Kondome
Die Regierung will mehr AIDS
Die nigerianische Regierung unterstützt eine Maßnahme zur besseren Verbreitung der AIDS-Seuche. Dafür soll auch viel Geld aus dem Fenster geworfen werden.
Anthony Olubunmi Kardinal Okogie
Anthony Olubunmi Kardinal Okogie
(kreuz.net, Lagos) Der Erzbischof von Lagos, Anthony Olubunmi Kardinal Okogie (70), hat die Errichtung einer Kondomfabrik in der Stadt Yenagoa im Süden des Landes scharf kritisiert.

In seiner Neujahrsansprache erklärte der Erzbischof, daß allgemein bekannt sei, daß das Kondom keinen sicheren Schutz vor HIV/AIDS biete.

„Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“

Kardinal Okogie wundert sich, daß die nigerianische Regierung die Verbreitung des Virus durch den Gebrauch von Gummihüllen unterstützt und gleichzeitig behauptet, der Ausrottung von AIDS verpflichtet zu sein.

Meinung eines Homo-Ideologen: "Kondome retten Leben"
Meinung eines Homo-Ideologen: „Kondome retten Leben“
Er rief die Mitglieder der Regierung auf, den Bau der Kondomfabrik noch einmal zu überdenken, um eine „gesunde Nation“ zu gewährleisten.

Das Projekt wird von einer ‘Nicht-Regierungs-Organisation’ aus den USA unterstützt. Diese beschäftigt sich mit der Propagierung des Gebrauchs von Kinderverhütungsmittel in Entwicklungsländern.

Bereits im Januar des Vorjahres sprach sich Kardinal Okogie gegen Kondome aus. Diese würden unmoralisches Verhalten, Geschlechtsverkehr auf Nachfrage, Promiskuität, Unverantwortlichkeit und Prostitution fördern.

Der wissentliche und vorsätzliche Gebrauch von Latexhüllen verletzte den Ehezweck der Fortpflanzung.
      
63 Lesermeinungen
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#64   HeinrichvonOfterdingen   19:02:48 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber Maxxx,
ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig:
Ich weiß warum Sie den Vergleich für unzulässig halten: Unzutreffend können Sie nicht schreiben, weil er zutreffend ist. Daher machen Sie es wie die Politiker: Sie sagen unzulässig und wollen mir damit in Ermangelung von Gegenargumenten das Wort verbieten.
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.
Nun tun Sie doch nicht so, als ob in Afrika nicht gesoffen und in betrunkenem Zustand Auto gefahren würde. Die Leute von beidem und der gefährlichen Verbindung von beidem abzuhalten ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.
Das kommt wohl auf das Land an. In Deutschland vielleicht. In Nigeria wäre ich mir da nicht so sicher.
Meiner Frage weichen Sie aber aus. Darf man etwas empfehlen, was erhebliche Gefährdungen beinhaltet, nur aus der Feigheit „weil die Leute das was sie wirklich schützt eh nicht befolgen“? Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Wenn man die Leute nicht davon abhalten kann mit Stöckelschuhen auf die Berge zu gehen, soll man da nicht empfehlen, dass sie wenigstens ein Handy mitnehmen? Oder soll man gleich das Sichere empfehlen?
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#63   maxxx.bln   18:01:12 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber HeinrichvO,
ich halte Ihren Vergleich aus mehreren Gründen für unzulässig:
-Es handelt es sich bei Sexualität um ein menschliches Grundbedürfnis, dass man nicht einfach ausschalten kann. Zu glauben, die Menschen in Nigeria würden sich durch einen Appell davon abhalten lassen, Sex zu haben, ist nicht sehr realistisch.
-Das Risiko, sich oder andere beim Autofahren im betrunkenen Zustand zu verletzen, ist ungleich größer als das Risiko, sich bei geschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV anzustecken.
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#62   HeinrichvonOfterdingen   14:37:14 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber Maxxx,
was würden Sie von der Empfehlung halten, wenn man betrunken Auto fährt, wenigstens langsam zu fahren, weil sich dadurch Unfälle vermeiden lassen. Nicht so sicher zwar wie wenn man das Auto stehen läßt, aber immerhin sicherer als wenn man mit vollem Tempo loszischt.
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#61   maxxx.bln   13:27:57 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Einfach nur infam und dämlich…
Wenn ich diesen Artikel richtig verstehe, empfiehlt der Erzbischof von Lagos, keine Kondome zu verwenden, weil diese keinen 100 %-igen Schutz vor Aids bieten würden. Statt dessen empfiehlt er sexuelle Abstinenz. Aufgrund des unsäglichen Titels „Regierung will mehr AIDS“ gehe ich davon aus, dass sich kreuz.net dem anschließt.
Es mag ja sein, dass Kondome keinen 100 %-igen Schutz bieten, nur minimiert sich das Ansteckungsrisiko für HIV eben durch Verwendung von Kondomen drastisch. Der Ratschlag der Abstinenz ist dabei so hilfreich wie ein Kompass am Nordpol, und das aus mehreren Gründen:
-Selbst, wenn einzelne HIV-Infizierte sich tatsächlich daran halten würden, so würde die große Mehrzahl es garantiert nicht tun und – mangels Kondomen – das Virus weiter verbeiten.
-Die meisten Nigerianer dürften gar nicht wissen, ob sie HIV-infiziert sind, weil sie gar keine Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Wollen Sie denen pauschal Abstinenz verordnen?
-Da die Doktrin der katholischen Kirche ja noch nicht einmal Selbstbefriedigung erlaubt, ist die Forderung nach Abstinenz ganz und gar lächerlich. Warum? Weil sich ein fundamentaler menschlicher Trieb nicht gänzlich unterdrücken lässt. Starke Indizien, die das belgen, finden sich übrigens ganz leicht per google.de: Einfach die Suchwörter „St. Pölten; Priesterseminar; Bubendummheiten“ eingeben.
Aber ichch lasse mich gerne eines Besseren belehren. Derjenige in diesem Forum, der noch nie Selbstbefriedigung betrieben hat, möge sich b…
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#60   obelix †   11:23:08 | Sonntag, 21. Januar 2007
als methusalix @C. Hüller
Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid?
Da bin ich mir fast sicher!
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Ganz bestimmt!
