Ernennungen
Vatikanische Dokumente haben ein konkretes Ziel – bischöfliche Mülleimer
Vor zehn Jahren mahnte der damalige Papst, die Rollen von Laien und Klerikern nicht zu vermischen. Sein – vermutlich ernstgemeinter – Schrei blieb ungehört.
Camillo Kardinal Ruini
Camillo Kardinal Ruini
(kreuz.net, Rom) Am 7. März wird der Papst den neuen Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz ernennen.

Das behaupteten italienische Medien am Dienstag.

Der bisherige Präsident, Camillo Kardinal Ruini (75), hat das Amt seit 16 Jahren ausgeübt. Der 7. März ist der Jahrestag seines Amtsantritts.

Als mögliche Nachfolger werden der Patriarch von Venedig, Angelo Kardinal Scola, der Mailänder Erzbischof Dionigi Kardinal Tettamanzi oder der Erzbischof von Florenz, Ennio Kardinal Antonelli genannt.

Kardinal Scola steht der kirchlichen Bewegung ‘Gemeinschaft und Befreiung’, Kardinal Antonelli der Focolarbewegung nahe. Kardinal Tettamanzi gilt als Vertreter des liberalen Flügels der Bischöfe.

Der Vatikanist der katholischen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, John Allen, demonstrierte am Dienstag die herausragende Autorität Kardinal Ruinis.

Als Beispiel erwähnte er eine Begebenheit aus dem Jahr 1997.

Damals hatte der ‘Päpstliche Rat für die Auslegung der Gesetzestexte’ die ‘Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester’ veröffentlicht.

Das Schreiben wiederholt das Verbot der Laienpredigt. Es unterstreicht, daß Laien nur im äußersten Notfall Begräbnisse halten, Taufen spenden, bei Eheschließungen assistieren oder die Kommunion spenden dürfen.

Ferner erklärt es, daß die Mitfeier an von Laien gehaltenen Wortgottesdiensten – ob mit oder ohne Kommunionspendung – die Sonntagspflicht nicht erfüllt.

Viele der genannten, verbotenen Handlungen werden seit Jahren mit Zustimmung der Bischöfe in den Ländern des Westens praktiziert.

Ein US-Bischof war zufällig in Rom, als die Instruktion publiziert wurde.

Er soll Kardinal Ruini gefragt haben, wie er die Instruktion handhabe.

Dessen Antwort: „Ach, der Papst hat ein Problem in der Schweiz.“

Kardinal Ruini hinterließ den Eindruck, als sei das Dokument die Antwort auf ein lokales Problem, das nicht überall umgesetzt werden müsse.

Der Bischof atmete auf: „Ich fuhr nach Hause und warf das Dokument mehr oder weniger in den Mülleimer.“

„Wenn der Kardinalvikar für die Diözese Rom sich nicht darum kümmert, warum sollte ich es tun?“
      
