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Glaubenshüter + Der älteste Bischof der Welt + Beruhigungstee + Steine nachgeworfen + Ganz spannend?
Glaubenshüter

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern die vatikanischen Sicherheitskräfte. Der Heilige Vater bedankte sich bei ihnen für den Schutz der heiligen Stätten und der Gläubigen. Die bewachten Orte seien für den Glauben der Pilger von unschätzbarem Wert. Die Polizisten wachten nicht nur über historische Schätze der Geschichte, sondern auch über die Begegnung der Gläubigen mit Christus.

Der älteste Bischof der Welt

China. Der chinesische Untergrundbischof Joseph Meng Ziwen ist am vergangenen Sonntag 103jährig an Leberkrebs gestorben. Das berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Mons. Ziwen regierte die südchinesische Diözese Nanning. 1935 empfing er die Priester-, 1984 die Bischofsweihe. Dazwischen verbrachte er zwei Jahrzehnte in kommunistischen Konzentrationslagern. Noch 100jährig las Mons. Ziwen jeden Sonntag in verschiedenen Pfarreien drei Messen. Das Begräbnis zelebrierte der Koadjutorbischof von Nanning, Mons. John Baptist Tan Yanchuan, am heutigen Samstag.

Beruhigungstee

Polen. Alle polnischen Bischöfe werden auf eine frühere Zusammenarbeit mit den Schergen des ehemaligen kommunistischen Geheimdienstes geprüft. Das gab der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik von Przemysl, nach einer Sondersitzung der Bischofskonferenz bekannt. Die Ergebnisse würden an den Vatikan weitergeleitet, aber nicht veröffentlicht. Nur der Papst habe die Autorität, öffentlich über das Verhalten von Bischöfen zu urteilen.

Steine nachgeworfen

Italien. Der langjährige Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Joaquin Navarro-Valls, hat sich auf den in Ungnade gefallenen Warschauer Erzbischof Stanislaw Wielgus gestürzt. Der Erzbischof habe den Papst belogen – erklärte Navarro in einem Fernsehinterview. Zwar habe Mons. Wielgus den Papst vor seiner Ernennung „über seine mögliche Verwicklung“ informiert. Aber es sei nicht explizit genug gewesen: „Mit Sicherheit war bei der Ernennung dieser Person eine Lüge im Spiel.“

Ganz spannend?

„Als der Deutschlandfunk anderthalb Stunden aus der von Schließung bedrohten Bochumer Kirche Christ-König berichtete, versagte so manchem Gemeindemitglied vor dem Mikrophon die Stimme. »Überall im Ruhrgebiet werden Moscheen gebaut – aber unsere katholischen Kirchen werden dichtgemacht.« »Kirche kann nur dann leben, wenn sie vor Ort bei den Menschen ist.« So und ähnlich argumentierten die Kirchenverteidiger – doch der angereiste Propst vermochte ihnen nur entgegenzusetzen, daß sie ja vor einer »ganz spannenden Herausforderung« stünden.“

Aus der konservativen deutschen Tageszeitung ‘Welt’ vom 12. Januar.
      
