Die nigerianische Regierung unterstützt eine Maßnahme zur besseren Verbreitung der AIDS-Seuche. Dafür soll auch viel Geld aus dem Fenster geworfen werden.
Anthony Olubunmi Kardinal Okogie
(kreuz.net, Lagos) Der Erzbischof von Lagos, Anthony Olubunmi Kardinal Okogie (70), hat die Errichtung
einer Kondomfabrik in der Stadt Yenagoa im Süden des Landes scharf kritisiert.
In seiner Neujahrsansprache
erklärte der Erzbischof, daß allgemein bekannt sei, daß das Kondom keinen sicheren Schutz vor HIV/AIDS
biete.
„Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“
Kardinal Okogie wundert sich, daß die nigerianische Regierung die Verbreitung des Virus durch den Gebrauch
von Gummihüllen unterstützt und gleichzeitig behauptet, der Ausrottung von AIDS verpflichtet zu sein.
Meinung eines Homo-Ideologen: „Kondome retten Leben“
Er rief die Mitglieder der Regierung auf, den Bau der Kondomfabrik noch einmal zu überdenken, um eine
„gesunde Nation“ zu gewährleisten.
Das Projekt wird von einer ‘Nicht-Regierungs-Organisation’ aus den
USA unterstützt. Diese beschäftigt sich mit der Propagierung des Gebrauchs von Kinderverhütungsmittel
in Entwicklungsländern.
Bereits im Januar des Vorjahres sprach sich Kardinal Okogie gegen Kondome aus.
Diese würden unmoralisches Verhalten, Geschlechtsverkehr auf Nachfrage, Promiskuität, Unverantwortlichkeit
und Prostitution fördern.
Der wissentliche und vorsätzliche Gebrauch von Latexhüllen verletzte den
Ehezweck der Fortpflanzung.
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63 Lesermeinungen
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Lieber Maxxx, ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig: Ich weiß warum Sie den
Vergleich für unzulässig halten: Unzutreffend können Sie nicht schreiben, weil er zutreffend ist. Daher
machen Sie es wie die Politiker: Sie sagen unzulässig und wollen mir damit in Ermangelung von Gegenargumenten
das Wort verbieten. -Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man
nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon
abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch. Nun tun Sie doch nicht so, als ob in Afrika
nicht gesoffen und in betrunkenem Zustand Auto gefahren würde. Die Leute von beidem und der gefährlichen
Verbindung von beidem abzuhalten ist nicht sehr realistisch. -Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren
im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr
mit HIV anzustecken. Das kommt wohl auf das Land an. In Deutschland vielleicht. In Nigeria wäre ich mir
da nicht so sicher. Meiner Frage weichen Sie aber aus. Darf man etwas empfehlen, was erhebliche Gefährdungen
beinhaltet, nur aus der Feigheit „weil die Leute das was sie wirklich schützt eh nicht befolgen“? Die
Liste ließe sich beliebig verlängern. Wenn man die Leute nicht davon abhalten kann mit Stöckelschuhen
auf die Berge zu gehen, soll man da nicht empfehlen, dass sie wenigstens ein Handy mitnehmen? Oder soll
man gleich das Sichere empfehlen?
#63 maxxx.bln 18:01:12 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber HeinrichvO, ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig: -Es handelt es sich
bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben,
die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht
sehr realistisch. -Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist
ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.
Lieber Maxxx, was würden Sie von der Empfehlung halten, wenn man betrunken Auto fährt, wenigstens langsam
zu fahren, weil sich dadurch Unfälle vermeiden lassen. Nicht so sicher zwar wie wenn man das Auto stehen
läßt, aber immerhin sicherer als wenn man mit vollem Tempo loszischt.
#61 maxxx.bln 13:27:57 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Einfach nur infam und dämlich… Wenn ich diesen Artikel richtig verstehe, empfiehlt der Erzbischof von
Lagos, keine Kondome zu verwenden, weil diese keinen 100 %-igen Schutz vor Aids bieten würden. Statt
dessen empfiehlt er sexuelle Abstinenz. Aufgrund des unsäglichen Titels „Regierung will mehr AIDS“ gehe
ich davon aus, dass sich kreuz.net dem anschließt. Es mag ja sein, dass Kondome keinen 100 %-igen Schutz
bieten, nur minimiert sich das Ansteckungsrisiko für HIV eben durch Verwendung von Kondomen drastisch.
Der Ratschlag der Abstinenz ist dabei so hilfreich wie ein Kompass am Nordpol, und das aus mehreren Gründen:
-Selbst, wenn einzelne HIV-Infizierte sich tatsächlich daran halten würden, so würde die große Mehrzahl
es garantiert nicht tun und – mangels Kondomen – das Virus weiter verbeiten. -Die meisten Nigerianer dürften
gar nicht wissen, ob sie HIV-infiziert sind, weil sie gar keine Möglichkeit haben, sich testen zu lassen.
Wollen Sie denen pauschal Abstinenz verordnen? -Da die Doktrin der katholischen Kirche ja noch nicht einmal
Selbstbefriedigung erlaubt, ist die Forderung nach Abstinenz ganz und gar lächerlich. Warum? Weil sich
ein fundamentaler menschlicher Trieb nicht gänzlich unterdrücken lässt. Starke Indizien, die das belgen,
finden sich übrigens ganz leicht per google.de: Einfach die Suchwörter „St. Pölten; Priesterseminar;
Bubendummheiten“ eingeben. Aber ichch lasse mich gerne eines Besseren belehren. Derjenige in diesem Forum,
der noch nie Selbstbefriedigung betrieben hat, möge sich b…
als methusalix @C. Hüller Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid? Da bin ich mir fast sicher! Meinen
Sie, die hätten da gar keine Erfahrung? Ganz bestimmt! Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage
dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen. Fragen Sie doch mal nach beim Verein katholischer Priester und
ihrer Frauen www.nordwest.net/vkpf/. Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen
können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist. Natürlich ist
es möglich. Aber ein Arzt, der noch nie ein Skalpell in der Hand hatte, möge sich bitte von Herzklappen-Operationen
fernhalten. Ebenso ein Zölibatär von Einmischung in die Liebe anderer Menschen.
