Kinderabtreibung
Sechs Millionen Tote – Völkermord oder nicht?
In Frankreich stehen Präsidentschaftswahlen bevor. 15.000 Franzosen forderten in den Straßen von Paris für ihre Wählerstimme endlich konkrete Taten.
"2007. Die Katholiken sind politische Waisen."
„2007. Die Katholiken sind politische Waisen.“
(kreuz.net, Paris) Am letzten Sonntag demonstrierten in Paris mehr als 15.000 Menschen für das Lebensrecht ungeborener Menschen. Zweidrittel der Demonstranten waren unter dreißig Jahre alt.

Der Weblog ‘Le Salon Beige’ berichtete darüber. Die französischen Medienunternehmen verschwiegen das Großereignis im besten Fall mit einer Kurzmeldung.

Die Großdemonstration wurde bereits zum dritten Mal von der Plattform „30 Jahre: Das reicht“ – organisiert. Immerhin stellten sich dieses Jahr auch vier französische Bischöfe hinter den Anlaß.

Es reicht.
Am 21. Januar forderten mehr als 15.000 Menschen in den Straßen von Paris das Lebensrecht ungeborener Menschen ein.Die Demonstranten verteidigten nicht etwas: "Das empfangene Kind ist jemand.""2007 - Die Katholiken sind politische Waisen."
"Gibt es einen Kandidaten gegen die Kinderabtreibung?"
"Keine Zukunft ohne Kinder"

In Frankreich jährt sich die Suspendierung des Rechtsstaates durch die Leugnung des Lebensrechtes ungeborener Menschen zum 32. Mal.

Seit 1975 wurden mehr als sechs Millionen französische Kinder abgetrieben.

Die Demonstranten erklärten dazu: „Sechs Millionen Abtreibungen = Genozid oder nicht?“

Im Jahr der Präsidentenwahl forderten sie die Rechte der ungeborenen Kinder ein:

„2007. Die Katholiken sind politische Waisen.“
„Gibt es einen Kandidaten gegen die Kinderabtreibung?“
„Ändert die Gesetze, wenn ihr unsere Stimmen wollt.“
„Rechte für das Leben, Gesetze für das Leben – nicht morgen: heute!“

Andere Slogans mahnten: „Keine Zukunft ohne Kinder“ „Abtreibung Stop!“ „Nie mehr Kinderabtreibungen.“

Weltweit werden jährlich rund 50 Millionen Kinder abgetrieben: Genozid oder nicht?
Weltweit werden jährlich rund 50 Millionen Kinder abgetrieben: Genozid oder nicht?
Die Massen reimten Sprechchöre:

„Droits à la vie – pour le bébés aussi“ – auf Deutsch: „Gesetze für das Leben – auch für die Babies.“
„Avorter – c’est tuer“ – auf Deutsch: „Abtreiben – das ist töten“

Durch die Lautsprecher erklang ein Lied des im Jahr 2002 verstorbenen Lebensrechtlers Michel Raoult: „Wenn ich Präsident der Republik wäre, würde kein Kind mehr ein tragisches Ende nehmen. Man würde alles Erdenkliche für die kleinsten Menschen tun. Man würde die Kinder beschützen. Wenn ich Präsident wäre.“

Eine Sprecherin fragte: „Wenn wir nicht von diesen Kindern reden, wer wird es dann tun?“

Kurz vor Beginn des Marsches versammelten sich auch rund zehn radikale Gegendemonstranten aus dem linken, lebensfeindlichen Spektrum.

Die Extremisten wollten gerade eine Aktion gegen das Leben aufbauen. Plötzlich änderten sie ihre Pläne und zogen unverrichteter Dinge von dannen. Offenbar hatten die Lebensfeinde nicht mit dem überwältigenden Zug der Lebensrechtler gerechnet.

Die 15.000 Demonstranten legten während des laut-fröhlichen Marsches auch eine Schweigeminute ein: zum Gedenken an die ermordeten Kinder.

Unter den Demonstranten fanden sich zahlreiche Priester und Ordensleute.

Die Kleriker des Alten Ritus zogen vereint in die Schlacht. Sie stammten von der Priesterbruderschaft St. Pius X, von der Priesterbruderschaft St. Petrus, vom Institut Christus König, und vom Institut vom Guten Hirten.

Weltweite Demonstrationen

Ende Januar demonstrieren auch die US-Amerikaner jedes Jahr gegen die vorgeburtliche Kindstötung. Zehntausende Menschen versammelten sich am 20. Januar in San Francisco und am 22. Januar in Washington.

Am 28. Januar werden die Lebensschützer in Lissabon auf die Straße gehen.

Sie wollen vor dem Referendum zur Legalisierung der Kinderabtreibung vom 11. Februar die Rechte ungeborener Menschen verteidigen.

