Eine evangelische Superintendentin hielt einem katholischen Bischof in einem katholischen Dom eine Predigt. Katholisch gesehen ist sie Laie. Ist die Laienpredigt nicht verboten? Ein Kommentar von Johannes Auer.
(kreuz.net, Innsbruck) Am 18. Januar fand in Innsbruck ein ökumenisches „Event“ der Superklasse statt.
Dieser Anlaß wurde in der Diözese auf Plakaten als ökumenischer „Gottesdienst“ angekündigt.
Besonders
interessant ist, was nicht auf der Onlineanzeige steht, dafür aber auf den in allen Plakaten aufgehängten
Plakaten.
Die Predigt hielt Luise Müller – die evangelische Superintendentin von Salzburg/Tirol. Dabei
spielt nicht das, was sie sagte eine Rolle – oder hat sie sich zum wahren Glauben bekehrt und in ihrer
Predigt dem Protestantismus abgeschworen? –, sondern daß sie in einer Katholischen Kirche überhaupt
etwas sagen oder predigen durfte.
Die Superintendentin hielt also in einem katholischen Dom einem katholischen
Bischof eine Predigt. Katholisch gesehen ist sie Laie. Ist die Laienpredigt nicht verboten?
Als exkommunizierte
Schismatikerin ergriff sie vor Christus im Allerheiligsten, dessen Präsenz sie leugnet, das Wort und
sprach zu katholischen Christen, Priestern, Diakonen und sogar zu einem Bischof.
In ihrer Predigt an
die „liebe Gemeinde“ rief die Superintendentin die „Christinnen und Christen der verschiedenen Konfessionen“
eindringlich dazu auf, nicht weiter im „Zustand gestörter Kommunikation“ zu verharren.
Es entspreche
nicht dem Willen Gottes, wenn Christen nur das je eigene wahrnähmen und das des Anderen als fremd, unpassend
und falsch ansähen.
Es gelte die „Schätze der Konfessionen“ zu heben, einander davon zu erzählen,
sie das Leben bereichern zu lassen, sie zum Wohle leidender Menschen einzusetzen und dadurch Gott zu loben.
Welche Schätze gibt es im Protestantismus? Wird sich Frau Müller nun vom Bußsakrament bereichern lassen?
Bereichert man den Menschen, indem man ihm die Unwahrheit auftischt? Lobt man Gott mit dem Irrtum?
Fragen
über Fragen.
Der Christ, welcher der Tradition verbunden ist, steht mit offenem Mund da und staunt.
Uns wird die Exkommunikation angedroht, wenn wir die Messe bei der Priesterbruderschaft St. Pius X besuchen.
Uns wird die Exkommunikation angedroht, wenn wir unsere Kirchensteuer so verwenden wollen, daß sie glaubenstreuen
Einrichtungen, wie zum Beispiel der Bruderschaft, zukommt.
Aber Seine Exzellenz läßt in der Hauptkirche
der Diözese – neben einer Büste des Heiligen Petrus Canisius, der sich in der Gegenreformation besondere
Verdienste erwarb – eine Schismatikerin predigen.
Auf dem Werbeplakat ist das Motto der diesjährigen
Ökumenischen Woche angeführt: „Christus macht, daß die Tauben hören und die Stummen sprechen.“ (Mt
7, 31-37)
Dem Bibelzitat möchte ich ein zweites hinzufügen:
„Da sagte Pilatus zu ihm: „Du bist also
doch ein König?“ Jesus antwortete: „Ja, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt
gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“
Pilatus entgegnete ihm: „Was ist Wahrheit?“ (Joh 18., 37-38)“
Ja Exzellenz, Bischof Scheuer: Was ist
Wahrheit?
Haben Sie sich bei Ihrer Entscheidung, eine exkommunizierte Schismatikerin predigen zu lassen,
auch an Pilatus erinnert und gefragt: Was ist Wahrheit?
Die Wahrheit ist in der Diözese Innsbruck in
Bedrängnis. Sie wird am Altar der Feigheit geopfert. Was bleibt uns?
Wir wollen beten und demütig und
ohne Überheblichkeit unseren Bischof immer an ein Wort unseres Herrn erinnern. Bei Mt 5,37 heißt es:
„Euer Jawort sei vielmehr ein Ja, euer Nein ein Nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“
Johannes
Auer ist Mitarbeiter des Initiativkreises katholischer Laien und Priester sowie Mitbegründer des Forums
„Innsbruck Konservativ“.
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Als Laie lese ich in dem,… … was besonders „kirchentreue“ Katholiken hier verbreiten, nichts als blanken
Haß. Die verwendete Sprache ähndelt derer von Rechtsradikalen sowie Taliban&Konsorten, und nebenbei
wird auch noch Haß auf Frauen (oder wohl in Wahrheit eher Angst vor Frauen) sichtbar. Ob Jesus des wirklich
so gemeint hatte????
@Stimme aus dem Tradiland „Diese Änderungen waren aber keine opportunistischen Änderungen als Anpassung
an den Zeitgeist „ die fürchterliche angst der tradis in der kirche ist, dass JEDE änderung eine opportunistische
anpassung… sein MUSS. das ist ein irrtum. wissen, einsicht, verständnis bauen sich auch über generationen
auf – und können weitergegeben werden. aus diesem grund dürfen wir manche umstände heute anders betrachten
als sie vor jahrhunderten betrachtet wurden (gerade das thema „stellung der frau“). das nennt man fortschritt.
und wenn sich dann – bei aller gebotenen vorsicht – herausstellt, dass eine tradition überholt ist –
ja dann muss sie geändert werden. der standpunkt der tradis ist so oft von der angst geprägt, dass der
geist heutzutage weniger „stark“ in der kirche wehen würde als früher und deshalb das alte, bessere
mit „zähnen und klauen“ verteidigt werden muss. diese angst ist unbegründet – dafür steht jesus selbst
ein.
#96 Tridentinus 14:55:58 | Dienstag, 23. Januar 2007
Auch der Stimme aus dem Tradiland empfehle ich wieder mal: Thalhofer, V., Das Opfer des alten und des
neuen Bundes, Regensburg: Manz 1870. Sie scheinen nähmlich die Würde und Wirkung des Mosaischen Opferkultes
doch sehr zu unterschätzen. Auch ist der Alte Bund nicht einfach abrogiert, sondern im Neuen in folgendem
Sinne „aufgehoben“: 1. erfüllt und erhöht, 2. aufbewahrt.
