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Abschied vom Superdogma + Kamerad Jochen + Ein Widerspruch + Kleidervorschrift + Worte genügen nicht
Abschied vom Superdogma

„Das Zweite Vatikanische Konzil behandelt man nicht als Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der Tradition und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte. Trotzdem interpretieren es viele, als wäre es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste galt – die überlieferte Form der Liturgie – scheint plötzlich als das Verbotenste und das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen muß.“

Joseph Kardinal Ratzinger, Rede vor den Bischöfen von Chile vom 13.7.1988

© Dr. Hilmar Wisplinghoff
© Dr. Hilmar Wisplinghoff
Kamerad Jochen

Deutschland. Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner wurde am Freitag als Ehrenmitglied im karnevalistischen ‘Corps á la Suite’ aufgenommen. Das berichtete die Webseite ‘koeln.de’. Kardinal Meisner bedankte sich: „Ab jetzt heißt es nicht mehr Eminenz sondern Kamerad Jochen.“ Die Freude lag ganz auf Seiten der Karnevalisten. In den letzten Jahren hatten sich mehrere Kölner Karnevalsgesellschaften und auch das Festkomitee vergeblich um den Erzbischof bemüht.

Ein Widerspruch

Portugal. Der Bischof der nordostportugiesischen Diözese Braganca, Mons. Antonio Moreira (71), benannte kürzlich „den Widerspruch“, gleichzeitig die Todesstrafe zu verurteilen und die Kinderabtreibung zu fordern: „Die ganze Welt ist über die Hinrichtung von Saddam Hussein erschüttert. Doch die Abtreibung ist nur eine Variante der Todesstrafe.“ Bischof Moreiras äußerte sich am Montag am Rande eines Treffens mit den Priestern seiner Diözese. Die Kleriker tagten über die Volksabstimmung zur Legalisierung der Kinderabtreibung am 11. Februar.

Kleidervorschrift

Deutschland. Der Verfassungsgerichtshof in München hat am Montag eine Klage gegen das in Bayern seit zwei Jahren geltende Kopftuch-Verbot für muselmanische Lehrerinnen abgewiesen. Schüler könnten das Kopftuch auch als Symbol für verfassungsfeindliche Werte wie die Diskriminierung von Frauen verstehen. Ein bayerischer Landtagsabgeordneter riet Musliminnen, einen Hut zu tragen. Er würde dem „religiösen Verhüllungsbedürfnis“ entsprechen und könne nicht als „Symbol der Unterdrückung von Frauen“ verstanden werden.

Worte genügen nicht

Österreich. „Ich habe zwar dem Bischof nichts vorzuschreiben, aber es braucht jetzt deutliche Schritte. Worte alleine genügen nicht mehr.“ Das erklärte der Sprecher des ‘Linzer Priesterkreises’, Hw. Franz Breid, zu den wiederholten, kirchenfeindlichen Aussagen des Linzer Priesters Andreas Golatz. Pfarrresignat Breid sprach mit der liberalen Tageszeitung ‘Der Standard’. Hw. Golatz müsse sich umgehend bei Bischof Schwarz entschuldigen: „Diese Illoyalität ist ungeheuerlich. Seine verspätetete Weihe war mit konkreten Auflagen wie etwa einem Interview-Verbot verbunden.“ So könne die Diözese ihre Einheit nicht bewahren.
      
38 Lesermeinungen
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#38   Benedikt   17:13:30 | Freitag, 19. Januar 2007
@ Bussmann
Darf ich aus dieser Lobeshymne entnehmen, dass Sie der Anweisung des Kardinals bezüglich interreligiöser Gebetsfeiern zustimmen?
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#37   Brigitte Bussmann   12:13:37 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Benedikt
Hallo Benedikt, ich wette jeden Euro, dass Sie Kardinal Meisner nicht persönlich kennen, sowie kein Wort je mit ihm gewechselt haben. Ich schon. Und er hat sich wirklich seit Weihnachten zum Positiven gemausert. Ich hoffe nur, dass es so bleiben wird, damit auch die Leute das erkennen können, denen Herr Meisner etwas suspekt ist. Aber auch Oberhirten können sich ändern, wenn sie wollen.
