In Linz werden Stimmen laut, die vom Bischof endlich Taten statt leerer Worte verlangen. Skandaldiakon Andreas Golatz, der zum Skandalpriester mutiert, habe sich seine Weihe durch Täuschung erschlichen.
(kreuz.net, Linz) Die Linzer Initiative „Kirchentreu“ fordert den Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz,
auf, den Neupriester Andreas Golatz vom Dienst zu suspendieren.
Als Grund für diesen Schritt nennt der
Verein die wiederholte Forderung des Priesters nach der Frauenordination und nach einem Aufstand der Diözesen
gegen Rom.
Die Initiative ‘Kirchentreu’ wird vom Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ in Zusammenarbeit
mit befreundeten Gruppierungen und Personen des Bistums Linz lanciert.
Sprecher ist der niederösterreichische
Rechtsanwalt Gernot Steier.
„Mit den Äußerungen von Golatz wird für alle Gläubige der Diözese klar,
daß die angebliche Reue von Golatz offensichtlich nicht existent war“ – erklärt Steier in einer heutigen
Presseaussendung.
Er habe sich seine Priesterweihe „durch Täuschung des Bischofs erschlichen“.
Die
Initiative ‘Kirchentreu’ ermutigt Gläubige, den Kirchenbeitrag anstatt an die Diözese Linz an ein Treuhandkonto
zu überweisen.
Der Linzer Bischof reagierte
trotz großen medialen Drucks nicht.
Er brauchte geschlagene zwei Monate, um die Webseite mit den skandalösen
Inhalten des Lexikons vom Internet zu nehmen.
Hw. Golatz lieferte dem Verein mit seinen antikatholischen
Aussagen nun einen Grund, um den Boykott auszuweiten.
Schlägt das Imperium zurück?
Auch der aus dem
Bistum Linz stammende, für die Erzdiözese Vaduz geweihte und dort tätige Priester Johannes Maria Schwarz,
forderte den Linzer Bischof in einem satirischen Kommentar zu konkreten Taten auf. Der Kommentar erschien
gestern Montag auf ‘kath.net’.
Hw. Schwarz formulierte die Geschichte vom Jungen, der auszog und nicht
aufhören wollte das böse Rom anzugreifen: „Drama oder Komödie?“
Doch das lahme Schauspiel enttäusche.
Zu berechenbar spiele Hw. Golatz seinen langweilig gewordenen Part.
Jetzt müßten sich die Produzenten
fragen, ob das Stück nach einem hoffnungslosen zweiten Akt noch gerettet werden könne:
„Was es braucht
ist einen Knaller für den letzten Teil der Trilogie. Mein Titelvorschlag: »David gegen Gol(i)atz – Das
Imperium schlägt zurück…endlich.«“
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25 Lesermeinungen
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#25 thaumaturgos 12:38:18 | Mittwoch, 17. Januar 2007
kirchentreu … nix anderes als ein erpresserischer versuch die progressiven wie die tradis haben immer
die gleiche methode denziation, verleumdung, erpressung das ist das christliche an ihnen dann lieber ein
modernist, der papst und „VII-sekte“ anerkennt
Kaplan Golatz „Kirchentreu“ –- das hört sich fast an wie Inquisition von Österreich. Kaplan Golatz hat
sich die Weihe nicht erschlichen. Es ist wohl niemand anderes als er auf „Herz und Niere“ geprüft worden.
Die Kirche sollte froh und glücklich sein, Priester zu haben, die auch mal sagen, was nicht nur sie,
sondern das Kirchenvolk denkt. Ich hoffe nur, dass Bischof Schwarz sich von der Gruppe „Kirchentreu“ nicht
einlullen lässt, denn Kaplan Golatz hat Recht und eine Suspendierung wäre eine Schande für die österreichische
Kirche.
Schon entschieden auf www.dioezese-linz.or.at kann man schon nachlesen dass er nicht suspendiert wird.
Der Bischof ist enttäuscht von Golatz, und der darf weitermachen. Nicht schlecht.