Um etwas über die Tradition zu wissen, muß man sich mit ihr befassen! @ Balduin: Das Alte Testament
ist die Hl. Schrift des alten Bundes, welcher durch den Sohn Gottes, Jesus Christus, abgelöst und erneuert
wurde durch den Neuen Bund. Selbstverständlich hatte er dazu die Autorität. Das „neue Israel“ bestand
eben nicht nur aus Juden- sondern auch Heidenchristen (Heiden konnten aber zuvor nicht Juden werden, sondern
nur „Proselyten“). Es ist daher klar, dass die spezifischen Speise-, Opferkult-Vorschriften etc. nicht
mehr anwendbar war. Den alten Bund schloß ein Jude durch Beschneidung, den neuen schloß ein Jude oder
Heide durch die hl. Taufe. Während aber die Taufe das ewige Leben ermöglicht, ist das bei der Beschneidung
nicht der Fall – diese ist eben nur ein äusseres Zeichen, kein Sakrament. Der Tempelkult in Jerusalem
wurde durch das hl. Meßopfer weltweit ersetzt. Die Sakramente und Sakramentalien vermitteln Gnadenströme,
die das alte Judentum nie gekannt hat (das neue Talmud-Judentum sowieso nicht). Diese Änderungen waren
aber keine opportunistischen Änderungen als Anpassung an den Zeitgeist – im Gegenteil – in den ersten
drei Jahrhunderten wurde das Christentum im Römischen Reich verfolgt. Für die Änderungen hinsichtlich
NOM bzw. V2 hatten die hl. Kirche bzw. der hl. Vater nicht die Autorität, da sie der hl. Überlieferung
widersprechen. Um über Tradition etwas zu wissen, muß man sich mit ihr befassen. Nicht nur mit einem
„Feldhasen-Zerrbild“ à la Freinsberg.
@Stimme aus dem Tradiland so einfach ist das: vorschriften aus dem alten testament lassen sich ganz einfach
aufheben – ABER an der guten alten tradition der katholischen kirche ist von vorne herein nicht zu rüttlen.
die darf, kann, und wird NIEMALS auch nur andiskutiert werden. völlig unlogisch aber wahnsinnig einfach
zu verstehen für geistig etwas schmäler gebaute zeitgenossen.
#93 Freinsberg 11:44:00 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ Stimme aus dem Tradiland Es geht nicht um die Vorschrift, sondern dass der Hase hier als Wiederkäuer
gilt. Vielleicht ist die Stelle genauso überholt wie die Worte des Paulus zur Unterordnung der Frau.
@ Freinsberg pseudoklug Ihr Schluß aus dem Lev.-Zitat ist völlig daneben. Denn 1. gilt in der hl. Kirche
das, was der Tradition entspricht – nicht bloß das, was in der hl. Schrift steht; 2. gelten die alttestamentarischen
Gesetze nur insoweit, als sie nicht aufgehoben wurden; dass aber die jüdischen Speisevorschriften – für
die Heidenchristen (= fast alle) – nicht mehr gelten, wurde eindeutig und endgültig beim Apostelkonzil
zu Jerusalem beschlossen und kann in der Apostelgeschichte nachgelesen werden. Wenn, dann müßten Sie
mit einem neutestamentarischen Schriftzeugnis anrücken. Und auch dann würde ich Ihnen die Tradition
entgegenhalten!
#91 Tridentinus 09:11:33 | Dienstag, 23. Januar 2007
Vorabendmesse Die Vorabendmesse gibt es mW erst seit 1965, also nicht unter den Bedingungen von 1962,
wie bei einer Indultmesse. An sich ist eine Vorabendmesse möglich, weil der Sonntag mit der I. Vesper
beginnt. Trotzdem müßte dann das Meßformular des Sonntags (bzw. Feiertags) verwendet werden. Es bleibt
aber das grundsätzliche Problem der Eucharistiefeier nach eintretendem Sonnenuntergang (also nach dem
höchsten Sonnenstand). Dies gilt auch wegen der abendlichen Riten der Juden, auf die die Kirche immer
Rücksicht genommen hat. Die Abendmesse war von Pius XII. als Ausnahmeregelung während des Krieges gestattet
worden. Der Grund für die Erlaubnis besteht längst nicht mehr, das Ausnahmerecht blieb bestehen. In
der quasi-ubiquitären Diaspora-Situation aus traditionstreuer Perspektive kann mE die abendliche Zelebration
häufig geduldet werden.
#90 Freinsberg 09:06:14 | Dienstag, 23. Januar 2007
@ Agmen „ihr sollt für unrein halten den Hasen, weil er zwar wiederkäut, aber keine gespaltenen Klauen
hat;“ (Lev 11,6) Halten Sie an allem fest, das in der Bibel steht? Dann glauben Sie sicher auch, dass
der Hase ein Wiederkäuer ist.
@ … warum keine Frauenpredigt! Warum sollen Frauen in der Kirche nicht predigen dürfen, wenn sie dabei
den Altar mit Blumen schmücken, das Kirchengebänk reinigen, die Sakristei wischen, die Heiligenfiguren
entstauben und das Klo des Pfarrers mit frischem Papier bestücken. Während der Messe dürfen sie sich
dann erholen und schweigen.
@ alle Hardcore Katholiken Kleine Denksport Aufgabe: Lebt in Spanien eine nennenswerte Zahl Protestanten?
Lebt in Frankreich eine nennnenswerte Zahl Evangelischer? Lebt in Dänemark eine nennenswerte Zahl Katholiken?
Warum sollten also all diese Länder ein Interesse an der Ökumene haben? Wie viel Prozent der Deutschen
sind Katholiken und wie viel Prozent sind Protestanten? Ist es nicht im Interesse Deutschlands daß die
Ökumene ein Erfolg wird? Frage: Was interessiert mich der Papst? Antwort? Hallo?
#86 Tarcisius 00:26:03 | Dienstag, 23. Januar 2007
Die Laienpredigt… … ist nicht verboten. Die Predigt ist allein in der Heiligen Messe dem Kleriker
o^/ (also Diakon, Priester, Bischof) vorbehalten. Als ökumenischer Gottesdienst wird keine Heilige Messe
gefeiert. Somit kann hier ein Laie !:) , im Auftrage des Bischofs o^/ erst recht, eine Predigt halten.
Und so ist es dort offenbar geschehen. ?:) Korrekt ist :)3 , daß Frau Superintendentin keine Weihe empfangen
hat und empfangen kann und somit Laie ist.
