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In die Pflicht genommen + Siehe Kirchenrecht von 1917 + „Vater der Armen“ gestorben + Ausgeraubter Tabernakel + Schon selig + Das Geschäft blüht
In die Pflicht genommen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach gestern nach dem Angelus-Gebet auch über die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“. Der Ökumenismus betreffe alle Christen – erklärte der Papst: „Das ist eine Aufgabe, die alle leisten können, besonders was den spirituellen Ökumenismus angeht, der auf dem Gebet beruht.“ Der Papst hofft, daß sich der Einsatz für die Einheit in den Pfarreien, geistlichen Bewegungen und religiösen Gemeinschaften immer mehr verbreite.

Siehe Kirchenrecht von 1917

Canon 1258, § 1: Es ist den Gläubigen nicht gestattet, gottesdienstlichen Feiern von Nichtkatholiken in irgend einer Weise aktiv beizuwohnen oder an ihnen mitzuwirken.

§ 2. Geduldet werden kann bei schwerwiegendem Grunde, der im Zweifelsfall vom Bischof zu billigen ist, die passive oder rein äußerliche Teilnahme wegen staatsbürgerlicher Verpflichtungen oder Ehrung an Bestattungen, Hochzeiten oder ähnlichen Feiern von Nichtkatholiken, falls die Gefahr der Verwirrung oder des Ärgernisses vermieden wird.

„Vater der Armen“ gestorben

Frankreich. In der Nacht auf Montag erlag der Gründer der caritativen Vereinigung ‘Emmaus’, Abbé Pierre, den Folgen einer Lungenentzündung. Der Priester starb im Alter von 94 Jahren in einem Pariser Militärspital. Bekannt als „Vater der Armen“ führte er über viele Jahre die Rangliste der beliebtesten Franzosen an. 2004 bat er, in den Umfragen nicht mehr erwähnt zu werden.

Ausgeraubter Tabernakel

Österreich. Irgendwann während der vergangen Woche raubte ein Hostiendieb aus dem Tabernakel einer Pfarrkirche in Kärnten ein Ziborium mit hundert konsekrierten Hostien. Der Verbrecher betrat tagsüber die offene Kirche. Er nahm den Sakristeischlüssel, der hinter dem Altar lag und holte sich aus einer Schublade in der Sakristei den Schlüssel des Tabernakels. Dann entwendete er die konsekrierten Hostien und das Ziborium im Wert von rund 1.500 Euro. Anschließend brachte er alle Schlüssel wieder an ihren Platz zurück.

Schon selig

Deutschland. Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner will „über kurz oder lang“ einen Seligsprechungsprozeß für seinen Vorgänger Joseph Kardinal Höffner eröffnen. Das erklärte Kardinal Meisner anläßlich einer dreitägigen Festveranstaltung zum 100. Geburtstag von Kardinal Höffner am Wochenende in Köln: „Ich habe noch nie für Kardinal Höffner gebetet, sondern immer zu ihm.“