#21 leshandl1 08:55:54 | Mittwoch, 17. Januar 2007
So ist’s recht wenn einer eine Meinung sagt, die auf die Probleme der Kirche bezug nimmt, so wie das Golatz
tut, dann soll er raschest mundtot gemacht werden. Nicht die klaffende Wunde ist der Skandal, sondern
der, der die Augen darauf lenkt und sagt, was viele – auch Kleriker – zwar auch denken, aber sich nicht
zu sagen trauen. Auf den Golatz prügelt man, bei Schüller, der vielleicht etwas diplomatischer vorgeht,
ist man vorsichtiger. Schliesslich haben ja schon 200 Priester seine Initiative unterzeichnet. Ich finde:
Schüller und Golatz haben RECHT!
#20 Don Camillo 08:51:26 | Mittwoch, 17. Januar 2007
unter den gegebenen Umständen??? Kaplan Dr. Johannes Maria Schwarz wäre in seiner Heimatdiözese unter
den gegebenen Umständen sicher nie geweiht worden. unter welchen gegebenen Umständen??? Meines Wissens
wird ja jeder geweiht, der es will und nicht gerade wirkliche Probleme hat.
#19 thaumaturgos 08:17:26 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@möctegern… ich freue mich, dass wenigstens einer drauf hinweist, dass die vorgestrige welt der tradis
mit ganz modernen spaltungen zerfurcht ist … es ist eben so, dass jeder der tradis, vor allem wenn er
schismatischer piist ist, sein eigenes lehramt ist gott sei dank, die verurteilung des ‘seligen’ marcellus
und seiner vier kumpane ist immer noch in kraft, und auch die berühmte ausrede, dass der cardinal sowieso
ja nicht der meinung sei, sie seien schimatiker, ist hinfällig … oder gilt der oberste jurisdiktionsprimat
nur für päpste, die nicht wie Johannes Paull II. mit einer eigenen Verfügung die ‘fünf Freunde’ exkommunizierte?
auch dem ‘guten’ ehemaligen eb von kinshasa ist das ja wiederfahren, aber der hat bestimmt auch einen
eigenen notstand als verteidigung
das hätte alles gar nicht erst so weit kommen müssen wenn seine Eminenz, der Linzer Bischof, Mons. Ludwig
Schwarz, sich an seinen Eid gehalten hätte. Aber besser spät als nie!
welch’frischer Wind … … durch die Konzilskirche weht. Bei den Tradis sieht es zwar manchmal nicht
besser aus, wenn zu den bisherigen spaltungen noch welche dazukommen, weil wieder irgendein „institut“
gegründet wurde … Und der liebe Gott wird sich wie vor 2000 jahren sagen: wie oft habe ich meine Schäflein
zu sammeln versucht, wie eine Henne ihre Küken sammelt … echt traurig
Skandalbistum Linz Auch wenn mir jetzt wieder von den „linken“ Kirchenkritikern ihr immer wieder gebrauchtes
Totschlagargument „erster Stein“ vorgeworfen wird, so sage ich es trotzdem aus meinem Verständnis als
Christ, der sich um seine Kirche sorgt: Welche größeren und kleineren Skandale gab es nicht schon in
den letzten Jahren in Linz? Es wäre wirklich mal eine redaktionelle Leistung, die kreuz.net erbringen
könnte. Da gibt es nicht nur Goletz, die ominöse CD, diesen komischen Diakon, der Messfeiern simulierte,
das zu erbauende Hotel, der Vorgänger von des jetzigen Diözesanbischofs … etc… etc … Aber genau
das ist wohl ganz gezielte Lobby-Arbeit dort. Ich stamme zwar aus einer westdeutschen Diözese, aber Linz
ist irgendwie bezeichnend für die Zerstörung der einen römisch-katholischen Kirche. Und hoffentlich
bin ich mal der Erste, der einen „Stein“ geworfen hat, indem er den Begriff „Skandalbistum“ ins Spiel
brachte.
Zu: Priester Johannes Maria Schwarz Kaplan Dr. Johannes Maria Schwarz wäre in seiner Heimatdiözese unter
den gegebenen Umständen sicher nie geweiht worden. Davon abgesehen, Ironie ist immer ein glattes Eis,
da man leicht jemanden verletzen kann. Schließlich: Man sollte Kaplan Schwarz weder nach den Zuständen
in seinem Heimatbistum noch nach den Zuständen in seinem jetzigen Erzbistum beurteilen.