…nur so am Rande… 1 Thimotheus 2:11-15 Ein Weib lerne in der Stille in aller Unterordnung. 12 Ich
erlaube aber einem Weib nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern [ich will], daß sie
sich in der Stille halte, 13 denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; 14 und Adam wurde nicht betrogen,
das Weib aber wurde betrogen und fiel in Übertretung. 15 Sie wird aber durch das Kindergebären gerettet
werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit. 1 Petrus 3:1-2 Ebenso ihr
Weiber, ordnet euch den eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen,
ohne Wort durch den Wandel der Weiber gewonnen werden, 2 indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut
Protestantismus im Katholischen Die moderne Kirche ist sowieso Protestantisch. Deshalb ist es doch nur
allzu natürlich, das solche Dinge vorkommen. Die neue Messe ist ja auch eine Protestantische Messe. Da
kann man es ja den Gläubigen gar nicht mehr verübeln, das sie Protestanen werden. Die einzigen Schismatiker
welche Modernisten noch kennen sind die Traditionalisten. Alles ist erlaubt nur das katholische nicht.
Weiters sind Traditionalisten intern sowieso exkommuniziert. Natürlich würde ein Bischof dies nie öffentlich
zugeben. Das ganze Spiel ist nichts anderes als ein Beweis, das die Tradition das Katholische ist.
Recht hat der Auer Die künstliche Erzeugung einer geistigen Erregung, um dann nach verschiedenen Ergüssen
wieder zum Normalzustand zurückzukehren, hat auch in der männlichen Sexualität eine Entsprechung –
der Name hat etwas mit einem Onan zu tun. Ich verstehe nur nicht, wieso man Rückstände dieser Ergüsse
so Stolz in der Öffentlichkeit präsentiert?
…nur so am Rande… 1 Korinther 11:3 Ich will aber, daß ihr wißt, daß der Christus das Haupt eines
jeden Mannes ist, das Haupt des Weibes aber der Mann, des Christi Haupt aber Gott. 1 Korinther 11:8-9
Denn der Mann ist nicht von dem Weib, sondern das Weib vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um des
Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen. 1 Korinther 14:33-35 Denn Gott ist nicht
[ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens. Wie [es] in allen Gemeinden der Heiligen [ist], 34 sollen
eure Weiber in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen
sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim
ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Gemeinde zu reden. Epheser
5:21-24 Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi, 22 die Weiber den eigenen Männern als dem Herrn!
23 Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als des
Leibes Heiland. 24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Weiber den Männern
in allem. Epheser 5:33 Jedenfalls auch ihr – jeder von euch liebe sein Weib so wie sich selbst; das Weib
aber, daß sie Ehrfurcht vor dem Mann habe. Kolosser 3:18 Ihr Weiber, ordnet euch euren Männern unter,
wie es sich im Herrn geziemt.
Laienpredigt & @ Katharina L. Ob jetzt den Frauen das Predigen aufgrund ihres Geschlechtes verboten sein
sollte, steht auf dem einen Blatt. Im Ergebnis handelt es sich bei dem hier beschriebenen Fall aber auch
um eine Laienpredigt, was noch sehr viel problematischer ist. Die für die Gesamtkirche geltenden Bestimmungen
lassen keine Ausnahme vom Verbot der Predigt von Laien in der Eucharistiefeier zu. Nach can. 767 § 1
CIC ist die Homilie in der Eucharistiefeier als Teil der Liturgie dem Priester oder Diakon vorbehalten.
Diese Vorschrift ist wohlbegründet. Die Verkündigung als solche gehört zum Grundauftrag des Priesterseins.
Warum in anderen Gottesdienstformen etwas anderes gelten sollte ist für mich nicht so recht einsichtig.
Rein pragmatische Argumente werden es doch hoffentlich nicht sein, oder? Zumal die religiöse Bildung
des Kirchenvolkes schon jetzt kaum noch zu unterbieten ist. Das gilt vor allem für solche Gegenden, die
einen besonders großen Priestermangel zu verkraften haben und daher die Laienpredigt aus rein pragmatischen
Gründen am notwendigsten wäre. @ Katharina L. Wann, wo und warum es vor 1962 eine Vorabendmesse gab,
würde mich auch interessieren. Ich selber habe davon noch nie gehört, will aber nicht zu 100% ausschließen,
daß es in der Geschichte schon mal vorkam. Sind Sie sicher, daß es nicht vorgezogene oder nachgeholte
Feste niederer Ordnung gewesen sind, die sonst ausgefallen wären und deshalb am Samstagabend im Rahmen
der Abendmesse gefeiert wurden?
Typisch Dialog. Irgendwelche „konfesionellen Schätze“ und „bereicherung“ und bla,bla,bla…-seit Jahrzehnten.
Recht hat der Auer; wir sich die „super“Frau vom hl. Bußsakrament bereichern lassen, diesen Schatz für
sich heben???
@Iacobus Na dann lesen Sie doch mal, was für eine Art von Versammlung da beschrieben wird, in der die
Frauen schweigen sollen! Wenn Sie so eine Versammlung irgendwo finden (z.B. sonntags bei der Piussekte),
bin ich gerne bereit, dort zu schweigen
#77 Iacobus(CZ) 17:36:00 | Montag, 22. Januar 2007
Katharina L.: Und das, dass die Frauen in der Gemeinde schweigen sollen, sagt Ihnen nichts? Sage noch
mall, lustig… Die Vorchriften von Vatikan sind auch klar. Oder nicht? Anarchie, nur anarchie. Wie in
Luthers Zeit. Nihil novum sub sole
Frauenpredigt kann niemals dem „christl. Erbe“ entsprechen @ Katharina L.: Es geht um geistl. Erbe etc.
also um die Tradition. Diese drückt schon „ab ovo“ der Hl. Paulus in 1 Kor 14,33ff aus: Denn Gott ist
nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich
ist, sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen
sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert. Wenn sie etwas wissen wollen, dann sollen sie zu Hause
ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden. Es kann sich
also bei der Frauenpredigt niemals um etwas handeln, was allen christl. Konfessionen gemeinsam ist oder
dem gemeinsamen „christl. Erbe“ entspricht. Im übrigen ist Ihre Berufung auf so ein schwammiges Ökumenistengellabbere
sowieso verdächtig.
@ TradiStimme Ja, und zwar, woraus Sie schließen, dass die Predigt einer ev. Superintendentin den geistl.
Leben der kath. Kirche entspricht und aus dem gemeinsamen, also auch katholischen, christl. Erbe schöpft.
