Sanfte Weltmacht
Die dunklen Seiten der Kirche
Der Papst reformiert durch Nichtbetonen mancher Verbote und durch Nichtahnden vieler Abweichungen – solange sie nicht plakatiert werden.
© Titelbild der Januarausgabe der Monatszeitung ‘Der 13.’
(kreuz.net) Am 20. Dezember veröffentlichte Bernd Ulrich in der deutschen Wochenzeitung ‘Zeit’ einen Artikel unter dem Titel „Die sanfte Weltmacht“.

Ulrich ist stellvertretender Chefredaktor der ‘Zeit’. Er sieht in der Kirche „Kraft und Herrlichkeit“ sowie eine angebliche „Verlogenheit“.

In seinem Artikel will Ulrich der Kirche mitteilen, wie sie sich in Zukunft verändern muß.

Er bezeichnet „diese katholische Kirche“ einleitend als „merkwürdigen Verein“, „zugleich großartig und kleinlich, erhaben“ und angeblich „rachsüchtig“.

In der globalisierten Welt komme der Kirche eine neue Rolle zu: „Die katholische Kirche ist der Global Player als soft power, die sanfte Weltmacht.“

Dem Hauptakteur der Globalisierung – der Ökonomie – fehle es an repräsentativen Sprechern und an einem ethischen Motiv.

Auch andere Institutionen sind – nach Ulrich – der Kirche unterlegen.

Die Vereinten Nationen seien politisch und in ihrem Durchsetzungsvermögen begrenzt.

Die moralische Reputation der USA sei in den letzten Jahren von der Bush-Administration zuschanden geritten worden.

Den nichtkatholischen Kirchen und Religionen fehle entweder die globale Ausdehnung oder ein Organisationsgrad, die sie zu einem wirkungsvollen globalen Sprecher machen würden.

Der Islam leide an einer – wie sich Ulrich ausdrückt – „verheerenden Selbstvergiftung“, die alle seine Missionserfolge zunichte mache.

Aus den Schwächen dieser möglichen Globalisierungsagenturen speist sich – so Ulrich – die Bedeutung der „einen Stimme aus Rom“.

Der Papst erfahre regelmäßig von den letzten Winkeln der Welt, was die Menschen in diesen Ländern bewege:

„Auf solche Art erfährt die Kirche nicht nur von den Schwachen, sie erfährt sich selbst auch immer wieder als schwach.“

Das mache den Papst vielleicht „fit für die Globalisierung“ – mehr als jene zumindest, die sich auf ihre Machtmittel verlassen und den Faktor Glaubwürdigkeit dabei unterschätzen würden.

Die widersprüchlichen Erfahrungen, die täglich ins Zentrum der Kirche getragen würden, hätten vielleicht auch „die Verwandlung des oft überstrengen Kardinals Ratzinger in den sanften Papst Benedikt“ bewirkt.

Dennoch – so Ulrich – „springt der Funke nicht richtig über“: in Deutschland nicht und andernorts im Westen auch nicht.

Ulrich findet dafür zwei Gruppen von Gründen.

Die eine Gruppe entstammt den unausweichlichen Zwängen einer global agierenden, zentralen Glaubensinstitution.

Die andere berühre die – wie sich Ulrich ausdrückt – „dunklen Kapitel des Katholizismus“, die „häßliche Rückseite“ einer von ihren Möglichkeiten her großartigen Kirche.

Damit ist Ulrich offenbar zum Thema seines Artikels gelangt.

Der Papst müsse in der Kirche auf eine bunt zusammengewürfelte Schar von Gläubigen Rücksicht nehmen: „tiefe Bewunderer der Mutter Gottes und halbagnostische Dreifaltigkeitsdialektiker“.

„Darum reformiert der Papst durch Nichtbetonen mancher Verbote und durch Nichtahnden vieler Abweichungen – solange sie nicht plakatiert werden.“

Das ist nach Ulrich die „Struktur kirchlicher Moralität“, mit der sich die Kirche ihren „schlechten Ruf“ zuzieht.

Die „strengen Normen“ seien das, das öffentlich kommuniziert werde, teilweise formuliert „mit einer gewissen Straflust“, etwa von „Kardinälen in reichen deutschen Diözesen“.

Der Seitenhieb auf Kardinal Joachim Meisner ist unübersehbar.

