Das erste Geschenk von Papst Benedikt XVI. an die Polnische Kirche datiert vom 21. April 2006. Selbst Johannes Paul II. hat es nie gewagt, so weit zu gehen. Die Übersetzung des jetzt ans Licht gekommenen Originaltextes.
Mundkommunion an der Kommunionbank
KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST UND DIE SAKRAMENTENDISZIPLIN
Prot. 376/06/L
Auf Antrag des hochwürdigsten
Herrn Joseph Michalik, Erzbischof der lateinischen Diözese von Przemysl, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz,
aufgrund seines Briefes vom 6. März 2006 und kraft der Kompetenzen, die vom höchsten Pontifex Benedikt
XVI. dieser Kongregation übertragen wurden, gewähren wir sehr gerne, daß in den Bistümern Polens der
Brauch zugelassen wird, das konsekrierte Brot in die Hände der Gläubigen zu legen – gemäß der Norm
der Instruktion über die Weise der Austeilung der Heiligen Kommunion und des daran beigefügten Briefes
an die Präsidenten der Bischofskonferenzen (vergleiche Acta Apostolicae Sedis 61-1969, 541-547).
Ohne
daß dem irgendwas Gegensätzliches entgegenstehen sollte.
Gegeben von der Kongregation für den Gottesdienst
und die Disziplin der Sakramente, am 21. April 2006.
CONGREGAZIONE PER IL CULTO DIVINO E LA DISCIPLINA DEI SACRAMENTI
Prot. 376/06/L POLONIAE
Instante Excellentissimo
Domino Iosepho Michalik, Archiepiscopo Premisliensi Latinorum, Praeside Conferentiae Episcoporum Poloniae,
litteris die 6 martii 2006 datis, vigore facultatum huic Congregationi a Summo Pontifice BENEDICTO XVI
tributarum, perlibenter concedimus ut in dioecesibus Poloniae usus admittatur consecratum Panem in fidelium
manibus ponendi, ad normam Instructionis De modo sanctam Communionem ministrandi et adnexae Epistolae
ad Praesides Conferentiarum Episcopalium (cf. AAS 61-1969, 541-547).
Contrariis quibuslibet minime obstantibus.
Ex aedibus Congregationis de Cultu Divino et Disciplina Sacramentorum, die 21 aprilis 2006.
(+ Franciscus
Card. Arinze) Praefectus
(+ Albertus Malcolm Ranjith) Archiepiscopus a Secretis
Email-Adressen der Empfänger
45 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Nur mit Mut und ein wenig „Militanz“ Wir werden die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament und
die Gnaden, die daraus fließen, erst wieder allgemein zurück gewinnen, wenn wir mit Mut und Risiko auftreten.
Die Kirche ist durch die Märtyrer bzw. dem äußersten Bekennermut der Frühzeit groß geworden, sie
ist durch Feigheit, Lauheit, Anpasslertum und Verrat heute in einen beispiellosen Niedergang gestürzt,
vielfach nur noch Verhöhnobjekt in den Medien. Es handelt sich dabei eindeutig um eine Gesetzmäßigkeit.
Was heißt das heute? Warten wir nicht darauf, bis endlich am St. Nimmerleinstag die Bischöfe und Pfarrherrn
großzügig wieder zulassen, dass wir unseren Glauben ab und zu würdig feiern dürfen, beginnen wir mutig
in diesen eventverseuchten Altarräumen wieder hinzuknieen und solange zu bleiben, bis wir endlich in
würdiger Weise wieder die hl. Kommunion empfangen dürfen. Und im nächsten Schritt gehen wir nicht aus
dem Gotteshaus heraus, bis endlich wieder die immerwährende immergültige hl. Messe am Hochaltar zelebriert
wird. Nur durch das machtvolle Bekenntnis, das weh tuen könnte, werden genügend unüberhörbare und
nicht ignorierbare Signale nach Rom dringen, welche gewisse Strukturen und eine gewisse Entscheidungsscheuheit
aufbrechen lassen … Wir brauchen den kräftigen Wind und die heilsame Unruhe, um diese Soft- und Spaß-
und Applauskirche gehörig aufzustöbern.
armer Gemeindepfarrer Frage mich erneut wie ich als Gemeindepfarrer wenigstens noch ein bisschen Ehrfurcht
den Gläubigen ans Herz legen kann- ermüdend unter solchen Vorraussetzungen! Sage doch Deiner Gemeinde
jeden Sonntag in der Predigt Deine Gedanken über den Papst, die Du hier niedergelegt hast … wird echte
Wunder wirken!
päpstlich verpasste Anpassung Naja eben suum cuique-jedem das Seine -Schmusekurs mit dem Islam, Kniefall
vor den Türken-jetzt Handkommunion für die Polen und angeblich und irgendwann auch alte Messe für die
Tradis-dieser Papst schillert in allen Farben-wehe dem der Böses denkt-is ja schließlich alles auch
nicht verwunderlich-frage mich nur wie ein Papst da noch ruhig schlafen kann? Diese Verantwortung: die
Christenheit im Bezug auf den Islam derart in die Irre zu führen-oder die Scheußlichkeiten rund um die
sog. Handkommunion auch noch auszuweiten und das auch noch -expressis verbis- sehr gerne? Von Pauf VI.