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Fragen Sie doch mal nach beim Verein katholischer Priester und ihrer Frauen www.nordwest.net/vkpf/.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
Natürlich ist es möglich. Aber ein Arzt, der noch nie ein Skalpell in der Hand hatte, möge sich bitte von Herzklappen-Operationen fernhalten. Ebenso ein Zölibatär von Einmischung in die Liebe anderer Menschen.
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#59   Christian Hüller   21:21:19 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Methusalix
>>Herr Hüller scheint allen ernstes die zwangszölibatären Kleriker als die Experten für komplexe und zentrale zwischenmenschliche Beziehungen, nein nicht im Arbeitsrecht oder bei Dienstverträgen, sondern auf dem Gebiet der Liebe und Sexualität, das diesen ja kraft Amtes zur Gänze (schön, nicht? Das Gegenteil von „verkürzt“) verwehrt ist, zu halten.<<
Meinen Sie, die wüssten nicht bescheid?
Meinen Sie, die hätten da gar keine Erfahrung?
Leider fehlen empirische Daten, aber gerade heutzutage dürfte das wohl nicht (mehr) zutreffen.
Und im Übrigen: Nur weil Sie sich kein zölibatäres Leben vorstellen können, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch grundsätzlich nicht möglich ist.
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#58   Gunsenum   09:00:23 | Mittwoch, 17. Januar 2007
UNERTRÄGLICH!
Dieser Kardinal gehört mit dem Teppichklopfer um den Kongosee gejagt! es ist unfassbar zu behaupten, dass Kondome das HIV-Virus verbreiten würden. ICh möchte gar nicht in die moraltheologischen Fragen abdriften, bloß ist es ja wohl hinreichend bekannt, daß das Kondom eines von mehreren Mitteln ist, der Immunschwäche Einhalt zu gebieten. Dieser bornierte Kirchenfürst macht sich gar nicht klar, dass es kraft seiner Autorität bildungsfernere Menschen verwirrt.
UNFASSBAR!
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#57   Kurt K.   01:38:38 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne Kondom) infiziert, der ist selbst schuld.
Natürlich ist der/diejenige selber schuld. Wer denn sonst?! Aber diese Erkenntnis hilft in der Realität leider nicht weiter.
Nehmen sie z.B. folgende Situation an (zugegebenermassen eine extreme Situation ;-) ): Mutter mit Kind, Vater nicht mehr da, tot (Bürgerkrieg, AIDS oder irgendwas anderes) oder abgehauen oder sonst was. Die Mutter arbeitet als Prostituierte, weil sie sich und ihr Kind nicht anders zu ernähren weiss. Nun erkrankt die Mutter mangels Kondomen an AIDS. Mutter stirbt, Kind leidet darunter (ich male jetzt mal nicht aus, was alles passieren kann dann).
Nun kann man sich da nicht einfach raushalten mit dem Satz „selbst schuld“. Bei der Mutter mag das noch (vielleicht – bevor man sein Kind und sich verhungern lässt, macht man einiges) zutreffen, aber spätestens beim Kind ist das nicht mehr so.
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#56   sca   01:11:00 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Kurt:
Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben soll, aber es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können zu einem für sie angemessenen Preis. Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich.
Das stimmt schon!
Aber auch dieser Aspekt spricht nun wieder für Enthaltsamkeit, denn diese ist gratis. ;-)
Und da man realistischerweise nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf jeden Fall eine deutliche Unterstützung der AIDS – Bekämpfung.
Jein.
So hart das klingt: wer sich nicht enthält und sich somit (mit oder ohne Kondom) infiziert, der ist selbst schuld.
Leute, die sich auf andere Weise infiziert haben, zB durch Bluttransfusionen oder durch eine aidskranke Mutter, sind von dieser Kritik natürlich ausgenommen, und diese sollten auch entsprechende medizinische Hilfe erhalten können.
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#55   Kurt K.   01:00:43 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
Sie haben gewiss in einer Weise Recht.
Ich meine auch nicht, dass man Kondombenutzung offensiv bewerben soll, aber es muss die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Leute überhaupt Kondome erwerben können zu einem für sie angemessenen Preis. Das ist in vielen afrikanischen Gegenden bisher leider nicht möglich. Und da man realistischerweise nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen sich enthalten, ist das auf jeden Fall eine deutliche Unterstützung der AIDS – Bekämpfung.
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#54   sca   00:53:06 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Kurt:
Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt.
Das hab ich auch nicht behauptet! :-)
Ich habe es nur angeführt, weil sehr oft solche Unterstellungen kommen. Es war nicht auf Sie bezogen, sondern allgemein gemeint.
Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt.
Klar, das ist Spekulation! ;-)
Aber rein unter dem Aspekt der Bewußtseinsbildung sind (Auch-)Kondomprogramme insofern weniger effektiv, als sie suggerieren, daß Promiskuität „eh okay“ sei und dazu führen, daß sich die Leute in falscher Sicherheit wähnen. Sie verleiten zu promiskuitivem Verhalten, das ja bekanntlich die Hauptübertragungsquelle ist. Sie packen das Problem also nicht an der Wurzel.
Somit wäre es inkonsequent, einerseits Enthaltsamkeit zu propagieren und andererseits durch „unterstützende“ Kondomverteilung zu suggerieren, „ihr dürft eh promiskuitiv sein“.
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#53   Kurt K.   00:23:19 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ sca
Vorweg: Ich habe nichts von „böser Kirche“ gesagt.
„gleich abstinent leben und nur innerhalb einer äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Ansteckungauf Null“
Dem kann ich nur beipflichten. Wer würde das nicht? Nur glaube ich nicht, dass das in Europa (noch?) gilt. Daher muss es im Grunde mit der Nutzung von Kondomen (und natürlich mit der fortschrittlicheren Medizin, die uns in Europa erlaubt, Ansteckungen schneller zu erkennen).
Dieses Land hat statt auf Kondomverteilungs- auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches Tief erreicht hat
Die Rate wäre evtl. noch tiefer, hätten sie auf BEIDES gesetzt. Aber das ist natürlich spekulation.
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#52   sca   23:39:15 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Kurt:
Fragen Sie sich, warum AIDS in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich wegen der Kondome. Denn die Europäer haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex.
Jein.
Das Kondom verringert die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung mit HIV um einen gewissen Faktor. Bis zu einem gewissen Grad liegt es sicher daran, daß in Europa das Kondom verbreiteter ist als in Afrika.
