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Donnerstag, 1. Februar 2007 11:07
Päpstlich verpaßte Anpassung
Das erste Geschenk von Papst Benedikt XVI. an die Polnische Kirche datiert vom 21. April 2006. Selbst Johannes Paul II. hat es nie gewagt, so weit zu gehen. Die Übersetzung des jetzt ans Licht gekommenen Originaltextes.
Mundkommunion an der Kommunionbank
Mundkommunion an der Kommunionbank
KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST
UND DIE SAKRAMENTENDISZIPLIN

Prot. 376/06/L

Auf Antrag des hochwürdigsten Herrn Joseph Michalik, Erzbischof der lateinischen Diözese von Przemysl, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz, aufgrund seines Briefes vom 6. März 2006 und kraft der Kompetenzen, die vom höchsten Pontifex Benedikt XVI. dieser Kongregation übertragen wurden, gewähren wir sehr gerne, daß in den Bistümern Polens der Brauch zugelassen wird, das konsekrierte Brot in die Hände der Gläubigen zu legen – gemäß der Norm der Instruktion über die Weise der Austeilung der Heiligen Kommunion und des daran beigefügten Briefes an die Präsidenten der Bischofskonferenzen (vergleiche Acta Apostolicae Sedis 61-1969, 541-547).

Ohne daß dem irgendwas Gegensätzliches entgegenstehen sollte.

Gegeben von der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente, am 21. April 2006.

+ Franciscus Card. Arinze
Präfekt

+ Albertus Malcolm Ranjith
Sekretär

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Lateinisches Original
CONGREGAZIONE PER IL CULTO DIVINO
E LA DISCIPLINA DEI SACRAMENTI

Prot. 376/06/L
POLONIAE

Instante Excellentissimo Domino Iosepho Michalik, Archiepiscopo Premisliensi Latinorum, Praeside Conferentiae Episcoporum Poloniae, litteris die 6 martii 2006 datis, vigore facultatum huic Congregationi a Summo Pontifice BENEDICTO XVI tributarum, perlibenter concedimus ut in dioecesibus Poloniae usus admittatur consecratum Panem in fidelium manibus ponendi, ad normam Instructionis De modo sanctam Communionem ministrandi et adnexae Epistolae ad Praesides Conferentiarum Episcopalium (cf. AAS 61-1969, 541-547).

Contrariis quibuslibet minime obstantibus.

Ex aedibus Congregationis de Cultu Divino et Disciplina Sacramentorum, die 21 aprilis 2006.

(+ Franciscus Card. Arinze)
Praefectus

(+ Albertus Malcolm Ranjith)
Archiepiscopus a Secretis
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 45 Lesermeinungen:
Montag, 5. Februar 2007 22:23
Dr.F.X.S.: Nur mit Mut und ein wenig „Militanz“
Wir werden die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament und die Gnaden, die daraus fließen, erst wieder allgemein zurück gewinnen, wenn wir mit Mut und Risiko auftreten. Die Kirche ist durch die Märtyrer bzw. dem äußersten Bekennermut der Frühzeit groß geworden, sie ist durch Feigheit, Lauheit, Anpasslertum und Verrat heute in einen beispiellosen Niedergang gestürzt, vielfach nur noch Verhöhnobjekt in den Medien. Es handelt sich dabei eindeutig um eine Gesetzmäßigkeit. Was heißt das heute? Warten wir nicht darauf, bis endlich am St. Nimmerleinstag die Bischöfe und Pfarrherrn großzügig wieder zulassen, dass wir unseren Glauben ab und zu würdig feiern dürfen, beginnen wir mutig in diesen eventverseuchten Altarräumen wieder hinzuknieen und solange zu bleiben, bis wir endlich in würdiger Weise wieder die hl. Kommunion empfangen dürfen. Und im nächsten Schritt gehen wir nicht aus dem Gotteshaus heraus, bis endlich wieder die immerwährende immergültige hl. Messe am Hochaltar zelebriert wird. Nur durch das machtvolle Bekenntnis, das weh tuen könnte, werden genügend unüberhörbare und nicht ignorierbare Signale nach Rom dringen, welche gewisse Strukturen und eine gewisse Entscheidungsscheuheit aufbrechen lassen … Wir brauchen den kräftigen Wind und die heilsame Unruhe, um diese Soft- und Spaß- und Applauskirche gehörig aufzustöbern.
Sonntag, 4. Februar 2007 20:54
Gotthard: armer Gemeindepfarrer
Frage mich erneut wie ich als Gemeindepfarrer wenigstens noch ein bisschen Ehrfurcht den Gläubigen ans Herz legen kann- ermüdend unter solchen Vorraussetzungen!
Sage doch Deiner Gemeinde jeden Sonntag in der Predigt Deine Gedanken über den Papst, die Du hier niedergelegt hast … wird echte Wunder wirken!
Sonntag, 4. Februar 2007 20:32
Diözesanpriester: päpstlich verpasste Anpassung
Naja eben suum cuique-jedem das Seine -Schmusekurs mit dem Islam, Kniefall vor den Türken-jetzt Handkommunion für die Polen und angeblich und irgendwann auch alte Messe für die Tradis-dieser Papst schillert in allen Farben-wehe dem der Böses denkt-is ja schließlich alles auch nicht verwunderlich-frage mich nur wie ein Papst da noch ruhig schlafen kann? Diese Verantwortung: die Christenheit im Bezug auf den Islam derart in die Irre zu führen-oder die Scheußlichkeiten rund um die sog. Handkommunion auch noch auszuweiten und das auch noch -expressis verbis- sehr gerne? Von Pauf VI. hieß es damals in Radio Vatikan wenigstens noch er hätte nur „schweren Herzens“ der Handkommunion zugestimmt.Glaubt wirklich jemand der Papst würde die „alte Messe“ schätzen und deren Wert erkennen ? Nostalgie im günstigsten Fall und immer schon typisch für die Gebrüder Ratzinger.Würde er doch wenigstens nur soweit die „Reform“ der Kirche“ einfordern wie es in seinen Büchern geschrieben steht Und der Erzbischof Ranjith? Auch dessen Namen findern sich als Unterzeichner unter diesen traurigen Dokument. Frage mich erneut wie ich als Gemeindepfarrer wenigstens noch ein bisschen Ehrfurcht den Gläubigen ans Herz legen kann- ermüdend unter solchen Vorraussetzungen!
Sonntag, 4. Februar 2007 18:11
LukreciaB: Handkommunion
Entscheidend ist, wie das Herz es aufnimmt. Aber kreuz.net kümmert sich, wie immer, lieber um Äusserlichkeiten.
Freitag, 2. Februar 2007 12:57
Benedikt: @ ruhrgebietler
Das ist eine Verkürzung der Kirche. Kirche kennt nicht nur liturgia, sondern auch martyria (Verkündigung) und diakonia!
Freitag, 2. Februar 2007 09:54
r.ruhrgebietler: @Benedikt – die Kirche wird nicht untergehen
Sie sagen es! Die Kirche, gestiftet von unserem Herrn Jesus Christus, wird tatsächlich nie untergehen!
Und wir beide sind einer Meinung! Endlich!
Und deswegen sollten wir IHN angemessen verehren: in Demut, Ehrfurcht und mit dem allernötigsten Respekt, ohne jede Form von Tingeltangel. Am besten in Anlehnung an das letzte Abendmahl, in welchem er die hlg. Wandlung stiftete – „…für Euch und für viele…“ auf das jede Seele zum IHM gewandt die hlg. Wandlung flehend vollziehen.
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