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#36   Benedikt   17:26:09 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Bussmann
Das war wohl mal wieder ein Lehrstück Ihrer Oberflächlichkeit, oder wie?
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#35   Sozialkatholisch   12:18:06 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Brigitte Bussmann
Wie unterschiedlich der „Liebe Gott“ doch uns arme Menschenkinder gemacht hat, für mich ist Kardinal Meisner jedenfalls ein Grund mich noch ein Stückchen mehr von der Amtskirche zu entfehrnen. :-S
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#34   Brigitte Bussmann   12:13:52 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Kardinal Meisner
großartig, wie sich Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum Positiven hin entwickelt. Ich freue mich an der Kölner Kirchenspitze einen solchen Oberhirten zu haben.
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#33   Aurelius   10:43:45 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Carlo
Die Eröffnungsrede zur V 2 -Show des Frevlers Roncalli,
Was ist denn da so verkehrt dran? Und inwiefern gibt Ihnen diese Rede, den seligen Papst Johannes XXIII. als „Frevler“ zu bezeichnen?
der gemeinsame Auftritt des Frevlers Montini mit dem Erzbischof von Canterbury in Sankt Paul ausser den Mauern,
Sankt Paul vor den Mauern.
Und was ist denn so „frevlerisch“ da dran?
die Predigt in der lutherischen Kirche Roms,
Predigen kann man doch überall.
der Besuch in der Synagoge,
Und was macht einen Papst zum Frevler wenn er eine Synagoge besucht?
Wenn Sie die Koran-Knutscherei erwähnt hätten, dann würdeb Sie übrigens meine volle Zustimkung bekommen.
das Jammerspiel von Assisi
Das stimmt allerdings.
sowie das tua culpa des Frevlers Woytila sprechen in dieser Hinsicht eine eindeutige Sprache.
Sie meinen Papst Johannes Paul II.
Es ist ihr gutes Recht, mich für einen Nichtkatholiken zu halten
Kein Wunder. So wie Sie sich hier präsentieren.
doch muss ich Ihnen antworten, Sie verwechseln katholisch und ökumenisch wie übrigens viele Anhänger der neuen Theologie
Nein, das tue ich ganz bestimmt nicht.
Auch mir passt vieles nicht, auch ich halte viele Kritikpunkte, welche seit langem vorgebracht werden für berechtigt und angemessen.
Was mich aber wirklich ankotzt, ist die Selbstgerechtigkeit und Arroganz, mit der Sie Päpsten das Papstsein absprechen.
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#32   nomen meum non gravis est!!   10:04:54 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Es wird Zeit,dass Christus wieder kommt!!
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!!
Z.T werden hier Artikel von irgentwelchen „Scheinheiligen“ geschrieben, denen der Begriff Nächstenliebe, Demut u.ä. nicht bekannt sein dürfen. Es ist SEINE Kirche, wenn ich aber einige Lesermeinungen lese, könnte man denken, dass viele sich dessen nicht bewusst sind.
Ihr alle seht die „Fehler“ der anderen, überseht aber die eigen. Ist das in Christi Sinn?? Wenn Card. Meisner sich ein Karnevalkostüm anlegt, muss er es doch selber wissen und darf uns nicht bekümmern!!
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#31   MK28   09:45:02 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Stimme
Um das Thema abzuschließen:
1. Daß JP2 die Bnai regelmäßig empfangen hat, wissen Sie nicht, sondern haben nur ein Gerücht. Und selbst wenn, würde das gar nichts beweisen. Es ist und bleibt daher eine unbewiesene Anschuldigung.
2. Und dasselbe hinsichtlich der Geheimdienstmitarbeit. Es war eben JP2, ohne den in Polen die antikommunistische Bewegung nicht so schnell und erfolgreich sich entwickelt hätte. Er hat als EB von Krakau in Nova Huta den Kirchbau durchgesetzt. Ich halte JP2 in vielem für gruselig, aber sein Einsatz gegen den Kommunismus ist eben ein Faktum.