hieß es damals in Radio Vatikan wenigstens noch er hätte nur „schweren Herzens“ der Handkommunion zugestimmt.Glaubt
wirklich jemand der Papst würde die „alte Messe“ schätzen und deren Wert erkennen ? Nostalgie im günstigsten
Fall und immer schon typisch für die Gebrüder Ratzinger.Würde er doch wenigstens nur soweit die „Reform“
der Kirche“ einfordern wie es in seinen Büchern geschrieben steht Und der Erzbischof Ranjith? Auch dessen
Namen findern sich als Unterzeichner unter diesen traurigen Dokument. Frage mich erneut wie ich als Gemeindepfarrer
wenigstens noch ein bisschen Ehrfurcht den Gläubigen ans Herz legen kann- ermüdend unter solchen Vorraussetzungen!
@Benedikt – die Kirche wird nicht untergehen Sie sagen es! Die Kirche, gestiftet von unserem Herrn Jesus
Christus, wird tatsächlich nie untergehen! Und wir beide sind einer Meinung! Endlich! Und deswegen sollten
wir IHN angemessen verehren: in Demut, Ehrfurcht und mit dem allernötigsten Respekt, ohne jede Form von
Tingeltangel. Am besten in Anlehnung an das letzte Abendmahl, in welchem er die hlg. Wandlung stiftete –
„…für Euch und für viele…“ auf das jede Seele zum IHM gewandt die hlg. Wandlung flehend vollziehen.
#39 Asteriskus 06:30:00 | Freitag, 2. Februar 2007
Handkommunion ist vielleicht auch Ausdruck von Unglauben Im Jahr 2005 fand in Wiesbaden nach einer szenischen
Aufführung der Johannes-Passion eine Diskussion statt,die von der Theatergemeinde Wiesbaden organisiert
war.Etwa 100 Teilnehmer waren anwesend, ich auch.Es wurde über die vermeintlich eucharistische Symbolik
gesprochen,die durch eintauchen der Hände in das Blut des Gekreuzigten gezeigt wurde.Ein Teilnehmer der
Diskussion meinte,dass dies doch katholischer Aufassung entspräche.Der 2.Vorsitzende der Theatergemeinde
sagt darauf (ich zitiere wörtlich): „Das glauben wir doch seit über 40 Jahren nicht mehr. Wir sind doch
keine Menschenfresser!„Als Mitglied der Theatergemeinde sei ihm seine Meinung unbenommen.Aber dieser Mann
ist Diözesanreferent im religionspädagogischen Amt,Bistum Limburg und zuständig für Schulpastoral,Elternarbeit
und Verbände.Seine theologische Ausbildung erhielt er in St.Georgen,FFM.Als Pastoralreferent in der Gemeinde,in
der ich lebe,war er auch Lektor und Kommunionhelfer und hat mit festem Blick in die Augen der Kommunikanten
die Worte:„Der Leib Christi“ gesprochen.Fronleichnam zog er laut Eucharistie-Lieder schmetternd vor dem
Allerheiligsten her.Kirchen-Kabrettist ist er auch noch.Mich wundert es nicht,wenn Menschen dann die Hände
nach „einem Stück Brot“ ausstrecken, wenn sie sowas im Religionsunterricht beigebracht kriegen.Ich bin
bereit,diesem Irrlehrer gegenüber zu treten und ihn einen Lügner und Verführer zum Bösen zu nennen.
Wie war das noch gleich mit dem Mühlstein… ???
wer sagt eigendlich das der katholik bei jeder heiligen messe zur heiligen kommunion gehen muß. das sind
doch auswüchse der nachkonzilliaren meßformen. tischgemeinschaft halten, gemeinschaftlich essen und
trinken. in den texten der vorkonzilliaren meßformen die das heilige meßopfer betonen, mahnen den katholiken
davor, unvorbereitet zum tisch des herrn zu treten: wer etwas gegen seinen bruder hat, der gehe bevor
er zum heiligen mahl tritt, erst zu seinem bruder und bitte ihn um vergebung, sonst!!!!!!!!!!! ißt und
trinkt er sich das gericht usw. wenn ich mir die heutige welt so anschaue mit all den lasterhaften katholiken,
von den anderen will ich gar nicht erst reden (die ausnahmen bestätigen aber auch hier die regel) dann
wäre es weise dem gebot der kirche zu folgen und mind. 1mal im jahr und zwar zur österlichen zeit zu
beichten und zu kommunzieren. vorher hätte man noch die gelegenheit, neben dem geist auch dem körper
etwas gutes zu tun, entschlacken, entgiften, abnehmen usw. und dann mit frischem geist und ohne furcht
(viele giftstoffe die sich im körper ablagern tragen zu depression, schmerz und unwohlsein bei, alles
gelegenheiten die schwächen, die erschlaffen lassen und gegen die anstrengungen sündenfrei zu leben,
stehen), also auf zum gründdonnerstag auf zur fußwaschung,denn wer gereinigt ist (s.o) der braucht nur
noch die füße zu waschen, ab in den beichtstuhl, ehrlich sein und auch reue abfragen, beichten, kommunizieren:
ein neuanfang ist gemacht, weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#37 Benedikt 19:59:54 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ ruhrgebietler sie pfeift im wahrsten Sinne des Wortes auf dem letzten Loch. Wie die V2-Sekte! Bislang
hat die Kirche all ihre Untergangspropheten überlebt. Bezüglich ihrer Audrucksweise gegenüber der Kirche
haben Sie sich wohl von Luther inspirieren lassen.