#14 thaumaturgos 19:47:41 | Dienstag, 16. Januar 2007
JMS …Danken wir dem Herrn das dieser in Vaduz, dem einzigen erzbischöflichen Dekanat der Welt ist :-
… und im Übrigen: die Weihe kann man ja schlecht rückgängig machen, so ein grosses Greschrei wegen
zweier Dummheiten, die nicht nur der Gloatz allein sagt …
Pharisäisch @Katharina L @Katharina L Aus dem Gleichnis mit der Sünderin kann ich nicht ableiten, dass
man niemanden kritisieren darf, die Situation war für Jesus konkret die dass ihm eine Falle gestellt
werden sollte, dass er sich gegen das Gesetz des Moses und die von ihm angeordnete Steinigung ausspricht.
Er umging dies. Jesus selbst kritisierte die Ehebrecherin auch, er sagte zu ihr sie soll gehen und nicht
mehr sündigen. Und ich finde es gut und richtig wenn Bischof Schwarz aufgefordert wird nicht mehr zu
sündigen, indem er die Dinge treiben lässt, jeder Gläubige hat auch ein Recht darauf dass der Bischof
die Diözese in Ordnung hält. Das II. Vaticanum ermutigt zur (klugen ) Meinungsäußerung und mehr hat
keiner gemacht, niemand hat Bischof Schwarz und Hw. Golatz Steine nachgeworfen, niemand eine Exekution
angeregt.
#12 Don Camillo 18:56:39 | Dienstag, 16. Januar 2007
schön… Auch der aus dem Bistum Linz stammende, für die Erzdiözese Vaduz geweihte und dort tätige
Priester Johannes Maria Schwarz, forderte den Linzer Bischof in einem satirischen Kommentar zu konkreten
Taten auf. Das ist ja schön. Es ist ja einfacher, in ein anderes Bistum zu wechseln, als im eigenen zu
bleiben, in dem ja einiges vielleicht nicht gerade zum besten steht. Dann aber auch noch von seiner Kuschelecke
aus alles besser zu wissen, scheint dann doch nicht ganz fair zu sein. Hw. Schwarz hats ja ganz gut in
seinem Herzbistum, doch steht da wirklich dann auch alles so zum Besten?
Ich verstehe sehr wohl, Frau Katharina. Leider haben Sie nichts verstanden in Ihrem wahnhaften Hass gegen
die von Jesus Christus gestiftete Kirche, in dem Sie den Hw. Golatz noch in Schutz nehmen. Golatz handelt
gegen die r.-k. Kirche, indem er seinen Kirchenhass, unterstützt wohl von KvU und WSK, verbreitet und
einem größeren Kreis kundtut. Seinem Bischof gegenüber war er unehrlich. Und der Bischof zieht sich,
wie auch Algermissen, Lehmann, Müssinghoff, Hohmann etc. ins Schweigen zurück. Und damit aus meiner
Sicht ein Punkt unter die von Ihnen mir aufgezwungene Diskussion. Ich bleibe jedenfalls römisch-katholisch
und das lasse ich mir auch von Ihnen nicht nehmen.
@nonnobis Sie verstehen nicht. Wenn Jesus Christus sagt „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“,
dann gilt dieses Wort jedem, der es hört. Es gilt IHNEN. Es gilt MIR. Es gibt NIEMANDEM von uns das Recht,
mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen „Der da hat schon geworfen, dann darf ich jetzt aber
auch den zweiten Stein werfen.“ Sie missverstehen Jesus Christus. Und ich befürchte, Sie tun es absichtlich.
Jesus Christus spricht in Bildern, Metaphern, Gleichnissen. Das Gleichnis in obigem Fall bedeutet nicht
„Sobald jemand den ersten Stein geworfen hat, darfst du dann den zweiten werfen“, sondern es bedeutet
„niemand darf Böses initiieren.“ Wie Sie über den Bischof reden, ist boshaft. Es ist unchristlich und
gegen die Weisung des Herrn. SELBST WENN der Bischof irgendeine Schuld auf sich geladen hätte, wären
Sie doch nicht berechtigt, ihn so zu behandeln. Hören Sie lieber auf Jesus Christus, dessen Wort die
Heilige Schrift, die Kirche und die Liturgie verkünden, und hören Sie nicht auf Ihren Hass.