27 Lesermeinungen
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#27   mastermind †   11:19:08 | Dienstag, 16. Januar 2007
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#26   Osservatore   06:40:42 | Sonntag, 14. Januar 2007
Wielgus Lüge
Dass ausgerechnet Ex-Pressesprecher Navarro-Valls von einer Lüge hinsichtlich dem zurückgetretenen Erzbischof spricht, ist peinlich. Jeder Journalist, der mit Navarro-Valls, zu tun hatte, darf sich fragen, wie oft er von ihm angelogen wurde. Aber vielleicht sind Menschen, die berufsmässig lügen müssen, auf Lügen anderer Menschen besonders empfindlich…
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#25   methusalix †   01:38:55 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Konrad und Herrn Doktor Heger
Konrad: S.g. Herr Dr. Heger!Auf den Schluss-Satz der idea-Meldung kam es an:
Dem Autor zufolge ist das Internet zu einer herrschaftsfreien Plattform geworden. Damit erfülle sich ein alter Traum der Linken
Internet wird immer eine Sache der Linken und der Feinde der Ordnung sein;
Oder es ist,
extrem gefürchtet von allen Herrschenden,
eine Sache der FREIHEIT und der FREIEN MEINUNGSÄUSSERUNG, die ja hier auch sehr geschätzt wird.
Früher wurde den Menschen von der Obrigkeit per Folter und Scheiterhaufen der Mund verboten. Ausserdem wurde Herrschaftswissen geschützt, notfalls mit Gewalt.
Diese Zeiten sind vorbei. Endgültig!
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#24   Gotthard   00:57:06 | Sonntag, 14. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Und genau das ist der Fehler, die Messe auf das Abendmahl zu reduzieren. Das ist nicht katholisch, das ist (vermutlich) protestantisch. Die Messe ist in erster Linie die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, und erst in zweiter Linie Mahl.
DAS war Deine Erklärung … DAS ist nicht die Erklärung der Kirche …
vertiefe dich doch bitte noch einmal in meine letzten Postings.
Könnte vielleicht ein Gewinn sein.
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#23   möchtegern-kathole   00:11:36 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Gotthard:
warum estaunt es Sie dann, dass die Kirche das Wesen der Hl. Messe erklären kann und dies auch tut?
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#22   Gotthard   00:01:42 | Sonntag, 14. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Gebe Er, dass auch Sie diese Dinge im Glauben annehmen.
habe ich längst und tief!
Meine Zitate stammten alle aus dem Canon Romanus !!!!!
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#21   möchtegern-kathole   23:55:54 | Samstag, 13. Januar 2007
@gotthard
nun ja, der katholische Glaube – gelehrt durch die kath. Kirche – ist ja auch erstaunlich :-]
Die Kirche hat viele „Glaubensgeheimnisse“ eindeutig erkannt und formuliert – warum? Weil sie vom Hl. Geist inspiriert (hier trifft das wort in-spiriert ganz wörtlich) ist, geführt, gelenkt, geleitet.
Gebe Er, dass auch Sie diese Dinge im Glauben annehmen. :-)
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#20   Sr. Maria Andrea †   23:47:45 | Samstag, 13. Januar 2007
na ja…
die meisten artikel heisst nicht die besten und auch nicht die progressivsten…
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#19   Imkrampf †   23:41:56 | Samstag, 13. Januar 2007
@Sr.M.Andrea
Da Gernot Facius immer noch die meisten kirchlichen Artikel verfaßt, muß man die WELT schon als kirchlich progressiv bezeichnen.
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#18   Sr. Maria Andrea †   22:56:54 | Samstag, 13. Januar 2007
Progressiv…
ist sie auch nach Axel Springer nicht geworden, aber sie ist eine tolle Tageszeitung, informativ, mutig, DIE WELT.- <nur das Gegenteil von konservativ ist sie nicht, DIE WELT! ODER?
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#17   Imkrampf †   22:52:44 | Samstag, 13. Januar 2007
Die WELT
Seit wann ist die WELT eine konservative Tageszeitung? Die zeiten von Axel Springer sind schon seit zwanzig Jahren vorbei.
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#16   Gotthard   20:37:30 | Samstag, 13. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Ich bin immer wieder erstaunt, wie das „Geheimnis des Glaubens“ so eindeutig „in erster Linie“ und „in zweiter Linie“ und dann und dann erst „verstanden“ und erklärt wird.
Wir feiern das Gedächtnis Jesu Christi…
Wir verkünden sein Leiden, seine Auferstehung und Himmelfahrt.
Wir bringen Gott das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar.