Aber:
Würde man, anstatt aufs Kondom als Allheilmittel zu setzen und sein Leben einer dünnen Gummihaut anzuvertrauen, gleich abstinent leben und nur innerhalb einer äußerst monogamen (Ehe-)Beziehung Geschlechtsverkehr praktizieren, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung auf Null. Voraussetzung ist natürlich, daß auch mein Ehepartner nicht HIV-positiv ist, aber mit jemandem, von dem ich weiß, daß er AIDS hat, würde ich auch mit 10 Kondomen nicht schlafen wollen.
Tu ich es trotzdem, bin ich, so hart es klingt, selber schuld, wenn ich mich anstecke. Da kann dann „die böse Kirche“ nichts dafür, wenn ich nicht nach ihrer Lehre lebe…
Zurück zum Thema Afrika: auch Uganda liegt bekanntlich auf diesem Kontinent. Dieses Land hat statt auf Kondomverteilungs- auf Enthaltsamkeitsprogramme gesetzt. Mit dem Resultat, daß die HIV-Rate ein historisches Tief erreicht hat – während in Rhodesien und dem Betschuanaland die Menschen trotz (?) Kondomen sterben wie die Fliegen…
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#51   Flauschi   23:38:09 | Dienstag, 16. Januar 2007
Willkommen auf kreuz.net!
:-] Vermutlich hält diese Seite für Sie als Neueinsteiger noch einige Überraschungen bereit. Ging mir genauso. Trinken Sie einen mit? www.kreuz.net/…ticle.4550-page.html
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#50   Kurt K.   23:26:44 | Dienstag, 16. Januar 2007
Geschlechts- und Autoverkehr
Ich fand die Seite Kreuz.net, weil ich (wegen eines Gespräches mit einem Bekannten) im Netz nach „Evolution“ und „Kirche“ suchte, um mir ein Bild zu machen, was die Kirche dazu sagt. Dann fand ich den Beitrag „Die Regierung will mehr AIDS“ und las ihn anfangs mit leichter Belustigung, da ich ihn aufgrund des Titels für einen Scherz hielt. Erst als ich dann die Lesermeinungen las, merkte ich, dass der Artikel anscheinend ernst gemeint ist.
Deshalb möchte ich ihnen (v.a. den Gegnern des Kondoms) hier meine Meinung aufdrängen:
Vorweg: Sie (also die Kritiker) haben wahrscheinlich durchaus Recht, dass das Kondom den Verfall der Sexualmoral beschleunigt. Leider ist es aber so, dass der Mensch nicht perfekt ist und „Umerziehung“ nicht klappt (haben schon die Kommunisten gemerkt) der Mensch hat leider Bedürfnisse, die sich nicht so einfach abstellen lassen. Dazu gehört auch Sex zu haben. Gerade bei jungen Menschen. Und wenn man sich die demografische Entwicklung in Afrika besieht, fällt auf, dass dort überdurchschnittlich viele junge Menschen leben.
Auch wenn der Gebrauch von Kondomen zweifellos schlechter ist als Abstinenz, so ist es das kleinere Übel. Um das Leid, welches AIDS dort über die Menschen bringt (gerade die Kinder!), einzudämmen müssen neben anderen Kampagnen auch Kondome angeboten werden. Fragen Sie sich, warum AIDS in Afrika so häufig und in Europa viel seltener ist! Hauptsächlich wegen der Kondome. Denn die Europäer haben wahrscheinlich auch nicht weniger Sex.
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#49   Bonjour   23:35:17 | Montag, 15. Januar 2007
Stimme der Vernunft
Passt! :)3
Erinnert an frühere Zeiten mit dem vortrefflichen Legesleg…
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#48   methusalix †   23:01:21 | Montag, 15. Januar 2007
Sie haben teilweise recht, Reflektor.
Dieses Wort, das Herr Hüller so gerne benützt, kommt auch bei den Klerikern oft vor und das „verkürzen“ von irgendwas ist auch deren Stil.
Viel schlimmer erscheint mir dies:
Christian Hüller: @ Stimme der Vernunft Das Problem Ihres … Vergleichs liegt darin, dass man so etwas Komplexes und Zentrales wie zwischenmenschliche Beziehungen…
Herr Hüller scheint allen ernstes die zwangszölibatären Kleriker als die Experten für komplexe und zentrale zwischenmenschliche Beziehungen, nein nicht im Arbeitsrecht oder bei Dienstverträgen, sondern auf dem Gebiet der Liebe und Sexualität, das diesen ja kraft Amtes zur Gänze (schön, nicht? Das Gegenteil von „verkürzt“) verwehrt ist, zu halten.
Da haben sich die Böcke höchstselbst zu Gärtnern usurpiert.
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#47   Reflektor   19:23:32 | Montag, 15. Januar 2007
@Stimme der Vernunft
Ich finde den Vergleich prima! Er ist auch nicht aus der Luft gegriffen: In beiden Fällen werden Maßnahmen, die dem Schutz menschlicher Gesundheit dienen, in Frage gestellt.
Nur schade, dass Ihr Hinweis satirischer Natur ist und der kreuz.net-Artikel ernst gemeint.
Herr Hüller braucht hin- und wieder eine Möglichkeit, dass Wort utilitaristisch zu verwenden. Das scheint ihm zu gefallen (~ist mir schon früher aufgefallen, hihi). Auch, wenn es in diesem Kontext nicht so gut passt.
Immerhin: Er führt den Beweis an, dass ein elaborierter Schreibstil nicht zwangsläufig inhaltliche Glanzlichter erzeugt. Geben wir ihm also Gelegenheit, weiter daran zu arbeiten!
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#46   Christian Hüller   18:52:10 | Montag, 15. Januar 2007
@ Stimme der Vernunft
Das Problem Ihres auf den ersten Blick zugegebener Weise sehr verfänglichen Vergleichs liegt darin, dass man so etwas Komplexes und Zentrales wie zwischenmenschliche Beziehungen nicht mit dem Fahren eines Autos vergleichen kann.
Genau da liegt die utilitaristische Verkürzung.
Im Übrigen war ich schon immer der Meinung, dass öffentliche Verkehrsmittel und Laufen sicherer als jede Gurtpflicht sind.
:-)
Man soll übrigens auch ankommen.
Des weiteren freut es mich immer wieder, wenn ich den selbst erklärten Rationalisten ein wenig Sand in’s Getriebe streuen kann.
