(kreuz.net) Zu einem Hymnus gehören Text und Melodie.
Ich habe aber nur einen Text geschrieben, und
zwar zu einer Weise, die offiziell ausgedient hat: die alte Nationalhymne der DDR: „Auferstanden aus Ruinen“.
Meiner Meinung nach kommt diese Hymne von der Schönheit der Melodie der Kaiserhymne von Joseph Haydn
oder der internationalen Königshymne nahe.
Sowohl Kaiser- als auch Königshymne gibt es auch mit religiösen
Texten. Das sollte der wunderschönen Melodie von Hanns Eisler († 1962) ebenso zustehen, zumal sie als
weltliche Hymne offiziell ausgedient hat.
Die DDR-Hymne eignet sich geschichtlich hervorragend als „Hymnus
proelii pro Missa Tridentina“ – als Kampfhymnus für die Tridentinische Messe. Warum?
Die „Deutsche Demokratische
Republik“ hat praktisch auf den Tag genau vierzig Jahre lang existiert.
Diese Zeit ist mit der vierzigjährigen
Wüstenwanderung des Gottesvolkes durch die Wüste oder mit der liturgischen Wüste als Folge der Liturgiereform
verglichen worden.
Es sieht danach aus, als ob diese Wüste ebenfalls nach etwa vierzig Jahren überwunden
werden könnte.
Die sogenannte Deutsche Einheit war von der Hymne von Hans Eisler „Auferstanden aus Ruinen“
begleitet. Die Hymne sah diese Einheit als Ziel.
Warum sollten nicht auch die Wiedereinführung der Tridentinischen
Messe und damit die Erlangung der liturgischen Einheit in der Lateinischen Kirche von einer analogen Hymne
begleitet werden?
Mein Text ist durchaus eine gewisse Parodie auf den DDR-Text von Johannes R. Becher.
Das erhöht den Bekanntheitsgrad und erleichtert die Verbreitung.
Hier der lateinische Text:
Hymnus
proelii pro Missa Tridentina
1. Surrectura ex ruina Versus tabernaculum Spiret Missa Tridentina Ad firmandum
populum.
Lupos ovium in pelle Vincimus Rosario. Mediatrix, Co-Redemptrix, Virgo Dei Genitrix, Tu adjuva
nos! Tu adjuva nos!
2. Sancte Pater, pastor Sancti, Sacrum duc Imperium! Gregi da desideranti Sacrum
ritum traditum!
Lupos ovium in pelle Vincimus Rosario. Mediatrix, Co-Redemptrix, Virgo Dei Genitrix,
Tu adjuva nos! Tu adjuva nos!
3. Re divina celebrata Ori nostro sacerdos Corpus ex Immaculata Det cum
eo jungens nos!
Lupos ovium in pelle Vincimus Rosario. Mediatrix, Co-Redemptrix, Virgo Dei Genitrix,
Tu adjuva nos! Tu adjuva nos!
Wörtlich übersetzt
1. Im Begriffe wiederzuerstehen aufgrund des Zusammenbruchs,
Zugewandt dem Tabernakel Hauche die Tridentinische Messe, Um das Volk zu stärken.
Die Wölfe in der
Schafe Pelz Bezwingen wir mit dem Rosenkranz. Mittlerin, Miterlöserin, Jungfräuliche Gottesgebärerin,
Du, unterstütze uns, Du, unterstütze uns!
2. Heiliger Vater, Hirte des Heiligen, Führe das Heilige
Reich! Der Herde gib, die danach verlangt, Den heiligen überlieferten Ritus!
Die Wölfe in der Schafe
Pelz Bezwingen wir mit dem Rosenkranz. Mittlerin, Miterlöserin, Jungfräuliche Gottesgebärerin, Du,
unterstütze uns, Du, unterstütze uns!
3. Nach der Opferhandlung Feier Möge unserem Mund der Priester
Den Leib aus der Unbefleckten Geben – uns mit ihm vermählen.
Die Wölfe in der Schafe Pelz Bezwingen
wir mit dem Rosenkranz. Mittlerin, Miterlöserin, Jungfräuliche Gottesgebärerin, Du, unterstütze uns,
Du, unterstütze uns!
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Co-Redemptrix Da der Titel „Co-Redemptrix“ m.E. durch verschiedene Sachen, wie auch dem Amsterdammer-Phantasma
aufgeladen ist, würde ich vorschlagen das Wort durch „Consolatrix“ zu ersetzen. Es gibt eine ganze Reihe
von Gnadenbildern an Wallfahrtsorten an denen die Mutter des Herrn mit dem Titel „Consolatrix Afflictorum“
verehrt wird. Vom Reimschema würde es auch in den Text passen.
Erratum corrige. Liebe Leser, nach einer Klarstellung des Autors des Hymnus proelii sind unter den „Wölfen
im Schafspelz“ nicht selbstgerecht, wie ich annahm, alle die gemeint sind, die die Heilige Messe in der
von Papst Paul VI. gegebenen Fassung zelebrieren oder mitfeiern, sondern solche, die „als Priester oder
gar Bischöfe in die Kirche eingedrungen sind, um diese in Richtung Patchwork-Religion, Indifferentismus
usw. umzufunktionieren. Um dies zu erreichen, wehren sie sich mit Händen und Füßen gegen die Wiederzulassung
des tridentinischen Ritus, da dieser für sie wohl zu sakral ist und viele Menschen anziehen könnte.
Diese Eindringlinge wollen eine andere Kirche, sind also Wölfe im Schafspelz der katholischen Kirche.“
Deshalb nehme ich die entsprechende Aussage, die ich in meinem Beitrag weiter unten gemacht habe, hiermit
zurück.
#88 Malachias † 21:31:59 | Freitag, 19. Januar 2007
@Marcel: Erzbischof Marcel Lefèbvre Was sagen Sie denn zu folgendem Zitat aus E. R. Carmins Buch „Das
schwarze Reich. Geheimgesellschaften“ (München 2002/Hamburg 1997)? „Wie erwähnt, wurde Saunière vom
damaligen Bischof von Carcassone mit den seltsamen Dokumenten unverzüglich nach Paris geschickt, um sich
dort verschiedenen ‘kirchlichen Würdenträgern’ vorzustellen. Seine wichtigsten Gesprächspartner waren
zunächst der Generalsuperior Hoffet, der sich damals gerade auf dei Priesterweihe vorbereitete. Nun war
ebendieses Seminar von Saint-Sulpice, das zu jener Zeit bekanntlich auch Lefèbvres spätere rechte Hand
und mutmaßlicher Großmeister der Prieuré (de Sion), Abbé Ducaud-Bourget, besuchte, die Keimzelle der
1907 von Papst Pius X. verbotenen katholischen Bewegung des Modernismus…“ (S. 366) Und was sagen Sie
dazu, daß Ihr hochverehrter Erzbischof nachweislich sämtliche Konzilsdokumente unterschrieben hat??
(vgl. Johannes Rothkranz, Wie können wir wahrhaft katholisch bleiben? Durach 2006 …ww.verlag-anton-schmid.de/neuerscheinungen.htm!)
Und was dagen Sie zu den Gerüchten, wonach bei Ihrem hochverehrten Erzbischof auch Freimaurer sich die
Türklinke gegenseitig in die Hand gegeben haben?? Alles sicher sehr, sehr förderlich für die von Ihnen
und anderen Verführten gewünschte Seligsprechung…!
