In Frankreich stehen Präsidentschaftswahlen bevor. 15.000 Franzosen forderten in den Straßen von Paris für ihre Wählerstimme endlich konkrete Taten.
„2007. Die Katholiken sind politische Waisen.“
(kreuz.net, Paris) Am letzten Sonntag demonstrierten in Paris mehr als 15.000 Menschen für das Lebensrecht
ungeborener Menschen. Zweidrittel der Demonstranten waren unter dreißig Jahre alt.
Der Weblog ‘Le Salon
Beige’ berichtete darüber. Die französischen Medienunternehmen verschwiegen das Großereignis im besten
Fall mit einer Kurzmeldung.
Die Großdemonstration wurde bereits zum dritten Mal von der Plattform „30
Jahre: Das reicht“ – organisiert. Immerhin stellten sich dieses Jahr auch vier französische Bischöfe
hinter den Anlaß.
In Frankreich jährt sich die Suspendierung des Rechtsstaates durch die Leugnung des Lebensrechtes ungeborener
Menschen zum 32. Mal.
Seit 1975 wurden mehr als sechs Millionen französische Kinder abgetrieben.
Die
Demonstranten erklärten dazu: „Sechs Millionen Abtreibungen = Genozid oder nicht?“
Im Jahr der Präsidentenwahl
forderten sie die Rechte der ungeborenen Kinder ein:
„2007. Die Katholiken sind politische Waisen.“ „Gibt
es einen Kandidaten gegen die Kinderabtreibung?“ „Ändert die Gesetze, wenn ihr unsere Stimmen wollt.“
„Rechte für das Leben, Gesetze für das Leben – nicht morgen: heute!“
Andere Slogans mahnten: „Keine
Zukunft ohne Kinder“ „Abtreibung Stop!“ „Nie mehr Kinderabtreibungen.“
Weltweit werden jährlich rund 50 Millionen Kinder abgetrieben: Genozid oder nicht?
Die Massen reimten Sprechchöre:
„Droits à la vie – pour le bébés aussi“ – auf Deutsch: „Gesetze für das Leben – auch für die Babies.“
„Avorter – c’est tuer“ – auf Deutsch: „Abtreiben – das ist töten“
Durch die Lautsprecher erklang ein
Lied des im Jahr 2002 verstorbenen Lebensrechtlers Michel Raoult: „Wenn ich Präsident der Republik wäre,
würde kein Kind mehr ein tragisches Ende nehmen. Man würde alles Erdenkliche für die kleinsten Menschen
tun. Man würde die Kinder beschützen. Wenn ich Präsident wäre.“
Eine Sprecherin fragte: „Wenn wir
nicht von diesen Kindern reden, wer wird es dann tun?“
Kurz vor Beginn des Marsches versammelten sich
auch rund zehn radikale Gegendemonstranten aus dem linken, lebensfeindlichen Spektrum.
Die Extremisten
wollten gerade eine Aktion gegen das Leben aufbauen. Plötzlich änderten sie ihre Pläne und zogen unverrichteter
Dinge von dannen. Offenbar hatten die Lebensfeinde nicht mit dem überwältigenden Zug der Lebensrechtler
gerechnet.
Die 15.000 Demonstranten legten während des laut-fröhlichen Marsches auch eine Schweigeminute
ein: zum Gedenken an die ermordeten Kinder.
Unter den Demonstranten fanden sich zahlreiche Priester und
Ordensleute.
Die Kleriker des Alten Ritus zogen vereint in die Schlacht. Sie stammten von der Priesterbruderschaft
St. Pius X, von der Priesterbruderschaft St. Petrus, vom Institut Christus König, und vom Institut vom
Guten Hirten.
Weltweite Demonstrationen
Ende Januar demonstrieren auch die US-Amerikaner jedes Jahr
gegen die vorgeburtliche Kindstötung. Zehntausende Menschen versammelten sich am 20. Januar in San Francisco
und am 22. Januar in Washington.
Am 28. Januar werden die Lebensschützer in Lissabon auf die Straße
gehen.
Sie wollen vor dem Referendum zur Legalisierung der Kinderabtreibung vom 11. Februar die Rechte
ungeborener Menschen verteidigen.