@Franz-Josef Klapdor – auch auf dem lutheranischen Irrweg? Der landorgel ist die Luft ausgegangen um Argumente
zu liefern, sie pfeift im wahrsten Sinne des Wortes auf dem letzten Loch. Wie die V2-Sekte! „Vor allem
wollen sie von der Vergebung, die Jesus lehrte“ die werden diese Irrlehrer brauchen – luther hingegen
ist längst im tiefen Feuer der Hölle gelandet – lesen Sie dazu A. Mock „Abschied von Luther“ bei AMAZON.DE
erhältlich für müde 8 Euro. Also bitte nicht in die hole Pfeife der landorgel blasen. Sie sind in diesem
Methier scheinbar noch nicht beheimatet: hier zählen Argumente und Standhaftigkeit im Glauben! Und ausgerechtet
dann das lutherzitat. ziemlich deplaciert!
dem lieben Gott … … ist es sicher im Grundsatz egal, wie die Kommunion vonstatten geht – wenn lauter
Heilige zur Kommunion gehen in größter Ehrerbietung und Sorgfalt. Aber die Mundkommunion ist ein rechtes
Mittel, um der Sorgfalt mit der Hl. Hostie auf die Sprünge zu helfen und sie ist ein Mittel, um dem weniger
heiligen Gläubigen zu zeigen, dass es hier um etwas besonderes geht. Kann da jemand was dagegen haben?
#32 Benedikt 18:23:50 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Athanasius Ich glaube nicht, dass der FAZ-Journalist bei dem Empfang der knienden Mundkommunion in einer
„Piuskapelle“ gesagt hätte dass Leute wie Affen an den Altar treten und tun als holten sie sich gerade
einen Bratwurst mit Senf ab. Die Absicht des Redakteurs war es augenscheinlich, ein allgemeines Bild vom
Kommunioempfang zu geben, nicht von Einzelfällen. Auch bei einem Besuch einer Frühmesse in der Mainzer
Gotthard(hehe)kapelle hätte der Redakteur so etwas sagen können. Für eine allgemeine Aussage war es
dagegen zutreffend. Die kniende (und auch die stehenden) Mundkommunion, egal ob unter zwei Gestalten oder
einer, drückt nie eine „Mir ist es egal“-Geisteshaltung aus Diese Behauptung kann angezweifelt werden.
Betrachten Sie doch mal den Empfang der Mundkommunion auf dem Petersplatz. Man strenckt den Kopf irgendwo
vor, bekommt die Hostie in den Mund und dreht sich wieder sonst wohin. Das ist auch kaum besser. Ich will
gar nicht bestreiten, dass die Handkommunion sich hier problematisch ausgewirkt hat. Ich sag Ihnen aber
was Athanasius: Zur Mundkommunion kommen Sie nur schrittweise zurück. Leute, die bei der Kommunion nicht
mal kurz verweilen, sondern mit dem Sakrament weggehen und im gehen kommunizieren, bekommen Sie nicht
knieend an die Kommunionbank. Erst kommt das kleine Einmaleins.
Ich freue mich, weil „Landorganist“, „Regina 1961“ und „st. georg“ Ich freue mich, dass es einige Vernünftige
in diesem Forum gibt, die den ultra-hinterwäldlerischen Super-Tradis widersprechen und den Unfug, den
diese von sich geben, klar beim Namen nennen. Von der Botschaft Jesu jedenfalls sind diejenigen, die unsere
heutige Kirche als V2-Sekte bezeichnen, meilenweit weg. Sie nehmen sie gar nicht mehr wahr und sonnen
sich in Rubriken, Vorschriften, Verboten und Verdammungen. Vor allem wollen sie von der Vergebung, die
Jesus lehrte, vom Übergehen der damaligen Vorschriften und der Vorgehensweise Jesu mit sinnlosen Etiketten
nichts wissen. Lieber Landorganist, ich bin auch so einer, und am liebsten möchte ich jetzt eine Orgelimprovisation
über das alte Luther-Lied spielen „Ein feste Burg ist unser Gott“.
#29 santa rita 17:16:28 | Donnerstag, 1. Februar 2007
„Benediktinischer Frühling“ Nach Informationen von Infokrieg.tv www.infokrieg.tv/index.php?site=inhalte&i…,
dem deutschen Alex Jones-Ableger, ist der Rockefeller- und Rothschild-Mann Henry Kissinger jetzt Berater
des Papstes! (Webradio-Show vom 28.11.2006). Hinzu kommt, dass sich die B’nai-B’rith-Illuminaten, die
Benedikt für seine „älteren Brüder“ hält, ständig im Vatikan herumflegeln. Auf diese Weise degeneriert
der Papst immer mehr zum Laufburschen der Neuen Weltordnung. Dass es unter diesen Umständen zur Freigabe
der alten Messe kommt, ist eher unwahrscheinlich. Die Satanisten der globalen Elite können nicht zulassen,
dass in der Kirche die Lichter wieder angehen. Alte Messe und Neue Weltordnung passen nicht zusammen.