@Benedikt Vielen Dank für Ihre präzisierende Stellungnahme, die mich allerdings immer noch nicht völlig
zufriedenstellt. hier ein Vorschlag zur Güte. Bitte gehen Sie mit dem Begriff Haeresie künftig vorsichtiger
um und überlassen Sie die Feststellung dessen was Haeresie ist, dem Lehramt der Kirche, das dazu die
Kompetenz hat, evtl. noch den „auctores probati“, aber auch deren Urteil ist selbstverständlich dem Spruch
des Magisteriums zu unterstellen. Ich bleibe dabei: Es ist kaum vorstellbar, dass ein Titel, der von rechtgläubigen
Theologen und auch von Päpsten über mehrere Jahrhunderte immer wieder verwendet und erörtert wurde
und vom Lehramt nie zurückgewiesen wurde, jemals als Haeresie erklärt werden kann. Wohl aber könnte
das Lehramt natürlich jederzeit eine bestimmte mit diesem Titel verbundene heterodoxe Auffasung zurückweisen
und verurteilen.
#84 thaumaturgos 17:57:57 | Freitag, 19. Januar 2007
… was soll man sagen Zwiedenker. Laufend „verkünden“ Sie, die FSSPX sei im Schisma, nun aber gehen
Teile der FSSPX erst ins Schisma… da werden hoffentlich bald echte katholiken aus dem schisma zurückkomen,
im echten schisma sind ja nur marcellus und die vier kumpane, sowie die, die in den ketzern die wahre
kirche sehen … ist wies bei den katharern war
Romulus, der Wolf, und die sieben FSSPX-Schäflein Romulus: nach einer breiten Zulassung der Missa tridentina
der FSSPX sehr schnell die Gläubigen abhanden kommen. Einfach abwarten und Tee trinken. Zuerst muß der
Indult kommen; er wird schon seit vorletzem Jahr versprochen. Dann kommt alles auf die Bedingungen an,
usw. usf. Zudem: Generalindult bleibt Indult. Besser als nichts, aber eben keine Beendigung der christusenthronenden
Irrtümer der V.II-Synode. Zur hl. tridentinische Messe gehört der Glaube des hl. Konzils von Trient.
Dieser Glaube des hl. Konzils ist aber unvereinbar mit der V.II-Synode. Die restlichen Hardliner gehen
dann konsequent ins Schisma. Zwiedenker. Laufend „verkünden“ Sie, die FSSPX sei im Schisma, nun aber
gehen Teile der FSSPX erst ins Schisma… Diese Teile werden nach einem Generalindult aber nichts anderes
tun als vorher: es besteht also kein Unterschied, und nach wie vor kein Schisma. So wird’s kommen, glaubt
mir. Solch heiße Luft verbreiten Sie seit nun seit vorletztem Jahr. Es sei an Ihre „Insider“-„Kentnisse“
der FSSPX erinnert, mit denen Sie prahlten und schon letztes Ostern einen „definitiven Deal“ zwischen
Bischof Fellay und V.II-Rom gerüchtekochten: Es war alles unwahr, was Sie sagten. Sie sind ein unglaubwürdiger
Aufschneider. Hören Sie zudem auf, den Ketzer Luther mit dem hochwürdigsten Kirchenretter Lefebvre in
einem Atemzug zu nennen. Sie zeigen doch damit nur auf schamlose Art, daß Sie weder den einen, noch den
anderen ansatzweise kennen und Zusammenhänge überhaupt nicht begreifen.
@ sacerdos helveticus Sie haben ohne jede Differenzierung den Verfasser des „Hymnus“ der Haeresie bezichtigt,
weil er den titel „Corredemptrix“ für die Selige Jungrau Maria verwendet. Nein, das habe ich nicht. Ich
habe den Begriff als Häresie bezeichnet. Das war vermutlich ohne ergänzende Erklärung eine ungute Bemerkung
von mir. So wie Aragorn ihn sieht Ich sehe die Allerseeligste Gottesmutter schon als Mit-Erlöserin, da
sie uns ja den Heiland geboren hat. kann man ihn rechtfertigen. Allerdings ist ein Begriff unpraktisch,
der immer einer ergänzenden Erklärung bedarf. Und den Titel „Miterlöserin“ könnte man eben auch so
verstehen, dass die Himmelskönigin direkt (!) am Erlösungswerk teilgehabt hat, es also mitvollbracht
hat. Das wäre dann tatsächlich Häresie. Da ich jedoch die Gedanken des Autors nicht lesen kann, kann
ich ihn auch schlecht der Häresie bezichtigen, was ich auch nicht beabsichtigt habe. Waren das nun, lieber
Benedikt, alles Haeretiker oder Leute, die nichts von Theologie verstanden?? Im Sinne der Offenbarungslehre
hielte ich dergleichen ehrlich gesagt tatsächlich für höchst problematisch. Das ist noch eine Stufe
weiter, als den Titel nur verehrend zu verwenden (wie offenbar von den genannten Theologen und Päpsten
getan). Hier besteht einfach ein gravierender Unterschied.
Luther und Lefebvre Luther wollte die Kirche verändern bzw. eine neue gründen Wie wäre es, wenn Du
Dich zuerst einmal mit den historischen Fakten beschäftigst, bevor Du voreilige Rückschlüsse ziehst?
Das Wetter heute lädt dazu ein.
@ Romulus Das die Kirche seit fast 40 Jahren an der Rehabilitierung Luthers arbeitet hat sie fast kaputt
gemacht, wenigstens hier in Deutschland. Ein Schritt hin zu den alten katholischen Werten würde m.M.
helfen das die Kirche wieder gesundet. Luther wollte die Kirche verändern bzw. eine neue gründen(viele
veränderungen des V2 führe ich auf Luther zurück), der Erzbischof Lefebvre wollte eine zu schnelle
ungesunde Veränderung der Kirche verhindern und die alte Kirche bewahren. Merken sie was? Man kann die
beiden unmöglich auf eine Stufe stellen, denn das würden weder Luther noch der Erzbischof wollen.
Lefebvre und Luther @sozialkatholisch und @möchtegern-kathole wird wahrscheinlich die Rehabilitierung
des Erzbischofs auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. stimmt… und die Martin Luthers auch. Beide
befinden sich im Kirchenbann. ?:) Merkst du was?
@ Möchtegern-Kathole Das ist wirklich wahr, wenn Erzbischof Lefebvre nicht gewesen wäre, wäre die Tridentinische
Messe schon so gut wie verschwunden, die Petrusbruderschaft gäbe es auch nicht. Wenn die tridentinische
Messe bald freigegeben werden sollte, wird wahrscheinlich die Rehabilitierung des Erzbischofs auch nicht
mehr lange auf sich warten lassen.
jetzt haben wir es jemand schrieb zu B16: Heiliger Vater,befreien Sie endlich die Tridentinische Messe
aus der Tradi-Hand Alles klar: Lefebvre hat trickreich die Amtskirche von der Messe getrennt, ihr den
NOM gegeben und sich selbst wie eine Krake des alten Ritus bemächtigt Der Gedanke ist richtig gut, so
zum Tagesausklang … Es ist gut möglich, das sich nach Freigabe der Alten Messe und Zurückdrängen
des Modernismus die FSSPX auflöst, aber dann hat sie ihr Ziel ja erreicht. Sollte die Amtskirche aber
nach der Freigabe der alten Messe weiter dem Modernismus fröhnen, hat die FSSPX weiterhin eine Berechtigung
und wird sich nicht auflösen.