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#45   freddie schenk   10:37:03 | Montag, 15. Januar 2007
1000 mal mehr
In Kassel waren am Wochenende Pfarrer und Laien beider Kirchen an einem Stand auf der „Hochzeitsmesse“ vertreten (s. www.hna.de/…_ja_ja_Ich_will.html) und haben Heiratswillige auf die Kirchen und die Botschaft Jesu Christi hingewiesen. Mal ehrlich: die haben 1000 mal (soviele Paare besuchten die Messe) mehr erreicht und getan, als all die Schwätzer und Trockengläubigen Redenschwinger hier auf kreuz.net.
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#44   stimme der vernunft †   09:06:35 | Montag, 15. Januar 2007
Skandal!
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland will mehr Verkehrstote!
Obwohl allgemein anerkannt ist, dass Sicherheitsgurte kein hundertprozentiger Schutz vor dem Tod im Straßenverkehr sind, will die Bundesregierung weiter auf der Gurtpflicht bestehen!
Dabei ist, wie Kardinal Dummschwätz betonte, der einzig sichere Schutz gegen den Verkehrstot, sein Bett nicht zu verlassen.
„Anstatt die unsicheren Sicherheitsgurte zu propagieren sollte die Bundesregierung darauf hinweisen, daß die Menschen ihre Betten nicht verlassen sollten“ sagte die Eminenz gegenüber hetz.net.
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#43   thaumaturgos   08:10:15 | Montag, 15. Januar 2007
…Übrigens, ein Kondom schützt (nur) zu einer Wahrscheinlichkeit von 85% vor Aids …
ist es nicht besser, wenn 85% sicher sind als 100% die man doch nie erreicht?
und, AIDS bekkommen nicht nur homosexuelle … aber hass.net hat da seine eigene wirklichkeit :-)
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#41   Udalricus   01:22:05 | Montag, 15. Januar 2007
agmen hat recht
Ich schließe mich der Meinung von agmen an, ich wundere mich aber darüber, dass diese Erkenntnis so wenig bekannt ist.
Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber diese weltweite Ignoranz gegenüber dem offensichtlichen Zusammenhang „Kondome verhindern nicht AIDS, sondern vermehren es!“ ist mir verdächtig.
Weiß jemand mehr darüber?
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#40   methusalix †   01:00:58 | Montag, 15. Januar 2007
@ C. Hüller
Christian Hüller: @ Reflektor
Frau will nun alles haben, was Mann auch hat.
Das kann ein braver Katholik natürlich auf keinen Fall zulassen! Wo kämen wir denn da hin? Da könnte ja jede kommen!
Und wenn Hollywood in Deutschland meist sehr gut ankommt, müssen die dort dargestellten Männer- und Frauentpyen doch wohl irgendwie anziehend wirken.
Also irgendwie scheinen Sie mit den Gefühlswelten der Menschen nicht zurecht zu kommen. Machen Sie sich nichts draus, das ist bei jedem guten Katholiken bis zum Papst so.
Die geweihten dürfen sogar kraft Amtes keine Ahnung von menschlichen Gefühlen haben, geschweige denn welche verspüren.
Allerdings ist das keineswegs auf geweihte Männer beschränkt; es kann auch Frauen treffen. Ein sehr gutes Beispiel war Mutter Theresa.
Christopher Hitchens hat über sie geschrieben: Sie war keine Freundin der Armen. Sie war eine Freundin der Armut. Sie sagte, Leiden sind ein Gottesgeschenk. Sie verbrachte ihr Leben damit, die einzig wirksame Methode zur Bekämpfung der Armut zu torpedieren: dass Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht mehr wie lebendes Inventar zur Reproduktion zwingen lassen.
Also fangen Sie bitte an (oder versuchen Sie es wenigstens), zwischen Zelluloidgefühlen und wirklichen menschlichen Gefühlen zu unterscheiden. Was Hollywood da auf die Leinwand bringt, ist nicht die Realität! Auch wenn die Untergangspropheten Ihres Schlages, das so gerne hätten.
Mit Gefühl meine ich nur die, um die es hier geht: Liebe
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#39   Reflektor   22:43:16 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Hollywood-Werbepause- eine Gelegenheit, eine Frage zu stellen…
Herr Hüller, sie empfehlen:
Fragen Sie Prostituierte, wie diese Männer sehen.Da werden Ihnen die Augen aufgehen
Bei welcher Gelgenheit hatten Sie denn die Möglichkeit Prostituierte zu befragen? Sie scheinen ja zu wissen, wie die Damen über die Männerwelt denken…
(Sie müssen darauf nicht antworten- ich stichel nur ein bisschen!) ;-)
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#38   agmen   22:01:44 | Sonntag, 14. Januar 2007
Wieso hat Uganda im Kampf gegen Aids den größten Erfolg?
Weil die Regierung Ugandas die Menschen mit vielen Projekten, mit Unstützung der Amerikaner, dazu auffordert verantwortlicher also enthaltsamer zu leben.
Übrigens, ein Kondom schützt (nur) zu einer Wahrscheinlichkeit von 85% vor Aids. Deswegen sollte man das Kondom nicht irgendjemanden empfehlen. Höchstens sollte man es als das kleinere Übel bezeichnen.
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#37   Christian Hüller   20:34:06 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor
Das Problem bei Männer- und Frauenstereotypen bzw. den entsprechenden Verhaltensmustern ist, dass man sie häufig selbst nur schwer oder verzerrt wahrnimmt.
Sie wirken meist eher unterbewusst.
Im Übrigen auch deutlich entgrenzend.
Stichwort: Gender-mainstermaing.
Frau will nun alles haben, was Mann auch hat.
Und wenn Hollywood in Deutschland meist sehr gut ankommt, müssen die dort dargestellten Männer- und Frauentpyen doch wohl irgendwie anziehend wirken.
Insofern ist die Außenperspektive des Islam in jedem Fall beachtenswert.
Viel Spaß vor der Klotze!
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#36   durchfuxt   20:29:42 | Sonntag, 14. Januar 2007
Ob die Nigerianer nun
wegen Aids aussterben, ober weil Alle dort ab sofort enthaltsam leben, wie sich das einige hier wünschen, ist letztlich egal.
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#35   Reflektor   20:26:13 | Sonntag, 14. Januar 2007
Och Mensch…Herr Hüller!!
Hollywoodstreifen, Prostituierte und Muslime als Beweis dafür, dass Ihre These des verkommenen Männer- und Frauenbildes zutrifft???? Sie enttäuschen mich! Versuchen Sie mal, Ihren Wahrnehmungswinkel etwas zu vergrößern!
