(kreuz.net, Kirchhellen) Mit dem 1. Januar sind die drei Kirchengemeinden von Kirchhellen zusammengelegt.
Kirchhellen ist der nördlichste Stadtbezirk von Bottrop. Die Stadt liegt im Nordwesten des Ruhrgebiets
in Nordrhein-Westfalen.
Kirchlich gehört Kirchhellen zum Bistum Münster.
Die Zusammenlegung der drei
Kirchengemeinden wurde in einer Vesper besiegelt. Dabei schloß Weihbischof Josef Voß (69) die alten
Taufbücher.
Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 2. Januar.
Betroffen sind die drei
Kirchengemeinden St. Johannes Kirchhellen, Heilige Familie Grafenwald und St. Mariä Himmelfahrt Feldhausen.
Die neue Pfarrei wird dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht sein.
Der Weihbischof verlas die Gründungsurkunde
für die neue Pfarrei.
Darin ist festgehalten, was seit Jahren in den Gemeinden vorbereitet wurde: St.
Johannes wurde zur neuen Pfarrkirche ernannt, die anderen beiden erhalten den Status von Filialkirchen.
Hw. Gerhard Kaußen, Hw. Klaus Klein-Schmeink und Hw. Manfred Stücker werden als gleichberechtigte Pfarrer
tätig sein.
Hw. Stücker übernimmt als Moderator die Verantwortung des Teams und leitet auch den Verwaltungsausschuß.
Dieser wird im Amt sein, bis ein neuer Kirchenvorstand gewählt ist.
Dem Seelsorgerteam gehören auch
Schwester Martina Küting als Pastoralreferentin und Diakon Heinz Kranig an.
Nach der Schließung der
alten wurde ein neues gemeinsames Taufbuch sowie ein Beerdigungsbuch eröffnet.
Im Anschluß an die Vesper
luden die Pfarrer zu einem gemütlichen Beisammensein und Ausklang des Abends ins Pfarrheim St. Johannes
ein.
„Ein Aufruf, dem einige folgten“ – kommentiert die ‘Westdeutsche Allgemeine’.
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45 Lesermeinungen
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@ sacerdos helveticus Ich bin gestern lange Zeit davon ausgegangen, dass es nur 2 Priester für die 3
Gemeinden gibt. U.a. deshalb meinte ich, dass die Zusammenlegung die beste Lösung sei. Jedoch jetzt eines
besseren belehrt, kann ich die Zusammenlegung auch nicht nachvollziehen, da es ja offensichtlich keinen
wirklichen Grund gibt. Es gibt schon einige fusionierte Gemeinden in Münsters Innenstadt, wie z.B Aegidi&Ludgeri.
In meinen Augen sinnvoll, da es sich wirklich nicht wegen den fehlenden Gläubigen gelohnt hätte Ägidi
als eigenständige Gemeinde weiterzuführen. In St.Ägidi werden nun tridentinische Messen und Messen
für Aussiedler in deren Muttersprache gefeiert. Ich denke, ein gelungenes Konzept. Jetzt möchte die
Bistumsleitung, dass die Gemeinden St.Ludgeri&Aegidi, Überwasser, St.Martini und St. Lamberti&Servati
zusammengeschlossen werden. Bzw. dass Lamberti Hauptkirche wird und die anderen Kirchen nur noch den Status
einer Filialkirche haben, obwohl es keinerlei nachvollziebare Gründe gibt. Das offizielle Argument lautet,
„um Geld zu sparen“, also dass die Stellen der Pfarrsekretärinnen gestrichen werden. Vor allem für St.Ludgeri&Aegidi
wäre das ein Schlag ins Gesicht, da diese Gemeinde super funktioniert, was vor allem an der „konservativen“
Ausprägung liegt. Hier bei mir in Hildesheim ist gut zur erkennen, wozu eine derartige Zusammenlegung
von Gemeinden „mit Hintergrund“ führt, nämlich zur Verfremdung. Am Wochenende bin ich in Münster und
werde mich über die geplante Fusion informieren.