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Der Messe folgen Dass man heute alles verstehen kann, weil es in der Muttersprache ist, heißt noch nicht,
dass alle auch alles verstehen. Man soll doch bitte nicht so tun, als gäbe es heute keine Passivität
mehr in der Messe. Auch heute noch …wird der Rosenkranz und Messandachten während der Messe gebetet
(wenn auch nicht so häufig) …schlafen etliche bei den Predigten ein …verlassen Gläubige unmittelbar
nach dem Kommunionempfang die Kirche …haben etliche ihr Gesangbuch nur dabei, um es hübsch vor sich
auf die Bank zu legen …antworten Gläubige automatisiert auf Zuruf („Gott unser Vater“ – „wir bitten
dich, erhöhre uns“ – die Stories mit Test-Fürbitten à la „Wir bitten dich, das Ariel und Persil auch
weiterhin weiß waschen“ düften ja bekannt sein) Ich behaupte zudem, das ein Examinieren der Gläubigen
zu den Lesungen nach der Messe zu katastrophalen Ergebnissen führen würde. „NOM“ und „Alte Messe“ schenken
sich hier nichts. Das betreffende Argument gegen die alte Messe ist einfach hohl.
@Johann haben wir eine Lautsprecheranlage jetzt werde ich aber sehr interessiert! WAS wird per Mikro und
Anlage übertragen? * die Teile der Messe, die der Priester zum Herrn hin laut spricht * oder die Teile
der Messe, die der Priester laut zu den Menschen in der Kirche spricht – zB „Dominus vobiscum“? *steht
das Mikro mittig auf dem Altar – dort gibt es die Kanonstille (macht sich per Mikro gut) * oder auf der
linken Seite * oder auf der r echten Altarseite ???? wieviele Mikros sind bei Deiner Lieblingsliturgie
notwendig, um ihren Dienst zu erfüllen – das die Gläubigen „Die Messe hören“ können?
Johann Orth Also entschuldigen Sie, aber Sie brauchen keinen Schott, wenn Sie eine Messe in Ihrer Muttersprache
besuchen…dann können Sie sogar verstehen, was gebetet wird!!!
#61 Johann Orth 20:54:06 | Samstag, 27. Januar 2007
„hoffentlich ist der Priester gut bei Stimme!“ Ja, ja, der Fortschritt: erstens haben wir eine Lautsprecheranlage
und zweitens habe ich einen Schott. Und dritten schätze ich die Stille während des Kanons sehr. Sie
fördert das persönliche Gebet und das Lauschen auf Gott. Man kann dann so gut hören!
#59 Johann Orth 20:20:03 | Samstag, 27. Januar 2007
Hallo, Obelix! Ihre Antwort habe ich erhalten. Von Ihrer persönlichen Aufrichtigkeit bin ich längst
überzeugt, und Sie dürfen sicher sein, dass ich Sie und Ihre Aufrichtigkeit auch durchaus respektiere.
Inhaltlich werden wir nicht übereinkommen, weder, was unsere Ansichten über dieses Land und seine Verfaßtheit
anbetrifft, noch (und das gilt weitaus mehr), was unsere Ansichten über „Aufklärung“ und Abtreibung
anbetrifft. Da keiner von uns beiden sich bewegen kann, ohne sich zu verraten, schlage ich vor, dass ich
heute abend einen Cognac auf Ihr Wohl trinke und Ihnen die Wahl des Getränkes überlasse, das ich Sie
bitte, auf mein Wohl zu trinken. Morgen werde ich, wie jeden Sonntag, ein tridentinisches Hochamt hören.
Schon jetzt freue ich mich wie ein Kind darauf. Gerne möchte ich Sie in alle meine Gebete währenddessen
einschließen. Es grüßt aus Patagonien Johann Orth.
#57 Johann Orth 15:35:54 | Samstag, 27. Januar 2007
Lieber HeinrichvonOfterdingen, ich weiss. Meine Bemerkungen zu England und den USA spare ich mir allerdings
für den Dresden-Gedenktag auf. Mit Gruß aus Patagonien Johann Orth
Lieber Johann Orth, Und Opfer der Diktatur des nationalen Sozialismus war auch Dresden, das deutsche Hiroshima,
dessen wir am 13./14. Februar gedenken. Auch Dresdens Vernichtung wird nicht angemessen gedacht! Ne ne
ne! Dat waren Opfer des Sozialismus anderer Nationen. Nicht immer alles durcheinanderbringen.