Novus Ordo Missae und Novus Ordo Seclorum hingegen schon. Wer sich über die okkulten Hintergründe der
globalen Elite und den von ihr zwecks Errichtung einer Weltdiktatur inszenierten Terrorismus informieren
will, sollte sich unbedingt die Filme von Alex Jones Terrorstorm www.infokrieg.tv/?site=inhalte&i…,
Order of Death infokrieg.tv/index.php?site=inhalte&i… und Total Enslavement www.infokrieg.tv/index.php?site=inhalte&i…
anschauen.
@landorganist – an die Orgel? Wieder fadenscheinig Ausrede, weil keine Argumente vorhanden sind! Aber
vielleicht fällt Ihnen ja ein C-Subbass 16“ in den Nacken. So ein Schlag auf den Hinterkopf könnte bei
Ihnen die Gehirnwindungen wieder in die rechte Lage bringen. Zudem würde es Ihre oberpeinlichen Schreibereien
hier bei +.net erklären. Aber jetzt mal wieder ernsthaft: Der würdige Empfang der hlg. Kommunion fängt
aber schon viel früher innert der hlg. Messe an: bei der überaus würdigen Zelebration der hlg. Wandlung,
von einem gültig geweihten Priester der hlg rk. kath. Kirche, der in voller Erwartung der Transsubtation
also eine würdige Wandlung zelebriert. Der nächste Schritt wäre die Gläubige Seele, die reinen Herzens
(also im vollen Stand der Gnade) zur Kommunionbank hinzutritt um in würdevollem Verlangen den Leib des
Herrn Jesus Christus zu empfangen! Wenn die Kommunion dann noch würdig an der Kommunionbank gespendet
wird, dann ist wahrlich alles im Lot! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!!
Übrigens geht das alles ohne landorgelei. Aber vielleicht ist das im V-II Startbunker alles egal und
man schippt munter die Oblaten in was-weiss-ich-schon rein.
#27 Athanasius 16:09:37 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Benedikt Es geht darum, wie auch der FAZ-Redakteur treffend angemerkt hat, dass die Praxis des Kommunionempfangs
heute ganz unabhängig von der Empfangsweise oftmals vollkommen degeneriert ist. Ich glaube nicht, dass
der FAZ-Journalist bei dem Empfang der knienden Mundkommunion in einer „Piuskapelle“ gesagt hätte dass
Leute wie Affen an den Altar treten und tun als holten sie sich gerade einen Bratwurst mit Senf ab. Es
hat sehr wohl mit der Handkommunion zu tun. Die kniende (und auch die stehenden) Mundkommunion, egal ob
unter zwei Gestalten oder einer, drückt nie eine „Mir ist es egal“-Geisteshaltung aus und von sich schon
Ehrfurcht und Anbetung (lex orandi, lex credendi). Von der inneren Überzeugung können wir nichts wissen,
aber die äussere sagt viel. Ein Protestant, ein richtiger Kalvinist, liesse sich nicht kniend die Hl.
Hostie segnend auf die Zunge legen. Aber so ganz nebenbei wie bei den reformierten auch in einer ‘modernen’
Pfarrkirche? Das würde er vielleicht schon machen. Die Handkommunion und sonstige liturgische Taten sind
die Ursache der totalen Ignoranz und Ehrfurchtslosigkeit.
#26 landorganist 16:06:01 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Benedikt Ich kann Ihnen voll zustimmen. Natürlich soll der Kommunionempfang in welcher Form auch immer,
in würdiger Form geschehen. Aber muss man da nicht das Gottesvolk aufklären? Leider sehen es die Tradis
hier ja wohl anders. Grundsätzlich ist alles, was nicht in deren Weltbild passt schlecht und vom Satan…Die
sind doch nicht ernsthaft bereit, über Themen zu diskutieren. Die Handkommunion ist schlecht und Punkt.
Und das gilt auch für viele andere Dinge, z. B. die Messfeier grundsätzlich, etc. So, ich muss an die
Orgel, und fahre später vielleicht fort, wenn mein Kontingent von 8 Meinungsäußerungen am Tage nicht
schon erreicht ist…Tradis haben natürlich unbegrenztes Rede (Schreib)recht…
Ohne Entschuldigung Warum in aller Welt muss sich ein Katholik sich für seine Glaubenstreue fortwährend
bei anderen Katholiken entschuldigen? Die Treue zum Gültigen Kirchenrecht, Liturgie und Magisterium macht
ein Katholik doch nicht zum Schismatiker! Ich kann kein unzulässigen Substanzen wie Toastbrot oder Ciabatta
als „Hostie“ billigen. Ich kann kein Kommunion in der Messe empfangen bevor der Priester nicht kommuniziert
hat. Ich kann der Leib Christie nicht(mehr) empfangen indem ich Ihn aus meiner hand „nehme“. Ich lass
mir das knien vor meinen Gott und Herr zur keiner Zeit verbieten.