Milde und Vergebung hingegen würden sich dagegen eher individuell und im Verborgenen vollziehen. Auf diese Weise entstehe der öffentliche Eindruck von Rigorosität, obwohl die Gemeinden meist recht liberal seien: „zuweilen zu sehr“.

Dieser Umgang mit den Normen lasse sich aber nicht wirklich ändern.

Auch der Kampf gegen das, was Johannes Paul II. die Kultur des Todes genannt habe, mache die Kirche „anstößig“:

„Die Kirche ist auf diesem Gebiet nicht Moderator, sondern Anwalt, keine Mitte, sondern Pol.“

Selbst wer der Meinung sei, daß die Kirche hier zu weit gehe, müsse sich fragen: Kann sie anders? Soll sie?

„Wer, wenn nicht sie, bildet dann den moralischen Urmeter, an dem die Gesellschaft messen kann, wie weit sie bei der Relativierung des Lebens schon fortgeschritten ist?“

Doch bei allem Verständnis für die Rolle der Kirche, beginne für sie hier doch auch jener Bereich, „wo ihr Humanismus in Zynismus“ umschlagen könne:

„Betreten wir die dunkle Zone des Katholizismus, betreten wir das Schlafzimmer“ – suggeriert Ulrich. Eine gewisse „Besessenheit von dem Thema Sexualität“ sei bei der Kirche kaum zu verkennen:

„Verständlich ist das insofern, als ja auch die westlichen Gesellschaften davon besessen sind.“

Ulrich glaubt, daß sich die Kirche nicht zu sehr auf etwas „kaprizieren“ sollte, bei dem sie „so unsicher“ sei, weil sich Sexualität den Kategorien von gut und böse angeblich leicht entwinde:

„Die Sexualität ist im Kern weder das eine noch das andere, sondern etwas Drittes.“

Es nehme die Menschen zu Recht gegen die Kirche ein, wenn das Dogma, Geschlechtsverkehr müsse auf Nachwuchs ausgerichtet sein, „ins Inhumane“ umschlage und wenn der Kampf gegen die Empfängnisverhütung angeblich „Leben gefährdende Konsequenzen“ nach sich ziehe.

Ulrich meint das Kondomverbot bei „Aids-Gefahr“. Bei diesem Verbot gehe es nicht um Strenge oder Liberalität im Umgang mit im Kern richtigen Normen: Es gehe um eine „inhumane Norm“.

Ähnlich gelagert ist nach Ulrich die Homosexualität. Sie werde in seiner Bedeutung vom Klerus überschätzt.

Den Bedeutungsverlust der Familie könne man sicher als bedrohlich empfinden.

Dieser habe mit der Legalisierung homosexueller Lebensgemeinschaften wenig bis gar nichts zu tun – glaubt Ulrich.

Der Fehler entspringe erneut nicht aus der überstrengen Anwendung einer richtigen Norm, sondern aus einem „im Kern falschen“ Verbot gelebter Homosexualität.

Wie man Menschen für etwas verurteilen könne, zu dem sie sich nicht entschlossen hätten, sondern das sie „bei sich entdeckt“ hätten, das niemandem schade und das nur durch lebenslange Keuschheit zu umgehen sei – das bleibe ein angeblich „dunkles Geheimnis der katholischen Kirche“.

Bei diesen „dunklen Seiten“ gehe es um mehr als nur Nebenaspekte.

Die Kirche sei versucht, sich „archaischer Vorurteile“ zu bedienen, generell „in der Gefahr“, in ihrem „Feldzug gegen den »totalitären Relativismus«“ selber einen „totalitären Antirelativismus“ herauszubilden.

Sie könne den Anspruch aufgeben, „das Ganze“ zu repräsentieren und sich darauf verengen, nur mehr „Gegengewicht zu einer verfallenden Gesellschaft“ zu werden.

Ulrich endet pathetisch: „Die katholische Kirche läßt hoffen.“

Als Anwalt der Schwachen und Agentur der Globalisierung könne sie einer „unter Streß geratenen“ Menschheit helfen.

Gerade deshalb müsse sie eine „größere Sensibilität“ entwickeln für die Bereiche, in denen ihre Normen „ins Inhumane umschlagen“ würden.