Und daß jeder Priester, der ins Ausland studieren ging, unterschrieben hat, stimmt nicht. Wielgus versucht sich doch mit solchen Lügen nur reinzuwaschen. Und gerade in den frühen Jahren des Regimes bestand dieses dichte Spitzelnetz so noch nicht, da hatte die Kirche (die ja bei der Vertreibung der Deutschen und Ukrainer keine tolle Rolle gespielt hat, denken Sie an den EB von Warschau) eben noch gewisse Freiräume. Also, hier ohne auch nur ein wirkliches Indiz einen Papst als Geheimagenten anzuzählen – das ist und bleibt unkatholisch.
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#30   stimme der vernunft †   09:40:56 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Warum
kleidet sich der Meisner auf dem Bild denn wie ein radikaler Homoaktivist auf eine radikalen Homoaktivistenprozession? Will er am Ende auch noch dass man ihm Kinder ausliefert?
:-D
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#29   Agiafortuni   09:23:02 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Aurelius: sein und halten für sind nicht einerlei
Dass Sie sich für einen Katholiken halten ist mir bekannt. Ob Sie es auch sind steht für mich keineswegs fest. Auf alle Fälle haben Roncalli, Montini und Woytila Normen katholisches Gedankengut verletzt ob es Ihnen gefällt oder nicht. Die Eröffnungsrede zur V 2 -Show des Frevlers Roncalli, der gemeinsame Auftritt des Frevlers Montini mit dem Erzbischof von Canterbury in Sankt Paul ausser den Mauern, die Predigt in der lutherischen Kirche Roms, der Besuch in der Synagoge, das Jammerspiel von Assisi sowie das tua culpa des Frevlers Woytila sprechen in dieser Hinsicht eine eindeutige Sprache. Es ist ihr gutes Recht, mich für einen Nichtkatholiken zu halten doch muss ich Ihnen antworten, Sie verwechseln katholisch und ökumenisch wie übrigens viele Anhänger der neuen Theologie
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#28   möchtegern-kathole   22:21:01 | Dienstag, 16. Januar 2007
jedenfalls mal schön von B16 …
… dass er ausspricht was viele so nicht wahrhaben wollen:
das V2 hat kein Dogma definiert.
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#27   Ozzy Osbourne   21:43:21 | Dienstag, 16. Januar 2007
Doctor Regazzoni’s Greatest Hits
Verdis Fallstaf
Lesen Sie mal Shakespeare.
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#26   Aurelius   21:04:07 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Carlo
Es gibt genügend andere Bezeichnungen die weitaus angemessener sind.
Stimmt.
Bei uns Katholiken sind u.a. folgende im Gebrauch:
Episcopus Romanus
Vicarius Iesu Christi
Successor Principis Apostolorum
Summus Pontifex Ecclesiae Universalis
Primas Italiae
Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Romanae
Servus Servorum Dei
Bei Ihnen scheint allerdings nur der Titel „Frevler“ im Gebrauch zu sein.
Was Bände über Ihre … nun … nicht vorhandene Religionszugehörigkeit spricht.
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#25   Agiafortuni   19:48:53 | Dienstag, 16. Januar 2007
Vorsicht bitte
obgleich ich keine Sympathie für den Frevler Woytila habe, sollte man Bezeichnungen wie Bnai Brith Agent oder kommunistischer Agent beiseite lassen. Es gibt genügend andere Bezeichnungen die weitaus angemessener sind.stat crux:
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#24   wolfgang e.   18:54:18 | Dienstag, 16. Januar 2007
Ich glaube jeder bombensicheren Quelle…
…außer dem Vatikan oder einem Papst, die sind auf keinen Fall glaubwürdig
(Den Präfekten der Glaubenskongregation oder den vatikanischen Pressesprecher kann ein Papst ja vielleicht noch täuschen, keinesfalls aber kann ein Papst das unerschütterliche Urteils einer Traditionsstimme täuschen, die weit entfernt vom Vatikan ihren bombensicheren Quellen lauscht…)
Bitte verzeihen Sie mir die Ironie, aber in welchem Verhältniss stehen hier die Glaubwürdigkeiten? Es gehen so viele „bombensichere“ Gerüchte um.