22 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#22   Gotthard   12:30:16 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@r.ruhrgebietler
also ein Sakrileggemeinde! Und da haben Sie bislang noch nicht gg. beim zuständigen Pfarrer gg. protestiert?
was soll daran sakrilegisch sein? Was sollte ich beim zuständigen Pfarrer beklagen?
Redaktion benachrichtigen
#21   Defensor Fidei   11:44:49 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@ wickerl
Ich kritisiere nicht Ihre Meinung zur Kommunionreichung, spreche mich nur gegen die Begründung diesbezüglich aus.
Wenn Ihnen nur dieser Teil der Begründung nicht paßt, dann solls mir recht sein.
Trotzdem würde ich das von ihnen kritisierte Zitat auch erneut in einer Diskussion anführen. Der Grund ist die Vergleichbarkeit dahingehend, daß es sich beide Male – bei Maria Magdalena und bei der Kommunion – um Momente höchster Ehrfurcht Gott gegenüber handelt, bei denen es angemessen sein kann/ist, daß man auf eine unnötige Berührung verzichtet.
Redaktion benachrichtigen
#20   wickerl   11:05:55 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@defensorfidei
Ich kritisiere nicht Ihre Meinung zur Kommunionreichung, spreche mich nur gegen die Begründung diesbezüglich aus.
Redaktion benachrichtigen
#19   r.ruhrgebietler   07:30:50 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Gotthard – also eine Sakrileggemeinde
wie soll ohne Kommunionhelfer der Kelch gereicht an die Gemeinde gereicht werden?
gar nicht!
Hier in meiner Wohnsitz-Gemeinde alltägliche Praxis.
also ein Sakrileggemeinde! Und da haben Sie bislang noch nicht gg. beim zuständigen Pfarrer gg. protestiert? Lesen Sie mal Paulusbrief 2,15-25… so nebenbei.
Redaktion benachrichtigen
#18   wsxyz   01:20:14 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Kommunionhelfer: Nein!
Ich habe mal gesehen, wie ein „Kommunionhelfer“ vor der Messe den Altarraum betreten ist, um dann ohne jede Ehrfurcht, ja nicht mal den Kopf zu neigen, mit ungeweihten Hände ein Ziborium zu nehmen, den Tabernakel aufzumachen, und dann geweihte Hostien grob von dem einen Gefäß zum anderen zu schütteln. Dabei hat sie natürlich mindestens die Hälfte der Hostien mit ihrer Händen ausgeschaufelt, als ob sie schnell einen Korb Chips teilen wollte.
Ich habe auch gesehen, wie zwei Priester der FSSP schnell and effizient die Kommunion an die 400 Menschen in einer kleinen, überfüllten Kapelle gespendet haben. Die Handkommunion ist nicht nötig und Kommunionhelfer sind auch nicht nötig.
Redaktion benachrichtigen
#17   Defensor Fidei   00:12:48 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@ Katharina L. @ wickerl @ Gotthard
nein Maria von Magdala durfte ihn nicht anrühren weil er noch nicht beim Vater war
Das mag ja stimmen, aber widerlegt es nicht, was ich gesagt habe.
Ich habe ja nicht gesagt, daß es ein Sakrileg sei, wenn man den Herren berühren würde und daß Christus es Maria Magdalena aus genau diesem Grunde verboten hätte.
Meine Ausgangsthese war, daß es angemessen sei, daß wir das Sakrament aus geweihter Hand empfangen. Joh 20, 17 sollte diese These nur zusätzlich dahingehend unterstützen, daß es Momente gibt, in denen nicht jeder ohne weiteres den Leib unseres Herren anfassen sollte – Momente der Ehrfurcht! Aus Ehrfurcht dem Vater gegenüber sollte Maria den Leib nicht berühren. Auch die Darreichung der Opferfrucht, die Spendung des Sakramentes, ist ein Moment höchster Ehrfurcht. Auch hier könnte eine gewisse Zurückhaltung angemessen sein.
„Nehmt und trinkt alle daraus.“
Daraus folgt nicht, daß die Kommunion unter beiden Gestalten gereicht werden muß. Oft hat Christus, wenn er von dem Sakrament sprach, auch nur eine Gestalt (das Brot) erwähnt.
Gegen die Kelchkommunion spricht auch die Gefahr des Verschüttens, das Probl der Lagerung & die schwere Abschätzung der richtigen Menge. Schließlich wollte man verdeutlichen, daß Christus auch nur unter der Gestalt des Brotes schon ganz gegenwärtig ist.