Sofern eine solche Predigt das Wort Gottes auslegt, entspricht sie selbstverständlich dem geistlichen
Leben der katholischen Kirche. Was denn sonst? Zur Sonntagsmesse: Sie verwechseln was: Die Sonntagabendmesse
war schon seit dem II. Weltkrieg erlaubt Nein, auch die Vorabendmesse. Quelle müsste ich nachschauen.
Weitere Dummheiten von Katharina L. Eine solche Feier kann alle Lesungen, Lieder und Gebete umfassen,
die das zum Ausdruck bringen, was allen Christen im Glauben und im geistlichen Leben gemeinsam ist. Sie
kann folgendes beinhalten: eine Predigt, eine Ansprache oder eine biblische Meditation, die aus dem gemeinsamen
christlichen Erbe schöpft und die das gegenseitige Wohlwollen und die Einheit fördert. Noch Fragen?
Ja, und zwar, woraus Sie schließen, dass die Predigt einer ev. Superintendentin den geistl. Leben der
kath. Kirche entspricht und aus dem gemeinsamen, also auch katholischen, christl. Erbe schöpft. Zur Sonntagsmesse:
Sie verwechseln was: Die Sonntagabendmesse war schon seit dem II. Weltkrieg erlaubt, dies wegen der besonderen
Schwierigkeiten während der Kriegszeit. Wie kommen Sie darauf, dass eine Samstagsmesse eine Sonntagsmesse
ist? Weil Samstag gleich Sonntag ist oder was? Der einzig vergleichbare Fall ist die Mitternachtsmette:
Diese ersetzt die Hl. Messe vom Christtag, warum? Weil Sie zur Gänze am Christtag stattfindet, soferne
sie erst um 24.00 Uhr = 0.00 Uhr beginnt.
@ W. Olpertinger Gebete sind nicht Dummgelabere von LaInnen, welche sich anmaßen, in einer geweihten
Kirche ihre- von ihrer protestantischen Verblendung infiltrierte- Meinung kundzutun 1. Luft holen. 2.
Lesen. 3. Verstehen. 4. Meinung äußern. Nochmal den Zusammenhang des päpstlich approbierten Direktoriums
lesen: Es geht dort um „Gebete“ im Sinne von „gemeinsame Gottesdienste“. Dazu kann auch „Predigt“ gehören.
Kann, muss aber nicht. Und es ist die Sache der Vorbereitenden, wer diesen Dienst übernimmt. Nicht Ihre
Sache, sondern die der Vorbereitenden. Erst lesen, dann denken. Dann eventuell schreiben.
@Wolpertinger „Gebete sind nicht Dummgelabere von LaInnen, welche sich anmaßen, in einer geweihten Kirche
ihre- von ihrer protestantischen Verblendung infiltrierte- Meinung kundzutun.“ Gebet ist jedes Sprechen
mit Gott… selbst wenn Sie sich still in die letzte Reihe stellen und sagen, Gott sei mir armen Sünder
gnädig, ist dies Gebet… Dem Herrn sei Dank!
Gebete sind nicht Dummgelabere von LaInnen, welche sich anmaßen, in einer geweihten Kirche ihre- von
ihrer protestantischen Verblendung infiltrierte- Meinung kundzutun
Bravo Katharina Nomen est omen! Wie sie mit den Pharisäern hier disputiert, finde ich grossartig! Das
ist mir doch 10 mal lieber als das Tradi-Gesäusel. Da bin ich echt für mehr Frauen-Power in unserer
Kirche. Pointiert, knapp, genau in der Sache, kein Geschwafel – weiter so, Katharina!
hey Pünktchen… …geht’s Ihnen gut? Ich dachte, das hätten wir geklärt? hm!? Ist man auch Koch wenn
man ein Rezept postet? …oder vielleicht Christ wenn man aus der Bibel zitiert? Sie Schwätzer!
@ TradiStimme @ Freinsberg: Aus dem von Ihnen verlinkten Direktorium ist eines mit Sicherheit nicht ableitbar:
Dass eine protestantische Predigt in einer katholischen Kirche zulässig wäre – egal aus welchem Anlaß.
Tja, Lesen ist wohl nicht Ihre Stärke: 108. […] Solche gemeinsamen Gebete sind sicherlich ein wirksames
Mittel, um die Gnade der Einheit zu erflehen, und sie sind ein echter Ausdruck der Bande, durch die Katholiken
immer noch mit diesen verbunden sind. Das gemeinsame Gebet ist als solches ein Weg, der zur geistlichen
Versöhnung führt. 110. […] Dieses Gebet wird besonders empfohlen während der „Gebetswoche für die
Einheit der Christen“ oder während der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. 111. Ein solches
Gebet sollte in gemeinsamer Übereinstimmung unter Mitwirkung der Vertreter der Kirchen, kirchlicher Gemeinschaften
oder anderer Gruppen vorbereitet werden. Gemeinsam sollten sie untereinander entscheiden, wie jeder daran
teilnimmt, und die Themen, Schriftlesungen, Lieder und Gebete aussuchen. a) Eine solche Feier kann alle
Lesungen, Lieder und Gebete umfassen, die das zum Ausdruck bringen, was allen Christen im Glauben und
im geistlichen Leben gemeinsam ist. Sie kann folgendes beinhalten: eine Predigt, eine Ansprache oder eine
biblische Meditation, die aus dem gemeinsamen christlichen Erbe schöpft und die das gegenseitige Wohlwollen
und die Einheit fördert. Noch Fragen?
Sonntagsmesse „Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer
sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird“ (CIC, can. 1248, § 1) Dies
ist das gültige Kirchenrecht für unsere eine heilige katholische Kirche von 1983. Dieses Kirchenrecht
gilt genauso für die Indultgemeinschaften. Sie zelebrieren lediglich ihre Hl. Messen nach dem Messbuch
von 1962. Also müsste das sehr wohl eine Sonntagsmesse sein, auch wenn ich im konkreten Fall nicht weiß,
ob sie als Sonntagsmesse gefeiert wird. Manche Tradis sollten endlich aufhören, krampfhaft eine Parallelkirche
schaffen zu wollen. Wir sind alle katholisch und sollten endlich zusammenhalten. Als ob es nichts wichtigeres
gäbe als solche kindischen Streitereien.
q TradiStimme Wenn Sie wissen wollen, an welchen Tagen die Innsbrucker Indult-Messe stattfindet: Das von
Ihnen geschätzte „hetz.net“ berichtete darüber vor ziemlich genau einem Jahr (am 17. Jänner 2006):
Wunderliches und Ernüchterndes zum Thema „Indultmesse“ Die Indultmesse ist am Samstag Abend und ersetzt
nach der Tradition nicht die Sonntagsmesse. Auweia. Und Sie meinen, nur weil hetz.net nicht weiter darüber
berichtet hat, seit der Stand vom 17.1.2006 immer noch aktuell? Das ist er nicht. Die „Indultmesse“ findet
in einer zentralen Kirche statt. Und Sie haben recht: Die Messe am Vorabend „ersetzt“ nicht die Sonntagsmesse.