#24 Benedikt 15:59:11 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ landorganist Warum meint Ihr, das Leben der Gläubigen mit Vorschriften und überflüssigem Regelwerk
belasten zu müssen. Tja, ab wann ist ein Regelwerk überflüssig? Oder sollte es gar keine Regelwerke
geben? Soll es uns egal sein, dass jeder mit der Kommunion umgeht, wie es ihm gerade beliebt? Sollen wir
das begrüßen oder distanziert betrachten? Kann es der Kirche egal sein, dass der Wert des Eucharistieempfangs
immer weniger Leuten klar ist? Ist es nicht so, dass daran ein gedankenloser Umgang mit der Eucharistie
und dem Kommuniongang an sich nicht ganz unschuldig ist? Sollte man den Leuten denn nicht auch äußerlich
klarmachen, worum es sich handelt? Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um Mund-/ Handkommunion (s. meine vorheriger
Beitrag!). Es geht darum, wie auch der FAZ-Redakteur treffend angemerkt hat, dass die Praxis des Kommunionempfangs
heute ganz unabhängig von der Empfangsweise oftmals vollkommen degeneriert ist. Das kann der Kirche mE
nicht egal sein. Die Eucharistie ist das allerheiligste, was wir haben. Die Kirche – wir – müssen uns
bemühen, dass dies auch klar zum Ausdruck gebracht wird. Wir sollten hier keine überflüssigen Skrupel
wegen einiger Handlungsanweisungen oder Belehrungen haben. Probleme auf diesem Gebiet sind keine Petitesse,
sondern berühren die Kirche in ihren Grundfesten.
#23 Athanasius 15:55:17 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Benedikt Sie vergessen noch die ‘Take a Chip and Dip’-Variante bei der der ‘Gläubige’ die Hl. Hostie
(manchmal ist es auch einfach Brot geblieben in mancher Pfarrei) nimmt und mit den Fingern in den ‘Wein’
hineintauft und dann – egal ob kosekriertes Blut oder Hostienteile gefallen sind – isst. Übrigens bin
ich bereit die altertümliche aber damals wegen Profanierung abgeschafften Handkommunion ohne Fingerberührung
zu akzeptieren. Aber um den falschen Archäologen dann entgegenzukommen, fördere ich auch, dass jeder
der in Todsünde gefallen ist, wie damals ein Jahr auf Brot und Wasser Büsse tun muss, von der Messfeier
ausgeschlossen wird, ebenso dass jeder Sünder vor der vollen Kirche dem Bischof zutritt und ihm (entweder
still oder laut) seine Sünden beichtet und nachher als Sünder mit Jahresbüsse versehen wird, dass man
Frauen wieder überall nach hinten abtrennt zum Portal, und dass man wieder Sakramentstauben benutzt,
und wieder von jedem Gläubigen 9/10 des Besitzes einfordert, und Mittwoch zum Fleischfreien Tag mit dem
Freitag bestimmt, und wieder in tiefen Quellen oder Flüssen tauft, und die Heizung abschafft, und Blutwurst
verbietet. Dann sind wir wieder bei der echten alten Kirche. Dann mache ich mit. Aber nicht mit einer
protestantischen Handkommunionsversion von 1517 zusammen mit LaserShows und Schweinegrillen-mit-dem-Pfarrer-am-Freitag.
Wenn man wirklich zurück will, dann auch wirklich. Ein Jahr auf Wasser und Brot für jeden Todsünder!
#22 st.georg 15:51:41 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@landorganist sie sind einer der wenigen hier die „gegenhalten“ …dank dafür ! sonst könnte ein ahnungsloser
user dieser seite wirklich glauben, das hier hat etwas mit katholischer kirche zu tun…
#21 landorganist 15:45:41 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Ich frage mich, woher sich der Hass und die Hetzbereitschaft der Ultratradis speist? Sicher nicht aus
der Botschaft, die uns unser Herr Jesus Christus hinterlassen hat. Warum könnt Ihr es nicht jedem selber
überlassen, wie der die Kommunion empfängt? Warum meint Ihr, das Leben der Gläubigen mit Vorschriften
und überflüssigem Regelwerk belasten zu müssen. Warum meint Ihr, Euch ständig über Eure Mitmenschen
erheben zu müssen? Warum seht Ihr nicht ein, dass Ihr mit Eurem pharisäerhaften Getue nichts erreichen
werdet, weder für Euch, noch für Eure Mitmenschen. Im Gegenteil. Ihr verdunkelt die frohe Botschaft
durch Hetze, Lügen, Verdrehungen, Überheblichkeit und Borniertheit. Ihr versündigt Euch an Euch selbst
und an Euren Nächsten, die Ihr lieben und nicht hassen sollt.
#20 Regina 1961 15:35:55 | Donnerstag, 1. Februar 2007
QAragorn Allein schon die Bezeichnung zur „Modernistenkirche“ zu gehören, ist beleidigend. Man könnte
es noch als eine Tatsache bezeichnen, wenn nicht dauernd von anderer Seite so polemisch mit diesem Wort
umgegangen würde. Wie kommt laikos eigentlich auf ein „Handkommunionsdogma“? So etwas existiert doch
nur in einem kranken Hirn. Bei „uns“ gibt es so etwas nicht. Oder wollte laikos witzig sein. Alias der
Hape Kerkeling der Tradis? Ich fühle mich da schon angegriffen, und nicht nur ich. Ich würde gerne mit
Tradis reden und diskutieren. Aber nicht auf so einer Basis.