‘Dailymotion’: Videoaufnahmen aus Frankreich
      
66 Lesermeinungen
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#66   Krokodil †   04:33:56 | Dienstag, 13. Februar 2007
Kirchenlogik
Wenn es nach der Kirche ginge, gibt es wohl ein Embryonen- und Fötenvolk. :-D
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#65   Pünktchen   14:22:45 | Dienstag, 30. Januar 2007
Gute Nachrichten auch aus den USA:
.
Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner ist gegen Abtreibung www.kath.net/detail.php?id=15841
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#64   Benedikt   13:58:07 | Sonntag, 28. Januar 2007
Der Messe folgen
Dass man heute alles verstehen kann, weil es in der Muttersprache ist, heißt noch nicht, dass alle auch alles verstehen.
Man soll doch bitte nicht so tun, als gäbe es heute keine Passivität mehr in der Messe.
Auch heute noch
…wird der Rosenkranz und Messandachten während der Messe gebetet (wenn auch nicht so häufig)
…schlafen etliche bei den Predigten ein
…verlassen Gläubige unmittelbar nach dem Kommunionempfang die Kirche
…haben etliche ihr Gesangbuch nur dabei, um es hübsch vor sich auf die Bank zu legen
…antworten Gläubige automatisiert auf Zuruf („Gott unser Vater“ – „wir bitten dich, erhöhre uns“ – die Stories mit Test-Fürbitten à la „Wir bitten dich, das Ariel und Persil auch weiterhin weiß waschen“ düften ja bekannt sein)
Ich behaupte zudem, das ein Examinieren der Gläubigen zu den Lesungen nach der Messe zu katastrophalen Ergebnissen führen würde.
„NOM“ und „Alte Messe“ schenken sich hier nichts. Das betreffende Argument gegen die alte Messe ist einfach hohl.
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#63   Gotthard   21:18:01 | Samstag, 27. Januar 2007
@Johann
haben wir eine Lautsprecheranlage
jetzt werde ich aber sehr interessiert!
WAS wird per Mikro und Anlage übertragen?
* die Teile der Messe, die der Priester zum Herrn hin laut spricht
* oder die Teile der Messe, die der Priester laut zu den Menschen in der Kirche spricht – zB „Dominus vobiscum“?
*steht das Mikro mittig auf dem Altar – dort gibt es die Kanonstille (macht sich per Mikro gut)
* oder auf der linken Seite
* oder auf der r echten Altarseite
????
wieviele Mikros sind bei Deiner Lieblingsliturgie notwendig, um ihren Dienst zu erfüllen – das die Gläubigen „Die Messe hören“ können?
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#62   Rüdesheim   20:57:15 | Samstag, 27. Januar 2007
Johann Orth
Also entschuldigen Sie, aber Sie brauchen keinen Schott, wenn Sie eine Messe in Ihrer Muttersprache besuchen…dann können Sie sogar verstehen, was gebetet wird!!!
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#61   Johann Orth   20:54:06 | Samstag, 27. Januar 2007
„hoffentlich ist der Priester gut bei Stimme!“
Ja, ja, der Fortschritt:
erstens haben wir eine Lautsprecheranlage und zweitens habe ich einen Schott.
Und dritten schätze ich die Stille während des Kanons sehr. Sie fördert das persönliche Gebet und das Lauschen auf Gott. Man kann dann so gut
hören!
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#60   Gotthard   20:27:55 | Samstag, 27. Januar 2007
@Johann
Morgen werde ich, wie jeden Sonntag, ein tridentinisches Hochamt hören.
hoffentlich ist der Priester gut bei Stimme!
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#59   Johann Orth   20:20:03 | Samstag, 27. Januar 2007
Hallo, Obelix!
Ihre Antwort habe ich erhalten. Von Ihrer persönlichen Aufrichtigkeit bin ich längst überzeugt, und Sie dürfen sicher sein, dass ich Sie und Ihre Aufrichtigkeit auch durchaus respektiere.
Inhaltlich werden wir nicht übereinkommen, weder, was unsere Ansichten über dieses Land und seine Verfaßtheit anbetrifft, noch (und das gilt weitaus mehr), was unsere Ansichten über „Aufklärung“ und Abtreibung anbetrifft.
Da keiner von uns beiden sich bewegen kann, ohne sich zu verraten, schlage ich vor, dass ich heute abend einen Cognac auf Ihr Wohl trinke und Ihnen die Wahl des Getränkes überlasse, das ich Sie bitte, auf mein Wohl zu trinken.
Morgen werde ich, wie jeden Sonntag, ein tridentinisches Hochamt hören. Schon jetzt freue ich mich wie ein Kind darauf. Gerne möchte ich Sie in alle meine Gebete währenddessen einschließen.
Es grüßt aus Patagonien
Johann Orth.
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#58   obelix †   19:40:15 | Samstag, 27. Januar 2007
Hallo Herr Orth,
habe meine Antwort direkt gesendet.
PS: mein Dresden Gedenktag war schon. Siehe Email.
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#57   Johann Orth   15:35:54 | Samstag, 27. Januar 2007
Lieber HeinrichvonOfterdingen,
ich weiss. Meine Bemerkungen zu England und den USA spare ich mir allerdings für den Dresden-Gedenktag auf.
Mit Gruß aus Patagonien
Johann Orth
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#56   HeinrichvonOfterdingen   13:02:15 | Samstag, 27. Januar 2007
Lieber Johann Orth,
Und Opfer der Diktatur des nationalen Sozialismus war auch Dresden, das deutsche Hiroshima, dessen wir am 13./14. Februar gedenken. Auch Dresdens Vernichtung wird nicht angemessen gedacht!
Ne ne ne! Dat waren Opfer des Sozialismus anderer Nationen. Nicht immer alles durcheinanderbringen.
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#55   Johann Orth   12:55:55 | Samstag, 27. Januar 2007
Der Volkstrauertag, Herr Gotthard,
findet im Bewusstsein der „Bevölkerung“ praktisch nicht mehr statt – ist nur mehr ein gequälter Aufmarsch von Kommunalpolitikern mit immer denselben Reden.
Sie werden mir, Herr Gotthard, zugeben, dass der anderen Opfer des nationalen Sozialismus in erheblich medienwirksamerer Weise gedacht wird.
Das erste Opfer der Diktatur des nationalen Sozialismus war das Heilige Deutschland der großen deutschen Namen, deren einer Stauffenberg ist. Oder Scholl. Und so viele mehr.
Und Opfer der Diktatur des nationalen Sozialismus war auch Dresden, das deutsche Hiroshima, dessen wir am 13./14. Februar gedenken. Auch Dresdens Vernichtung wird nicht angemessen gedacht!
Fahren Sie zum Gedenken mit nach Dresden, Herr Gotthard?
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#54   Gotthard   12:39:56 | Samstag, 27. Januar 2007
@Johann
Deshalb hier und heute ein virtueller Gedenkstein für alle deutschen Opfer des verbrecherischen Systems
Dieser Opfer wird am Volkstrauertag gedacht… vermisch aus durchsichtigen Gründen nicht alles…
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#53   VirFortis   12:30:52 | Samstag, 27. Januar 2007
@obelix
diktatur und „menschlichkeit“ schließt sich gegenseitig aus.
kleiner tipp: fallen sie nicht auf begrifflichkeiten rein. begriflichkeiten meinen heut in wahrheit oft das gegenteil von ihrer eigenlichen bestimmung
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#52   Johann Orth   12:05:16 | Samstag, 27. Januar 2007
Die Aussage: „wo wir alle bestimmen können, wie es weitergehen soll.“
ist günstigstenfalls als „naiv“ zu bewerten. In diesem Land bestimmen sicher alle möglichen und unmöglichen Leute, und sicher nicht „wir alle“.