Denn: Sie IST eine Sonntagsmesse. Und das schon lange vor dem 2. Vatikanum.
Die Modernistenbrut bellt wieder dumm herum… @ Katharina L.: Wenn Sie wissen wollen, an welchen Tagen
die Innsbrucker Indult-Messe stattfindet: Das von Ihnen geschätzte „hetz.net“ berichtete darüber vor
ziemlich genau einem Jahr (am 17. Jänner 2006): Wunderliches und Ernüchterndes zum Thema „Indultmesse“
www.kreuz.net/article.2556.html Die Indultmesse ist am Samstag Abend und ersetzt nach der Tradition nicht
die Sonntagsmesse. Auch sonst ist interessant, was Johannes Auer damals schon in einem Interview ausführte…
@ Freinsberg: Aus dem von Ihnen verlinkten Direktorium ist eines mit Sicherheit nicht ableitbar: Dass
eine protestantische Predigt in einer katholischen Kirche zulässig wäre – egal aus welchem Anlaß. Im
übrigen ist es nur ein Brabbel-Dokument des V2-Einheitsrates, eines der dümmsten Gremien in der V2-Kirche
Roms.
Freinsberg Die römisch-katholische Kirche versteht sich nicht als „Teilkirche“, sondern die Kirche Christi
„ist verwirklicht (subsistit in) in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen
in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird“ LG 8. Die evangelischen Kirchentümer, die den gültigen Episkopat
und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistrischen Mysteriums nicht bewahrt haben,
sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn. www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html
katholische Kirche eine Teilkirche? also was man hier alles lernt! Die katholische Kirche ist die einzige ,
die eine Kirche ist. Nur sie sollte man „Kirche“ nennen. Warum spricht heute sogar der Papst von „Kirchen“,
wenn er die Protestanten meint?Aber man darf sich von diesen Fehlern nicht ablenken lassen, denn immer
noch gilt die Lehre von der einzigen, heiligen Religion, der hl. Kirche, die im Besitz der Wahrheit ist.
#54 thaumaturgos 15:50:10 | Montag, 22. Januar 2007
frauen … werden bei den schsmatici wahrscheinlich nur mit leitungswasser getauft, damit sie nicht zuviel
der doch den männer besser bekömmlichen Taufgnade abbekommen
Wenn sich die bekennende Satanistin maureen (s. Fr. 18. AUG. 21: 10 Uhr www.kreuz.net/…der.1719-page.9.html
!) zur „Ökumene“ bekennt, dann sollte uns dies nicht eine Warnung vor falscher „Ökumene“ sein? Merke:
Die römisch-katholische Kirche IST bereits die verwirklichte Ökumene!
Besserwisser Nö, aber wir haben Augen und sehen… …deshalb ist seit 40 Jahren auch das Normalste von
der Welt, daß die Menschen in Scharen aus der Kirche davonlaufen und der Kirche den Rücken kehren Na
Gott sei Dank! Aber Sie wollen mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass das an der „Ökumene“ liegt…oder
etwa doch?!?
@ Sulpi Nochmals: Es geht um AUSLEGUNG des Glaubens für Katholiken! Wieso soll das eine Häretikerin
tun? Es geht um Auslegung des Glaubens in einem ökumenischen Gottesdienst. Warum soll das nicht eine
getaufte und damit – wie soeben richtig beschrieben – mit dem prophetischen Amt ausgestattete und noch
dazu zur Leitung in einer der beteiligten Konfessionen bestellte Person tun? Sofern es ihr gelingt, das
Wort Gottes auszulegen, nimmt niemand Schaden daran. Im Gegenteil: Was gibt es Besseres?
@rebekka Sie trauen dem Heiligen Geist ja wenig zu, wenn Sie gläubige Menschen für derart leicht beeinflussbar
halten… Nochmals: Es geht um AUSLEGUNG des Glaubens für Katholiken! Wieso soll das eine Häretikerin
tun? Nein, ich trauen aus Erfahrung den Menschen wenig zu. Das ist der Punkt.
@Iacobus Lustig, wie die prostestanten Heilige Schrift interpretieren. Bin ich total dum, oder…wo findet
man, das die Frauen predigen können? Taufe: „Priester, König und Prophet“ – so wird es im Taufritus
gesagt, auch den Frauen. Die Frage muss also lauten: Warum sollte es verboten oder unmöglich sein, dass
Frauen predigen? Es gibt nur einen Hinweis darauf, nämlich 1Kor 14,26-40. Aber was dort beschrieben wird,
ist eine Art von Versammlung, die weder mit der hl. Messe noch mit ökumenischen Gottesdiensten vergleichbar
ist. 1Kor 14,26-40 könnten allenfalls ein paar evangelikale Freikirchen in Anspruch nehmen, in deren
Gottesdiensten auch Zungenrede, Auslegungen und sonstige spontane Offenbarungen vorkommen. Also: Frauen
sind getauft wie Männer, somit auch zum prophetischen Amt berufen.
@Wolpertinger …deshalb ist seit 40 Jahren auch das Normalste von der Welt, daß die Menschen in Scharen
aus der Kirche davonlaufen und der Kirche den Rücken kehren. Da hat wohl jemand beim Weltjugendtag die
Augen zugehabt… Aber Tradis malen ja gerne alles nur Schwarz-Weiß… Hauptsache, man weiß es besser
und weiß, wer der Schuldige ist…
@ Sulpi Bei einem Gemälde kann aber in Ruhe geprüft werden, beim gesprochenen Wort ist das aber nicht
möglich. Die Gefahr der Häresie viel massiver, und die Beeinflussung auch. Also, schlechter Vergleich!
Sie trauen dem Heiligen Geist ja wenig zu, wenn Sie gläubige Menschen für derart leicht beeinflussbar
halten… War wohl nix mit Glaubensstärke, oder?
