Gut Reichenstein gehört zur 13.000 Seelen Stadt Monschau im äußersten
Westen der Bundesrepublik. Es war bis zur Säkularisierung im Jahr 1802 ein Prämonstratenserkloster.
Später wurde es ein landwirtschaftlicher Betrieb.
In den nächsten Tagen soll ein Kaufvertrag zwischen
den jetzigen privaten Besitzern und den lefebvristischen Benediktinern aus Bellaigue in Frankreich unterschrieben
werden. Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am Samstag.
In den ehemaligen Viehställen wird der klausurierte Wohnbereich der Mönche entstehen. Die Errichtung
eines Kreuzganges ist ebenfalls geplant. Im Chorraum der Kirche werden zwei neue Fensteröffnungen und
über dem Eingang zur Kirche ein Vordach gebaut.
Der Bauausschuß der Stadt Monschau hat diese Änderungen
in den letzten Monaten mehrmals diskutiert.
Vor einer entscheidenden Sitzung vom 31. Oktober bestürmte
der Bischof von Aachen den Bürgermeister von Monschau schriftlich, der Umwidmung nicht zuzustimmen.
Der Brief des Bischofs gelangte auch in die Hände des deutschen Distriktsoberen der Priesterbruderschaft
St. Pius X, Pater Franz Schmidberger.
Am 14. November antwortete der Distriktsobere mit einem Offenen
Brief an den Bischof.
Offener Brief von Pater Schmidberger
Pater Schmidberger bedankt sich bei Bischof
Mussinghoff für dessen briefliche Feststellung, daß die Klostergründung aus planungsrechtlicher Sicht
nicht beanstandet werden könne.
Mons. Mussinghoff
Ebenso treffe die bischöfliche Aussage zu, daß sich die Mönche in
der neuen Umgebung um Freunde bemühen und daß Traditionalisten das Kloster zum Gottesdienst aufsuchen
würden.
Die Mönche würden durch die Feier der Alten Messe auch auf jene anziehend wirken, die an Fremdem
interessiert seien.
In anderen Punkten beurteilt der Distriktobere die Dinge anders als der Bischof:
„Sie, Exzellenz, bedauern offensichtlich, daß junge Leute den altehrwürdigen römischen Ritus mit seinem
Geist der Anbetung kennenlernen, der allein Ausgangspunkt für eine Rechristianisierung sein kann – wir
dagegen arbeiten nach Kräften für diese.“
Der Bischof prophezeite in seinem Brief auch „Spannungen
in den Gemeinden“.
Pater Schmidberger bezeichnet dagegen die Auseinandersetzungen mit Kräften, die eine
Laienkirche protestantischen Musters anstreben, als gut und notwendig.
Bischof Mussinghoff befürchtet
eine große Verunsicherung in der Bevölkerung.
Pater Schmidberger glaubt, daß das Gegenteil der Fall
sein werde: „Überall stoßen wir mit den Plänen einer Klostergründung auf freudige Zustimmung.“
Der
Bischof behauptet in seinem Brief an den Bürgermeister, daß ein Katholik durch den Besuch einer von
einem „schismatischen Priester“ gefeierten Heiligen Messe die Sonntagspflicht nicht erfülle.
Pater Schmidberger
kontert, daß der Bischof sich mit dieser Feststellung gegen den Vatikan stelle.
Der Sekretär der Päpstlichen
Kommission ‘Ecclesia Dei’, Mons. Camille Perl, habe bereits im Jahr 2003 vor der Laienvereinigung ‘Una
Voce Amerika’ festgestellt, daß Christen durch den Besuch von Messen der Piusbruderschaft ihre Sonntagspflicht
erfüllen.
Der Distriktsobere stellt auch die Frage, warum Taufen, die in Zukunft möglicherweise in
Reichenstein gespendet werden, nicht ins Taufbuch der Pfarrei eingetragen werden könnten.
„Die Diözese
Salzburg geht Ihnen da mit dem guten Beispiel voran.“
Schließlich fragt Pater Schmidberger, ob es katholisch
sei, eine Kirche zur Urnen-Beisetzungsstätte umzuwidmen und so mit der Einäscherung von Menschen Geschäfte
zu machen, wie das in der Diözese Aachen geschieht.
Der lefebvristische Distriktobere endet mit einer
Ermutigung:
„Alles in allem: Freuen wir uns gemeinsam, Exzellenz, daß Gut Reichenstein nach über 200
Jahren wieder Kloster werden kann und so einen bescheidenen, aber wichtigen Beitrag zu der von Papst Johannes
Paul II. geforderten Neuevangelisierung Europas leisten wird.“
Die Antwort des Bischofs
Im Vorfeld einer
Sitzung des Stadtrates vom 11. Januar wandte sich der Bischof erneut an den Bürgermeister. Das berichtete
die ‘Aachener Zeitung’.
Mons. Mussinghoff erklärt darin, die im Oktober vorgetragenen Argumente nicht
wiederholen zu wollen. Er bittet den Bürgermeister und die Mandatsträger der Stadt eindringlich, seine
Bedenken gegen die zukünftigen Eigentümer bei der Entscheidung zu berücksichtigen.
Die Bedenken seien
nicht schwächer, sondern stärker geworden.
Der Offene Brief von Pater Schmidberger an das Bistum hätte
die vorhandenen Befürchtungen verstärkt – erklärte Mons. Mussinghoff.
Sein neuerlicher Appell: „Die
Mandatsträger mögen der Niederlassung der Benediktiner auf Gut Reichenstein nicht zustimmen.“
Die Sitzung
Am letzten Donnerstag stimmte der Stadtrat von Monschau mit 24 zu sieben Stimmen der nötigen Änderung
des Flächennutzungsplans und der Aufstellung des Bebauungsplans zu.
Die Sozialisten und die beiden Vertreter
von ‘Bündnis 90/Die Grünen’ stimmten gegen die Klostergründung.
Argument eines Christdemokraten:
„Vielleicht
ist die Bruderschaft nicht tolerant im Umgang mit anderen Denkweisen. Aber das gibt uns nicht das Recht,
ihnen eine Denkweise vorzuschreiben.“
Noch am 31. Oktober erklärten sogar die extremistischen ‘Grünen’,
daß man ein solches Projekt auch dann nicht ablehnen würde, wenn Muslime oder eine andere religiöse
Gruppe bauen möchte.
Doch in der Zwischenzeit hätten sie sich „intensiv mit der Philosophie der Piusbruderschaft
befaßt“. Eine „verfassungsfeindliche Denkweise“ könne zumindest nicht ausgeschlossen werden.
Dagegen
erklärte der Bürgermeister, daß die Bruderschaft an vielen Orten in Deutschland ansässig sei. Von
daher könne sie wohl kaum verfassungswidrig sein.
Die anderen Befürworter im Stadtrat erklärten, daß
es keinerlei baurechtliche Bedenken gegen das Vorhaben gebe. Ethische oder moralische Fragen seien in
diesem Gremium nicht zu diskutieren.
Die Christdemokraten warnten vor einem „Generalverdacht“. Man solle
sich auf das Planungsrecht beschränken:
„Vielleicht ist die Bruderschaft nicht tolerant im Umgang mit
anderen Denkweisen. Aber das gibt uns nicht das Recht, ihnen eine Denkweise vorzuschreiben.“
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106 Lesermeinungen
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#106 Malachias † 19:05:21 | Samstag, 20. Januar 2007
„Benedikt“-Regel @möchtegern-kathole Sie behaupten Es gab in der Geschichte mehrere Päpste, die Häresien
verbreitet haben, und alle sind sie von der Kirche anerkannt. Können Sie Beispiele nennen? Bitte auch
mit genauen Angaben a) worin die Häresie bestand b) welches Konzils usw. das als nicht relevant angesehen
hat. @Athanasius, „Katharina L.“ In meiner, von der Erzabtei Beuron 1977 herausgegeben deutschen Übersetzung
der „Benedikt“-Regel, die angeblich „den beiden hervorragenden Textzeugen der Regel, dem Codex von Oxford,
Bodleian Library, Hatton 48, geschrieben um 700/710 in England … und dem Codex 914 der Stiftsbibliothek
von St. Gallen, geschrieben 817, seit 841 in St. Gallen“ folgt, ist weder im Can. 35, noch im Can. 38
von einer „Messe“ die Rede: Can. 35 spricht lediglich von einer „Morgenfeier am Sonntag“, Can. 38 von
„Schlußgebeten und der Kommunion“, wozu in der Fußnote doch folgende Anmerkung zu lesen ist: „Im Kloster
Benedikts wurde die Eucharistie immer an den Sonn- und Feiertagen gefeiert.“ Interessant in diesem Zusammenhang
wäre a) zu wissen, was die genannten Codices haben, b) ob die Datierung der Codices stimmt. Bekanntlich
ist nichts in der abendländischen Geschichte urkundlich so schlecht belegt wie die Karolingerzeit, so
daß neuerdings (z.B. von Heribert Illig www.lelarge.de/ in seinem Buch „Wer hat an der Uhr gedreht?“) –
m.E. glaubwürdig – die These vertreten wird, die Zeit von 614 bis 911 habe historisch überhaupt nicht
existiert, sondern sei nachträglich „eingefügt“ worden…
#105 thaumaturgos 10:34:09 | Samstag, 20. Januar 2007
zwecks des geisteskranken papstes … 2x2 ist vier sagte marcellus schismaticus zu paul VI. der darauf
meinte … aber 1+3 ist doch auch vier, mann muss also nicht alles aus einer richtung sehen, um das gleiche
ergebnis zu bekommen und, ich stimme zu, wer den papst ‘sick of mind’ nennt, ist werder sympathisch noch
wirklich ein kirchenmann
@ möchtegern-kathole Man braucht keine Hilfskonstruktion, Ja sagen Sie das doch Williamson. ER verwendet
die Hilfskonstruktion, nicht ich! um einen Häretiker als Papst anzuerkennen. Es gab in der Geschichte
mehrere Päpste, die Häresien verbreitet haben, und alle sind sie von der Kirche anerkannt. Jetzt haben
Sie dem Sedisvakantismus den Todesstoß verpasst *g*. Wenn Sie den 2 Bischöfen eine „Hilfskonstruktion“
unterstellen, dann machen Sie das vermutlich aus dem Grund, um sie zu demontieren, weil Sie sie nicht
mögen. Was ist es denn dann? Und: Warum wundert es Sie, dass mir jemand nicht sonderlich sympathisch
ist, der den Papst „sick of mind“ nennt, bloß weil dieser seine theologischen und kirchenpolitischen
Thesen nicht teilt? Ob der eine oder andere Papst geisteskrank war, möchte ich dabei nicht beurteilen
Ich auch nicht .