Papst Benedikt XVI. habe dazu schon klug geschwiegen: „Irgendwann sollte er dazu auch klug sprechen.“
      
18 Lesermeinungen
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#18   Bokrug †   23:12:20 | Montag, 27. August 2007
Gemeindefreiheit und Demokratie
„Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null und nichtig.“
Papst Alexander III. (*1105, † 1181)
www.zeit-fragen.ch/…iheit-und-demokratie/
Gemeindefreiheit und Demokratie
Adolf Gassers Grundlinien einer ethischen Geschichtsauffassung (Teil 4)
von Dr. phil. René Roca, Historiker
Der Schweizer Historiker Adolf Gasser (1903-1985) stellt die Gemeindefreiheit ins Zentrum seiner Überlegungen. Nachdem wir in drei Ausgaben von Zeit-Fragen die historische, die ethische und die pädagogische Dimension der Gemeindefreiheit betrachtet haben, werden nun Gassers demokratie theoretische Grundlagen weiter untersucht. Ein erster Abschnitt befasste sich in der Ausgabe Nr. 47 mit der europäischen Aufklärung. Nun soll die christliche Soziallehre dargestellt werden.
Gustav Ruhland
http//www.vergessene-buecher.de
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#17   thaumaturgos   08:42:10 | Freitag, 26. Januar 2007
so eine bemerkung macht glücklich …
„Wenn Gott so eine SeiteSeite überhaupt zulässt, dann muss er über ein gestrichen Mass an Humor verfügen. Wenn, ausser homerischem Gelächter, überhaupt etwas von Gott zu dieser Seite kommt, ist es wohl eine FÜNF in Grammatik und Stil“
und ich hoffe, dass immer mehr leeute den hohen satire gehalt dieser site zu schätzen lernen … ich jedenfalls kann kaun neue post aus der ecke der schimatici und sedisvacantisti erwarten, man sie dsie vor angst vor der welt und ihren bösen treiben förmlich schwitzen … was für ein vergnügen :-)
und GOtt schert das ganz überhaupt nicht …
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#16   Benedikt   00:33:08 | Freitag, 26. Januar 2007
@ obelix
Wunderbar, Benedikt! Ich bin auch für ein Bussschweigen aller Kleriker für die nächsten fünfhundert Jahre zum Thema Liebe, Ehe und Sexualität!
Sie sind längst das Spiegelbild dessen, was Sie an den Klerikern kritisieren.
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#15   obelix †   19:19:50 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Vollkommen richtig, no comment!
Leider wurde mit der Beichte in früheren Jahren (ich habe es in meiner Jugend voriges Jahrhundert noch am eigenen Leib erfahren müssen) derartig viel Schindluder, ja Missbrauch getrieben, dass sich die Menschen praktisch vollkommen von der Ohrenbeichte abgewandt haben.
Dabei ist sie, meiner Ansicht nach, eine wunderbare Gelegenheit für einen Neuanfang.
Man kann sich, von der Last der bereuten und vergebenen Sünden befreit, wieder aufrichten und neu beginnen. Wer hat schon diese Chance.
Ein guter Beichtiger, erspart den Menschen die Couch des Psychiaters; ein schlechter Beichtvater bringt sie ohne Umwege direkt dort hin.
Ich hoffe sehr, dass mit mein persönlicher Lebensführer, ein Dominikanerpater, noch lange erhalten bleibt.
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#14   No Comment   18:42:18 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Obelix
Es gibt kein Beichtenmüssen, sondern nur Beichtendürfen.
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#13   obelix †   18:27:56 | Donnerstag, 25. Januar 2007
12345
Donnerstag, 25. Januar 2007 17:56
stat crux: @Benedikt
Denn EIGENTLICH weiß jede/r, was ungeordnetes Triebleben für Kummer bedeutet. Überall.
Also das finde ich gut. Vor allem alte Männer, die ein Kondom nie angewendet haben DÜRFEN, wissen genau Bescheid über das, was sie als „ungeordnetes Triebleben“ bezeichnen.
Der Bock als Gärtner im Generalife. Kein Wunder, dass der, der sich an die katholische Wunschmoral zu halten versucht, scheitern MUSS, so überzogen sind diese Vorstellungen. Aber ich glaube, das Scheitern ist gewollt. Sonst hätten ja die Pfaffen keine Macht mehr im Beichtstuhl. Ach so, ich vergass; da haben sie ja auch so überzogen, dass kaum noch wer hingeht. Na ich werde mich davon nicht abhalten lassen, weiterhin meinen persönlichen Lebensberater dort aufzusuchen.