@ Romulus Es kommt aber nach der Freigabe der tridentinischen Messe immer noch darauf an wie sie zelebriert
wird. Wenn sie dann z.B. mit Messdienerinnen etc. verunstaltet wird oder die selben hochpsychologischen,
nicht immer Evangeliumskonformen Predigten wie sie zum Teil in der Amtskirche vorkommen gehalten werden
könnte die Piusbruderschaft noch weiter gut bestehen.
#74 Romulus 22:44:17 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Tradis, Tridentina, Tradition und Qualität auch an den Möchtegern-Poeten Rottmair Sorry, aber ich vermute,
ich verstehe mal wieder nicht, was das soll. Ist das nun Satire oder Ernstgemeint? Wie auch immer… Heiliger
Vater, befreien Sie endlich die Tridentinische Messe aus der Tradi-Hand und lassen Sie sie in ganzer Breite
zu. Die musischen und poetischen Schöpfungen dieser selbsternannten Exklusiv-Traditionalisten lassen
doch sehr zu wünschen übrig. Ich bin ziemlich sicher, dass nach einer breiten Zulassung der Missa tridentina
der FSSPX sehr schnell die Gläubigen abhanden kommen. Die restlichen Hardliner gehen dann konsequent
ins Schisma. So wird’s kommen, glaubt mir.
#73 Imkrampf † 22:20:47 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Jugendzeit Wie sangen wir schon in unserer Jugendzeit (zur Melodie „Hoch auf dem gelben Wagen“): Vorwärts
zum Hochalta-ha-re; die Lutherki-his-te muß raus… Soutane, Birett und Mani-hip-pel sind unser Ha-and-wer-herks-zeug.
#72 Freinsberg 11:34:19 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Imperator Aus dem alten Caeremoniale Episcoporum 1. Buch, Kap. 12, n. 8: 8. Cum Episcopus est venturus
ad Ecclesiam, prius præparandum est faldistorium, seu genuflexorium accommodatum ad genuflectendum ante
Altare Sanctissimi Sacramenti, et ante majus, panno viridi seu violaceo, pro qualitate temporurm coopertum;
sed si Episcopus erit Cardinalis, serico, vel panno rubei, seu violacei coloris, prout erunt vestes ipsius
Cardinalis, pro temporum diversitate: appositis pulvinaribus superius et inferius, super quæ Episcopus
genuflexus orabit. Aliud simile, ante Altare, seu alium locum, ubi est Ss. Sacramentum: quod diversum
esse solet ab Altari majori, et ab eo, in quo Episcopus vel alius est Missam solemnem celebraturus. Nam
licet sacrosancto Domini Nostri Jesu Christi Corpori, omnium Sacramentorum fonti præcellentissimus, ac
nobilissimus omnium locus in Ecclesia conveniat, neque humanis viribus tantum illud venerari, et colere
umquam valeamus, quantum decet, tenemurque; tamen valde opportunum est, ut illud non collocetur in majori,
vel in alio Altari, in quo Episcopus, vel alius solemniter est Missam seu Vesperas celebraturus; sed in
alio sacello vel loco ornatissimo cum omni decentia et reverentia ponatur. Quod si in Altari majori, vel
alio, in quo celebrandum erit, collocatum reperiatur, ab eo Altari in aliud omnino transferendum est,
ne propterea ritus et ordo Cæremoniarum, qui in hujusmodi Missis et Officiis servandus est, turbetur.
@landorgel – holen wir schon mal die Noten heraus, wenn sie nicht schon vermoddert sind Hä hä, Landorgel,
wer hätte je gedacht, daß wir mal einer Meinung sind! O:O
#67 Epiphanius 08:12:29 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Erst mal Latein lernen! Lieber Herr Rottmair, bevor Sie sich anschicken, einen lat. Hymnus für eine gute
Sache zu schreiben, sollten Sie wissen, daß ein participium perfecti activi von resurgere nicht gibt.
Eine Form wie „resurrecta“ werden Sie nirgends finden!
#66 Stephanus 02:09:48 | Donnerstag, 18. Januar 2007
miterlöserin, natürlich, aber bitte keine ddrwiederauferstehung text geht in ordnung, was wird nicht
alles gesungen und geträllert im weiten kirchenrund, aber bitte mit keiner note auch nicht parodistischerweise
irgendwas von der ddr. es gibt sicher schönere melodien aus der zeit des dritten reiches, aber auch die
sind hier selbstverständlich tabu, oder???? ü b r i g e n s : ich wünsche 90% der hier schreibenden,
daß der gerechte und barmherzige gott dereinst gnädiger mit ihnen umgehen möge, als es hier per leserzuschrift
so oft geschieht, was hier noch mit katholischem glaubensleben zu tun hat, ist mir ehrlich gesagt, nicht
verständlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#65 Defensor Fidei 00:47:43 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Mal was anderes & @ Katharina L. Die Idee, einen Hymnus zu dichten, finde ich eigentlich ganz interessant…und
amüsant. Da hat mal jemand eine neue Idee gehabt. Das will ich nicht schlechtreden, sondern sehe es einfach
als einen ganz persönlichen Beitrag des Dichters für die Freigabe der Alten Messe. 1000x besser als
die Gedichte der Homofraktion zu „ihren“ Beiträgen. schlechtes Latein, fragwürdige Theologie („Miterlöserin“),
liturgische Inkompetenz Ob das Latein nun wirklich so schlecht ist, weiß ich nicht. Hymnen haben immer
besondere Regeln. Das ist bei Gedichten auch nicht anders. Da sollte man dem Dichter eine gewisse Freiheit
zugestehen. @ Katharina L. Stattdessen ist ständig kniendes Rosenkranzbeten während der Messe bei Piussekte
und Petrusbruderschaft SEHR GERNE gesehen! Das wäre mir ja ganz neu. Man kann den Rosenkranz während
der Messe beten, aber das ist nicht unbedingt so gerne gesehen, wie Sie glauben. Statt dessen wird man
angehalten der Messe andächtig beizuwohnen, indem man passende Gebete verrichtet. Die Gebete im Meßbuch
werden hierzu besonders empfohlen. Mitsingen ist im Amt sehr gerne gesehen; man ermutigt sogar dazu. Hass
auf die Volkssprache, Hass auf participatio actuosa Wo Sie überall Haß erkennen wollen. Ein traditionell
gesinnter Katholik haßt die Volkssprache nicht, er will sie nur nicht überall verwenden, wie andere
Religionen/Konfessionen ja auch nicht. Nur kritisiert da keiner. Und „participatio actuosa“ wurde von
den Päpsten, die Sie zitieren, auch anders verstanden!
Vorurteile über Messen der FSSPX? Im Pfarrbrief (november 2006) eines von der Priesterbruderschaft st.