Benedikt irrt Man braucht keine Hilfskonstruktion, um einen Häretiker als Papst anzuerkennen. Es gab
in der Geschichte mehrere Päpste, die Häresien verbreitet haben, und alle sind sie von der Kirche anerkannt.
Wenn Sie den 2 Bischöfen eine „Hilfskonstruktion“ unterstellen, dann machen Sie das vermutlich aus dem
Grund, um sie zu demontieren, weil Sie sie nicht mögen. Ob der eine oder andere Papst geisteskrank war,
möchte ich dabei nicht beurteilen
#102 Benedikt 17:40:07 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ möchtegern-kathole Übrings danke für den Fehler, denn er zeigt den Pius-Gegnern, dass Pius kein Schisma
„macht“.Pius X erkennt den Papst als Papst an, ist in bestimmten Punkten aber ungehorsam. Jo, mit einer
unglaublich lustigen Hilfskonstruktion, wie im August wieder zu lesen war rorate-caeli.blogspot.com/…odern-minds-are.html:
Williamson und Tissier de Mallerais halten den Papst zwar für einen Häretiker, um aber der Konsequenz
zu entfliehen, ihn deshalb als Papst abzulehnen, konstruiert Williamson das Bild vom Papst, der durch
den Modernismus geisteskrank geworden ist. Was für ein Akkrobat.
@mastermind das Ausrufen eines anderen Papstes ist ein sogenanntes Schisma – kein Sedisvakantismus. Übrings
danke für den Fehler, denn er zeigt den Pius-Gegnern, dass Pius kein Schisma „macht“.Pius X erkennt den
Papst als Papst an, ist in bestimmten Punkten aber ungehorsam. Das ist natürlich ein Unterschied.
@ Landorganist Eigentlich bin ich ja dagegen über Mitdiskutanten in diesem Forum zu diskutieren. Das
Herr Dr. Carlo Regazzoni die Päpste als Frevler bezeichnet find ich auch nicht gut, aber ich habe schon
Kommentare von ihm gelesen die ich O.K. fand. Zu den anderen von denen von ihnen angesprochenen muss ich
sagen das sie doch oft untereinander verschiedener Meinung sind, aber das ist doch auch in Ordnung. Ich
persönlich muss sagen das ich mit so einigen Verlautbarungen der Päpste seit dem V2 auch meine Probleme
habe. Ich danke Gott für unseren Papst Benedikt, wenn er nicht wäre, wäre ich vielleicht auch schon
von der Amtskirche weg. Kreuz.net als Hetz.net zu bezeichnen finde ich nicht gut, wo sonst werden Probleme
der katholischen Christenheit offen so gut zur Diskussion gestellt. Die röm/kath. Kirche hat im Moment
Probleme und ich glaube das die „Tradition“ ihr helfen kann ihre Probleme zu bewältigen. Ich glaube auch
das die neuen „alten“ Benediktiner helfen können das die Amtskirche wieder ihre Wurzeln entdecken kann,
die Christus selber ist/sind. P.S.: Ihr Posting fand ich gut.
#99 landorganist 20:14:01 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Sozialkatholisch Obwohl mich Hetznet manchmal zweifeln lässt (gucken Sie sich doch an, was hier abgelassen
wird) glaube ich nicht, dass alle, die der „alten Messe“ anhängen, böse sind. Gott bewahre mich davor.
Aber er bewahre die Kirche auch vor exkommunizierten Bischöfen, und Subjekten wie diesen Dr. Ramazotti,
dessen Auswürfe keiner Antwort wert sind. Er verhöhnt den rechmäßigen Nachfolger auf dem Stuhle Petri
ebenso, wie dessen Vorgänger. Er spricht von Frevlern, etc. Und was tut Hetznet gegen solche Typen? Nichts!
Obwohl die doch so schön schreiben: „Sie behält sich aber das Recht vor, unsachliche, unflätige, blödsinnige,
beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die
dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen.“ Leider gibt es noch andere bedenkliche Subjekte hier, wie
z. B. einer der sich Seminarist nennt und unverhohlen einen als Führer wünscht, so einen wie wir ihn
schon mal aus Österreich hatten…dann diesen unsäglichen Graf Galen, der unentwegt das Andenken des
Löwen von Münster in den Dreck zieht, dann diesen Maledica, oder den Heinrichvonundzu…oder diesen
Sulpi…die Reihe ließe sich fortsetzen. Da kann man allerdings wirklich leicht in ein Schwarzweißdenken
verfallen.
Mussinghoff Der Bischof prophezeite in seinem Brief auch „Spannungen in den Gemeinden“. Den Kontakt zu
seinen Gemeinden hat der Herr Bischof doch längst verloren. Bischof Mussinghoff wird auch von liberalen
Kräften in seinem Bistum kritisiert. Offensichtlich ist die Kommunikation zwischen Bischof und seiner
Herde nicht in allzu tollem Zustand. Um die daraus resultierenden Spannungen kümmert sich der Bischof
allerdings nicht.
#96 Pünktchen 17:25:31 | Dienstag, 16. Januar 2007
Toleranz Die Sozialisten und die beiden Vertreter von ‘Bündnis 90/Die Grünen’ stimmten gegen die Klostergründung
Daß Freiheit immer die Freiheit des Andersdenkenden sei, diese Erkenntnis wurde von einer großen deutschen
Sozialistin formuliert. Wie repressiv und ängstlich sind dagegen die Roten (und Grünen) heute! Und wie
heuchlerisch in ihrer wohfeilen „Toleranz“-forderung!
#95 Agiafortuni 16:05:22 | Dienstag, 16. Januar 2007
Ansgar obwohl ich Ihre ruhige Art zu argumentieren sehr schätze muss ich Ihnen widersprechen. Die Bischöfe
der FSSPX vertreten kein Sektierertum, sondern haben eine realistische Einstellung zum Problem. Leider
hat bis jetzt das Verhalten Benedikt XVI wenig Anlass gegeben, den eigenen Standpunkt zu verändern. Warum
spricht er sich nicht endlich einmal deutlich aus. Wenn er, aus welchen Gründen auch immer, die katholische
Messe nicht freigeben sond sie weiterhin indultpflichtig halten will, so könnte er viel Vertrauen dadurch
gewinnen, dass er dazu Stellung nimmt. Bestimmt wäre damit vielen Leuten eine Illusion genommen, aber
die Sache wäre endlich einmal klar und jeder kann daraus seine Konsequenzen ziehen.
@ Landorganist Kann es sein das sie einwenig dem Schwarz/Weiß-Denken verfallen sind? Alle die die Tridentinische
Messe gerne wiederhaben möchten sind böse, alle anderen sind gut? Warum gehen sie nicht auf die Wünsche
des Papstes ein? Irgendetwas widerspricht sich bei ihren Äußerungen!
#92 landorganist 13:39:39 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Ansgar Gern würde ich Ihrer Sichtweise zustimmen. Aber ich teile Ihre Hoffnungen in diese Klostergründung
nicht. Ich habe ja schon häufig darauf hingewiesen, dass es die Tradis nicht dabei belassen werden, die
„alte Messe“ zu fordern. Wenn es das nur wäre…ich hätte nichts dagegen, von mir aus gern, wenn der
NOM, der ja von der überwältigenden Mehrheit der Christen in der Welt gefeiert und gekannt wird, von
den Tradis nicht als ketzerisch, etc. angesehen würde. Desweiteren versuchen die Fundamentaltradis, von
denen sich auch hier einige herumtreiben (Galen, etc.) eine Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse
herbei zu führen. Diskussionen um die Stellung der Frau in der Gesellschaft, zur Behandlung von Minderheiten,
Aussagen zum Humanismus und zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche, etc. lassen nichts Gutes hoffen.
Deshalb sollte man m. E. in Rom den Anfängen wehren. Nur eine totale Unterwerfung der Piusbrüder, nur
eine Anerkennung des Papstamtes und des derzeitigen Amtsträgers, nur die Anerkennung von Vat. II, nur
die Anerkennung der rechtmäßig geweihten Bischöfe, usw. könnte aus dem Schisma führen.
#91 Rottenburg 11:38:30 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland Naja, wissen Sie, das Proprium der katholischen Kirche ist Lehramt und Tradition.
Beides verbindet sich wohl m Bischof von Rom. Und unter dessen Vorsitz, tagte das Ökumenische Konzil
in den 60er Jahren. Wer nun diesen Zusammenhang von Katholischsein-Tradition-Ökumenische Konzilien in
Frage stellt, ist heute gegen das II. Vatikanum und morgen gegen die Glaubenswahrheiten unserer Väter;
damit meine ich die Wahrheiten, die die Kirche in der Frühzeit feststellt. Und auch das Konzil von Trient
werden solche Leute bald nach ihrer Ansicht auslegen!