Auch liegt mir an der Präzisierung, dass die Bundesrepublik Deutschland gemeint war (wo es kein Volk mehr, sondern nur noch eine Bevölkerung gibt), und nicht etwa das Heilige Deutschland, für das Stauffenberg und andere ihr Leben geopfert haben.
Der nächste Gedenktag ist der 13./14. Februar: Dresden. Das deutsche Hiroshima. – Auch von verdrängenden Geschichtslügen verzerrt: zweimal gestorben.
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#51   obelix †   12:00:43 | Samstag, 27. Januar 2007
Darf ich Ihren Ausführungen entnehmen, VirFortis
VirFortis: @obelixkeine sorge die geschichte wiederhold sich nie. die nächste diktatur wird eine diktatur der humanität. – sie beginnt schon schleichend und keiner merkt es…
…dass Sie eine „Diktatur der Menschlichkeit“, im Gegensatz vielleicht zu einer „Diktatur der Heiligen Iquisition“, nicht gutheissen?
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#50   VirFortis   11:49:36 | Samstag, 27. Januar 2007
@obelix
keine sorge die geschichte wiederhold sich nie. die nächste diktatur wird eine diktatur der humanität. – sie beginnt schon schleichend und keiner merkt es…
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#49   obelix †   11:39:27 | Samstag, 27. Januar 2007
Hallo Johann Orth!
Johann Orth: Obelix, Gotthard:Deutschland ist stolz auf Sie!!
Meine Urgroßmutter und mit ihr all die anderen Traumatisierten und Getöteten jedoch nicht: weil Sie sie nämlich verdrängen wollen.
Nein Herr Orth! Verdrängen wollen und müssen wir nicht. Für das Gedenken an die Opfer der Flucht und Vertreibung (Was könnte dafür eigentlich der Auslöser gewesen sein? Dass zum Beispiel Deutsche, die seit Jahrhunderten im Sudetenland lebten, von heute auf morgen nicht mehr geduldet wurden????) sorgen schon Sie und alle, die sich an die Opfer der verbrecherischen Faschistenregimes in Europa nicht erinnern wollen und nicht erinnert werden wollen.
So ist ganz wunderbar an alle Opfer gedacht und ich hoffe sehr, dass alle Seiten daran arbeiten, dass so eine Katastrophe nie mehr passiert. Zumindest hier nicht, wo wir alle bestimmen können, wie es weitergehen soll.
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#48   Johann Orth   11:26:59 | Samstag, 27. Januar 2007
Obelix, Gotthard:
Deutschland ist stolz auf Sie!!
Meine Urgroßmutter und mit ihr all die anderen Traumatisierten und Getöteten jedoch nicht: weil Sie sie nämlich verdrängen wollen.
Deshalb hier und heute ein virtueller Gedenkstein für alle deutschen Opfer des verbrecherischen Systems des nationalen Sozialismus und seiner internationalen Variante.ö
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#47   obelix †   11:20:47 | Samstag, 27. Januar 2007
Gedenktag der Befreiung der Überlebenden des Menschenvernichtungslagers Auschwitz am 27.1.1945
Am 27. Januar 1945 erreichten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz. 1.689 Tage lang waren dort Menschen gefoltert, gequält, ermordet worden: Juden vor allem, Polen, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Häftlinge anderer Nationalität. Ihrer gedenken wir heute. Wir gedenken der über sechs Millionen Juden und der vielen anderen Opfer des nationalsozialistischen Rassen – und Größenwahns. www.bundestag.de/…2000/pz_000126b.html
Stolpersteine:
Gedenken wir der Opfer und der Überlebenden www.stolpersteine.com/
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#46   Johann Orth   11:03:18 | Samstag, 27. Januar 2007
Es ist ja so, dass an die üblichen Opfer
bis zum Überdruss gedacht wird.
Der toten (Millionen von ihnen systematisch und erst nach einem Krieg, den sie nicht wollten!) und der traumatisiert überlebenden Deutschen nicht einmal im Ansatz.
Das stört meinen Gerechtigkeitssinn, und deshalb hier meine ganz private virtuelle Gedenkfeier.
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#45   Gotthard   10:33:14 | Samstag, 27. Januar 2007
Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes
Ich gedenke aller Opfer des NS-Regimes:
der Juden, der Polen, der Russen, der Roma und Sinti, der Homosexuellen, der verfolgten Priester, der Behinderten, Menschen vieler Nationalitäten …
ich gehe jetzt zu einer Gedenkveranstaltung.
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#44   Johann Orth   10:13:19 | Samstag, 27. Januar 2007
Da heute der Gedenktag für die Opfer des
nationalen Sozialismus ist, gedenke ich der Millionen unschuldiger Deutscher, die – ohne dieses Unrechtssystem gewollt oder unterstützt zu haben, die in allergrößter Mehrheit davon auch gar nichts gewußt haben – vor, während und nach dem Krieg Opfer geworden sind und ihre Heimat, ihre (auch psychische) Gesundheit, ihr Leben verloren haben.
Insbesondere denke ich an meine Urgroßmutter, die im hohen Alter von weit über 80 Jahren auf der Flucht vor plündernden, sengenden, vergewaltigenden, mordenden Banden aus dem Osten jämmerlich in einem Straßengraben verreckte.
Wie alle in meiner Familie war sie katholisch, und deshalb war sie, wie alle in meiner Familie, unanfällig gegenüber dem nationalen Sozialismus: eines von Millionen unschuldiger Opfer, eine von den Millionen, die nach den Erfahrungen des 1. Krieges keinen 2. gewollt haben.
Das ewige Licht leuchte ihnen allen.
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#43   Benedikt   01:26:33 | Samstag, 27. Januar 2007
@ methusalix
Schön wie Sie alle Fragen gleich selber beantworten.
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#42   obelix †   00:57:44 | Samstag, 27. Januar 2007
@Orth
Johann Orth: Für manche Leute, Obelix,
reichen reine Äußerlichkeiten für eine Beurteilung komplexer Sachverhalte aus.
Sie haben mir Äusserlichkeiten angeboten, ich habe
Ihnen meine Meinung dazu mitgeteilt. Es ist Ihnen unbenommen, die „Innerlichkeiten“ des Caudillo mitzuteilen, wenn Sie denn welche finden sollten. Dann werde ich Ihnen gerne meine Ansichten zum Innenleben Francos und seiner Falanghisten mitteilen.
Dann brauchen sie keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr und können ihre bornierten Vorurteile hübsch konservieren.
Also die inhaltliche Auseinandersetzung ist mit Stalin wie Franco ganz einfach: beide waren Verbrecher, die sich keinen Deut um ein Menschenleben gekümmert haben. Wenn Ihnen dieses Geschichtsbild nicht passt, steht es Ihnen in unserer freiheitlich verfassten Demokratie selbstverständlich zu, jede andere Meinung zum Thema zu äussern, solange Sie dabei die gültigen Regeln des Strafgesetzbuches nicht verletzen.
So hatte ich Sie nach erstaunter Lektüre einiger Ihrer Beiträge eingeschätzt und finde mich auf’s härteste bestätigt.
Vielen Dank.
Gerne, Herr Orth.
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#41   methusalix †   00:55:09 | Samstag, 27. Januar 2007
@Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Das ist von der jetzigen Elterngeneration bewusst so gemacht worden, …
Dieser Absatz ergibt keinen Sinn. Was ist von den Eltern bewusst so gemacht worden?
Keine Moraltheologie für zwölfjährige Mädchen? Oder keine moraltheologische Praxis für elfjährige Jungs?
