07:52:58 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Päpstlicher Dosensegen + Neuer Beruf + Kopf aus Kaugummi + Wieder eine + Was steckt dahinter?
Päpstlicher DosensegenItalien. Den Segen des verstorbenen Johannes Paul II. gibt es mittlerweile auf
Knopfdruck. Ein neues katholisches Monatsmagazin bietet als Gratisbeilage ein elektronisches Kärtchen
an, auf dem ein lateinischer Segen des verstorbenen Papstes gespeichert ist. Drückt man das Kärtchen,
erklingt die Stimme von Johannes Paul II. Das Magazin mit der Audiokarte wurde 35.000 Mal verkauft. Die
Herausgeber haben jetzt versprochen, den Segen aus der Dose nachzuproduzieren.
Neuer BerufVatikan.
Der ehemalige Pressesprecher des Vatikan, Joaquin Navarro-Valls (70), wurde zum Verwaltungspräsidenten
der römischen Universität ‘Campus Bio-Medico’ ernannt. Die Universität ist in Medizin und Ingenieurwissenschaften
spezialisiert und wird von Mitgliedern der Personalprälatur Opus Dei geführt. Navarro-Valls ist selber
ein unverheiratetes Opus-Dei-Mitglied. Er war von 1984 bis 2006 Pressesprecher des Vatikan. Seit seinem
Rücktritt im vergangenen Juli wirkte er auch als Dozent an der Päpstlichen Opus-Dei-Universität ‘Santa
Croce’.
Kopf aus KaugummiItalien. Der emeritierte Bischof der norditalienischen Stadt Como, Mons. Alessandro
Maggiolini, hat die Kirche zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber dem Islam aufgefordert: „Die Katholiken
müssen hier einen harten Schädel und ein weiches Herz haben.“ Dagegen hätten sie oft ein „Herz aus
Stein und einen Kopf wie Kaugummi“ – erklärte Mons. Maggiolini vor der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere
della Sera’. Der 76jährige Bischof ist am Sonntag aus seinem Amt geschieden.
Wieder eineDeutschland.
In der katholischen Kirche St. Peter in Essen wurde am vorletzten Samstag abend die letzte Messe gefeiert.
Im Zuge der Sparmaßnahmen des Ruhrbistums wird das knapp 100jährige Gotteshaus geschlossen. In dem Gebäude
entsteht eine Pflegeschule. Nach der Rüttenscheider Kirche St. Martin ist St. Peter das zweite Essener
Gotteshaus, das nicht mehr als Kirche genutzt wird. Als Teil eines massiven Sparprogramms werden im Bistum
Essen knapp 100 von 350 katholischen Kirchen geschlossen.
Was steckt dahinter?„Könnte der Kirchenabbau
letztlich ganz andere Gründe als die unmittelbare Finanznot und die Schrumpfung der Gemeinden haben?
Ist es in Wahrheit ein anderes Kirchen- und Menschenbild, das sich in solchen »Strukturreformen« niederschlägt?
Sind Teile der Kirchen von einem hemmungslosen Ökonomismus angesteckt, wie er bereits weite Bereiche
der Gesellschaft dominiert?“
Aus der konservativen deutschen Tageszeitung ‘Welt’ vom 12. Januar.
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#14
28.IX-28.X 11:56:39 | Donnerstag, 18. Januar 2007
#13
thaumaturgos 10:47:35 | Donnerstag, 18. Januar 2007
#12
Agiafortuni 10:46:44 | Donnerstag, 18. Januar 2007
#11
Katharina L. † 23:56:38 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#10
möchtegern-kathole 23:50:56 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#9
Agiafortuni 17:49:56 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#8
wolfgang e. 17:02:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#7
Agiafortuni 14:39:40 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#6
Gotthard 13:28:10 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#5
wolfgang e. 11:01:46 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#4
laikos 10:27:42 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#3
nonnobisdomine 09:27:34 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#2
Agiafortuni 09:04:53 | Mittwoch, 17. Januar 2007
#1
r.ruhrgebietler 07:58:23 | Mittwoch, 17. Januar 2007