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Benedikt XVI. schreibt einen Brief + Clerus Cup + Katholischer König? + Abscheuliches Verbrechen + Unhistorisch historisch?
Benedikt XVI. schreibt einen Brief

Vatikan. Papst Benedikt XVI. will einen Brief an die chinesischen Katholiken schicken. Das gab der Vatikan gestern am Ende des Sondergipfels zur Lage der Kirche in China bekannt. Die Teilnehmer des Sondergipfels unter der Leitung von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hatten sich dafür ausgesprochen, weiterhin „einen respektvollen und konstruktiven Dialog“ mit dem kommunistischen Regime zu führen. Man wolle die Probleme in China in Übereinstimmung „mit den grundlegenden Prinzipien der göttlichen Verfassung der Kirche und der Religionsfreiheit“ lösen.

Clerus Cup

Vatikan. In der dritten Februarwoche startet die erste vatikanische Fußball-Meisterschaft. Das berichtete gestern die römische Tageszeitung ‘La Repubblica’. Im sogenannten ‘Clerus Cup’ spielen 16 Mannschaften – vor allem Seminaristen und junge Priester. Auch die Schweizergarde ist mit dabei. An Sonntagen wird nicht gespielt. Fluche oder Fouls werden strenger behandelt als in weltlichen Ligen. Das Endspiel wird Ende Juni in einem römischen Stadion ausgetragen. Den Pokal wird Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone persönlich überreichen.

Katholischer König?

Irland. Der anglikanische Erzbischof von Irland, Alan Harper, fordert, daß in Großbritannien künftig auch Katholiken König werden dürfen. Ein Gesetz aus dem Jahr 1701 verbietet es Katholiken oder einem Thronfolger mit katholischem Ehepartner den englischen Thron zu besteigen. Eine Aufhebung des Gesetzes würde sich auch auf die anglikanischen Gemeinschaften auswirken. Der englische Monarch ist nämlich gleichzeitig Oberhaupt der anglikanischen Kirche.

Abscheuliches Verbrechen

Portugal. Drei Wochen vor dem Abtreibungs-Referendum in Portugal haben die Bischöfe des Landes einen Hirtenbrief veröffentlicht. Die Hirten zitieren darin das Zweite Vatikanum, das die Kinderabtreibung als „abscheuliches Verbrechen“ bezeichnet. In dem Brief wird vor allem auf die schrecklichen Folgen der Kinderabtreibung aufmerksam gemacht.

Unhistorisch historisch?

„Die Evangelien sind keine historischen Bücher im modernen Sinn einer weitestgehend distanzierten und neutralen Schilderung von Geschehnissen. Sie sind aber in dem Sinn historisch, daß sie uns nachdenkend den substantiellen Inhalt der Ereignisse übermitteln. Das überzeugendste Argument aber zugunsten der fundamentalen historischen Wahrheit der Evangelien besteht darin, daß wir immer wieder in uns selbst erfahren, wie uns ein Wort Christi in der Tiefe unseres Herzens anspricht.“

Der päpstliche Hofprediger Pater Raniero Cantalamessa in einem Kommentar zum heutigen Sonntag
      
