Mache die Tauben hörend + Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran + Bischof Chavez? + Der Bischof hat Angst + Renaissance, nicht Restauration
Mache die Tauben hörend
Vatikan. Morgen beginnt die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“.
Zu diesem Anlaß rief Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz zu einer Ökumene der Nächstenliebe
auf. Der gemeinsame Einsatz aus Nächstenliebe sei neben der Ausrichtung auf Christus und der Prüfung
des Gewissens ein wichtiger Schritt, damit sich Christen näher kommen und einmütig die Gabe der Einheit
von Gott erflehen. Das Thema der diesjährigen Gebetswoche lautet: „Er macht, daß die Tauben hören und
die Stummen sprechen.“ (Mk 7, 37)
Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran
Vatikan. Die erste Etappe
des Seligsprechungsprozesses von Papst Johannes Paul II. soll schon am 2. April – seinem Todestag – abgeschlossen
werden. Das berichtete das polnische Fernsehen am Dienstag abend. Nächsten Monat wird der Bericht über
ein Wunder erwartet, das der verstorbene Papst an einer französischen Ordensfrau gewirkt haben soll.
Ein zweites Wunder aus Lateinamerika liegt angeblich bereits vor.
Bischof Chavez?
Venezuela. Eine protestantische
Gruppe in Venezuela will den linksnationalistischen Präsidenten Hugo Chavez gesetzlich zum „älteren
Bischof“ der Protestanten des Landes machen. Laut der venezuelanischen Tageszeitung ‘El Mundo’ fordert
sie in einem entsprechenden Gesetzesantrag außerdem die Einführung des Protestantismus als verpflichtendes
Schulfach, sowie finanzielle Unterstützung für protestantische Pastoren. 96% der 26 Millionen Einwohner
Venezuelas sind katholisch. Nur 2% hängen dem Protestantismus an. Präsident Chavez stammt selber aus
katholischem Elternhaus.
Der Bischof hat Angst
Kanada. Bei einem Vortrag kritisierte der Bischof von
Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania, Mons. Donald Trautman, Anfang Januar die korrekte Übersetzung der
Wandlungsworte ‘pro multis’ mit „für viele“. Der Bischof gehört zum liberalen Lager und ist Vorsitzender
der Liturgiekommission der US-Bischofskonferenz. Die von Rom vorgeschriebene Übersetzung mit „für viele“
könnte falsch verstanden werden – befürchtet Mons. Trautman: als ob Christus nicht für alle gestorben
wäre. Es handle sich dabei auch um ein „Schlüsselanliegen von liturgischen Konservativen“. Sie würden
damit beweisen, daß die volkssprachlichen Übersetzungen liturgischer Texte den Originaltext manchmal
vernachlässigen.
Renaissance, nicht Restauration
„Es geht nicht darum, das Rad der Geschichte zurückzudrehen,
das ist tatsächlich nicht möglich. Es geht um eine Renaissance, nicht um eine Restauration. Renaissancen
sind in der Geschichte Europas immer avantgardistische Bewegungen gewesen. Wenn der alte lateinische Ritus
in Zukunft wieder erlaubt wäre, würde er in einer völlig veränderten Umwelt gefeiert, die mit den
Epochen vor dem Konzil nichts mehr gemeinsam haben. Er stünde in einer sich unvorhersehbar und rasend
ändernden Welt – als Gegenwelt, als Pol, den die Zeit umkreist.“
Der deutsche Schriftsteller Martin
Mosebach in der heutigen Ausgabe der konservativen Zeitung ‘Die Welt’
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33 Lesermeinungen
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@ Marcel In diesem Sinne ist es mir eine Freude, Sie in mein Gebet und die nächste Meßintention einzuschließen
und ich möchte Sie bitten, es umgekehrt ebenfalls zu tun, falls es Ihnen möglich ist. Es ist mir durchaus
möglich und ich werde es tun. Vergelts Gott. Einen ruhigen restlichen Abend wünsche ich Ihnen – und
den anderen Teilnehmern. Danke, Ihnen auch.
Waisenkind „katholische Diskussionskultur“ Grüß Gott Aurelius. Ihr Rückzieher mit Entschuldigung zeugt
von katholischem Geist. Daß die Klärung erst erfolgte, nachdem Sie geprügelt wurden, erscheint mir
typisch menschlich: so sind wir rechthaberischen und elenden Sünder, vor allem im Eifer des Gefechtes;
wir durchaus wir meinend. Kein Anlaß für Schadenfreude oder Siegestaumel also. Viele V.II- und Traditions-Priester
habe ich in Predigen sagen hören, daß wir oft erst den Knüppel im Kreuz brauchen, um demütig umzukehren.