Das Geschäft blüht

Schweiz. Im Jahr 2006 leistete die Schweizerische Euthansierungsfirma ‘Dignitas’ bei 195 Menschen Beihilfe zum Selbstmord. Unter den Toten befinden sich 120 Deutsche. Das sind etwa 60 Prozent der Entsorgten. Die Zahlen wurden vom Direktor der Euthanasiefirma, Ludwig Minelli, am Sonntag in Hamburg bekanntgegeben.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Benedikt   17:08:37 | Donnerstag, 25. Januar 2007
CIC von 1917
Der CIC von 1917 gilt schon seit über 20 Jahren nicht mehr. Zum Zeitpunkt seines Erlasses war eindeutig eine Rechtsfortbildung vorgesehen, also eine fortwährende Aktualisierung. Diese kam zwar nicht zustande, jedoch wurde 1983 eine neue Ausgabe des CIC promulgiert, womit der Intention der Rechtsfortbildung entsprochen wurde. Die canones des CIC von 1917 sind daher nur noch rechtsvergleichend interessant.
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#19   Gastus   21:50:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Lieber Heinrich …
Ja, seien wir gerüstet und nutzen wir die kurze noch verbleibende Zeit zur ernsthaften Vorbereitung auf die Dinge, die bald kommen werden.
Mt 24,21-22
Denn es wird eine so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit die Welt besteht, und wie es auch keine mehr geben wird.
Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.
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#18   HeinrichvonOfterdingen   21:23:04 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Lieber Gastus,
der Tag der Abrechnung. Sehen wir zu, dass wir gerüstet sind am Tag der Abrechnung.
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#17   Gastus   20:42:05 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@B.Bussmann
Es kommt auch in der Kirche so, wie es kommen muss.
Ihnen einen schönen Tag.
Ja, es wird kommen der schöne Tag der Abrechnung.
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#16   johanus   13:22:40 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Ökumene unseres Papstes
Erstens:der Codex von 1917 ist aufgehoben, es ist immer eine Interpretationssache wie man den neuen Codex der achtziger Jahre liest.
Zweitens:ökumene ist wichtig, weil wir sonst nicht mit unseren Mitmenschen(bzw:Mitchristen, dennn gültig getauft sind die meisten, außer ein paar Sekten vgl:die Aussage der Glaubenskongregation 2001.)ins Gespräch kommen. Positive Dinge unserer Kirche hervor heben und das beständig und vernünftig erklären. Was spricht dafür.
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#15   Brigitte Bussmann   11:26:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Lieber Gastus
nein, Sorgen mache ich mir keine, warum denn auch. Es kommt auch in der Kirche so, wie es kommen muss.
Ihnen einen schönen Tag.
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#14   Gastus   10:28:51 | Dienstag, 23. Januar 2007
@Frau Bussmann
… sondern der sich auch immer wieder für die Priesterehe ausgesprochen hat und auch für die Ordination der Frau. Dies sollte nicht vergessen werden.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Es wird bestimmt nicht wenige Anhänger des Verstorbenen geben, die dessen Gedanken zu Priesterehe und Ordination der Frau zu würdigen wissen und ihm zustimmend ein Denkmal gegen das Vergessen setzen werden, welches bildhaft diese schönen Gedanken für die Nachwelt festhält. :-!
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#13   Brigitte Bussmann   10:01:32 | Dienstag, 23. Januar 2007
Vater der Armen
Mit Abbé Pierre ist ein großartiger Mensch gestorben, der nicht nur bewußt die christliche Nächstenliebe gelebt hat, sondern der sich auch immer wieder für die Priesterehe ausgesprochen hat und auch für die Ordination der Frau. Dies sollte nicht vergessen werden.
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#12   thaumaturgos   08:11:07 | Dienstag, 23. Januar 2007
@laikos
für ihre dämliches behaupten, dass die diözese in gurk den satanismus unterstütze sollten sie schon belege bringen … oder machen sies nach guter alter tradiart, schreiben wir mal … irgendwas bleibt hängen :-)
da habt ihr kärnter sowieso erfahrung, politisch wie kirchlich … nicht nur schismatiker sondern auch die deutschDÜMMELEI feiert fröhlich urstände dort
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#11   laikos   21:42:52 | Montag, 22. Januar 2007
Hostiendiebe in Kärnten
Die Sakrilegischen Verbrechen sind in Kärnten sehr häufig. In der Krankenhausseelsorge in Klagenfurt wurde letztes Jahr auch der Tabernakel aufgebrochen um Hostien zu stehlen. Am Freitag dem dreizehnten wurde sogar professionell in die Krankenhauskapelle eingebrochen um Sakrale Gegenstände zu stehlen. Weiters sind die Kirchenschändungen auch ziemlich häufig. Satanismus wird in Kärnten vollkommen Gedulded und zum Teil sogar noch gefördert auch von Diozösaner Seite. Bei uns in Kärnten ist Wortwörtlich der Teufel >:) los.