@ landorganist Ich kann mir nicht helfen, aber – obwohl romtreuer Katholik – ich freue mich auf dieses
Kloster. Wenn ich mich nicht täusche, wird es ein leuchtender Ort des Glaubens. Ich hoffe, die Mönche
überzeugen Gläubige und Klerus von ihren lauteren Herzen und ihrer Ungefährlichkeit; die Versöhnung
mit den Pius-Anhängern guten Willens wird doch sowieso kommen, und es ist gut, wenn Liebhaber traditioneller
Liturgie schon jetzt solche Gottesdienste besuchen können. Allerdings: Ein Teil der FSSPX wird mit Sicherheit
im Schisma bleiben und in Richtung kümmerliche Sekte marschieren – darunter wohl leider die Bischöfe.
@ Landorganist Na, das ist ja nun tradi-typisch. Wenn die eigenen Argumente wie Seifenblasen platzen,
wird einfach gesagt, die anderen Lügen! Wie billig! Was verspricht man sich von exkommunizierten Bischöfen?
Was bringen uns suspendierte Priester und Ordensleute? Dieses Kloster spaltet und polarisiert. Man wird
sehen, was aus diesem schismatischen Ort wird. Ich bin gespannt, ob die von Tradis stets propagierten
Massen von Gläubigen diesen Ort heimsuchen werden. Ich bin gespannt auf die Eintrittswelle, die nach
Tradimeinung sicher erfolgen wird… Da man sich auch selbst exkommunizieren kann, gibt es in der Amtskirche
mit Sicherheit viele exkommunizierte Gläubige und Priester und vielleicht sogar Bischöfe und Kardinäle.
Ich hoffe das das neue Kloster wahre Hingabe und „katholisch sein“ von Lauheit und Freigeist spalten wird.
Ich bin überzeugt das aus dem Kloster viele gute Früchte hervorgehen werden, wie geistliche Berufungen,
Bekehrungen, Gebet usw.---
#87 landorganist 09:54:23 | Dienstag, 16. Januar 2007
@stimme aus dem Tradiland Ach ja, Sie wissen sicher, dass Sie mit der eben gemachten Erklärung der automatischen
Exkommunikation verfallen sind?! Aber ach nein, die „V-2ler“ lügen ja alle…
#86 Athanasius 09:53:21 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Gotthard Eine Zurücknahme einer Exkommunikation hilft nicht viel wenn die sog. Orthodoxen weiterhin
unter 23 anathemas fallen und sich weigern sich in die kirchliche Gemeinschaft mit der hl. römischen
Kirche zu fügen. Sie stehen ausserhalb der Katholischen Kirche, die FSSPX ist römisch-katholisch wie
es nur geht. Was von der FSSPX nicht behauptet werden kann.
@Melchisedech Im Bistum Aachen pflegt man seit Jahren gute Beziehungen mit Schismatikern. Schließlich
haben die Orthodoxen in der Stadt Aachen die katholische Kirche St. Michael bekommen. Die Exkommunikation
der orthodoxen Christen wurde jedenfalls zurückgenommen … was von den Pius-Weihbischöfen nicht behauptet
werden kann.
#84 landorganist 09:47:56 | Dienstag, 16. Januar 2007
@stimme aus dem Tradiland Na, das ist ja nun tradi-typisch. Wenn die eigenen Argumente wie Seifenblasen
platzen, wird einfach gesagt, die anderen Lügen! Wie billig! Was verspricht man sich von exkommunizierten
Bischöfen? Was bringen uns suspendierte Priester und Ordensleute? Dieses Kloster spaltet und polarisiert.
Man wird sehen, was aus diesem schismatischen Ort wird. Ich bin gespannt, ob die von Tradis stets propagierten
Massen von Gläubigen diesen Ort heimsuchen werden. Ich bin gespannt auf die Eintrittswelle, die nach
Tradimeinung sicher erfolgen wird…
Tradiland! – Verschleppungsstrategie Welche Gedanken, Intentionen oder Hoffnungen J P II mit seinem Muto
Proprio verbunden haben mag, eines wird aus der Weigerung der Bischöfe, diesem nachzukommen, überdeutlich:
Der römische Pontifex hat einen Gutteil seiner Autorität den Bischöfen gegenüber eingebüßt. Diese
Erfahrung dürfte der gegenwärtige Pontifex Maximus ebenfalls machen, der ja vor dem Widerstand der Franzosen
und Deutschen offensichtlich in die Knie geht. Selbst wenn es zu einer „Freigabe“ der tridentischen Liturgie
kommen sollte – wer weiß, wann – werden die deutschen Episkopen mauern auf Deuvel komm raus! Sie werden
auch versuchen, die angemahnte Korrektur der Wandlungsworte mit dummen Argumenten zu verschleppen. Warten
wirs ab!
Leider sind in offziellen römischen Dokumenten der Kirche oft Lügen enthalten! @ landorganist & Rottenburg:
Haben Sie schon einmal überlegt, dass in offiziellen römischen Verlautbarungen auch Lügen enthalten
sein könnten? V2 ist ja jene Veranstaltung, die die schriftliche Lüge in der Kirche salonfähig gemacht
hat. Eccesia Dei enthält eine Lüge zum Diener Gottes, Erzbischof Marcel Lefebvre und die falsche Behauptung
er sei durch seine „Tat“ (in Wirklichkeit eine Heldentat des Bischofs!) exkommuniziert ohne Möglichkeit,
sich zu rechtfertigen. Wie man sieht, zerstört die Lüge die Einheit, nicht irgendeine Gruppierung, die
in der Wahrheit und das heißt in Christus verharrt. @ Aragorn: Ehrlich gesagt, glaube ich dass der Agent
des polnisch-kommunistischen Geheimdienstes und Büttel von Bnai Brith, JoPaII., seine Aussagen zur alten
Messe in Ecclesia Dei niemals ernst gemeint hat, sonst hätte er nicht ausschließlich antitraditionelle
Bischöfe ernennen dürfen und insgesamt die fortgesetzte Unterdrückung der alten Messe und der alten
Sakramente überhaupt durch ganze Bischofskonferenzen zulassen dürfen. Das war durchaus doppelzüngig
gemeint, um den papalistischen Zweig der Tradition von ihrer lefebvristischen Wurzel abzuschneiden. Und
kombiniert mit der Lüge, Erzbischof Lefebvre sei durch seine (Helden-)tat exkommuniziert worden.
O Rottenburg! versuchen Sie doch einmal, einen deutschen Bischof um Zelebrationserlaubnis für den tridentinsichen
Ritus zu bitten. Sie werden abschlägig mit dem Hinweis beschieden, das spalte und führe zu Polarisierungen.
Nein, nein, heute ist in der Kirche alles per se erlaubt, nur die Tradition nicht. Nur zähneknirschend
erlaubt man hier und da Messfeiern zu ganz unmöglichen Zeiten. Es wird alles getan, um die tridentinische
Messe zu verhindern. Die Bischöfe sind der Bitte J P II nicht nachgekommen, den Petitionen der traditionsverbundenen
Gläubigen großzügig zu begegnen. Die Tradition wurde und wird ins Abseits gedrängt. Das sieht man
auch am Widerstand der deutschen Bischöfe gegen eine mögliche „Freigabe“ der alten Messe. Nein, ihr
Lieben, ich begrüße es daher ausdrücklich, dass die Piusbruderschaft dieses Kloster eröffnet. In der
liturgischen und dogmatischen Ruinenlandschaft, die das V II hinterlassen hat, wird es ein lichter Tempel
würdiger und ehrfürchtiger Liturgie sein, wie sie die Heilige Kirche seit Vorväterzeiten gefeiert hat.
Mögen dieser Klostergründung noch viele weitere folgen.
#80 landorganist 09:06:01 | Dienstag, 16. Januar 2007
Liebe Tradis Ihr könnte Euch drehen und winden wie Ihr wollt: Fakt ist folgendes: Gemäß einer Auskunft
der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft
St. Pius X. folgendes fest: Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard
Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert.
Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination
suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird
festgehalten: Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt
haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen. Die Mitfeier von Gottesdiensten der
Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation.
Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren
Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu. Damit ist doch eigentlich alles gesagt. Das
Kloster ist ein weiterer Hort schismatischen Lebens. Bischof Mussinghoff tut recht daran, alles im Sinne
der Einheit der Kirche zu unternehmen, damit dieses Vorhaben verhindert wird.
#79 Copertino 08:55:15 | Dienstag, 16. Januar 2007
Bischöfe fielen bei Traditions-Prüfung durch! Melchisedech, besten Dank für diese erhellende Geschichte:
Die Klostergründung Reichenstein ist ein köstlicher Treppenwitz der deutschen Kirchengeschichte. Vor
Jahren schon bemühten sich die (Rom unterstellten) Benediktiner von Le Barroux im Grenzland Belgien-Luxemburg-Niederlande-Deutschland
um eine Neugründung, brav nach Kirchenrecht, die Erlaubnis der Bischöfe einholend. Diese Neugründung
wurde den Mönchen von Le Barroux nicht gestattet. Nun kommen die Mönche von Bellague, fragen nicht lange
und werden gründen. Die Grenzland-Bischöfe haben sich ihr Problem zum Teil selbst geschaffen. Was könnte
klarer offenlegen als dieses Beispiel, dass es diesen Bischöfen überhaupt nicht um die Einhaltung des
Kirchenrechts geht sondern darum, aus den eigenen, aber schamvoll verdrängten katholischen Wurzeln sprossende
starke Triebe sogar dann zu kappen, wenn diese von höchster Stelle, auf die sie sich sonst so gerne berufen,
zum Wachstum zugelassen worden sind. Das Gute an einer solchen Demütigung ist, dass es bei den Blossgestellten
ein Nachdenken, und dass das Nachdenken eine Umkehr auslösen kann. Dass einer dieser Bischöfe nun als
Konkurrenz zu Reichenstein doch noch auf das Angebot aus Le Barroux zurückkommen wird, erachte ich allerdings
als eher unwahrscheinlich, auch wenn in vergleichbaren Fällen nur zu gerne als letzte Wahl der Indultmessenjoker
aus dem Ärmel gezaubert wird.