#55 Johann Orth 12:55:55 | Samstag, 27. Januar 2007
Der Volkstrauertag, Herr Gotthard, findet im Bewusstsein der „Bevölkerung“ praktisch nicht mehr statt –
ist nur mehr ein gequälter Aufmarsch von Kommunalpolitikern mit immer denselben Reden. Sie werden mir,
Herr Gotthard, zugeben, dass der anderen Opfer des nationalen Sozialismus in erheblich medienwirksamerer
Weise gedacht wird. Das erste Opfer der Diktatur des nationalen Sozialismus war das Heilige Deutschland
der großen deutschen Namen, deren einer Stauffenberg ist. Oder Scholl. Und so viele mehr. Und Opfer der
Diktatur des nationalen Sozialismus war auch Dresden, das deutsche Hiroshima, dessen wir am 13./14. Februar
gedenken. Auch Dresdens Vernichtung wird nicht angemessen gedacht! Fahren Sie zum Gedenken mit nach Dresden,
Herr Gotthard?
@Johann Deshalb hier und heute ein virtueller Gedenkstein für alle deutschen Opfer des verbrecherischen
Systems Dieser Opfer wird am Volkstrauertag gedacht… vermisch aus durchsichtigen Gründen nicht alles…
@obelix diktatur und „menschlichkeit“ schließt sich gegenseitig aus. kleiner tipp: fallen sie nicht auf
begrifflichkeiten rein. begriflichkeiten meinen heut in wahrheit oft das gegenteil von ihrer eigenlichen
bestimmung
#52 Johann Orth 12:05:16 | Samstag, 27. Januar 2007
Die Aussage: „wo wir alle bestimmen können, wie es weitergehen soll.“ ist günstigstenfalls als „naiv“
zu bewerten. In diesem Land bestimmen sicher alle möglichen und unmöglichen Leute, und sicher nicht
„wir alle“. Auch liegt mir an der Präzisierung, dass die Bundesrepublik Deutschland gemeint war (wo es
kein Volk mehr, sondern nur noch eine Bevölkerung gibt), und nicht etwa das Heilige Deutschland, für
das Stauffenberg und andere ihr Leben geopfert haben. Der nächste Gedenktag ist der 13./14. Februar:
Dresden. Das deutsche Hiroshima. – Auch von verdrängenden Geschichtslügen verzerrt: zweimal gestorben.
Darf ich Ihren Ausführungen entnehmen, VirFortis VirFortis: @obelixkeine sorge die geschichte wiederhold
sich nie. die nächste diktatur wird eine diktatur der humanität. – sie beginnt schon schleichend und
keiner merkt es… …dass Sie eine „Diktatur der Menschlichkeit“, im Gegensatz vielleicht zu einer „Diktatur
der Heiligen Iquisition“, nicht gutheissen?
@obelix keine sorge die geschichte wiederhold sich nie. die nächste diktatur wird eine diktatur der humanität. –
sie beginnt schon schleichend und keiner merkt es…
Hallo Johann Orth! Johann Orth: Obelix, Gotthard:Deutschland ist stolz auf Sie!! Meine Urgroßmutter und
mit ihr all die anderen Traumatisierten und Getöteten jedoch nicht: weil Sie sie nämlich verdrängen
wollen. Nein Herr Orth! Verdrängen wollen und müssen wir nicht. Für das Gedenken an die Opfer der Flucht
und Vertreibung (Was könnte dafür eigentlich der Auslöser gewesen sein? Dass zum Beispiel Deutsche,
die seit Jahrhunderten im Sudetenland lebten, von heute auf morgen nicht mehr geduldet wurden????) sorgen
schon Sie und alle, die sich an die Opfer der verbrecherischen Faschistenregimes in Europa nicht erinnern
wollen und nicht erinnert werden wollen. So ist ganz wunderbar an alle Opfer gedacht und ich hoffe sehr,
dass alle Seiten daran arbeiten, dass so eine Katastrophe nie mehr passiert. Zumindest hier nicht, wo
wir alle bestimmen können, wie es weitergehen soll.
#48 Johann Orth 11:26:59 | Samstag, 27. Januar 2007
Obelix, Gotthard: Deutschland ist stolz auf Sie!! Meine Urgroßmutter und mit ihr all die anderen Traumatisierten
und Getöteten jedoch nicht: weil Sie sie nämlich verdrängen wollen. Deshalb hier und heute ein virtueller
Gedenkstein für alle deutschen Opfer des verbrecherischen Systems des nationalen Sozialismus und seiner
internationalen Variante.ö
Gedenktag der Befreiung der Überlebenden des Menschenvernichtungslagers Auschwitz am 27.1.1945 Am 27.