@Rebekka Bei einem Gemälde kann aber in Ruhe geprüft werden, beim gesprochenen Wort ist das aber nicht
möglich. Die Gefahr der Häresie viel massiver, und die Beeinflussung auch. Also, schlechter Vergleich!
#44 Iacobus(CZ) 15:28:53 | Montag, 22. Januar 2007
Wo ist „sola scriptura“??? Lustig, wie die prostestanten Heilige Schrift interpretieren. Bin ich total
dum, oder…wo findet man, das die Frauen predigen können?
@Sulpicius Wieso soll eine Häretikerin den Glauben für Katholiken auslegen? Wenn sie es gut macht, hat
sie das Wort Gottes verkündet. Dafür ist unerheblich, ob sie Mann oder Frau, katholisch oder sonstwas
ist. Nochmal (weil Sie es wohl nicht gelesen haben): Im Innsbrucker Dom wird seit Jahrhunderten ein von
einem Protestanten gemaltes Marienbild verehrt. Im Hochaltar. Niemand hat das je ernsthaft in Frage gestellt,
nur weil es ein Protestant gemalt hat. Und so ist es auch mit dem Wort: Wer es gut auslegt, hat es gut
ausgelegt – davon profitieren dann auch die Katholiken.
@ Mary Poppins Die allerseligste Jungfrau hat nicht rumkrakelt. Demut ist eine Ihrer Tugenden. Sie hat
sich nicht in Szene gesetz, wie eine Käßmann, Jepsen, und andere Laien/Laiinnen! Sie hat Männern Weisungen
erteilt: Joh 2,5 Sie hat Gottes Weisung kritisch befragt: Lk 1,34 Sie hat liturgische Texte kreiert: Lk
1,46-55 Das ist doch schon mal ein Anfang.
Hä?… Nein. Christen verschiedener Konfessionen vereinen sich zu einem Gottesdienst. Eine von ihnen
legt den Glauben aus. Wieso soll eine Häretikerin den Glauben für Katholiken auslegen?
12345 …deshalb ist seit 40 Jahren auch das Normalste von der Welt, daß die Menschen in Scharen aus
der Kirche davonlaufen und der Kirche den Rücken kehren. jaha genau. …nur das ist der Grund. Ihr seid
ja die Alleswisser und Besserwisser.
Rolle der Frau Was wäre, wenn wir die Frauen nicht hätten? Sie wären jedenfalls nicht in dieser Welt…
Oder denken Sie doch an unsere Gottesmutter, die wir stets als Fürsprecherin anrufen dürfen. Soll sie
auch schweigen? Die allerseligste Jungfrau hat nicht rumkrakelt. Demut ist eine Ihrer Tugenden. Sie hat
sich nicht in Szene gesetz, wie eine Käßmann, Jepsen, und andere Laien/Laiinnen!
Das „Normalste“ Es war dies der 40. Ökumenische Gottesdienst anlässlich der jährlichen Weltgebetswoche
für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner). solche Gottesdienste sind das normalste der welt …
…deshalb ist seit 40 Jahren auch das Normalste von der Welt, daß die Menschen in Scharen aus der Kirche
davonlaufen und der Kirche den Rücken kehren. Eine seichte ökumenische Theologie will nämlich Niemand.
Dies ist doch ganz normal!
flatratepower: Keine Chance – Ihr Statement kann hier nicht diskutiert werden, da es die oben beschriebene
Aufregung des Herrn Auers als künstlich entlarven würde. Sie müssen halt Verständnis für diese Ignoranz
zeigen.
Ökumene-Direktorium Wie wär’s mit der Lektüre dieses Dokumentes: Direktorium zur Ausführung der Prinzipien
und Normen über den Ökumenismus (25. März 1993). Im Internet: www.stjosef.at/…hes_direktorium.html
merkwürdige Aufreger Es war dies der 40. Ökumenische Gottesdienst anlässlich der jährlichen Weltgebetswoche
für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner). solche Gottesdienste sind das normalste der welt
…
mache mal was verbotenes… … und stelle einen bereits unten eingestellten Artikel hier oben wieder
ein. In der Hoffnung, daß man so über die Sache diskutieren kann und nicht anderen (Frauen) den Mund
hier im Forum verbietet. Anbei hier nun mein Statement: Es gibt kein Predigtverbot! Es gibt in der römisch
katholischen Kirche kein Predigtverbot für Laien und es sei dazugesagt kein Katecheseverbot für Laien.
Das einzige, was es gibt ist ein HOMILIEVERBOT für Laien. Das kann man dem gültigen CIC entnehmen. Eine
Homilie ist eine Predigt innerhalb der Messfeier, die dem Priester zukommt aufgrund der Tatsache, daß
er der Messfeier vorsteht. Dort ist er nicht ersetzbar. Der Hetz (sorry) Kreuznetartikel selbst spricht
von einem ökumenischen Gottesdienst. Dort wird keine Homilie gehalten, sondern eine Predigt. Die ist
Laien erlaubt. Ferner bezweifel ich doch sehr, daß sie „das Wort ergriff“. Ich würde behaupten, daß
man es ihr als Gastpredigerin GEWÄHRT hat. Eine Predigt ist und bleibt ein Glaubenszeugnis. Warum sollen
Christen vor der Gemeinde kein Glaubenszeugnis geben dürfen? Dazu ist jeder einzelne Christ sogar aufgrund
der Taufe angehalten. (Das bezieht sich nochmals nicht auf die Homilie in einer Eucharistiefeier, die
dem Priester vorbehalten ist). Also ich finde schon, daß man solche Dinge auf einer kath. Webseite wissen
sollte.
Noch eins Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken
kircheninterner Natur. „jugendlicher Elan“ ist also der Tradi-Ausdruck für „schlecht erzogen“
Genau Was wäre, wenn wir die Frauen nicht hätten? Sie wären jedenfalls nicht in dieser Welt… Eben,
genau das sollte vorrangige Aufgabe auch von Katharina sein, nicht ihr V2-Theologie-Studium!
#25 Don Camillo 13:58:43 | Montag, 22. Januar 2007
@nonnobisdomine Übrigens: Frauen schweigen in der Kirche. – Besser so, wenn ich Sie – oder besser: IHre
Postings – mir ansehe Geht’s eigentlich noch? Sonst alles klar? Ihre Polemik gegenüber Katharina L. ist
ja unfassbar. Was haben Sie nur für ein Frauenbild? Was wäre, wenn wir die Frauen nicht hätten? Sie
wären jedenfalls nicht in dieser Welt… Oder denken Sie doch an unsere Gottesmutter, die wir stets als
Fürsprecherin anrufen dürfen. Soll sie auch schweigen?