#78 Rottenburg 08:29:00 | Dienstag, 16. Januar 2007
Isolation? Warum sollten Pater Schmidtberger den Bischof um Erlaubnis fragen, wo er doch von vornherein
weiß, dass dieser alles unternehmen wird, um diese Klosterneugründung zu verhindern? Es waren und sind
doch die deutschen Bischöfe, die die Piusbruderschaft immer wieder als „schismatisch“ bezeichnen und
die Gläubigen vor ihnen warnen. Genau darum geht es: FSSPX bestätigt die Vermutungen der Bischöfe und
zeigt nun selbst, dass sie eine schismatische Bewegung sind. Johannes Paul der Große wollte FSSPX immer
davor bewahren, doch nun verrennet sich die FSSPX immer mehr in die Isolation. Das man den Alten Ritus
des Meßopfers feiert, ist ja würdig und recht; aber ich frage mich, warum man dies bei Schismatikern
tun muss und nicht innerhalb der heiligen Kirche Christi www.petrusbruderschaft.de/
Lieber Gotthard!@ informieren Protestanten den Bischof von Aachen über ihre Aktivitäten oder Gemeindeneugründungen?
Aber die gibt es weder bei den Protestanten noch bei den Katholiken. Neugründungen gibt es nur bei der
Pius-Bruderschaft. Irgendwo schwingt in den Aktivitäten gegen die Klosterneugründung doch schon ein
gewisser Neid mit. Warum sollten Pater Schmidtberger den Bischof um Erlaubnis fragen, wo er doch von vornherein
weiß, dass dieser alles unternehmen wird, um diese Klosterneugründung zu verhindern? Es waren und sind
doch die deutschen Bischöfe, die die Piusbruderschaft immer wieder als „schismatisch“ bezeichnen und
die Gläubigen vor ihnen warnen. Vor protestantischen Irrlehren oder protestantischen Annäherungsversuchen
wird allerdings nicht gewarnt, ebensowenig wie vor Moscheeneubauten. Aber mit denen glauben wir ja alle
an den selben Gott, nur mit den Piusleuten eben nicht. Die sind ja auch völlig untolerant. Schönen Tag
noch
@ Athanasius Ich konnte nirgendwo eucharistiefreie Sonntage aufweisen. Meine Güte. AMS, Belegstellen
siehe unten. Gradualien aus dem 9. Jahrhundert, aus dem ganzen Karolingerreich, in denen an einzelnen
Sonntagen steht: „Dominica vacat“. Der Abschluss von Quatembertagen. Ursprünglich viermal im Jahr. Messe
am Mittwoch, am Freitag, am Samstag(abend), aber nicht am Sonntag. Zu erkennen noch in der Pfingstoktav:
Zusätzlich zur Samstagmesse, die erhöhte Anzahl Lesungen hat (also Quatemberabschluss) gibt es eine
Sonntagsmesse, sobald am Sonntag das Dreifaltigkeitsfest gefeiert wird. Dass es da eine zusätzliche Sonntagsmesse
gibt, beweist, dass die Quatemberabschlussmesse NICHT als Sonntagsmesse verstanden wurde. Deswegen ja
auch „Dominica vacat“. Meine Güte, was sind Sie ignorant. Wenn die Quellen (nicht irgendwelche modernistischen
pösen pösen deutschen Theologinnen, sondern LITURGISCHE BÜCHER AUS DEM 9. JAHRHUNDERT!) Ihnen nicht
passen, dann ignorieren Sie sie lieber und stellen falsche Behauptungen auf? Merke: Die Wahrheit wird
euch frei machen. Die Karolingerzeit kennt VIER EUCHARISTIEFREIE SONNTAGE PRO JAHR.
Einheit? Rottenburg schrieb: [kursiv]Die schismatische FSSPX verteidigt zwar das Primat des Papstes und
die Unfehlbarkeit. Sie tut dies aber blutleer, denn sie anerkennt nicht das Oberhaupt der römisch-katholischen
Kirche,unseren Heiligen Vater, Benedikt XVI. als ihr Oberhaupt an. Und da sie das nicht tut -im Gegensatz
zu den orthodoxen Teilkirchen, die in Einheit mit der Kirche von Rom stehen- ist sie eine schismatische
Gemeinschaft und somit eine von der römisch-katholischen Kirche unabhängige kirchliche Gemeinschaft,
in der es dann eben verschieden Gliederungen gibt.[kursiv Welche Orthodoxen Teilkirchen stehen in Einheit
mit der Kirche von Rom? Sollten Sie sogenannte unierte Gemeinschaften nennen, so ist dies selbstverständlich
richtig, sie sind ein Teil der Katholischen Kirche und erkennen den Papst als Oberhaupt an und selbstverständlich
auch dessen Unfehlbarkeit und Jurisdiktionsprimat. Die „orthodoxen Teilkirchen“ stehen aber sicher nicht
in voller Gemeinschaft mit „Rom“. So ist ein wechselseitiger Empfang der Sakramente von katholischer Seite
nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt, von orthodoxer Seite sind die Voraussetzungen oft noch viel
strenger. So erkennen die Griechisch-orthodoxen die Taufe eines Katholiken, der zu ihnen übertritt, nicht
ohne Weiteres an und verlangen (teilweise?) sogar eine erneute Taufe. Man pflegt zwar den „ökumenischen
Dialog“ und feiert fallweise gemeinsame Gottesdienste aber von einer Einheit mit Rom ist man doch noch
entfernt!
#73 Melchisedech 00:12:20 | Dienstag, 16. Januar 2007
Schismatiker Im übrigen: nicht alles so bitter ernst nehmen! Im Bistum Aachen pflegt man seit Jahren
gute Beziehungen mit Schismatikern. Schließlich haben die Orthodoxen in der Stadt Aachen die katholische
Kirche St. Michael bekommen und sollen St. Theresia auch noch bekommen. Die könnens schon mit Schismatikern,
die Aachener…also…gelassen bleiben. Mit den Mönchen in Reichenstein werden sie sich auch noch anfreunden,
…die Aachener. Irgendeinen Prälaten in cognito werden sie schon hinschicken, um mal heimlich zu spinxen
(oder spingsen?) …
#72 QUIS UT DEUS 00:05:14 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Rottenburg leider Lügner+ verdreher! Wollen naja, wenn die FSSPX nicht schismatisch wäre, würde sie
den Bischof von Rom als Oberhaupt der Universalkirche anerkennen. Warum lügen Sie??????????????????????
Die Priesterbruderschaft Pius X anerkennt Papst Benedikt XVI als Papst im gegensatz zu seinen eigenen
Konzilsbischöfe die Ihm mit Schisma drohen !F;D,+???? Die Wahrheit wird siegen! o^/
#70 Melchisedech 23:46:18 | Montag, 15. Januar 2007
Treppenwitz Die Klostergründung Reichenstein ist ein köstlicher Treppenwitz der deutschen Kirchengeschichte.
Vor Jahren schon bemühten sich die (Rom unterstellten) Benediktiner von Le Barroux im Grenzland Belgien-Luxemburg-Niederlande-Deutschland
um eine Neugründung, brav nach Kirchenrecht, die Erlaubnis der Bischöfe einholend. Diese Neugründung
wurde den Mönchen von Le Barroux nicht gestattet. Nun kommen die Mönche von Bellague, fragen nicht lange
und werden gründen. Die Grenzland-Bischöfe haben sich ihr Problem zum Teil selbst geschaffen. Da sollte
man einen offenen Brief nicht überbewerten. Der Protest gehört irgendwie zur kirchenpolitischen political
correctnes. Der Ortspfarrer hat ein neues Thema für KV und PGR und (hoffentlich) Hausbesuche. Die Mönche
wirds am Beten und Singen nicht hindern. Und die Wanderer in der Eifel freuen sich auf eine weihrauchduftende
Kirche, den Herrn im Tabernakel, werden Kerzen vor einem Marienbild entzünden (auch wenns nicht in der
RB notiert ist) und hoffentlich gemäß benediktinischer Gastfreundschaft eine gute Suppe und einen ordentlichen
Klosterlikör verkosten.
#69 QUIS UT DEUS 23:27:07 | Montag, 15. Januar 2007
@Golfi vergelts Gott! AVE MARIA…! lieber golfi möge es Dir Jesus + die liebe Muttergottes vergelten!
Ja die Demut…leider ging Sie bei den meisten verloren…! Aber alles wird anders das unbefleckte Herz
Mariens wird triumphieren und Ihre unendliche Demut wird den Teufel besiegen so schliess ich Dich sehr
gern und alle hier im Forum in mein Armseeliges Nachtgebet ein auch meine Feinde den wie lehrte uns Jesus
liebet Eure Feinde betet für Sie damit wir eines Tages alle zusammen Gott loben und preisen in alle Ewigkeit!
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad
te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes
oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens
o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
:(3 :(3 :(3 Ut digni efficiamur promissionibus Christi. Behüte Euch Gott!