Kooperation oder Fusion? @Agmen Vielen Dank für die Richtigstellung. Nach Auskunft der Homepage von Grafenwald
(einer der drei fusionierten Pfarreien) tragen alle drei Priester den Titel Pfarrer, Hw. Stücker ist
der Moderator des Teams. Es mag ja durchaus Fälle geben, wo Pfarreien aufgehoben werden müssen (z.B.
Entvölkerung;z.B. in manchen Pfarreien im Ruhrgebiet). Mich stört jedoch, dass im Bistum Münster und
auch in anderen Diözesen solche Fusionen fläckendeckend dekretiert werden. Wo liegt da der Sinn? Im
Sinne einer Zusammenarbeit wäre es ja möglich gewesen, die drei Pfarreien (wohl eine grössere und zwei
mittlere in diesem Fall) gemeinsam durch ein „Seelsorgeteam“ von 2-3 Priestern („moderne Variante“: Pfarrer
„in solidum“ oder „klassische Variante“: Pfarrer und Kaplan) betreuen zu lassen, die Pfarreien aber rechtlich
selbständig zu lassen. Bestimmte „Seelsorgeangebote“, für die die einzelne Pfarrei keine ausreichenden
Kapazitäten hat, könnten auch so überpfarrlich stattfinden (z.B. bestimmte Angebote der Jugendpastoral,
Glaubenskurse). Welche Pläne gibt es in der Stadt Münster? Sie spielten auf eine Grosspfarrei mit Zentrum
St. Lamberti an? Welche Pfarreien würden dort zerschlagen bzw. St. Lamberti zugeschlagen? Andere Pfarreien
wurden ja bereits fusioniert und z.T. auch Kirchen profaniert (St. Bonifatius; jetzt Sitz des Verlages,
der u.a. die Kirchenzeitung herausgibt).
Erklärungsbedarf Agmen schrieb: Es gibt nur noch zwei Priester in der fusionierten Pfarrei. Im krez.net
Artikel heisst es: Hw. Gerhard Kaußen, Hw. Klaus Klein-Schmeink und Hw. Manfred Stücker werden als gleichberechtigte
Pfarrer tätig sein.Hw. Stücker übernimmt als Moderator die Verantwortung des Teams … was stimmt nun?
Drei Priester oder zwei, die als Pfarrrer „in solidum“ die neue Grosspfarrei leiten? Dass in einer der
drei Pfarreien vorher keine Messen mehr stattfanden, ist doch kaum zu glauben. Immerhin gibt es in Kirchhellen
noch ein Kloster CSSR. Falls es einmal einen Engpass gegeben hätte, hätte man sicher dort einen Zelebranten
gefunden.
@ Ludovico Bitte werfen Sie mir nicht Unsachlichkeit vor, wenn Sie selbst überhaupt gar keine Ahnung
haben! Sie schrieben: Bei jeder Zusammenlegung von Pfarreien gibt es mehr Priester als vorher, aber die
Zahl der Messen wird reduziert! -Hier jedoch nicht! In einer Gemeinde konnten lange Zeit keine Messen
gefeiert werden, jetzt aber schon! Das ist bei jeder Zusammenlegung die erste Maßnahme! Außerdem: wenn
in Kirchhellen drei Gemeinden zusammengelegt worden sind, jetzt aber noch drei Priester da sind, -es gibt
nur 2 Priester warum läßt man die Gemeinden nicht bestehen? – um Geld zu sparen (z.B. Pfarrsekretärinnen…)
– zu wenig Gläubige
agmen: Wie sachlich! Das verstehe, wer will: Bei jeder Zusammenlegung von Pfarreien gibt es mehr Priester
als vorher, aber die Zahl der Messen wird reduziert! Das ist bei jeder Zusammenlegung die erste Maßnahme!