#24 Tridentinus 13:42:30 | Montag, 22. Januar 2007
Lesen Sie bei E. Peterson nach zum Öffentlichkeitsanspruch der Offenbarung und der Kirche sowie zur theologischen
Deutung von Polis – in Abgrenzung von C. Schmitt! Ausserdem sind die Grabenkämpfe in der Kirche: links/rechts
progressiv/konservativ – wenn überhaupt – nur in der Kategorie politischer Auseinandersetzung und Polemik
(nicht abwertend verstanden) einzuordnen.
Geht’s noch, Katharina L.? Ihre duffusen Aussagen sind bezeichnend für Sie und die Aussagen des 2. Vatikanischen
Konzils. Halten Sie sich mal zurück, Sie „Verwirrerin“. Vermutlich haben Sie ein „Halbwissen“, das Sie
hier vermarkten wollen. GO HOME, Katharina L. Übrigens: Frauen schweigen in der Kirche. – Besser so,
wenn ich Sie – oder besser: IHre Postings – mir ansehe.
Hihi! Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken
kircheninterner Natur. Das werd’ ich mir merken und bei Gelegenheit zitieren! Was bitte ist ein „politischer
Zugang zu Problematiken kircheninterner Natur“?
#21 Tridentinus 13:31:24 | Montag, 22. Januar 2007
Inzwischen erfolgt die Indultmesse in Innsbruck in einer zentralen Klosterkirche innerhalb der Stadt.
Allerdings bislang nur an Samstagen. Hierin soll demnächst eine Verlagerung auf den Sonntag stattfinden.
„Wer Euch hört, hört mich.“ – Das meint natürlich autoritatives Sprechen und mahnt die Apostel und
ihre Nachfolger selbstverständlich auch, sich zu überlegen, was man sagt und wo man wie spricht. Das
gilt besonders für Bischof Scheuer, der ein Hörender sein will. Betretenes Schweigen zu sehr schwerwiegenden
Hinweisen ist nicht solidarisch-kommunikativ, sondern – durchaus im Sinne des Evangeliums – ein Ärgernis!
Sich solch unverantwortlichem Schweigen anzuschliessen, kann nicht der Preis sein, den Herr Auer für
die Indultmesse zahlt, auch wenn man manches vielleicht eleganter und weniger scharf formulieren könnte.
Doch hier bedenke man Auers jugendlichen Elanund seinen politischen Zugang auch zu Problematiken kircheninterner
Natur.
„Klar“? Die Problematik ist klar. Nein. Christen verschiedener Konfessionen vereinen sich zu einem Gottesdienst.
Eine von ihnen legt den Glauben aus. Welche Problematik ist da klar? Was könnte es Besseres geben als
Zeugnisse des Glaubens? Herr Auer kritisiert dieses „Event“, verübt also keine persönliche Attacke gegen
den Ortsbischof von Innsbruck. Natürlich nicht! Herr Auer will ja nur helfen! Und mit seinen 24 Jahren
ist er ja soo ein tolles Vorbild als demütiger Diener!
Superintendentin Diese Frau ist leider eher als Häretikerin zu bezeichnen als als Schismatikerin. Die
Problematik ist klar. Übrigens sah das schon die sel. Anna Katharina Emmerick in ihren Schauungen: die
graue Kirche in die alle Konfessionen hineingehen, Evangelische und Katholische, Heiden und Christen,
eine wahre „Gemeinschaft des Unheiligen“. 1820 war das noch undenkbar. Jetzt wird es vor unseren Augen
konkret. Man darf da Kritik üben, man muss das sogar. @KatharinaL: Warum sollte man schweigen oder diesen
Anlass nicht kritisieren? Offensichtlich gitt nur dem ökumeno-modernistischen Treiben „Befehl ist Befehl“.
Herr Auer kritisiert dieses „Event“, verübt also keine persönliche Attacke gegen den Ortsbischof von
Innsbruck. Kritik ist gut. Menschen bedürfen der kritischen Beobachtung. Die Glaubenswahrheiten aber
nicht. An denen Sie rütteln wollen.
Sachinformation: Es gibt kein Predigtverbot! Es gibt in der römisch katholischen Kirche kein Predigtverbot
für Laien und es sei dazugesagt kein Katecheseverbot für Laien. Das einzige, was es gibt ist ein HOMILIEVERBOT
für Laien. Das kann man dem gültigen CIC entnehmen. Eine Homilie ist eine Predigt innerhalb der Messfeier,
die dem Priester zukommt aufgrund der Tatsache, daß er der Messfeier vorsteht. Dort ist er nicht ersetzbar.
Der Hetz (sorry) Kreuznetartikel selbst spricht von einem ökumenischen Gottesdienst. Dort wird keine
Homilie gehalten, sondern eine Predigt. Die ist Laien erlaubt. Ferner bezweifel ich doch sehr, daß sie
„das Wort ergriff“. Ich würde behaupten, daß man es ihr als Gastpredigerin GEWÄHRT hat. Eine Predigt
ist und bleibt ein Glaubenszeugnis. Warum sollen Christen vor der Gemeinde kein Glaubenszeugnis geben
dürfen? Dazu ist jeder einzelne Christ sogar aufgrund der Taufe angehalten. (Das bezieht sich nochmals
nicht auf die Homilie in einer Eucharistiefeier, die dem Priester vorbehalten ist). Also ich finde schon,
daß man solche Dinge auf einer kath. Webseite wissen sollte.
Falsch Der Artikel von Johannes Auer zeigt die Problematik sehr gut auf. Dafür gibt es – „zum Ausgleich“ –
in der Diözese Innsbruck an Sonn- und Feiertagen keine Indultmesse; Falsch. Es gibt sie, sehr zentral
in Innsbruck, jeden Sonn- und Feiertag. Und wer ist an entsprechender Stelle als Ansprechpartner angegeben?
Johannes Auer! Offenbar hat selbst das gewährte Indult ihm nicht geholfen, seinem Bischof auch nur minimalsten
Respekt und Gehorsam entgegenzubringen.