@ Methusalix >>Herr Hüller scheint allen ernstes die zwangszölibatären Kleriker als die Experten für
komplexe und zentrale zwischenmenschliche Beziehungen, nein nicht im Arbeitsrecht oder bei Dienstverträgen,
sondern auf dem Gebiet der Liebe und Sexualität, das diesen ja kraft Amtes zur Gänze (schön, nicht?
Das Gegenteil von „verkürzt“) verwehrt ist, zu halten.<< Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid? Meinen
Sie, die hätten da gar keine Erfahrung? Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte
das wohl nicht (mehr) zutreffen. Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen
können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
UNERTRÄGLICH! Dieser Kardinal gehört mit dem Teppichklopfer um den Kongosee gejagt! es ist unfassbar
zu behaupten, dass Kondome das HIV-Virus verbreiten würden. ICh möchte gar nicht in die moraltheologischen
Fragen abdriften, bloß ist es ja wohl hinreichend bekannt, daß das Kondom eines von mehreren Mitteln
ist, der Immunschwäche Einhalt zu gebieten. Dieser bornierte Kirchenfürst macht sich gar nicht klar,
dass es kraft seiner Autorität bildungsfernere Menschen verwirrt. UNFASSBAR!
@ sca So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne Kondom) infiziert, der
ist selbst schuld. Natürlich ist der/diejenige selber schuld. Wer denn sonst?! Aber diese Erkenntnis
hilft in der Realität leider nicht weiter. Nehmen sie z.B. folgende Situation an (zugegebenermassen eine
extreme Situation ): Mutter mit Kind, Vater nicht mehr da, tot (Bürgerkrieg, AIDS oder irgendwas anderes)
oder abgehauen oder sonst was. Die Mutter arbeitet als Prostituierte, weil sie sich und ihr Kind nicht
anders zu ernähren weiss. Nun erkrankt die Mutter mangels Kondomen an AIDS. Mutter stirbt, Kind leidet
darunter (ich male jetzt mal nicht aus, was alles passieren kann dann). Nun kann man sich da nicht einfach
raushalten mit dem Satz „selbst schuld“. Bei der Mutter mag das noch (vielleicht – bevor man sein Kind
und sich verhungern lässt, macht man einiges) zutreffen, aber spätestens beim Kind ist das nicht mehr
so.
@ Kurt: Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben soll, aber es muss die Möglichkeit
geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können zu einem für sie angemessenen Preis.
Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich. Das stimmt schon! Aber auch dieser
Aspekt spricht nun wieder für Enthaltsamkeit, denn diese ist gratis. Und da man realistischerweise nicht
davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf jeden Fall eine deutliche Unterstützung
der AIDS – Bekämpfung. Jein. So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne
Kondom) infiziert, der ist selbst schuld. Leute, die sich auf andere Weise infiziert haben, zB durch Bluttransfusionen
oder durch eine aidskranke Mutter, sind von dieser Kritik natürlich ausgenommen, und diese sollten auch
entsprechende medizinische Hilfe erhalten können.
@ sca Sie haben gewiss in einer Weise Recht. Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben
soll, aber es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können
zu einem für sie angemessenen Preis. Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich.
Und da man realistischerweise nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf
jeden Fall eine deutliche Unterstützung der AIDS – Bekämpfung.
@ Kurt: Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt. Das hab ich auch nicht behauptet! Ich habe
es nur angeführt, weil sehr oft solche Unterstellungen kommen. Es war nicht auf Sie bezogen, sondern
allgemein gemeint. Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt. Klar, das ist Spekulation!
Aber rein unter dem Aspekt der Bewußtseinsbildung sind (Auch-)Kondomprogramme insofern weniger effektiv,
als sie suggerieren, daß Promiskuität „eh okay“ sei und dazu führen, daß sich die Leute in falscher
Sicherheit wähnen. Sie verleiten zu promiskuitivem Verhalten, das ja bekanntlich die Hauptübertragungsquelle
ist. Sie packen das Problem also nicht an der Wurzel. Somit wäre es inkonsequent, einerseits Enthaltsamkeit
zu propagieren und andererseits durch „unterstützende“ Kondomverteilung zu suggerieren, „ihr dürft eh
promiskuitiv sein“.
@ sca Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt. „gleich abstinent leben und nur innerhalb einer
äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit der
Ansteckungauf Null“ Dem kann ich nur beipflichten. Wer würde das nicht? Nur glaube ich nicht, dass das
in Europa (noch?) gilt. Daher muss es im Grunde mit der Nutzung von Kondomen (und natürlich mit der fortschrittlicheren
Medizin, die uns in Europa erlaubt, Ansteckungen schneller zu erkennen). Dieses Land hat statt auf Kondomverteilungs-
auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches Tief erreicht
hat Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt. Aber das ist natürlich spekulation.