#19 Aragorn 15:21:25 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Regina und Benedikt Sachte, sachte, Regina! Niemand hat Sie beleidigt. Benedikt! Sie bringen die Sache
auf den Punkt. Ich kann Ihnen da Sachen erzählen… Aber das wichtigste ist immer: den Ball flach halten,
damit die Leute weiterhin ihre Kirchensteuern zahlen. Da lacht sich der eins ins schwarze Fäustchen.
#18 Regina 1961 15:17:26 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Handkommunion Ich habe noch NIE erlebt, daß einem Gläubigen, der zur Kommunion gegangen ist, die Kommunion
verweigert wurde. Weder dieHK nopch die MK. Dieses Geschrei, was in diesem Forum mal wieder anklingt,
und die Verleumdungen und Lügen seitens einiger Mitmenschen, ist mir unverständlich. Nicht die römisch-katholischen
Gläubigen sind excommuniziert, sondern die Leute, die hinter Marcel Lefebvre herrennen. Nichts gegen
diesen Kardinal, dessen Forderungen mir in einigen Punkten durchaus sympathisch sind, aber ich möchte
mich nicht von Tradis beleidigen lassen. Auch nicht die anderen Mitmenschen. Es ist wirklich schlimm,
wenn man nur noch mit Haß- und Lügentiraden auf andere Menschen losgehen kann. Das ist nichts Crhristliches
und auch erst recht nichts Katholisches mehr.
#17 Benedikt 15:16:22 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Handkommunion In vielen Pfarreien, in denen es noch Geistliche mit Verstand gibt, hat bezüglich der Art
der Kommunionausteilung längst das Umdenken begonnen. Die Handkommunion ist oft noch die vornehmste Form
der Kommunion. Herrschend ist die Gehkommunion. Und dann gibts noch die Version, in welcher der Kommunikant
dem Spender die Kommunion einfach aus der Hand nimmt (ohne dessen Aufforderung). Kein Wunder, dass kaum
noch einer die Tragweite des Geschehens begreift. Bei Firmungen, Beerdigungen und Brautmessen ist das
immer wieder zu beobachten.
#16 Aragorn 15:12:32 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Ja, Franz-Josef! Ich bekenne mich offen und gerne zu meiner „kindlichen
Frömmigkeit“, die noch vollkommen frei ist von Bultmann, Drewermann, Küng, Haselhüttl und anderen vergleichbaren
Leuten. Ich habe mich sogar kindlich gefreut, als ich vor kurzem in einem Antiquariat das Gebetbuch gefunden
habe, das ich als kleines Kind hatte: Das Kind betet – mit wunderschönen Bildern im kindlichen Nazarenerstil.
Ich bekenne mich auch dazu, dass ich selber die Hl. Kommunion immer kniend und in den Mund empfange, und
bin Gott zutiefst dankbar dafür, dass er mir diese Haltung geschenkt hat. Im Grunde kann man nur alle
bedauern, die so stolz auf ihre Hand- und Stehkommunion sind. In ihrem Stolz haben sie gerade das abgeworfen,
was Jesus uns doch allen empfohlen hat: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…
Kommunion verweigert. @laikos Die Fälle häufen sich, wo Gläubigen verweigert wird, die Kommunion kniend
zu empfangen. Die Gottesdienstkongregation hat in einem Brief die Sachlage klargestellt. Das Thema des
knienden Empfangs der Kommunion wurden in den „Notitiae“ (Nov-Dez 2002), dem offziellen Bulletin der vatikanischen
Kongregation für den Gottesdienst, behandelt „Es ist niemals erlaubt, einem Gläubigen die heilige Kommunion
zu verweigern, der diese kniend empfangen will“, heißt es in dem Brief. Diese Art, die Kommunion zu empfangen,
sei (…) „eine besonders ausdrucksvolle Geste der Anbetung, ganz und gar angemessen, die reale und substantielle
Präsenz unseres Herrn Jesus Christus zu zeigen“. Kurienkardinal Francis Arinze, Präfekt der Vatikanischen
Kongregation für den Gottesdienst und die Ordnung der Sakramente. Sagte in einem Interview: „Unser Dokument
von April 2004 „Redemptoris Sacramentum“ sagt unter Nummer 92 dass alle Gläubigen das Recht haben, die
Heilige Kommunion auf die Zunge zu erhalten. (…) wo entsprechende Bewilligung erteilt wurde, kann die
Kommunion auch in die Hand gegeben werden, ohne jemandem das Recht zu nehmen, die Heilige Kommunion auf
die Zunge zu erhalten. Niemand hat das Recht zu sagen, dass die Kommunion nicht auf die Zunge gereicht
werden darf, niemand! Weder Priester, noch Diakon, noch Kardinal oder Bischof. Das ist ein Recht, das
die Heilige Mutter Kirche uns lässt. Zudem ist es auch respektvoller.“ @ Franz J.K.: Was Sie von sich
geben ist einfach stupide
Herr Klapdor… … ich frage mich, warum Sie so auf „kindische“ Gläubige schimpfen, sich selbst aber
auf infantile Weise eine Ihnen passende Kirche basteln. Wenn Ihre verehrte Gattin an die Realpräsenz
und womöglich an die Transsubstantiation glaubt, soll sie konvertieren und die volle Gemeinschaft mit
der Kirche eingehen. Und die Handkommunion ist ein Ausdruck der Distanz zum Sakrament, das man da zärtlich
empfangen sollte. Sie küssen Ihre Kinder ja auch beim Empfang und streicheln sie nicht nur; warum soll
man es mit Gott anders halten?
