Kuriensanierung
Die letzten Personalgerüchte im Vatikan
Die Aufräumarbeiten von Papst Benedikt XVI. gehen weiter. Der nächste Sanierungsfall ist die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen.
(kreuz.net, Vatikan) Im Vatikan stehen wieder Personalmutationen an.

Das berichtete die radikal liberale Nachrichtenagentur ‘Nuova Agenzia Radicale’ am Freitag. Kirchlich ist die Agentur häufig sehr gut informiert.

Nach Angaben der ‘Nuova Agenzia Radicale’ steht die Bekanntgabe des Rücktritts des gegenwärtigen Sekretärs der Heiligsprechungskongregation, Erzbischof Edward Nowak (66), bevor.

Erzbischof Edward Nowak
Erzbischof Edward Nowak
Mons. Nowak soll anschließend zum Apostolischen Visitator von Polen ernannt werden.

Längerfristig ist für ihn das Amt des Pastoraldelegaten für die polnischen Gemeinschaften in der Welt vorgesehen. Der gegenwärtige Amtsinhaber ist Erzbischof Szczepan Wesoly (80).

Mons. Nowak scheint sich darum bemüht zu haben, Präsident der Stiftung Johannes Paul II. in Rom zu werden. Der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, soll das verhindert haben.

Als Nachfolger von Mons. Nowak prognostiziert die ‘Nuova Agenzia Radicale’ einen 72jährigen Italiener, der lange Jahre in der Heiligsprechungskongregation gearbeitet hat. Den Namen des Prälaten nennt die Agentur nicht.

Mit Mons. Nowak verläßt ein weiteres Mitglied der polnischen Fraktion den Vatikan.

Obwohl ihn – wie die ‘Nuova Agenzia Radicale’ schreibt – „schwere Bedenken im Hinblick auf das moralische Verhalten“ belasten, wurde er gelegentlich sogar als neuer Präfekt der Heiligsprechungskongregation ins Spiel gebracht.

Der gegenwärtige Verantwortliche des Dikasteriums – der portugiesische Kurienkardinal José Saraiva Martins – hat am 6. Januar das 75. Lebensjahr erreicht und steht somit vor dem Rücktritt.

Als Nachfolger wurde Erzbischof Angelo Amato gehandelt, der Sekretär der Glaubenskongregation ist. Doch bei ihm sollen in jüngster Zeit schwere gesundheitliche Probleme entdeckt worden sein.

Es ist in Rom kein Geheimnis, daß der Papst die Schwemme von Selig- und Heiligsprechungen eindämmen und deshalb die Kriterien verschärfen will.

Zu diesem Zweck sollen auch einige Mitarbeiter der Kongregation ausgewechselt werden, die zu Recht oder zu Unrecht beschuldigt werden, Spenden angenommen und entsprechend für ein schnelleres Fortschreiten bestimmter Selig- oder Heiligsprechungen gesorgt zu haben.