@ Kurt: Fragen Sie sich, warum AIDS in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich
wegen der Kondome. Denn die Europäer haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex. Jein. Das Kondom verringert
die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung mit HIV um einen gewissen Faktor. Bis zu einem gewissen Grad liegt
es sicher daran, daß in Europa das Kondom verbreiteter ist als in Afrika. Aber: Würde man, anstatt aufs
Kondom als Allheilmittel zu setzen und sein Leben einer dünnen Gummihaut anzuvertrauen, gleich abstinent
leben und nur innerhalb einer äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt
die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung auf Null. Voraussetzung ist natürlich, daß auch mein Ehepartner
nicht HIV-positiv ist, aber mit jemandem, von dem ich weiß, daß er AIDS hat, würde ich auch mit 10
Kondomen nicht schlafen wollen. Tu ich es trotzdem, bin ich, so hart es klingt, selber schuld, wenn ich
mich anstecke. Da kann dann „die böse Kirche“ nichts dafür, wenn ich nicht nach ihrer Lehre lebe…
Zurück zum Thema Afrika: auch Uganda liegt bekanntlich auf diesem Kontinent. Dieses Land hat statt auf
Kondomverteilungs- auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches
Tief erreicht hat – während in Rhodesien und dem Betschuanaland die Menschen trotz (?) Kondomen sterben
wie die Fliegen…
Willkommen auf kreuz.net! Vermutlich hält diese Seite für Sie als Neueinsteiger noch einige Überraschungen
bereit. Ging mir genauso. Trinken Sie einen mit? www.kreuz.net/…ticle.4550-page.html
Geschlechts- und Autoverkehr Ich fand die Seite Kreuz.net, weil ich (wegen eines Gespräches mit einem
Bekannten) im Netz nach „Evolution“ und „Kirche“ suchte, um mir ein Bild zu machen, was die Kirche dazu
sagt. Dann fand ich den Beitrag „Die Regierung will mehr AIDS“ und las ihn anfangs mit leichter Belustigung,
da ich ihn aufgrund des Titels für einen Scherz hielt. Erst als ich dann die Lesermeinungen las, merkte
ich, dass der Artikel anscheinend ernst gemeint ist. Deshalb möchte ich ihnen (v.a. den Gegnern des Kondoms)
hier meine Meinung aufdrängen: Vorweg: Sie (also die Kritiker) haben wahrscheinlich durchaus Recht, dass
das Kondom den Verfall der Sexualmoral beschleunigt. Leider ist es aber so, dass der Mensch nicht perfekt
ist und „Umerziehung“ nicht klappt (haben schon die Kommunisten gemerkt) der Mensch hat leider Bedürfnisse,
die sich nicht so einfach abstellen lassen. Dazu gehört auch Sex zu haben. Gerade bei jungen Menschen.
Und wenn man sich die demografische Entwicklung in Afrika besieht, fällt auf, dass dort überdurchschnittlich
viele junge Menschen leben. Auch wenn der Gebrauch von Kondomen zweifellos schlechter ist als Abstinenz,
so ist es das kleinere Übel. Um das Leid, welches AIDS dort über die Menschen bringt (gerade die Kinder!),
einzudämmen müssen neben anderen Kampagnen auch Kondome angeboten werden. Fragen Sie sich, warum AIDS
in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich wegen der Kondome. Denn die Europäer
haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex.
#48 methusalix † 23:01:21 | Montag, 15. Januar 2007
Sie haben teilweise recht, Reflektor. Dieses Wort, das Herr Hüller so gerne benützt, kommt auch bei
den Klerikern oft vor und das „verkürzen“ von irgendwas ist auch deren Stil. Viel schlimmer erscheint
mir dies: Christian Hüller: @ Stimme der Vernunft Das Problem Ihres … Vergleichs liegt darin, dass
man so etwas Komplexes und Zentrales wie zwischenmenschliche Beziehungen… Herr Hüller scheint allen
ernstes die zwangszölibatären Kleriker als die Experten für komplexe und zentrale zwischenmenschliche
Beziehungen, nein nicht im Arbeitsrecht oder bei Dienstverträgen, sondern auf dem Gebiet der Liebe und
Sexualität, das diesen ja kraft Amtes zur Gänze (schön, nicht? Das Gegenteil von „verkürzt“) verwehrt
ist, zu halten. Da haben sich die Böcke höchstselbst zu Gärtnern usurpiert.
@Stimme der Vernunft Ich finde den Vergleich prima! Er ist auch nicht aus der Luft gegriffen: In beiden
Fällen werden Maßnahmen, die dem Schutz menschlicher Gesundheit dienen, in Frage gestellt. Nur schade,
dass Ihr Hinweis satirischer Natur ist und der kreuz.net-Artikel ernst gemeint. Herr Hüller braucht hin-
und wieder eine Möglichkeit, dass Wort utilitaristisch zu verwenden. Das scheint ihm zu gefallen (~ist
mir schon früher aufgefallen, hihi). Auch, wenn es in diesem Kontext nicht so gut passt. Immerhin: Er
führt den Beweis an, dass ein elaborierter Schreibstil nicht zwangsläufig inhaltliche Glanzlichter erzeugt.
Geben wir ihm also Gelegenheit, weiter daran zu arbeiten!
@ Stimme der Vernunft Das Problem Ihres auf den ersten Blick zugegebener Weise sehr verfänglichen Vergleichs
liegt darin, dass man so etwas Komplexes und Zentrales wie zwischenmenschliche Beziehungen nicht mit dem
Fahren eines Autos vergleichen kann. Genau da liegt die utilitaristische Verkürzung. Im Übrigen war
ich schon immer der Meinung, dass öffentliche Verkehrsmittel und Laufen sicherer als jede Gurtpflicht
sind. Man soll übrigens auch ankommen. Des weiteren freut es mich immer wieder, wenn ich den selbst
erklärten Rationalisten ein wenig Sand in’s Getriebe streuen kann.