Januar 1945 erreichten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz. 1.689 Tage lang waren dort
Menschen gefoltert, gequält, ermordet worden: Juden vor allem, Polen, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene
und Häftlinge anderer Nationalität. Ihrer gedenken wir heute. Wir gedenken der über sechs Millionen
Juden und der vielen anderen Opfer des nationalsozialistischen Rassen – und Größenwahns. www.bundestag.de/…2000/pz_000126b.html
Stolpersteine: Gedenken wir der Opfer und der Überlebenden www.stolpersteine.com/
#46 Johann Orth 11:03:18 | Samstag, 27. Januar 2007
Es ist ja so, dass an die üblichen Opfer bis zum Überdruss gedacht wird. Der toten (Millionen von ihnen
systematisch und erst nach einem Krieg, den sie nicht wollten!) und der traumatisiert überlebenden Deutschen
nicht einmal im Ansatz. Das stört meinen Gerechtigkeitssinn, und deshalb hier meine ganz private virtuelle
Gedenkfeier.
Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes Ich gedenke aller Opfer des NS-Regimes: der Juden, der Polen,
der Russen, der Roma und Sinti, der Homosexuellen, der verfolgten Priester, der Behinderten, Menschen
vieler Nationalitäten … ich gehe jetzt zu einer Gedenkveranstaltung.
#44 Johann Orth 10:13:19 | Samstag, 27. Januar 2007
Da heute der Gedenktag für die Opfer des nationalen Sozialismus ist, gedenke ich der Millionen unschuldiger
Deutscher, die – ohne dieses Unrechtssystem gewollt oder unterstützt zu haben, die in allergrößter
Mehrheit davon auch gar nichts gewußt haben – vor, während und nach dem Krieg Opfer geworden sind und
ihre Heimat, ihre (auch psychische) Gesundheit, ihr Leben verloren haben. Insbesondere denke ich an meine
Urgroßmutter, die im hohen Alter von weit über 80 Jahren auf der Flucht vor plündernden, sengenden,
vergewaltigenden, mordenden Banden aus dem Osten jämmerlich in einem Straßengraben verreckte. Wie alle
in meiner Familie war sie katholisch, und deshalb war sie, wie alle in meiner Familie, unanfällig gegenüber
dem nationalen Sozialismus: eines von Millionen unschuldiger Opfer, eine von den Millionen, die nach den
Erfahrungen des 1. Krieges keinen 2. gewollt haben. Das ewige Licht leuchte ihnen allen.
@Orth Johann Orth: Für manche Leute, Obelix, reichen reine Äußerlichkeiten für eine Beurteilung komplexer
Sachverhalte aus. Sie haben mir Äusserlichkeiten angeboten, ich habe Ihnen meine Meinung dazu mitgeteilt.
Es ist Ihnen unbenommen, die „Innerlichkeiten“ des Caudillo mitzuteilen, wenn Sie denn welche finden sollten.
Dann werde ich Ihnen gerne meine Ansichten zum Innenleben Francos und seiner Falanghisten mitteilen. Dann
brauchen sie keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr und können ihre bornierten Vorurteile hübsch
konservieren. Also die inhaltliche Auseinandersetzung ist mit Stalin wie Franco ganz einfach: beide waren
Verbrecher, die sich keinen Deut um ein Menschenleben gekümmert haben. Wenn Ihnen dieses Geschichtsbild
nicht passt, steht es Ihnen in unserer freiheitlich verfassten Demokratie selbstverständlich zu, jede
andere Meinung zum Thema zu äussern, solange Sie dabei die gültigen Regeln des Strafgesetzbuches nicht
verletzen. So hatte ich Sie nach erstaunter Lektüre einiger Ihrer Beiträge eingeschätzt und finde mich
auf’s härteste bestätigt. Vielen Dank. Gerne, Herr Orth.
#41 methusalix † 00:55:09 | Samstag, 27. Januar 2007
@Benedikt Benedikt: @ methusalix Das ist von der jetzigen Elterngeneration bewusst so gemacht worden, …
Dieser Absatz ergibt keinen Sinn. Was ist von den Eltern bewusst so gemacht worden? Keine Moraltheologie
für zwölfjährige Mädchen? Oder keine moraltheologische Praxis für elfjährige Jungs? Da kann ich
die Eltern verstehen. Diese Kinder haben sonstwas im Kopf zu haben, aber bestimmt keine Moraltheologie.
