Doch nicht so eilig? + Priester gegen Glocken + Verhinderungspastoral + Der Abbau hält an + Das Christentum und die Zukunft Europas?
Doch nicht so eilig?
Vatikan. Der Sprecher der Diözese Rom, Mons. Marco Fibi, hat Spekulationen um einen
bevorstehenden Abschluß des diözesanen Seligsprechungsverfahrens von Johannes Paul II. zurückgewiesen.
Mons. Fibi sprach mit der österreichischen katholischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Das römische
Verfahren laufe gut. Dennoch könne niemand behaupten, es werde zum Todestag des Papstes am 2. April abgeschlossen.
Das hatte das polnische Fernsehen am Mittwoch abend behauptet. Der Postulator des Seligsprechungsprozeses,
Hw. Slawomir Oder, bestätigte die Behauptung des Fernsehens gestern vor der ‘Österreichischen Presseagentur’.
Priester gegen Glocken
Frankreich. Ein Pariser Pfarresignat will keine Glocken mehr hören. Hw. Alain
Ponsar verbringt seinen Ruhestand in einem burgundischen Pfarrhaus – direkt neben der Kirche. Weil ihn
das Läuten der Glocken störte, versuchte er diese vor dem Verwaltungsgericht in Dijon zum Schweigen
zu bringen. Die Justizbehörde erteilte dem Priester am Mittwoch abend eine Absage: Das Glockengeläut
störe die öffentliche Ruhe nicht.
Verhinderungspastoral
Deutschland. Der Pfarrer der Ortschaft Strauch,
Hw. Michael Stoffels, warnte am Wochenende erneut in mehreren Predigten vor einer lefebvristischen Klostergründung
auf Gut Reichenstein. Der Priester betreut die Gemeinden rund um das geplante Benediktinerkloster südlich
von Aachen in der Nordeifel. Er fürchtet offenbar eine Kirchenspaltung und zeigte sich über die vom
Stadtrat erteilte Baugenehmigung „sehr enttäuscht“. Man sei bei der Beratung „leichtfertig über die
Bedenken des Bischofs hinweg gegangen“.
Der Abbau hält an
Deutschland. Das Bistum Erfurt bereitet sich
auf eine weitere Welle von Pfarreischließungen vor. Ab Januar 2008 wird die Anzahl der Pfarreien von
95 auf 71 reduziert. Das erklärte das Bistum am Mittwoch. Das ist der zweite Schritt der im Jahr 2003
beschlossenen Abbaumaßnahmen. In deren Gefolge wurden bereits 25 Pfarreien wegrationalisiert. Der Grund:
Dem Bistum gehen die Gläubigen aus.
Das Christentum und die Zukunft Europas?
Deutschland. Die ‘Eugen-Biser-Stiftung’
begeht morgen Samstag um 11 Uhr in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München ihre große Festveranstaltung
„Das Christentum und die Zukunft Europas“. Den Festvortrag hält die Bundesministerin für Bildung und
Forschung, Dr. Annette Schavan, über „Die Rolle der Bildung und der christlichen Werte beim Zusammenwachsen
Europas“. Die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, spricht
über „Europa als Gabe und Aufgabe“. Das Vortragsthema des emeritierten Münchner Religionsphilosophen
Hw. Eugen Biser lautet: „Der Mensch unter dem Anspruch des bedingungslos liebenden Gottes.“
Email-Adressen der Empfänger
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Hoffnung Ich verstehe auch nicht, wo das Problem ist und inwiefern das irgendwetwas mit dem „Evangelium
der Tradis“ zu tun hat. Zum einen ist „außerhalb der Kirche gibt es kein Heil“ gesunde Kirchenlehre,
andererseits steht „extra“ mit dem Akkusativ. So isses eben…
Ihr habt Probleme… Samstag, 20. Januar 2007 13:30Sozialkatholisch: @ AureliusStimmt ecclesiam muss natürlich
im Akkusativ stehen! Redaktion benachrichtigen Samstag, 20. Januar 2007 13:15Aurelius: @Sozialkatholisch:
extra + AkkusativEXTRA ECCLESIA NULLA SALUS „extra“ steht mit dem Akkusativ. Es heißt „extra ecclesiam
nulla salus.“ Genau so ein unwirscher Kram ist das Evangelium der selbstverklärenden „Tradition“.