1000 mal mehr In Kassel waren am Wochenende Pfarrer und Laien beider Kirchen an einem Stand auf der „Hochzeitsmesse“
vertreten (s. www.hna.de/…_ja_ja_Ich_will.html) und haben Heiratswillige auf die Kirchen und die Botschaft
Jesu Christi hingewiesen. Mal ehrlich: die haben 1000 mal (soviele Paare besuchten die Messe) mehr erreicht
und getan, als all die Schwätzer und Trockengläubigen Redenschwinger hier auf kreuz.net.
Skandal! Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland will mehr Verkehrstote! Obwohl allgemein anerkannt
ist, dass Sicherheitsgurte kein hundertprozentiger Schutz vor dem Tod im Straßenverkehr sind, will die
Bundesregierung weiter auf der Gurtpflicht bestehen! Dabei ist, wie Kardinal Dummschwätz betonte, der
einzig sichere Schutz gegen den Verkehrstot, sein Bett nicht zu verlassen. „Anstatt die unsicheren Sicherheitsgurte
zu propagieren sollte die Bundesregierung darauf hinweisen, daß die Menschen ihre Betten nicht verlassen
sollten“ sagte die Eminenz gegenüber hetz.net.
#43 thaumaturgos 08:10:15 | Montag, 15. Januar 2007
…Übrigens, ein Kondom schützt (nur) zu einer Wahrscheinlichkeit von 85% vor Aids … ist es nicht
besser, wenn 85% sicher sind als 100% die man doch nie erreicht? und, AIDS bekkommen nicht nur homosexuelle …
aber hass.net hat da seine eigene wirklichkeit
agmen hat recht Ich schließe mich der Meinung von agmen an, ich wundere mich aber darüber, dass diese
Erkenntnis so wenig bekannt ist. Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber diese weltweite
Ignoranz gegenüber dem offensichtlichen Zusammenhang „Kondome verhindern nicht AIDS, sondern vermehren
es!“ ist mir verdächtig. Weiß jemand mehr darüber?
#40 methusalix † 01:00:58 | Montag, 15. Januar 2007
@ C. Hüller Christian Hüller: @ Reflektor Frau will nun alles haben, was Mann auch hat. Das kann ein
braver Katholik natürlich auf keinen Fall zulassen! Wo kämen wir denn da hin? Da könnte ja jede kommen!
Und wenn Hollywood in Deutschland meist sehr gut ankommt, müssen die dort dargestellten Männer- und
Frauentpyen doch wohl irgendwie anziehend wirken. Also irgendwie scheinen Sie mit den Gefühlswelten der
Menschen nicht zurecht zu kommen. Machen Sie sich nichts draus, das ist bei jedem guten Katholiken bis
zum Papst so. Die geweihten dürfen sogar kraft Amtes keine Ahnung von menschlichen Gefühlen haben, geschweige
denn welche verspüren. Allerdings ist das keineswegs auf geweihte Männer beschränkt; es kann auch Frauen
treffen. Ein sehr gutes Beispiel war Mutter Theresa. Christopher Hitchens hat über sie geschrieben: Sie
war keine Freundin der Armen. Sie war eine Freundin der Armut. Sie sagte, Leiden sind ein Gottesgeschenk.
Sie verbrachte ihr Leben damit, die einzig wirksame Methode zur Bekämpfung der Armut zu torpedieren:
dass Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht mehr wie lebendes Inventar zur Reproduktion
zwingen lassen. Also fangen Sie bitte an (oder versuchen Sie es wenigstens), zwischen Zelluloidgefühlen
und wirklichen menschlichen Gefühlen zu unterscheiden. Was Hollywood da auf die Leinwand bringt, ist
nicht die Realität! Auch wenn die Untergangspropheten Ihres Schlages, das so gerne hätten. Mit Gefühl
meine ich nur die, um die es hier geht: Liebe
@Hollywood-Werbepause- eine Gelegenheit, eine Frage zu stellen… Herr Hüller, sie empfehlen: Fragen
Sie Prostituierte, wie diese Männer sehen.Da werden Ihnen die Augen aufgehen Bei welcher Gelgenheit hatten
Sie denn die Möglichkeit Prostituierte zu befragen? Sie scheinen ja zu wissen, wie die Damen über die
Männerwelt denken… (Sie müssen darauf nicht antworten- ich stichel nur ein bisschen!)
Wieso hat Uganda im Kampf gegen Aids den größten Erfolg? Weil die Regierung Ugandas die Menschen mit
vielen Projekten, mit Unstützung der Amerikaner, dazu auffordert verantwortlicher also enthaltsamer zu
leben. Übrigens, ein Kondom schützt (nur) zu einer Wahrscheinlichkeit von 85% vor Aids. Deswegen sollte
man das Kondom nicht irgendjemanden empfehlen. Höchstens sollte man es als das kleinere Übel bezeichnen.
@ Reflektor Das Problem bei Männer- und Frauenstereotypen bzw. den entsprechenden Verhaltensmustern ist,
dass man sie häufig selbst nur schwer oder verzerrt wahrnimmt. Sie wirken meist eher unterbewusst. Im
Übrigen auch deutlich entgrenzend. Stichwort: Gender-mainstermaing. Frau will nun alles haben, was Mann
auch hat. Und wenn Hollywood in Deutschland meist sehr gut ankommt, müssen die dort dargestellten Männer-
und Frauentpyen doch wohl irgendwie anziehend wirken. Insofern ist die Außenperspektive des Islam in
jedem Fall beachtenswert. Viel Spaß vor der Klotze!