Niedlich, dass Sie den Koran zur Untermauerung Ihrer Thesen heranziehen. In seinem Namen finden noch heute Steinigungen von Frauen statt. Immerhin distanzieren sich die wirklichen Muslime von solchen Greueltaten- wie auch wirkliche Christen sich von hier so oft verfassten, verworrenen Anklageschriften distanzieren. Aber natürlich bleibt es immer Ihre Freiheit, die Abmessungen Ihres Horizontes selbst zu bestimmen. Um meinen Horizont kümmere ich mich. Weshalb ich mich jetzt auch mit gaaaanz lieben Grüßen in Richtung TV verabschiede. Hollywood ruft!!!!! :-]
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#34   Christian Hüller   20:11:29 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor
Geschickt, wie Sie nun wieder insinuieren, dass ich selbst dieses Frauen- oder Männerbild hätte.
Indessen: Fehlanzeige.
Aber führen Sie doch mal eine Feldbefragung durch:
Fragen Sie Prostituierte, wie diese Männer sehen.
Da werden Ihnen die Augen aufgehen…
Weiterhin:
Untersuchen Sie doch mal die großen Kinokassenschlager, vorzugsweise die „made in Hollywood“.
Welches Männerbild wird da vermittelt?
Und wie kommt es eigentlich, dass die Muslime in der westlichen Gesellschaft ein Sinnbild von Verrottung und Dekadenz sehen?
Das ist doch kein Zufall.
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#33   Reflektor   20:03:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Christian Hüller
Wirklich witzig:
Nicht so viel Marx lesen, Reflektor!
Nachdem sich hier jemand durch meine Argumentation an die NS-Zeit erinnert fühlte (!!!), bekam ich auch schon das
Siegel der Freimaurer angeheftet und Sie versuchen nun den KO-Schlag mit einem Verweis auf Marx-Nähe. Eieiei, da scheint sich in mir ja ein facettenreiches Bild des Werteverfalls zusammenzufügen. Köstlich!
Die von Ihnen angeführten Stereotype des Mannes als treibgesteuertem Macho und der Frau als Schlampe finde ich in meiner Nachbarschaft nicht. ich weiß nicht, in welchem Umfeld Sie leben und es tut mir leid, wenn dieses Bild dort für Sie entsteht. Aber dieses allseits verwendete Prinizp der Verallgemeinerung…cih finde, davon sollten Sie sich langsam mal trennen!
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#32   Christian Hüller   19:57:20 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor: Comment
Wenn die Regierung einseitig auf eine lächerliche Kondomfabrik setzt, wird sie in der Tat keine Probleme lösen, sondern die Probleme verschärfen und deren neue schaffen.
Denn abgesehen davon, dass man mit condomis erst einmal richtig umgehen muss, greifen all die negativen Begleit- und Folgerscheinungen, die ich weiter unten angerissen habe.
Wahrlich nicht der Weisheit letzter Schluss…, die von ihren hochgepriesene Kondomfabrik.
Die kath. Sexualmoral denkt eben in größeren Zusammenhängen, welche den postmodernen Utilitaristen
häufig einfach nur die Sprache verschlagen, nicht wahr Reflektor?
Am Ende muss die Komik aushelfen, um das
Unverständnis auszubügeln…
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#31   obelix †   19:55:53 | Sonntag, 14. Januar 2007
@C. Hüller
Nein Herr Hüller,
Katholiken sind Dumpfbacken, und wer sind Sie?
so generell kann man das ganz bestimmt nicht ausdrücken. Wenn aber jemand, so wie Sie und Ihre fundamentalistischen Kumpane dies immer zu tun pflegen, die Liebe immer nur und unter allen Umständen negativ sehen, ihr absolut nichts positives zugestehen, oder abgewinnen können, dann wehre ich mich mit allen Mitteln dagegen. Da habe ich auch schon öffentlich Streit mit einem Pfarrer angefangen, der alle Liebenden unter Generalverdacht der „Unzucht“ stellte und ihnen jedwede Schlechtigkeit, die er sich nur vorstellen konnte, andichtete, genau wie Sie das immer tun.
Ja ich weiss, dieses moderne Leben mit seinen Freiheiten, die alle missbraucht werden (können), ist für einen Traditionalisten schwer zu ertragen, aber da müssen Sie durch!
PS Die Oberdumpfbacke bin auf einem gaaaaanz anderen Gebiet! Sicher nicht auf diesem religiös-politischen Schlachtfeld.
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#30   Reflektor   19:43:16 | Sonntag, 14. Januar 2007
Teilweise richtig, Möchtergern-Kathole…
…aber die hier angesprochene Kondomfabrik landet in einer Region, in der es generell bislang schwierig war, an Kondome heranzukommen. Hinzu kommt, dass diese Fabrik auch einen symbolischen Wert hat: Es ist keine Sünde, ein Kondom zu benutzen. Denn auch solcher Humbug ist Menschen schon eingetrichtert worden- was einer epidemsichen Entwicklung dieser und anderer Krankheiten einen prima Nährboden garantierte. Das es weiterer und anderer Aufklärungskampagnen bedarf, steht außer Frage.
Und hoffentlich wird ein wirksames Mittelt gegen die Viren von jemandem gefunden, der auch Interesse an der Bekanntmachung dieses Stoffes hat. Denn für die Pharmaunternehmen sind die überteuerten Medikamente inzwischen ein einträgliches Geschäft geworden.
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#29   Christian Hüller   19:37:17 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor
Danke für’s Kompliment.
Aber Sie können es mir glauben, die kath. Sexualmoral bzw. ihre Vorbehalte gegen ein einseitiges Setzen auf künstliche Verhütung sind absolut berechtigt.
Ohne rechte Auffassung lösen „condomis“ keine Probleme, sondern schaffen zahlreiche ungelöste neue:
*Ungewollte Schwangerschaften
Schwangerschaften trotz bester Absicht, gut aufzupassen…
Noch nie gehört, Reflektor!
Meinen Sie, das sind mehrheitlich Teenies aus kath. Elternhaus?
Nie im Leben!
Laissez faire in Sachen Sexualmoral ist die Frucht der aufgeklärten 68er.
*Gebrochene Herzen
Ach wie konnt’ ich’s vergessen:
Oft genug „gen…“ kann in der Tat auch zur Abstumpfung führen.
Gilt übrigens für beide Geschlechter.