wie soll ohne Kommunionhelfer der Kelch gereicht an die Gemeinde gereicht werden?
Ganz einfach: Der Priester taucht die Hostien in das Blut Christi, um anschließend die Mundkommunion zu reiche…
Redaktion benachrichtigen
#16   Gotthard   21:56:45 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Katharina
Nur gut, dass in der Praxis das Wort des Herrn wiederentdeckt wird.
genau!!! wie soll ohne Kommunionhelfer der Kelch gereicht an die Gemeinde gereicht werden?
Hier in meiner Wohnsitz-Gemeinde alltägliche Praxis.
Redaktion benachrichtigen
#15   thaumaturgos   20:26:50 | Mittwoch, 24. Januar 2007
lieber kardinalische mahnschreiben
verschwinden lassen, als päpstliche exkommunikationen einfach zu ignorieren … die secta marcelli et ‘kumpani’ ei setzt sich da der größeren gefahr von widerwärtigkeiten himmlischer (vermutlich HÖLLISCHER) natur aus …
Redaktion benachrichtigen
#14   wickerl   19:25:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@defensor fidei,
@defensor fidei, nein Maria von Magdala durfte ihn nicht anrühren weil er noch nicht beim Vater war, das hat damit nichts zu tun, sonst hätte ihn Thomas auch nicht anrühren dürfen, Er war in dieser Zeit zumindest auch im Paradies- also dort wo Adam und Eva einstens waren- weil Jesus zu dem um Verzeihung bittenden Schächer sagte dass er heute noch mit ihm – im Paradiese – dort sein werde. Der blieb vielleicht dort weil er nicht getauft war, vielleicht ist dort der Limbus?
Redaktion benachrichtigen
#13   Katharina L. †   16:59:13 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Hihi!
In Bayreuth hat sich ein Gebetskreis Bonifatius gebildet. Dieser geht gegen liturgischen Verfehlungen vor.
Wie geht denn ein „Gebetskreis“ gegen liturgische Verfehlungen vor? Indem er dagegen anbetet? Oder handelt es sich in Wirklichkeit um einen „Denunziationskreis“?
Merke:
Can. 27: Beste Auslegerin der Gesetze ist die Gewohnheit!
Can. 26: (Ich paraphrasiere) Eine gegen geltendes Recht verstoßende Gewohnheit erlangt nach 30 Jahren Gesetzeskraft. (Na gut, das ist jetzt arg vereinfacht… Das gilt natürlich nicht immer, aber manchmal eben doch)
Merke also:
Auch das Volk Gottes ist sehr wohl an der Gesetzgebung in der Kirche beteiligt. Durch consuetudo (bzw. desuetudo) können Gesetze entstehen.
Was Gratian noch wusste (nämlich die Teilhabe des Volkes Gottes an der Gesetzgebung), haben die Rubrizisten leider vergessen… Und dann gründen sie „Gebetskreise“, die gegen irgendwas „vorgehen“.
Redaktion benachrichtigen
#12   Defensor Fidei   16:02:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ freddie schenk
Ist der „Leib Christi“ dann weniger wert oder ist es dem „Leib Christi“ nicht zumutbar durch Laienhände bei den Gläubigen zu landen?
Den Wert des Leibes kann die Laienhand bestimmt nicht mindern, aber Kommunionhelfer sind nicht angemessen.
Jesus Christus, unser Herr und Gott, verlieh im Abendmahlssahl „den Aposteln und ihren Nachfolgern im Priestertum“ die Vollmacht seinen Leib und sein Blut „auszuteilen“ (DH 1764). Daher „war es in der Kirche Gottes immer Brauch, daß die Laien die Kommunion von den Priestern empfangen“. Dies „muß als aus apostolischer Überlieferung herrührend mit Fug und Recht beibehalten werden“ (Konzil von Trient, DH 1648).
Die Spendung des Altarsakramentes „in persona Christi“ ist an das Weiheamt (Bischof, Priester, Diakon; DH 1776) gebunden.
Die Berührung des Allerheiligsten mit den Händen sollte dem Priester vorbehalten sein (vgl. hl. Th. v. Aquin, Summa theologica III, 82,3).
Bei der Austeilung des Leibes Christi handelt es sich um die Spendung eines Sakamentes. Mit Ausnahme von Taufe & Ehe erfordert die Spendung eines Sakramentes den Weihecharakter des Spenders.
Verunehrung ist das Berühren des himmlischen (1 Kor 15, 44) Leibes Christi mit ungeweihten Händen. Der Auferstandene sprach zu Maria Magdalena: „Rühre mich nicht an!“ (Joh 20,17). Und zur hl. Brigitta: Ich habe die Priester erwählt „meinen makellosen Leib mit ihren Händen zu berühren und auszuteilen“ (Offenbarungen, Buch 4, Kapitel 132).