Da kann ich die Eltern verstehen. Diese Kinder haben sonstwas im Kopf zu haben, aber bestimmt keine Moraltheologie. Vielleicht den Pythagoras und die Geografie Mittelitaliens, aber die Praxis der Moraltheologie für fussballspielende Jungs? „Du darfst den gegenrischen Verteidiger nicht treten! Wenn er dich schlägt, halte ihm auch die andere Backe hin!“ Sind das Ihre Vorstellungen von Moraltheologie bei Kindern in Theorie und Praxis? Kein Wunder, dass die alle Bravo lesen, wenn deren Eltern und Religionslehrer wirklich mit so was ankommen.
Dann geht es weiter: …evtll Negativauswirkungen nun wieder auf die Kirche folgt dem…
Was folgt wem? Negativauswirkungen von der Moraltheologie beim Fussball? Sie sollten sich klarer ausdrücken, Benedikt, sonst lacht Gott Sie wirklich noch aus. Noch was: von was hat wer sich bezüglich was gerade abgewendet? Die Kirche von der Moraltheologie? Kaum. Die Eltern von der moraltheologischen Praxis? Wohl auch nicht, weil Eltern eher die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegt, als die „moraltheologische Praxis“ bei irgendwas.
Meinen Sie nicht vielmehr ethisches Verhalten, Benedikt? Das geht auch ohne katholische Moral ganz gut. Siehe Japan.
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#40   Salomonius   13:43:14 | Freitag, 26. Januar 2007
General Franco
Johann Orth: danke für das Video.
Wenn wir viel beten, schenkt uns der Herrgott im Himmel vielleicht auch einen ähnlich katholischen General. Wir können so einen händeringend brauchen, sollte in Europa im Herbst der Krieg losgehen (als Folge des atomaren Irankrieges).
Ich weiß jetzt zwar nicht, woher so ein katholischer General bei uns kommen soll, und woher er Soldaten nehmen sollte, denn die deutschsprachigen Armeen wurde auf Microgröße reduziert, vielleicht mit Ausnahme der Schweizer.
Vielleicht importieren wir ihn: aus Spanien oder Portugal?
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#39   Johann Orth   10:03:12 | Freitag, 26. Januar 2007
Für manche Leute, Obelix,
reichen reine Äußerlichkeiten für eine Beurteilung komplexer Sachverhalte aus. Dann brauchen sie keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr und können ihre bornierten Vorurteile hübsch konservieren.
So hatte ich Sie nach erstaunter Lektüre einiger Ihrer Beiträge eingeschätzt und finde mich auf’s härteste bestätigt.
Vielen Dank.
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#38   methusalix †   09:10:35 | Freitag, 26. Januar 2007
Danke für den Link J. Orth
War durchaus interessant. Der Führerkult war also unter Franco genau so ausgeprägt wie unter Hitler, Stalin und Mao. Da ist ein Mordbube genauso wie der andere.
Frappierend vor allem, wie haargenau sich die gemalten Bilder im Stil gleichen. Beinahe, als hätte der spanische Führer die Brekers und Konsorten unseres Gröfaz nach Spanien geholt.
Das Bild mit Franco als Ritter entspricht dem, das von Hitler als Ritter in Rüstung von Josef Göbbels verbreitet wurde.
Auch die Aufmärsche, die gegen Ende des Filmchens gezeigt werden erinnern fatal an die letzten Aufmärsche, die die SED im Sommer 1989, als das halbe Land schon in Ungarn oder Prag war (oder auf dem Weg dorthin), in Berlin veranstalten liess. Nur damit ja niemand auf den Gedanken kommen sollte, da sei etwas im Zusammenbruch begriffen.
Im übrigen, haben Sie sich die anderen Filme von dem Typen reingezogen? Dort wird es vollkommen klar: Faschisten reinsten Wassers, wie Adolf Hitler SS-Horden.
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#37   Johann Orth   08:28:49 | Freitag, 26. Januar 2007
Mit freundlichem Gruß an Obelix
bitte hier klicken www.youtube.com/watch?v=BWhUsNxuYaU
falls – wie manchmal – der link nicht klappt:
www.youtube.com/watch?v=BWhUsNxuYaU.
Viel Spaß!
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#36   Benedikt   00:45:02 | Freitag, 26. Januar 2007
@ methusalix
Also Bravo stimmt Gott sicher zu. Warum? Weil dort alle katholischen Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern im Stich gelassen werden, sich die notwendigen Informationen zum Leben holen können.
Sie leben immer noch in den 50ern. Bringen Sie doch mal eine Statistik, aus welcher eine höhere Zahl ungewollter Schwangerschaften unter streng katholisch erzogen Mädchen hervorgeht. Als aufmerksamer Beobachter dieser Dinge sollte Ihnen eigentlich nicht entgangen sein, dass moraltheologisches Wissen und noch viel mehr moraltheologische Praxis unter Jugendlichen praktisch nicht zu finden ist.
Das ist von der jetzigen Elterngeneration bewusst so gemacht worden, evtll Negativauswirkungen nun wieder auf die Kirche (von der man sich diesbezüglich gerade abgewandt hatte) folgt dem üblichen Dogma
1. Die Kirche hat immer Schuld.
2. Hat sie mal nicht Schuld, so tritt Punkt 1 in Kraft.
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#35   methusalix †   00:28:57 | Freitag, 26. Januar 2007
@Athanasius Teil 2
…und ungeborene Kinder nicht einmal Menschen. Seltsame Weltanschauung.
Mag sein, dass für Sie dies seltsam ist. Für die Menschen in Europa und anderswo ist dies die juristische Lage und sie haben sich daran zu halten. Ob sie wollen oder nicht.
Aber warte! Das gab es schon mal! 1905. In Frankreich. 1793…
Also was soll jetzt dieses Durcheinander? Sieht es in Ihrem Kopf so aus wie Sie schreiben? Von 1905 nach 1793 zu Robespierre, der Lehrer der Sexualkunde war und in Bravo geschrieben hat und Kinder gefickt hat.
Sind Sie jetzt ganz von Sinnen, Athanasius? Brauchen Sie Hilfe? Dann gehen Sie zu einem Psychiater, der Ihnen den Kopf aufräumt, so wirr, wie es da drin aussieht.
In Ihrem armseligen Leben. Das kommt davon, wenn man zu viel Geschichte fälscht. Dann glaubt man, man wird aus allen Ecken beschimpft.
Was fehlt Ihnen? Liebe? Nein! Geborgenheit? Nein! Oder wollen Sie Gottes Liebe nicht wenn Er nicht Bravo! und der Kinderabtreibung zustimmt?.
Also Bravo stimmt Gott sicher zu. Warum? Weil dort alle katholischen Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern im Stich gelassen werden, sich die notwendigen Informationen zum Leben holen können.
Schwangerschaftsabbrüche? Da bin ich mir zumindest sicher, dass Gott die Zahl möglichst senken will, damit die Frauen weniger zu leiden haben. Aber ganz bestimmt nicht, will Gott dieses Thema im Mordparagrafen im Strafgesetzbuch sehen. Das wollen nur Sie, weil Sie Angst vor Frauen haben.
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#34   obelix †   00:23:56 | Freitag, 26. Januar 2007
@Athanasius Teil 1
Athanasius: @methusalix
Sie sind ein hoffnungsloser Fall. Kommunistische Banden die militärisch ausgerottet werden sind bei Ihnen Opfer, Ordnungsoffiziere Täter,
Um Gottes Willen Athanasius! Jetzt outen Sie sich, neben Ihrer üblichen katholischen Rechtsblindheit (blind für faschistische Verbrechen, dafür umso grösseres Sensibelchen für „linkssozialistischen Meinungsterror“) auch noch als Legastheniker! Ist das alles wirklich dem Denk-Ghetto-Katholizismus zu verdanken, den Sie leben, oder nur Ihrer gleichzeitigen Unfähigkeit Farben und Graustufen zu erkennen?
Noch einmal extra für Sie, Athanasius:
Verbrechen ist Verbrechen, Mord ist Mord und es ist vollkommen egal, wer der Täter ist.
