Die Regierung will mehr AIDS
Die nigerianische Regierung unterstützt eine Maßnahme zur besseren Verbreitung der AIDS-Seuche. Dafür soll auch viel Geld aus dem Fenster geworfen werden.

In seiner Neujahrsansprache erklärte der Erzbischof, daß allgemein bekannt sei, daß das Kondom keinen sicheren Schutz vor HIV/AIDS biete.
„Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“
Kardinal Okogie wundert sich, daß die nigerianische Regierung die Verbreitung des Virus durch den Gebrauch von Gummihüllen unterstützt und gleichzeitig behauptet, der Ausrottung von AIDS verpflichtet zu sein.

Das Projekt wird von einer ‘Nicht-Regierungs-Organisation’ aus den USA unterstützt. Diese beschäftigt sich mit der Propagierung des Gebrauchs von Kinderverhütungsmittel in Entwicklungsländern.
Bereits im Januar des Vorjahres sprach sich Kardinal Okogie gegen Kondome aus. Diese würden unmoralisches Verhalten, Geschlechtsverkehr auf Nachfrage, Promiskuität, Unverantwortlichkeit und Prostitution fördern.
Der wissentliche und vorsätzliche Gebrauch von Latexhüllen verletzte den Ehezweck der Fortpflanzung.
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Donnerstag, 22. Februar 2007 19:02
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Maxxx,
ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig:Ich weiß warum Sie den Vergleich für
unzulässig halten: Unzutreffend können Sie nicht schreiben, weil er zutreffend ist. Daher machen Sie
es wie die Politiker: Sie sagen unzulässig und wollen mir damit in Ermangelung von Gegenargumenten das
Wort verbieten.
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.Nun tun Sie doch nicht so, als ob in Afrika nicht gesoffen und in betrunkenem Zustand Auto gefahren würde. Die Leute von beidem und der gefährlichen Verbindung von beidem abzuhalten ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.Das kommt wohl auf das Land an. In Deutschland vielleicht. In Nigeria wäre ich mir da nicht so sicher.
Meiner Frage weichen Sie aber aus. Darf man etwas empfehlen, was erhebliche Gefährdungen beinhaltet, nur aus der Feigheit „weil die Leute das was sie wirklich schützt eh nicht befolgen“? Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Wenn man die Leute nicht davon abhalten kann mit Stöckelschuhen auf die Berge zu gehen, soll man da nicht empfehlen, dass sie wenigstens ein Handy mitnehmen? Oder soll man gleich das Sichere empfehlen?
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.Nun tun Sie doch nicht so, als ob in Afrika nicht gesoffen und in betrunkenem Zustand Auto gefahren würde. Die Leute von beidem und der gefährlichen Verbindung von beidem abzuhalten ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.Das kommt wohl auf das Land an. In Deutschland vielleicht. In Nigeria wäre ich mir da nicht so sicher.
Meiner Frage weichen Sie aber aus. Darf man etwas empfehlen, was erhebliche Gefährdungen beinhaltet, nur aus der Feigheit „weil die Leute das was sie wirklich schützt eh nicht befolgen“? Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Wenn man die Leute nicht davon abhalten kann mit Stöckelschuhen auf die Berge zu gehen, soll man da nicht empfehlen, dass sie wenigstens ein Handy mitnehmen? Oder soll man gleich das Sichere empfehlen?
Donnerstag, 22. Februar 2007 18:01
maxxx.bln: Lieber HeinrichvO,
ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig:
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.
Donnerstag, 22. Februar 2007 14:37
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Maxxx,
was würden Sie von der Empfehlung halten, wenn man betrunken Auto fährt, wenigstens langsam zu fahren, weil sich dadurch Unfälle vermeiden lassen. Nicht so sicher zwar wie wenn man das Auto stehen läßt, aber immerhin sicherer als wenn man mit vollem Tempo loszischt.
Donnerstag, 22. Februar 2007 13:27
maxxx.bln: Einfach nur infam und dämlich…
Wenn ich diesen Artikel richtig verstehe, empfiehlt der Erzbischof von Lagos, keine Kondome zu verwenden,
weil diese keinen 100 %-igen Schutz vor Aids bieten würden. Statt dessen empfiehlt er sexuelle Abstinenz.
Aufgrund des unsäglichen Titels „Regierung will mehr AIDS“ gehe ich davon aus, dass sich kreuz.net dem
anschließt.