Pius X. betreuten Priorates in der Schweiz legt der zuständige Priester für andere als die stillen Messen
grossen Wert auf die gemeinsam gegebenen Antworten und die einheitliche Körperhaltung der Gläubigen
(Stehen, Knien und Sitzen). Er plädiert auch für die dialogisierte Messe, bei der alle Gläubigen bestimmte
Antworten gemeinsam geben: „Das laute Antworten aller Gläubigen bei der hl. Messe war in unseren Gegenden
lange Zeit nicht üblich und kam nach und nach durch die Liturgische Bewegung … auf. Es ist eine Weise,
der hl. Messe beizuwohnen, die die bewusstere Teilnahme fördert, und die durchaus liturgisch ist…Das
laute Antworten ist nicht nur von der Distriktsleitung aus gewünscht, sondern scheint mir auch aus erzieherischen
Gründen besonders am Sonntag und in der Schulmesse angebracht.“
Danke, Katharina L.: leider hat sich schelmische Ironie in meinen beitrag eingeschlichen, was ich erst
jetzt durch Ihre Korrektur bemerke. Aber Sie haben ganz recht: in Wirklichkiet muss das niemand – es wird
niemand gezwungen – und das ist auch gut so! man darf auch den Rosenkranz beten, Gott sei dank.
Falsch Auch bei der Alten Messe müssen sie mitsingen, den Text im Missale mitlesen, die Antworten des
Volkes laut sagen (ausser bei der stillen Messe), hinknien+sitzen+stehen. ausserdem müssen sie durch
erlernen der lateinischen Sprache ihren Horizont erweitern ;- ) Niemand MUSS das! (Bitte Belege!) Stattdessen
ist ständig kniendes Rosenkranzbeten während der Messe bei Piussekte und Petrusbruderschaft SEHR GERNE
gesehen! Lassen Sie uns mal zu einer dieser Messen gehen, und dann sprechen Sie bitte jeden an, der kniend
Rosenkranz betet, und sagen ihm GENAU DAS, was Sie in oben zitiertem Posting schrieben! Sie werden sehen,
wie die Reaktion ist! („Modernist“ wird noch zu den freundlicheren Kommentaren gehören! )
@Don Camillo Sie haben sich zu früh gefreut. Auch bei der Alten Messe müssen sie mitsingen, den Text
im Missale mitlesen, die Antworten des Volkes laut sagen (ausser bei der stillen Messe), hinknien+sitzen+stehen.
ausserdem müssen sie durch erlernen der lateinischen Sprache ihren Horizont erweitern ;- ) Da wird einiges
an Arbeit auf sie zukommen
Übrigens Schön, dass gerade Neuerungen hier immer ziemlich gehässig kommentiert werden – aber einen
neuen „Hymnus“ in Anliegen „Hass auf das II. Vatikanum“ (Konzil = höchste Autorität der Kirche [neben
anderen]), „Hass auf die Volkssprache“ (schon von Pius XII. hoch gelobt), „Hass auf participatio actuosa“
(schon von Pius X. gefordert), „Hass auf Kritiker des Rosenkranzbetens während der Messe“ (von Pius XI.
und XII. nicht unter die Formen der participatio actuosa gezählt) zu verfassen, jaaa: dann mögen wir
Neuerungen ganz schnell!!
#59 Don Camillo 23:35:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
endlich müssten wir nicht mehr aktiv teilnehmen… Schön, schön. Ich freue mich jedenfalls darauf,
wenn dann die alte Messe wieder eingeführt wird. Ich freue mich darauf, dass dann irgendein Priester,
das Latein weder verstehend noch sprechen könnend, die Messe liest. Ich freu mich darauf, dass die Gläubigen
dann wieder in der Bank sitzen können und ihre privaten Gebete beten können. Doch das ist schön. Schliesslich
haben die Apostel ja auch irgendetwas „gemacht“ während Jesus die Eucharistie eingesetzt hat… stimmt
doch, oder?
De gustibus @ Gotthard Ob einem der Hymnus gefällt, ist Geschmackssache. Maria als Besiegerin der Irrlehren
zu sehen ist jedoch gute Katholische Auffassung So heisst es im Missale Romanum (Messbuch Pius V.) in
der Votivmesse de Beata Maria Virgine r Vorfastenzeit im Tractus (=Zwischengesang für die Zeit der Vorfastenzeit) :
„Gaude, Maria Virgo, cunctas haereses sola interemisti“. Das Volksmessbuch von Schott übersetzt wie folgt:
„Freue dich, Jungfrau Maria; Die Irrlehren allesamt hast du allein überwunden.“ So lehrt und betet die
Heilige Kirche! Auch die Ostkirche betet ähnlich. So heisst es im sogenannten hymnos akathistos, dem
wohl bekanntesten Marienhymnus der Ostkirche u.a. „Sei gegrüsst, die du den Herd des Irrtums zum Erlöschen
bringest…sei gegrüsst, denn des Irrtums Wahn hast du zeertreten“
Haeresievorwürfe! @Benedikt Sie haben ohne jede Differenzierung den Verfasser des „Hymnus“ der Haeresie
bezichtigt, weil er den titel „Corredemptrix“ für die Selige Jungrau Maria verwendet. Dass der Titel
falsch verstanden werden kann sei zugestanden. Im „Hymnus“ kommt er aber ohne jeden Kontext vor und muss!
bis zum erweis des Gegenteils rechtgläubig verstanden werden, da der Titel an sich von der Kirche nie
verworfen wurde, im Gegenteil -wie bereits erwähnt- von nicht wenigen renommierten Theologen und auch
von Päpsten unwidersprochen vom Lehramt verwendet wurde. Somit ist es absurd zu behaupten, der Titel
sei häretisch. Im Gegenteil: Wer dies behauptet unterstellt diesen Zeugen der Tradition Haeresie -ein
ungeheuerlicher Vorwurf! Wie bereits ausgeführt: Niemand muss diesen Titel für sich rezipieren, niemand
hat aber auch das Recht, den Titel an sich als Haeresie zu verurteilen. Im Übrigen in der Vorbereitungsphase
des letzten Konzils (Vaticanum II) etwa 400 Bischöfe eine Definition der Mittlerschaft Mariens und immerhin
noch 50 eine Definition der Miterlöserschaft Mariens gewünscht. Waren das nun, lieber Benedikt, alles
Haeretiker oder Leute, die nichts von Theologie verstanden?? Von einer von einem Teilnehmer an der Diskussion
behaupteten Erklärung der Glaubenskongregation, in der der Titel Corredemptrix verurteilt wird, ist mir
nichts bekannt!
@Rottmair 3. Nach der Opferhandlung Feier Möge unserem Mund der Priester Den Leib aus der Unbefleckten
Geben – uns mit ihm vermählen. Die Wölfe in der Schafe Pelz Bezwingen wir mit dem Rosenkranz. Mittlerin,
Miterlöserin, Jungfräuliche Gottesgebärerin, Du, unterstütze uns, Du, unterstütze uns! dummes- angeblich
frommes – Geschwafel…
#54 Malachias † 22:52:27 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Matthias Joseph Scheeben zu Maria als „corredemptrix“ > In neuerer Zeit (seit dem 16. Jarh.) hat man Maria
als cooperatrix in redemptione auch corredemptrix, „Miterlöserin“, genannt. Aber dieser Ausdruck, obgleich
er einen guten, ja einen sehr schönen Sinn zuläßt, der durch einen anderen Ausdruck in gleicher Kürze
und Prägnanz nicht wiedergegeben werden kann, enthält doch, für sich allein genommen, statt die ministeriale
Unterordnung und Abhängigkeit Mariens zu betonen, so sehr den Schein einer Koordination mit Christus
resp. einer Ergänzung der Kraft Christi, daß man ihn wohl nur mit der ausdrücklichen Restriktion: „in
gewissem Sinne“, gebrauchen dürfte. Unverfänglicher und an sich sachgemäßer, ja selbst schriftgemäß
ist der zuerst bei [Pseudo-]Alb[ertus] M[agnus] (und zwar wiederholt) vorkommende Ausdruck adiutrix (resp.