Wir alle. Demut ist das A und O im Christenleben. In den virtuellen Foren fehlt es viel zu oft. Haben
Sie bitte die Güte, in Zukunft einfach der FSSPX nicht mehr ein Sektendasein anzudichten oder ähnliches,
und dafür Ihre theologischen Gegenüber nur argumentativ zu bedenken, zusätzlich ohne die sowieso nicht
sehr katholische Absicht, gewisse Traditionsfreunde zu ärgern. Das wird mir meine Absicht wesentlich
erleichtern, Ihnen möglichst sachlich und so moderat als möglich zu entgegnen. So könnten Katholiken
besser miteinander kontrovers streiten, denn die inhaltliche Opposition zwischen traditions- und liberal-katholischen
Teilnehmern bleibt bestehen. In diesem Sinne ist es mir eine Freude, Sie in mein Gebet und die nächste
Meßintention einzuschließen und ich möchte Sie bitten, es umgekehrt ebenfalls zu tun, falls es Ihnen
möglich ist. Vergelts Gott. Einen ruhigen restlichen Abend wünsche ich Ihnen – und den anderen Teilnehmern.
Hl. Pius X., bitte für uns.
Vielleicht haben Sie Recht Daß ich bei Gelegenheit die FSSPX als „Pius-Sekte“ bezeichne ist wahr. In
erster Linie tue ich das, um zu provozieren. Ich denke, daß dies dann doch der falsche Ton ist und sicherlich
nicht angebracht. Es ist nicht meine Absicht, zu behaupten die FSSPX sei im Schisma. Wobei keiner leugnen
kann, daß die Einheit der Piusbruderschaft mit Rom dich verbesserungsbedürftig ist. Meine Bemerkung,
Suplipius hätte Herrn Dr. Barth als „Teufel“ bezeichnet, war unangebracht, wobei seine Antwort auf meine
Kritik an Hern Dr. Barths Vortragsweise Selbst wenn der Teufel die Wahrheit sagt, ist es die Wahrheit.
sicherlich sehr unglücklich war. Ich habe den Faden nur weitergesponnen, und das sicherlich nicht in
aller Ernsthaftigkeit. Vielleicht wäre meine Intention besser verstanden worden, wenn ich einen Smiley
eingefügt hätte. Ich wollte in keiner Art und Weise falsche Behauptungen über Sulpicius aufstellen.
Ich hätte nicht gedacht, daß meine Äußerung zu so viel Aufregung führen könnte. Hiermit entschuldige
ich mich in aller Form bei Suplicius.
Auf dem Verlängerungs-Schlauch stehende Vulgärmodernisten Aurelius: Das ist gelogen, Marcel. Ich habe
nie behauptet, die FSSPX stünde im Schisma. […] Ich gebrauche nur gerne den Begriff „Pius-Sekte“. Sie
diffamieren die FSSPX als Sekte, und wehren sich einen Satz zuvor darüber, daß man Sie ebendieser Lüge
überführte, denn natürlich ist jede Sekte als Abspaltung von der hl. Kirche immer im Schisma. Sie sollten
andere nicht für so dämlich halten wie sich selber. Sie behaupten also, die FSSPX stünde im Schisma
dadurch, daß sie für das Wort Schisma einen äquivalenten Begriff verwenden. Sie sind wahrlich philologisch –
und logisch – gefordert. Wenn ich mir Ihr Begriffsstutzigkeit bezüglich der Vorführung durch Sulpicius
anführe („Teufel“), muß man doch feststellen: das erklärt viel. Anstatt zu argumentieren, lieber Marcel,
werfen Sie bei jeder Gelegenheit anderen Hass vor. Nein, nur gehässigen Modernisten wie Ihnen. In der
Sprache, die ein Vulgärmodernist wie Sie eben versteht. Ich hole mein Gegenüber dort ab, wo es steht.
Normalerweise argumentiere ich viel und verweise intensiv auf Quellen von Argumenten. Zeitintensiv. Schließlich
war es Ihr Tradi-Kollege Sulpicius, der Dr Barth als „Teufel“ bezeichnet hat. Nein, hat er nicht. Es waren
vielmehr Sie, der in der Verblendung (durch Lieblosigkeit) Sulpicius’ simple Metahper nicht verstand.