1. Kommunistische Banden, die militärisch ausgerottet wurden gibt es eigentlich in der Geschichte nicht so viele. Der Kommunismus wurde einfach von Gorbatschow abgewickelt. Trotzdem bleiben natürlich die Untaten der Kommunistischen Verbrecher eben Verbrechen.
2. Ordnungsoffiziere (ich kann nur ahnen, dass Sie die Ustasha-Terroristen und das Francosche Mordgesindel meinen; oder doch die SS?) die Verbrechen begehen sind Verbrecher!
Auch wenn Sie diese Verbrecher nicht als solche bezeichnen, bleiben Sie doch Verbrecher.
Beispiel gefällig? Augusto Pinochet wurde, da vieler Verbrechen verdächtigt, auf Haftbefehl eines spanischen Richters in England verhaftet. Der Geschichtsschreibung wird es vorbehalten bleiben, über die historische Person Pinochet ein Urteil zu fällen, da er tot ist.
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#33   Athanasius   21:52:35 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@methusalix
Sie sind ein hoffnungsloser Fall. Kommunistische Banden die militärisch ausgerottet werden sind bei Ihnen Opfer, Ordnungsoffiziere Täter, und ungeborene Kinder nicht einmal Menschen. Seltsame Weltanschauung. Aber warte! Das gab es schon mal! 1905. In Frankreich. 1793. In Frankreich. Robespierre lässt grüssen. Ich wünsche Ihnen noch vielen Erfolg bei dem Sexualunterricht ihrer von Ihnen pervertierten Kindern mit Hilfe der Magazine „Bravo“. Kinder zum Ficken bringen und Fernsehen. Und Katholiken beschimpfen. Das ist Ihr armseliges Leben. Schade.
Was fehlt Ihnen? Liebe? Geborgenheit? Oder wollen Sie Gottes Liebe nicht wenn Er nicht Bravo! und der Kinderabtreibung zustimmt?
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#32   obelix †   19:58:25 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Oh! Noch ein (Welt-) Untergangsvorhersager!
Johann Orth: … Es ist halt gelungen.
Scheinbar.
Nicht mehr lange.
Nur weil Sie glauben, dass alles was Sie sich vorstellen können, auch wahr sein muss, heisst das noch lange nicht, dass Gott Ihrer Meinung ist.
Und nur weil Sie der Meinung sind alles um Sie herum sein schlecht mies, verbrecherisch und weiss Gott was noch alles, heisst das noch lange nicht, dass das auch wahr ist.
Schauen Sie sich in den antiken Schriften an, was da über die „schlechten neuen Zeiten“ im allgemeinen und die böse, böse, ja verbrechersiche „Jugend von heute“ im besonderen gejammert wird und „wie schnell das alles den Bach runtergehen wird.“
Also Griechen und Griechisch gibts noch immer; Griechenland auch. Römer und (neu-) Lateinisch gibt es mitsamt den Italienern immer noch (und wie! Erinnern Sie sich and das Fussball-WM Endspiel?)
Nix Untergang, nix den Bach runter gegangen. Die Nachkommen der bösen Jungs und noch böseren Mädchen sind alle noch da. So ist der Lauf der Welt. Dass ihre mittelalterliche Wunschwelt, mit der Kirche als Mittelpunkt untergegangen ist, hat sie sich aber redlichst verdient.
Da fällt mir gerade ein: in Einzelfällen haben sie recht! Da ist etwas untergegangen: Die Sowjetunion und das Franco-Regime. Die DDR und das Pinochet-Regime. Ceausescu mit seiner Despotie und Dollfuss mit seinem Austro-klerikalen-Faschismus. Und natürlich Adolf der Braune. Leider auch Populorum Progressio. Nach alledem kräht kein Hahn mehr.
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#31   Johann Orth   19:40:19 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Also – ich kann nun beim besten Willen nichts für die
nicht nur in diesem Punkt völlig pervertierte Rechtsprechung in diesem Staat.
Der Marsch durch die Institutionen hat eben auch nicht vor der Justiz halt gemacht, ganz und gar nicht. Es ist halt gelungen.
Scheinbar.
Nicht mehr lange.
Und deshalb grüßt (noch) aus Patagonien
Johann Orth.
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#30   obelix †   19:26:11 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Josefus und den Ex-Angehörigen des Erzhauses
Josefus: Auch die Mordmerkmale …Es braucht nur ein Mordmerkmal zuzutreffen, damit eine Tötung Mord ist.
Na dann versuchen Sie mal eine abgebrochene Schwangerschaft als Mord nach §§ 211 StgB von einer Staatsanwältin verfolgen zu lassen. Sie werden Ihr dunkelblaues Wunder erleben. Wenn Sie Glück haben. Wenn nicht, landen Sie als Querulant selbst vor den Schranken des Gerichtes. Aber keine Angst; Sie werden nicht durch die Bluttaufe zum Märtyrer werden. Die Todesstrafe hat unsere bürgerliche Justiz schon lange geächtet. Die gibts bei uns nur noch im katholischen Katechismus. Die Kirche findet Hinrichtungen halt gut. Da führt kein Weg dran vorbei.
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#29   Josefus   19:18:05 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Abtreibung ist MORD
Auch die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit sind bei der Abtreibung in aller Regel eindeutig erfüllt, zumeist sind auch niedere Beweggründe im Spiel. Es braucht nur ein Mordmerkmal zuzutreffen, damit eine Tötung Mord ist.
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#28   Johann Orth   18:02:14 | Donnerstag, 25. Januar 2007
–„Morde“, wo wirklich keine zu finden sind: bei Schwangerschaftsabbrüchen. –
Die vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens ist Mord. Das gilt auch für ungeborenes menschliches Leben.
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#27   methusalix †   17:44:52 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Nennen Sie es ausgleichende Gerechtigkeit, Athanasius!
Athanasius: @methusalix Mord bleibt Mord. Aber wenn kein Mord vorhanden ist (Pinochet, Franco) kann man diese auch nicht als Mörderpöbel verleumden.
Schön, Sie wollen bei den abertausenden Opfern von Franco und Pinochet keinen Mord erkennen können. Dafür erkennen Sie dort „Morde“, wo wirklich keine zu finden sind: bei Schwangerschaftsabbrüchen. (und natürlich bei Stalin und Co, aber da sind wir uns ja einig)
Auch wenn diese ihrer eigenen liberalen-‘katholischen’ Gesinnung nicht entsprechen und keine Anhänger von ‘Teenie’und Sexualmagazine für Kinder waren.
Was soll dieser Unsinn jetzt wieder? Was haben „Sexualmagazine für Kinder“ (was ist das eigentlich? Titel?) mit katholischem und kommunistischem Mordgesindel wie Pinochet und Stalin zu tun?
Wo kein Mord ist, ist kein Mörder.
Vollkommen richtig, Athansaius!!!
Genau deswegen sind Frauen die ihre Schwangerschaft nicht austragen auch keine Mörderinnen und werden, vollkommen folgerichtig, auch nicht als solche nach §§ 211 StgB bestraft; und wenn Sie es noch so gerne hätten!!!
Auch wenn Ihre Geschichtsfälschung das anders sieht – wie die kontrollierten westlichen Medien von heute.
[v.d.Red.zens.]
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#26   Johann Orth   16:26:45 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Und die Personalausweise, die die Plästinenser
in ihrem eigenen Land israelischen Soldaten / Polizisten zeigen müssen, hat das Land Nordrhein-Westfalen aus seinen übervollen Kassen bezahlt.
Mir ist unbekannt, ob das immer noch geschieht.
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#25   Sulpicius   16:24:57 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Sicher, was Juden zerstören,…