@ möchtegern-kathole wenn dieser Papst eine knapp 2000 jahre alte Liturgie verbietet? Erstens hat er
das nicht und zweitens ist die Liturgie nach den Büchern von 1962 genauso zweitausend Jahre alt wie die
von 1970. Ich glaube auch, dass Paul 6 da nicht ganz richtig getickt hat. Verzeihung, aber es wurde über
den gegenwärtigen Papst gesprochen, nicht über Paul VI. Das Problem ist, dass einem dann die Bischöfe
die alte Messe verbieten und die Seminaristen in Seminarien müssen, in denen Häresien verbreitet werden.
Warum gibt es dann die FSSP noch? Oder das ICKH? Oder IPN? Oder das von Guten Hirten? Überlegung, dass
auch die Messe von 1965 nicht mehr zum Wohle der Kirche, sondern aus den selben Beweggründen wie der
NOM eingeführt wurde – als frühe Form sozusagen oder als Test. Die Beweggründe waren wohl eher, dass
man keine nachkonziliaren Änderungen mehr zu akzeptieren bereit war. Es ist doch absurd, den Wegfall
eines Psalms in dieser Weise zu kritisieren, und dann ein Messbuch zu nehmen, dessen Ordo etliche im Laufe
der Zeit verkürzte Psalmen enthält. Was früher ging geht heute nicht mehr, oder wie? Dass die neuen
Texte z.B. das Kreuzesopfer der Messe verschleiern, darin waren wir uns – glaube ich – schon mal einig.
Nein, das waren wir nicht. Der Irrtum viele=alles sollte Ihnen bekannt sein. Kritisieren Sie jetzt den
Text oder eine Übersetzung? Für eine grundsätzliche Kritik am „NOM“ ist die deutsche Übersetzung völlig
irrelevant. Es zählt nur das lateinische MR.
@Benedikt Schlimm ist, was daraus entsteht Die Bezeichnung eines Papstes als „sick of mind“ – warum nicht,
wenn dieser Papst eine knapp 2000 jahre alte Liturgie verbietet? Ich glaube auch, dass Paul 6 da nicht
ganz richtig getickt hat. und das ist nichts neues, dass ein Papst Sick of mind ist – Sie kennen ja die
Geschichte der Päpste. Wo ist das Problem, ganz zur Kirche zu gehören? Das Problem ist, dass einem dann
die Bischöfe die alte Messe verbieten und die Seminaristen in Seminarien müssen, in denen Häresien
verbreitet werden. oder fragen Sie sich, warum die FSSPX nicht die Bücher von 1965 verwendet Die wurden
teilweise verwendet – nach Diskussionen über die Änderungen zwischen 1962 und 1965 kam man dann aber
zu der Überlegung, dass auch die Messe von 1965 nicht mehr zum Wohle der Kirche, sondern aus den selben
Beweggründen wie der NOM eingeführt wurde – als frühe Form sozusagen oder als Test. Die Liturgie der
Kirche kann nicht fehlerhaft sein. Dass die neuen Texte z.B. das Kreuzesopfer der Messe verschleiern,
darin waren wir uns – glaube ich – schon mal einig. Daneben irren die Texte darin, wie sie das Priestertum
ausdrücken, und es gibt eine Reihe von Unsinn in den Texten. Der Irrtum viele=alles sollte Ihnen bekannt
sein. Ergo: FSSPX ist nicht generell gegen Neuerungen. Das ist nicht Kern der Auseinandersetzung – wirklich
nicht. Das ist eigentlich eine gemeine Unterstellung, denen ginge es nur darum, nichts zu ändern, und
alle Argumente wären nur Brimborium.
@ möchtegern kathole Ist diese Befürchtung böse? schlimm? sicher nicht – sicher eher nachvollziehbar.