Oder ob es nicht Ihr eigener Hass ist, der Ihre Wahrnehmung vielleicht stört. Sie Modernisten braucht
man nicht zu hassen, weil Sie in Kürze sowieso aus dem Heiligtum Gottes verjagt werden.
Hä?… Was ist denn das für ein dämliche Schlußfolgerung? Die Wahrheit ist unabhängig von der Beschaffenheit
desjenigen, der sie ausspricht. Was hat das mit Gleichsetzung der Personen zu tun? Ich warte auf die Entschuldigung,…
@ Sulpicius Ich kritisierte die Art und Weise, in der Dr. Barth in seinem Vortrag über das Pontifikat
Johannes Pauls II. gesprochen hat. Sie antworteten mit der vollkommen blödsinnigen Analogie_ Selbst wenn
der Teufel die Wahrheit sagt, ist es die Wahrheit. Wo ist das Problem? Ergo: Dr. Barth = Teufel Oder etwa
nicht? Ich bin nur Ihrer eigenen Analogie gefolgt, Sulpicius…
@Aurelius Wo habe ich Dr. Barth als „Teufel“ bezeichnet? Ich werde mir von der Redaktion Ihre IP geben
lassen, wenn Sie noch einmal solche Falschaussagen treffen! Ich bitte um Entschuldigung in diesem Kommentarbereich!
Ach Marcel… Kein wichtiger Mann in Rom sagt über sie, sie stünde im Schisma – nur Sie und ein paar
weitere Extremisten. Das ist gelogen, Marcel. Ich habe nie behauptet, die FSSPX stünde im Schisma. Bitte
lesen Sie meine Beiträge sorgfältiger. Ich gebrauche nur gerne den Begriff „Pius-Sekte“. Zum einen weil
die FSSPX nun wirklich Sektenmarkmale hat, zum anderen, weil Doc Carlo dann immer der Hut hochgeht Haß
trieft aus Ihren vulgären Zeilen, da brauchen Sie keine Märchen über mich oder Dr. Barth zu erfinden,
um es zu verschleiern. Siehe dazu mein letztes Posting. Anstatt zu argumentieren, lieber Marcel, werfen
Sie bei jeder Gelegenheit anderen Hass vor. Ist das nicht so? Letzterem können Sie weder inhaltlich noch
sprachlich am Zeug flicken, also greifen Sie seine Person und Ehre an. So, als ob Ihre Fehleinschätzung
von Bedeutung wäre. Da haben sie etwas nicht so ganz verstanden, lieber Marcel. Schließlich war es Ihr
Tradi-Kollege Sulpicius, der Dr Barth als „Teufel“ bezeichnet hat. Ich habe gar nicht vor, Herrn Dr. Barth
„am Zeug zu flicken“. Im Gegenteil, ich habe vor ihm als Altphilologen eine sehr hohe Meinung (cf infra).
Beklagt habe ich mich über seine Art und Weise, seine Kritik vorzutragen –- das war alles. Und wenn Sie
das als „Haß“ verstehen, so sollten Sie sich fragen, ob Ihre Wahrnehmung gestört ist oder Ihnen einfach
nichts besseres einfällt. Oder ob es nicht Ihr eigener Hass ist, der Ihre Wahrnehmung vielleicht stört.
Der hl. Augustinus ist mir lieber Aurelius, Ihnen ist doch nichts zu schade, die FSSPX zu diffamieren.
Kein wichtiger Mann in Rom sagt über sie, sie stünde im Schisma – nur Sie und ein paar weitere Extremisten.