… müssen Deutsche aufbauen (d.h. bezahlen). Nichts Neues unter der Sonne. (Wie dar das noch mit dem International Airport Gaza-City?)
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#24   Johann Orth   16:16:56 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Wobei mir in diesem Zusammenhang einfällt, dass
ich heute in den Nachrichten hörte, Deutschland zahlt 100 Millionen (100 000 000) Euro für den Wiederaufbau des Libanon.
Wir sind so richtig gut.
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#23   Athanasius   10:55:30 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@methusalix
Mord bleibt Mord. Aber wenn kein Mord vorhanden ist (Pinochet, Franco) kann man diese auch nicht als Mörderpöbel verleumden. Auch wenn diese ihrer eigenen liberalen-‘katholischen’ Gesinnung nicht entsprechen und keine Anhänger von ‘Teenie’ und Sexualmagazine für Kinder waren. Wo kein Mord ist, ist kein Mörder. Auch wenn Ihre Geschichtsfälschung das anders sieht – wie die kontrollierten westlichen Medien von heute.
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#22   methusalix †   09:33:03 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Sie an, noch ein Verharmloser von katholischem Mörderpack!
Und wir alle dachten schon ein Ex-Habsburger könne durch eine Katharsis geläutert werden. Mitnichten! Die gleichen alten „gut-katholischen“ Einstellungen. Rechts vollkommen blind für die Schandtaten bei denen die katholische Hierarchie auch die Augen zudrückt (Franco und Mordgesellen), dafür auf dem linken Auge übersichtig (liebraler Gesinnungsterror).
Nochmal gaaaanz langsam und für alle:
Mordgesindel bleibt Mordgesindel, ganz egal unter welchem Stein es hervorgekrochen ist.
Egal ob des ein klerikal-faschistisches Regime ist (Dollfuß, Franco, Pinochet und Kumpane), oder ein kommunistisches (Stalin, Ceausescu, Ulbischt, Husak und Spiessgesellen).
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#21   Johann Orth   08:40:17 | Donnerstag, 25. Januar 2007
„Das haben Sie gut gemacht Athanasius!“
Volle Zustimmung – insbesondere, was Salazar und Franco anbetrifft.
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#20   methusalix †   00:09:51 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Excellente Exculpierung aller katholischer Bösewichte!
Das haben Sie gut gemacht Athanasius!
Ich nehme an, dass Sie eine Verteidigung liberaler Positionen ebensowenig goutieren würden, wie ich Ihre vollkommene Blindheit katholischem Mörderpack gegenüber.
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#19   Athanasius   22:42:08 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@methusalix
Wahrscheinlich hilft es nichts, aber:
1. Pinochet hat keine Morde begangen. In Folge der von Allende geplanten Sowjetübernahme des Landes durch Chaos und Revolution, kamen bei der Niederschlagung dieser Revolution durch vaterlandstreue Militäroffiziere und Soldaten 2,935 Personen um oder verschwanden. Nicht mehr, nicht wenig. Unter Stalin und sogar Tito verschwanden Millionen.
2. Salazar hat überhaupt nicht gemordet. Wer das behauptet, der ist selber Anhänger liberalsozialistischer Lügen, wie z.B. die über Kanzler Dollfuß die von der SPÖ verbreitet werden.
3. Franco hat in Folge der Bekämpfung lokaler Aufständischen Relikte stalinistischer und anarchistischer Banden 79.000 dieser Kämpfer im Nachkampf oder durch das Peleton erschiessen lassen. Das war in jener Situation vielleicht das einzig mögliche. Dass in seinem Lande etwa in WK II. Juden, Kommunisten und Gaullistische Widerständler eine Zufluchtstätte fanden, ist Ihnen wahrscheinlich unbekannt oder sie wollen das nicht akzeptieren. Spanien war aber im Bürgerkrieg. Nach 1939 hat er den Rechtsstaat und am Ende die monarchale Demokratie wiederaufgebaut, was aber von Liberalsozialisten ausgenützt wurde. Leider.
4. Ceaucescu war ein Despot und Machtskranker, aber kein Massenmörder wie Stalin, Lenin, Goldstein, Trotsky oder Ho Chi Minh.
5. McCarthy hat keine Massenmorde begangen, höchstens durch angeblich paranoide Gesetze ein Ehepaar ungerecht in die Todesstrafe schicken lassen (er hat sie aber nicht verklagt!).
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#18   methusalix †   21:56:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Verbrechen ist Verbrechen, Athanasius, egal ob es ein Kommunist, oder ein Klerikalfaschist begeht!
Athanasius: @obelix
Hier steht in Ihrem Beitrag eine Rechtfertigung des Ustasha-Terrors und gleich darauf eine Rechtfertigung der McCarthy Hexenjagd; und dann erdreisten Sie sich, mir Milde kommunistischen Verbrechern gegenüber vorzuwerfen?
… wenn Sie Apologist für den Liberalsozialismus sind, sind Sie wahrscheinlich äusserst mild für bolschewistischen Verbrecher …
Nein, Athanasius! Das kommunistische Regime war genauso ein massenmordendes Unrechtsregime, wie das mörderische des Augusto Pinochet in Chile. Die Despotie des Ceausecu in Rumänien war genauso blutrünstig und verbrecherisch, wie die eines Franco oder Salazar.
Die Willkürherrschaft eines Ulbricht und eines Dollfuß geben sich nicht viel. Beide waren Unrechtsregimes, die mit unschuldigen Menschen Schindluder getrieben haben, einschliesslich übelster Justizmorde.
Warum folgt bei Ihnen dann ein Absatz über die Verbrechen in der Sowjetunion unter Chruschtschow und kein Wort zur Terrorherrschaft des Militärs in Argentinien oder Chile? Ach so, die waren ja katholisch! Da muss man nicht so genau auf rechtmässigkeit von Urteilen achten, auf Zensur sowieso nicht und wenn ein mal ein paar Menschen spurlos verschwinden waren es sicher „Linke“. Das war ja dann nicht so schlimm.
… von der Meinungsdiktatur vernichtet werden (Beispiel Rocco Buttiglione).
Wenn Buttiglione „vernichtet“ worden wäre, bliebe kein Stäubchen von ihm übrig (siehe Auschwitz und das Stadion von Santiago). Also lügen Sie nicht! Das ist eine TODSÜNDE!
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#17   Athanasius   21:25:27 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@obelix
Das Ustase-Regime in Kroatien im II. Weltkrieg war nicht zuletzt deswegen ein Terrorregime, weil es von nationalsozialistischem Terror und dem Bandenterror serbischer (z.B. kommunistischer) Kräfte heimgesucht wurde.
Die „Hexenjagd“ von Senator McCarthy war überzogen, aber nicht mit Unrecht, der Kommunismus infiltrierte überall. Das werden Sie aber wohl nicht verstehen, wenn Sie Apologist für den Liberalsozialismus sind, sind Sie wahrscheinlich äusserst mild für bolschewistischen Verbrecher (außer Stalin-Ära).
Nicht zuletzt unter Chrutschew, der als „moderat“ von den beherrschten Medien begrüßt wurde, fielen Millionen von Gläubigen den GULAGs zum Opfer. Auch kann die Stalin-Zeit die 17 Millionen Toten der 1917’ Oktoberrevolution nicht schöner machen. Vor allem das, das Treiben Lenins und Trotskys und der Tscheka (angeführt von Moses Uritsky und Felix Dscherzynsky), war Terror.
Meinungsterror und Politische Korrektheit bleibt aber auch Terror, weil Karrieren, Kinder únd Familienleben von Christen usw. von der Meinungsdiktatur vernichtet werden (Beispiel Rocco Buttiglione).