Es mag ja sein, dass Kondome keinen 100 %-igen Schutz bieten, nur minimiert sich das Ansteckungsrisiko für HIV eben durch Verwendung von Kondomen drastisch. Der Ratschlag der Abstinenz ist dabei so hilfreich wie ein Kompass am Nordpol, und das aus mehreren Gründen:
-Selbst, wenn einzelne HIV-Infizierte sich tatsächlich daran halten würden, so würde die große Mehrzahl es garantiert nicht tun und – mangels Kondomen – das Virus weiter verbeiten.
-Die meisten Nigerianer dürften gar nicht wissen, ob sie HIV-infiziert sind, weil sie gar keine Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Wollen Sie denen pauschal Abstinenz verordnen?
-Da die Doktrin der katholischen Kirche ja noch nicht einmal Selbstbefriedigung erlaubt, ist die Forderung nach Abstinenz ganz und gar lächerlich. Warum? Weil sich ein fundamentaler menschlicher Trieb nicht gänzlich unterdrücken lässt. Starke Indizien, die das belgen, finden sich übrigens ganz leicht per google.de: Einfach die Suchwörter „St. Pölten; Priesterseminar; Bubendummheiten“ eingeben.
Aber ichch lasse mich gerne eines Besseren belehren. Derjenige in diesem Forum, der noch nie Selbstbefriedigung betrieben hat, möge sich b…
Es mag ja sein, dass Kondome keinen 100 %-igen Schutz bieten, nur minimiert sich das Ansteckungsrisiko für HIV eben durch Verwendung von Kondomen drastisch. Der Ratschlag der Abstinenz ist dabei so hilfreich wie ein Kompass am Nordpol, und das aus mehreren Gründen:
-Selbst, wenn einzelne HIV-Infizierte sich tatsächlich daran halten würden, so würde die große Mehrzahl es garantiert nicht tun und – mangels Kondomen – das Virus weiter verbeiten.
-Die meisten Nigerianer dürften gar nicht wissen, ob sie HIV-infiziert sind, weil sie gar keine Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Wollen Sie denen pauschal Abstinenz verordnen?
-Da die Doktrin der katholischen Kirche ja noch nicht einmal Selbstbefriedigung erlaubt, ist die Forderung nach Abstinenz ganz und gar lächerlich. Warum? Weil sich ein fundamentaler menschlicher Trieb nicht gänzlich unterdrücken lässt. Starke Indizien, die das belgen, finden sich übrigens ganz leicht per google.de: Einfach die Suchwörter „St. Pölten; Priesterseminar; Bubendummheiten“ eingeben.
Aber ichch lasse mich gerne eines Besseren belehren. Derjenige in diesem Forum, der noch nie Selbstbefriedigung betrieben hat, möge sich b…
Sonntag, 21. Januar 2007 11:23
obelix †: als methusalix @C. Hüller
Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid?
Da bin ich mir fast sicher!
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Ganz bestimmt!
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Fragen Sie doch mal nach beim Verein katholischer Priester und ihrer Frauen.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
Natürlich ist es möglich. Aber ein Arzt, der noch nie ein Skalpell in der Hand hatte, möge sich bitte von Herzklappen-Operationen fernhalten. Ebenso ein Zölibatär von Einmischung in die Liebe anderer Menschen.
Da bin ich mir fast sicher!
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Ganz bestimmt!
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Fragen Sie doch mal nach beim Verein katholischer Priester und ihrer Frauen.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
Natürlich ist es möglich. Aber ein Arzt, der noch nie ein Skalpell in der Hand hatte, möge sich bitte von Herzklappen-Operationen fernhalten. Ebenso ein Zölibatär von Einmischung in die Liebe anderer Menschen.
Donnerstag, 18. Januar 2007 21:21
Christian Hüller: @ Methusalix
>>Herr Hüller scheint allen ernstes die zwangszölibatären Kleriker als die Experten für komplexe und
zentrale zwischenmenschliche Beziehungen, nein nicht im Arbeitsrecht oder bei Dienstverträgen, sondern
auf dem Gebiet der Liebe und Sexualität, das diesen ja kraft Amtes zur Gänze (schön, nicht? Das Gegenteil
von „verkürzt“) verwehrt ist, zu halten.<<
Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid?
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid?
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
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