adiutorium) redemptoris in redemptione, Gehilfin des Erlösers in seinem Werke; nur muß man das Helfen
hier nicht als ein Unterstützen im gewöhnlichen Sinne, d.h. als ein Verstärken einer an sich unzureichenden
Kraft durch eine andere, sondern in dem auf seiten der Kreaturen Gott gegenüber allein zulässigen allgemeineren
Sinne einer der Erreichung eines Zweckes förderlichen Dienstleistung oder einer in ihrer Art wirksamen
dienenden Mittätigkeit – also Gehilfin eben im Sinne von mitwirkender Genossin (socia cooperans) – verstehen,
wie 1 Kor 3, 9 der Ausdruck der Vulgata Dei sumus adiutores dem griechischen theou esmen synergoi entspricht… <
(Handbuch der kath. Dogmatik V/2, 1775; in der Ausgabe von 1954 S. 463)
Miterlöserin? Der Gedanke der „Miterlöserin ist nicht gerade jung. Pater Prof. Dr. Dr. Pauls hat bereits
in ende der sechziger oder Anfang der siebziger Jahre ein gleichnamiges Buch herrausgebracht das dies
unterstütz. Trotzdem, oder gerade deswegen möchte ich gerne nocheinmal darauf hinweisen, das Maria sehr
oft, und schon fast nur noch mißbraucht wird um Gläubige unter dem Deckmantel der Glaubenswahrheit zu
verführen. Glaubt an den Herrn, er ist unser Mittler, durch seinen Kreuzestod hat er uns mit Gott versöhnt,
uns Gott vermittelt und zwar in einem Maße das ein weiteres mitteln von einer „Maria“ wie es mißbräuchlich
behauptet wir, nur dazu dient von Jesus wegzuführen, auch wenn das Gegenteil behauptet wird. Satan ist
listig und packt jeden auch wenn es nur ein wenig ist.
#52 Imperator 22:47:37 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Tarcisius: Im klassischen Ritus ist gar dem Bischof die Zelebration an einem Altar, aud dem das Allerheiligste
im Tabernakel aufbewahrt wird, nicht erlaubt. Das Allerheiligste ist zuvor auf einen anderen Altar zu
verbringen. Hm? Quelle hierfür?
Auf der ganzen Welt gesungen Der sehr schöne Hymnus hat die englischsprachige Bloggerwelt erreicht: Battle
Hymn for the Tridentine Mass wdtprs.com/…-the-tridentine-mass/
#48 Tarcisius 21:20:15 | Mittwoch, 17. Januar 2007
einfach nur schlecht. schlechtes Latein, fragwürdige Theologie („Miterlöserin“), liturgische Inkompetenz
(merke: Im klassischen Ritus ist gar dem Bischof die Zelebration an einem Altar, aud dem das Allerheiligste
im Tabernakel aufbewahrt wird, nicht erlaubt. Das Allerheiligste ist zuvor auf einen anderen Altar zu
verbringen.)
Miterlöserin? „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Maria sagt
ein uneingeschränktes Ja, und das ist ihre Mitwirkung beim Werk der Erlösung. Gott wirkt bei diesem
Werk alles, aber auch sie wirkt auf ihre Weise alles; denn es käme nicht zustande ohne ihre Mitwirkung.
(Gedanken aus einem Maiandachtsbüchlein der Diözese Eichstätt)
#46 Malachias † 21:03:34 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@kotz.net+: „Die Reihen fest geschlossen“… …hatte übrigens (seinerzeit) nicht nur die SA, sondern
auch die sich – damals noch – als ecclesia militans (streitende Kirche) verstehende Katholische Kirche,
wie aus dem – im nachkonziliaren „Gotteslob“ natürlich nicht mehr vorhanden – Urtext des Liedes des „Stille
Nacht“-Komponisten Josef Mohr „Ein Haus voll Glorie schauet“ hervorgeht. Damals sang man (in Tradikreisen
tut man das wohl auch heute noch) in der sechsten Strophe: „Viel tausend schon vergossen mit heilger Lust
ihr Blut; die Reihn stehn fest geschlossen in hohem Glaubensmut…“ (Gesang- und Andachtsbuch für das
Bistum Rottenburg, Stuttgart 1949, Nr. 238, S. 273) Textliche oder melodische Überschneidungen lassen
sich also garnicht vermeiden und es wäre die Frage, ob es die Kirche nötig hat, darauf zu achten…
Maria Miterlöserin Hier wird mal wieder Haarspalterei betrieben. Ich sehe die Allerseeligste Gottesmutter
schon als Mit-Erlöserin, da sie uns ja den Heiland geboren hat. Außerdem bittet sie für uns am Thron
ihres Sohnes wie sie damals in Kana ihren Sohn um Hilfe gebeten hat und unzählige Male Menschen in Not
beigestanden und durch ihre Fürbitte geholfen hat. Wer weiß, wieviele Seelen aufgrund der Fürbitte
der Gottesmutter vor dem Höllenfeuer gerettet worden sind. Ich würde der Allerseeligsten Gottesmutter
jetzt zwar nicht im dogmatischen Sinne den Titel „Co-Redempptrix“ verleihen, wohl aber im Sinne der Volksfrömmigkeit.
Das ist ja gerade das schöne an der allein seeligmachenden Katholischen Religion, dass sie neben ihren
Dogmen auch noch die bunte Alpenwiese der Frömmigkeitsformen kennt, die ihre Kinder erfreut. Vieles davon
ist leider nach dem V II plattgemacht worden. Aber bekanntlich bricht sich das Leben immer wieder neue
Bahn, auch durch den dicksten Asphalt. Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis pecatoribus, nunc et in
ora mortis nostrae. AMEN
#44 Freinsberg 20:15:41 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Sacerdos helveticus Im Missale Romanum 1962 (Pustet-Kleinausgabe S. [185]f) gibt es für den 8. Mai
ein ad libitum zu verwendendes Messformular „B. Mariae Virg. omnium gratiarum mediatricis“. Von Miterlöserin
sehe ich nichts.
#43 thaumaturgos 19:53:27 | Mittwoch, 17. Januar 2007
es ist jedenfalls von der glaubenskongregation verworfen … aber das kümmert euch tradis ja nicht, auch
wenn ihr piisten offiziell ja den papst, den primat, die unfehlbarkeit anerkennt … natürlich nur wenn
das persönliche lehramt nicht was anderes lehrt eben schsmaticis …
#42 Malachias † 19:00:27 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Athanasius1957 soweit mir bekannt ist die frage bzgl coredemptrix erstmalig eigentlich bei duns scotus
aufgeworfen worden Eine theologische Erörterung genau dieser Frage werden Sie kaum vor der Reformation
finden können. Begriffe wie „Gehilfin bei der Erlösung“ lassen sich aber durchaus auch schon bei den
scholastischen Theologen des Hochmittelalters, bei Albert d. Gr., Bonaventura usw., vermehrt aber in eher
volkstümlich gefassten, nicht theologischen Werke in engerem Sinn, wie dem „Mariale super Missus est“
des Pseudo-Albert. genauso wie damals die frage der conceptio immaculata Diese Frage ist schon wesentlich
vor Duns Skotus theologisch erörtert, fand jedoch mit ihm eine bis heute in der Theologie und vom Lehramt
akzeptierte Lösung. wurde wd des VII auch andiskutiert aber wieder fallen gelassen Typisch für dieses
Freimaurerkonzil! Eine Dogmatisierung, z.B. – zusammen mit der mediatrix – in der von Kentenich vorgeschlagenen
Form, könnte ich mir sehr gut vorstellen!