Redaktion benachrichtigen
#11   wsxyz   15:16:00 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Nicht nötig
Hauptsache, Laienkommunionhelfer sind schlicht unnötig. Sie werden aus zwei Gründen eingesetzt: erstens, um die für diesen Dienst Auserwählten zu schmeicheln. Zweitens, um die Kommunion umso schneller zu beenden damit man nicht allzu lange auf den Brunch in Cafe warten muss.
Redaktion benachrichtigen
#10   Emil Muhler   15:04:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Grassroot-Bewegung
Gegen die, die eine päpstliche Instruktion in den Papierkorb werfen, hilft nur eins, nämlich Öffentlichkeit herstellen.
In Bayreuth hat sich ein Gebetskreis Bonifatius www.schlosskirche.blog.de/ gebildet. Dieser geht gegen liturgischen Verfehlungen vor.
Bei dieser Rechtslage schlosskirche.blog.de/…st_eindeutig~1600596 hat auch Mons. Schick keinen Spielraum.
Redaktion benachrichtigen
#9   freddie schenk   14:42:46 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Kommunionhelfer
Und wo ist jetzt bitteschön das Problem, wenn Laien die Kommunion austeilen? Ist der „Leib Christi“ dann weniger wert oder ist es dem „Leib Christi“ nicht zumutbar durch Laienhände bei den Gläubigen zu landen?
Leute, Leute … eure Probleme möchte ich mal haben.
Redaktion benachrichtigen
#8   Katharina L. †   12:51:12 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ Defensor
Außerdem kommt in dem ein oder anderen Bistum immer mehr die Kommunion unter beiderlei Gestalt wieder in Mode. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel.
Tja, wie sagte es doch Jesus Christus: „Nehmt und trinkt alle daraus.“
Und wie sagte es Paschasius Radbertus:
dicens accipite et bibite ex hoc omnes tam ministri quam et reliqui credentes hic est calix sanguinis mei novi et aeterni testamenti
Sagend: „Nehmt und trinkt alle daraus“ – sowohl die „Ministri“ als auch die übrigen Gläubigen – „das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Testamentes“.
Nur gut, dass in der Praxis das Wort des Herrn wiederentdeckt wird.
Redaktion benachrichtigen
#7   wickerl   12:33:24 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Papierkorbproduktion
Ich habe auch mehr und mehr den Eindruck dass Papst Johannes Paul II. gezielt und gerne für den Papierkorb produzierte. In diesem Licht sehe ich auch die Ernnenung von Bischof Schwarz in Linz, da wurde jemand genommen der weiter toleriert, die Absetzung von Bischof Aichern war nur ein Scheinmanöver, in Wirklichkeit ist Linz ein Pilotprojekt einer ganz anderen Kirche, deren Entstehn den Gläubigen erst später mitgeteilt werden soll. Das denke ich mir jetzt schon immer öfter.Ich erwarte mir von Papst Benedikt keinerlei Trendwende, im Gegenteil ich rechne damit dass der den Weg des „Geistes des Konzils“ weitergeht, das pastorale Konzil soll dogmatisch realisiert werden. Mein Vermutung
Redaktion benachrichtigen
#6   Defensor Fidei   12:25:49 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ iustus
Mindestens ein Priester machte es sich, nachdem er selbst als Konzelebrant kommuniziert hatte, auf seinem Sitz bequem und ließ die Laienkommunionhelfer die Kommunion an die Gläubigen verteilen
Obwohl ich die Messe im neuen Ritus relativ selten besuche, habe ich in der Vergangenheit diese Erfahrung auch schon gemacht. Am Ende teilen dann nur noch Laien die Kommunion aus.
Außerdem kommt in dem ein oder anderen Bistum immer mehr die Kommunion unter beiderlei Gestalt wieder in Mode. Nicht als Ausnahme, sondern als Regel. Nebeneffekt: Man braucht doppelt so viele Kommunionhelfer wie sonst.
Redaktion benachrichtigen
#5   iustus   11:54:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Katharina
Seien Sie doch nicht so naiv :-[
Würde es in der Instruktion heißen (wie so oft): „Von begründeten Ausnahmen abgesehen“, gäbe in Deutschland (wie so oft) in 99% der Messen nur noch „begründete Ausnahmen“.
Wann ist Ihr nahezu fiktiver Fall einmal zu beobachten?
