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Mache die Tauben hörend + Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran + Bischof Chavez? + Der Bischof hat Angst + Renaissance, nicht Restauration
Mache die Tauben hörend

Vatikan. Morgen beginnt die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“. Zu diesem Anlaß rief Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz zu einer Ökumene der Nächstenliebe auf. Der gemeinsame Einsatz aus Nächstenliebe sei neben der Ausrichtung auf Christus und der Prüfung des Gewissens ein wichtiger Schritt, damit sich Christen näher kommen und einmütig die Gabe der Einheit von Gott erflehen. Das Thema der diesjährigen Gebetswoche lautet: „Er macht, daß die Tauben hören und die Stummen sprechen.“ (Mk 7, 37)

Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran

Vatikan. Die erste Etappe des Seligsprechungsprozesses von Papst Johannes Paul II. soll schon am 2. April – seinem Todestag – abgeschlossen werden. Das berichtete das polnische Fernsehen am Dienstag abend. Nächsten Monat wird der Bericht über ein Wunder erwartet, das der verstorbene Papst an einer französischen Ordensfrau gewirkt haben soll. Ein zweites Wunder aus Lateinamerika liegt angeblich bereits vor.

Bischof Chavez?

Venezuela. Eine protestantische Gruppe in Venezuela will den linksnationalistischen Präsidenten Hugo Chavez gesetzlich zum „älteren Bischof“ der Protestanten des Landes machen. Laut der venezuelanischen Tageszeitung ‘El Mundo’ fordert sie in einem entsprechenden Gesetzesantrag außerdem die Einführung des Protestantismus als verpflichtendes Schulfach, sowie finanzielle Unterstützung für protestantische Pastoren. 96% der 26 Millionen Einwohner Venezuelas sind katholisch. Nur 2% hängen dem Protestantismus an. Präsident Chavez stammt selber aus katholischem Elternhaus.

Der Bischof hat Angst

Kanada. Bei einem Vortrag kritisierte der Bischof von Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania, Mons. Donald Trautman, Anfang Januar die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte ‘pro multis’ mit „für viele“. Der Bischof gehört zum liberalen Lager und ist Vorsitzender der Liturgiekommission der US-Bischofskonferenz. Die von Rom vorgeschriebene Übersetzung mit „für viele“ könnte falsch verstanden werden – befürchtet Mons. Trautman: als ob Christus nicht für alle gestorben wäre. Es handle sich dabei auch um ein „Schlüsselanliegen von liturgischen Konservativen“.
Sie würden damit beweisen, daß die volkssprachlichen Übersetzungen liturgischer Texte den Originaltext manchmal vernachlässigen.

Renaissance, nicht Restauration

„Es geht nicht darum, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, das ist tatsächlich nicht möglich. Es geht um eine Renaissance, nicht um eine Restauration. Renaissancen sind in der Geschichte Europas immer avantgardistische Bewegungen gewesen. Wenn der alte lateinische Ritus in Zukunft wieder erlaubt wäre, würde er in einer völlig veränderten Umwelt gefeiert, die mit den Epochen vor dem Konzil nichts mehr gemeinsam haben. Er stünde in einer sich unvorhersehbar und rasend ändernden Welt – als Gegenwelt, als Pol, den die Zeit umkreist.“

Der deutsche Schriftsteller Martin Mosebach in der heutigen Ausgabe der konservativen Zeitung ‘Die Welt’
      