Benedikt: Besessen
So besessen wie einige Journalisten und kirchliche Randgruppen vom Thema „Kirche und Sexualität“ sind, kann die Kirche niemals werden.
Wunderbar, Benedikt! Ich bin auch für ein Bussschweigen aller Kleriker für die nächsten fünfhundert Jahre zum Thema Liebe, Ehe und Sexualität!
wolfgang e…
Vor dem Ewigen Richter fürchte ich daher für die Redaktion ein böses erwachen, …
Das glaube ich eher weniger, wolfgang e.! Wenn Gott so eine SeiteSeite überhaupt zulässt, dann muss er über ein gestrichen Mass an Humor verfügen. Wenn, ausser homerischem Gelächter, überhaupt etwas von Gott zu dieser Seite kommt, ist es wohl eine FÜNF in Grammatik und Stil.
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#12   stat crux   17:56:38 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Benedikt
Sehr richtig. In der Besessenheit des Journalismus hinsichtlich „Kirche + Kondom“ etc. spiegelt sich wohl ein Rest von dem, was man früher „Gewissen“ nannte. Denn EIGENTLICH weiß jede/r, was ungeordnetes Triebleben für Kummer bedeutet. Überall.
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#11   Benedikt   16:45:34 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Besessen
„Betreten wir die dunkle Zone des Katholizismus, betreten wir das Schlafzimmer“ – suggeriert Ulrich. Eine gewisse „Besessenheit von dem Thema Sexualität“ sei bei der Kirche kaum zu verkennen:
So besessen wie einige Journalisten und kirchliche Randgruppen vom Thema „Kirche und Sexualität“ sind, kann die Kirche niemals werden. :-(
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#10   wolfgang e.   11:21:43 | Donnerstag, 25. Januar 2007
oh-oh, Arwen hat ihr „ceterum censeo“ schon wieder geändert!
Der alte Cato wurde ja gerade deswegen berühmt, weil er immer den selben Satz an seine Reden anhängte, egal ob passend oder unpassend.
Natürlich sind die kreuz.net-Tratsch-und-Klatsch-Geschichten interessanter zu lesen als die bloßen Berichte auf kath.net.
Das Problem von kreuz.net ist einfach, dass es sich hier um ein relativ stümperhaftes Liebhaberprojekt handelt von einigen Menschen, die zwar von ernsthafter Sorge um die Kirche getrieben werden, jedoch weder den notwendigen finanziellen, zeitlichen, personellen und professionellen Hintergrund haben, um dieses Projekt zu dem zu machen, was es sein sollte.
So sind sie angewiesen auf alle möglichen Zuträger, die irgendwelche G’schichtln einsenden, und die ohne große Überprüfung (da ja auch die Möglichkeit dazu fehlt) veröffentlicht werden.
Auch die große Freiheit, die die Lesermeinungsschreiber hier haben, ist ja wohl kaum die Frucht einer liberalen Einstellung der Redaktion, sondern eher die Folge des redaktionellen Zeitmangels, der es verunmöglicht, in diese Fülle von Lesermeinungen noch irgendwie moderierend einzugreifen.
Das Ergebnis des Projektes „kreuz.net“ ist daher sehr widersprüchlich. Hier findet sich neben durchaus interessanter, nützlicher und zutreffender Information sehr viel Tratsch, Klatsch, Ohrenbläserei, Unterstellungen, Lieblosigkeiten, Verleumdungen.
Vor dem Ewigen Richter fürchte ich daher für die Redaktion ein böses erwachen, besonders dann, wenn dieser Richter ebenso streng urteilt wie kreuz.net.
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#9   Dr. Otterbeck   10:52:46 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Konrad
Vielleicht sind kreuz.net inzwischen Informanten verlorengegangen?
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#8   Arwen   10:22:09 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Dorothea
auf kath.net:
* Ein Bericht übernommen von idea
* Noch ein Bericht übernommen von idea
* Ein husch-husch geschriebener (und abgeschriebener) Bericht von der Generalaudienz
* Ein Bericht über eine Opus-Dei Schule (der Anfang Dezember auf kreuz.net war)
* Eine ewig lange Botschaft aus dem Vatikan (bei kath.net heißt „dokumentieren“ = wir sind zu faul zum auszugsweise aufarbeiten)
*…
Schreiben die auch gelegentlich eigene Berichte oder erschöpft sich das mit bischöflichen Pressemeldungen, Zenit, idea und Radio Vatikan?