Och Mensch…Herr Hüller!! Hollywoodstreifen, Prostituierte und Muslime als Beweis dafür, dass Ihre
These des verkommenen Männer- und Frauenbildes zutrifft???? Sie enttäuschen mich! Versuchen Sie mal,
Ihren Wahrnehmungswinkel etwas zu vergrößern! Niedlich, dass Sie den Koran zur Untermauerung Ihrer Thesen
heranziehen. In seinem Namen finden noch heute Steinigungen von Frauen statt. Immerhin distanzieren sich
die wirklichen Muslime von solchen Greueltaten- wie auch wirkliche Christen sich von hier so oft verfassten,
verworrenen Anklageschriften distanzieren. Aber natürlich bleibt es immer Ihre Freiheit, die Abmessungen
Ihres Horizontes selbst zu bestimmen. Um meinen Horizont kümmere ich mich. Weshalb ich mich jetzt auch
mit gaaaanz lieben Grüßen in Richtung TV verabschiede. Hollywood ruft!!!!!
@ Reflektor Geschickt, wie Sie nun wieder insinuieren, dass ich selbst dieses Frauen- oder Männerbild
hätte. Indessen: Fehlanzeige. Aber führen Sie doch mal eine Feldbefragung durch: Fragen Sie Prostituierte,
wie diese Männer sehen. Da werden Ihnen die Augen aufgehen… Weiterhin: Untersuchen Sie doch mal die
großen Kinokassenschlager, vorzugsweise die „made in Hollywood“. Welches Männerbild wird da vermittelt?
Und wie kommt es eigentlich, dass die Muslime in der westlichen Gesellschaft ein Sinnbild von Verrottung
und Dekadenz sehen? Das ist doch kein Zufall.
@Christian Hüller Wirklich witzig: Nicht so viel Marx lesen, Reflektor! Nachdem sich hier jemand durch
meine Argumentation an die NS-Zeit erinnert fühlte (!!!), bekam ich auch schon das Siegel der Freimaurer
angeheftet und Sie versuchen nun den KO-Schlag mit einem Verweis auf Marx-Nähe. Eieiei, da scheint sich
in mir ja ein facettenreiches Bild des Werteverfalls zusammenzufügen. Köstlich! Die von Ihnen angeführten
Stereotype des Mannes als treibgesteuertem Macho und der Frau als Schlampe finde ich in meiner Nachbarschaft
nicht. ich weiß nicht, in welchem Umfeld Sie leben und es tut mir leid, wenn dieses Bild dort für Sie
entsteht. Aber dieses allseits verwendete Prinizp der Verallgemeinerung…cih finde, davon sollten Sie
sich langsam mal trennen!
@ Reflektor: Comment Wenn die Regierung einseitig auf eine lächerliche Kondomfabrik setzt, wird sie in
der Tat keine Probleme lösen, sondern die Probleme verschärfen und deren neue schaffen. Denn abgesehen
davon, dass man mit condomis erst einmal richtig umgehen muss, greifen all die negativen Begleit- und
Folgerscheinungen, die ich weiter unten angerissen habe. Wahrlich nicht der Weisheit letzter Schluss…,
die von ihren hochgepriesene Kondomfabrik. Die kath. Sexualmoral denkt eben in größeren Zusammenhängen,
welche den postmodernen Utilitaristen häufig einfach nur die Sprache verschlagen, nicht wahr Reflektor?
Am Ende muss die Komik aushelfen, um das Unverständnis auszubügeln…
@C. Hüller Nein Herr Hüller, Katholiken sind Dumpfbacken, und wer sind Sie? so generell kann man das
ganz bestimmt nicht ausdrücken. Wenn aber jemand, so wie Sie und Ihre fundamentalistischen Kumpane dies
immer zu tun pflegen, die Liebe immer nur und unter allen Umständen negativ sehen, ihr absolut nichts
positives zugestehen, oder abgewinnen können, dann wehre ich mich mit allen Mitteln dagegen. Da habe
ich auch schon öffentlich Streit mit einem Pfarrer angefangen, der alle Liebenden unter Generalverdacht
der „Unzucht“ stellte und ihnen jedwede Schlechtigkeit, die er sich nur vorstellen konnte, andichtete,
genau wie Sie das immer tun. Ja ich weiss, dieses moderne Leben mit seinen Freiheiten, die alle missbraucht
werden (können), ist für einen Traditionalisten schwer zu ertragen, aber da müssen Sie durch! PS Die
Oberdumpfbacke bin auf einem gaaaaanz anderen Gebiet! Sicher nicht auf diesem religiös-politischen Schlachtfeld.
Teilweise richtig, Möchtergern-Kathole… …aber die hier angesprochene Kondomfabrik landet in einer
Region, in der es generell bislang schwierig war, an Kondome heranzukommen. Hinzu kommt, dass diese Fabrik
auch einen symbolischen Wert hat: Es ist keine Sünde, ein Kondom zu benutzen. Denn auch solcher Humbug
ist Menschen schon eingetrichtert worden- was einer epidemsichen Entwicklung dieser und anderer Krankheiten
einen prima Nährboden garantierte. Das es weiterer und anderer Aufklärungskampagnen bedarf, steht außer
Frage. Und hoffentlich wird ein wirksames Mittelt gegen die Viren von jemandem gefunden, der auch Interesse
an der Bekanntmachung dieses Stoffes hat. Denn für die Pharmaunternehmen sind die überteuerten Medikamente
inzwischen ein einträgliches Geschäft geworden.