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#10   Katharina L. †   17:05:41 | Montag, 22. Januar 2007
@ Sulpi
Mich wundert, daß sich … ein Intellektueller wie Benedikt/Ratzinger sich auf Dinge mit -ismus (Ökumenismus) überhaupt einläßt.
Katechismus
Theismus
Traditionalismus
Embolismus
Katholizismus
Exorzismus
Dogmatismus
Thomismus
Na hoffentlich lässt der Hl. Vater seine Finger davon! :-S
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#9   sacerdos helveticus   16:52:24 | Montag, 22. Januar 2007
Gebet für den Kardinal oder zu ihm?
kardinal Meisner soll gesagt haben:
„Ich habe noch nie für Kardinal Höffner gebetet, sondern immer zu ihm.“
Ob dies für sein privates Gebet zutrifft, vermag ich nicht
zu beurteilen.
Ich nehme jedoch an, dass er als sein Nachfolger auch schon Totenmessen (z.B. Jahresgedächtnis) für seinen Vorgänger gehalten hat.
Das ist doch Gebet für den Verstorbenen und nicht zu ihm!
Im Übrigen sollte man auch den Verstorbenen, die man selber für vorbildlich oder sogar heiligmässig des Geschenkes des fürbittenden Gebetes für ihre Seelen nicht leichtfertig berauben, da nur Gott das Herz des Menschen kennt.
Leider ähneln heute viele Beerdigungspredigten Heiligsprechungen.
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#8   Gotthard   15:18:37 | Montag, 22. Januar 2007
Bezugsrahmen
wer das Trienter Konzil als einzig festen Bezugsrahmen hat, für den ist CIC 1917 höchst aktuell – schließlich war die Veröffentlichung dieses Buches ein Aufrag jenes Konzils … prompte Erledigung!
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#7   Sulpicius   13:24:23 | Montag, 22. Januar 2007
Mich wundert, daß sich …
… ein Intellektueller wie Benedikt/Ratzinger sich auf Dinge mit -ismus (Ökumenismus) überhaupt einläßt.
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#6   Dr. Christoph Heger   12:54:13 | Montag, 22. Januar 2007
@Don Camillo: Bitte erklären!
Vor der aktiven Teilnahme an welchen gottesdienstlichen Feiern von Nichtkatholiken müssen den die Anhänger der Piusbruderschaft gewarnt werden?
Bitte erklären!
MfG
Christoph Heger
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#5   Don Camillo   12:43:36 | Montag, 22. Januar 2007
sollen sich die Piusbruderschaftsanhänger mal zu Herzen nehmen…
Canon 1258, § 1: Es ist den Gläubigen nicht gestattet, gottesdienstlichen Feiern von Nichtkatholiken in irgend einer Weise aktiv beizuwohnen oder an ihnen mitzuwirken.
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#4   Gastus   11:45:59 | Montag, 22. Januar 2007
@ – grübel –
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat der Professor für Islamwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität, Peter Heine, für eine gesellschaftliche Gleichstellung der Religion des Islam mit dem Christentum in Deutschland geworben. (…)
Heine: Also den Ramadan nimmt man mittlerweile wahr, jedenfalls was die Medien angeht, und ein aufmerksamer Beobachter kann das auch in Kreuzberg oder in Köln-Nippes feststellen. Das ist neu, und es macht einfach deutlich, dass der Islam ganz eindeutig präsenter ist, als das früher der Fall gewesen ist. Da wurde dann vielleicht ausnahmsweise erklärt, dass der damalige Kardinal Höffner im Dom zu Köln den Muslimen für das Ende des Ramadan die Kathedrale zum Gebet zur Verfügung gestellt hat, aber das war irgendwie ein skurriles Moment sozusagen.
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#3   Athanasius   10:58:22 | Montag, 22. Januar 2007
Selig
Angesichts der liturgischen Verwüstung, des Antritts des Ökumenismus, und der Skandale im Erzbistum Köln, kommt die Seligsprechung Höffner wirklich nícht in Frage.
Ich bin immer wieder geschockt wie allerlösungsannehmend sogar „konservative“ Bischöfe wie Meisner sind. Wenn jemals ein Bischof der irgendwie und fortwährend bis zu seinem Tode dem konziliaren Verfall zustimmte und die Vernichtung katholischer Dogmen tolerierte (ich sage nicht dass Höffner dies explizit tat), selig gesprochen wird, dann bin ich sofort Sedisvakantist. Bei Escrivá und Mutter Teresa habe ich da keine Probleme, also auch beim ersten nicht, aber schon bei denen die die Verantwortung tragen.
Was steht gleich noch bevor? Seligsprechung Frings’? Rahners? Congars?
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#2   )ichthy's   10:21:47 | Montag, 22. Januar 2007
Hostiendieb?
Ich vermute, dass es der Dieb eher auf das Ziborium abgesehen hatte – dass der Leib des Herrn dazu geschändet wurde, wurde wohl eher billigend in Kauf genommen.
(Keine Wertung, was schlimmer ist!)
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#1   Bruder Theophil   09:29:09 | Montag, 22. Januar 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium.
EVANGELIUM Markus 3, 22-30
In jener Zeit sagten die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern.
Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften. Sie hatten nämlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen.
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