#13 Athanasius 14:18:39 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Die heutige Handkommunion Die heutige Handkommunion, bei der der Gläubige die Hl. Hostie mit den Fingern
sélbst in den Mund legt (Auto-Kommunikation), ist eine Neuerung aus der anglikanischen bzw. kalvinistischen
‘Tradition’. Die historische Handkommunion, die örtlich bis ins 8. Jahrhundert erhalten blieb aber schon
ab dem 5. Jh. verurteilt wurde, geschah durch Auflegung der Hl. Hostie auf die gekreuzte Hände, wobei
der Gläubige die Hostie küsste und mit den Lippen zu sich nahm (nicht mit den Fingern!), wonach der
Gläubige schauen sollte ob keine Partikel (Teilchen) hinterlassen wurden, diese sollte er dann auch (‘teurer
wie Gold’) sorgfältig mit den Lippen abnehmen. Dieser Brauch – Mundkommunion ist nach dem Konzil von
Trient der apostolische Brauch (und direkt in den Mund kann man es z.B. bei Leo dem Grossen nachweisen
durch einen Dialog von Papst Gregor I. dem GRossen) – wurde nicht umsonst in der zur Volkskirche gewordenen
apostolischen, katholischen Kirche verboten von mehreren Regionalsynoden Galliens z.B. Es bestand zu sehr
die Gefahr der Profanierung und des Verlustes von Teilchen des Allerheiligsten. Ein falschverstandener
und protestantisiert eingeführter Archäologismus ist der Grund für die ‘Wieder’einführung der Handkommunion.
Aber wo neigen sich die Gläubigen herunter wie Pseudo-Cyrill schreibt, wo benutzen die Frauen das dominicale
(einen Tuch) über ihre Hände, wo küsst man die Hostie vor Einnahme, wo nimmt man sie mit den Lippen
von der Handfläche? Nirgendwo. Lies Mediator Dei.
#12 thaumaturgos 13:56:08 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@mathild dass Michael Ludwig mit seiner Haushälterin im Konkubinat zusammenlebt haben sie hieb- und stichfeste
beweise, die vor einen (auch kirchlichen) gericht stand halten, oder sind sie nur eine weitere VERLEUMDERIN
aus der secta marcelli impii?
Schwachsinn, produziert von „aragorn“, „isidor“, „mathild“, „laicos“ und „Adamah“ Diese vor Dummheit,
Arroganz und kindischer Frömmelei geleiteten Ausführungen triefen vor blankem Hass! Ich bin froh darüber,
dass ich in jeder katholischen Kirche beim Kommunionempfang die Hand aufhalten darf, und zwar im Stehen,
neben meiner evangelischen (!) Ehefrau, die genau wie ich an die Gegenwart Jesu in der Eucharistie glaubt.
Und auf den persönlichen Glauben kommt es an, nicht auf die Vorschriften, die Menschen gemacht haben.
#10 catharina 13:51:31 | Donnerstag, 1. Februar 2007
„Benediktinischer Frühling“… Fürwahr, wer einen solchen erhoffte, hat sich längst damit abfinden
müssen, daß der jetzige Papst (etwas feinsinniger wohl, aber gleichwohl:) den Kurs seines Vorgängers
fortsetzt. Von Benedikt XVI. sind jedenfalls jene kraftvollen Eingriffe nicht zu erwarten, die für eine
grundsätzliche Änderung der Lage notwendig wären. Das läßt sich wohl nur auf dem Hintergrund einer
nicht allzu ernsten Bewertung der Lage nachvollziehen. Und von einer Theologie her, die insgesamt eher
heilsoptimistisch geprägt ist. Dann freilich kommt es ja nicht so darauf an…
#9 wolfgang e. 13:45:57 | Donnerstag, 1. Februar 2007
lieber laikos Ich empfange die Kommunion immer knieend in den Mund, egal, wo ich bin. Bisher hatte noch
keinerlei Problem damit. Noch nie wurde mir deswegen die Kommunion verweigert. Kann sein, dass ihnen das
schon passiert ist. Die Regel dürfte das nach meiner Erfahrung aber nicht sein. Sie sehen die Dinge doch
wesentlich schwärzer, als sie sind.