@ Reflektor Danke für’s Kompliment. Aber Sie können es mir glauben, die kath. Sexualmoral bzw. ihre
Vorbehalte gegen ein einseitiges Setzen auf künstliche Verhütung sind absolut berechtigt. Ohne rechte
Auffassung lösen „condomis“ keine Probleme, sondern schaffen zahlreiche ungelöste neue: *Ungewollte
Schwangerschaften Schwangerschaften trotz bester Absicht, gut aufzupassen… Noch nie gehört, Reflektor!
Meinen Sie, das sind mehrheitlich Teenies aus kath. Elternhaus? Nie im Leben! Laissez faire in Sachen
Sexualmoral ist die Frucht der aufgeklärten 68er. *Gebrochene Herzen Ach wie konnt’ ich’s vergessen:
Oft genug „gen…“ kann in der Tat auch zur Abstumpfung führen. Gilt übrigens für beide Geschlechter.
War jetzt aber wirklich nicht menschenverachtend gemeint. *„Vaterlose“ Kinder Wer zwischenmenschliche
Beziehungen und ihre biologischen Folgen als beliebig austauschbar betrachtet, muss dann eben auch für
die gesellschaftliche Mehrbelastung durch „alleinerziehende Eltern“ aufkommen. Aber macht nix, Reflektor:
Die Grünen kümmern sich d’rum! *Üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho)
Ha…, bedarf keines weiteren Kommentars. Ist augenscheinlich das insgesamt vorherrschende Männerstereotyp.
Warum wohl? Das Sein prägt das Bewusstsein. Nicht so viel Marx lesen, Reflektor! Schadet nur der Urteilskraft.
* Problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau) … entwickeln sich zwangsläufig
als Folge sexueller Zügellosigkeit!
Christian Hüller Hier schreibt zuweilen ein Christian Hüller- Seine Weisheiten sind echte Brüller!
Zuweilen reißt er solche Possen: Tränen vor Lachen hab’ich vergossen! Vor soviel Witz zieh’ich den Hut-
Das braucht Ausdauer, erfordert Mut. Ich hoffe, dass er nicht vergisst, Zu sagen, dass er Komiker ist!
@ Methusalix >>Sag’ ich doch; von Liebe keine Ahnung, nach dem Motto: nur wer sich dem katholischen Moraldiktat
unterwirft, liebt richtig. Alles andere ist Demütigung und Schweinerei.<< Methusalix, von Ihnen habe
ich nun schon oft genug Kostproben von Sinnentstellungen und Verzerrungen meiner Äußerungen erhalten;
das gehört wohl zu Ihrer TAKTIK. Aber lassen Sie’s sich offen sagen: das ist ÄRMLICH, und Ironie ist
Ihnen scheint’s sowieso völlig fremd. Katholiken sind Dumpfbacken, und wer sind Sie? Die Oberd…?
#24 methusalix † 16:58:45 | Sonntag, 14. Januar 2007
fünf Zeichen als Titel Ich kann nur hoffen, dass Seine Eminenz diese medizinischen Untersuchungen, die
im New England Journal of Medicine content.nejm.org/…ent/full/354/25/2642?andorexacttitl… am 22. Juni
2006 veröffentlicht wurden, nicht kennt. Er würde sich sonst einer absichtlichen Lüge schuldig machen,
die viele Gläubige, die ihm vertrauen, die Gesundheit oder gar das Leben kosten kann. In fundamentalkatholischen
Kreisen würde man Zeter und Mordio schreien. Der wissentliche und vorsätzliche Gebrauch von Latexhüllen
verletzte den Ehezweck der Fortpflanzung. Der wissentliche und vorsätzliche nicht-Gebrauch von Kondomen
verletzt die Gesundheit, das Leben und damit die Würde des Menschen. Christian Hüller: Praktisch Solange
wir Menschen eben unsere Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus. Echt katholisch,
Herr Hüller! Von Liebe keine Rede, aber woher soll ein „guter“ Katholik auch wissen was Liebe ist. Zuerst
darf er nicht und dann muss er; das ganze auf Westfälisch: „Was du früher musstest bichten, dat sin
jetzt die Pflichten!“ Da kann (und soll) ja keine Liebe wachsen. Christian Hüller: @ Freddie Salopp gesagt:
Geht wohl in Ordnung – solange hier keine Schweinereien passieren, durch die ein Partner wider Willen
gedemütigt wird. Sag’ ich doch; von Liebe keine Ahnung, nach dem Motto: nur wer sich dem katholischen
Moraldiktat unterwirft, liebt richtig. Alles andere ist Demütigung und Schweinerei.
#23 Gallowglas 16:39:41 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Nanny Ogg Könnten Sie mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist?
Warum sollte ein Paar nicht ungeniert und hemmungslos „verkehren“ dürfen und damit ihrem Trieb nachgeben?
Das Problem ist, daß unsere fundamentalistischen Katholenfreunde (aber auch ihre Kollegen bei den evangelikalen
Christen und Moslems) den Menschen gerne auf das Niveau von Tieren beschränken würden, denn auch bei
den meisten Tierarten, mit Ausnahme einiger höheren Primaten, beschränkt sich Sex auf das von den Fundis
favorisierte „Kindermachen“. Dumm nur, daß der Mensch über dem tierischen Fortpflanzungstrieb steht,
und Sex auch z.b. als Liebesbekundung und zum Spaß haben kann
@ Christian Hüller *ungewollte Schwangerschaften *gebrochene Herzen *„vaterlose“ Kinder *üble Männerbilder
(der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho) * problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe;
Entwertung der Frau) * Geschlechtskrankheiten usw. Also ungewollte Schwangerschafte und Geschlechtskrankheiten
sind bei richtigem Gebrauch sehr gering… Dies aber nur am Rande Vaterlose Kinder, „üble“ Männerbilder
und „problematische“ Frauen sind Probleme der Gesellschaft nicht der Kondome. Hier spielt eben wieder
mit rein, dass man gefälligst kein Sex haben sollte. Und auch an gebrochenen Herzen kommt man nicht vorbei…
#19 Agathenon † 16:16:51 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor An der Kellnerin könnte sich so mancher ein Beispiel nehmen! So ginge es ja schließlich
auch. Und jetzt werde ich erst mal unsere Gartenmauer überarbeiten… habe Senkblei und Winkelmaß schon
zur Hand! Bis später dann.