Setzt man so einen Konzilsbeschluß um? Sieht so die Anerkennung der Unfehlbarkeit des Papstes aus, wie
das I. VAtikanum sie lehrt: „Auf Anweisung von Papst Johannes Paul II. schrieb Kardinal Joseph Ratzinger,
der heutige Papst Benedikt XVI., Erzbischof Lefebvre am 30. Mai 1988, dass der Heilige Stuhl die von ihm
gestellten Bedingungen als inakzeptabel ansehe. Am 3. Juni 1988 antwortete Lefebvre aus Ecône, er werde
am 30. Juni die von ihm geplanten Bischofsweihen auch ohne päpstliche Erlaubnis durchführen. Papst Johannes
Paul II. schrieb am 9. Juni 1988 einen persönlichen Brief an Lefebvre, in dem er ihn an die von ihm am
5. Mai unterzeichnete Vereinbarung erinnert und an ihn appelliert, nicht mit seinem Plan fortzufahren,
der als ein schismatischer Akt bewertet werde, dessen theologischen und kanonischen Konsequenzen Lefebvre
bekannt seien. Als Lefebvre auf diesen Brief nicht antwortete, wurde dieser am 16. Juni 1988 öffentlich
gemacht. Auch ein später Vermittlungsversuch des französischen Philosophen Jean Guitton scheiterte.
Am 30. Juni 1988 weihte Erzbischof Lefebvre, assistiert vom emeritierten Bischof von Campos dos Goytacazes
(Brasilien), António de Castro Mayer, nicht, wie zunächst angekündigt, drei, sondern sogar vier FSSPX-Priester
unerlaubt zu Bischöfen: Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso
de Galarreta.“ Mehr Infos hier de.wikipedia.org/…derschaft_St._Pius_X.
Herr Rottenberg ich will Sie nicht belehren, aber m.W. beginnt die Demut auch gegen unserem Nächsten
und die sind auch die Schreiber dieses Forums. Gute Nacht
„Eucharistiefreie Sonntage“ @Katharina L. alias Rebekka Hat sie nicht. Sie hat nur gesagt, dass es eucharistiefreie
Sonntage gab – mit korrekter Belegstelle (hab ich gerade noch im AMS überprüft!) Jaja, überprüft.
Nun dann: Referenzen die online nachzuschauen sind. Etwa ein Online-Buch. Ich habe solche freche Behauptungen
ncoh nie gehört, denn es war auch im 6. Jh. Pflicht jeden Sonntag der hl. Messe beizuwohnen. Daß es
im Kloster nicht zelebriert wurde, heisst nicht, dass man der Eucharistie nicht beigewohnt hat. Es gab
auch Pfarrkirchen. Ich konnte nirgendwo eucharistiefreie Sonntage aufweisen. Und Schwachsinn gibt es in
den angeblichen geschichtlichen Werken genug. So hatte ich vor einem Jahr die „Ehre“ in einer Schrift
zu Hildegard von Bingen zu lesen, dass man dort sonntäglich „Abendmahl abhielt“, keine hl. Messe, aber
schon „Abendmahl mit Kommunion“. Sonntagpflicht galt damals wie heute. Stellen usw. sagen mir nichts.
Ich habe unten die Kapittel zitiert, aus denen die Meßfeier an allen Sonntagen und an den Feiertagen
hervorgeht. Eine Frau die Marienverehrung in der liturgischen Tagesordnung bei anderen GEmeinschaften
beschimpft, ist nicht katholisch und nicht zuverlässig. Luther verfälschte seinerzeit schon die Hl.
Schrift sowie die Geschichte sowie die Theologie.
Jetzt kochen sie… Langsam scheint es auch hier eine recht große römisch-katholische kreuz.net-Fraktion
zu geben, die den Schismatikern Paroli bieten kann! Sehr schön! State in fide! :)3 Denn langsam kochen
die Schismatiker der FSSPX!
@aragorn Wieso wird hier die Pius-Bruderschaft von verschiedenen Leuten immer wieder als schismatisch
bezeichnet? Die haben doch keine eigene Kirche gegründet und wollen nach wie vor nichts anderes als katholisch
sein. Ich kenne mich kirchenrechtlich nun nicht aus. Aber ich denke mal, dass es nicht in Ordnung ist,
wenn eine Ordensgemeinschaft sich in einem Bistum niederlassen will, dies ohne bzw gegen Wissen des zuständigen
Bischofs tut. * Hat Herr Schmidberger den Aachener Bischof um Genehmigung der Niederlassung gebeten? * Hat
Herr Schmidberger den Aachener Bischof über die Klostergründung informiert? *Oder mußte der Aachener
Bischof über die beabsichtigte Klosterneugründungh über die Presse erfahren? Ich bitte um detailierte
Antworten!
Demut: IN TREUE ZU PAPST UND KIRCHE Nun ja, zunächst unter Demut natürlich die Demut gegenüber den
Lehrentscheidungen des Heiligen Vaters und gegenüber der Ökumensichen Konzilien zu verstehen!
Rottenburg denke Sie könnten doch viel von QUIS UT DEUS lernen, dazu bedarf es aber der Demut. Ist heute
nicht mehr „in“, oder wie denken Sie über die Demut?
FSSPX goes VII? „Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“
Hm, und was mag dies uns sagen? Und außerdem, wenn FSSPX zur katholischen Kirche gehört, wäre sie an
ALLE Beschlüsse des Ökumenischen Konzils gebunden!
#59 QUIS UT DEUS 22:51:48 | Montag, 15. Januar 2007
@an alle 2VK Irrläufer!!!!!! Ich zeige Euch gerne immer + immer wieder das Ihr falsch liegt!! o^/
Ich hoffe nun ist das ein für alle mal geklärt Ihr lieben Leute o^/ 17. November 2005 10:30Kein SchismaDer
Präsident der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, äußerte sich
in jüngster Zeit zum Verhältnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit dem Vatikan und der universalen
Kirche. Der Einzug der Lefèbvristen in die Peterskirche im August 2000 dauerte fast eine Stunde(kreuz.net,
Vatikan) Kardinal Castrillón sprach am 13. November mit dem italienischen Fernsehsender ‘Canale 5’ über
die Alte Messe. Das englischsprachige Forum ‘Angelqueen’ dokumentierte den Text im Internet.Der Kardinal
ist Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, welcher die pastorale Sorge für die mit dem Alten Ritus
verbundenen Gläubigen anvertraut ist.Der Kurienkardinal äußerte sich auch zum Treffen des Generaloberen
der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, mit dem Heiligen Vater Ende August.Diese
Audienz habe den Dialog zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan beflügelt:Auf Italienisch sagte der
Kardinal: „Non siamo di fronte ad una eresia. Non si può dire in termini corretti, esatti, precisi che
ci sia uno scisma“ – „Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise
Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“
@QUIS UT DEUS Wer sich schon den legendären Namen des Satans gibt…! Und was geht Sie es an, wenn eine
Ordensfrau im Internet ist. Und warum haben Sie sich eigentlich nicht für einen geistlichen Beruf enschieden,
um der Kirche zu dienen? Statdessen surfen Sie um 22.40 Uhr noch im Internet!
#57 QUIS UT DEUS 22:41:56 | Montag, 15. Januar 2007
@Schwester Maria Andrea( wenn Sie eine sind?) Sind das auch die Konzilsfrüchte das Sie um 22.21 Uhr noch
im Internet am Surfen sind…tsssss Herr schenke uns Prister ,hl. Priester ,Herr schenke uns Ordensläute,Herr
schenke uns viele hl. Ordenberufungen! Lesen Sie doch bitte hier mal… Der Ökumenismus führt von der
Kirche weg 39. Außer der Tatsache, daß der von Johannes Paul II. praktizierte Ökumenismus den katholischen
Glauben zerstört, führt er noch dazu die Häretiker, die Schismatiker und die Ungläubigen von der Kirche
weg. Er verlangt nicht mehr die Bekehrung der Häretiker und Schismatiker 40. Die ökumenische Bewegung
sucht nicht mehr die Bekehrung und die Rückkehr zum „einzigen Schafstall Christi, außerhalb dessen sich
ohne Zweifel jeder befindet, der nicht mit dem Heiligen Stuhl des Petrus verbunden ist“123. Die Dinge
sind klar ausgedrückt: „Wir weisen ihn [den Uniatismus] als Methode der Suche der Einheit zurück …
Das pastorale Handeln der katholischen Kirche, sowohl der lateinischen als auch der östlichen, geht nicht
mehr darauf aus, die Gläubigen einer Kirche zur anderen herüberzuziehen.„124 Daraus ergibt sich das
Auslassen der Zeremonie der Abschwörung im Fall der Rückkehr eines Häretikers zur katholischen Kirche.
Kardinal Kasper geht sehr weit in dieser Art von Behauptungen: „Der Ökumenismus vollzieht sich nicht,
indem wir auf unsere eigene Glaubenstradition verzichten. Keine Kirche kann diesen Verzicht leisten.“
hier ist alles= fsspx.org/…EtudeOecum/index.htm
@Athanasius Die schismatische FSSPX verteidigt zwar das Primat des Papstes und die Unfehlbarkeit. Sie
tut dies aber blutleer, denn sie anerkennt nicht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche,unseren
Heiligen Vater, Benedikt XVI. als ihr Oberhaupt an. Und da sie das nicht tut -im Gegensatz zu den orthodoxen
Teilkirchen, die in Einheit mit der Kirche von Rom stehen- ist sie eine schismatische Gemeinschaft und
somit eine von der römisch-katholischen Kirche unabhängige kirchliche Gemeinschaft, in der es dann eben
verschieden Gliederungen gibt. „Und natürlich ist die FSSPX keine „KIrche“, sie ist eine römisch-katholische
Religiöse Gemeinschaft von Priestern ohne Gelübde mit gemeinsamem Leben.“ Oder sind die weiblichen Gläubigen
auch Mitglieder der FSSPX?