#41 Athanasius 18:54:38 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@stromer Nun gerade. Wenn ein SPD’ler sich beleidigt fühlt, weil er als „Sozialist“ „beschimpft“ wurde,
dann soll er bitte zu einer nichtsozialistischen Partei wechseln. Die menschliche Barbarei des Terrorregimes
Ulbrichts, Piecks und Honeckers, wird ganz gut verglichen mit dem geistlichen Terrorregime der seit 40
Jahren in Liturgie únd Theologie im römisch-katholischen Raum verbreitet wird und eine Vernichtung gezeugt
hat die weit über die Vernichtung der DDR hinausgeht. Die DDR hat nu 10 Millionen vergiftet, der Neomodernismus
und die Bugnini-Riten weitaus mehr als 600 Millionen – und mehr.
@ sacerdos helveticus Auch kann er natürlich falsch verstanden werden. Wer aner von Haeresie redet, nimmt
den Mund eindeutig zu voll. Schön, lassen wir den formellen Begriff mal heraus. Sie schreiben: Der Begriff
kann falsch verstanden werden. Was kann daran falsch verstanden werden und wohin führt das? Führt es
nicht in die Irre. Wie nennt man einen Lehrer, der andere in die Irre führt?
inkonsequent Ach herje, die SPD-Anhänger werden auf kreuz.net regelmäßig als „Sozialisten“ beschimpft,
aber die Hymmne eines kommunistischen Regimes wird umgedichtet – und die Dauer des antichristlichen sozialistischen
Regimes der DDR wird mit dem Zeitraum mit einer „liturgischen Wüstenwanderung“ verglichen!
#38 kotz.net † 18:45:01 | Mittwoch, 17. Januar 2007
„Die Fahne hoch …!!!“ Ich schlage vor, die erbauliche Hymne auf die wunderbare Melodie „Die Fahne hoch,
die Reihen fest geschlossen …!“ zu singen! Horst Wessel klingt noch ein klein bisschen lieblicher als
die auch nicht zu verachtende Kommunistenhymne Bechers! Alle Miterlösten könnten sich dann endlich sicher
sein, dass sie auch ihre richtige Melodie singen! Und allen Häretikern, Moderisten, Lehmännern, Rotariern
etc.wäre endlich klar, was wir eigentlich wollen, sollten sies denn nicht schon wissen! o^/
coredemptrix noch nicht verkündetes dogma soweit mir bekannt ist die frage bzgl coredemptrix erstmalig
eigentlich bei duns scotus aufgeworfen worden genauso wie damals die frage der conceptio immaculata. außerdem
ist die verkündigung des dogmas von der coredemptrix schon lange anhängig und wurde wd des VII auch
andiskutiert aber wieder fallen gelassen.
@ Marcel Der anti-traditionskatholische Benedikt Haben Sie noch mehr drauf als irgendwelche phrasenhaften
Prädikate? Oder müssen Sie dafür erst wieder in Ihrem umfangreichen Predigtarchiv nachschlagen? Wer
Maria Miterlöserin in einem Sinne gebraucht, das Erlösungswerk Christi sei ohne Maria nicht vollständig
oder hätte ohne Maria nicht stattfinden können, der ist sehr wohl ein Häretiker. Mir ist jedenfalls
kein anderslautendes Dogma bekannt. Ich kenne nur die Lehre, dass Christus für unsere Sünden gestorben
ist, dass er für uns gesühnt hat. Ein Sühnopfer, klingelt es da bei Ihnen? Oder ist Maria bei Ihnen
schon Mit-Opfergabe?
Sicher keine Haresie! Wer weiterhin behauptet, dass der Titel „Corredemptrix“ angewendet auf die selige
Jungfrau Maria eine Haeresie sei, hat sicher nicht viel verstanden. Dabei will ich durchaus nicht fordern,
dass dieser Titel nun dogmatisiert werden müsste. Auch kann er natürlich falsch verstanden werden. Wer
aner von Haeresie redet, nimmt den Mund eindeutig zu voll. Es gibt eine ganze Reihe von Texten aus der
Tradition, die diesen Titel verwenden, sei es von bedeutenden Theologen der Vergangenheit als auch von
renommierten Mariologen des vergangenen Jahrhunderts. Selbst Päpste der Vergangenheit haben diesen Titel
verwendet. Bisher hat das Lehramt der Kirche diesen Titel nie verurteilt und wird ihn wohl angesichts
des Gewichtes der Traditionszeugen wohl auch kaum verurteilen können. Selbstverständlich darf man nicht
dem anderen Extrem verfallen und auf diesem Titel so insistieren, dass man jenen, die ihn nicht rezipieren
wollen, die Rechtgläubigkeit abspricht. Die Sache hat auch an sich nichts mit irgendwelchen Privatofffenbarungen
(Amsterdam o.ä) zu tun. Mich würde der in einem Beitrag zitierte Text einer von Rom approbierten Messe
zu Ehren Marias unter dem Titel „corredemtrix“ interessieren. Wer kann dazu Genaueres sagen, das heisst
die Quelle angeben oder mir sogar den Text zugänglich machen?
#34 Malachias † 18:25:17 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Freinsberg Und woher weiß P. Kentenich das? Eine gute Frage! Spontan kann ich so viel dazu sagen: Bei
dieser Formulierung handelt sich um keine Privatoffenbarung, sondern sie ist das Ergebnis seines langen
ehrlichen Ringens um eine Kurzfassung des katholischen Marienbildes. :(3 Näheres finden Sie in dem genannten –
leider noch nicht vollständig veröffentlichten Exerzitienkurs Der Marianische Priester aus dem Jahre
1941. Auszüge daraus sind in der erwähnten Textsammlung auf den Seiten 58ff. zu finden. :)3 Eine gute
Sekundärliteratur bietet die Dissertation des Schweizer Schönstattpaters Paul Vautier „Maria, die Erzieherin“
(Schönstatt-Studien, Band 3), Vallendar-Schönstatt 1981.
Freinsberg Ob nun „Miterlöserin“ theologischer Unsinn ist, darüber läßt sich zumindest streiten, aber
ein Dogma dieser Art wäre zumindest überflüssig und nicht sinnvoll. Allerdings wenn es helfen würde,
uns aus der ökumenischen Umklammerung mit dem Protestantismus jeglicher Couleur zu befreien, wäre ich
aus opportunisdtischen Gründen sofort für eine doppelte Dogmatisierung, wenn es die denn gäbe.
sehr gut Lieber Martin Rottmair! Ihre Hymne ist wirklich gut gelungen. Vielleicht nehmen Sie sich den
Kehrvers noch einmal vor; man könnte da anstelle der Wiederholung noch größere Variation reinbringen.