Außerdem: wenn in Kirchhellen drei Gemeinden zusammengelegt worden sind, jetzt aber noch drei Priester
da sind, warum läßt man die Gemeinden nicht bestehen? Mc Kinsey, das Unternehmen, das auch die Kirche
beraten hat, ohne von Seelsorge auch nur einen blanken Schimmer zu haben, die Berater stehen sogar unter
Verdacht, daß sie sich nicht in die Situation der zu beratenden Institution hineindenken, sondern ihre
stereotypen Beratungsmuster anwenden (s. Wikipedia). Wenn die zu dumm sind, sich in etwas hineinzuversetzen,
dann frage ich mich, was unsere Bischöfe sind, wenn sie deren Beratungsergebnis akzeptieren, mehr noch,
mit aller Gewalt durchsetzen (s. Fulda, s. Münster). Wer nicht mitmacht, wird ausgebootet. Ein Reli-Lehrer
sagte schon in den 60er Jahren: der Klerus – Bischöfe und Priester – haben es nicht geschafft, die Kirche
in 2000 Jahre kaputtzumachen, sie werden es auch in Zukunft nicht schaffen.
Dieser Artikel ist der letzte SCHEIß Ich habe mich informiert: -die Kirche war bis auf den letzten Platz
besetzt -das Pfarrheim war ebenfalls voll -die Gemeinden wurden u.a. zusammengelegt um den wegen Priesermangels
enstandenen liturgischen Wildwuchs einzudämmen -die Zusammenlegung war die beste mögliche Lösung Kreuz.net
sollte sich demnächst selbst informieren und nicht einfach einen Artikel aus der kirchenfeindlichen WAZ
abpinnen! Außerdem sollte man auch zwischen einer Zusammenlegung die vor allem positives mit sich bringt
und einer, die den Gläubigen schadet (also: zu große Gemeinde -Masse-, individuelle Seelsorge ist nicht
möglich, „Blaulichtpfarrer“, zu große Anfahrtswege usw.) unterscheiden. Hier handelt es sich um eine
Zusammenlegung mit positiven Folgen. Wenn kreuz.net mal über eine sinnlose Zusammenlegung berichten möchte,
sollte die Redaktion mal gleich in Münster bei Herrn Lettmann vorbeischauen. Die geplante Zusammenlegung
der Innenstadtgemeinden mit der Lambertikirche als Hauptkirche widerspricht nämlich wirklich jeder Logik!
@ sacerdos helveticus Nein leider nicht, deswegen fragte ich.
Opus Dei Herr Stücker unterstützt vor allem die Legonäre Christi und ist auch in der Karl-Leissner-Bewegung
sehr aktiv. in früheren Jahren, als ich noch mehr kontakt zur Diözese Münster hatte, stand Pastor Stücker
den Opus dei nahe oder war möglicherweise sogar als Diözesanpriester Mitglied der Priesterlichen Gesellschaft
vom Hl. Kreuz und Opus Dei. Das heisst: Man ist in seiner Diözese inkardiniert und untersteht dem Diözesanbischof
wie jeder andere Diözesanpriester, hat aber seine spirituelle Beheimatung im Opus Dei und übernimmt
auch gewisse Pflichten (Teilnahme an Exerzitien und anderen geistlichen Angeboten, wenn möglich finanzielle
Unterstützung…) Ob sich dies mittlerweile geändert hat, ist mir nicht bekannt. Dass er die Legionäre
Christi unterstützt, muss ja nicht gegen seine spirituelle Beheimatung beim Opus Dei sprechen. Wissen
Sie wieso Pastor Stücker Emsdetten verlassen hat und nach Kirchhellen gegangen ist? Ist mir nicht bekannt!
Wissen sie etwas?
#36 Regina 1961 09:02:43 | Montag, 22. Januar 2007
@mastermind Sollen wir etwa wieder eine Leichensynode veranstalten lassen? Oder wo und was für eine Forderung
hast du gestellt? In diesem Zweig des Forums konnte ich nichts lesen.