Schlimm ist, was daraus entsteht. Oder finden Sie die Behandlung der Kirche durch die FSSPX toll? Ein
Weihbischof, der den Papst „sick of mind“ nennt? Aus den Verlautbarungen der FSSPX spricht regelmäßig
ein hochmütiger Geist, es alles besser zu wissen als die „verwirrten“ Gläubigen und der Papst selber.
Wo ist das Problem, ganz zur Kirche zu gehören? Hat die FSSPX durch ihr „Exil“ nicht die Chance vertan,
wirklich auf die Kirche einzuwirken, so wie alle anderen Teile? Aber Neuerungen werden generell nicht
abgelehnt, z.B. lehnt man nicht neue Heilige ab (wundert sich in bestimmten Fällen vielleicht, aber akzeptiert
es dann). Das muss die FSSPX so oder so. Ob jemand heilig ist oder nicht hängt nicht vom Placet der FSSPX
ab. Ein sehr wohl verständlicher Grund, warum es keine Neuerungen in der Pius-X-Messe gibt, ist der,
dass sie ohne Papst ja keine Änderungen durchführen kann – abgesehen von Kleinigkeiten. Das ist mir
auch klar. Darum geht es aber auch nicht. Es geht schon allein um die Akzeptanz, das Neuerungen möglich
sind. Nehmen Sie nur Quo Primum, oder fragen Sie sich, warum die FSSPX nicht die Bücher von 1965 verwendet.
Warum an eine Liturgie angleichen, die wesentlich, nämlich in den Texten, fehlerhaft ist? Die Liturgie
der Kirche kann nicht fehlerhaft sein. Wie kann ein Gebet den fehlerhaft sein? nicht Kern der Auseinandersetzung.
Wirklich nicht?
Natürlich … … fürchte man, von der Konzilskirche geschluckt zu werden, man fürchtet größere Abspaltungen
und kleinere Abspaltungen gibt es ja immer wieder. Ist diese Befürchtung böse? schlimm? sicher nicht –
sicher eher nachvollziehbar. Trotzdem experimentiert auch die FSSPX in bestimmten Dingen – Lesung auf
latein, auf deutsch, auf deutsch und latein, um in Ihrem Beispiel zu bleiben. Aber Neuerungen werden generell
nicht abgelehnt, z.B. lehnt man nicht neue Heilige ab (wundert sich in bestimmten Fällen vielleicht,
aber akzeptiert es dann). Ein sehr wohl verständlicher Grund, warum es keine Neuerungen in der Pius-X-Messe
gibt, ist der, dass sie ohne Papst ja keine Änderungen durchführen kann – abgesehen von Kleinigkeiten.
ich stimme Ihnen zu, dass es an manchen Ecken auch anders ginge – aber warum? Warum an eine Liturgie angleichen,
die wesentlich, nämlich in den Texten, fehlerhaft ist? Ich stimme auch zu, dass es manchmal menschelt,
und dass vielleicht manche die Gleichung „alt = gut“ aufstellen – jedoch ist das nicht wesentlich, sondern
ein Nebenkriegsschauplatz (den es woanders ähnlich gibt, etwa „neu = gut“) und nicht Kern der Auseinandersetzung.
@ möchtegern-kathole wenn sie die Texte Levebres lesen, dann können sie sehr wohl eine gewisse Akzeptanz
von Änderungen herauslesen. Selbstverständlich. Lefebvre war zB durchaus für Lesungen auf Landessprache,
wie in „Ein Bischof spricht“ zu lesen ist. Ich spreche aber nicht so sehr von Lefebvre, sondern von der
FSSPX, wie sie sich heute darstellt. Man hat da ganz den Eindruck, dass eine panische Angst vor ganz banalen
Veränderungen herrscht. Offenbar befürchetet man, auf Dauer doch irgendwie von der „Konzilskirche“ geschluckt
zu werden, daher versucht man es mit krasser Abgrenzung der Positionen, auch dort, wo dies gar nicht nötig
wäre.