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#16   VirFortis   19:59:43 | Mittwoch, 24. Januar 2007
es----
werden hier die probleme der zeit dauernd angesprochen und das ist gut so.
diktaur der liberalsozialismus – korrekt -aber das wissen wir eh schon alles – hilfreich wären strategien, lösungsanätze konkrete umsetzungen, verhaltenregeln im umgang mit medien etc etc etc etc etc etc etc
sowas wär hilfreich
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#15   obelix †   19:49:00 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Sie haben noch nie Terror erlebt, Athansius…
Athanasius: Liberalsozialistischer Medienterror-
…Das ist der Terror einer Scheindemokratie.
…sonst würden Sie hier nicht derartig leichtfertig über Terror schwadronieren.
Beispiele für echten Terror gefällig? Der Mord an Hrant Dink. Das Attentat auf den unlängst verstorbenen Nobelpreisträger Nagib Mahfus. Die Ustasha im Zweiten Weltkrieg. Stalins „Säuberungsaktionen“. Die Hexenjagd des Senator Joseph McCarty. etc. pp
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#14   Athanasius   17:59:17 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Typisch
Typisch ist auch, dass kleine Demonstrationen der professionellen (beruflichen) linken und linksliberalen Demonstranten immer einen Haufen an Medienberichten bekommen, während z.B. der Marsch für das Leben und gegen die Homo-‘Ehe’ in Madrid in 2005, an dem mehr als 1,0 Million Spanische Bürger teilnahmen, erstens zahlenmässig abgewertet wurde (von 1,0 million bis auf 50.000 Demonstranten, was wirklich eine Lüge war), zweitens von allen Medien weltweit ‘verflucht’ als ‘Relikt des Franco-Zeitalters’. Danach errangen die Sozialisten, pro-Homo-‘Ehe’, im Parlament leider den Sieg. Die konservativen und katholischen Politiker waren feige. Das ist die Strategie. SChon der hl. Papst Pius X. sagte, dass wenn Katholiken auch nur die Hälfte der Mut und Frechheit ihrer Gegner besässen, der Sieg für Christus und Seine Kirche sicher wäre. Und so ist es noch heute. Aber jeder hat ab und zu Angst und Unsicherheit, ich selber auch. Oder verlassen wir uns zu wenig auf die Firmgnade?
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#13   Pünktchen   13:51:54 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Emil M.
Wieso es ein Frauenrecht auf Kindstötung geben solle, konnte mir noch niemand erklären. Eine individuelle Abwägung kann/darf niemals das fundamentalste Menschenrecht überhaupt, das Recht auf Leben, verletzen. Das Lebensrecht eines anderen Menschen begrenzt die eigenen Handlungs- und Abwägungsspielräume absolut. Dies ist in der Tat der Sinn von Ex. 20, 13: Du sollst nicht morden. Die Abtreibung gehört rechtssystematisch tatsächlich ins Strafgesetzbuch und unter die Rubrik „Straftaten gegen das Leben“.
Auch das kirchliche Lehramt bezeichnet die Abtreibung zutreffend als Mord:
„ … die vorsätzliche Abtreibung ist, wie auch immer sie vorgenommen werden mag, die beabsichtigte und direkte Tötung eines menschlichen Geschöpfes in dem zwischen Empfängnis und Geburt liegenden Anfangsstadium seiner Existenz.
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt…“ www.vatican.va/…ocs/DEU0073/__PN.HTM
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#12   Athanasius   13:30:51 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Emil
Das kenne ich schon von der Uni, nur gab es bei uns Studenten (in den Niederlanden!!!!!) die gegen die Abtreibung sprachen, dass es da eine Gesetzeslücke gebe die wenn ausgebreitet auch auf geborene Kinder zu applizieren wäre, was diese Studenten „genauso gefährlich“ fänden. Leider ist vor allem in angeblich „katholischen“ Regionen unseres geliebten Europäischen Kontinentes so eine feministische Armee aktiv, dass solche Studenten dort sogar mit Feuerung von der Uni bedroht würden.
@Karl:
Hast Du bitte Antworten auf meine Fragen unten? Und warum wählst Du denn nicht de Villiers?
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#11   Emil Muhler   13:27:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Exodus 20,13
In der vergangenen Woche kam es an der juristischen Fakultät der Universität Bayreut zu einer bemerkenswerten „Übung“:
Eine junge Studentin wetterte gegen die Paragraphen 218 bis 219 Buchstabe b des Strafgesetzbuches. Dort geht es um die Abtreibung. Diese Paragraphen sind gesetzessystematisch im 16. Abschnitt des Penalgesetz, bei den „Straftaten gegen das Leben“ einsortiert.
Die Studentin donnerte:
„Emanzipatorische Gestze gehören doch nicht ins Strafrecht. Und mit einem Delikt gegen das Leben hat die Schwangerschaftsunterbrechung doch auch nichts gemein. In diesen Normen hat der Gestzgeber doch lediglich den Frauen die Letztverantwortung über den Kinderwunsch zugestanden“
Zitiert aus:
schlosskirche.blog.de/…22/exodus_20~1599032
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#10   Athanasius   13:19:31 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Karl Murx
Also weit schlimmer als die sekular-politische Instrumentalisierung des Katholizismus durch Maurras und seine Action Française? Nur als Gegenbild gegen den Islam?
Warum, frage ich nochmal, war denn Hw. Bruno Schaeffer FSSPX da November 2006 um eine Hl. Messe zu zelebrieren mit über ihm „Le Pen Président 2007“?
Ich dachte sogar LePen habe alle seine Kinder bei der FSSPX taufen lassen und einige davon seien tatsächlich Römisch-Katholisch.
Aber seine Tochter tritt für die Abtreibung ein? Haben Sie für mich vielleichte eine online oder schriftliche Quelle?
Ich finde das sehr schlimm. Ihr Vergleich mit den Mördern von Exz. Dollfuss geht dann in der Tat auf. Das waren wahrscheinlich auch Nominalkatholiken (fürchte ich). Und wie Mons. Hudal es leider wohl versuchte, dürfen wir niemals einen Kompromiss schliessen der den Glauben auf eine Privatsache und bloss eine nationale und somit zu instrumentalisierende Tradition reduziert. Heute in Frankreich wie damals in Deutschland besteht ja die Abtreibung. 1935 wurde in Deutschland die Abtreibung eingeführt für Frauen erbkranker Veranlagung und bei fehlgebildeten oder infizierten ungeborenen Kindern. (Zwar hat man damals noch illegale Abtreibung bei rassisch „rein arischen“ gesunden Frauen bekämpft, die NSDAP verstand ja besser als der Liberalsozialismus von heute die Wichtigkeit der Demographie, aber trotzdem hat man Abtreibungseugenetik praktiziert.) Nolite tacere. Wir können nicht schweigen über die Wahrheit Jesu Christi.
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#9   Karl Murx   13:12:28 | Mittwoch, 24. Januar 2007
FN ist für einen Katholiken nicht wählbar
a) LePen gibt vor, daß ihn das Thema nicht interessiert.
b) Seine Tochter Marine, die als seine Nachfolgerin aufgebaut wird, tritt öffentlich für Abtreibung ein, ohne Einschränkungen.
c) Katholiken haben bei FN nichts zu sagen, sind Wahlvieh. Die Dummen läßt man Flugblätter austeilen.
d) FN ist genau aus dem Zuschnitt, die jemanden wie Dollfuß ermordet hätten.