@ Athanasius Da Sie es wagen Marienverehrung in Orden als schlecht zu beschimpfen, Wo hat sie das? Ich
finde keinen Beleg für Ihre Behauptung. und Benediktiner des 6. Jh. für angebliches „Fehlen“ dieser
Verehrung ehren wollen Wo hat sie das? (wobei aber sehr wohl aus benediktinische Manuskripten die Votivmessen
U.L. Frau bekannt sind usw.) Hat sie das bestritten? dass z.B. das Salve Regina und Regina Caeli in der
Liturgie direkt aus dem OSB stammen Hat sie das bestritten? Trotzdem steht davon in der RB nichts. Und
im Tagesablauf ist es auch nicht vorgesehen. Sie behaupten ja es gab gar keine Sonntagsmesse im OSB Hat
sie nicht. Sie hat nur gesagt, dass es eucharistiefreie Sonntage gab – mit korrekter Belegstelle (hab
ich gerade noch im AMS überprüft!) oder war das „nach dem Segen und der Kommunion“ wie Sie es dummerweise
behaupten in Ihrer Deutschen Frechheit modernistischer Prägung Steht sogar in französischen und italienischen
RB-Kommentaren der 30er-Jahre. Habe ich irgendwo noch in meinen Vorlesungsunterlagen aus meiner Zeit in
Bologna. Suche ich jetzt aber nicht. Glauben Sie mir sowieso nicht. Stimmt aber. Bin auch ein deutsches
Weib. Aber nicht so dumm und nicht so gehässig wie Sie mit Ihren permanenten Unterstellungen.
ROTTENBURG HERAUSHALTEN – Ja eigentlich schon! Aber es geht doch um das Heil der Menschen! Viele, viel
zu VIELE Menschen werden durch die Leute von Gestern verführt, verunsichert! Die Leute von GESTERN schaden
dem LEIB CHRISTI!
An Sr. Maria Andrea danke für Ihren Hinweis, sicher haben Sie einen großen Einblick, aber wenn ich solche
Beiträge lese, die wie sie der H. Rottenburg veröffentlicht, dann fällt mir aber etwas ganz anderes
ein.
@Rottenburger Lügner Wollen naja, wenn die FSSPX nicht schismatisch wäre, würde sie den Bischof von
Rom als Oberhaupt der Universalkirche anerkennen. Lüge. Woher holen Sie Ihren Schwachsinn? Gerade die
FSSPX verteidigt das Dogma der Päpstlichen Primatschaft über allen Bischöfen der Welt. Auch wenn es
die Personen der P.M. nach Vat. II noch so schwierig machen. Das tut die FSSPX aber nicht und somit ist
sie weder besser noch schlechter als jede andere kirchliche Gemeinschaft. Aber auf jeden Fall keine Kirche
im Vollsinn! Lüge. Und natürlich ist die FSSPX keine „KIrche“, sie ist eine römisch-katholische Religiöse
Gemeinschaft von Priestern ohne Gelübde mit gemeinsamem Leben.
@Rottenburger, @RebekkaLügnerin ‘Bitte geben Sie mir ein Zitat in dem Rom die FSSPX als schismatische
Gemeinschaft extra Ecclesiam definiert. Exkommunikation von Bischöfen heisst nicht die ganze Gemeinschaft
ist direkt schismatisch. Und sind Sie nicht in der einen Kirche mit den angeblich „Teilkirchen“ östlich-Orthodoxie?
Die FSSPX liegt aber draussen in der modernistischen Ekklesiologie die Sie bevorzugen? @Rebekka: Da Sie
es wagen Marienverehrung in Orden als schlecht zu beschimpfen, und Benediktiner des 6. Jh. für angebliches
„Fehlen“ dieser Verehrung ehren wollen (wobei aber sehr wohl aus benediktinische Manuskripten die Votivmessen
U.L. Frau bekannt sind usw.), muss ich Sie daraufhinweisen, dass z.B. das Salve Regina und Regina Caeli
in der Liturgie direkt aus dem OSB stammen und von Cluny aus weitgehend in der ganzen Lateinischen Kirchen
Teil der zeitweisen Liturgierotationwurden. Das wissen Sie aber nicht. Sie behaupten ja es gab gar keine
Sonntagsmesse im OSB, was dem Inhalt der Regel von St. Benedikt selbst nicht entspricht. An Hochfesten
(etwa Mariä Entschlafung, Himmelfahrt, und am Himmelfahrtsfest) schreibt er vor bis „nach der hl. Messe“
die Abstinenz (von Brot und Wasser) zu beobachten. (Cap. XXXV) In Cap. XXXVIII der lesen wir, dass der
Leser am Sonntag „nach der Hl. Messe und Kommunion“ (oder war das „nach dem Segen und der Kommunion“ wie
Sie es dummerweise behaupten in Ihrer Deutschen Frechheit modernistischer Prägung) bitten soll, dass
alle für ihn beten damit er seinen Stolz verliert
Keine Anteil an der katholischen Kirche! Wollen naja, wenn die FSSPX nicht schismatisch wäre, würde
sie den Bischof von Rom als Oberhaupt der Universalkirche anerkennen. Das tut die FSSPX aber nicht und
somit ist sie weder besser noch schlechter als jede andere kirchliche Gemeinschaft. Aber auf jeden Fall
keine Kirche im Vollsinn!
wer ist hier ein schismatiker? Wieso wird hier die Pius-Bruderschaft von verschiedenen Leuten immer wieder
als schismatisch bezeichnet? Die haben doch keine eigene Kirche gegründet und wollen nach wie vor nichts
anderes als katholisch sein. Es sind aber dieselben Leute, die immer wieder von der „schismatischen“ Piusbruderschaft
reden, die sich einen Tag später mit den wahren Schismatikern, den Protestanten nämlich, beim nächsten
ökumenischen Gottesdienst herzen. Ostende mihi amicos tuos et ego tibi dico quis es!
Freimaurer bei der FSSPX? Interessant: Obwohl die Hl. Kirche die Schismatiker der FSSPX exkommunizierte,
tun hier viele so, als sei die FSSPX noch in Gemeinschaft mit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen
Kirche! Ich weiss nicht, ob dieses Verkennen einer Kirchenstrafe durch viele Leser hier nur mangelndes
Glaubenswissen ist, oder ob gar Freimaurer hinter diesen Pro-FSSPX-Beiträgen stehen!
@Rottenburg (Kleriker) Bitte übergeben Sie mir eine Bestimmung Roms in der die FSSPX bzw. die mit ihr
verbundenen Ordens- und religiösen Gemeinschaften als „schismatische Gemeinschaft“ oder „schismatische
Kirche“ beschrieben werden. Wenn Mons. Mussinghoff überhaupt Jurisdiktion hat, dann gibt es immer noch
Zweifel kraft can. 188, par. 4, CIC 1917. Übrigens toll wie betende Benediktiner die die römisch-katholische
hl. Messe aller Zeiten zelebrieren so viel Aufregung verursachen, während Gemeinsamgebete und buddhistische
Vedenrezitationen und Gebete die in kath. Kirchen im gleichen Bistum abgehalten werden zusammen mit jüdischem
Moshiachgebet usw., verschwiegen bzw. gelobt werden. Typisch nicht. Der Teufel fühlt daß wieder Weihwasser
im Bistum Aachen herumgespritzt wird. Und es gefällt ihm nicht. Aber trotzdem. Magna est veritas et praevalet.
(Esdras IV) Auch im Bistum Aachen, vor allem auch in der Eifel.
Raushalten? Vielleicht sollte sich der Bischof tatsächlich aus der Diskussion um die Klostergründung
einer abgefallenen und nicht-bendiktinischen Gemeinschaft heraushalten. Denn wie es einen katholischen
Bischof nichts (juristiktiv) angeht, was ein evangelischer Bischof sagt, geht es einen katholischen Bischof
auch nicht an, was eine schismatische kirchliche Gemeinschaft, wie es die FSSPX eine ist, tut.
#43 QUIS UT DEUS 21:59:51 | Montag, 15. Januar 2007
@Golfi lies das mal bitte dan merkst du was! fsspx.org/…EtudeOecum/index.htm und Sie lieber Schwester
nicht bein Komplet? Wenn Sie gerne etwas lernen heute Abend lesen Sie doch auch bitte über Vom ÖKOMENISMUS
zur Lautsosen Apostasie!
Sr. Maria Andrea, ja was ist nun richtig, entweder vor dem Konziel , dann haben doch die Piusbrüder recht,
oder danach , dann der Bischof. Aber hat die Kirche denn 1000 Jahre geschlafen und ist erst jetzt wach
geworden? Letzters kann ich mir nicht vorstellen, wenn dem so wäre dann , dann ist das nur Meschenwerk
und nichts Göttliches.
Trauma Schwülstiger: Chinesisches Sprichwort Ja, Traumaturgos, wenn man über unsere deutschen Bischöfe
nachdenkt, dann könnte man schon bei manchen ein Trauma bekommen. Heißt es nicht in China, daß meistens
der Fisch vom Kopf her stinkt!?
#38 thaumaturgos 21:14:53 | Montag, 15. Januar 2007
… wie auf einer angeblichen katholischen Seite über die bischjöfe hergezogen wird istr schon mehr
als verwunderlich, aber sejtierer und schismatiker haben das von je her getan … daran sind sie erkenntlich
Super! Ich finde man kann Mussinghoff nur zu seinen klaren Worten gratulieren. Eine schismatische Gruppe
wie diese will schließlich niemand, der theologisch aufgeklärt ist. :)3
GOLFI und KURT GOLFI – wenn Angst, dann vor der Falschheit dieser Gruppe von GESTERN! Die spielen doch
nicht mit offenen Karten! KURT – na ja, lassen wirs!