Als V.II-Katholik hätte für Sie zu gelten, was Cardinal Hoyos über die Bruderschaft und ihre Bischöfe
sagte (er nannte sie seine Brüder im Amt). Doch weit gefehlt: Sie sind päpstlicher als der Papst – aber
nur, wenn es gegen die katholische Tradition geht. Kurzum: Haß trieft aus Ihren vulgären Zeilen, da
brauchen Sie keine Märchen über mich oder Dr. Barth zu erfinden, um es zu verschleiern. Letzterem können
Sie weder inhaltlich noch sprachlich am Zeug flicken, also greifen Sie seine Person und Ehre an. So, als
ob Ihre Fehleinschätzung von Bedeutung wäre. Ihr Groll gilt, wie bei allen Modernisten, der „alten“
Kirche. Ihre Hiebe auf die traditionskatholischen Würdenträger und die Kritiker der schlechten V.II-Päpste
gelten den durch die Traditionshirten reflektierten Oberhirten der „alten“ Kirche. Nach der Revolution
durch die christus-entthronende Räubersynode V.II sollte die Stimme der Tradition in der Kirche ausgelöscht
werden. Doch das Gegenteil geschah: sie wurde und wird stärker. Ein erstaunter Kardinal Ratzinger gab
es sogar schriftlich zu. Sie aber schäumen noch. Man erfand Ecclesia Dei, um die Tradition durch Mogelpackungen
auszutrocknen, aber es gelang nicht. Im Gegenteil wächst sie und gedeiht. Daher: abwarten und Tee trinken.
Die Wahrheit bahnt sich immer ihren Weg – auch über Sie hinweg.
@ Marcel Es handelt sich um eine völlig humorlose, typisch protestantisch-deutsch verbissene Art, auch
in dem Fall noch gepaart mit einem blindmachenden Hass auf die katholische Tradition und alle, die sie
hochhalten. Yo, Marcel. Und das kommt von demjenigen, der keine Gelegenheit auslässt, Lesern, deren Meinungen
er nicht teilen kann, „Hass“ zu unterstellen. Und das ist nun wirklich komisch… Der Lacher geht auf
Ihre Kosten, Marcel. Vielleicht sollten sie aber auch Ihren eigenen „Hass“ nicht auf andere übertragen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht Dr. Heger schrieb an Aurelius: Seine [=Dr. Barths] rheinisch humorvolle
Art als süffisant oder besserwisserisch zu empfinden – dazu muß man wohl besonders humorlos sein. … was
bei Aurelius sicherlich zutrifft, wie die traurige Liste seiner Kommentare zeigt. Es handelt sich um eine
völlig humorlose, typisch protestantisch-deutsch verbissene Art, auch in dem Fall noch gepaart mit einem
blindmachenden Hass auf die katholische Tradition und alle, die sie hochhalten. Wie es erst werden wird,
wenn sich die Tradition auf Kosten der V.II-Synodenanhänger immer stärker zurückerobert, was ihr zusteht?
:) Dagegen steht der gut katholische Witz der mit dem apostolischen Glauben der Kirche Verbundenen. Man
nehme sich einmal den heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre als Vorbild und Beispiel: gütig, lächelnd,
verschmitzt, und dennoch ernst. Barmherzig und gerecht, nach dem Vorbilde unseres Herrn. Nicht anders
die Nachfolger des Erzbischofs. H.H. P. Gensbittl, der auch im Bonner Priorat wirkte, hat offenbar auch
so einen Humor.
@Aurelius: Dr.Barth Ich hatte bereits das Vergnügen, mir Barths selbstgerechte und arrogante „Analyse“
des Pontifikats Johannes Pauls II. als Vortrag anzuhören. Am besten daran war dieses süffisante und
besserwisserische Lächeln auf Barths Gesicht. Weder war ich bei diesem Vortrag dabei noch kenne ich das
hier in Rede stehende Buch von Herrn Dr. Barth. Trotzdem wundere ich mich über diese Charakterisierung.
Ich habe Herrn Dr. Barth in einer Reihe von Vorträgen und als Moderator von Diskussionen erlebt. Nie
habe ich „Selbstgerechtigkeit“ oder „Arroganz“ bei ihm empfunden. Im Gegenteil war die Ernsthaftigkeit
und wissenschaftliche Sorgfalt seiner Darlegungen immer eindrucksvoll. Seine rheinisch humorvolle Art
als süffisant oder besserwisserisch zu empfinden – dazu muß man wohl besonders humorlos sein. MfG Christoph
Heger
#14 wickerl 22:20:54 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@imkrampf Linkslastig finde ich die Welt nicht, nur völlig proamerikanisch und proisraelisch, wenn Israel
einen Angriffskrieg mit Atombomben führt wird es von Bild und Welt auch noch unterstützt, aber das ist
ein gesamtdeutsches Problem
#13 Aurelius 21:30:06 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Imkrampf Generell ist beim Satiremagazin kreuz.net jede Zeitung grundsätzlich erst mal kirchenfeindlich.
