Um die Zunahme von satanistisch motivierten Verbrechen zu bekämpfen, haben sich in Italien Polizei und Klerus zu einem Spezialtrupp zusammengeschlossen.
Filmausschnitt aus der Reihe „Der Exorzist“
(kreuz.net, Rom) Priester und Polizisten werden in Italien zukünftig gemeinsam gegen das Problem von
okkultistischen Verbrechen vorgehen.
Die polizeilich-klerikale Ermittlungseinheit, die sich ‘Squadra
Anti Sette’ – Anti-Sekten Vereinigung – nennt, wird auch vom Vatikan unterstützt. In der Einheit werden
Priester mitarbeiten, die Erfahrung mit Satansanbetern haben.
Verbrechen im satanistischen Umkreis sind
vor allem zahlreiche Kirchenschändungen. In den letzten Monaten gab es außerdem eine Reihe von satanistischen
Morden.
Die Anti-Satan-Einsatztruppe ist in Rom stationiert und wird von Polizeichef Gianni de Gennaro
geleitet. Sie soll in ganz Italien tätig sein und kann auch auf die Mithilfe von Psychologen zählen.
Es wurde auch eine neue Hotline zur Meldung von okkulten Verbrechen eingerichtet.
Hw. Oreste Benzi –
ein bekannter italienischer Okkultismusexperte –, erklärte vor der Wochenzeitung ‘Sunday Telegraph’,
daß Satanisten auch psychologische Gewalt auf Jugendliche ausüben würden.
Junge Menschen würden den
traditionellen sozialen Werten entrissen und jeder Art von Horror ausgesetzt, so Hw. Benzi, der in Italien
auch für seinen Einsatz gegen die Prostitution bekannt ist.
Hw. Benzi schätzt, daß es in Italien mindestens
8.000 Satans-Sekten gibt, denen mehr als 600.000 Mitglieder angehören. Die Zahl sei im Wachsen begriffen.
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21 Lesermeinungen
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#26 taizebesucher 18:45:48 | Mittwoch, 31. Januar 2007
paranoide Wahnvorstellungen… 600.000 Satanisten in 8.000 Sekten – was für ein Blödsinn. Jede Wette,
dass dahinter keine Recherche steht, die wissenschaftlichen Standards auch nur ähneln würde. Realistische
Statistiken sehen ganz anders aus (z.B. so: www.remid.de/remid_info_zahlen.htm) und da sind die Satanisten
so wenige, dass sie kaum zu erfassen sind. Die Hunderttausende, die sich da jemand zusammenspinnt, sind
nur ein weiterer finsterer Mythos in der endlosen Legendenbildung der Kirche. Sie hat immer Feinde erfunden,
um sich wichtig zu machen: kinderopfernde Gnostiker, menschenfressende Juden, besenreitende Hexen und
jetzt Legionen verbrecherischer Satanisten. Nur komisch, dass die außer dem berühmten „Freund von einem
Freund von mir“ nie einer gesehen hat. Schon interessant, dass in einem Land, wo unter hundert Mafiosi
garantiert einer Polizei-Informant ist, 6.000mal so viele allesamt dichthalten sollen. Tolle Informations-
und Finanzstrukturen auch, ein vielfaches größer als al-Qaida und trotzdem noch geheimer. Wer denkt
sich sowas aus? Manche Moslems fürchten sich vor Djinns, manche Pfingstler vor geheimen Meuchelmördern
des Vatikan, manche Esoteriker vor der CIA-Weltregierung, manche Katholiken vor Satanistensekten. Meinetwegen,
mit irgendwas muss man ja seine Schäfchen zusammenhalten. Aber dass die Polizei von Italien (und über
die EU-Transfers auch wir!) für solche Spukgeschichten Geld ausgeben, finde ich maßlos albern. Die Welt
hat weitaus wichtigere und realere Probleme zur Zeit!
@ improbus lieber benedikt: es ist bewundernswert, auf welche großartige weise meine argumentation zerplückt
und kommentiert wurde! applaus und danke. Von welcher Argumentation sprechen Sie?
Lieber 20mancro5, Also ich frage mich wirklich warum die Kirche Satan so bekämpft. Warum bekämpft denn
die Polizei das Verbrechen? Wenn es nicht mehr ist, dann hätte die Polizei ihre Daseinsberechtigung verloren.
Ach, sie wird es weiter bekämpfen und ihre Daseinsberechtigung doch nicht verlieren. Wenn er nicht mehr
ist hätte dann die Kirche nicht auch ihre Daseinsberechtigung verloren? Nun der Teufel läßt sich nicht
ausrotten, er hat ewiges Leben, so wie Sie. Nach dem jüngsten Gericht wird er aber nur mehr den Verdammten
schaden können, nicht mehr den Geretteten. Denn nur durch ihn ist doch noch im Geschäft Höchst indirekt.
