08:14:47 | Freitag, 7. Januar 2005
Epiphania Domini + Holocaust und Babycaust + Das Kreuz – ein gefährlicher Gegenstand + Indien: Ein wahrer Kenner des Landes + Sie dürfen die Leiche jetzt küssen + Ob Person oder nicht – das hängt vom Gesetz ab

© Catholic Church (England and Wales), CC Epiphania DominiVatikan. Das gestrige Dreikönigsfest hat in Italien fast den gleichen Stellenwert wie
Weihnachten. Zum Gebet des „Engel des Herrn“ mit Papst Johannes Paul II. versammelten sich hunderte als
Könige verkleidet Kinder auf dem Petersplatz. Der Heilige Vater rief die Gläubigen auf, sich auf den
kommenden Weltjugendtag in Köln vorzubereiten. Das Evangelium des Dreikönigsfestes erinnere an das Motto
des Großereignisses. Dort sagen die drei Könige, nachdem sie Betlehem erreicht haben: „Wir sind gekommen,
um ihn anzubeten.“ Der Papst lud alle Jugendlichen in Deutschland und in der ganzen Welt ein, sich geistig
auf den Weg zu machen hin zu diesem wichtigen Termin, um wie die drei Könige in Christus das Gesicht
Gottes zu finden.
Holocaust und BabycaustDeutschland. Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner
(71), verglich in seiner gestrigen Predigt am Dreikönigsfest die Kinderabtreibung mit dem Dritten Reich.
„Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin,
die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach
umgebracht.“
Das Kreuz – ein gefährlicher GegenstandUSA. In einem Brief vom 17. Dezember verordnet
der US-amerikanische Geheimdienst Sicherheitsmaßnahmen für die offizielle Einführung des Präsidenten
der Vereinigten Staaten, George W. Bush, in seine zweite Amtszeit. Sie soll am 20. Januar 2005 stattfinden.
Aus Sicherheitsgründen seien für diesen Anlaß gefährliche Gegenstände zu verbannen. Das berichtete
der Nachrichtendienst ‘CWNews’. Als gefährlich werden „Schußwaffen, Sprengstoff oder Laserwaffen“ eingestuft.
Desweiteren findet man auf der Liste auch „Särge, Kisten und Kreuze“.
Indien: Ein wahrer Kenner des
LandesIndien. Der Erzbischof von Ranchi, Telesphore Placidus Kardinal Toppo (65), bedankte sich für
die massive internationale Hilfe für die Flutopfer seines Landes. Kardinal Toppo ist ein indischer Ureinwohner
aus Chainpur im nördlichen Bundesstaat Bihar. Am Telefon meinte der Kardinal gegenüber ‘Radio Vatikan’:
„Die internationale Hilfe ist fantastisch! Alle wollen den Betroffenen helfen. Es gibt auch eine große
Solidarität innerhalb von Indien. Wir Inder und unsere Regierung müssen die Hilfen selbst koordinieren.“
Er sei selbst eine Woche vor der Flut in Port Blair, auf den Andamanen Inseln gewesen. Da habe er viele
glückliche Menschen erlebt. „Und jetzt ist alles zerstört.“
Sie dürfen die Leiche jetzt küssenSerbien.
Vor einiger Zeit beschloß Frau Vinka Mijovic (32) ihren Lebensgefährten Miodrag Tomovic (68) zu heiraten.
Der Haken bei der Sache: Der geliebte Miodrag war zum Zeitpunkt des Entscheides seiner Braut bereits tot.
Ein bestochener Notar erstellte darum im nachhinein eine Heiratsurkunde, um Frau Mijovic Zugang zum Erbe
des Verblichenen zu ermöglichen. Der Betrug wurde aufgedeckt. Die frischverheiratete Serbin wurde zu
18 Monaten Flitterwochen im Gefängnis verurteilt.
Ob Person oder nicht – das hängt vom Gesetz ab„In
den Augen des Gesetzes ist der Sklave keine Person.“ Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Virginia
(USA), 1858.
„Ein Indianer ist keine Person im Sinne der Verfassung.“ George Canfield, Rückblick auf
US-amerikanische Gesetze, 1881.
„Das juristische Wort ‘Person’ schließt in diesem Sachverhalt die Frauen
nicht ein.“ Britische Rechtsfälle, 1909.
„Das Reichsgericht selbst lehnte es ab, die Juden als ‘Personen’
im gesetzlichen Sinn anzuerkennen.“ Entscheidung des Deutschen Obersten Gerichtshofs, 1936.
Das ungeborene
Kind darf nach §97 des österreichischen Strafgesetzbuches straffrei durch die Abtreibung getötet werden,
1975.
Person im Sinne des Gesetzes?
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Dolfus 18:54:47 | Freitag, 7. Januar 2005
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Augustinus 15:53:20 | Freitag, 7. Januar 2005
#2
Dolfus 10:05:46 | Freitag, 7. Januar 2005
#1
Dolfus 10:04:31 | Freitag, 7. Januar 2005