Wenn wir den heiligen Leib und das Blut empfangen, erfülle uns Gott mit aller Gnade.
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#15   möchtegern-kathole   20:27:23 | Samstag, 13. Januar 2007
@Sirilo
danke für Ihre rhetorische Frage, die viel über Sie sagt.
Zunächst: die Evangelien berichten uns vom letzten Abendmahl und von der Kreuzigung Christi.
Und genau das ist der Fehler, die Messe auf das Abendmahl zu reduzieren. Das ist nicht katholisch, das ist (vermutlich) protestantisch. Die Messe ist in erster Linie die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, und erst in zweiter Linie Mahl.
Da Sie das indirekt in Ihrer Frage infragestellen, die Frage an Sie: sind Sie katholisch?
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#14   Sirilo   16:36:21 | Samstag, 13. Januar 2007
@möchtergern-kathole
Berichten nun die Evangelien vom letzten Abendmahl oder von der letzten Abendmesse?
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#13   Konrad   16:05:20 | Samstag, 13. Januar 2007
S.g. Herr Dr. Heger!
Auf den Schluss-Satz der idea-Meldung kam es an:
Dem Autor zufolge ist das Internet zu einer herrschaftsfreien Plattform geworden. Damit erfülle sich ein alter Traum der Linken
Internet wird immer eine Sache der Linken und der Feinde der Ordnung sein; kreuz.net ist immer schon zu spät, zumal es selbst eine eigenartige Form von „herrschaftsfreier Kommunikation“ (J. Habermas) betreibt!
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#12   Dr. Christoph Heger   15:11:10 | Samstag, 13. Januar 2007
@Konrad: Es hat auch seinen Nutzen.
Sie beklagen das „Fallen der letzten Grenzen“ und verweisen dabei auf die Videoplattform www.Liveleak.com.
Ich kann Ihre Klage nicht so ganz teilen. Denn aufgrund Ihres Hinweises fand ich das Video, das die Leiche Saddam Husains zeigt. Auffällig an dieser Leiche sind nicht nur die klaffende Halswunde, die durch die Erhängung zustande gekommen sein mag, sondern auch die offensichtlichen Wunden im Gesicht. Anscheinend ist der Mann noch vor seiner Erhängung mißhandelt worden – eine Sache, die in den gefilterten Meldungen unserer Medien nicht vorkam.
Diese Mißhandlung wie überhaupt der ganze Prozeß samt Hinrichtung erinnert natürlich an die Nürnberger Prozesse. Auch von ihnen gelangten später Fotos an die Öffentlichkeit, die – im Unterschied zu den zunächst veröffentlichten Fotos der gewaschenen und zurechtgemachten Leichen der Hingerichteten – blutverschmierte Körper offenbar vor ihrer Hinrichtung Mißhandelter zeigten. Es gab dann auch distanzierende Vorwürfe gegen den amerikanischen Henker, einen Herrn Woods, die von „stümperhafte Hinrichtung“ bis zu „Sadist“ reichten.
MfG
Christoph Heger
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#11   Gotthard   15:00:26 | Samstag, 13. Januar 2007
@möchtegern-kathole
der Begriff „Messe“ weg-häresiert wurde.
der Begriff „Messe“ sagt zunächst noch überhaupt nichts aus!
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#10   Aragorn   14:36:43 | Samstag, 13. Januar 2007
Steuer herumreißen
Es wäre an der Zeit, das Steuer herumzureißen. Alle Hoffnungen richten sich dahingehend auf den Hl. Vater. Allerdings kommen einem schon langsam die ersten Zweifel, ob er wirklich Kraft und Willen zu diesem Werk aufbringen kann.
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#9   möchtegern-kathole   13:21:28 | Samstag, 13. Januar 2007
allen Ernstes
jemand schrieb: „Sie glauben doch nicht allen Ernstes, das die Messe durch eine Mahlfeier ersetzt wird!!“
Jene Priester, die nicht mehr an das Kreuzesopfer in der Messe glauben entsprechend den Texten seit 1970, in denen fast jeder Hinweis auf das Kreuzesopfer entfernt wurde), haben bereits die Messe durch eine Mahlfeier ersetzt.
Das kann man bei vielen Gemeinden nachlesen, wenn auf Ankündigungen usw. systematisch nur noch von „Mahlfeier“ die Rede ist und der Begriff „Messe“ weg-häresiert wurde.
Merke: wenn ein Priester nur noch von „Mahlfeier“ redet und nie von das Kreuzesopfer erwähnt, der begeht eine Häresie durch Unterlassung.
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#8   Konrad   12:54:01 | Samstag, 13. Januar 2007
@ redaktion kreuz.net: Zur Besinnung!
Berlin (idea)
Im Internet fallen die letzten Grenzen. Neue Anbieter zeigen Hinrichtungen, Sex-Videos und grausame Unfälle. Diese Angebote erfreuen sich einer rasant steigenden Nachfrage, heißt es in der „Welt am Sonntag“ (Berlin). „Was gezeigt werden kann, wird gezeigt,“ schreibt der Autor Matthias Wulff.