Gemeinschaft von Häretikern Luise Müller ist natürlich vorrangig keine Schismatikerin, sondern eine
Häretikerin (der Begriff Schismatiker paßt für die orthodoxen Kirchen, für die Protestanten ist er
schon wieder zuviel „Ehre“). Diese Eigenschaft teilt sie mit Bischof Scheuer, dessen interessanteste Direktive
an seine Priester war, dass „Priester von Homosexuellen lernen können“. Der Artikel von Johannes Auer
zeigt die Problematik sehr gut auf. Dafür gibt es – „zum Ausgleich“ – in der Diözese Innsbruck an Sonn-
und Feiertagen keine Indultmesse; und die eine unter der Woche ist weit außerhalb von Innsbruck. Was
schon seit Bischof Stechers (Vorvorgänger von Bischof Scheuer) Zeiten im Bistum Innsbruck gespielt wird,
zeigt die Unterkirche des Doms: Diese ist als Freimaurertempel eingerichtet. In Analogie zu „zu ebener
Erd im ersten Stock“ (im ersten Stock die Hausherren, zu ebener Erd = Erdgeschoß das Personal) ist die
Ordnung in Innsbruck umgekehrt. Im Erdgeschoß predigen die Häretiker, im Keller herrschen die Freimaurer.
Soweit, so verrückt. Wer schaut gütig zu? Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Cardinal Schönborn,
der Nuntius in Wien, Staatssekrektär Cardinal Bertone zu Rom und – last but not least – Papst B16.
#14 Agiafortuni 13:06:21 | Montag, 22. Januar 2007
nicht erstaunlich Im „Rheinischen Merkur“ vom 31.10.1986 kann man lesen: „Da wehten neben dem Kreuz in
der alten Kirche Sankt Peter buddhistische Gebetsfahnen, da stand auf dem Altar neben dem Tabernakel eine
Buddha-Statue, statt der Glocke ertönt der Gong, und es wurde nicht gregorianischer Choral, sondern buddhistische
Suren gesungen“. Selbst unserem Aurelius war dies zu viel und er gab freimütig zu, Assisi habe ihn angekotzt.
All dies geschah mit der ausdrücklichen Billigung des [v.d.Red.zens.] Woytila. Warum also verübelt man
es dem Oberhirten von Inssbruck, wenn er den Meister nachahmt. Schliesslich darf man bei einer Superintendentin
Spuren des Christlichen vermuten
Lustig Gastus’ Kommentar von 12:33 Uhr war sehr witzig. Muß ich mir merken. HeinrichvonOfterdingens Kommentar
um 12:24 Uhr war auch nicht schlecht. Frech, aber gerecht. Es kann doch gar keine Frage mehr sein: Katholiken
erkennt man sofort am Humor!
Schwachsinn 1. Laien ist es nicht verboten, außerhalb der Eucharistiefeier zu predigen. 2. Das Abhalten
ökumenischer Gottesdienste ist selbstverständlich in Kirchen möglich – wo denn sonst? 3. Das Kriterium
für die Predigt ist nicht, WER predigt, sondern nur, WAS gepredigt wird. Im Innsbrucker Dom wird seit
Jahrhunderten DAS Marienbild schlechthin aufbewahrt – gemalt von einem Protestanten. Es ist unerheblich,
wer es gemalt hat – genauso ist es bei einer Predigt. 4. Ist Johannes Auer nicht der Milchbubi, der schon
seit Jahren gegen Bischof Scheuer hetzt, wo er nur hetzen kann? 5. Johannes Auer sei an das Wort des Herrn
in Lk 10,16 erinnert: „Wer euch hört, hört mich“. Zum Glück bezieht sich das auf die Apostel und nicht
auf Johannes Auer.
#11 Tridentinus 12:41:51 | Montag, 22. Januar 2007
Innerhalb und ausserhalb der heiligen Messe sollte ein katholisches Gotteshaus, die Hauptkirche einer
Diözese zumal, kein Forum und im wahrsten Sinne des Wortes kein Resonanzkörper für die Häresie sein.
Rein kanonistisch ist heute viel möglich. Nicht möglich ist aber, dass ein Pfarrer am Sonntag die heilige
Messe zugunsten eines ökumen. Gottesdienst ausfallen läßt, obwohl er kanonistisch verpflichtet wäre,
die heilige Messe „pro Populo“ zu feiern. Auch das ist aber im Bistum Innsbruck möglich und noch viel
mehr, was hier demnächst dokumentiert werden wird. Im Petersdom wird das Sanctissimum übrigens in einer
Kapelle aufbewahrt, die für Beter reserviert ist! Weiters war es immer schon üblich, in Kathedralen
und großen Klosterkirchen das Allerheiligste in einer separaten Sakramentskapelle zu verwahren. Auch
deswegen sinnvoll, weil sonst bei feierlichen Funktionen zu häufig auf die Gegenwart des Allerheiligsten
rubrizistisch Rücksicht zu nehmen wäre.
@Don Camillo – ausserhalb Meines Wissens steht nirgends, dass es Laien verboten ist, ausserhalb einer
Eucharistiefeier zu predigen. Vollkommen richtig, darauf beruft sich meine Frau auch immer, wenn sie daheim
den Schnabel aufmacht.
nur so als kleine Anmerkung Meines Wissens steht nirgends, dass es Laien verboten ist, ausserhalb einer
Eucharistiefeier zu predigen. Stimmt doch, oder? Und was ist beispielsweise mit dem Petersdom, wo alle
möglichen Façons von Menschen – und nicht nur Christen – tagtäglich ein und ausgehen? Das Allerheiligste
wird da ja auch aufbewahrt.
@Naja, wen wunderts! So nem lecker Mädchen verwehrt auch ein Bischof keinen Predigtwunsch in seinem „Wohnzimmer“.
Vielleicht wachsen ihr bald ein paar Warzen auf der Nase, dann ist der Spuk schnell vorbei. Fahrrad statt
Auto – / – Tandem: Superintendentin Luise Müller und Bischof Manfred Scheuer auf dem Weg zu einer gemeinsamen
Sitzung …w.sichtbar-evangelisch.at/cmimages/238.jpg zum Artikel …w.sichtbar-evangelisch.at/…t/nav1/template1.htm
Freinsberg: Noch nie etwas von ökumenischen Gottesdiensten gehört? Sehr wohl von solchen „Gottesdiensten“
gehört und manche auch erlebt – deswegen bin ich ja für eine Verlegung solcher Zusammenkünfte in Pfarrsäle
und andere geeignete Örtlichkeiten.
#2 mastermind † 12:06:39 | Montag, 22. Januar 2007
Schweig Pünktchen –- Es ist genug der Worte Pünktchen ! Du hast nicht verstanden, daß es hier um ein
weitaus tieferes problem geht : Iterum censo – Formosus; vorher gibt es keine Ruhe