischöfe können heutzutage „schwätzen“ was sie wollen, es hört ihnen ohnehin
keiner mehr zu, am wenigsten potentielle Interessenten an der Katholischen Kirche. Wir, dem katholischen
Glauben Treugebliebene, wissen ohnehin bereits, wie der Hase in der Kirche läuft: Die Hierarchie wird
durch Apostaten dominiert. Sie sind in todernster Gefahr der Ewigen Verdammnis. Ewig – das ist es, was
die Hölle erst zur Hölle macht! „Viele Seelen kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet!“ (Mahnung
der Jungfrau Maria in Fátima)