So sei auf der Videoplattform Liveleak.com ein Video der islamistischen Army of Ansar Al Sunnah zu sehen. Es zeigt die Hinrichtung eines Mannes. Wulff zufolge versuchen zwar Behörden und Unternehmen, das ungezügelte Treiben im Internet zu bändigen. Politiker warnten gelegentlich vor Gefahren des Internets. Aber die Kapitulation vor dem Faktischen sei eindeutig. Zu den „fiesen Seiten“ des Internets gehöre auch, dass Neonazis auf Hass-Seiten eine Hetzjagd auf Politiker, Juden und Journalisten machten.
Dem Autor zufolge ist das Internet zu einer herrschaftsfreien Plattform geworden. Damit erfülle sich ein alter Traum der Linken.
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#7   Rüdesheim   12:28:39 | Samstag, 13. Januar 2007
Bonifatius
Sie wissen doch genauso gut wie ich, dass das nie passieren wird, also bitte nicht so schwarz sehen!!
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#6   bonifatius   12:24:36 | Samstag, 13. Januar 2007
@Rüdesheim: Abwarten,
kommt alles noch! Die Protestantisierung in der Kath. Kirche ist noch nicht abgeschlossen, denn die „Öffnung“ der Kirche ist noch nicht offen genug.
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#5   Rüdesheim   12:09:09 | Samstag, 13. Januar 2007
möchtegern-kathole
Sie glauben doch nicht allen Ernstes, das die Messe durch eine Mahlfeier ersetzt wird!!
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#4   Frasim   12:05:47 | Samstag, 13. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Dem ist nichts hinzuzufügen.
:)3 :)3 :)3
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#3   Aragorn   11:30:51 | Samstag, 13. Januar 2007
lieber möchtegern-kathole!
Sie bringen die Dinge so präzise auf den Punkt, wie kein anderer! Herzlichen Dank! Beten wir für die Kirche, die Priester und besonders für die Bischöfe und den Hl. Vater!
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#2   möchtegern-kathole   10:47:06 | Samstag, 13. Januar 2007
es ist kaum zu überbieten, wie dreist …
… der hässliche Zusammenbruch der kath. Kirche mit schönen worte verharmlost wird:
Die Beschönigungen sind immer ähnlich den folgenden:
* die Aufgabe von Kirchengebäude sei eine „Chance“ und „Herausforderung“
* die Aufgabe der Hl. Messe zugunsten von Mahlfeiern eine Öffnung zur Welt
* die Verunstaltung der heiligen Handlung eine „Inkulturation anderer Kulturen und Religionen“
*das Abwendung der Gläubigen von der Kirche sei nur eine Abkehr von starren Gesetzen – viel wichtiger sei doch die innere Haltung
* die neuen Moralvorstellungen seien ein Überwinden veralteter Denkmodelle
* der Hl. Geist wolle durch die wenigen Priesterberufungen das Laienamt stärken (das ist auch eine Gotteslästerung)
* Die Texte des V2 müsten eben „richtig“ interpretiert werden (auf den Hinweis, dass einige Textpassagen nicht katholisch sind)
Fazit der Modernisten: wir sinken, aber es lebt sich damit super – die Band spielt und so bisschen Salzwasser um die Füsse soll ja gesund sein. Und wenn jemand sagt, die Neuerungen wären schuld, behauptet man einfach, die Neuerungen würden ja nur noch schlimmeres verhindern.
Ganze Seminarien werden geschlossen, Priester und Bischöfe verbreiten Häresien, Kirchengebäude werden abgerissen, die Gläubigenzahlen brechen weiter ein, Pfarreien werden aufgelöst, usw – das ist die Realität der deutschen Kirche.
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#1   Aragorn   08:51:14 | Samstag, 13. Januar 2007
dem Kind einen Namen geben
Es kommt eben darauf an, dem Kind den richtigen Namen zu geben: Wir nennen die Schließung von Kirchen nicht mehr eine Katastrophe, sondern, ganz positiv, eine „Herausforderung“. Darum ist auch heute die Abwesenheit von Priestern in der Gemeinde nichts Schlimmes mehr, sondern eine „Chance“. Fragt sich nur, für wen. Das Schlimmste dabei ist, dass zwar alle diese verbalen Kaschierungen durchschauen, jedoch keiner den Mut hat, die Dinge bei ihrem richtigen Namen zu nennen. Dabei könnten wir alle sehr viel vom Islam lernen, nämlich Glaubenseifer und Opferbereitschaft für die Kirche, Ehrfurcht Gott gegebenüber und daraus abgeleitet ein ehrfürchtiger Umgang mit dem Altarsakrament. Das Problem aber sind nach wie vor manche Bischöfe, die immer noch den Visionen nachhängen, die im Gefolge des V II in die Welt gesetzt worden sind un die im Stillen die Abschaffung des Zölibates, die Einführung der Frauenordination und gleichzeitig das Ende des sakramentalen Priestertums favorisieren.
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