Keuschheit
Das Mädchen war sehr schön – und sie war ledig
Das Thema „Reinheit und Jungfräulichkeit“ wurde so lange an den Rand gedrängt, daß es inzwischen wieder interessant ist. Bibelstellen, zusammengestellt von Michael K. Hageböck.
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(kreuz.net) Der geistliche Mensch lebt in körperlicher Reinheit und Abstinenz, um für Gott empfänglich zu sein.

1 Kor 6,18-20 Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst. Denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

Joh 14,23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

Mt 5,8 Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.

Phil 1,9-10 Ich bete darum, daß euere Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt. Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi.

Der Heilige Paulus über die Enthaltsamkeit

1 Kor 7,1-9 Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben. Der Mann soll seine Pflicht gegenüber der Frau erfüllen und ebenso die Frau gegenüber dem Mann. Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Leib, sondern die Frau. Entzieht euch einander nicht, außer im gegenseitigen Einverständnis und nur eine Zeit lang, um für das Gebet frei zu sein. Dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht in Versuchung führt, wenn ihr euch nicht enthalten könnt. Das folgende sage ich als Zugeständnis, nicht als Gebot: Ich wünschte, alle Menschen wären wie ich – unverheiratet. Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich. Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.

1 Kor 7,25-28 Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauenswürdig gemacht hat. Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not. Ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen. Bist du ohne Frau, dann suche keine. Heiratest du aber, so sündigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, sündigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen Nöten nicht entgehen. Ich aber möchte sie euch ersparen.

1 Kor 7,33-38 Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt. Er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt. Sie will ihrem Mann gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt. Wer sich gegenüber seiner Jungfrau ungehörig zu verhalten glaubt, wenn sein Verlangen nach ihr zu stark ist, der soll tun, wozu es ihn drängt, wenn es so sein muß. Er sündigt nicht. Sie sollen heiraten. Wer aber in seinem Herzen fest bleibt, weil er sich in der Gewalt hat und seinem Trieb nicht ausgeliefert ist, wer also in seinem Herzen entschlossen ist, seine Jungfrau unberührt zu lassen, der handelt richtig. Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig. Doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.

Als reine Jungfrauen auf Christus hin

Jes 62,5 Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir, Jerusalem, dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.

Gen 24,16 Das Mädchen war sehr schön und sie war ledig. Noch kein Mann hatte sie erkannt.

Deut 22,20-21 Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben.

2 Kor 11,2 Denn ich liebe euch mit der Eifersucht Gottes. Ich habe euch einem einzigen Mann verlobt, um euch als reine Jungfrau zu Christus zu führen.
      