War jetzt aber wirklich nicht menschenverachtend gemeint.
*„Vaterlose“ Kinder
Wer zwischenmenschliche Beziehungen und ihre biologischen Folgen als beliebig austauschbar betrachtet,
muss dann eben auch für die gesellschaftliche Mehrbelastung durch „alleinerziehende Eltern“ aufkommen.
Aber macht nix, Reflektor: Die Grünen kümmern sich d’rum!
*Üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho)
Ha…, bedarf keines weiteren Kommentars.
Ist augenscheinlich das insgesamt vorherrschende Männerstereotyp.
Warum wohl?
Das Sein prägt das Bewusstsein.
Nicht so viel Marx lesen, Reflektor!
Schadet nur der Urteilskraft.
* Problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau)
… entwickeln sich zwangsläufig als Folge sexueller Zügellosigkeit!
Redaktion benachrichtigen
#28   möchtegern-kathole   19:29:59 | Sonntag, 14. Januar 2007
die Verbreitung von Aids …
… beweist doch, dass die überall propagierten, „modernen“ Anti-Aids-Konzepte mit Kondom nicht funktionieren.
Redaktion benachrichtigen
#27   Reflektor   18:31:37 | Sonntag, 14. Januar 2007
Christian Hüller
Hier schreibt zuweilen ein Christian Hüller-
Seine Weisheiten sind echte Brüller!
Zuweilen reißt er solche Possen:
Tränen vor Lachen hab’ich vergossen!
Vor soviel Witz zieh’ich den Hut-
Das braucht Ausdauer, erfordert Mut.
Ich hoffe, dass er nicht vergisst,
Zu sagen, dass er Komiker ist!
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#26   Agathenon †   18:22:26 | Sonntag, 14. Januar 2007
Ja, Aurelius, die Seite ist aufschlußreich!
Auch wenn die Kochrezepte nach wie vor Spitzenreiter sind… :-D aber nichts für ungut!
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#25   Christian Hüller   17:13:32 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Methusalix
>>Sag’ ich doch; von Liebe keine Ahnung, nach dem Motto: nur wer sich dem katholischen Moraldiktat unterwirft, liebt richtig. Alles andere ist Demütigung und Schweinerei.<<
Methusalix, von Ihnen habe ich nun schon oft genug Kostproben von Sinnentstellungen und Verzerrungen meiner Äußerungen erhalten; das gehört wohl zu Ihrer TAKTIK.
Aber lassen Sie’s sich offen sagen: das ist ÄRMLICH, und Ironie ist Ihnen scheint’s sowieso völlig fremd.
Katholiken sind Dumpfbacken, und wer sind Sie?
Die Oberd…?
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#24   methusalix †   16:58:45 | Sonntag, 14. Januar 2007
fünf Zeichen als Titel
Ich kann nur hoffen, dass Seine Eminenz diese
medizinischen Untersuchungen, die im New England Journal of Medicine content.nejm.org/…ent/full/354/25/2642?andorexacttitl… am 22. Juni 2006 veröffentlicht wurden, nicht kennt. Er würde sich sonst einer absichtlichen Lüge schuldig machen, die viele Gläubige, die ihm vertrauen, die Gesundheit oder gar das Leben kosten kann. In fundamentalkatholischen Kreisen würde
man Zeter und Mordio schreien.
Der wissentliche und vorsätzliche Gebrauch von Latexhüllen verletzte den Ehezweck der Fortpflanzung.
Der wissentliche und vorsätzliche nicht-Gebrauch von Kondomen verletzt die Gesundheit, das Leben und damit die Würde des Menschen.
Christian Hüller: Praktisch
Solange wir Menschen eben unsere Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus.
Echt katholisch, Herr Hüller! Von Liebe keine Rede, aber woher soll ein „guter“ Katholik auch wissen was Liebe ist. Zuerst darf er nicht und dann muss er; das ganze auf Westfälisch: „Was du früher musstest bichten, dat sin jetzt die Pflichten!“ Da kann (und soll) ja keine Liebe wachsen.
Christian Hüller: @ Freddie
Salopp gesagt: Geht wohl in Ordnung – solange hier keine Schweinereien passieren, durch die ein Partner wider Willen gedemütigt wird.
Sag’ ich doch; von Liebe keine Ahnung, nach dem Motto: nur wer sich dem katholischen Moraldiktat unterwirft, liebt richtig. Alles andere ist Demütigung und Schweinerei.
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#23   Gallowglas   16:39:41 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Nanny Ogg
Könnten Sie mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist? Warum sollte ein Paar nicht ungeniert und hemmungslos „verkehren“ dürfen und damit ihrem Trieb nachgeben?
Das Problem ist, daß unsere fundamentalistischen Katholenfreunde (aber auch ihre Kollegen bei den evangelikalen Christen und Moslems) den Menschen gerne auf das Niveau von Tieren beschränken würden, denn auch bei den meisten Tierarten, mit Ausnahme einiger höheren Primaten, beschränkt sich Sex auf das von den Fundis favorisierte „Kindermachen“.
Dumm nur, daß der Mensch über dem tierischen Fortpflanzungstrieb steht, und Sex auch z.b. als Liebesbekundung und zum Spaß haben kann >:)
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#22   Aurelius   16:36:08 | Sonntag, 14. Januar 2007
Agathenon:
Als ob es nicht auch ein Gegenstück für Frauen gäbe.
Unglaublich was man so alles auf kreuz.net lernt.
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#21   Agathenon †   16:27:04 | Sonntag, 14. Januar 2007
Immer nur Kondom, Kondom, Kondom!
:-[ Als ob es nicht auch ein Gegenstück für Frauen gäbe. de.wikipedia.org/wiki/Lecktuch
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#20   _EinFan_   16:20:33 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Christian Hüller
*ungewollte Schwangerschaften
*gebrochene Herzen
*„vaterlose“ Kinder
*üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho)
* problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau)
* Geschlechtskrankheiten usw.
Also ungewollte Schwangerschafte und Geschlechtskrankheiten sind bei richtigem Gebrauch sehr gering… Dies aber nur am Rande
Vaterlose Kinder, „üble“ Männerbilder und „problematische“ Frauen sind Probleme der Gesellschaft nicht der Kondome. Hier spielt eben wieder mit rein, dass man gefälligst kein Sex haben sollte.