#30 Malachias † 18:10:12 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Der Titel „Miterlöserin“ für die Gottesmutter Maria… …ist, wie auch von dem großen deutschen Dogmatiker
des 19. Jahrhunderts Matthias Joseph Scheeben www.bautz.de/…1/scheeben_m_j.shtml bestätigt wird (über
das Grundprinzip seiner Mariologie habe ich – bei Walter Kasper in Tübingen! – meine Diplomarbeit geschrieben),
dogmatisch zwar nicht falsch, jedoch in der Tat zu Mißverständnissen Anlaß gebend. Unverfänglicher
und gleichzeitig treffender beschreibt das Gemeinte folgende, von Pater Josef Kentenich www.bautz.de/…kl/k/Kentenich.shtml
vorgeschlagene, von der Fachwissenschaft – so weit ich das überblicken kann –, bis heute kaum, zumindest
aber zu wenig rezipierte, Formulierung, die nicht nur Marias aktive Mitwirkung auf Golgota, sondern auch
bei der Gnadenvermittung (Mediatrix) in den Blick nimmt: „Der übernatürliche Personalcharakter der lieben
Gottesmutter besteht darin, dass sie ist und angerufen werden darf als die einzigartig würdige bräutliche
Dauergenossin und Dauergehilfin Christi, des Hauptes der ganzen Schöpfung, bei seinem ganzen Erlösungswerke.“
(Exerzitien für Priester, 1941, zit. nach Josef Kentenich, Mit Maria ins neue Jahrtausend. Ausgewählte
Texte zur Sendung der Gottesmutter, Vallendar-Schönstatt 2000, 60)
Mitterlöserin II. @ wolfgang e. @ wolfgang e. : Ich meine, daß Sie mit Ihrer Einschätzung ganz richtig
liegen. „Sie hat ihn“, wie Pius XII. in der Enz „Mystici Corporis“ bemerkt, „auf Golgatha zusammen mit
dem gänzlichen Opfer ihrer Mutterrechte und ihrer Mutterliebe dem Vater dargebracht als neue Eva für
alle Kinder Adams“. Als „neue Eva“ ist sie, wie derselbe Papst in „Munificentissimus Deus“ sagt, „die
hehre Gehilfin unseres Erlösers“. Christus hat aber allein das Versöhnungsopfer dargebracht; Maria stand
nur als geistig Mitopfernde an seiner Seite. Christus hat „den Feind des Meenschengeschlechtes allein
(solus) überwunden“ (DH 1347); ebenso hat er allein die Erlösungsgnade für die ganze Menschheit einschl.
Marias erworben. Ambrosius lehrt ausdrücklich: „Das Leiden Christi bedurfte keiner Unterstützung“ (De
inst. virg. 7). In der Kraft der von Christus verdienten Erlösungsgnade hat Maria durch ihr geistiges
Eingehen auf das Opfer ihres göttl. Sohnes für die Menschheit Sühne geleistet und die Zuwendung der
Erlösungsgnade Christi verdient. Auf diese Weise hat sie an der subjektiven Erlösung der Menschen mitgewirkt.*
Nicht mehr, aber auch nicht weniger!! Maria wirkte also nicht an der geschichtlich einmaligen objektiven
Erlösung mit. Stattdessen wirkt sie „nur“ durch ihre (auch gegenwärtige) Fürbitte an der subjektiven
Erlösung der Menschen mit. Für diese Erkenntnis braucht es aber kein neues formelles Dogma. *Die gemachten
Äußerungen können auch in der Dogmatik von Ludwig Ott nachgelesen werden.
„Maria Miterlöserin“ – recht gebraucht, selbst von „alten“ Päpsten, natürlich keine Häresie! Benedikt
plapperte: „Miterlöserin“. Natürlich ist das Häresie. Die allerseligste Jungfrau Maria hat glorreiche
Verdienste, aber an der Erlösung hat sie keinen Anteil. Der anti-traditionskatholische Benedikt erklärt
mal kurzerhand „alte“ und „neue“ Päpste zu „Häretikern“… Uns von FSSPX sowieso. Da sind wir also in
bester Gesellschaft. :) Weil das Thema „Maria Miterlöserin“ immer wieder auftaucht, vor allem, wenn man
mit orthodoxen Schismatikern oder den Amsterdam-Allerlösern zu tun hat, kam vor längerer Zeit ein Kurzreferat
zum Titel „Miterlöserin“ hier auf Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=741&pid=82…. Man
muß den Titel richtig verstehen, im Sinne von „Mittlerin aller Gnaden“, was aber bei (traditionellen)
Katholiken offenbar kein Problem darstellt, im Gegensatz etwa zu den Amsterdam-Allerlösern der „Frau
aller Völker“, und natürlich den Protestanten. Wer den Titel „Miterlöserin“ übrigens wörtlich verwendet
(Belege siehe im Verweis oben), u.a.: * Alfonso Salmeron (16. Jh. Weggefährte des hl. Ignatius) * die
päpstliche Ritenkongregation schriftlich am 13. Mai 1908 und die Glaubenskongregation schriftlich am
26. Juni 1913 & 22. Januar 1914, alles unter dem hl. Papst Pius X. * Papst Pius XI. am 1.12.1933 in eine
Ansprache an Pilger, die im L’Osservator Romano abgedruckt ist, dann noch in einer Radioansprache am 28.
April 1935 * Papst Pius XII. in einer Ansprache in Lourd, laut L’Osservatore Romano vom 8.12.1937 * Erzbischof
Lefebvre * die Konzilspäpste (insb. JP2) – die ich mir aber aus div. Gründen spare. :)
peinlicher gehts nimmer …also peinlicher und platter gehts nimmer… jetzt noch die ddr hymne traditionalistisch
resyclen wollen… wer da wohl die rechte dran hat ? …die nächste schlagzeile wird dann bestimmt marxistische
plattform verklagt kreuznet… Ihr gönnt den genossen und letzten anhängern der pds aber auch gar nichts…
das letzte bischen ost nostalgie… Na ja vielleicht soll es auch ein verkappter levebristischer missionierungsversuch
im atheismus werden. Gleich und gleich gesellt sich gern o^/
Die Melodie von Eisler ist wirklich schlicht und schön und paßt auch auf einen religiösen Text. Das
ist ja nicht der erste Fall einer Entlehnung. Wir singen an unserem Ort ein Lied zur Muttergottes Trösterin
der Betrübten auf die Melodie des alten kommunistischen Liedes „molodája gvárdija“ (junge Garde), wobei
mir nicht bekannt ist, wer hier von wem entlehnt hat. Allerdings gefällt mir nicht alles an dem „Hymnus
proelii“. Zum Beispeil finde ich es ungerecht und selbstgerecht, alle, die die heilige Messe nach dem
Meßbuch Papst Pauls VI. zelebrieren oder mitfeiern, als „lupes ovium in pelle“ zu beschimpfen, nach dem
Motto „Wir – die Guten und Gerechten, ihr – die Wölfe im Schafspelz…“ Die Muttergottes ist Miterlöserin.
Wer hier von Häresie oder Häresiebegünstigung spricht, sollte mal seine Kenntnis der hl. Jungfrau und
Gottesmutter updaten. Eine Glaubenswahrheit braucht nicht förmlich dogmatisiert zu sein, um wahr zu sein.
Die Miterlöserschaft Mariens wird auch von jenen Theologen (Mariologen) nicht bestritten, die, meist
aus ökumenistischen Rücksichten, eine Dogmatisierung für nicht opportun halten, z.B. Stefano de Fiores,
Präsident der PAMI (Pontificia Academia Mariana Internationalis), siehe www.kath.net/detail.php?id=3586.
