09:48:01 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Vor zehn Jahren mahnte der damalige Papst, die Rollen von Laien und Klerikern nicht zu vermischen. Sein – vermutlich ernstgemeinter – Schrei blieb ungehört.
(kreuz.net, Rom) Am 7. März wird der Papst den neuen Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz
ernennen.
Das behaupteten italienische Medien am Dienstag.
Der bisherige Präsident, Camillo Kardinal
Ruini (75), hat das Amt seit 16 Jahren ausgeübt. Der 7. März ist der Jahrestag seines Amtsantritts.
Als mögliche Nachfolger werden der Patriarch von Venedig, Angelo Kardinal Scola, der Mailänder Erzbischof
Dionigi Kardinal Tettamanzi oder der Erzbischof von Florenz, Ennio Kardinal Antonelli genannt.
Kardinal
Scola steht der kirchlichen Bewegung
‘Gemeinschaft und Befreiung’, Kardinal Antonelli der Focolarbewegung
nahe. Kardinal Tettamanzi gilt als Vertreter des liberalen Flügels der Bischöfe.
Der Vatikanist der
katholischen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, John Allen, demonstrierte am Dienstag die
herausragende Autorität Kardinal Ruinis.
Als Beispiel erwähnte er eine Begebenheit aus dem Jahr 1997.
Damals hatte der ‘Päpstliche Rat für die Auslegung der Gesetzestexte’ die ‘
Instruktion zu einigen Fragen
über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester’ veröffentlicht.
Das Schreiben wiederholt das Verbot
der Laienpredigt. Es unterstreicht, daß Laien nur im äußersten Notfall Begräbnisse halten, Taufen
spenden, bei Eheschließungen assistieren oder die Kommunion spenden dürfen.
Ferner erklärt es, daß
die Mitfeier an von Laien gehaltenen Wortgottesdiensten – ob mit oder ohne Kommunionspendung – die Sonntagspflicht
nicht erfüllt.
Viele der genannten, verbotenen Handlungen werden seit Jahren mit Zustimmung der Bischöfe
in den Ländern des Westens praktiziert.
Ein US-Bischof war zufällig in Rom, als die Instruktion publiziert
wurde.
Er soll Kardinal Ruini gefragt haben, wie er die Instruktion handhabe.
Dessen Antwort: „Ach,
der Papst hat ein Problem in der Schweiz.“
Kardinal Ruini hinterließ den Eindruck, als sei das Dokument
die Antwort auf ein lokales Problem, das nicht überall umgesetzt werden müsse.
Der Bischof atmete auf:
„Ich fuhr nach Hause und warf das Dokument mehr oder weniger in den Mülleimer.“
„Wenn der Kardinalvikar
für die Diözese Rom sich nicht darum kümmert, warum sollte ich es tun?“
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Gotthard 12:30:16 | Donnerstag, 25. Januar 2007
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Defensor Fidei 11:44:49 | Donnerstag, 25. Januar 2007
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wickerl 11:05:55 | Donnerstag, 25. Januar 2007
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r.ruhrgebietler 07:30:50 | Donnerstag, 25. Januar 2007
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wsxyz 01:20:14 | Donnerstag, 25. Januar 2007
#17
Defensor Fidei 00:12:48 | Donnerstag, 25. Januar 2007
#16
Gotthard 21:56:45 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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thaumaturgos 20:26:50 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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wickerl 19:25:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#13
Katharina L. † 16:59:13 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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Defensor Fidei 16:02:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#11
wsxyz 15:16:00 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#10
Emil Muhler 15:04:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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freddie schenk 14:42:46 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#8
Katharina L. † 12:51:12 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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wickerl 12:33:24 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#6
Defensor Fidei 12:25:49 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#5
iustus 11:54:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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wiener 11:43:54 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#3
Katharina L. † 11:43:44 | Mittwoch, 24. Januar 2007
#2
r.ruhrgebietler 11:25:48 | Mittwoch, 24. Januar 2007
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Konrad 11:21:56 | Mittwoch, 24. Januar 2007