Mit der Wahl von Papst Benedikt XVI. seien – so die Agentur – die Möglichkeiten für solche „kreative Initiativen“ geringer geworden.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Artois †   18:39:19 | Montag, 22. Januar 2007
@Gotthard
wie üblich Speichellecker der kriminellen Eliten in Kirche und Welt
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#20   Gotthard   18:36:23 | Montag, 22. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
dann schlage ich das Kreuzzeichen über B16. Dann hat er sein letztes Quentchen Charakter in der Gardarobe der Papstwahl abgegeben.
dasd wird Benedikt XVI. locker wegstecken!
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#19   stat crux   18:17:17 | Montag, 22. Januar 2007
@G.M.M. Völlig richtig!
Da mit 1,1 Mrd. Katholiken auf der Welt wahrscheinlich die Zahl der lebenden zur Papstkirche gehörenden Gläubigen größer sein dürfte als die Gesamtzahl aller über mehrere Jahrhunderte hinweg, ist der schlichte Zuwachs an Kanonisationsverfahren m.E. sogar notwendiges „Zeichen der Zeit“; nur übereilen (!) sollte Rom die Verfahren nicht.
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#18   Artois †   18:13:39 | Montag, 22. Januar 2007
@„Gotthard“
Wie üblich, – Speichellecker der kriminellen Eliten in Kirche und Welt …
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#17   wickerl   10:01:45 | Montag, 22. Januar 2007
xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Die Insiderinformationen die Kreuznet in den letzten Monaten verbreitet waren meisten schön aber leider fast nie zutreffend, und so ist es vermutlich auch diesmal, ich glaube nach allem was wir von Papst Benedikt (nicht) erlebten eigentlich nicht, dass ihn die Inflation der Heiligsprechungen stört. Ich schätze ihn gefühlsmäßig so ein, dass er auch noch rasch den ein oder anderen Konzilsheiligen kreieren möchte bevor der Mythos des am meisten überschätzten Konziles zusammenbricht.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   09:42:12 | Montag, 22. Januar 2007
Höchst interessant!
Bestätigt meine Bedenken gegen die Selig- und Heiligsprechungen unter JoPaII. seit Änderung des Verfahrens im Jahre 1983 (kein advokatus diaboli = defensor fidei mehr). Wenn JoPaII. selig gesprochen wird, dann schlage ich das Kreuzzeichen über B16. Dann hat er sein letztes Quentchen Charakter in der Gardarobe der Papstwahl abgegeben.
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#15   mastermind †   07:24:00 | Montag, 22. Januar 2007
Iterum censeo
Die Leichensynode muss wiederholt werden !!!!
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#14   golfi   23:46:44 | Sonntag, 21. Januar 2007
gunther maria michel
bedenken Sie was sie da von sich gegeben haben kann Ihnen in Kürze leid tun.
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#13   gunther maria michel   23:28:42 | Sonntag, 21. Januar 2007
+++++
Wie hier über die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und über eine angebliche „Schwemme von Selig- und Heiligsprechungen“ gesprochen wird, verrät einen erschreckenden Mangel an elementarem menschlichem Respekt, ganz zu schweigen von Loyalität zur Kirche. Eine solche Auffassung von Tradition ist das reinste Sektierertum und kann mir gestohlen bleiben.
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#12   golfi   22:28:36 | Sonntag, 21. Januar 2007
Seefeldt,
ist unser streben nicht grundsätzlich getragen nach Heiligkeit? Der eine eher der andere später, so ist es doch
vermessen über andere zu urteilen, zumal sie noch das Petrieamt vertraten.
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#11   Gotthard   22:26:40 | Sonntag, 21. Januar 2007
@seefeldt
Wenn Polen sich in der Heiligsprechung betätigen, erklärt das so manches
lasst mehr Germanen an diese Aufgabe ran!!!! … Dein „polnische Wirtschaft“-Betreff sagt alles über Dich. Aber Deine Mutter lässt Du illegal von einer polnischen Frau pflegen, oder?
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#10   Seefeldt   22:17:55 | Sonntag, 21. Januar 2007
polnische …-Wirtschaft
Wenn Polen sich in der Heiligsprechung betätigen, erklärt das so manches – gerade in Hinsicht auf Jopa2.
Immerhin gibt die Meldung doch Anlaß zur Hoffnung, daß Jopa2 nicht heiliggesprochen wird.
Jopa2 als „Heiliger“ – das wäre ein Riesenbock als Gärtner.
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#9   golfi   21:35:10 | Sonntag, 21. Januar 2007
Aragorn
es ist unfair, dumm und vermessen ,wenn man den jetzigen
Papst abwertet. Bitte beachten Sie welches Umfeld und Erbe, er hat.“ Betet für mich, denn ich bin umgeben von Wölfen“, waren seine ersten Worte nach der Papstwahl.
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#8   28.IX-28.X   21:05:56 | Sonntag, 21. Januar 2007
Organist…
, wie beliebt; dann brauchen Sie „Hetznet“ nicht zu lesen. Wäre Gut so, Ihre dummen Hasstriaden nicht zu sehen :-S
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#7   landorganist   18:22:29 | Sonntag, 21. Januar 2007
Typischer
Hetznet-Journalismus: Hätte, könnte, sollte, man hat gehört, es wurde verlautbart…immer die gleichen Blähungen.
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#6   Rottenburg   18:17:08 | Sonntag, 21. Januar 2007
Bedenken?
„schwere Bedenken im Hinblick auf das moralische Verhalten“
Und was darf sich der Christgläubige darunter vorstellen?
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#5   Aragorn   17:17:53 | Sonntag, 21. Januar 2007
vergebliche Amtszeit – im Westen nichts Neues
Ich fürchte, diese Papst ist auf dem besten Wege, seine Amtszeit ergebnislos verstreichen zu lassen. Bis auf ein bisschen Postenschieberei geht alles so weiter wie bisher. Auch im Bereich der Liturgie kann man nur noch resignierend feststellen: Im Westen nichts Neues :'(
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#4   r.ruhrgebietler   16:36:46 | Sonntag, 21. Januar 2007
alles nur Pfründesicherung
statt Seelenheil nur Postengeil!
Bravo V-II, das wahre Gesicht zu Tage!
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#3   Artois †   14:27:31 | Sonntag, 21. Januar 2007
Die Aussage …
… daß unter Papst Benedikt xy irgendwelche „Aufräumarbeiten“ stattfänden, kann ich nur als nackten Zynismus qualifizieren!
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#2   Gunsenum   14:19:43 | Sonntag, 21. Januar 2007
@möchte
Uuuuhhh…Obacht geben,passen sie auf, sonst werden sie hier am Ende noch gelöscht!
Sie können doch nicht so offensiv gegen Mitglieder der Piusbruderschaft opponieren!
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#1   möchtegern-kathole   13:01:15 | Sonntag, 21. Januar 2007
Komm Heiliger Geist …
… ud berufe Heilige Männer in Deinen Dienst.
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