Reiche und Staaten, Kaiser und Präsidenten … … sind vergangen, die Kirche ist immer geblieben. Himmel
und Erde werden vergehen, aber der Staat Gottes wird nicht vergehen. Das ist nicht das Problem. Das Problem
ist vielmehr, wo die Menschen der heutigen Zeit ihre Ewigkeit verbringen – in der Anschauung Gottes oder
nicht.
Kleingeist@monti Du beglueckwuenschst das Ende der Kirche voreilig. Bevor das Ende der Kirche dasein wird,
wird eher die Erde von globalen Ressourcenwettbewerb, vom grenzenlosen Hass und der Gier zerstoert sein
(die Temperaturen steigen schon). Denk weiter nach, ob dieser Wunsch der Weisheit letzter Schluss ist.
Die Kirche ist Garant dafuer, dass die Menschen nicht sich, sondern Gott in den Mittelpunkt stellen. Die
Moderne hat etwas zu lernen!
@golfi Ooh, ich hätte wohl reiches in Anführungszeichen setzen sollen oder schreiben sollen: „ein weiterhin
so reiches Wachstum wie bisher.“ Dann hätte man vielleicht meine Ironie bemerkt. Aber Tradis haben ja
keinen Humor, wenn es um ihr heilige Tradition des „Menschen für Dummverkaufens“ geht.
@Alle Der Kirche laufen natürlich nicht die Gläubigen weg, weil die alte Messe abgeschaftt wurde, weil
das zweite Vaticanum stattgefunden hat oder weil es keinen Kaiser mehr gibt. Der Kirche laufen ganz einfach
deshalb die Menschen weg, weil sie mehr nachdenken, auch angeregt durch die wesentlich vielfältigeren
Medien. Zufälligerweise begann der Ausbau der Medien ungefähr zeitgleich mit dem Vaticanum. Und wenn
hier vom Wachstum der Tradition gesprochen wird: Auf welchem qaunatitativen Niveau denn? Relativ gesehen
mag das Wachstum – allein durch die Geburtenrate der Tradis – hoch sein, insgesamt betrachtet nimmt die
Tradition doch nur einen marginalen Stellenwert ein. Und wenn dereinst die ganze Kirche nur noch aus Traditionalisten
besteht, wie weiter unten beschrieben, dann hat sie endlich den Stellenwert, der ihr zusteht, ein Sektchen
unter vielen anderen zu sein, die die – nur noch wenigen ihr anhängenden – Menschen mit der Angst vorm
Teufel und der ewigen Verdammnis in Schach halten. In diesem Sinne wünsche ich der Tradition weiterhin
ein reiches Wachstum!
Pfarreireduktion evt. sinnvoll vox populi hat recht: eine maßvolle (!!!) Zusammenlegung von Pfarreien
kann sinnvoll und für das Seelenheil der Gläubigen förderlich sein. Durch die Zusammenlegung sind die
Priester nämlich durch weniger Verwaltung und (diese Sch…-) Sitzungen belastet, und können sich mehr
um das Seelenheil der einzelnen Gläubigen kümmern. +.net bringt die Nachricht natürlich als Beispiel
für den Niedergang der „V2-Kirche“. Aber gerade dafür taugt das Beispiel nicht: Es sind weiterhin 3
Priester, 3 Kirchen mit entsprechender Anzahl von Messen, nur weniger Verwaltung und weniger Sitzungen,
was den Gläubigen zugute kommt. Die Minderung der Zahl der Gläubigen im Pfarreigebiet muss im Übrigen
nicht darin liegen, dass die Menschen dort vom katholischen Glauben abgefallen sind, und atheistisch,
evangelisch oder lefevbristisch geworden sind, sondern kann auch rein demografische Gründe haben. Ich
kenne eine Pfarrei, dort hat sich die Zahl der Katholiken seit den 1970ern halbiert: in den großen Wohngebieten
dort wohnten damals lauter Familien, oft 3 und 4 Kinder. Heute ist es in den meisten Häusern so, daß
nur noch die Eltern, oder gar nur noch eine Person da wohnt, wo früher 5 und 6 waren: die Kinder mit
ihren Familien (unabhängig von der Kinderzahl) wohnen wo anders in der Stadt.