33 Lesermeinungen
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#33   Aurelius   20:39:02 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ Marcel
In diesem Sinne ist es mir eine Freude, Sie in mein Gebet und die nächste Meßintention einzuschließen und ich möchte Sie bitten, es umgekehrt ebenfalls zu tun, falls es Ihnen möglich ist.
Es ist mir durchaus möglich und ich werde es tun.
Vergelts Gott. Einen ruhigen restlichen Abend wünsche ich Ihnen – und den anderen Teilnehmern.
Danke, Ihnen auch.
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#32   Marcel   20:33:16 | Sonntag, 21. Januar 2007
Waisenkind „katholische Diskussionskultur“
Grüß Gott Aurelius. Ihr Rückzieher mit Entschuldigung zeugt von katholischem Geist. Daß die Klärung erst erfolgte, nachdem Sie geprügelt wurden, erscheint mir typisch menschlich: so sind wir rechthaberischen und elenden Sünder, vor allem im Eifer des Gefechtes; wir durchaus wir meinend. Kein Anlaß für Schadenfreude oder Siegestaumel also.
Viele V.II- und Traditions-Priester habe ich in Predigen sagen hören, daß wir oft erst den Knüppel im Kreuz brauchen, um demütig umzukehren. Wir alle. Demut ist das A und O im Christenleben. In den virtuellen Foren fehlt es viel zu oft.
Haben Sie bitte die Güte, in Zukunft einfach der FSSPX nicht mehr ein Sektendasein anzudichten oder ähnliches, und dafür Ihre theologischen Gegenüber nur argumentativ zu bedenken, zusätzlich ohne die sowieso nicht sehr katholische Absicht, gewisse Traditionsfreunde zu ärgern. Das wird mir meine Absicht wesentlich erleichtern, Ihnen möglichst sachlich und so moderat als möglich zu entgegnen.
So könnten Katholiken besser miteinander kontrovers streiten, denn die inhaltliche Opposition zwischen traditions- und liberal-katholischen Teilnehmern bleibt bestehen.
In diesem Sinne ist es mir eine Freude, Sie in mein Gebet und die nächste Meßintention einzuschließen und ich möchte Sie bitten, es umgekehrt ebenfalls zu tun, falls es Ihnen möglich ist.
Vergelts Gott. Einen ruhigen restlichen Abend wünsche ich Ihnen – und den anderen Teilnehmern.
Hl. Pius X., bitte für uns.
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#31   agmen   20:27:32 | Sonntag, 21. Januar 2007
…wie schön…alle haben sich wieder versöhnt…
:-) :-) :-)
:)3 :)3 :)3
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#30   Aurelius   19:06:31 | Sonntag, 21. Januar 2007
an Johann Orth
Angenommen und danke!
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#29   Johann Orth   19:02:08 | Sonntag, 21. Januar 2007
an Aurelius
Ich möchte meine Bemerkung von 18.06 zurücknehmen und Ihnen Respekt ausdrücken.
Bitte meinerseits um Entschuldigung.
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#28   Aurelius   18:55:33 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ Sulpicius
Danke! Und Ihnen auch noch einen gesegneten Sonntag.
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#27   Sulpicius   18:31:44 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Aurelius
Angenommen. Und schönen Sonntag!
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#26   Aurelius   18:24:36 | Sonntag, 21. Januar 2007
Vielleicht haben Sie Recht
Daß ich bei Gelegenheit die FSSPX als „Pius-Sekte“ bezeichne ist wahr. In erster Linie tue ich das, um zu provozieren. Ich denke, daß dies dann doch der falsche Ton ist und sicherlich nicht angebracht. Es ist nicht meine Absicht, zu behaupten die FSSPX sei im Schisma.
Wobei keiner leugnen kann, daß die Einheit der Piusbruderschaft mit Rom dich verbesserungsbedürftig ist.
Meine Bemerkung, Suplipius hätte Herrn Dr. Barth als „Teufel“ bezeichnet, war unangebracht, wobei seine Antwort auf meine Kritik an Hern Dr. Barths Vortragsweise
Selbst wenn der Teufel die Wahrheit sagt, ist es die Wahrheit.