Ihr „Geschäft“ verdankt sie vor allem dem lieben Gott. Wenn es nach dem Teufel ginge, dann wäre sie
schon längst nicht mehr im „Geschäft“ und alle Menschen wären in des Teufels Fängen.
#21 20mancro5 † 12:21:16 | Sonntag, 21. Januar 2007
Satan Also ich frage mich wirklich warum die Kirche Satan so bekämpft. Wenn er nicht mehr ist hätte
dann die Kirche nicht auch ihre Daseinsberechtigung verloren? Denn nur durch ihn ist doch noch im Geschäft
#19 Agathenon † 14:44:03 | Samstag, 20. Januar 2007
Nur eine Detailfrage, improbus. Wie können Sie die religiöse Formel „Heil Satan und Amen“ mit der atheistischen
Überzeugung in Einklang bringen? Mir ist klar, daß die Anhängerschaft von Anton Szandor LaVey (Church
of Satan) im Satan nur einen Archetyp sieht, andere Gruppen dagegen sehr wohl eine spirituelle Präsenz
annehmen. Sie brauchen also nicht beim Urknall anfangen, ich bitte nur höflich um Erläuterung. Danke
sehr!
improbus … … wird Schwierigkeiten haben, seinen atheistischen Glauben zu beweisen oder zu beweisen,
dass es keinen Gott gibt. Er wird irgendwann verstehen, dass der Atheismus auch nur ein „Glaube“ ist und
nichts, was über dem Glauben ist, wie er vermutlich selbst meint.
#17 Agathenon † 12:31:12 | Samstag, 20. Januar 2007
Nichts gegen Rosenkranz und Engel, laikos, aber auch die Polizei www.kriminalportal.de/…ndex_46951_46977.cfm
erwischt gelegentlich hochrangige Satanisten. Gegen konsequente Ermittlungen sind auch Sektierer aller
Couleur keineswegs gefeit – zum Glück.
@ improbus satan, (…) das ist nichts weiter als erfindung der größten sekte auf dieser welt. Es gibt
also nichts Böses auf der Welt? stark ist der, der sich nicht an irgendwelche mächte und zaubereien
klammern muss. Jeder klammert sich an irgendwas. Oder blenden Sie die existenziellen Fragen des Lebens
einfach aus? Wenn ja, warum halten Sie sich für klüger? Wenn nein, zu welchem Schluss kommen Sie? atheismus!
das ist der einzig wahre glaube Aha. Außerhalb des Atheismus kein Heil, wie? und auch schon wieder lustig
weil es kein glaube ist, sondern ein begriff der eigenständigkeit prägt. Natürlich ist das ein Glaube.
wer bitte schön braucht eine sekte, die seit über 2000 jahren nichts als kriege, intoleranz und menschenverachtung
mit sich bringt. Ihre einseitige und mit Verlaub auch dumme Einschätzung der Kirche wird Sie auf diese
Frage keine Antwort finden lassen. das es jetzt natürlich satanische verbrecher gibt… na klar! Bestreiten
Sie das etwa? Die Kriminalpolizeien dieser Welt sind anderer Meinung. Verbrechen mit satanistischen Hintergründen
sind doch dokumentiert. wer bitte schön bestimmt, dass hell, hell ist und dunkel,dunkel? Als Atheist
müsste Ihnen das völlig egal sein. warum darf ein richter verbieten Brauchen Sie einen Kursus in Staatsrecht?
Haben Sie das Taufbuch des Richters gesehen? warum müssen schulkinder das kreuz an der wand ertragen?
Kennen Sie das Kruzifix-Urteil nicht? öffnet die augen. Was sehen Sie, wenn Sie die Augen öffnen?
@omnibus der beste Trick des Teufels ist glauben zu machen es gibt ihn nicht. Schon mal einen Besessenen
gesehen? – Nein ?- Bitte nicht sagen das sind epileptische anfälle. Bei epileptischen Anfällen schwebt
man nicht 1 Meter über dem Boden umher und flucht in Latein, Englisch, Russisch, Chinesisch und Ungarisch…
mfg…
Okkulte Verbrechen So gut wie alle okkulten Verbrechen werden von Gruftys und nicht von Satanisten verübt.