22 Lesermeinungen
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#22   No Comment   20:56:34 | Montag, 22. Januar 2007
@H.O.
Zwar zu knapp, das statement von s.c. Aber man lese dazu die Ansprache von Joseph Ratzinger zum 100. Geburtstag des Kardinals Frings (Febr. 1987). Das Konzil hat uns Gott gerettet.
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#21   HeinrichvonOfterdingen   20:33:22 | Montag, 22. Januar 2007
Lieber stat crux,
Eine differenzierte Sicht von Historie „packt“ kreuz.net nicht. Hier steht man auf dem verkürzten Standpunkt, die Offenbarung fließe aus Schrift und Tradition (= Islam). In Wahrheit geht die Offenbarung beiden Quellen ihrer Überlieferung voraus, vgl. Dei Verbum (V 2).
Natürlich sowohl als auch. Aus dem Bach fließt natürlich nur heraus, was hineingeflossen ist. Und der Bach wird immer mächtiger, weil unter der Wirkung des heiligen Geistes zwar keine neuen Lehren hineinfließen, aber doch vieles klarer formuliert wird. Im Übrigen sagt das auch die Aussage, die Offenbarung fließe aus Schrift und Tradition.
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#20   stat crux   20:14:27 | Montag, 22. Januar 2007
Hallo, Herr Guttenberger!
Eine differenzierte Sicht von Historie „packt“ kreuz.net nicht. Hier steht man auf dem verkürzten Standpunkt, die Offenbarung fließe aus Schrift und Tradition (= Islam). In Wahrheit geht die Offenbarung beiden Quellen ihrer Überlieferung voraus, vgl. Dei Verbum (V 2).
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   21:44:56 | Sonntag, 21. Januar 2007
Unhistorisch – historisch
Geschichte als Wissenschaft gibt es tatsächlich erst seit Ranke und Mommsen, also 19. Jahrhundert!
Die alten Autoren wollten keine Geschichte schreiben, sondern etwas darstellen, so z. B. Homer die Heldentaten der Griechen und die Evangelisten unsere Glaubenswarheiten. Hierbei war es durchaus erlaubt, die Tatsachen ein wenig zu verbiegen, um z. B. die Heldentaten der Griechen oder unsere Glaubenswahrheiten zugreffend darstellen zu können. An solcher ungenauer Tatsachenschilderung hat damals niemand Anstoß genommen, sie galt, für uns heutige unvorstellbar, als völlig legitim!
Dieser Punkt ist bei Interpretation alter Texte einschließlich Bibelauslegung zu berücksichtigen.
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#18   golfi   21:40:15 | Sonntag, 21. Januar 2007
Defensor Fidei
Danke, ich denke wir sollten alle Ihren Vorsatz ernst nehmen und danach leben.
Gelobt sei Jesus Christus !
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#17   Defensor Fidei   21:09:10 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ golfi
:-$
Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa o^/
In Zukunft werde ich besser :-#
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#16   golfi   21:03:14 | Sonntag, 21. Januar 2007
Defensor Fidei/ Landorganist
Tratschtanten sind ja gar nichts im Vergleich zu Euch.
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#15   Defensor Fidei   18:53:33 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ landorganist
Wirklich? Gibt es dafür eine sichere Quelle?
Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort. Ich wiederhole. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. ^-^
Und wenn Sie es selber nicht glauben. Dann schauen Sie einfach mal selber vorbei. Das haben vor Ihnen schon ganz andere gemacht. Solche, denen man es noch vieeeel weniger erwarten würde.
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#14   landorganist   18:40:12 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Defensor
Wirklich? Gibt es dafür eine sichere Quelle? Hat Levebrve dazu ein Edikt erlassen? Pius-Priester in kurzen Hosen, das glaube ich nicht.
Ps. Mir fällt immer wieder auf, dass auf den schööööönen Fotos von der Feier der alten Messe, oft so ausgesprochen fotogene „Priester“ zu sehen sind. Wo nimmt Hetz-Net die Models her?
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#13   Defensor Fidei   18:33:57 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ landorganist Ja, Priester spielen Fußball
Oh je…was werden sie tragen? Die Pius-Brüder würden wahrscheinlich im Spitzenkleidchen und mit Collar auflaufen, aber sicher ist ihnen das Spielen generell verboten.
Da irren Sie sich. Den Mitgliedern der FSSPX ist es nicht verboten, Fußball zu spielen. Im Gegenteil. Vor allem die Seminaristen spielen es sogar sehr gerne. In liturgischer Kleidung habe ich jedoch noch nie einen Seminaristen spielen sehen. Meistens tragen sie zum Spiel passende Sportkleidung. :-O
Im Einzelfall auch mal eine Soutane. Das ist aber eher die (sehr seltene) Ausnahme. Zumindest in Deutschland. In Econe mag das anders sein. Das vermag ich nicht zu sagen.
P.S.: Die Seminaristen sollen auch gar nicht so schlecht sein. In den jährlichen Duellen gegen das Dorf, gehen sie jedenfalls oft als Sieger von Platz. Liegt vermutlich an der internationalen Besetzung ;-)
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#12   ultimo   18:23:43 | Sonntag, 21. Januar 2007
landorganist
Sie zeigen sogar in ihren „witzigen Bemerkungen“, dass Sie absolut nichts verstanden haben…
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#11   landorganist   18:20:08 | Sonntag, 21. Januar 2007