Vielleicht den Pythagoras und die Geografie Mittelitaliens, aber die Praxis der Moraltheologie für fussballspielende
Jungs? „Du darfst den gegenrischen Verteidiger nicht treten! Wenn er dich schlägt, halte ihm auch die
andere Backe hin!“ Sind das Ihre Vorstellungen von Moraltheologie bei Kindern in Theorie und Praxis? Kein
Wunder, dass die alle Bravo lesen, wenn deren Eltern und Religionslehrer wirklich mit so was ankommen.
Dann geht es weiter: …evtll Negativauswirkungen nun wieder auf die Kirche folgt dem… Was folgt wem?
Negativauswirkungen von der Moraltheologie beim Fussball? Sie sollten sich klarer ausdrücken, Benedikt,
sonst lacht Gott Sie wirklich noch aus. Noch was: von was hat wer sich bezüglich was gerade abgewendet?
Die Kirche von der Moraltheologie? Kaum. Die Eltern von der moraltheologischen Praxis? Wohl auch nicht,
weil Eltern eher die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegt, als die „moraltheologische Praxis“ bei irgendwas.
Meinen Sie nicht vielmehr ethisches Verhalten, Benedikt? Das geht auch ohne katholische Moral ganz gut.
Siehe Japan.
#40 Salomonius 13:43:14 | Freitag, 26. Januar 2007
General Franco Johann Orth: danke für das Video. Wenn wir viel beten, schenkt uns der Herrgott im Himmel
vielleicht auch einen ähnlich katholischen General. Wir können so einen händeringend brauchen, sollte
in Europa im Herbst der Krieg losgehen (als Folge des atomaren Irankrieges). Ich weiß jetzt zwar nicht,
woher so ein katholischer General bei uns kommen soll, und woher er Soldaten nehmen sollte, denn die deutschsprachigen
Armeen wurde auf Microgröße reduziert, vielleicht mit Ausnahme der Schweizer. Vielleicht importieren
wir ihn: aus Spanien oder Portugal?
#39 Johann Orth 10:03:12 | Freitag, 26. Januar 2007
Für manche Leute, Obelix, reichen reine Äußerlichkeiten für eine Beurteilung komplexer Sachverhalte
aus. Dann brauchen sie keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr und können ihre bornierten Vorurteile
hübsch konservieren. So hatte ich Sie nach erstaunter Lektüre einiger Ihrer Beiträge eingeschätzt
und finde mich auf’s härteste bestätigt. Vielen Dank.
#38 methusalix † 09:10:35 | Freitag, 26. Januar 2007
Danke für den Link J. Orth War durchaus interessant. Der Führerkult war also unter Franco genau so ausgeprägt
wie unter Hitler, Stalin und Mao. Da ist ein Mordbube genauso wie der andere. Frappierend vor allem, wie
haargenau sich die gemalten Bilder im Stil gleichen. Beinahe, als hätte der spanische Führer die Brekers
und Konsorten unseres Gröfaz nach Spanien geholt. Das Bild mit Franco als Ritter entspricht dem, das
von Hitler als Ritter in Rüstung von Josef Göbbels verbreitet wurde. Auch die Aufmärsche, die gegen
Ende des Filmchens gezeigt werden erinnern fatal an die letzten Aufmärsche, die die SED im Sommer 1989,
als das halbe Land schon in Ungarn oder Prag war (oder auf dem Weg dorthin), in Berlin veranstalten liess.
Nur damit ja niemand auf den Gedanken kommen sollte, da sei etwas im Zusammenbruch begriffen. Im übrigen,
haben Sie sich die anderen Filme von dem Typen reingezogen? Dort wird es vollkommen klar: Faschisten reinsten
Wassers, wie Adolf Hitler SS-Horden.
#37 Johann Orth 08:28:49 | Freitag, 26. Januar 2007
Mit freundlichem Gruß an Obelix bitte hier klicken www.youtube.com/watch?v=BWhUsNxuYaU falls – wie manchmal –
der link nicht klappt: www.youtube.com/watch?v=BWhUsNxuYaU. Viel Spaß!
@ methusalix Also Bravo stimmt Gott sicher zu. Warum? Weil dort alle katholischen Mädchen und Jungen,
die von ihren Eltern im Stich gelassen werden, sich die notwendigen Informationen zum Leben holen können.