@ non nobis Nein, man kann von vielen Bischöfen im deutschsprachigen Raum enttäuscht sein ob ihrer menschlichen
Qualitäten. Und ihr Schweigen zeugt nicht gerade von einer menschlichen Qualität. Wie war das noch mit
dem ersten Stein? Wer darf den werfen? Na dann mal los!
Soeben auf kath.net gelesen: Zitat: „Bischof Ludwig Schwarz hat am Dienstag gegenüber KATH.NET mitgeteilt,
dass er keine weitere Stellungnahme abgeben möchte. Der Linzer Generalvikar Severin Lederhilger kündigt
hingegen für Mittwoch eine Stellungnahme zum Fall „Golatz“ an.“ Sollte man jetzt von diesem Bischof Schwarz
enttäuscht sein? – Nein, man kann von vielen Bischöfen im deutschsprachigen Raum enttäuscht sein ob
ihrer menschlichen Qualitäten. Und ihr Schweigen zeugt nicht gerade von einer menschlichen Qualität.
Da kann man durchaus mit einem filmischen Zitat diesen Bischöfen zurufen: „Ba, wat habt ihr für’ne fiese
Charakter.“
leider nicht der einzige Hw. Goliatz ist nicht der einzige Priester dieses Schlages. Er sucht nur die
Öffentlichkeit, während anderen im Verborgenen wühlen.
@ottaviani + Ludovico Den Herrn Bischof scheint überhaupt nichts zu interessieren, alle Appelle verhallen
bei ihm. Jetzt baut er noch ein Hotel am Maria Empfängnisdom , so ein richtiges 4- Sterne Hotel um 14
Millionen Euro das man dann so wie die diözesaneigene Durckverlags GMBH bald wird verkaufen müssen.
Er scheint in Ruhe sein Bischofsdasein genießen zu wollen, anders kann ich mir das alles nicht erklären.
Wie wahr, Ottaviani! Herr Bischof, Sie sind der von Gott eingesetzte Hirte der Herde von Linz. Handeln
Sie! Eben, von Gott eingesetzt und nicht von kreuz.net. Also lassen wir den Bischof die Entscheidung fällen,
die er in seiner Verantwortung vor Gott für die richtige hält.
Den Mund halten „Ich bin loyal dem Bischof und auch Rom gegenüber, aber ich tu mir auch schwer, meinen
Mund zu halten.“ Herr Goliatz sollte vielleicht erst einmal lernen, deutsch zu sprechen: „ich tu mich
auch schwer“! Was ist das für eine Loyalität, die Gehorsam verspricht, aber anders handelt, wenn es
darauf ankommt! Herrn Goliatz ist zu wünschen, daß er durch die Schule des Leidens gehen muß, um zu
begreifen, was er anrichtet.
Suspendierung Es ist schon verwunderlich, daß Bischof Schwarz Herrn Goliatz zum Priester geweiht hat.
Wer schon als Diakon nicht zuverlässig seine True zur Kirche zeigt, wie soll man von dem die Treue als
Priester erwarten! Jetzt hat der Bischof ein Problem (mehr).
Bischof Schwarz, handeln Sie!!! Leider hat sich gezeigt, daß die Entscheidung von Bischof Schwarz, Diakon
Gollatz zum Priester zu weihen, falsch war! Es liegt nun am Bischof, wie dieser mit seinem Neupriester
weiter umgeht. Wäre ich der Ortsordinarius von Kpl. Gollatz, ich kame mir jedenfalls betrogen vor. Der
Bischof kann nun handeln, oder aber nichts tun und alles so weiter laufen lassen. Dann sollte er sich
aber auch nicht wundern, wenn die Zustände in seiner Diözese sich weiter verschlechtern und man allgemein
nach links abdriftet. Herr Bischof, Sie sind der von Gott eingesetzte Hirte der Herde von Linz. Handeln
Sie!