23 Lesermeinungen
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#23   obelix †   18:42:18 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Defensor Fidei
Defensor Fidei: @ methusalix alias obelix
Warum übersetzen Sie einen eher defensiv orientierten Begriff mit „Glaubenskrieger“?
Eine psychologische Erkl. gibt es. Sie spiegeln in mich Ihre Aggressionen
Wenn Sie die Ablehnung Ihrer Positionen durch mich als Aggression betrachten, möchte ich nicht wissen, wie Sie eine richtige Aggression bezeichnen würden. Nein, das sind keine Aggressionen (Sie wissen, was der Ausdruck im Ursprung bedeutet) die diesen Namen verdienen würden.
Meine Biographie verläuft genau anders herum. Dabei bin ich bemüht den Glauben der Kirche gegen Angriffe zu verteidigen.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich nur, daß mich die Modernisten samt ihrer Irrtümer bald um den Glauben gebraucht hätten.…
Sie sind also ein „Spätberufener“ der in den Schoss der Mutter Kirche (zurück-) gefunden hat. Das ist die klassische Erfahrung des heiligen Augustinus. Der hat aus lauter Angst vor Sündenstrafen in seinem späteren Leben auch einem derartigen Overkill gegen die Sexualität geschlagen, dass für die Liebe und Menschlichkeit nichts mehr übrig geblieben ist.
Sie schiessen auch mit Ihrer Verteidigung weit über das Ziel hinaus, wenn Sie einen Glauben der Kirche zurückholen wollen, der den Menschen und ihrem Leben vor hundert oder zweihundert Jahren gerecht geworden ist. Wachen Sie auf! Die Krise der katholischen Kirche ist ihre grösste Chance seit einem halben Jahrhundert! Jetzt endlich können alle Menschen vom wahren Glauben ÜBEREZUGT werden. Rest per Email.
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#22   Reflektor   16:02:44 | Sonntag, 21. Januar 2007
Ein erneuter Beweis dafür, dass die Bibel nicht als ethischer Wegweiser taugt
Furchtbar, an wie vielen Stellen den Menschen letztlich untersagt wird, ihren verstand einzusetzen oder einen eigenen Willen zu haben. Stünden solche Passagen, wie sie hier zitiert werden, in anderen Schriften, spräche man von Sekte – und nicht von Religion.
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#21   Defensor Fidei   15:37:12 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ methusalix alias obelix
Na schön, ich habe frei übersetzt. Dann holen wir mal wieder das Küchenlatein extra für Sie aus dem hinteren Winkel des Cortex.
Schauen Sie, mir ging es nicht wirrklich darum, daß Sie nun Ihre Lateinkenntnisse demonstrieren. Mein Anliegen ging tiefer. Warum übersetzen Sie einen eher defensiv orientierten Begriff mit „Glaubenskrieger“? Eine psychologische Erkl. gibt es. Sie spiegeln in mich Ihre Aggressionen
Sie sehen sich also als Verteidiger des Glaubens,., so wie Heinrich VIII., der Begründer der Anglikanischen Kirche.
Der Titel wurde Heinrich damals in Anerkennung des Buches „Assertio Septem Sacramentorum“ verliehen. Dies wurde als wichtige Gegenmaßnahme zu den Anfängen der Reformation und besonders den Vorstellungen Martin Luthers gesehen. Die Ironie des Schicksals wollte es dann, daß dieser König von der Kirche abgefallen ist.
Meine Biographie verläuft genau anders herum. Dabei bin ich bemüht den Glauben der Kirche gegen Angriffe zu verteidigen.
Wenn ich mir so anschaue, was Menschen Ihres Schlages die letzten fünfzig Jahre angerichtet haben
Wenn ich zurückblicke, sehe ich nur, daß mich die Modernisten samt ihrer Irrtümer bald um den Glauben gebraucht hätten.
Sie haben nicht erreicht, was Sie sich zum Ziel gesetzt haben.
Im Gegenteil! Ich habe erreicht, daß ich sehr viele modern. Irrtümer überwunden und die Kirche gefunden habe. Das war nur durch mutige Kämpfer möglich. Nun möchte auch ich meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, indem ich die Kirche verteidige.
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#20   obelix †   01:29:03 | Sonntag, 21. Januar 2007
als methusalix @Glaubenskrieger
Defensor Fidei: @ methusalix
Planen Sie mal gleich auch einen Lateinkurs mit ein. Dann lernen Sie, „Defensor Fidei“ richtig zu übersetzen.