sicherlich sehr unglücklich war. Ich habe den Faden nur weitergesponnen, und das sicherlich nicht in aller Ernsthaftigkeit. Vielleicht wäre meine Intention besser verstanden worden, wenn ich einen Smiley eingefügt hätte.
Ich wollte in keiner Art und Weise falsche Behauptungen über Sulpicius aufstellen. Ich hätte nicht gedacht, daß meine Äußerung zu so viel Aufregung führen könnte.
Hiermit entschuldige ich mich in aller Form bei Suplicius.
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#25   Marcel   18:14:28 | Sonntag, 21. Januar 2007
Auf dem Verlängerungs-Schlauch stehende Vulgärmodernisten
Aurelius: Das ist gelogen, Marcel. Ich habe nie behauptet, die FSSPX stünde im Schisma. […] Ich gebrauche nur gerne den Begriff „Pius-Sekte“.
Sie diffamieren die FSSPX als Sekte, und wehren sich einen Satz zuvor darüber, daß man Sie ebendieser Lüge überführte, denn natürlich ist jede Sekte als Abspaltung von der hl. Kirche immer im Schisma.
Sie sollten andere nicht für so dämlich halten wie sich selber.
Sie behaupten also, die FSSPX stünde im Schisma dadurch, daß sie für das Wort Schisma einen äquivalenten Begriff verwenden. Sie sind wahrlich philologisch – und logisch – gefordert.
Wenn ich mir Ihr Begriffsstutzigkeit bezüglich der Vorführung durch Sulpicius anführe („Teufel“), muß man doch feststellen: das erklärt viel.
Anstatt zu argumentieren, lieber Marcel, werfen Sie bei jeder Gelegenheit anderen Hass vor.
Nein, nur gehässigen Modernisten wie Ihnen. In der Sprache, die ein Vulgärmodernist wie Sie eben versteht. Ich hole mein Gegenüber dort ab, wo es steht.
Normalerweise argumentiere ich viel und verweise intensiv auf Quellen von Argumenten. Zeitintensiv.
Schließlich war es Ihr Tradi-Kollege Sulpicius, der Dr Barth als „Teufel“ bezeichnet hat.
Nein, hat er nicht. Es waren vielmehr Sie, der in der Verblendung (durch Lieblosigkeit) Sulpicius’ simple Metahper nicht verstand.
Oder ob es nicht Ihr eigener Hass ist, der Ihre Wahrnehmung vielleicht stört.
Sie Modernisten braucht man nicht zu hassen, weil Sie in Kürze sowieso aus dem Heiligtum Gottes verjagt werden.
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#24   Aurelius   18:09:21 | Sonntag, 21. Januar 2007
Dazu müsste…
Sulpicius erst mal in der Lage sein, den Schwachsinn seiner Analogie zu verstehen.
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#23   Johann Orth   18:06:29 | Sonntag, 21. Januar 2007
Dazu müßte Aurelius
intellektuell in der Lage sein, den Schwachsinn seiner Gleichsetzungsunterstellung zu erkennen.
Ist er aber nicht.
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#22   Sulpicius   18:03:57 | Sonntag, 21. Januar 2007
Hä?…
Was ist denn das für ein dämliche Schlußfolgerung? Die Wahrheit ist unabhängig von der Beschaffenheit desjenigen, der sie ausspricht. Was hat das mit Gleichsetzung der Personen zu tun? Ich warte auf die Entschuldigung,…
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#21   Aurelius   17:58:21 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ Sulpicius
Ich kritisierte die Art und Weise, in der Dr. Barth in seinem Vortrag über das Pontifikat Johannes Pauls II. gesprochen hat.
Sie antworteten mit der vollkommen blödsinnigen Analogie_
Selbst wenn der Teufel die Wahrheit sagt, ist es die Wahrheit. Wo ist das Problem?
Ergo:
Dr. Barth = Teufel
Oder etwa nicht?
Ich bin nur Ihrer eigenen Analogie gefolgt, Sulpicius…
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#20   Sulpicius   17:53:20 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Aurelius
Wo habe ich Dr. Barth als „Teufel“ bezeichnet? Ich werde mir von der Redaktion Ihre IP geben lassen, wenn Sie noch einmal solche Falschaussagen treffen! Ich bitte um Entschuldigung in diesem Kommentarbereich!
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#19   Aurelius   17:49:14 | Sonntag, 21. Januar 2007
Ach Marcel…
Kein wichtiger Mann in Rom sagt über sie, sie stünde im Schisma – nur Sie und ein paar weitere Extremisten.
