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Auch eine Sorge des Papstes + Zügig in den Abgrund + Worte und Wirklichkeit + Abendmahl um jeden Preis + Ökumenischer Dialog in den Familien eine Illusion?
Auch eine Sorge des Papstes

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte am Sonntag beim Angelus-Gebet an die schwierige Situation der rund 200 Millionen Flüchtlinge weltweit. Anlaß dazu war der gestrige Weltflüchtlingstag. Der Papst verlangte konkrete Schritte, um die Migrationsflüsse zu steuern und zerrissene Familien zusammenzuführen. Gleichzeitig forderte er die Flüchtlinge auf, die Werte jener Länder anzuerkennen, die sie aufnehmen.

Zügig in den Abgrund

Deutschland. Der sozialistische Justizminister von Schleswig-Holstein, Uwe Döring, will eine „zügige“ Legalisierung der Euthanasie. Das erklärte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ‘DPA’: „Wir brauchen dringend eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen, damit Patienten, Angehörige, Betreuer und Ärzte die nötige Rechtssicherheit bekommen.“ Döring möchte „den Verzicht von lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen“ legalisieren. Damit forderte der Minister auch die Tötung von Patienten durch Nahrungsentzug.

Worte und Wirklichkeit

Polen. Die polnischen Bischöfe haben am gestrigen Sonntag in allen Kirchen ein gemeinsames Hirtenwort zum Rücktritt des Warschauer Erzbischofs, Mons. Stanislaus Wielgus, verlesen lassen. Die Kirche fürchte sich auch dann nicht vor der Wahrheit, wenn sie „hart und beschämend“ sei – erklärten die Bischöfe. Nur die Wahrheit mache frei, die Christus selber ist. In den letzten Tagen widersprachen sich verschiedene Prälaten gleich mehrmals im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Mons. Wielgus.

Abendmahl um jeden Preis

Deutschland. Ein Gemeindemitglied darf nicht vom Abendmahl ausgeschlossen werden. Das beschloß die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland am Freitag. Ein Ausschluß vom Abendmahl komme als Mittel der Kirchenzucht nicht in Frage. Nicht die Kirche, sondern Christus sei Gastgeber und Herr des Tisches. Seine Einladung sei „offen und bedingungslos“, weil es beim Abendmahl um „Vergebung“ gehe. Die Frage stellte sich im Jahr 2004, als ein Pfarrer einem ehebrecherischen Paar das Abendmahl verweigert hatte.

Ökumenischer Dialog in den Familien eine Illusion?

„Eigentlich wären konfessionsgemischte Paare der Ort, wo man miteinander betet, seinen Glauben diskutiert und lebt, wo der christliche Glaube den Hauptakzent setzt, ob die Kinder nun katholisch oder reformiert getauft sind. Aber wenn in einer Großstadt wie Zürich zwischen 4 und 5 Prozent der Kirchenmitglieder zur Messe gehen, dann kann man nicht annehmen, daß ein großer Prozentsatz an konfessionsgemischten Paaren gemeinsam zur Kirche geht. Ökumenischer Dialog in den Familien ist sehr wünschenswert, aber wohl keine allgemeine Realität.“

Der Bischof von Chur, Mons. Amédée Grab, in einem Dezember-Interview mit dem ‘Pfarrblatt der katholischen Kirch im Kanton Zürich’.
      
7 Lesermeinungen
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#7   stimme der vernunft †   14:38:23 | Montag, 15. Januar 2007
Abendmahl um jeden Preis
Was sol diese Nicht-Meldung?
Ich dachte das protestantische Abendmahl ist für hetznetler eh nur Kekse essen und dabei an Jesus denken. Warum ist das eine Meldung wert, wer einen Keks bekommt und wer nicht?
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#6   möchtegern-kathole   14:29:03 | Montag, 15. Januar 2007
entsprechend manchen Internetseiten …
sagte Döring, dass passive Sterbehilfe dann legal sein soll, wenn eine entsprechende Patientenverfügung vorliegt.
Sterbehilfe ist aber ein schönes Wort für Euthanasie.
Der Zusammenhang zwischen Patientenverfüngung und Euthanasie – den hier manche nicht erkennen können – ist also der, dass bei Vorliegen einer geeigneten Patientenverfügung die Euthanasie erlaubt sein soll.
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#5   freddie schenk   12:06:49 | Montag, 15. Januar 2007
Ich schmeiß mich weg …
… jetzt ist die Patientenverfügung schon Euthanasie :-D :-D :-D :-D
Spätestens jetzt kann man kreuz.net zwar kreuz.nett finden, aber ernst nehmen … neeeeeeeeeeeeeee!
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#4   Sozialkatholisch   11:01:16 | Montag, 15. Januar 2007
@ Wiener
Döring möchte „den Verzicht von lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen“ legalisieren
Das Problem liegt für +.net hier wohl bei der Legalisierung von den Verzicht auf lebenserhaltenden Maßnahmen.
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#3   wiener   10:55:06 | Montag, 15. Januar 2007
patientenverfügung
hier verwirrt +.net wieder einmal.
patientenverfügungen haben mit euthanasie nun wirklich nichts zu tun.
offenbar hat bei +.net niemand begriffen, dass es sehr wohl ethisch vertretbar ist, via patientenverfügung „lebensverlängernde“ apparatemedizin abzulehnen, und dennoch gegen aktive sterbehilfe zu sein. „verhungern lassen“ ist zb mit der pateintenverfügung nicht vereinbar – im gegenteil: die patientenverfügungen gehen immer davon aus, dass die grundversorgung (nahrung, flüssigkeit, beatmung) weiterhin stattfindet. allerdings soll bei patienten im endstadium ihres lebens verstärkt auf palliativ-methoden gesetzt werden, anstatt mit jedem erdenklichen technischen aufwand die lebensspanne um ein paar tage oder stunden zu verlängern.
es geht also nicht um „sterbehilfe“ sondern um ein würdiges und begleitetes sterben.
+.net streut hier leider (bewusst?) fehlinformationen.
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#2   PhilomenaWolkenstein   10:21:30 | Montag, 15. Januar 2007
???????????
Was hat eine Patientenverfügung (jeder darf selbst entscheiden, ob und wie er behandelt werden möchte) mit Euthanasie zu tun?
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#1   möchtegern-kathole   10:03:09 | Montag, 15. Januar 2007
Die Deutsche Gesetzgebung …
… ist immer mehr darauf ausgelegt, die Menschen auszubeuten:
* Euthanasie ist einfach viel billiger als helfen
* Nur Doppelverdiener und damit Doppelsteuerzahler werden durch das neue Elterngeld gut unterstützt
Diee 2 Beispiele kann man fast beliebig fortführen.
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