Und auch an gebrochenen Herzen kommt man nicht vorbei…
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#19   Agathenon †   16:16:51 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Reflektor
An der Kellnerin könnte sich so mancher ein Beispiel nehmen! So ginge es ja schließlich auch.
:-@ Und jetzt werde ich erst mal unsere Gartenmauer überarbeiten…
habe Senkblei und Winkelmaß schon zur Hand! Bis später dann.
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#18   Reflektor   16:08:54 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Agathenon
Danke, es war ein sehr netter Abend- mit einer witzigen Kellnerin: „So vom Hinschaun möchte ich mit jedem von Euch flirten, aber ich hab’das Gefühl, es macht keinen Sinn?!“ Danke für die lustige Fortführung der Freimaurer-Diskussion. Und schön, wie hier jemand (Herr Hüller) wieder seine eigenen, schlechten Phantasien zum Ausdruck bringt:
üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho)
problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau)
Schade nur, dass er diese düsteren Visionen gleich auf alle projizieren will…So, jetzt ein Spaziergang in der untergeheden Sonne!!! Schönen Naschmittag…ähhh…Nachmittag!!!
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#17   Agathenon †   15:45:57 | Sonntag, 14. Januar 2007
Wie war das Abendessen, Reflektor?
:)3 Ich hoffe, es hat geschmeckt. Übrigens hat Dr.Fux das Rätsel, was uns in Dr.Hegers Augen zu Freimaurern macht, gelöst. Jedenfalls ist die Schrebergartentheorie www.kreuz.net/…ticle.4516-page.html logischer als alle Beiträge vom Doc bzw.dessen Nichtantworten! Bis später dann.
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#16   Christian Hüller   15:40:19 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Freddie
>>Könnten Sie mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist?<<
Salopp gesagt: Geht wohl in Ordnung – solange hier keine Schweinereien passieren, durch die ein Partner wider Willen gedemütigt wird.
>>Bewusst alles falsch verstehen und stets die Radikalposition vertreten…<<
Wieso alles falsch verstehen?
Lieber kreuz.net-Freund, die Kondompropganda wird eben rasch zur Augenwischerei!
Das sollten Sie einfach zur Kenntnis nehmen!
Den Leuten wird suggeriert, es gehe schon alles in Ordnung, wenn sie bei ihren Seiten- und Fehltritten nur Kondome verwendeten…
Die Folge ihrer Fehl- und Seitentritte sind
*ungewollte Schwangerschaften
*gebrochene Herzen
*„vaterlose“ Kinder
*üble Männerbilder (der Mann als triebgesteuerter Aufreißer und Macho)
* problematische Frauenbilder (die Frau als Schlampe; Entwertung der Frau)
* Geschlechtskrankheiten usw.
Soweit schon gedacht?
Oder mit einem Bild aus der Umweltproblematik:
Kondome sind wie Filter, die den Kohlendioxidausstoß verringern.
Die eigentliche Lösung des Treibhauseffekts muss woanders liegen: Energiesparen und (wortwörtlich) alternative Energiegewinnung.
Ich hoffe, mich jetzt klarer ausgedrückt zu haben…
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#15   Reflektor   15:32:17 | Sonntag, 14. Januar 2007
Enthaltsamkeit zur Vermeidung von AIDS? Gefährliche Naivität!
Die Erfahrung lehrt uns, dass der Mensch seine Sexualität nicht nur als Mittel der Arterhaltung sieht (mal von denen abgesehen, die vor dem Schlafengehen 80 Bibeln zwischen sich und ihrem Partner als Keuschheitsgürtel aufschichten).
Hier also mit dem Argument Enthaltsamkeit
als probate Alternative zu einer Kondomfabrik zu kommen, ist arg weltfremd. Dann bitte auch das Auto stehen lassen, denn: Keine Autos=viel weniger CO2-Ausstoss. Dann bitte
kein Papier verwenden, denn: Holzindustrie vernichtet Bäume & zerstört Lebensräume. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. ABER: Seit die Bibel verfasst wurde, hat sich die Menschheit nicht nur in ihrer Anzahl verändert. All die Gegner der Errungenschaften, die mit dieser Entwicklung einhergehen, mögen doch nicht länger
deren Nutznießer sein, sondern -als gutes Beispiel vorangehend- eine stromlose Hütte im Wald beziehen und konsequente (!) Enthaltsamkeit üben. Aber nicht nur beim Sex!
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#14   freddie schenk   15:02:38 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ Christian Hüller
Ja, ja man kann auch bewusst alles falsch verstehen und stets die Radikalposition vertreten. Nur, so ist das Leben eben nicht. Schade.
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#13   Reflektor   15:02:37 | Sonntag, 14. Januar 2007
Bekenntnis zur Dummheit
Es ist schon erstaunlich, dass eine Redaktion sich bereits in einer Überschrift zu Ignoranz und Blindheit bekennt. Gestärkt durch die Kommentare einiger Steinzeit-Maulhelden, erreicht sie dabei ein Niveau, für das sich sogar eine Bildzeitung schämen würde. Leute: Seid beruhigt!! Solche Artikel sorgen dafür, dass die Macher und
der Seite und die Befürworter ihrer verworrenen Thesen letztlich als Spinner abgestempelt werden. Ich sage bewußt nicht religiöse Spinner, denn mit religiöser Wahrnehmung hat das alles nichts zu tun. Dahinter stehen ganz andere Antriebsmechanismen…
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#12   Nanny Ogg   13:45:46 | Sonntag, 14. Januar 2007

@Athanasius: Gallowglass hat schon alles gesagt. Der Artikel hat nix mit Abstinenz zu tun.
Solange wir Menschen eben unsere Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus.
Könnten Sie mir bitte erklären, was an Sex in einer Beziehung (oder außerhalb) falsch ist? :-O Warum sollte ein Paar nicht ungeniert und hemmungslos „verkehren“ dürfen und damit ihrem Trieb nachgeben? Und kommen Sie mir bloß nicht mit einem Bibelzitat.
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#11   Gallowglas   13:38:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Athanasius:
Pech nur, daß sich dein Zitat auf Verhütung mittels „cervical mucus“, einer Form der sog. „natürlichen Verhütung“, bezieht.
Bei dieser Mehtode dürfen die Partner, bis auf einige wenige Tage im Monat, sooft poppen, wie sie wollen, weil eine Empfängnis nur an eben diesen wenigen Tagen möglich ist.