Großartige Sequenz, ebenbürtig den alten Dichtern. Maria und Jesus gehören zusammen. Man kann sie nicht
trennen, im Werk der Erlösung. Das hat die Kirche immer so gesehen. Weil diese Tatsache heute von vielen
bestritten wird, sollte die Miterlöserin „dogmatisiert“ werden. Das würde die kath.Kirche schlagartig
von allen Häretikern, Moderisten, Lehmännern, Rotariern etc. befreien.
Das ist doch nun ein Scherz, oder? Das ist ja wohl realexistierende Satire! Es wird ja immer besser hier…„bezwingen
mit Rosenkranz“…Gelächter! Dazu fiele mir als Sportdisziplin in den Priesterseminaren noch „Rosenkranzweitwurf“
ein!
„Miterlöserin“ Ein sehr problematischer Begriff!! Ich bin selber klar gegen eine Dogmatisierung, halte
ihn aber auch nicht unbedingt für häretisch (wenn man ihn nur recht versteht), sondern nur für sehr
mißverständlich. Der seit dem 15. Jh. gebräuchliche Coredemptrix-Titel darf nicht im Sinne einer Gleichstellung
der Wirksamkeit Mariens mit der Erlösungstätigkeit Christi verstanden werden. Der Zusatz des Präfixes
„co“ zu dem früher benutzten Redemptrix-Titel hebt die rechtmäßige Unterordnung unserer Lieben Frau
unter den göttlichen Erlöser hervor. Einer der führenden Theologen des Tridentinischen Konzils, der
Jesuit Alphonsus Salmerón, verteidigt wiederholt die Rechtmäßigkeit des Coredemptrix-Titels ebenso
wie ihre sich daraus ergebenden Titel Mediatrix (Mittlerin) und Advocata (Anwältin). Während des 17.
Jh, der „Blütezeit“ des Glaubens an die Miterlöserschaft Mariens, wurde die Lehre und der Titel in etlichen
theologischen Werken verteidigt. Die Päpste des 19. und 20. Jahrhunderts nahmen das Wertvollste dieser
übereinstimmenden Entwicklung der Lehre von Maria als Coredemptrix in die Lehre des ordentlichen Lehramts
auf, indem diese Lehre durch Enzykliken und andere päpstliche Lehrschreiben weitergegeben und ihr Titel
immer wieder vom Heiligen Stuhl verwendet wurde. Während des Pontifikats des hl. Papstes Pius des X.
und ausdrücklich von Pius dem XI. bei drei Gelegenheiten und von Johannes Paul dem II. bei sechs Gelegenheiten.
Ich halte diese Päpste nicht für Häretiker.
#19 wolfgang e. 17:21:14 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Mit-Erlöserin Mir kommt dieser Ausdruck nicht häretisch vor, außer man versteht ihn falsch: „mit-“
kann einersets eine gleichwertige Teilnahme bedeuten, dann wäre Maria gleichwertig wie Christus Erlöserin.
Das wäre natürlich häretischer Unsinn. „mit-“ kann aber auch einen ganz geringen Anteil an etwas bedeuten,
und Maria hat durch ihr „fiat“ einen gar nicht so geringen Anteil an der Erlösung. Sie wird ja auch die
„Neue Eva“ genannt (ein großer Ausdruck, wenn Christus der „Neue Adam“ genannt wird)! So verstanden kann
ich keine Häresie erkennen. (Und so wird es wohl Papst Pius XI verstanden haben). Sollte ich mich hier
irren (das ist nämlich jetzt nur meine persönliche Einschätzung, ohne weitere Nachforschung), so bitte
ich um Korrektur.
#18 Rüdesheim 17:17:08 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Es wird… hier immer besser…wie kann man denn einen solchen Hymnus hier reinsetzen…allein das Wort
„bezwingen“ im Zusammenhang mit dem Rosenkranzgebet, unglaublich!! Mit solchen Sachen erweisen sie der
Kirche keinen Dienst!
warum schlechter scherz? haydn hat auch ein altböhmisches sakramentslied zur kaiserhymne umfunktioniert.
das tantum ergo läßt sich wunderbar dazu singen. beim sakramentalen segen wird es sogar hin und wieder
in österreich verwendet. wahrscheinlich wurde die melodie der kaiserhymne sogar primär fürs tantum
ergo komponiert, dann der böhmische text dazu gedichtet und schließlich von haydn fürs „gott erhalte“
adaptiert. mit 1919 wurde deutschland die hanoversche melodie für „heil dir im siegeskranz“ heut besser
bekannt als „god save the queen“ verboten und es nahm anleihe an österreich für „deutschland, deutschland
über alles…“.
Mit Herrn Freinsberg… und Co. möchte ich zwar aus verschiedenen Gründen nichts zu tun haben, aber
bei dieser Spinnerei wird es mir selbst ganz komisch.
Tradi-Art Papst Pius XI. hat z.B. 1932 só zum ersten mal über Maria gesprochen vor Radio Vatikan. Natürlich
ist sie kein Enderlöser wie Jesus, aber doch Mitarbeiterin der Erlösung. Deshalb weihte der niederländische
Episkopat 1943 auch das ganze niederländische Volk, insbesondere aber die Katholiker, Maria-Miterlöserin
zu. Na gut. Aber dann sagen wir es nach Tradi-Art: Der Ausdruck „Co-Redemptrix“ begünstigt die Häresie!
#9 Athanasius 16:06:53 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Sodomitische Sedisvakantisten? „und häretisch“ Unsinn. Papst Pius XI. hat z.B. 1932 só zum ersten mal
über Maria gesprochen vor Radio Vatikan. Natürlich ist sie kein Enderlöser wie Jesus, aber doch Mitarbeiterin
der Erlösung. Deshalb weihte der niederländische Episkopat 1943 auch das ganze niederländische Volk,
insbesondere aber die Katholiker, Maria-Miterlöserin zu. Aber wahrscheinlich war schon Pius XI. Häretiker
und somit „Antipapst Ratti“… Wenn wir allerdings FioreGraz glauben… Der Text ist einwandfrei. Athanasius
locutus, capita selecta.
Co-Redemptrix Bei „Co-Redemptrix“ wird sich die erste der Erlösten nicht angesprochen fühlen. Mal abgesehen
davon, dass „Co-Redemptrix“ und „Genitrix“ sich nicht wirklich zu einem schönen Reim zusammenfügen.
Ein Paroxytonon und ein Proparoxytonon… Mensch, da waren die Kirchenväter einfach besser im Hymnenschreiben.
Und auch nicht häretisch.
Dass ich nicht lache Versus tabernaculum Lesen Sie mal U. Langs „Conversi ad Dominum“, dann werden Sie
verstehen, dass die Gebetsostung nichts mit dem Tabernakel zu tun hat. Der kommt allenfalls akzidentell
dazu, und auch das erst relativ spät (nämlich viele Jahrhunderte nach dem ältesten Brauch, Richtung
Osten zu beten). Auch in Kirchen, die keinen Tabernakel haben, ja sogar in Kirchen, die gemäß viel älterer
Tradition den Tabernakel ausgelagert haben in eine Seitenkapelle, lässt sich versus orientem feiern.
Merke: Der Herr muss nicht schon in Brotsgestalt da sein, ehe man Richtung Osten beten und um die Wandlung
von Brot und Wein und der ganzen Gemeinde bitten kann. Ist das echt so schwer zu verstehen?