@Agathenon Danke, es war ein sehr netter Abend- mit einer witzigen Kellnerin: „So vom Hinschaun möchte
ich mit jedem von Euch flirten, aber ich hab’das Gefühl, es macht keinen Sinn?!“ Danke für die lustige
Fortführung der Freimaurer-Diskussion. Und schön, wie hier jemand (Herr Hüller) wieder seine eigenen,
schlechten Phantasien zum Ausdruck bringt: üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer
und Macho) problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau) Schade nur, dass er
diese düsteren Visionen gleich auf alle projizieren will…So, jetzt ein Spaziergang in der untergeheden
Sonne!!! Schönen Naschmittag…ähhh…Nachmittag!!!
#17 Agathenon † 15:45:57 | Sonntag, 14. Januar 2007
Wie war das Abendessen, Reflektor? :)3 Ich hoffe, es hat geschmeckt. Übrigens hat Dr.Fux das Rätsel,
was uns in Dr.Hegers Augen zu Freimaurern macht, gelöst. Jedenfalls ist die Schrebergartentheorie www.kreuz.net/…ticle.4516-page.html
logischer als alle Beiträge vom Doc bzw.dessen Nichtantworten! Bis später dann.
@ Freddie >>Könnten Sie mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist?<<
Salopp gesagt: Geht wohl in Ordnung – solange hier keine Schweinereien passieren, durch die ein Partner
wider Willen gedemütigt wird. >>Bewusst alles falsch verstehen und stets die Radikalposition vertreten…<<
Wieso alles falsch verstehen? Lieber kreuz.net-Freund, die Kondompropganda wird eben rasch zur Augenwischerei!
Das sollten Sie einfach zur Kenntnis nehmen! Den Leuten wird suggeriert, es gehe schon alles in Ordnung,
wenn sie bei ihren Seiten- und Fehltritten nur Kondome verwendeten… Die Folge ihrer Fehl- und Seitentritte
sind *ungewollte Schwangerschaften *gebrochene Herzen *„vaterlose“ Kinder *üble Männerbilder (der Mann
als triebgesteuerter Aufreißer und Macho) * problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung
der Frau) * Geschlechtskrankheiten usw. Soweit schon gedacht? Oder mit einem Bild aus der Umweltproblematik:
Kondome sind wie Filter, die den Kohlendioxidausstoß verringern. Die eigentliche Lösung des Treibhauseffekts
muss woanders liegen: Energiesparen und (wortwörtlich) alternative Energiegewinnung. Ich hoffe, mich
jetzt klarer ausgedrückt zu haben…
Enthaltsamkeit zur Vermeidung von AIDS? Gefährliche Naivität! Die Erfahrung lehrt uns, dass der Mensch
seine Sexualität nicht nur als Mittel der Arterhaltung sieht (mal von denen abgesehen, die vor dem Schlafengehen
80 Bibeln zwischen sich und ihrem Partner als Keuschheitsgürtel aufschichten). Hier also mit dem Argument
Enthaltsamkeit als probate Alternative zu einer Kondomfabrik zu kommen, ist arg weltfremd. Dann bitte
auch das Auto stehen lassen, denn: Keine Autos=viel weniger CO2-Ausstoss. Dann bitte kein Papier verwenden,
denn: Holzindustrie vernichtet Bäume & zerstört Lebensräume. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
ABER: Seit die Bibel verfasst wurde, hat sich die Menschheit nicht nur in ihrer Anzahl verändert. All
die Gegner der Errungenschaften, die mit dieser Entwicklung einhergehen, mögen doch nicht länger deren
Nutznießer sein, sondern -als gutes Beispiel vorangehend- eine stromlose Hütte im Wald beziehen und
konsequente (!) Enthaltsamkeit üben. Aber nicht nur beim Sex!
@ Christian Hüller Ja, ja man kann auch bewusst alles falsch verstehen und stets die Radikalposition
vertreten. Nur, so ist das Leben eben nicht. Schade.
Bekenntnis zur Dummheit Es ist schon erstaunlich, dass eine Redaktion sich bereits in einer Überschrift
zu Ignoranz und Blindheit bekennt. Gestärkt durch die Kommentare einiger Steinzeit-Maulhelden, erreicht
sie dabei ein Niveau, für das sich sogar eine Bildzeitung schämen würde. Leute: Seid beruhigt!! Solche
Artikel sorgen dafür, dass die Macher und der Seite und die Befürworter ihrer verworrenen Thesen letztlich
als Spinner abgestempelt werden. Ich sage bewußt nicht religiöse Spinner, denn mit religiöser Wahrnehmung
hat das alles nichts zu tun. Dahinter stehen ganz andere Antriebsmechanismen…
… @Athanasius: Gallowglass hat schon alles gesagt. Der Artikel hat nix mit Abstinenz zu tun. Solange
wir Menschen eben unsere Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus. Könnten Sie
mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist? Warum sollte ein Paar
nicht ungeniert und hemmungslos „verkehren“ dürfen und damit ihrem Trieb nachgeben? Und kommen Sie mir
bloß nicht mit einem Bibelzitat.