Sie haben schon unlängst (OD mit Linksdrall) mit voller Überzeugung einige unhaltbare und zum Teil leicht wiederlegbare Gerüchte verbreitet. Sind Sie nicht zu Leichtgläubig in eine bestimmte Richtung, und zu Skeptisch in eine andere?
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#23   Benedikt   18:50:54 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Stimme
Ihren angeblich „bombensicheren Quellen“ schenke ich keinen Glauben. Sie drehen sich die Dinge so, wie Sie sie gerade haben wollen. Passt Ihnen etwas nicht, ist es eben Lüge bzw böswillige Verleumdung. Passt Ihnen ein Diskutant nicht, dann wird er eben persönlich angegriffen. Passt Ihnen eine kirchliche Person nicht, kommen Sie mit irgendwelchen abenteuerlichen Theorien. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Ihre Methoden sind einfach unredlich.
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#22   Agathenon †   18:50:30 | Dienstag, 16. Januar 2007
B’nai B’rith, Stimme aus dem Tradiland?
Welche bombensichere Quelle ist das denn? So bombensicher wie die mit den geplanten Brandanschlägen auf die Prandtauerkirche?
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#21   Stimme aus dem Tradiland   18:41:00 | Dienstag, 16. Januar 2007
Korrektur & Ergänzung zu JoPaII. poln.-komm. Geheimdienst
Ein Lied davon kann der kürzlich zurückgetretene Erzbischof Wielgus singen, der noch 20 Jahre nach Stalins Tod (1973) für ein Studium im Westen (München) eine Verpflichtungserklärung beim kommunist. Geheimdienst unterschreiben mußte.
„Mußte“ statt „wollte“.
Dass JoPaII als Reisekader eine Verpflichtungserklärung beim Geheimdienst der Volksrepublik Polen unterschrieben haben muß, ist für mich denknotwendig!
Radio Vatikan berichtet über eine Aussage von JoPaII. gegenüber Pressesprecher Navarro Vals …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=111574 folgendes:
(Auszug) „Der frühere Vatikan-Sprecher Joaquin Navarro-Valls erzählt in einem „Repubblica“-Artikel, der polnische Papst Johannes Paul II. habe ihm einmal von Kontakten zum polnischen Regime berichtet. Navarro zitiert den verstorbenen Papst mit den Worten: „Das Regime hat es auch bei mir versucht.“
Bei einem Gespräch mit Regimevertretern habe der damalige Priester Karol Wojtyla aber nur allgemeine Weisheiten zum besten gegeben; daraufhin habe das Regime ihn offenbar als „ungefährlich“ eingestuft. Navarro betont, Johannes Paul habe ihm gegenüber auch die Notwendigkeit „der Vergebung“ betont.“
Seine Urstrumpftante kann JoPaII. bzw. Navarro Vals damit vielleicht beeindrucken, allenfalls auch Benedikt & Co, der V2-Märchenstunden schätzt…
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#20   wolfgang e.   18:33:47 | Dienstag, 16. Januar 2007
Bombensichere Quellen?
So bombensicher wie die Quellen von kreuz.net?
Diesen Quellen sollten sie immer blindlings vertrauen… O:)
„Ich glaube (an die Quelle), selbst wenn es absurd wäre…“
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#19   stat crux   18:21:22 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Frevler…
:-] :-] :-] Ach so, die von Erzbischof Mortier verwüsteten Salzburger Hochschulwochen…
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#18   Stimme aus dem Tradiland   18:18:35 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ MK28, Agathenon, Benedikt – wieder drei Geistesriesen auf einen Schlag…
mit ganz unterschiedlicher Ausrichtung.