Sie leben immer noch in den 50ern. Bringen Sie doch mal eine Statistik, aus welcher eine höhere Zahl
ungewollter Schwangerschaften unter streng katholisch erzogen Mädchen hervorgeht. Als aufmerksamer Beobachter
dieser Dinge sollte Ihnen eigentlich nicht entgangen sein, dass moraltheologisches Wissen und noch viel
mehr moraltheologische Praxis unter Jugendlichen praktisch nicht zu finden ist. Das ist von der jetzigen
Elterngeneration bewusst so gemacht worden, evtll Negativauswirkungen nun wieder auf die Kirche (von der
man sich diesbezüglich gerade abgewandt hatte) folgt dem üblichen Dogma 1. Die Kirche hat immer Schuld.
2. Hat sie mal nicht Schuld, so tritt Punkt 1 in Kraft.
#35 methusalix † 00:28:57 | Freitag, 26. Januar 2007
@Athanasius Teil 2 …und ungeborene Kinder nicht einmal Menschen. Seltsame Weltanschauung. Mag sein,
dass für Sie dies seltsam ist. Für die Menschen in Europa und anderswo ist dies die juristische Lage
und sie haben sich daran zu halten. Ob sie wollen oder nicht. Aber warte! Das gab es schon mal! 1905.
In Frankreich. 1793… Also was soll jetzt dieses Durcheinander? Sieht es in Ihrem Kopf so aus wie Sie
schreiben? Von 1905 nach 1793 zu Robespierre, der Lehrer der Sexualkunde war und in Bravo geschrieben
hat und Kinder gefickt hat. Sind Sie jetzt ganz von Sinnen, Athanasius? Brauchen Sie Hilfe? Dann gehen
Sie zu einem Psychiater, der Ihnen den Kopf aufräumt, so wirr, wie es da drin aussieht. In Ihrem armseligen
Leben. Das kommt davon, wenn man zu viel Geschichte fälscht. Dann glaubt man, man wird aus allen Ecken
beschimpft. Was fehlt Ihnen? Liebe? Nein! Geborgenheit? Nein! Oder wollen Sie Gottes Liebe nicht wenn
Er nicht Bravo! und der Kinderabtreibung zustimmt?. Also Bravo stimmt Gott sicher zu. Warum? Weil dort
alle katholischen Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern im Stich gelassen werden, sich die notwendigen
Informationen zum Leben holen können. Schwangerschaftsabbrüche? Da bin ich mir zumindest sicher, dass
Gott die Zahl möglichst senken will, damit die Frauen weniger zu leiden haben. Aber ganz bestimmt nicht,
will Gott dieses Thema im Mordparagrafen im Strafgesetzbuch sehen. Das wollen nur Sie, weil Sie Angst
vor Frauen haben.
@Athanasius Teil 1 Athanasius: @methusalix Sie sind ein hoffnungsloser Fall. Kommunistische Banden die
militärisch ausgerottet werden sind bei Ihnen Opfer, Ordnungsoffiziere Täter, Um Gottes Willen Athanasius!
Jetzt outen Sie sich, neben Ihrer üblichen katholischen Rechtsblindheit (blind für faschistische Verbrechen,
dafür umso grösseres Sensibelchen für „linkssozialistischen Meinungsterror“) auch noch als Legastheniker!
Ist das alles wirklich dem Denk-Ghetto-Katholizismus zu verdanken, den Sie leben, oder nur Ihrer gleichzeitigen
Unfähigkeit Farben und Graustufen zu erkennen? Noch einmal extra für Sie, Athanasius: Verbrechen ist
Verbrechen, Mord ist Mord und es ist vollkommen egal, wer der Täter ist. 1. Kommunistische Banden, die
militärisch ausgerottet wurden gibt es eigentlich in der Geschichte nicht so viele. Der Kommunismus wurde
einfach von Gorbatschow abgewickelt. Trotzdem bleiben natürlich die Untaten der Kommunistischen Verbrecher
eben Verbrechen. 2. Ordnungsoffiziere (ich kann nur ahnen, dass Sie die Ustasha-Terroristen und das Francosche
Mordgesindel meinen; oder doch die SS?) die Verbrechen begehen sind Verbrecher! Auch wenn Sie diese Verbrecher
nicht als solche bezeichnen, bleiben Sie doch Verbrecher. Beispiel gefällig? Augusto Pinochet wurde,
da vieler Verbrechen verdächtigt, auf Haftbefehl eines spanischen Richters in England verhaftet. Der
Geschichtsschreibung wird es vorbehalten bleiben, über die historische Person Pinochet ein Urteil zu
fällen, da er tot ist.