Rüdesheimer ich kann Sie gut verstehen, eine Niederlage zu verkraften ist auch nicht leicht. Aber bedenken
Sie, die alte Regel: „Was einen nicht umschmeißt macht nur stark“. Sie sind noch aufbaufähig.
@sacerdos helveticus Hw. Klein-Schmeinck ist kein Mitglied des Opus Dei, sodern der Priesterlichen Gemeinschaft
vom Hl. Kreuz und Opus Dei, da er ja Diözesanpriester ist.
#24 vox populi 21:23:21 | Sonntag, 21. Januar 2007
Bistum und Pfarrei Die katholische Kirche ist eine Bischofskirche, und die Ortskirche ist das Bistum.
In diesem Fall „die Kirche von Münster“. Der Bischof errichtet dort Pfarreien als Verwaltungs- und Pastoraleinheiten,
wo er es für notwendig erachtet. In einer Stadt wie Kirchhellen braucht man keine drei Pfarreien. Genauso
wenig wie man in der Münsteraner Innenstadt fünf Pfarreien braucht. Oder sind es sieben?
an sacerdos helveticus Herr Stücker unterstützt vor allem die Legonäre Christi und ist auch in der
Karl-Leissner-Bewegung sehr aktiv. Wissen Sie wieso Pastor Stücker Emsdetten verlassen hat und nach Kirchhellen
gegangen ist?
Dr. Christoph Heger Was hat das mit Sozialismus zu tun?? Hätten sich die Kozilsväter für den Beibehalt
der Alten Liturgie gesprochen, würden sie jetzt auch nicht von Sozialismus reden!!
Gute Seelsorger! agmen schrieb: Pastor Manfred Stücker ist ein wirklich guter Seelsorger, sehr engagiert
und absolut „papsttreu“. Besonders von Jugendlichen wird er wegen seiner Offenheit geschätzt. Soweit
ich weiß, gehört Pastor Klein-Schmeink dem Opus-Dei an. Die Gemeinde kann also von Glück reden solche
guten Priester zu haben. Wirklich beneidenswert!Sie haben vollkommen Recht. Pastor Manfred Stücker verfasste
vor einigen Jahren ein Glaubensbuch für Jugendliche, das ganz solid-katholisch ist. Pastor Stücker und
Pastor Klein-Schmeinck sind Diözesanpriester des Bistums Münster, stehen aber dem Opus Dei nahe. Es
ist gut, dass es den Beiden gelungen ist, gemeinsam diese Pfarrei zu übernehmen. So ziehen sie pastoral
am gleichen Strang, was sicher auch den Gläubigen in Form von solider Glaubensunterweisung und geordneter
Liturgie zu Gute kommen wird.
@Rüdesheim: Gut sozialistisch! …, dann wird die alte Liturgie nicht gebraucht!! Das ist gut sozialistisch:
Andere entscheiden, was ich brauche. MfG Christoph Heger
möchtegern-kathole Wenn die Liturgie, und zwar die Liturgie des II. Vaticanums ordentlich und verständlich
gefeiert wird (und das geschieht in 90% der Pfarreien), dann wird die alte Liturgie nicht gebraucht!!
Glück Pastor Manfred Stücker ist ein wirklich guter Seelsorger, sehr engagiert und absolut „papsttreu“.
Besonders von Jugendlichen wird er wegen seiner Offenheit geschätzt. Soweit ich weiß, gehört Pastor
Klein-Schmeink dem Opus-Dei an. Die Gemeinde kann also von Glück reden solche guten Priester zu haben.