Mit „Krieger“, wie Sie es verstehen, hat das nämlich nicht unbedingt etwas zu tun.
Na schön, ich habe frei übersetzt. Dann holen wir mal wieder das Küchenlatein extra für Sie aus dem hinteren Winkel des Cortex und erkennen dass defensor nominativ ist und „Verteidiger“ bedeutet und dass fidei Genitiv ist und „des Glaubens“ heisst.
Sie sehen sich also als Verteidiger des Glaubens, so wie manche Potentaten der Vergangenheit das getan haben, so Heinrich VIII, König von England und Begründer der Anglikanischen Kirche.
Wenn ich mir so anschaue, was Menschen Ihres Schlages die letzten fünfzig Jahre angerichtet haben, so gibt es eigentlich nur eine Schlussfolgerung: Sie haben nicht erreicht, was Sie sich zm Ziel gesetzt haben.
Oder haben Sie einfach nur so viele unterdrückte Aggressionen, …
Die Antwort hierauf sende ich Ihnen lieber persönlich.
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#19   Defensor Fidei   00:35:39 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ methusalix
Für meinen Ruhestand plane ich, so Gott mir die Zeit und Kraft schenkt, das Studium des Hebräischen
Planen Sie mal gleich auch einen Lateinkurs mit ein. Dann lernen Sie, „Defensor Fidei“ richtig zu übersetzen.
Mit „Krieger“, wie Sie es verstehen, hat das nämlich nicht unbedingt etwas zu tun. Oder haben Sie einfach nur so viele unterdrückte Aggressionen, daß Sie ständig so gereizt reagieren? „Methusalix“ war ja auch so ein ständig rumnörgelnder, alter Mann, der auch einen gewaltigen Hang zu jungen Frauen hatte. Ist deshalb der Eros Ihr Lieblingsthema?
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#18   methusalix †   00:17:55 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Glaubenskrieger
Ihre Bibelauslegung nach Belieben ist schon putzig, Glaubenskrieger, aber sei’s drum, ich will mit Ihnen bestimmt nicht über eine bestimmte Exegese streiten, wo doch in der Bibel Kürzungen, Fehler, Verfälschungen und Fälschungen en masse zu finden sind. Da können Sie mit Fleiss praktisch jede Aussage mit einer gegenteiligen widerlegen.
Für meinen Ruhestand plane ich, so Gott mir die Zeit und Kraft schenkt, das Studium des Hebräischen (und des Iwrit, damit es auch für die Lebenden nutzt). Dann kann ich vielleicht bei einzelnen Bibelstellen mitreden.
Die Liebe kann auch ohne Eros vollkommen sein.Sie dürfen nicht immer nur von sich auf andere schließen.
Vollkommen schon, aber doch verkürzt, eben nicht vollumfänglich. Leider ist der Eros mit seiner lebendigen Schwester, der Sexualität, genau der Teil der Liebe über den die Kleriker am meisten schwadronieren und von dem sie am wenigsten wissen, fühlen und sehen können, nein, dürfen.
Trotzdem sind sie fest überzeugt, allen Menschen vorschreiben zu können, wie diese Form der Liebe, nach ihren Vorstellungen auszusehen hat.
(Die Kleriker schliessen dabei selbverständlich von sich auf andere???)
Das nimmt ihnen absolut jede Glaubwürdigkeit auf diesem Gebiet.
Nach dem Schaden, den sie dabei schon angerichtet haben, wäre, nach den Massstäben der katholischen Hierarchie, ein Bussschweigen angemessen. Für die nächsten fünfhundert Jahre.
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#17   Defensor Fidei   23:46:45 | Samstag, 20. Januar 2007
@ methusalix
Alle, die an Jesus Christus glauben, waren für Paulus „Heilige“ (1 Kor 1,2; Röm 1,7 und öfter). Also auch der Papst.
Nun zur Anrede „Vater“: Auch hier kann uns Paulus weiterhelfen. Er sah kein Problem darin, sich als geistlichen „Vater“ der Christengemeinde in Korinth zu bezeichnen: „…In Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.“ (1 Kor 4,15; vgl. auch 1 Thess 2,11) Niemand wird Paulus deswegen ernsthaft einen Verstoß gegen das Jesus-Wort in Matthäus 23,9 vorwerfen.
Gleiches gilt für Stephanus vor dem Hohen Rat (Apg 7,2; auch Paulus verwendet diese Anrede in Apg 22,1). Aus dem Verhalten der Freunde Jesu dürfen wir schließen, daß Matthäus 23, 9 nicht wortwörtlich zu befolgen ist. Würde man Matthäus 23,9 wirklich ganz wörtlich verstehen, dürfte nicht einmal ein Kind zu seinem leiblichen Vater „Vater“ sagen. Jesus geht es gewiß nicht darum, bestimmte Anreden oder Titel zu verbieten, sondern er hat uns mit seinem Wort wohl Wichtigeres und Tieferes zu sagen: Gott ist euch näher als irgendjemand sonst. Er ist eure erste und letzte Autorität!