Priester spielen Fussball?
Oh je…was werden sie tragen? Die Pius-Brüder würden wahrscheinlich im Spitzenkleidchen und mit Collar auflaufen, aber sicher ist ihnen das Spielen generell verboten. So etwas weltliches, verderbtes, nein, nein, nein.
Aber wenn doch, dann bitte den gewonnen Pokal nur in Richtung Osten erheben!
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#10   Gastus   14:37:06 | Sonntag, 21. Januar 2007
@möchtegern-kathole
Ja, ich stimme Ihnen zu! :-)
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#9   möchtegern-kathole   14:14:59 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Gastus
glauben Sie im Ernst, dass bei 1000-en kirchlicher Scheinen kein einziger für die Abtreibung verwendet wurde? Glauben Sie nicht, dass diese Heile Welt etwas naiv ist? Wenn Sie so eine unwahrscheinliche Annahme treffen, müssen schon sie diese Annahme beweisen – immerhin werden 100.000e Abtreibungen in Deutschland jedes Jahr durchgeführt.
Sie schreiben:
Da es aber keine Statistik gibt, müssen wir davon ausgehen, dass dem nicht so ist.
Aha, weil Sie keine Zahlen haben, müssen wir also von IHRER Meinung ausgehen? Sehr interessant – sind sie etwas von sich eingenommen?
Sie schreiben weiter:
dass die Beratungsscheine nicht verbrecherisch missbraucht würden
Kann man die denn auch nicht-verbrecherisch gebrauchen?
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#8   Sulpicius   14:14:52 | Sonntag, 21. Januar 2007
Ist der päpstliche Hofnarr…
C. immer noch nicht entlassen?
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#7   jolie   14:09:38 | Sonntag, 21. Januar 2007
der papst kann einem leid tun,
dass er sich von hochwürden cantalamessa so einen müll anhören muss. kann er den nicht auch gleich rausschmeißen bei der kurienreform?
einen schönen sonntag
wünscht
euch
jolie
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#6   golfi   14:09:37 | Sonntag, 21. Januar 2007
möchtegern-kathole,
ich kann Ihnen da nur voll und ganz zustimmen. Diese Scheine wurden geschaffen damit eine Fluchttür geöffnet wurde. Bischof Dyba war der einzige der dies nicht gestattete und bekam reichlich Gegenwind. Dieser Bischof
hatte das Spiel durchschaut. Natürlich gibt es auch gutgläubige Träumer, lieber nur nicht auffallen und mit dem Zeitgeist gehen.
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#5   Benedikt   13:22:56 | Sonntag, 21. Januar 2007
König von England
Der Vorschlag ist vermutlich nur schwer umsetzbar. Einfacher ist es aber, diese Regelung für den Premierminister abzuschaffen. Auch dieser muss bekanntlich Anglikaner sein.
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#4   Gastus   12:40:35 | Sonntag, 21. Januar 2007
@möchtegern-kathole – unvorstellbar!
Bei der großen Zahl von Beratungen muss man davon ausgehen, dass ein Teil der Scheine auch für die Abtreibung verwendet wird – die gegenteilige Meinung ist weltfremd.
Glauben Sie wirklich oder waren Sie der festen Überzeugung, dass sich die Bischöfe der deutschsprachigen Nation auch nur teilweise an diesem Verbrechen beteiligt hätten, wenn sie nicht fest davon überzeugt gewesen wären, dass die Beratungsscheine nicht verbrecherisch missbraucht würden.
Wenn den Bischöfen auch nur eine einziger Fall bekannt geworden wäre, – wären die bestimmt ohne dringend liebevolle Ermahnung durch J.P. II früher ausgestiegen.
Stellen Sie sich nur einmal vor, Bischof Kamphaus, der ja geradezu ein Paradebeispiel für liebevollen Widerstand gegen päpstliche Weisungen ist, wäre auch nur ein Fall bekannt geworden, wo sein „Jagdschein“ auf ungeborenes Leben eben für diesen Zweck der Vernichtung von ungeborenem Leben missbraucht worden wäre. – Der würde doch vor Gewissensnöten nicht mehr schlafen können.
Nein, wenn auch nur ein „Jagdschein“, der den Frauen nach eingehender Beratung ausgestellt wurde für diesen Zweck missbraucht wurde, hätten sich die Bischöfe an einem Verbrechen mitschuldig gemacht. Da es aber keine Statistik gibt, müssen wir davon ausgehen, dass dem nicht so ist.
Lieber Möchtegern-Kathole, etwas mehr Vertrauen in die Obrigkeit täte Ihnen ganz gut. ;-)
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#3   möchtegern-kathole   12:21:05 | Sonntag, 21. Januar 2007
@Gastus
Sie schrieben:
davon ausgehen mussten, dass der Schein von den Frauen nicht in verbrecherischer Absicht missbraucht würde
Bei der großen Zahl von Beratungen muss man davon ausgehen, dass ein Teil der Scheine auch für die Abtreibung verwendet wird – die gegenteilige Meinung ist weltfremd.
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#2   Gastus   11:05:10 | Sonntag, 21. Januar 2007
@ – abscheuliches Verbrechen!
Die ehemals scheinberatenden Bischöfe deutschsprachiger Nation muss man da aber ausnehmen, da sie allesamt nur die allerbesten Absichten verfolgt haben und davon ausgehen mussten, dass der Schein von den Frauen nicht in verbrecherischer Absicht missbraucht würde.
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#1   mastermind †   09:30:12 | Sonntag, 21. Januar 2007
Formosus
Ich fordere eine Wiederhohlung der Leichensynode !! Das bringt Klärung!
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