JoPaII. als Bnai Brith-Anhänger: Ich weiß aus bombensicherer Quelle, dass JoPaII. Bnai Brith nicht bloß offiziell, wie der amtierende Pontifex, sondern häufig (ca. monatlich) in geheimer Audienz empfangen hat. Da die Früchte des JoPaII.-Papstess in die gleiche Richtung gehen, ist für mich die Sache sonnenklar.
Detto zum anderen Thema JoPaII. der Kommunistenagent: Sie können ja versuchen zu erklären, wie in der schlimmsten stalinistischen Verfolgungszeit in der schlimmsten Region des sowjetischen Machtbereiches (Polen im Osten Bürgerkrieg mit aufständischen Ukrainern, im Westen Vertreibung und Massenmord an den Volksdeuten, als Verteidigungsminister einen genuinen Sowjetbürger) Karol Wojtila ungehindert zu einem Theologie-Studium nach Rom aus- und einreisen konnte und auch in der Folge offenkundig zum „Reisekader“ zählte.
Nicht einmal das normale Parteimitglied konnte damals ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen in den Westen reisen! Schon gar nicht zu einem mehrjährigen Studium. Schon am allerwenigsten zu einem katholischen Theologiestudium!
Ein Lied davon kann der kürzlich zurückgetretene Erzbischof Wielgus singen, der noch 20 Jahre nach Stalins Tod (1973) für ein Studium im Westen (München) eine Verpflichtungserklärung beim kommunist. Geheimdienst unterschreiben wollte. Ist daraus der Schluß zu ziehen, dass JoPaII. 25 Jahre früher unter Stalin bessere Konditionen erhalten hätte?
Keinesfalls!
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#17   stat crux   18:13:39 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Frevler
:-D :-D :-D Carlo, Sie meinten DEN Erzbischof?
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#16   Agiafortuni   18:02:28 | Dienstag, 16. Januar 2007
stat crux / Stimme
stat crux:ich habe nichts dagegen einzuwenden, dass sie einer Unterlassung von mir mit Ironie zu begegnen versuchen, aber dann bitte mit etwas mehr Professionalität. Sie mögen ein guter Jurist sein, aber Ironie können Sie nur erwerben indem Sie die Figuren aus den grossen Meisterwerken der Ironie eingehend studieren. Zum empfehlen wären: Mozarts Leporello aus Don Giovanni, Verdis Fallstaf oder Baron Ochs von Lerchenau aus Richard Strauss Rosenkavalier. Natürlich nicht in den neuesten Aufführungen der von Mortier verwüsteten Salzburger Festspiele
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#15   Agathenon †   17:58:59 | Dienstag, 16. Januar 2007
Ja, Benedikt, das sollte man wirklich überarbeiten!
:-D Ersatzweise würde es auch eine solide Quellenangabe tun, aber nebenan www.kreuz.net/…ticle.4545-page.html schweigt die Stimme aus dem Tradiland -trotz ansonsten fleißigen Postens- zu diesem Thema wie ein Grab. Nichts Konkretes zu entlocken! Hätten Sie gewußt, daß drei bis sieben demonstrierende Jungsozialisten in St.Pölten einen Hinweis auf bevorstehende Brandanschläge darstellen? Nein? Ich auch nicht…
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#14   Benedikt   17:43:17 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Stimme
Ein bißchen mehr Sorgfalt in der Argumentation wäre nicht schlecht!
Finde ich auch. Der Absatz
Erzbischof Marcel Lefebvre ist nicht exkommuniziert, das ist eine Lüge des polnisch-kommunistischen Geheimagenten und Bnai Brith-Gefolgsmannes JoPaII. in seinem Pamphlet „Ecclesia Dei“
bedarf daher einer dringenden Überarbeitung.
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#13   stat crux   17:05:54 | Dienstag, 16. Januar 2007
Carlo, dämmert’s?
Welcher Frevler wollte Erzbischof Montini in die Knie zwingen?