Die Würde eines christlichen Amtsträgers leitet sich deshalb schließlich ja auch besonders aus der Weihe ab. Sie ist somit auf Christus bezogen!
Von Liebe kann der Papst keine Ahnung haben…nicht vollumfänglich
Das müßte dann ja auch für Christus gelten.
Wie dürfen wir 1 Kor.7, 6ff. verstehen? Ein Redaktionsversehen?
Die Liebe kann auch ohne Eros vollkommen sein.Sie dürfen nicht immer nur von sich auf andere schließen.
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#16   Hoffnung   22:18:10 | Samstag, 20. Januar 2007
Eucharistie nur Brot!?
1 Kor 6,18-20 Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes.
Also wenn ich unwürdig, im Stand der Sünde die Kommunion empfange begehe ich keine Sünde in meinem Leib. Warum? Weil die Eucharistie nu aus Brot besteht?
„ Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? „
Da der Heilige Geist bereits in uns wohnt ist der Herr bereits „in uns“. Ist der Herr aber schon da, dann brauchen wir Ihn nicht nochmals in uns aufzunehmen. Wir müssen uns wohl an die Gegenwart immerwieder erinnern.
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#15   methusalix †   20:43:40 | Samstag, 20. Januar 2007
@r.ruhrgebietler @Defensor Fidei
r.ruhrgebietler: @methusalix –… bevor er sich zu Jesus Christus bekannte.
Dazu habe ich in Deutschland diesen schönen Spruch gehört: Die grössten Kritiker der Elche, waren früher selber welche!
Nach der Lektüre seiner „Confessiones“ kann ich nur feststellen, dass dies auf den heiligen Gustl durchaus zutrifft.
Also mal eine Biographie über den hlg. Augustinus lesen und hier nicht soviele Dummheiten verbreiten!
Also ich habe eine Biografie (welche weiss ich nicht mehr, war von meinem Katecheten in den 60ern) und die Bibliografie von Geerlings gelesen. Also als Literat war er unschlagbar, für die damalige Zeit, aber als Kirchenlehrer?
Wirklich tief beeindruckt war ich von seinem „De Civitate Dei“!
Defensor Fidei: @ methusalix
…nicht ganz verstanden zu haben.
Nun ja, vielleicht ist die echte Liebe und das, was sich „gute“ Katholiken so darunter vorstellen verschieden.
Jedenfalls ist der Papst (der sich nach Jesu eigenem Wort nicht so nennen lassen darf) nicht unbedingt eine erste Adresse, wenn es um Liebe geht.
Dies hat mir auch die Lektüre seiner Enzyklika bestätigt. Es ist zwar eine sehr anspruchsvolle Arbeit mit grossem intellektuellem Anspruch, aber es leuchtet zwischen den Zeilen immer wieder auf: Von Liebe hat der Mann keine Ahnung! Kann er ja auch nicht. Er darf sie ja nie erlebt haben. Zumindest nicht so vollumfänglich, wie ein liebevoller Ehemann oder eine liebende Mutter. Um ein Lieblingswort der Kleriker zu benutzen, sehr verkürzt gesehen, das ganze.
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#14   adoro te devote   11:51:03 | Samstag, 20. Januar 2007
Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Katholiken sind zur Keuschheit berufen, dies heißt nicht unbedingt Enthaltsamkeit, hier kommt es eben auf den Stand an.
Ein „vorkonziliarer“ Papst O:) meinte hierzu:
„Der Schöpfer selbst … hat es so eingerichtet, daß die Gatten bei dieser [Zeugungs]funktion Lust und Befriedigung des Leibes und des Geistes erleben. Somit begehen die Gatten nichts Böses, wenn sie diese Lust anstreben und sie genießen. Sie nehmen das an, was der Schöpfer ihnen zugedacht hat. Doch sollen die Gatten sich innerhalb der Grenzen einer angebrachten Mäßigung zu halten wissen“
(Pius XII., Ansprache vom 29. Oktober 1951).
Auch hätte man natürlich folgendes Zitat der Schrift ebenso noch erwähnen können:
„„Als Tobias und Sara in der Kammer allein waren, erhob sich Tobias vom Lager und sagte: Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat. Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter … Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du sagtest: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein ist; wir wollen für ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm paßt.
Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir, und laß mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen! Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen. Und beide schliefen die Nacht über miteinander“ (Tob 8,4-9)“
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#13   Defensor Fidei   11:42:21 | Samstag, 20. Januar 2007
@ methusalix
Ihnen hat die katholische Kirche ihre völlige Verklemmtheit auf dem Gebiet der Liebe zu verdanken.
Sie scheinen mir da etwas noch nicht ganz verstanden zu haben. Liebe ist nicht gleich Liebe. Weil aber nicht nur Sie auf diesem Feld Probleme haben, hat uns der Hl. Vater vor einiger Zeit eine Enzyklika geschenkt:„Deus caritas est“!
Da können Sie sich mal über den katholischen Begriff der Liebe informieren, statt ständig Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten.
Der Papst schreibt so richtig: „Das Wort ,,Liebe’’ ist heute zu einem der meist gebrauchten und auch mißbrauchten Wörter geworden, mit dem wir völlig verschiedene Bedeutungen verbinden.“
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#12   r.ruhrgebietler   11:07:51 | Samstag, 20. Januar 2007
@methusalix – und das wo gerade Augustinus ein echter Lebemann war
… bevor er sich zu Jesus Christus bekannte. Nein, hier stimmt doch etwas nicht – sexualfeindlichkeit?? Wohl eher nicht, oder??? Also mal eine Biographie über den hlg. Augustinus lesen und hier nicht soviele Dummheiten verbreiten!
Danke!
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#11   methusalix †   09:38:11 | Samstag, 20. Januar 2007
@ Abu
Abu: Au Backe, Methusalix!
Paulus und Augustinus und in ihrem Gefolge die katholische Kirche haben auf breiter Linie diesen Krampf niemals mitgemacht.
Das stimmt leider nur teilweise. Die beiden waren eben doch die Begründer katholischer Sexualfeindlichkeit. Manche Katholiken behaupten zwar, die hätten das so gar nicht gewollt, aber das halte ich für eine billige Ausrede, genauso wie diesen Satz von Ihnen.
Natürlich waren auch Heilige Kinder ihrer Zeit.
Allerdings halte ich diesen Teil Ihres Beitrages:
Und so wie man in den 50er Jahren noch den ein oder anderen Pfarrer ängstlich besorgt im Beichtstuhl nach verfehltem Sexualverhalten fragen hören konnte, so gab es in den 70ern nicht wenige, die erklärten, ihr Zölibat verpflichte sie zur Ehelosigkeit und zu sonst gar nichts. Mittlerweile kommen wir wieder in eine gesunde Mitte. Die haben die Nachfahren der Pilgrim Fathers, Puritaner beinharter Sorte, nie erreicht, weil sie als Protestanten auf die schiefe Bahn geraten sind.
Raufen, Kitzeln und Doktorspiele sind normal. Was darüber hinausgeht, sind Ausrutscher. Wenn man die überbewertet, geht’s schief <-->
für so ziemlich das vernünftigste, was auf kreuz.net jemals zu diesem Thema geschrieben wurde und stimme voll zu! (bis auf den Halbsatz mit den Protestanten, aber das ist ein anderes Kapitel)
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#10   Abu   07:11:47 | Samstag, 20. Januar 2007
Au Backe, Methusalix!
Zu dem Artikel: Sicher herrschen in den USA gesellschaftlich teilweise äußerst rigide Sexualvorstellungen. Daß sich die auch instituitionell, das heißt bis in staatliche Maßnahmen niederschlagen, kann ich mir schon vorstellen. Ob das nun so abläuft, wie der Autor behauptet, kann ich nicht überprüfen, auch die Relationen nicht.
Aber eines kann ich sagen: Was der Autor durchblicken läßt, ist die Behauptung, Kinder, wenn man sie denn nur ließe, würden es sexuell lustig treiben –- und so solle es auch sein. Denn unterdrücke man das = Gewalt, so würden die Unterdrückten später zu Gewalttätern. Ergo sei es doch wahrhaft besser, sich am fröhlichen Sexspiel der Kinder zu beteiligen, denn das wollten die ja … (?)