Wenn dann aber mal irgendwo was drin ist, was man für die eigenen Interessen ausschlachten kann, dann
wird eine Zeitung auch mal mit dem Prädikat „konservative“ ausgezeichnet. Ob das dann was mit der Wirklichkeit
zu tun hat, ist eine andere Frage. Aber die stellt man sich hier besser eh nicht.
#12 Imkrampf † 20:52:38 | Donnerstag, 18. Januar 2007
DIE WELT Tmmer wieder behauptet Kreuz.net, die WELT sei eine konservative Zeitung. Wahrscheinlich hat
hier noch niemand das linkslastige Blatt wirklich gelesen.
#11 Aurelius 19:32:23 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Sulpicius Schlechte Analogie, Sulpicius. Ist davon auszugehen, daß der Teufel die Wahrheit sagt? Würden
Sie wirklich soweit gehen und Herrn Dr. Barth (den ich als Latinisten wirklich sehr schätze) als Teufel
bezeichnen? Ich glaube, was Sie mir sagen wollten war dann doch wohl ehr so etwas wie, auch wenn ein nicht
ganz so sympathischer Zeitgenosse die „Wahrheit“ sagt, ist es die „Wahrheit“ –- oder das was man dafür
hält.
Eiligsprechung Eiligsprechung wie war , die nachkonziliare Epoche macht sich noch schnell ihre eigenen
Heiligen bevor sie sonst ganz der Damnatio Memoriae verfallen. Die Aufstellung einer Buddhafigur auf dem
Tabernakel in Asissi spricht sehr gegen die Seligsprechung, hat man schon überprüft ob die Kirche in
Asissi nicht etwa deshalb vom Erdbeben zerstört wurde?
#8 stat crux 18:19:34 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Renaissance? Nein Danke. Die Renaissance war u.a. Zeit der Neuheidentums, der Alchemie, des Hexenwahns…
Nein, Herr Mosebach, uns blüht keine katholische Renaissance, sondern „la civilt’a dell’amore“ (Paul
VI. am 18. Mai 1975).
#7 Aurelius 14:35:39 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Sulpicius Ich hatte bereits das Vergnügen, mir Barths selbstgerechte und arrogante „Analyse“ des Pontifikats
Johannes Pauls II. als Vortrag anzuhören. Am besten daran war dieses süffisante und besserwisserische
Lächeln auf Barths Gesicht. Oder war es der belehrende Tonfall? Wenn jemand es schafft, einen erhobenen
Zeigefinger in seiner Stimme zu haben, dann kann das nur Barth. Ein wahrhaft guter Theologe. Ach nee,
ist der nicht Altphilologe?
#5 Sulpicius 13:49:02 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Eiligsprechung Ich empfehle dazu das neu erschienene Buch: Heinz-Lothar Barth: Papst Johannes Paul II.,
Santo subito? Ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat, Sanctus-Verlag Eine gute Analyse!
Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran Also menschlich habe ich unseren polnischen Papst JP 2 gemocht,
aber seine Theologie nicht. Die Beliebigkeit in seiner der Allerlösung nahestehender Auffassung fand
ich dem Christentum gegenüber schädlich. Eine schnelle Selig bzw. Heiligsprechung ohne gewissenhafte
Prüfung lehne ich für ihn ab. Nur wenn wirklich 2 geprüfte Wunder auf seine Fürsprache geschehen sind
gibt mir das über meine Einstellung zu seiner Theologie zu denken.
„Liberal“?! Der Bischof gehört zum liberalen Lager und ist Vorsitzender der Liturgiekommission der US-Bischofskonferenz.
Die von Rom vorgeschriebene Übersetzung mit „für viele“ könnte falsch verstanden werden – befürchtet
Mons. Trautman… Köstlich! Da hat sich ja endlich mal einer der Intransigenten von Papst Benedikts überraschendem
rechten Ausleger erholt! Und: Neuerdings heißen diejenigen, die sich durch besondere Intoleranz gegenüber
den Anhängern der alten Messe auszeichnen, „liberal“. MfG Christoph Heger
Zum Geleit… …das Evangelium des Tages EVANGELIUM Markus 3, 7-12 In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen
Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, aus Jerusalem
und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von
Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat. Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten
ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde. Denn er heilte viele, sodass
alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren. Wenn die von unreinen Geistern
Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Er aber verbot ihnen
streng, bekannt zu machen, wer er sei.