Das ist gelogen, Marcel. Ich habe nie behauptet, die FSSPX stünde im Schisma. Bitte lesen Sie meine Beiträge sorgfältiger.
Ich gebrauche nur gerne den Begriff „Pius-Sekte“. Zum einen weil die FSSPX nun wirklich Sektenmarkmale hat, zum anderen, weil Doc Carlo dann immer der Hut hochgeht ;-)
Haß trieft aus Ihren vulgären Zeilen, da brauchen Sie keine Märchen über mich oder Dr. Barth zu erfinden, um es zu verschleiern.
Siehe dazu mein letztes Posting.
Anstatt zu argumentieren, lieber Marcel, werfen Sie bei jeder Gelegenheit anderen Hass vor. Ist das nicht so?
Letzterem können Sie weder inhaltlich noch sprachlich am Zeug flicken, also greifen Sie seine Person und Ehre an. So, als ob Ihre Fehleinschätzung von Bedeutung wäre.
Da haben sie etwas nicht so ganz verstanden, lieber Marcel. Schließlich war es Ihr Tradi-Kollege Sulpicius, der Dr Barth als „Teufel“ bezeichnet hat. Ich habe gar nicht vor, Herrn Dr. Barth „am Zeug zu flicken“. Im Gegenteil, ich habe vor ihm als Altphilologen eine sehr hohe Meinung (cf infra). Beklagt habe ich mich über seine Art und Weise, seine Kritik vorzutragen –- das war alles.
Und wenn Sie das als „Haß“ verstehen, so sollten Sie sich fragen, ob Ihre Wahrnehmung gestört ist oder Ihnen einfach nichts besseres einfällt.
Oder ob es nicht Ihr eigener Hass ist, der Ihre Wahrnehmung vielleicht stört.
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#18   Marcel   17:38:29 | Sonntag, 21. Januar 2007
Der hl. Augustinus ist mir lieber
Aurelius, Ihnen ist doch nichts zu schade, die FSSPX zu diffamieren. Kein wichtiger Mann in Rom sagt über sie, sie stünde im Schisma – nur Sie und ein paar weitere Extremisten. Als V.II-Katholik hätte für Sie zu gelten, was Cardinal Hoyos über die Bruderschaft und ihre Bischöfe sagte (er nannte sie seine Brüder im Amt). Doch weit gefehlt: Sie sind päpstlicher als der Papst – aber nur, wenn es gegen die katholische Tradition geht.
Kurzum: Haß trieft aus Ihren vulgären Zeilen, da brauchen Sie keine Märchen über mich oder Dr. Barth zu erfinden, um es zu verschleiern. Letzterem können Sie weder inhaltlich noch sprachlich am Zeug flicken, also greifen Sie seine Person und Ehre an. So, als ob Ihre Fehleinschätzung von Bedeutung wäre.
Ihr Groll gilt, wie bei allen Modernisten, der „alten“ Kirche. Ihre Hiebe auf die traditionskatholischen Würdenträger und die Kritiker der schlechten V.II-Päpste gelten den durch die Traditionshirten reflektierten Oberhirten der „alten“ Kirche.
Nach der Revolution durch die christus-entthronende Räubersynode V.II sollte die Stimme der Tradition in der Kirche ausgelöscht werden. Doch das Gegenteil geschah: sie wurde und wird stärker. Ein erstaunter Kardinal Ratzinger gab es sogar schriftlich zu. Sie aber schäumen noch.
Man erfand Ecclesia Dei, um die Tradition durch Mogelpackungen auszutrocknen, aber es gelang nicht. Im Gegenteil wächst sie und gedeiht.
Daher: abwarten und Tee trinken.
Die Wahrheit bahnt sich immer ihren Weg – auch über Sie hinweg.
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#17   Aurelius   20:52:49 | Freitag, 19. Januar 2007
@ Marcel
Es handelt sich um eine völlig humorlose, typisch protestantisch-deutsch verbissene Art, auch in dem Fall noch gepaart mit einem blindmachenden Hass auf die katholische Tradition und alle, die sie hochhalten.
Yo, Marcel.
Und das kommt von demjenigen, der keine Gelegenheit auslässt, Lesern, deren Meinungen er nicht teilen kann, „Hass“ zu unterstellen.
Und das ist nun wirklich komisch… Der Lacher geht auf Ihre Kosten, Marcel.
Vielleicht sollten sie aber auch Ihren eigenen „Hass“ nicht auf andere übertragen.
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#16   Marcel   12:02:39 | Freitag, 19. Januar 2007
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Dr. Heger schrieb an Aurelius: Seine [=Dr. Barths] rheinisch humorvolle Art als süffisant oder besserwisserisch zu empfinden – dazu muß man wohl besonders humorlos sein.