@Benedikt wenn sie die Texte Levebres lesen, dann können sie sehr wohl eine gewisse Akzeptanz von Änderungen
herauslesen. Er hat auch die meisten V2-Texte unterschrieben (ich glaube, nur 2 nicht). Es ist von Pius-X-Seite
oft gesagt worden, dass z.B. eine gelegentliche Messe in Landessprache (wie vom V2 erklärt) kein Problem
wäre. Lefevre hat gesagt, er lese noch lieber die Messe von 1962 in Landessprache als den NOM auf Latein.
Er hat sehr wohl differenziert. Allerdings hat er auch gesagt, dass – wenn man sich in den Mess-Texten
dem Papst Paul6 widersetzt und deshalb ausgegrenzt wird – man dann auch den Rest gemäß 1962 machen kann,
darauf kommt es ja in der Tat nicht mehr an. Es mag bei oberflächlicher Begutachtung den Anschein geben,
dass Lefebvre alles ablehnt, nur weil es neu ist, aber wenn Sie seine Bücher lesen werden Sie merken,
dass das nicht so ist – Sie könnten dann Ihre Auffassung revidieren.
@ möchtegern kathole Das ist nicht richtig. Die FSSPX besagt nicht, dass Änderungen generell verboten
seinen. Im Beispiel der Liturgie besagt die FSSPX aber, dass die neuen Texte grottenschlecht sind (was
im Detail x-fach gezeigt und z.B. in dem alle-viele-Streit von B16 anerkannt wurde) Also es mag ja so
sein, dass einigen Patres (auch) die Texte nicht gefallen, aber dies ist nun wirklich nicht der hauptsächliche
Grund, der von der FSSPX vorgebracht wird. Die FSSPX lehnt den Ritus in sämtlichen Ausprägungen ab,
nicht nur textlich. Sie dürfen der FSSPX keine generelle Ablehnung von Neuerungen unterstellen, nur weil
sie in vielen, aber begründeten Fällen bestimmte Neuerungen ablehnt. Solche Unterstellungen sind nicht
ok. Sie werden entschuldigen, aber dies ist eben meine Auffassung. Oft genug hat sich bei mir der Eindruck
eingestellt, dass diese oder jene Änderung nur verworfen wird, weil sie keine 300-jährige Tradition
vorzuweisen hat. Es sind mir auch keine Neuerungen bekannt, die von der FSSPX beherzigt werden würden.
In der FSSPX hat die Entwicklung der Kirche, die bis heute fortschreitend ist, an einem bestimmten – willkürlich
ausgewählten – Punkt angehalten.
@Benedikt Sie schreiben über Veränderungen, die FSSPX meine: „während dies nach dem Konzil nun auf
einmal verboten sei, sprich das nun nichts mehr verändert werden darf“ Das ist nicht richtig. Die FSSPX
besagt nicht, dass Änderungen generell verboten seinen. Im Beispiel der Liturgie besagt die FSSPX aber,
dass die neuen Texte grottenschlecht sind (was im Detail x-fach gezeigt und z.B. in dem alle-viele-Streit
von B16 anerkannt wurde) Sie dürfen der FSSPX keine generelle Ablehnung von Neuerungen unterstellen,
nur weil sie in vielen, aber begründeten Fällen bestimmte Neuerungen ablehnt. Solche Unterstellungen
sind nicht ok.