Im übrigen frage ich mich, wer diesen Verein seit der unsachlichen Berichterstattung über den SJM-Rauswurf aus Fulda noch als ernstzunehmendes Nachrichtenorgan betrachten kann.
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#7   methusalix †   09:35:50 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Willkommen im Club, landorganist!
Der Artikel beschreibt eigentlich genau, warum ich mich, trotz vieler Unzulänglichkeiten in dieser Kirche, und ich meine die wahre Kirche und nicht eine Splittergruppe, oder einen schismatischen Verein, zu Hause fühle.
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#6   landorganist   08:03:23 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Ein wirklich
interessanter Artikel, der Lust auf das Original macht (bei Hetznet weiß man ja nie, was ankommt). Ich glaube so was nennt man in Fachkreisen, also nicht hier, Journalismus. Der Artikel beschreibt eigentlich genau, warum ich mich, trotz vieler Unzulänglichkeiten in dieser Kirche, und ich meine die wahre Kirche und nicht eine Splittergruppe, oder einen schismatischen Verein, zu Hause fühle.
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#5   methusalix †   00:25:12 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Danke Dorothea!
Das war eine hochinteressante Lektüre. Beinahe noch interessanter als der Artikel selbst sind die Kommentare der Leser. Da wird einem sonnenklar vor Augen geführt, auf welch unterschiedlichem Niveau wir uns hier und dort befinden.
Allerdings war ein Kommentar (der von Wolfgang Krebs vom 24.12.2006 um 14:10) so exculpierend für die Kirche, dass man meinen könnte Athanasius und Konsorten hätten plötzlich einen vollkommen neuen Schreibstil gefunden.
Herr Krebs hat es fast geschafft, die Kirchenbeamten als die grössten Feministen der Geschichte hin zu stellen. Aber nur fast.
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#4   methusalix †   22:04:36 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Das war ja eine ganz wunderbare Besprechung des Zeit-Artikels!
Dieser Beitrag hat mich richtig neugierig gemacht auf den Original Artikel in der „Zeit“.
Da hat jemand die Zeichen der Zeit richtig erkannt und beschrieben. Sehr gut!
PS: Kennt jemand einen Link zum Originalartikel?
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#3   Konrad   17:31:25 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Man sieht an diesem Artikel über einen alten Artikel
aus der „Zeit“ und dem Artikel über die „sechs wichtigsten Deutschen“, die das schon vor der Wahl Benedikts XVI. waren, dass kreuz.net die Themen ausgehen. Das mit den Homos ist ja auch schon totlangweilig, die „alte Messe“ bleibt was sie war. Eigentlich lohnt kreuz.net nicht mehr – wer bezahlt es eigentlich?
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#2   Elendester Sünder   16:59:10 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Die Kirche – eine inhumane Einrichtung
Ulrich meint das Kondomverbot bei „Aids-Gefahr“. Bei diesem Verbot gehe es nicht um Strenge oder Liberalität im Umgang mit im Kern richtigen Normen: Es gehe um eine „inhumane Norm“.
Die Kirche muß sich klar von der Welt und ihren falschen Wissenschaften, von der falschen Aufklärung und vom Götzen der Humanität distanzieren. Das zu erklären, dazu fehlt den meisten Klerikern und auch den Laien leider der Mut. Denn damit würden sie sich ja der Welt zum Feind machen. Dann gäbe es ja eine Christenverfolgung wie in den ersten Zeiten des Christentums.
Hier wäre es also an dem jetzigen Papst, seine Heiligmäßigkeit unter Beweis zu stellen, auch wenn es ihn sein Leben kosten könnte.
Dem Sedisvakantismus wäre das Fundament entzogen.
Der Haß der Welt und der Hölle würde die Kirche blitzschnell reinigen.
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#1   Sirilo   16:47:42 | Mittwoch, 24. Januar 2007
So schnell – toll!
Kreuz.net referiert am 24. Januar einen Zeitungsartikel, der am 20. Dezember erschienen – toll, wie schnell und aktuell!
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