Dem gegenteiligen konnte ich in den letzten vier Wochen aber schon mindestens zweimal beiwohnen:
Mindestens ein Priester machte es sich, nachdem er selbst als Konzelebrant kommuniziert hatte, auf seinem Sitz bequem und ließ die Laienkommunionhelfer die Kommunion an die Gläubigen verteilen :'(
Redaktion benachrichtigen
#4   wiener   11:43:54 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ ruhrgebietler
können sie freundlicher weise erläutern, worauf sich ihre geäußerte „meinung“ eigentlich bezieht?
dieser unmotiverte rundumschlag hat doch mit dem o.g. artikel nun auch im entferntesten nichts zu tun.
übrigens:
Nein – ego non servant!
nein – ich nicht (sie) dienen!
– was genau wollen sie uns mit dieser kryptischen wortanhäufung mitteilen?
Redaktion benachrichtigen
#3   Katharina L. †   11:43:44 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Folgendes
Als damals geschrieben stand, dass Kommunionhelfer auf keinen Fall Kommunionhelfen dürfen, wenn – und sei es auch nur zufällig – ein anderer Priester anwesend sei, wandte sich ein deutscher Priester direkt an einen Kardinal aus dem Rat zur authentischen Interpretation der Gesetzestexte und fragte ihn: „Wenn in einer Gemeinde Firmung ist, die ganze Kirche voll, Bischof, Pfarrer und einige Laien die Kommunion austeilen, und genau im Moment der Brotbrechung merkt der Bischof, dass hinten in der Kirche der Pfarrer der Nachbargemeinde steht, der zufällig vorbeikam und sich dachte: ‘Hm, mal schauen, wie der Bischof das macht, damit ich morgen für meine eigene Gemeinde gut vorbereitet bin’, muss der Bischof dann den Kommunionhelfer wegschicken und quer durch die Kirche rufen: „He, Pfarrer X., du teilst jetzt die Kommunion aus“?
Antwort des Kardinals: „Nein, so ist das nicht gemeint.“
Antwort des deutschen Priesters: „Wenn es nicht so gemeint ist, dann schreibt es nicht in die Instruktion hinein.“
Merke: Auch päpstliche Dokumente haben eine Hermeneutik, die nicht nur rubrizistische Kompetenz, sondern auch gesunden Menschenverstand voraussetzt.
Redaktion benachrichtigen
#2   r.ruhrgebietler   11:25:48 | Mittwoch, 24. Januar 2007
ist von der V-II Sekte etwas anderes zu erwarten?
Nein – ego non servant! Spiegelt sich in allem wider, was mit der V-II-Bande des Schreckens zu tun hat.
Und dabei haben sich die berufenen Priester (nicht die Mietlinge innerhalb des V-II) bei ihrer Weihe ganz und gar Jesus Christus verschrieben. Damit haben sie der 38,5-Stunden-Woche bei bezahlten Überstunden eine ganz klare Absage erteilt. Oder etwa nicht?? Sie wollten sich aufopfern für die Herde des Herren – und sind bei den Kaffefahrten der Frauengemeinschaft gelandet. Brillieren dort als gute Tänzer auf dem Parkett in div. Tanzstilen. Was, ein Versehgang, weil eine Seele zu Jesus christus abberufen wurde… geht nicht. Es ist Nacht und es regnet… gibt es nicht? Per eMail könnte ich Namen von sog. Priestern nennen… Beten wir für diese Seelen
Redaktion benachrichtigen
#1   Konrad   11:21:56 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Ob das stimmt?
Der Artikel ist wohl eher eine Erfindung. Ruini ist nicht Lehmann oder Sodano. Er kann nie so illoyal sich geäussert haben.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
ErnennungenNeuer Präfekt der Kleruskongregation Eichstätter BischofsernennungJetzt ist es offiziell Neuer Eichstätter BischofDas Bistum Eichstätt weiß von nichts ErnennungenBenediktinerabt neuer Bischof von Eichstätt ErnennungenDer Mensch im Mittelpunkt Staatssekretär BertoneJetzt ist es offiziell ErnennungenDer neue Staatssekretär ErnennungenDer nächste Schritt in der Kurienreform ErnennungenDas Warten auf den neuen Erzbischof von Neapel ErnennungenWer wird neuer Erzbischof von Neapel? ErnennungenMitglied des Engelwerks zum Bischof ernannt ErnennungenHillenbrand und die Wölfe ErnennungenDer unumkehrbare Weg der Kirche in die Zukunft ErnennungenIm Hintergrund läuft der Endspurt ErnennungenSie freut sich auch
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net