Apostelnachfolger? Mussinghoff ist halt wichtig „den Weg geschwisterlicher Verbundenheit mit Juden, Christen
und Muslimen zu gehen“. Die FSSPX schliesst er da aus und kriecht lieber den Muslimen und Juden hinten
rein. Ein rotes Käppchen kann man heute jedem aufsetzen, aber unter Apostelnachfolger stellen wir uns
doch etwas anderes vor.
Warum haben die dt. Bischöfe Angst vor der Bruderschaft, wer kann mir dies mal erklären? Sind diese
Leute zu sehr katholisch, oder sind unsere Bischöfe nicht mehr katholisch?
Bischöfe sind selber Schuld Die deutschen Bischöfe sind doch selber Schuld. Warum unterdrücken sie
die tridentinische Messe so? Sie täten gut daran, wenn sie in ihren Bistümern die ein oder andere Kirche
für den tridentinischen Ritus reservieren würden. Aber sie schließen lieber Kirchen und ziehen Priester
ab, so dass ganze Regionen ohne Seelsorger bleiben. Das wird sich in Zukunft noch verstärken. Priester
werden durch Laien ersetzt. Es ist doch klar, dass das die Gläubigen nicht mitmachen. Bischof Mussinghoff
muss sich also nicht wundern, wenn dann die Piusbruderschaft in die seelsorgliche und liturgische Lücke
springt. Ich jedenfalls wünsche der Klosterneugründung viel Erfolg und Gottes Segen.
Hoffentlich gründet die Bruderschaft noch viele Klöster! Es ist eine Schande, dass Bischöfe sogar Briefe
an Stadträte schreiben um ein katholisches Kloster zu verhindern, aber nicht gegen Moscheen kämpfen,
sondern sogar öffentlich sagen, Moscheen sollten gebaut werden.
Antwort Ja, man kann sich durchaus fragen, wo die zeitgenössischen Brüder des Hl. Benedikt sich heute
wohler fühlen würden: Ob in der aussterbenden („traditionellen“, nach Rebekkas Lesart) benediktinischen
Altherrenkommunität der Diözese Aachen, oder in einem neuen lebensstarken Trieb in der Tradition von
1962, entsprossen in der jungen französischen Benediktinergemeinschaft von Bellaige?? 1. Sie würden
sicher nicht so verunglimpfend über alte Mitbrüder sprechen und schon gar nicht nach dem Alter urteilen.
2. Sie würden nicht das „Wohlfühlen“ als Kriterium nehmen. 3. Sie würden ganz sicher nicht in einer
Kommunität leben wollen, die gegen den Willen des Ortsbischofs gegründet wurde. 4. Da die zeitgenössischen
Brüder des Hl. Benedikt ganz überwiegend keine Priester waren (es gab nur bei Bedarf und dann nur sehr
wenige Priester, vgl. RB) und sie in der Pius-Kommunität daher nicht einmal als vollwertige Konventsmitglieder
anerkannt würden, würden sie auch aus diesem Grund vermutlich die kirchentreue Gemeinschaft der schismatischen,
priesterfixierten Kommunität vorziehen.
Mussinghoff… … ist noch nicht mal in der Lage, ein normales, privates Gespräch zu führen, wenn man
auf ihn trifft. Der Mann ist als Bieschof noch unfähiger als sein Vorgänger Hemmerle.
Angst und Unsicherheit Jedenfalls wirkt der Aktionismus von Hw. Mussinghoff nicht pastoral-abgeklärt,
sondern panisch-hysterisch. Hätte der Bischof mit ähnlicher Verve gegen eine Moschee-Gründung auf dem
Gut opponiert? Wovor hat er Angst? Die Pius-Benediktiner hätten vermutlich gegen einen runden Tisch mit
Bischof und Kornelimünster-Abt nichts einzuwenden; nach einem entsprechenden Gespräch wären die Fronten
geklärt – gerade vor dem Hintergrund der Pro-Alte-Messe-Signale aus Rom. Aber, wie mir ein Geistlicher
aus Aachen erzählte: der Bischof redet sowieso ungern mit anderen Leuten.
@Sulpicius Ich kann Dir nur zustimmen! Vor ein paar Tagen gab’s doch hier die Meldung, dass das Leoninum
in Bonn geschlossen wird und die Studenten nach Münster müssen… Also so weit ist es schon gekommen.
Wenn Karl der Große dies wüßte…
Wohlfühlen @Rebekka schrieb Benediktiner, die – wie wir aus archäologischen und schriftlichen Quellen
wissen – nicht notwendigerweise Priester waren, mit Äbten, die nicht notwendigerweise Priester waren,
mit einer Liturgie ohne an den Wand geschobenen Altar, ohne Stufengebet, ohne tägliches Konventamt, ja
sogar mit eucharistiefreien Sonntagen, ohne Rosenkranz, ohne Kreuzwegandachten, ohne Weihnachtskrippe,
ohne Eucharistische Anbetung, mit einer Ordensregel, in der nicht ein einziges Mal das Wort „Maria“ vorkommt.
SOLCHE Benediktiner waren es, die den alpinen und germanischen Raum missioniert haben. Ja, man kann sich
durchaus fragen, wo die zeitgenössischen Brüder des Hl. Benedikt sich heute wohler fühlen würden:
Ob in der aussterbenden („traditionellen“, nach Rebekkas Lesart) benediktinischen Altherrenkommunität
der Diözese Aachen, oder in einem neuen lebensstarken Trieb in der Tradition von 1962, entsprossen in
der jungen französischen Benediktinergemeinschaft von Bellaige??
Der Bischof tut gut daran seinen Dienst der Einheit wahrzunehmen und den Schismatikern der FSSPX die Stirn
zu bieten! Schließlich ist es seine Aufgabe, diese Einheit der Kirche sicherzustellen. Dass die FSSPX
auf diese Einheit mit der Kirche keinen Wert legt ist ja bekannt: So unterscheidet sich die FSSPX nicht
stark in ihrer Struktur von einer protestantischen LAndeskirche, höchstens, dass die FSSPX nicht einmal
einen einzigen geschlossenen Landstrich hinter sich haben, wie noch manch eine evangelische Landeskirche.
Aber auf jeden Fall endet die Hierarchie bei FSSPX bei irgendwelchen Bischöfen und Distriktoberen. Der
Hl. Vater in Rom wird nicht anerkannt. Weitere Lehrunterschiede müssen also gar nicht aufgezeigt werden,
um darzustellen, dass es sich bei FSSPX um Schismatiker handelt.
Angst … Es ist schon merkwürdig, wovor Bischöfe alles Angst haben: vor den „Lefevbristen“, vor dem
Verlust ihres Ansehens … Haben sie eigentlich auch Angst, eines Tages vor Gott Rechenschaft über ihr
Verhalten geben zu müssen?
Ungeschickter Zug von Bischof Mussinghoff, dem Stadtrat einen solchen Brief zu schreiben. Ich vermute,
daß es sich um eine Stellungnahme im Zuge des Planugsverfahrens handelt. Da braucht es keine geheimnisvollen
Wege, wie der Brief in die Hände der Piusbrüder kommt, solche Schreiben sind öffentlich. (Eine Prise
offensichtlich unverzichtbaren Kreuznatterngezischels) Der Stadtrat hatte zu prüfen, ob es (vorwiegend
bau-)rechtliche Bedenken gibt. Dies ist offensichtlich nicht der Fall. Kommunalpolitisch gesehen ist das
ein ganz und gar undramatischer Fall. Während der Offenlegungsfrist, die zu einem Flächennutzungs- und
Bebauungsplanverfahren gehört, kann jeder Stellung nehmen. Auch der Bischof. Wenn die Einwände baurechtlich
keine Relevanz haben, sind sie im Verfahren nicht zu berücksichtigen. Wenn unsere roten Brüder vom Stamm
der Grünen verfassungsrechtliche Bedenken haben, so mögen sie sich an die zuständigen Stellen wenden.
st.georg St.georg, Sie sind voreiligmit Ihren Ausserungen (Sektensammlungsorte) über andere! Der Bischof
hat nur grosse Angst davor, Gläubige o^/ zu verlieren!
@ Athanasius Aber gen Osten gerichtetes Altar, einer Liturgie mit dem „Rücken zum Volke hin“ wie die
Neo-Protestanten es heute sagen. Höchstwahrscheinlich wurde das Hochgebet Richtung Osten gesprochen (habe
ich auch nicht geleugnet). Aber Darstellungen, die Priester und Kantoren singend hinter dem Altar zeigen,
können auch Sie nicht leugnen. sogar mit eucharistiefreien Sonntagen Lüge! Caput XXXVIII. „Nach der
Hl. Messe und Kommunion…“ 1. „Missa“ bezeichnet in der Zeit der RB nicht notwendigerweise die hl. Messe
(können Sie in allen Kommentaren zur RB nachlesen – im 7. Jh. heißt „missa“ meistens „Segen“) 2. Bis
ins 9. Jahrhundert hinein haben die Gradualia eucharistiefreie Sonntage verzeichnet. „Dominica vacat“:
vgl. AMS 7bis, 46bis et al.) Und diese Gradualia sind in Benediktinerklöstern entstanden. Man verehrte
bei den Benediktinern Maria aber sehr. Habe ich das geleugnet? Aber marianische Verehrungsriten als liturgische
PFLICHT für die Mönche finden Sie nicht. Aber dafür die Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung. Hat
das Missale von 1970 auch. Die Hl. Messe wurde gefeiert und dabei das Allerheiligste angebetet. Es gab
das Hl. Messopfer, die Regel spricht vom „Altare“, vom Opfertisch! Ja. Steht in SC und im Missale 1970
genauso. mit einer Ordensregel, in der nicht ein einziges Mal das Wort „Maria“ vorkommt. – Ihr Hass gegen
Unsere Liebe Frau ist deutlich. Weil der hl. Benedikt kein Wort über Maria schreibt (Tatsache!), deswegen
hasse ich Maria? Erklären Sie das bitte.