… was bei Aurelius sicherlich zutrifft, wie die traurige Liste seiner Kommentare zeigt. Es handelt sich um eine völlig humorlose, typisch protestantisch-deutsch verbissene Art, auch in dem Fall noch gepaart mit einem blindmachenden Hass auf die katholische Tradition und alle, die sie hochhalten.
Wie es erst werden wird, wenn sich die Tradition auf Kosten der V.II-Synodenanhänger immer stärker zurückerobert, was ihr zusteht? :)
Dagegen steht der gut katholische Witz der mit dem apostolischen Glauben der Kirche Verbundenen. Man nehme sich einmal den heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre als Vorbild und Beispiel: gütig, lächelnd, verschmitzt, und dennoch ernst. Barmherzig und gerecht, nach dem Vorbilde unseres Herrn. Nicht anders die Nachfolger des Erzbischofs. H.H. P. Gensbittl, der auch im Bonner Priorat wirkte, hat offenbar auch so einen Humor.
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#15   Dr. Christoph Heger   10:53:31 | Freitag, 19. Januar 2007
@Aurelius: Dr.Barth
Ich hatte bereits das Vergnügen, mir Barths selbstgerechte und arrogante „Analyse“ des Pontifikats Johannes Pauls II. als Vortrag anzuhören. Am besten daran war dieses süffisante und besserwisserische Lächeln auf Barths Gesicht.
Weder war ich bei diesem Vortrag dabei noch kenne ich das hier in Rede stehende Buch von Herrn Dr. Barth. Trotzdem wundere ich mich über diese Charakterisierung.
Ich habe Herrn Dr. Barth in einer Reihe von Vorträgen und als Moderator von Diskussionen erlebt. Nie habe ich „Selbstgerechtigkeit“ oder „Arroganz“ bei ihm empfunden. Im Gegenteil war die Ernsthaftigkeit und wissenschaftliche Sorgfalt seiner Darlegungen immer eindrucksvoll.
Seine rheinisch humorvolle Art als süffisant oder besserwisserisch zu empfinden – dazu muß man wohl besonders humorlos sein.
MfG
Christoph Heger
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#14   wickerl   22:20:54 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@imkrampf
Linkslastig finde ich die Welt nicht, nur völlig proamerikanisch und proisraelisch, wenn Israel einen Angriffskrieg mit Atombomben führt wird es von Bild und Welt auch noch unterstützt, aber das ist ein gesamtdeutsches Problem
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#13   Aurelius   21:30:06 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Imkrampf
Generell ist beim Satiremagazin kreuz.net jede Zeitung grundsätzlich erst mal kirchenfeindlich.
Wenn dann aber mal irgendwo was drin ist, was man für die eigenen Interessen ausschlachten kann, dann wird eine Zeitung auch mal mit dem Prädikat „konservative“ ausgezeichnet.
Ob das dann was mit der Wirklichkeit zu tun hat, ist eine andere Frage. Aber die stellt man sich hier besser eh nicht.
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#12   Imkrampf †   20:52:38 | Donnerstag, 18. Januar 2007
DIE WELT
Tmmer wieder behauptet Kreuz.net, die WELT sei eine konservative Zeitung. Wahrscheinlich hat hier noch niemand das linkslastige Blatt wirklich gelesen.
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#11   Aurelius   19:32:23 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Sulpicius
Schlechte Analogie, Sulpicius.
Ist davon auszugehen, daß der Teufel die Wahrheit sagt?
Würden Sie wirklich soweit gehen und Herrn Dr. Barth (den ich als Latinisten wirklich sehr schätze) als Teufel bezeichnen?
Ich glaube, was Sie mir sagen wollten war dann doch wohl ehr so etwas wie, auch wenn ein nicht ganz so sympathischer Zeitgenosse die „Wahrheit“ sagt, ist es die „Wahrheit“ –- oder das was man dafür hält.
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#10   Sulpicius   19:22:06 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Aurelius
Selbst wenn der Teufel die Wahrheit sagt, ist es die Wahrheit. Wo ist das Problem?