#33 Athanasius 21:52:35 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@methusalix Sie sind ein hoffnungsloser Fall. Kommunistische Banden die militärisch ausgerottet werden
sind bei Ihnen Opfer, Ordnungsoffiziere Täter, und ungeborene Kinder nicht einmal Menschen. Seltsame
Weltanschauung. Aber warte! Das gab es schon mal! 1905. In Frankreich. 1793. In Frankreich. Robespierre
lässt grüssen. Ich wünsche Ihnen noch vielen Erfolg bei dem Sexualunterricht ihrer von Ihnen pervertierten
Kindern mit Hilfe der Magazine „Bravo“. Kinder zum Ficken bringen und Fernsehen. Und Katholiken beschimpfen.
Das ist Ihr armseliges Leben. Schade. Was fehlt Ihnen? Liebe? Geborgenheit? Oder wollen Sie Gottes Liebe
nicht wenn Er nicht Bravo! und der Kinderabtreibung zustimmt?
#32 obelix † 19:58:25 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Oh! Noch ein (Welt-) Untergangsvorhersager! Johann Orth: … Es ist halt gelungen. Scheinbar. Nicht mehr
lange. Nur weil Sie glauben, dass alles was Sie sich vorstellen können, auch wahr sein muss, heisst das
noch lange nicht, dass Gott Ihrer Meinung ist. Und nur weil Sie der Meinung sind alles um Sie herum sein
schlecht mies, verbrecherisch und weiss Gott was noch alles, heisst das noch lange nicht, dass das auch
wahr ist. Schauen Sie sich in den antiken Schriften an, was da über die „schlechten neuen Zeiten“ im
allgemeinen und die böse, böse, ja verbrechersiche „Jugend von heute“ im besonderen gejammert wird und
„wie schnell das alles den Bach runtergehen wird.“ Also Griechen und Griechisch gibts noch immer; Griechenland
auch. Römer und (neu-) Lateinisch gibt es mitsamt den Italienern immer noch (und wie! Erinnern Sie sich
and das Fussball-WM Endspiel?) Nix Untergang, nix den Bach runter gegangen. Die Nachkommen der bösen
Jungs und noch böseren Mädchen sind alle noch da. So ist der Lauf der Welt. Dass ihre mittelalterliche
Wunschwelt, mit der Kirche als Mittelpunkt untergegangen ist, hat sie sich aber redlichst verdient. Da
fällt mir gerade ein: in Einzelfällen haben sie recht! Da ist etwas untergegangen: Die Sowjetunion und
das Franco-Regime. Die DDR und das Pinochet-Regime. Ceausescu mit seiner Despotie und Dollfuss mit seinem
Austro-klerikalen-Faschismus. Und natürlich Adolf der Braune. Leider auch Populorum Progressio. Nach
alledem kräht kein Hahn mehr.
#31 Johann Orth 19:40:19 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Also – ich kann nun beim besten Willen nichts für die nicht nur in diesem Punkt völlig pervertierte
Rechtsprechung in diesem Staat. Der Marsch durch die Institutionen hat eben auch nicht vor der Justiz
halt gemacht, ganz und gar nicht. Es ist halt gelungen. Scheinbar. Nicht mehr lange. Und deshalb grüßt
(noch) aus Patagonien Johann Orth.
#30 obelix † 19:26:11 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Josefus und den Ex-Angehörigen des Erzhauses Josefus: Auch die Mordmerkmale …Es braucht nur ein Mordmerkmal
zuzutreffen, damit eine Tötung Mord ist. Na dann versuchen Sie mal eine abgebrochene Schwangerschaft
als Mord nach §§ 211 StgB von einer Staatsanwältin verfolgen zu lassen. Sie werden Ihr dunkelblaues
Wunder erleben. Wenn Sie Glück haben. Wenn nicht, landen Sie als Querulant selbst vor den Schranken des
Gerichtes. Aber keine Angst; Sie werden nicht durch die Bluttaufe zum Märtyrer werden. Die Todesstrafe
hat unsere bürgerliche Justiz schon lange geächtet. Die gibts bei uns nur noch im katholischen Katechismus.