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#12   MK28   16:57:26 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Stimme
eine Lüge des polnisch-kommunistischen Geheimagenten und Bnai Brith-Gefolgsmannes JoPaII. in seinem Pamphlet „Ecclesia Dei“.
Das ist unkatholischer Geist, beim besten Willen. Sie können mit Fug und Recht behaupten, daß EB Lefebvre nicht exkommuniziert ist; da haben Sie die m.E. besseren Argumente. Aber deshalb ist JP2 noch lange kein Geheimagent oder Bnai-Jünger. Du sollst nicht schlecht reden über Deinen Nächsten. Papst ist Papst, auch wenn er Unsinn macht; und selbst wenn er nicht Papst wäre, hätten Sie kein Recht, derartige unbewiesene Anschuldigungen zu posten.
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#11   Agiafortuni   15:54:26 | Dienstag, 16. Januar 2007
kein Superdogma?
wenn V 2 kein Superdogma sein soll, weshalb versuchte dann der Frevler Montini Erzbischof in die Knie zu zwingen?
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#10   Aurelius   12:53:20 | Dienstag, 16. Januar 2007
„Abschied vom Superdogma“
Joseph Kardinal Ratzinger, Rede vor den Bischöfen von Chile vom 13.7.1988
‘nuff said…
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#9   Sr. Maria Andrea †   12:29:16 | Dienstag, 16. Januar 2007
Jochen
Und wo sind jetzt alle, die Herrn Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, wegen Aacher Karneval kritisierten? WO sind sie, die Dummschwätzer?
Meisner und Karneval, das ist echt zum Lachen! Der Mann biedert sich an…
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#8   wolfgang e. 2   11:57:27 | Dienstag, 16. Januar 2007
„Schnellsprechung“
Interessante Wortschöpfung (Schließlich wurde Papst Johannes Paul II schon zu Lebzeiten „Eiliger Vater“ genannt)! :-)
Der erste offizielle Heiligsprechung der Kirchengeschichte (Hl. Bischof Ulrich von Augsburg, 10.Jh.) fand ein Jahr nach dem Tod des Heiligen statt. Der Heiligsprechungsprozess hat also auch nur ein Jahr gebraucht.
Wäre das nicht ein Prototyp für eine „Schnellsprechung“?
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#7   Marcel   11:30:52 | Dienstag, 16. Januar 2007
Die Nomen und die Omen
Danke, werte Klartextstimme aus dem Tradiland! Gott mit Euch, Ihr Länder der Berge!
Werte Regina, daß Sie mich mit Herrn „mastermind“ verwechseln, betrübt mich doch ein bißchen, wenn man seine Schreibervsuche betrachtet www.kreuz.net/reader.2660.html. Ganz zu schweigen davon, daß Erzbischof Lefebvre keinen Ritus erneuert hat…
Sie und ich haben aber noch „nicht zusammen Schweine gehütet“ (um mal eine Redewendung des werten Dr. Reggazoni zu gebrauchen, der hier unermüdlich Argumente für die Tradition serviert, ungestört von den argumentsresistenten Teilnehmern), daher duzen wir uns auch nicht. Es könnte vielleicht noch kommen, wenn Usrael den Iran zu atombombiseren versuchen sollte und so der erste Domino-Stein fallen würde.
Zweifellos ist für mich der hochwürdigste Erzbischof Lefebvre ein Heiliger, aber im Gegensatz zu den V.II-Freunden kennt die katholische Tradition keine Schnellsprechung, also verehren wir ihn nur privaterweise so. :)
Die Feststellung der „sich selber zugezogenen Exkommunikation“ ist natürlich nichtig (siehe hier www.sspx.org/…abexcommunicated.htm und hier www.sspx.org/…study_kaschewsky.htm), aber sie auszuräumen nicht unsere Arbeit, sondern die künftiger rechtgläubiger Päpste.