Wirklich beneidenswert! Gottes Segen!!
@Rüdesheim warum sollten denn dir Gläubigen bleiben, wenn die Alte Liturgie durch eine inhaltlich verkümmerte
Liturgie ersetzt wird, die längst nicht alle Aspekte enthält? Bleiben die Studenten in einer Vorlesung
wenn sie merken, dass Herr Professor Banalitäten verliest? Ich empfehle Ihnen die vergleichende Lektüre
beider Riten + Kommentare von Pius-X-Seite wie auch von Modernistischer Seite, damit Sie beide Seiten
kennen.
#13 Johann Orth 19:37:10 | Sonntag, 21. Januar 2007
Na, dann sagen wir doch mal: Vielen Dank auch! Traditionalisten erfahren leider von der Amtskirche nicht
so ganz viel Toleranz. (Keine Sorge: Ihre „Ironie“ war leicht durchschaubar).
#11 Johann Orth 19:31:11 | Sonntag, 21. Januar 2007
Es ist wie mit dem Sozialismus: der ist auch nur deshalb gescheitert, weil er bisher noch nicht so richtig
verwirklicht worden ist. Nun denn: Experiment No. 125. Irgendwann klappt’s. Vielleicht. Wie dankbar kann
man doch sein, die alte, ewige und ewig junge Tradition der Kirche zu kennen und an ihr und ihrem Wachsen
teilhaben zu dürfen. Danke, Monseigneur. Vor allem: Danke, lieber und guter Gott.
natürlich ist es Unsinn das wegen der Liturgiereform die Kirchen immer leerer werden, das kann schon
eher daran liegen, wie der NOM in weiten Teilen der Kirche in Deutschland sinnentstellend ausgehöhlt
wird durch eine Beliebigkeit in der Zelebration. Eine Anmerkung nur zum Artikel, die Bildunterschrift
ist falsch, links im Bild Hw. Klein-Scheinck, rechts Hw. Stücker.
Johann Orth Ich verstehe bis heute diese Argumentation nicht: Weil die Kirche die Liturgiereform durchsetzte,
laufen ihr die Leute weg…das ist gelinde gesagt, totaler Käse!!!
#6 Johann Orth 18:49:55 | Sonntag, 21. Januar 2007
Und wenn ich beim Autofahren nicht genügend Gottvertrauen habe, um auf Lenken und Bremsen zu verzichten,
dann bin ich auch ein Pessimist? Die Kirche wird überleben. Aber nicht wegen, sondern trotz Leuten wie
Ihnen. Und: es wird nicht die modernistische 68er-Variante sein, sondern die Tradition, von der diese
sich abgewandt hat. Zu ihrem eigenen Schaden. Wie man sieht.
#5 landorganist 18:46:17 | Sonntag, 21. Januar 2007
Lieber Herr Orth, was ist denn das für ein Pessimismus. Sie sind doch Christ, oder? Die Pforten der Hölle
werden die Kirche nicht überwältigen, auch wenn manches Gebäude geschlossen wird. Kopf hoch, und die
frohe Botschaft verkünden. Alles weitere wird der Herr schon richten.
#4 Johann Orth 18:28:35 | Sonntag, 21. Januar 2007
„Der Alltag wird kommentiert, nichts weiter. Gottes Segen der neuen Kirchengemeinde!“ Jooo, und wenn die
letzte Kirche geschlossen wird, werden Leute wie Sie das als nicht weiter aufregend empfinden – schließlich
sei ja nur eine einzige Kirche geschlossen worden.
#2 landorganist 18:25:03 | Sonntag, 21. Januar 2007
Und??? Was soll das dem geneigten Leser nun sagen? Der Alltag wird kommentiert, nichts weiter. Gottes
Segen der neuen Kirchengemeinde! Danke übrigens für die geographische Aufklärung…einfach nur nett…