14:22:12 | Montag, 22. Januar 2007
Ein kürzlich publiziertes Dokument des Deutschen Bundestages verspricht sich von der Forschung mit Kinderzellen nicht viel. Werden brisante Erkenntnisse verschwiegen?

Die Evolution der Menschheit?
(kreuz.net) Die „Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages“ haben kürzlich ein 16seitiges
Dossier über die Forschung an Kinderzellen erarbeitet.
Das berichtete der katholische Journalist Alexander
Kissler bereits am 29. Dezember in der in München erscheinenden ‘Süddeutschen Zeitung’.
Die übrigen
Medienunternehmen verschwiegen die Nachricht.
Die Menschenversuche mit Kinderzellen werden verschleiernd
auch „Stammzellenforschung“ genannt.
Das Dossier entstand auf Anfrage des christdemokratischen Bundestagsabgeordneten
Hubert Hüppe.
Der Abgeordnete engagiert sich seit Jahrzehnten für das Lebensrecht ungeborener Menschen.
Der Inhalt des Dossier: Es sei „plausibel“, daß eine medizinische Therapie mit embryonalen Stammzellen –
wenn überhaupt – in einem Zeithorizont von zwanzig Jahren realisierbar sein könnte.
Ferner kommt das
Dossier zum Schluß, daß es erfolgreicher ist, mit Stammzellen erwachsener Menschen zu therapieren.
Bei dieser ethisch unbedenklichen Behandlungsmethode müssen keine Kinder im Embryonalstadium umgebracht
werden.
Der Artikel in der ‘Süddeutschen’ kommt zum Fazit, daß die Debatte seit Jahren falsch geführt
wird.
Den ethischen Argumenten müsse die Frage nach der medizinischen Sinnhaftigkeit vorausgehen:
Weshalb
soll ein Forschungszweig, der bisher seine Tauglichkeit im Tierversuch nicht bewiesen hat, auf den Menschen
ausgedehnt werden?
Bislang habe man als Relevanznachweis die bloße Hoffnung auf Heilung von bisher unheilbaren
Krankheiten akzeptiert.
Auch im Jahr 2007 werde das biopolitische Mantra lauten: was gemacht werden kann,
muß auch gemacht werden, così fan tutti – so machen es alle.
Land um Land öffne der Forschung mit
Kinderzellen seine Tore. Im vergangenen Februar geschah das im tschechischen Parlament.
Letzten Herbst
erlaubte Australien die Produktion, Ermordung und Schändung getöteter Zwillingskinder – im Jargon: „therapeutisches
Klonen“.
Der australische Verteidigungsminister wurde während der Debatte sogar pathetisch:
Die derzeitige
Generation habe vom Fortschritt in der Medizin enorm profitiert. Jetzt sei man gegenüber den kommenden
Generationen verpflichtet, die gleiche Weisheit und den gleichen Mut zu beweisen.
Der Artikel in der
‘Süddeutschen’ vermutet hinter diesem Hinweis auf kommende Generation, daß konkrete Anwendungen nicht
einmal am Horizont zu erkennen sind.
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#7
JR-Europe.org 18:15:24 | Montag, 22. Januar 2007
#6
wolfgang e. 2 16:06:25 | Montag, 22. Januar 2007
#5
JR-Europe.org 16:04:25 | Montag, 22. Januar 2007
#4
wolfgang e. 15:58:11 | Montag, 22. Januar 2007
#3
Pünktchen 15:35:39 | Montag, 22. Januar 2007
#2
Yerodin 15:34:45 | Montag, 22. Januar 2007
#1
wolfgang e. 15:29:33 | Montag, 22. Januar 2007