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#8   Athanasius   13:05:58 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Karl Murx
Herzliche Zustimmung! Frankreichs Jugend macht Hoffnung (damit meine ich nicht die isl. Immigrantenjugend in den Vorstädten).
Ich wusste nicht, dass LePen nícht gegen die Abtreibung ist (ich weiss schon, dass er selber Agnost ist)… Was macht denn Hw. Paul Schaeffer (Aushilfspriester der FSSPX) bei seiner Präsidentschaftsdemo und bei der FrontNational mit einer Hl. Messe? www.npr.org/…ates/story/story.php?storyId=652246…
Man muss nicht unbedingt gegen die Republik des Charles de Gaulle sein. Die heutige Republik ist – wenn auch teilweise noch – nicht völlig 1905 oder 1793. Man kann mitarbeiten, so wie es 1801 geschah. Bei allem Respekt, Sie sind zwar Sedisvakantist, aber doch nicht Mitglieder der ‘Petit Églises’ oder?
Wenn Philippe des Villiers gegen die Abtreibung und weitere Immoralität ist und für die Familie, würde ich ihn wählen, auch wenn ich dem Immigrantismus und dem Islamismus die in Frankreichs Grossstädten für Chaos sorgen ein Ende setzen möchte, so ist doch solide Politik über Populismus (z.B. der FrontNational) zu bevorzugen.
Ich bin nicht direkt gegen FN oder MFP oder so, aber mit Immigration beschäftigt sich Sarkozy schon.
Übrigens ist es dem Erhalt der römisch-katholischen Grossfamilie durch vor allem Erzbischof Marcel Lefebvre zu verdanken, dass es so viele Kinder in dieser Demo gab. Nicht dem übrigen liberalsozialist. frz. Episkopat, weder 1965 oder 2005. Wenn auch vier Bischöfe mit dabei waren in dieser Demo.
Vive le roi, que Dieu soit beni, et que la France sera restaurée (democratiq. et royalement).
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#7   Karl Murx   12:51:33 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Ich schäme mich fast, daß ich nicht dabei gewesen war
Ist jemandem mal das Durchschnittsalter der Demonstranten aufgefallen?
Wenn man das mit Demos in Deutschland vergleicht:
diese Franzosen haben ein Sendungsbewußtsein, das mitreißend ist. Deutsche, Österreicher und Schweizer kommen immer so brav daher, man findet sich vielleicht zu einem Schweigemarsch zusammen, der einem linken Betroffenheitskult näher steht, als diese vitale Bekenntnis dieser jungen Franzosen zu Gott, zum Leben und zum katholischen Glauben.
Was Devillier angeht: ja, erst ist der einzige, der so etwas, wie katholisches Programm hat. Le Pen kann vergessen. Der ist gar nicht gegen Abtreibung. Aber ich wähle auch nicht Devillier, weil ich die Republik abgeschrieben habe. Viele dieser jungen Demonstranten machen sich auch keine Illusionen. An die Republik glauben sie nicht, wohl aber an die Erwählung Frankreichs unter dem Banner des „Sacré Coeur“.
Vive la France catholique!
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#6   Athanasius   12:46:21 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Liberalsozialistischer Medienterror
Die liberalsozialistischen Medien verschweigen diese Demonstrationen, Politiker reagieren „politisch korrekt“ darauf nicht, usw. usw. usw. Das ist der Terror einer Scheindemokratie. Eine echte subsidiarische Demokratie wie in der SChweiz vor 600 Jahren, gibt es leider nicht (mehr).
In der Tat will man Gegner der anti-moralischen Gesetze und der Regimesdoktrin vorgaukeln es gäbe keine anderen Bürger für das Leben ungeborener, behinderter und alter Menschen.
Man hält eine Scheinfront auf. Nur ist die Mehrheit der Völker durch Wohlstand und Desinformation nicht zu Demonstrationen bereit, obwohl sie es tun würden wenn sie wirklich vom Umfang und der Realität z.B. der Abtreibung ungeborener Babys wüssten.
Ein Lügenregime mag vierzig Jahre oder gar siebzig Jahre (Sowjetunion) halten, aber letztendlich wird es von der Jugend und von der Wahrheit (nicht umsonst oft fromme Christen, z.B. Walesa und die Untergrundkatholiken Chinas) überwunden werden.
Das schafft Hoffnung.
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#5   athanasius1957   12:36:43 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Bin ich der Hüter meines Bruders?
Jene Antwort Kains auf die Frage Gottes „Wo ist Abel?“ wird auch uns am Jüngsten Tag treffen, wenn wir bar jeglicher Political correctness nicht unser Sein und unseren Glauben kundmachen.
Unsere Kinder fragen uns diese schon verdeckt Wo sind unsere Brüder und Schwestern?, in dem die Pensionssicherung in Frage gestellt wird und damit die umfassende Solidarität im Schwinden ist.
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#4   Pünktchen   12:08:18 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Jugend für das Leben
Ein hoffnungsvolles Zeichen aus Paris! Auffallend viele jugendliche Teilnehmer wagen es in Frage zu stellen, was das Interessenkartell aus FeministInnen und Abtreibungsindustrie als fragloses „Frauenrecht“ und „Privatsache“ ausgeben möchte! Jugendliche und Kinder haben ein Recht zu fordern: Laßt unsere jüngere Brüder und Schwestern leben! „Es geht auch um unsere Zukunft!“
Wie man hört, will Kanzler Gusenbauer im Frühjahr nach Mariazell pilgern. Wie wäre es, wenn er von der „Jugend für das Leben“ („Youth for life“) dabei begleitet würde (oder empfangen an den verschiedenen Stationen seines Pilgerweges)???
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#3   Defensor Fidei   12:03:20 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ adoro te devote
aber tritt nicht Philippe de Villiers als Präsidentschaftskandidat in diesem Jahr wieder an?
Soweit ich weiß, ist Philippe de Villiers am 20. Jan. von seiner Partei offiziell für die Kandidatur um die Präsidentschaft (2007) aufgestellt worden. Die 200 Delegierten der Bewegung für Frankreich (MPF) nominierten ihn auf einem außerordentlichen nationalen Kongress einstimmig.
Soweit ich weiß, vertreten er und seine Partei durchaus katholische Positionen in der Familienpolitik. Vielleicht kann hierzu jemand etwas sagen.
Oh ja, das tun sie. Wundert mich auch nicht. Schließlich kommt er aus der Vendée.
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#2   adoro te devote   11:38:16 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Ich bin kein Frankreich-Kenner,
aber tritt nicht Philippe de Villiers als Präsidentschaftskandidat in diesem Jahr wieder an? Soweit ich weiß, vertreten er und seine Partei durchaus katholische Positionen in der Familienpolitik. Vielleicht kann hierzu jemand etwas sagen.
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#1   Beobachterin   11:31:46 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Die Macht der Medien
Das ist die Macht der Medien, zum großen Teil beherrscht von linken Journalisten. Sie wollen uns eine Scheinwelt vorgaukeln, die oft mit der Wirklichkeit nicht viel gemein hat. Elisabeth Noelle-Neumann hat den Ausdruck der „Schweigespirale“ geprägt. Jeder, der eine abweichende Meinung hat (und sich dabei in Wirklichkeit oft in einer großen Gemeinschaft befindet, nur erfährt er das nicht), soll glauben, daß er damit alleine steht, weil die Medien ständig genau das Gegenteil einbläuen wollen.
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