unvermindert und ungebremst Wer auf einen benedictinischen Frühling in der Kirche gehofft hat, sieht
sich angesichts einer solchen Meldung bitter enttäuscht. Der Sebstzerstörungsprozess der Kirche, von
dem schon Papst Paul VI. gesprochen hat, geht unvermindert und ungebremst weiter. Ganz offensichtlich
sind die heiligen Dinge noch nicht kaputt genug. In Israel endete der permanente Ungehorsam des „auserwählten
Volkes“ mit der Zerstörung des Tempels und der babylonischen Gefangenschaft. Die Zerstörung des katholischen
Tempels vollzieht sich stufenweise in der Schließung der Kirchen; die babylonische Gefangenschaft der
Kirche deutet sich im Erstarken des Islam an. Verantwortlich für diesen Prozess sind katholische Amtsträger
bis in die höchsten Spitzen der Hierarchie
Handkommunion-Dogma Es ist sogar in vielen Kirchen so, das die Mundkommunion verboten ist. Wer eine Mundkommunion
will bekommt einfach die Kommunion verweigert. Weiters stellen sich die Priester absichtlich so weit nach
vorne, das ein Knien auf dem Vorsatz unmöglich ist. Wer eine Mundkommunion will, der verstößt gegen
das Modernismus-Handkommunion Dogma und ist laut Modernismusansicht ein Häretiker. Ähnlich ist es mit
dem Ökumenismus-Dogma, Laienpriestertum-Dogma, Islam-Dogma, Religionsfreiheit-Dogma, Lateinverbots Dogma…
Wer den Modernismus anzweifelt hat sich quasi selbst exkommuniziert. Deshalb sind traditionstreue Katholiken
intern auch exkommuniziert und dürfen nicht mehr als katholisch betrachtet werden. Im Gegensatz dazu
werden Menschen welche Abtreiben, die Ehe scheiden, ein Kind mißbrauchen nicht exkommuniziert und dürfen
sogar zur Kommunion gehen. Natürlich nur zur Handkommunion, da sie sich ja sonst wirklich exkommunizieren
würden. Im Modernismus gibt es nur eine einzige Sünde. Gegen den Modernismus sein. Alles andere ist
erlaubt und wird teilweise gefördert. Traurige Modernismuswelt
Häresien in allen Bistümern Deutschlands Wer heute noch römisch-katholisch von seiner Einstellung ist –
der ist in der deutsch-katholischen Kirchenform vollkommen fehl am Platze. Trennung von der Zwangskirchensteuer
sofort und keine Unterstützung von den apostatischen Bistümern die mit Obrigkeitshörigkeit der „Kirchenmenschen“
immer noch Verdummungstaktik erfolreich absolvieren können. Nicht mehr lange allerdigns. Diese Gebilde
haben nichts mehr mit römisch-katholischer Kirche zu tun. Genauso wenig wie Kardinal Lehmann, der seine
eigene Kirche gebaut hat und viele Anhänger hat. Orate fratres !
Katechese von wem?…von den geweihten Häretikern ? In Bochum hat am vergangenen Sonntag der zweite „Ü30-Gottesdienst“
unter der „Vormundschaft“ des „ich bin alleinerziehender Propst von zwei Gemeinden“(-Zitat Propst Michael
Ludwig) Propst Michael Ludwig stattgefunden. Während dieser Veranstaltung wurde zur „Kommunion“ Weißbrot
aus einem Korb verteilt. Den zuständigen Bischof Dr. Felix Genn braucht man nicht anschreiben, [von der
Redaktion zensuriert]. Propst Michael Ludwig lädt also zur Katechese in dieser „neuen Form der Kommunionspendung“ ( –
Zitat des persönlichen Sekretärs von Herrn Bischof Dr. Felix Genn) ein. Das ganze apostatische Gebilde
ist eine einzige Lüge. Das sind die Früchte – die uns fast aller Orten gegenüberstehen. Betet für
DIESE um baldige Bekehrung!
Fundierte Katechese? Es ist unerläßlich, daß die Gläubigen eine gute fundierte Katechese diesbezüglich
erhalten… Da kann man nur weinen Das muss ein Priester oder Catachet heute versuchen klarzustelen,
dass die Mundkommunin die korrektere form sei. Sie werden sofort als erzkonservative und einheitstrennend
beschimpft und die Beschwerde ans Ordinariat ist bereits unterwegs.
Also werte Redaktion, Kritik an der Handkommunion ist ja richtig und sinnvoll, aber sich Polen als Objekt
der Kritik heranzuziehen ist lächerlich. In Polen ist die Handkommunion lediglich in den Diözesen Warschau
und Oppeln erlaubt. In letzterem Bistum bin ich ab und an mal. Als ich noch in den NOM ging, hab ich nie
beobachten können, dass ein Gläubiger dort Handkommunion praktiziert hätte. Im Gegenteil, Knie-Mund-Kommunion
ist üblich. Ich hab mir dort auch berichten lassen, dass man auf Druck der kirchlichen Oberen Kommunionhelfer
benennen musste, die dann einmal im Jahr die Kommunion mitausgeteilt durften. Allerdings wollte kein Gläubiger
bei denen kommunizieren , so dass die einfach nur sinnlos da standen Außerhalb dieser beiden Diözesen
dürfte man das Wort Handkommunion wohl nicht mal in den Mund nehmen .
Bratwurst abholen, Fahrkarten verteilen Wie schrieb neulich ein Leser der FAZ: Zitat: „…vielerorts die
Leute während der Austeilung der Hostien zur Kommunion an den Altar stiefeln, als holten sie sich dort
eben mal eine Bratwurst ab, und eben dort den Leib Christi von einem Diener Gottes so in die Hand gedrückt
bekommen, als teile dieser eben mal einen Freifahrschein in alle Richtungen aus;…“ Zitat Ende. Der Mann
hat es erfasst. So ist es.