08:21:20 | Montag, 15. Januar 2007
Auch eine Sorge des Papstes + Zügig in den Abgrund + Worte und Wirklichkeit + Abendmahl um jeden Preis + Ökumenischer Dialog in den Familien eine Illusion?
Auch eine Sorge des PapstesVatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte am Sonntag beim Angelus-Gebet an die
schwierige Situation der rund 200 Millionen Flüchtlinge weltweit. Anlaß dazu war der gestrige Weltflüchtlingstag.
Der Papst verlangte konkrete Schritte, um die Migrationsflüsse zu steuern und zerrissene Familien zusammenzuführen.
Gleichzeitig forderte er die Flüchtlinge auf, die Werte jener Länder anzuerkennen, die sie aufnehmen.
Zügig in den AbgrundDeutschland. Der sozialistische Justizminister von Schleswig-Holstein, Uwe Döring,
will eine „zügige“ Legalisierung der Euthanasie. Das erklärte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur
‘DPA’: „Wir brauchen dringend eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen, damit Patienten, Angehörige,
Betreuer und Ärzte die nötige Rechtssicherheit bekommen.“ Döring möchte „den Verzicht von lebenserhaltenden
oder lebensverlängernden Maßnahmen“ legalisieren. Damit forderte der Minister auch die Tötung von Patienten
durch Nahrungsentzug.
Worte und WirklichkeitPolen. Die polnischen Bischöfe haben am gestrigen Sonntag
in allen Kirchen ein gemeinsames Hirtenwort zum Rücktritt des Warschauer Erzbischofs, Mons. Stanislaus
Wielgus, verlesen lassen. Die Kirche fürchte sich auch dann nicht vor der Wahrheit, wenn sie „hart und
beschämend“ sei – erklärten die Bischöfe. Nur die Wahrheit mache frei, die Christus selber ist. In
den letzten Tagen widersprachen sich verschiedene Prälaten gleich mehrmals im Zusammenhang mit dem Rücktritt
von Mons. Wielgus.
Abendmahl um jeden PreisDeutschland. Ein Gemeindemitglied darf nicht vom Abendmahl
ausgeschlossen werden. Das beschloß die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland am Freitag.
Ein Ausschluß vom Abendmahl komme als Mittel der Kirchenzucht nicht in Frage. Nicht die Kirche, sondern
Christus sei Gastgeber und Herr des Tisches. Seine Einladung sei „offen und bedingungslos“, weil es beim
Abendmahl um „Vergebung“ gehe. Die Frage stellte sich im Jahr 2004, als ein Pfarrer einem ehebrecherischen
Paar das Abendmahl verweigert hatte.
Ökumenischer Dialog in den Familien eine Illusion?„Eigentlich
wären konfessionsgemischte Paare der Ort, wo man miteinander betet, seinen Glauben diskutiert und lebt,
wo der christliche Glaube den Hauptakzent setzt, ob die Kinder nun katholisch oder reformiert getauft
sind. Aber wenn in einer Großstadt wie Zürich zwischen 4 und 5 Prozent der Kirchenmitglieder zur Messe
gehen, dann kann man nicht annehmen, daß ein großer Prozentsatz an konfessionsgemischten Paaren gemeinsam
zur Kirche geht. Ökumenischer Dialog in den Familien ist sehr wünschenswert, aber wohl keine allgemeine
Realität.“
Der Bischof von Chur, Mons. Amédée Grab, in einem Dezember-Interview mit dem ‘Pfarrblatt
der katholischen Kirch im Kanton Zürich’.
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#7
stimme der vernunft † 14:38:23 | Montag, 15. Januar 2007
#6
möchtegern-kathole 14:29:03 | Montag, 15. Januar 2007
#5
freddie schenk 12:06:49 | Montag, 15. Januar 2007
#4
Sozialkatholisch 11:01:16 | Montag, 15. Januar 2007
#3
wiener 10:55:06 | Montag, 15. Januar 2007
#2
PhilomenaWolkenstein 10:21:30 | Montag, 15. Januar 2007
#1
möchtegern-kathole 10:03:09 | Montag, 15. Januar 2007