Paulus und Augustinus und in ihrem Gefolge die katholische Kirche haben auf breiter Linie diesen Krampf niemals mitgemacht. Natürlich waren auch Heilige Kinder ihrer Zeit. Und so wie man in den 50er Jahren noch den ein oder anderen Pfarrer ängstlich besorgt im Beichtstuhl nach verfehltem Sexualverhalten fragen hören konnte, so gab es in den 70ern nicht wenige, die erklärten, ihr Zölibat verpflichte sie zur Ehelosigkeit und zu sonst gar nichts. Mittlerweile kommen wir wieder in eine gesunde Mitte. Die haben die Nachfahren der Pilgrim Fathers, Puritaner beinharter Sorte, nie erreicht, weil sie als Protestanten auf die schiefe Bahn geraten sind.
Raufen, Kitzeln und Doktorspiele sind normal. Was darüber hinausgeht, sind Ausrutscher. Wenn man die überbewertet, geht’s schief <-->
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#9   methusalix †   02:12:00 | Samstag, 20. Januar 2007
Grandios Benedikt! Eine diagnose eines Unwissenden, quer durch Raum und Zeit!
Benedikt: @ Yerodin
– wegen eines mir namentlich nicht bekannten Syndroms, bei denen man sich an (vermeintlichen) sexuellen Handlungen von Kindern „erfreut“. Auch Kinsey schien offenbar daran zu leiden.
Eine entsprechende Analyse wäre: Der Apostel Paulus und der nachmalige „Heilige“ Augustinus, waren schwerste Sexualneurotiker von Kindesbeinen an. Ihnen hat die katholische Kirche ihre völlige Verklemmtheit auf dem Gebiet der Liebe zu verdanken.
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#8   Rodolfo Panetta   01:09:14 | Samstag, 20. Januar 2007
Danke für die Zusammenstellung!
Und einen herzlichen Gruß aus Horb, lieber Michael!
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#7   Benedikt   23:57:43 | Freitag, 19. Januar 2007
@ Yerodin
Ich halte Prüderie eher für ein gesellschaftliches Phänomen. Selbst in der Bibel geht es ja bisweilen recht deftig zu, solche Texte würden etliche der im Artikel beschriebenen Personen sicher auch zensieren :-#.
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#6   Yerodin   23:53:47 | Freitag, 19. Januar 2007
@Benedikt
Gut, dass wir auf so einer sachlichen Ebene bleiben können.
War ja auch nie als Generalangriff auf die Christenheit gedacht.
Es sollte halt zur Kenntnis genommen werden, dass ein Teil der Menscheit so tickt.
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#5   Benedikt   23:28:52 | Freitag, 19. Januar 2007
@ Yerodin
Ich halte sowohl die im Artikel beschriebenen Maßnahmen alo auch die Gegenmaßnahmen für Unsinn. Wer glaubt, dass raufen oder kitzeln unter Kindern irgendeinen sexuellen Hintergrund hätte, der sollte sich selbst in Therapie begeben – wegen eines mir namentlich nicht bekannten Syndroms, bei denen man sich an (vermeintlichen) sexuellen Handlungen von Kindern „erfreut“. Auch Kinsey schien offenbar daran zu leiden.
Genauso blödsinnig ist es, solches auf eine skrupulöse Ebene zu heben (angeblicher sexueller Missbrauch). Damit misst man völlig harmlosem Herumtollen eine Bedeutung zu, die es nicht hat.
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#4   Sirilo   23:19:20 | Freitag, 19. Januar 2007
Interessanterweise…
…ist in keiner der hier angeführten Schriftstellen, die von der Beziehung zwischen Mann und Frau handeln, von Liebe die Rede. Ist Liebe in dieser Hinsicht überflüssig, wenn es um „Reinheit“ und „Jungfräulichkeit“ geht?
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#3   Yerodin   22:37:11 | Freitag, 19. Januar 2007
@Benedikt
Sicher: also einige scheinen sich, in abgeschwächter Form, noch heute drann zu halten.
www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art…
Ich halte den Artikel für glaubwürdig, da genug Quellen angegeben sind. Steht natürlich jedem frei es zu wiederlegen. Eine 6 Jahre alte Quelle kann man in dem Zusammenhang als aktuell annehmen.
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#2   Benedikt   19:12:30 | Freitag, 19. Januar 2007
Kerl…
@Nanny Ogg
Wen interessiert’s…diese Vorschriften sind für das Christentum ohne Belang, schon seit Zeiten der Apostel.
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#1   Nanny Ogg   18:57:04 | Freitag, 19. Januar 2007

Deut 22,20-21 Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben.
Na wie nett. Was passiert eigentlich mit dem Kerl, der das Mädel entjungfert hat?
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