Ein Bischof bemüht sich Und nicht nur der. Auch der Abt von Kornelimünster bemüht sich, Gift und Galle
zu sprühen. Warum denn, Herr Abt – und Sie lesen sicher hier mit – mühen Sie sich denn und fröhnen
in Ihrer nach Freimaurertum anmutenden Art – um das im Entstehen begriffene Monasterium zu vernichten?
Und das frage ich natürlich auch den Bischof von Aachen, der sich in hochmütiger Weise in weltliche
Angelegenheiten einmischt, seine Kirchen zerstört und sie zu kommerziellen Zwecken (= Gewinnerzielung
und Profitgier) einsetzt? Schade um die Diözese Aachen.
@ Rebekka Die Grundregel der Benediktiner ist Natürlich „Ora et labora“, wenn Messfeiern damals stattfanden
waren sie bestimmt der tridentinischen Messe ähnlicher als der NOM. Ich kann mir auch nicht vorstellen
das der hl. Benedikt die Gottesmutter Maria nicht verehrt haben soll. Das mit dem eingefrorenen Stand
von 1962 ist natürlich sehr bedauerlich, aber wenn der Bischof Marcel Lefèvre das damals nicht getan
hätte wäre heutzutage schon zuviel verloren gegangen und die Petrusbruderschaft gäbe es auch nicht.
Gewisse Neuerungen muss es geben und Bischof Marcel Lefèvre hätte sich damals auch nicht allen Neuerungen
verschlossen. Deshalb denke ich das die Pius-Benediktiner den Geist der „Alten“ Benediktiner viel besser
wiederspiegeln als so manche „Neue“ Benediktiner (evtl. Meschede). Es gibt auch Benediktiner die ich schätze
(z.B. Gerleve) und sogar „Neue“ Benediktinerinnen(Z.B. Varensell).
@rebekka Lügnerin Benediktiner, die – wie wir aus archäologischen und schriftlichen Quellen wissen –
nicht notwendigerweise Priester waren, mit Äbten, die nicht notwendigerweise Priester waren Unsinn. Und
sogar wenn, was beweist das Frau Protestantin, Frau Anti-Katholikin? mit einer Liturgie ohne an den Wand
geschobenen Altar Aber gen Osten gerichtetes Altar, einer Liturgie mit dem „Rücken zum Volke hin“ wie
die Neo-Protestanten es heute sagen. ohne Stufengebet Das wurde damals auch in Rom in der Sakristei vom
PRiester und Messdiener rezitiert und erst im 13. Jh. wurde es Teil der Voraltarvorbereitung. ohne tägliches
Konventamt Muss auch nicht sein. Übrigens stammen aus dem Benediktinerorden des 7. Jh. die Bräuche der
täglichen privaten hl. Messe. ja sogar mit eucharistiefreien Sonntagen Lüge! Caput XXXVIII. „Nach der
Hl. Messe und Kommunion…“ ohne Rosenkranz Die erst im 12. Jh. gegeben wurde. Man verehrte bei den Benediktinern
Maria aber sehr. ohne Kreuzwegandachten Na und? Aber dafür die Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung.
ohne Eucharistische Anbetung Die ist späterer Herkunft. Die Hl. Messe wurde gefeiert und dabei das Allerheiligste
angebetet. Es gab das Hl. Messopfer, die Regel spricht vom „Altare“, vom Opfertisch! mit einer Ordensregel,
in der nicht ein einziges Mal das Wort „Maria“ vorkommt. Ihr Hass gegen Unsere Liebe Frau ist deutlich.
Was dieser Herr Stoffel schon sagt. Das interessiert mich am Wenigsten. Warum sollte denn die staatliche
Gewalt (= Ortsgemeinde) auf den Bischof hören? Es gibt immer noch die Trennung von Staat und Kirche.
Und es ist gut so, daß eine kontemplative benediktinische Gemeinschaft dort entstehen wird. – Im Gegensatz
zu den verweltlichten, sich immer noch „Benediktiner“ nennenden „Mönchen“ aus Kornelimünster.
Na ja Rebecca, soweit, so gut. Aber die Tradition beginnt halt auch nicht erst 1962. Und dass das Gehabe
des Ortsbischofs nicht ehrlich ist, sondern er schlichtweg Schiss hat, dass seine letzten Gläubigen dort
finden, was sie bei ihm vermissen, ist hja auch nicht von der Hand zu weisen.
@Sozialkatholisch Man darf nicht vergessen das wir den Benediktinern (damals aus heutiger Sicht traditionell)
einen Großteil der Evangelisation Mitteleuropas verdanken. Benediktiner, die – wie wir aus archäologischen
und schriftlichen Quellen wissen – nicht notwendigerweise Priester waren, mit Äbten, die nicht notwendigerweise
Priester waren, mit einer Liturgie ohne an den Wand geschobenen Altar, ohne Stufengebet, ohne tägliches
Konventamt, ja sogar mit eucharistiefreien Sonntagen, ohne Rosenkranz, ohne Kreuzwegandachten, ohne Weihnachtskrippe,
ohne Eucharistische Anbetung, mit einer Ordensregel, in der nicht ein einziges Mal das Wort „Maria“ vorkommt.
SOLCHE Benediktiner waren es, die den alpinen und germanischen Raum missioniert haben. Sind die Pius-Benediktiner
in diesem Sinne „Traditionalisten“ – oder sind sie es nicht vielleicht doch eher in dem Sinne, dass sie
willkürlich den Stand von 1962 konservieren und das dann als das wahre, traditionelle Benediktinertum
verkaufen?
Intoleranz Wer die Intoleranz der modernen Konzilskleriker lesen will, dem empfehle ich die Aachener Zeitung
an (die übrigens ganz gut rapportiert hat ohne Wahl der „liberalkatholischen“ Seite): neu.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_de…
@Dorothea: Es gibt auch noch die Perfidei, der Terminus der in der römisch Liturgie auch verwendet wird.
Damit sind die Juden gemeint, die weder apostatisch, noch heidnisch (abgesehen vom kabbalistischen und
talmudischen Okkultismus), noch häretisch sind (sensu stricto, natürlich ist die Anti-Moshiach-Haltung
häretisch). Auf Gut Reichenstein wird aber wieder erklingen: Hosanna Filio David. In religiöser Toleranz,
aber ohne Indifferentismus und Eine-Weltreligionsbestreben des Mons. Mussinghoff (cfr. Gebetstreffen aller
Religionen in Aachen um 2003).
#10 AthanasiusII 16:47:15 | Montag, 15. Januar 2007
INtoleranz Was der CDU-Abgeordnete sagt, trifft natürlich zu. Nur irrt er sich, wenn er glaubt die FSSPX
wäre „anderen Denkweisen“ gegenüber intolerant. Die FSSPX sagt nur dass es eine Wahrheit gibt, aber
Mons. Lefebvre war auf dem Konzil – kraft seinen Erfahrungen in Afrika – Befürworter der religiösen
Toleranz. Das weiss man in der Region Eifel-Aachen nach der Stigmation durch Mons. Mussinghoff und einen
Ortspfarrer aber nicht. Schade. Übrigens typisch wie Mussinghoff und Co. nun auf einmal die Politik instrumentalisieren
wollen,während sie um „Religionsfreiheit“ schreien sobald lokale Politiker sich gegen eine Moscheegründung
aussprechen. Nur der FSSPX darf offensichtlich keine Kultfreiheit geniessen. Mayas, Muslime, Hindus, Germano-Paganisten
und Freimaurer schon, aber traditionsverbundene römische Katholiken nicht. Es zeigt auf, wie „tolerant“
die „erneuerte Kirche“ wirklich ist.
Labelling Bitte an der Redaktion diese Benediktiner nicht als „traditionalistisch“ zu bezeichnen. Es sind
Römisch-Katholische Benediktiner die sich mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. affiliiert haben,
was von vielen Ordens-„brüdern“ die derzeit einem Zen-Buddhismus oder sonstigem modernistischen Pantheismus
nicht gesagt werden kann. Römisch-Katholisch statt „traditionalistisch“. High Church und Low Church Faktionalismus
ist der einzig wahren Kirche Jesu Christ, der katholischen, völlig fremd.
Nicht wundern, beten… >>Doch in der Zwischenzeit haben sich die ‘Grünen’ „intensiv mit der Philosophie
der Piusbruderschaft befaßt“. Eine „verfassungsfeindliche Denkweise“ könne zumindest nicht ausgeschlossen
werden.<< Wenn sich dort ein buddhistischer Erleuchtungsverein oder die „Wohngesellschaft gleichgeschlechtliche
Liebe“ e.V. niedergelassen hätte, wären die Grünen sicher zum „Eröffnungsgottesdienst“ gekommen. Grüne
Liberalität erreicht eben immer schnell den Scheitelpunkt, wenn die Gesinnung nicht modern genug erscheint.
Keine Autorität … selbst nicht die höchste in der Hierarchie kann uns zwingen unseren kath. Glauben,
so wie er vom Lehramt der Kirche seit neunzehn Jahrhunderten klar formuliert und verkündet wird, aufzugeben
oder zu schmälern. (von einem gewissen Marcel L.) Also lieber gegen den Aachener Bischof katholisch sein
als mit ihm pseudokatholisch.