Von „Enthaltsamkeit“ kann also absolut nicht die Rede sein …
Mit AIDS & Co kann man sich trotzdem anstecken, bei dieser Methode ist die Gefahr sogar recht hoch.
Am Gummi führt halt kein Weg vorbei …
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#10   Christian Hüller   13:21:20 | Sonntag, 14. Januar 2007
Praktisch
>>Sicher, die beste AIDS-Prophylaxe ist Enthaltsamkeit. So lange wir Menschen aber eben Menschen und somit fehlbar sind, sind Gummies eben die zweitbeste Verhütung.<<
Solange wir Menschen eben unsere Triebe haben, leben wir sie einfach ungeniert und hemmungslos aus.
Und damit es uns nicht „umhaut“ [bzw. wir schadhafte Nebenwirkungen unbeschadet überstehen], verwenden wir eben Kondome.
Ist doch praktisch, gell?
Und dann wiegen wir uns NOCH in einer falschen Sicherheit, dass bei der Auslebung der Triebe alles gut gehen wird.
Nix gegen die Kondomfabrik.
Aber gleichzeitig sollte die Regierung Plakate finanzieren: „Unzucht tötet“.
Damit niemand sagen kann, er oder sie hätte es nicht gewusst.
Für unsere bildfixierten Mitmenschen vielleicht noch mit Bild.
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#9   freddie schenk   13:16:32 | Sonntag, 14. Januar 2007
@ HvO
So, so … und worin besteht dieses Kalkül?
Und du bist wirklich sicher, dass alles besser wäre, wäre nur alles recht(s)katholisch?
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#8   athanasius1957   13:09:50 | Sonntag, 14. Januar 2007
@nanny ogg
„Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“
Achja? Und welche „Experten“ erkennen dies an? Gibt es Zahlen zum Pearl Index von Abstinenz?
Schon 1993 hat R. Ryder im British Journal of Medicine dies „Natural family planning“: effective birth control supported by the Catholic Church. www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=…
veröffentlicht.
Besonders interessant erscheint mir dieser Absatz zu sein, der Ihre Frage nach dem Pearl Index beantwortet:
A WHO study of 869 fertile women from Australia, India, Ireland, the Philippines, and El Salvador found 93% could accurately interpret the ovulatory mucus pattern, regardless of education and culture. The probability of pregnancy among women using the cervical mucus method and having intercourse outside the fertile period was .004.
Die hier angeführte Wahrscheinlichkeit ist annähernd ident jener mit oralen Kontrazeptiva.
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#7   HeinrichvonOfterdingen   13:00:10 | Sonntag, 14. Januar 2007
Lieber Wiener,
dass die nigerianische regierung natürlich nicht „mehr aids“ will, sei nur mal so nebenher bemerkt – aber dafür passt die (bewusst falsche / hetzerische / verlogene – nicht zutreffendes bitte streichen) schlagzeile perfekt zu +.net.
Es ist hat so ähnlich wie unsere bundesrepublikanische Regierung, die angeblich weniger Arbeitslosigkeit will, aber alles dafür tut, dass sie steigt, die angeblich weniger Staatsverschuldung will, es aber schon als Erfolg feiert, wenn in einem Jahr die Neuverschuldung mal geringer ausfällt, die angeblich für das Recht auf Leben ist, aber die Abtreibung verteidigt, die angeblich mehr Geburten will, abe alles tut um die Familien zu zerstören.
Alles allerdings nicht aus Willensschwäche, sondern aus politischem Kalkül.
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#6   Problemsucher   11:59:12 | Sonntag, 14. Januar 2007
Super Artikel …
Abstinenz ist mit Sicherheit die beste Methode, sich vor einer Ansteckung mit AIDS zu bewahren – doch die Menschen leben nicht abstinent. Schon gleich gar nicht in den afrikanischen Staaten, wo ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung sehr jung ist und somit das Leben geniessen will.
WÄREN die Menschen abstinent, dann wäre das die beste Methode. Die Menschen SIND aber nicht abstinent, also ist die Abstinenz auch keine gute Methode, sich vor AIDS zu schützen.
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#5   st.georg   11:54:18 | Sonntag, 14. Januar 2007
es ist wieder…
… mal so weit : die grenze ist überschritten
eigentlich müßte man den menschenverachtenden und unchristlichen machern von kreuz.net den staatsschutz auf den hals hetzen…
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#4   Nanny Ogg   11:45:09 | Sonntag, 14. Januar 2007

„Heute wird weitgehend anerkannt, daß die sicherste Maßnahme gegen HIV/AIDS die Abstinenz ist.“
Achja? Und welche „Experten“ erkennen dies an? Gibt es Zahlen zum Pearl Index von Abstinenz? :-S
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#3   freddie schenk   11:42:15 | Sonntag, 14. Januar 2007
Blanker Unsinn
Unseriöser und tendenzieller kann eine sog. Berichterstattung ja wohl nicht sein. Eine Frechheit ist das. Als ob eine Regierung mehr AIDS wolle. Purer Blödsinn. Liest man dann den Text, stellt sich flugs heraus, dass die Regierung genau das Gegenteil will. Und nur, weil hetz.net den Weg der Regierung für falsch hält, titeln die modernen Kreuzritter so einen Stuss.
Sicher, die beste AIDS-Prophylaxe ist Enthaltsamkeit. So lange wir Menschen aber eben Menschen und somit fehlbar sind, sind Gummies eben die zweitbeste Verhütung.
PS. Ich hoffe, die +.netter leben enthaltsam. O:)
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#2   wiener   11:19:09 | Sonntag, 14. Januar 2007
naive frage
was soll denn das untere bild mit dem thema zu tun haben?
im ganzen artikel ist nicht die rede von homosexualität. oder habe ich da etwas überlesen?
es gibt übrigens auch durchaus attraktive frauen und männer, die sich ebenfalls für „safe sex“ einsetzen. und es gibt sogar bischöfe und moraltheologen, die den gebrauch von kondomen als das geringere übel betrachten im vergleich zu einer möglichen ansteckung mit hiv.
ps:
dass die nigerianische regierung natürlich nicht „mehr aids“ will, sei nur mal so nebenher bemerkt – aber dafür passt die (bewusst falsche / hetzerische / verlogene – nicht zutreffendes bitte streichen) schlagzeile perfekt zu +.net.
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#1   durchfuxt   11:16:44 | Sonntag, 14. Januar 2007
Die überschrift sollte wohl eher heißen:
kreuz.net will mehr Aids!
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