#11 Gallowglas 13:38:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Athanasius: Pech nur, daß sich dein Zitat auf Verhütung mittels „cervical mucus“, einer Form der sog.
„natürlichen Verhütung“, bezieht. Bei dieser Mehtode dürfen die Partner, bis auf einige wenige Tage
im Monat, sooft poppen, wie sie wollen, weil eine Empfängnis nur an eben diesen wenigen Tagen möglich
ist. Von „Enthaltsamkeit“ kann also absolut nicht die Rede sein … Mit AIDS & Co kann man sich trotzdem
anstecken, bei dieser Methode ist die Gefahr sogar recht hoch. Am Gummi führt halt kein Weg vorbei …
Praktisch >>Sicher, die beste AIDS-Prophylaxe ist Enthaltsamkeit. So lange wir Menschen aber eben Menschen
und somit fehlbar sind, sind Gummies eben die zweitbeste Verhütung.<< Solange wir Menschen eben unsere
Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus. Und damit es uns nicht „umhaut“ [bzw.
wir schadhafte Nebenwirkungen unbeschadet überstehen], verwenden wir eben Kondome. Ist doch praktisch,
gell? Und dann wiegen wir uns NOCH in einer falschen Sicherheit, dass bei der Auslebung der Triebe alles
gut gehen wird. Nix gegen die Kondomfabrik. Aber gleichzeitig sollte die Regierung Plakate finanzieren:
„Unzucht tötet“. Damit niemand sagen kann, er oder sie hätte es nicht gewusst. Für unsere bildfixierten
Mitmenschen vielleicht noch mit Bild.
@nanny ogg „Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz
ist.“ Achja? Und welche „Experten“ erkennen dies an? Gibt es Zahlen zum Pearl Index von Abstinenz? Schon
1993 hat R. Ryder im British Journal of Medicine dies „Natural family planning“: effective birth control
supported by the Catholic Church. www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=… veröffentlicht.
Besonders interessant erscheint mir dieser Absatz zu sein, der Ihre Frage nach dem Pearl Index beantwortet:
A WHO study of 869 fertile women from Australia, India, Ireland, the Philippines, and El Salvador found
93% could accurately interpret the ovulatory mucus pattern, regardless of education and culture. The probability
of pregnancy among women using the cervical mucus method and having intercourse outside the fertile period
was .004. Die hier angeführte Wahrscheinlichkeit ist annähernd ident jener mit oralen Kontrazeptiva.
Lieber Wiener, dass die nigerianische regierung natürlich nicht „mehr aids“ will, sei nur mal so nebenher
bemerkt – aber dafür passt die (bewusst falsche / hetzerische / verlogene – nicht zutreffendes bitte
streichen) schlagzeile perfekt zu +.net. Es ist hat so ähnlich wie unsere bundesrepublikanische Regierung,
die angeblich weniger Arbeitslosigkeit will, aber alles dafür tut, dass sie steigt, die angeblich weniger
Staatsverschuldung will, es aber schon als Erfolg feiert, wenn in einem Jahr die Neuverschuldung mal geringer
ausfällt, die angeblich für das Recht auf Leben ist, aber die Abtreibung verteidigt, die angeblich mehr
Geburten will, abe alles tut um die Familien zu zerstören. Alles allerdings nicht aus Willensschwäche,
sondern aus politischem Kalkül.
#6 Problemsucher 11:59:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
Super Artikel … Abstinenz ist mit Sicherheit die beste Methode, sich vor einer Ansteckung mit AIDS zu
bewahren – doch die Menschen leben nicht abstinent. Schon gleich gar nicht in den afrikanischen Staaten,
wo ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung sehr jung ist und somit das Leben geniessen will. WÄREN die
Menschen abstinent, dann wäre das die beste Methode. Die Menschen SIND aber nicht abstinent, also ist
die Abstinenz auch keine gute Methode, sich vor AIDS zu schützen.
es ist wieder… … mal so weit : die grenze ist überschritten eigentlich müßte man den menschenverachtenden
und unchristlichen machern von kreuz.net den staatsschutz auf den hals hetzen…
… „Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“
Achja? Und welche „Experten“ erkennen dies an? Gibt es Zahlen zum Pearl Index von Abstinenz?
Blanker Unsinn Unseriöser und tendenzieller kann eine sog. Berichterstattung ja wohl nicht sein. Eine
Frechheit ist das. Als ob eine Regierung mehr AIDS wolle. Purer Blödsinn. Liest man dann den Text, stellt
sich flugs heraus, dass die Regierung genau das Gegenteil will. Und nur, weil hetz.net den Weg der Regierung
für falsch hält, titeln die modernen Kreuzritter so einen Stuss. Sicher, die beste AIDS-Prophylaxe ist
Enthaltsamkeit. So lange wir Menschen aber eben Menschen und somit fehlbar sind, sind Gummies eben die
zweitbeste Verhütung. PS. Ich hoffe, die +.netter leben enthaltsam.
naive frage was soll denn das untere bild mit dem thema zu tun haben? im ganzen artikel ist nicht die
rede von homosexualität. oder habe ich da etwas überlesen? es gibt übrigens auch durchaus attraktive
frauen und männer, die sich ebenfalls für „safe sex“ einsetzen. und es gibt sogar bischöfe und moraltheologen,
die den gebrauch von kondomen als das geringere übel betrachten im vergleich zu einer möglichen ansteckung
mit hiv. ps: dass die nigerianische regierung natürlich nicht „mehr aids“ will, sei nur mal so nebenher
bemerkt – aber dafür passt die (bewusst falsche / hetzerische / verlogene – nicht zutreffendes bitte
streichen) schlagzeile perfekt zu +.net.