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#9   wickerl   18:57:23 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Eiligsprechung
Eiligsprechung wie war , die nachkonziliare Epoche macht sich noch schnell ihre eigenen Heiligen bevor sie sonst ganz der Damnatio Memoriae verfallen. Die Aufstellung einer Buddhafigur auf dem Tabernakel in Asissi spricht sehr gegen die Seligsprechung, hat man schon überprüft ob die Kirche in Asissi nicht etwa deshalb vom Erdbeben zerstört wurde?
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#8   stat crux   18:19:34 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Renaissance? Nein Danke.
Die Renaissance war u.a. Zeit der Neuheidentums, der Alchemie, des Hexenwahns… Nein, Herr Mosebach, uns blüht keine katholische Renaissance, sondern „la civilt’a dell’amore“ (Paul VI. am 18. Mai 1975).
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#7   Aurelius   14:35:39 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ Sulpicius
Ich hatte bereits das Vergnügen, mir Barths selbstgerechte und arrogante „Analyse“ des Pontifikats Johannes Pauls II. als Vortrag anzuhören. Am besten daran war dieses süffisante und besserwisserische Lächeln auf Barths Gesicht. Oder war es der belehrende Tonfall? Wenn jemand es schafft, einen erhobenen Zeigefinger in seiner Stimme zu haben, dann kann das nur Barth.
Ein wahrhaft guter Theologe.
Ach nee, ist der nicht Altphilologe?
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#6   Romulus   13:59:03 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Sulpicius
Hoffentlich wird das Buch auch in Rom gelesen. Wie kann man als Christ nur den Koran küssen???
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#5   Sulpicius   13:49:02 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Eiligsprechung
Ich empfehle dazu das neu erschienene Buch:
Heinz-Lothar Barth: Papst Johannes Paul II., Santo subito? Ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat, Sanctus-Verlag
Eine gute Analyse!
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#4   Sozialkatholisch   11:49:03 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Eiligsprechung eilt eiligen Schrittes voran
Also menschlich habe ich unseren polnischen Papst JP 2 gemocht, aber seine Theologie nicht. Die Beliebigkeit in seiner der Allerlösung nahestehender Auffassung fand ich dem Christentum gegenüber schädlich. Eine schnelle Selig bzw. Heiligsprechung ohne gewissenhafte Prüfung lehne ich für ihn ab. Nur wenn wirklich 2 geprüfte Wunder auf seine Fürsprache geschehen sind gibt mir das über meine Einstellung zu seiner Theologie zu denken.
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#3   Dr. Christoph Heger   10:01:25 | Donnerstag, 18. Januar 2007
„Liberal“?!
Der Bischof gehört zum liberalen Lager und ist Vorsitzender der Liturgiekommission der US-Bischofskonferenz. Die von Rom vorgeschriebene Übersetzung mit „für viele“ könnte falsch verstanden werden – befürchtet Mons. Trautman…
Köstlich! Da hat sich ja endlich mal einer der Intransigenten von Papst Benedikts überraschendem rechten Ausleger erholt!
Und: Neuerdings heißen diejenigen, die sich durch besondere Intoleranz gegenüber den Anhängern der alten Messe auszeichnen, „liberal“.
MfG
Christoph Heger
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#2   Bruder Theophil   08:41:05 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Zum Geleit…
…das Evangelium des Tages
EVANGELIUM Markus 3, 7-12
In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat. Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren. Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.
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#1   mastermind †   08:36:31 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Ritus
Der Ritus hat es mal wieder allen gezeigt!
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