Wußten Sie übrigens, daß es mehrere römisch-katholische Heilige gibt, die zu ihren Lebzeiten einem Gegenpapst anhingen? Man sollte also, wie der weise Bischof Williamson gerne sagt, die Sedi-Frage nicht überbewerten und auch nicht für eine Todsünde halten. Es zählt, ob man dem apostolischen Glauben der hl. Kirche anhängt. Bekanntlich das Problem in der „Konzilskirche“.
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#6   mastermind †   11:11:07 | Dienstag, 16. Januar 2007
Outing!
Ja damit Ihr es endlich wisst ! Ich oute mich hier und jetzt !!
lest diese Seite !! www.geocities.com/…/Lair/7170/ibio1.htm
und Ihr werdet wissen wenn ich und viele auf die in diesem forum posten als den wirklichen papst ansehen !!
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#5   zeitundewigkeit   11:04:21 | Dienstag, 16. Januar 2007
Abschied vom Superdogma
Nach Trient hieß es: „Wer nicht nach diesem Ritus zelebriert, der sei ausgeschlossen, heute heißt es (überspitzt): wer danach zelebriert, der sei ausgeschlossen. Wenn die Liturgie den Glauben der Kirche ausdrückt, bedeutet dies: andere Liturgie, anderer Glaube. Ob das die Konzilsväter gewünscht haben?
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#4   Stimme aus dem Tradiland   09:30:22 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Regina 1961 – Marcel hat sich nicht zu Wort gemeldet!
Marcel hat sich hier überhaupt nicht zu Wort gemeldet – weder der Leser mit diesem Aliasnamen noch der heldenhafte Diener Gottes, Erzbischof Marcel Lefebvre (letzteres wäre ein Wunder und hätte mich gefreut…)
Erzbischof Marcel Lefebvre ist nicht exkommuniziert, das ist eine Lüge des polnisch-kommunistischen Geheimagenten und Bnai Brith-Gefolgsmannes JoPaII. in seinem Pamphlet „Ecclesia Dei“.
Was die Einschätzung betrifft, wer Papst ist oder nicht, so müssen sie zwischen „Tradis“ und „Sedis“ unterscheiden. Letztere gehen davon, dass es keinen Papst mehr gibt (häufigste Theorie: Seit 1958 wegen der Wahl eines Freimaurers, JohannesXXIII., zum Papst) und die, die behaupten, es gäbe nach wie vor einen, zur „V2-Sekte“ gehören.
Ein bißchen mehr Sorgfalt in der Argumentation wäre nicht schlecht!
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#3   Regina 1961   09:02:36 | Dienstag, 16. Januar 2007
@marcel
Sag mal Marcel, sind bei Dir die Tasten auf der Tastatur verrutscht, oder wieso hast Du soooo viele Tippfehler in Deinem Text?
Heiliger Marcel Lefebvre??? Hab ich da etwas verpasst?
Dieser „Heilige“ ist doch immer noch exkommuniziert. Oder nicht? Jedenfalls bei der offiziellen Katholischen Kirche. Oder, wie ihr es zu nennen pflegt, bei der VII-Sekte.
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#2   Stimme aus dem Tradiland   08:46:22 | Dienstag, 16. Januar 2007
Hier noch der Link zum Standard-Artikel m. Kaplan Golatz u. Pfarrer Breid
„Der Standard“ vom 16. Jänner 2007:
Kirchenrebell Golatz entzweit Diözese Linz – Konservative fordern Bischofs-Machtwort derstandard.at/?url=/?id=27290…
Wahrscheinlich wird Bischof Ludwig Schwarz nichts tun. Der hat ja genauso eine Angst vor Medien, Öffentlichkeit und dem masonisch geprägten Zeitgeist wie seine anderen Amtskollegen
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#1   mastermind †   08:22:10 | Dienstag, 16. Januar 2007
Marcel
Der Heilige Marcel Levebfre hat den Ritus so erneuret wie er richtig warr !“!! Das sollen die ganzen V2 Okkultisten nur mal wissen !. Euch würde ein Kirchenbann gut tuen. Abre das traut sich ja leider keienr. Aber eines Tgaers werdet Ihr schon sehenh was ihr habet. !!!
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