@ Ofterdingen und Sie meinen, dass sie nicht den von Pius XII verurteilten Archäologismus betreiben,
Nein, denn ich stelle keine Forderung nach dem Ausgraben irgendeiner alten Praxis auf. Sie behaupten,
die Piusbrüder richteten sich nach der 2000-jährigen Geschichte, während die Kirche dies insgesamt
nicht tue. Nun, ich sehe das ein wenig anders. Nehmen wir als Beispiel die Liturgie. Die Liturgie ist
das Ergebnis von Entwicklungen. Und Entwicklungen können nur geschehen, indem irgendjemand irgendwann
etwas zum ersten Mal tut. Die Auffassung der FSSPX bedingt, dass es 1962 Jahre immer erlaubt war, etwas
zum ersten Mal zu tun, während dies nach dem Konzil nun auf einmal verboten sei, sprich das nun nichts
mehr verändert werden darf. Das ist anti-traditionell, denn es entspricht nicht dem, was in der Kirche
zuvor Gang und Gäbe war. Klar, die FSSPX führt allerlei Argumente an, „Quo Primum“ und Co. Blöd nur,
dass diese Argumente den den Gegnern der Liturgiereform auf dem Konzil unbekannt waren. Hier werden also
Argumente aus dem Hut gezaubert, die ebenfalls keine Tradition für sich beanspruchen können. Die FSSPX
hat also vollkommen Recht, wenn sie für den alten Ritus eintritt, denn er ist Erbe der Kirche und kann
somit nicht „schlecht“ sein. Nur ist dies eben keine Position, die eine Überlegenheit der Piusbrüder
im Sinne der kirchlichen Tradition von 2000 Jahren begründet. Die kann die Gesamtkirche ebensogut für
sich beanspruchen.
Lieber Landorganist, hat zwar mit Dreisatz nichts zu tun, aber Sie werfen ja immer so mit Ausdrücken
rum, die Sie mal aufgeschnappt haben, honi soit qui mal y pense. Unlogik ist für Sie offenbar das, was
Sie nicht verstehen. Das erklärt einiges. Wie fühlt sichs so an wenn man Häresien anhängt? Mal davon
abgesehen, dass sogar ich Ihnen Gutgläubigkeit bescheinigen kann. Sie haben weder das noch irgend was
anderes gespannt. Lieber Benedikt, Sie schreiben: Die Piusbrüder ignorieren systematisch die frühere
Kirchengeschichte oder schreiben sie in ihrem Sinn um (da marschieren sie mit den Modernisten Seit an
Seit). Ihre Geschichte beginnt mit dem Pontifikat Pius’ IX. und Sie meinen, dass sie nicht den von Pius
XII verurteilten Archäologismus betreiben, bei dem unter Berufung auf längst vergangene Zeiten irgendwelche
Unsitten früherer Zeiten von ihrem historischen Kontext und von ihrer späteren Verurteilung losgelöst,
plötzlich als das Reine und Unverfälschte entdeckt werden. Der Archäologismus ist ein beliebtes Mittel
des Modernismus um unter Verweis auf die Fikiton „wir sind viel traditionalistischer als die“ Irrtümer
in der Kirche (wieder-)einzuführen.
@ Ofterdingen Immerhin haben die Piusbrüder fast 2000 Jahre Kirchengeschichte auf ihrer Seite und die
Herätiker, die seit einigen Jahrzehnten den Stuhl Petri oktroyiert haben nur einige Jahrzehnte. Die Piusbrüder
ignorieren systematisch die frühere Kirchengeschichte oder schreiben sie in ihrem Sinn um (da marschieren
sie mit den Modernisten Seit an Seit). Ihre Geschichte beginnt mit dem Pontifikat Pius’ IX.
#9 thaumaturgos 16:35:50 | Freitag, 19. Januar 2007
mit leuten die dem schismatischen, exkommunizierten marcellus und seiner secta impiorum in hölle und
verdammnis folgen ist nicht zu diskutieren … wie heissts so schön in wien: ned a mal ignoriern
#8 landorganist 13:29:29 | Freitag, 19. Januar 2007
Ich wußte nicht, lieber Heinrich, dass bei Ihnen derart gravierende Ausfälle im mathematischen Bereich
vorliegen. Besonders der Dreisatz gelingt Ihnen ja überhaupt nicht. Das erklärt aber wenigstens die
Unlogik, die Ihren Meldungen leider meistens innewohnt. Da Sie ja nun auch die Pius-Sekte als wahre Kirche
ansehen, darf ich Sie fragen, wie es sich anfühlt, exkommuniziert zu sein?
Lieber Traumaturgos, weil jemand von einer Herätikertruppe exkommuniziert wurde ist er noch lange kein
Schismatiker. Immerhin haben die Piusbrüder fast 2000 Jahre Kirchengeschichte auf ihrer Seite und die
Herätiker, die seit einigen Jahrzehnten den Stuhl Petri oktroyiert haben nur einige Jahrzehnte.