Echte Satanisten spezialisieren sich auf Verfluchen, Anstiften, Psychologische Manipulation, Organisieren
von Sektenstrukturen, Teufelsanbetung, verbreiten von Ketzereien, … Dies sind alles Delikte, welche
Juristisch nicht vernünftig anklagbar sind. Die Gruftys sind die niederen Diener, welche man polizeilich
fassen kann. Einen echter knallharter Satanist ist nach weltlichen Gesetzen nicht anklagbar. Gegen sie
muß man mit Rosenkranz und Engeln kämpfen. Jede andere Art den Satanismus zu bekämpfen schlägt von
vornhinein fehl. Trotzdem ist es gut wenn man die Gruftys schnappt. Dann kann man ihnen helfen aus diesem
Elend in dem sie sich befinden zu entkommen und sie zu Gott hinführen. Einem Grufty kann nur Jesus aus
seinem Elend befreien. Therapien, Psychiatrie und dergleichen hilft nicht viel um von einer Umsessenheit,
Besessenheit loszukommen. Um einen kurzen überblick zu bekommen was man unter echtem Satanismus versteht
bitte in der Leserzeitung zum Thema Irrlehren des Satanismus nachlesen.
#9 QUIS UT DEUS 21:47:32 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@ lieber Erzengel Michael Ja das ist erst der Anfang…! Betet Brüder…! Sancte Michael Archangele,
defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices
deprecamur: tuque, princeps militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen. Cor Jesu sacritissimum, Miserére
nobis. Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii
Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos
misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O
clemens o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3 Ut digni efficiamur
promissionibus Christi.
Bleibt mal sachlich Leute Das Bild aus dem Film „Der Exorzist“ ist zwar lustig anzusehen mit der gruseligen
Fratze aber gehört einfach nicht hierher. Der Grund für die Zusammenarbeit der Polizei mit katholischen
Sektenbeauftragten liegt einfach darin, dass in Italien eine größere Anzahl an Katholiken leben als
hier in Deutschland. Auch ist die Ausbildung bzw. Erfahrung mit „Anti-Kirche“ sicher größer, als bei
der italienischen Polizei, die scheinbar mit den zahlreichen okkulten Morden überfordert ist. Dass die
„Priester Sekten-Beauftragten“ nun aber mit Exorzisten gleich zu setzen sind, scheint mir aus dem Bericht
nicht hervor zu gehen. Es sieht eher danach aus, dass man Berater für Hintergrundinformationen bei rituellen
Morden benötigte und deshalb die katholische Kirche die in Rom und Italien um Hilfe bat.
Gebet statt Diskussion Heiliger Erzengel Michael, schirme uns im Streite. Gegen die Bosheit und Arglist
des Teufels sei unser Schutz. Gott gebiete ihm! so bitten wir flehentlich; du aber, Führer der himmlischen
Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.
#5 Reflektor 14:07:32 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Im direkten Vergleich haben die hier abgebildeten Schwulen… …rein make up-technisch dieser Satanistin
immerhin schon mal was voraus. Die haben sich echt mehr Mühe gegeben!
#4 Pünktchen 12:01:17 | Donnerstag, 18. Januar 2007
„Medienverwahrlosung“ Dieses Stichwort stammt vom Hannoveraner Kriminologen Chr. Pfeiffer www.kfn.de/…ienverwahrlosung.pdf
und bezeichnet das mit breitestem Medienangebot ausgestattete Kinderzimmer. Es zeigt sich, daß der Weg
zur Medienkompetenz von Jungen und Mädchen – hier sind übrigens hoch signifikante geschlechtsspezifische
Entwicklungsverläufe und Gefährdungsmomente zu beachten! – NICHT über die bloße Bereitstellung solcher
Medien führt!
#3 Nanny Ogg 11:54:37 | Donnerstag, 18. Januar 2007
… Sekten… Soso, hat nicht auch Opus Dei saktenhaften Charakter? Soweit ich weiss, muss jedes alleinstehende
Mitglied einen großen Teil seines Einkommens an diese Bande abtreten… Nur so ein Gedanke. Man, ich
muss mir den Exorzist mal wieder anschauen. Toller Film. :)3
#2 Gunsenum 11:51:33 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Soso…also Sekten! Wie wäre es denn mal die deskriptiven Kriterien zur Sektenbeschreibung an eine gewisse
Priesterbruderschaft anzulegen? Nur so ne Gedakenblase…
#1 athanasius1957 11:50:50 | Donnerstag, 18. Januar 2007
tv und pc spiele dazu haben auch so „harmlose“ nachmittagsserien wie „charming girls“ geführt. die pc
spiele, wo mächte, dämonen oder anderes erscheinen, sind ohne zahl. Solange wir eltern unsere kinder
dahingehend nicht kontrollieren, werden diese umstände zunehmen, detto der schon vor kurzem angeführte
„hostienklau“. der episkopat scheint gut beraten zu sein, die mundkommunion aus diesem grund wieder verpflichtend
einzuführen.