Kinderschlachtung
Die finstere Front der Lebensfeinde liegt sich in den Haaren
Was wiegt schwerer: das Geschäft der Abtreibungsfirmen oder das Leben der Kinder und die Meinungsfreiheit? Grüne und Sozialisten sind sich uneins.
© pixelquelle.de
(kreuz.net, Wien) Seit Sommer 2005 garantiert die Stadt Wien Abtreibungs- unternehmern Polizeischutz.

Die ausgestreckte Hand von Lebensschützern vor den Kinderschlachthöfen wird dadurch schwer behindert.

Siebenmal hat die Polizei seit Einführung des neuen Gesetzes helfende Lebensrechtler von Kinderschlachthöfen weggewiesen. In den letzten Monaten gab es keine Wegweisungen.

„Es wurden uns keine Probleme gemeldet“ – erklärte der Leiter der sicherheitspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei nach einem gestrigen Bericht der radikalen Nachrichtenseite ‘die standard’.

Auch die sozialistische Wiener Stadträtin Sonja Wehsely – eine erbitterte Kämpferin gegen das Lebensrecht von Kindern – ist mit der mütterfeindlichen Regelung zufrieden.

Die Situation habe sich merklich „gebessert“ – ließ sie von einer Sprecherin ausrichten.

Die Hand eines abgetriebenen Babys mit 8 Wochen neben einer Bleistiftspitze
Die Hand eines abgetriebenen Babys mit 8 Wochen neben einer Bleistiftspitze
Der berüchtigte Wiener Kindertöter Christian Fiala stimmt ihr zu. Die „religiösen Fanatiker“ seien jetzt „weniger aggressiv“. Das Wegweiserecht sei da „extrem wichtig“.

Ein Problem bestehe aber nach wie vor darin, daß der Gesetzgeber „psychische Gewalt“ nicht als körperliche Gewalt wertet: „Die Abtreibungsgegner stellen sich nach wie vor den Frauen in den Weg und sagen ihnen »Mama, bring dein Kind nicht um«.“

Der Abtreiber fordert, daß der Geschäftsbereich von österreichischen Kinderschlächtern geschützt werde. Solche „Schutzzonen“ – der Abtreiber meint: geschützte Todeszonen – gebe es auch in Frankreich.

Der Protest vor Kinderschlachthöfen hat für den Abtreiber „nichts mit Meinungsfreiheit zu tun“: Hier werde gezielt „Psychoterror“ gegenüber „Frauen in Notsituationen“ ausgeübt. Das sei „ein unerträglicher Zustand“.

Demokratiepolitisch bedenklich

Auch die Sprecherin von Stadträtin Wehsely meint, daß ein Bundesgesetz nötig wäre, um die Lebensrechtler „komplett“ von den Kinderschlachthöfen „wegzubekommen“.

Gleichzeitig anerkennt die Leugnerin der menschlichen Lebensrechte, daß das „demokratiepolitisch bedenklich“ sei. Die Meinungsfreiheit sei da höher zu bewerten.

Warum dies österreichweit – aber nicht für die Stadt Wien – so ist, erklärte die Sprecherin nicht.

Bei der extremistischen Partei ‘Die Grünen’ dürfte die Aussage indes für Unmut sorgen.

In einer gestrigen Presseaussendung forderte die grüne Frauensprecherin Monika Vana nach französischem Vorbild bundesweit einen „ungehinderten Zugang“ zu Kinderschlachthöfen.

Die „Bedrohung“ durch den „Psychoterror radikaler Abtreibungsgegner“ sei nicht hinzunehmen – erklärt Frau Vana, die mit ihrer Aussage die Hilfeleistungen der Lebensschützer an Mütter in Not meint.

Sie fordert „Sanktionen“ gegen helfende Lebensrechtler und zugleich:

· die Einführung der Kinderabtreibung in „allen“ Spitälern,
· eine Verbilligung der vorgeburtlichen Kindertötung,
· einen „leichteren Zugang“ – forcierten Verkauf – der ‘Tötungspille danach’
· eine generelle Streichung des Verbrechens Kinderabtreibung aus dem Strafrecht.
      
7 Lesermeinungen
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#7   möchtegern-kathole   20:46:18 | Donnerstag, 18. Januar 2007
die abgeschlagene Hand auf dem Bild …
… ist eine rechte Hand. Was hat das Kleine denn geklaut?
Nichts – deshalb ist das harte Urteil ungerecht.
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#6   Pünktchen   19:01:36 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Frasim/Hyazinth
Viele liebe Grüße an Pater Huber von „pünktchen“!
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#5   Hyazinth   14:24:59 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Frasim
Hallo Frasim!
Den Fels kann ich dir liefern, hab ihn, gezwungenermaßen, abonniert. Er ist nicht schlecht und es steht nichts unwahres drin (was ja in solchen Magazinen meistens vorkommt) aber er ist ein Blatt das nicht der Tradition verbunden ist. Das heißt strenge Konzilshörigkeit und teilweise Anbiederung an die Heutige Zeit, was zwangsweise dazu führt, daß manche wichtigen Dinge einfach ausgespart werden. Aber er ist sonst gut lesbar.
Bis Lichtmeß!
Hyazinth
P.S.: Geheimtip: Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft!!!
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#4   Frasim   11:37:06 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Pünktchen
Gratias ago tibi…
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#3   Pünktchen   11:02:31 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Frasim
Hier ein Link www.der-fels.de/, Frasim!
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#2   Frasim   10:57:12 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Pünktchen
Was ist „der Fels“ für eine Zeitschrift und wo gibt es sie?
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#1   Pünktchen   10:51:14 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Gehsteigberatung
Am Beispiel der Gehsteigberatung in München vor der Abtreibungsanstalt des Friedr. Stapf zeigt sich www.kreuz.net/article.3601.html, daß es eine Form von Präsenz vor Ort geben kann/muß für Beratungs- und Hilfsangebote, die nicht als Nötigung interpretiert werden darf. Das Landgericht II in München hat dies ausdrücklich festgestellt. Durch regelmäßige Beobachtung der Lebensschützer über einen längeren Zeitraum (durch die Münchener Polizei) konnte nämlich der Verdacht ausgeräumt werden, daß diese abtreibungswillige Frauen behindern, nötigen oder bedrängen! Freilich wollen die Abtreibungsmörder/Innen ihr Geschäft ungestört und ohne Appelle an ihr Gewissen fortsetzen können. Dazu dient in Österreich auch die Pauschalverdächtigung, daß die Lebensschützer rechtsradikal, frauenfeindlich und sogar gewalttätig seien.
Über die Arbeit der Münchener GehsteigberaterInnen, zu denen auch ein Arzt gehört, der früher selbst Abtreibungen durchgeführt hat, wird in Kürze eine Dokumentation im Fernsehen ausgestrahlt. Im Januarheft der Zeitschrift „Der Fels“ (Augsb.) ist der Tagesablauf einer solchen Gehsteigberatung protokolliert.
Es ist bekannt, daß durch den Einsatz dieser GehsteigberaterInnen immerhin mindestens 200 Kinder vor dem sicheren Tod bewahrt werden konnten!
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