Erfurt – das Menetekel steht an der Wand Der Abbau geht weiter – nicht nur in Erfurt. Das Menetekel steht
an der Wand, aber die Bischöfe lassen sich nicht beirren. Ihre Hauptsorge gilt, wie in Aachen, den unerwünschten
Piusleuten, die es wagen, ein neues Kloster zu gründen, das Gläubige anziehen könnte. Ein Glück nur,
oder auch ein Pech, dass die Abwicklung der Kirche in Deutschland einigermaßen sozialverträglich vor
sich geht. Der Sturm, der gestern über Deutschland hinweggefegt ist – vielleicht ein Zeichen des Himmel?
ja, ein Zeichen des Himmels! – zerrt und reißt seit Jahrzehnten an der deutschen Kirche und verursacht
eine Errosion ungeahnten Ausmaßes.
Der Abbau hält an Ja und? Einerseits den Geldmangel der Bistümer kritisieren und andererseits schimpfen,
wenn Sparmaßnahmen getroffen werden, das geht nicht zusammen. Dafür dann auch noch all das verantwortlich
machen, was man als neumodischen Krimskrams betrachtet, ist abenteuerlich. Den Gegenbeweis, das alles
besser wäre, würde die Katholische Kirche vorkonziliar geblieben sein, muss man erst noch erbringen.
Dass ein paar hundert Gläubige sich der schismatischen Bewegung angeschlossen haben, ist dafür jedenfalls
kein Beweis. Außer, man will beweisen, dass es immer ewig Gestrige gibt! Meinethalben können diese ewig
Gestrigen auch den tridentinischen Ritus feiern und ihre teils kruden Weltansichten leben. Sie können
sich auch hier in kreuz.net die Lateinvokabeln nur so um die Ohren hauen und sich über Spitzfindigkeiten
der einen oder anderen Formulierung auslassen – wenn sie sonst im wahren Leben nix zu tun haben, bitteschön.
Wenn sie das glücklicher macht! Aber sie sollten aufhören, alles und jeden zu verdammen, der nicht ihren
Vorstellungen einer heilen Welt entspricht. Macht die einfach schwarz/weiß Sicht der Dinbge ihnen das
Leben eigentlich leichter. Ist es wirklich erträglicher, wenn man sich selbst stets auf der guten Seite
sieht und alle, aber auch wirklich alle anderen verteufelt? Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass
es nicht ganz so einfach ist. Dazu hält das Leben viel zu viele Facetten bereit. Niemand ist nur gut
oder böse.
#3 thaumaturgos 08:49:11 | Freitag, 19. Januar 2007
es waren immer schon die verbotenen früchte gut und lecker, aber die pisbrüder sind schismatisch, und
das wird bei der endabrechnung sicherlich miteingerechnet werden weil, ist es nicht so mit den traditionellen
verständnis: EXTRA ECCLESIA NULLA SALUS?
Die Zeichen der Zeit @Erfurt @ Gut Reichenstein @ Bistum Erfurt Das haben sie nun von ihren Lebenswendefeiern,
von ihren Liebenden-Segnungen, von ihren Totenkulten im Dom und von ihrem geplanten Urnensammelplatz für
jedermann (Columbarium) in der schönen Allerheiligenkirche… Die Früchte ernten sie jetzt… FAULE
DINGER. Die Pfarreien schrumpfen, wann löst sich das Bistum wieder auf? Beim ersten Mal hats doch nur
zehn Jahre gedauert… @Gut Reichenstein Eine Klostergründung – was kann es schöneres geben? Das Christentum
erwacht neu. GUTE und LECKERE FRÜCHTE!
Zum Geleit…das Evangelium des Tages. EVANGELIUM Markus 3, 13-19 In jener Zeit stieg Jesus auf einen
Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die
er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten und mit seiner Vollmacht Dämonen
austrieben. Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus – diesen Beinamen gab er dem Simon –, Jakobus,
der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus – ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das
heißt Donnersöhne –, dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des
Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.