Die Kirche findet Hinrichtungen halt gut. Da führt kein Weg dran vorbei.
#29 Josefus 19:18:05 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Abtreibung ist MORD Auch die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit sind bei der Abtreibung in aller
Regel eindeutig erfüllt, zumeist sind auch niedere Beweggründe im Spiel. Es braucht nur ein Mordmerkmal
zuzutreffen, damit eine Tötung Mord ist.
#28 Johann Orth 18:02:14 | Donnerstag, 25. Januar 2007
–„Morde“, wo wirklich keine zu finden sind: bei Schwangerschaftsabbrüchen. – Die vorsätzliche Tötung
menschlichen Lebens ist Mord. Das gilt auch für ungeborenes menschliches Leben.
#27 methusalix † 17:44:52 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Nennen Sie es ausgleichende Gerechtigkeit, Athanasius! Athanasius: @methusalix Mord bleibt Mord. Aber
wenn kein Mord vorhanden ist (Pinochet, Franco) kann man diese auch nicht als Mörderpöbel verleumden.
Schön, Sie wollen bei den abertausenden Opfern von Franco und Pinochet keinen Mord erkennen können.
Dafür erkennen Sie dort „Morde“, wo wirklich keine zu finden sind: bei Schwangerschaftsabbrüchen. (und
natürlich bei Stalin und Co, aber da sind wir uns ja einig) Auch wenn diese ihrer eigenen liberalen-‘katholischen’
Gesinnung nicht entsprechen und keine Anhänger von ‘Teenie’und Sexualmagazine für Kinder waren. Was
soll dieser Unsinn jetzt wieder? Was haben „Sexualmagazine für Kinder“ (was ist das eigentlich? Titel?)
mit katholischem und kommunistischem Mordgesindel wie Pinochet und Stalin zu tun? Wo kein Mord ist, ist
kein Mörder. Vollkommen richtig, Athansaius!!! Genau deswegen sind Frauen die ihre Schwangerschaft nicht
austragen auch keine Mörderinnen und werden, vollkommen folgerichtig, auch nicht als solche nach §§
211 StgB bestraft; und wenn Sie es noch so gerne hätten!!! Auch wenn Ihre Geschichtsfälschung das anders
sieht – wie die kontrollierten westlichen Medien von heute. [v.d.Red.zens.]
#26 Johann Orth 16:26:45 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Und die Personalausweise, die die Plästinenser in ihrem eigenen Land israelischen Soldaten / Polizisten
zeigen müssen, hat das Land Nordrhein-Westfalen aus seinen übervollen Kassen bezahlt. Mir ist unbekannt,
ob das immer noch geschieht.
#25 Sulpicius 16:24:57 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Sicher, was Juden zerstören,… … müssen Deutsche aufbauen (d.h. bezahlen). Nichts Neues unter der
Sonne. (Wie dar das noch mit dem International Airport Gaza-City?)
#24 Johann Orth 16:16:56 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Wobei mir in diesem Zusammenhang einfällt, dass ich heute in den Nachrichten hörte, Deutschland zahlt
100 Millionen (100 000 000) Euro für den Wiederaufbau des Libanon. Wir sind so richtig gut.
#23 Athanasius 10:55:30 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@methusalix Mord bleibt Mord. Aber wenn kein Mord vorhanden ist (Pinochet, Franco) kann man diese auch
nicht als Mörderpöbel verleumden. Auch wenn diese ihrer eigenen liberalen-‘katholischen’ Gesinnung nicht
entsprechen und keine Anhänger von ‘Teenie’ und Sexualmagazine für Kinder waren. Wo kein Mord ist, ist
kein Mörder. Auch wenn Ihre Geschichtsfälschung das anders sieht – wie die kontrollierten westlichen
Medien von heute.
#22 methusalix † 09:33:03 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Sie an, noch ein Verharmloser von katholischem Mörderpack! Und wir alle dachten schon ein Ex-Habsburger
könne durch eine Katharsis geläutert werden. Mitnichten! Die gleichen alten „gut-katholischen“ Einstellungen.
Rechts vollkommen blind für die Schandtaten bei denen die katholische Hierarchie auch die Augen zudrückt
(Franco und Mordgesellen), dafür auf dem linken Auge übersichtig (liebraler Gesinnungsterror). Nochmal
gaaaanz langsam und für alle: Mordgesindel bleibt Mordgesindel, ganz egal unter welchem Stein es hervorgekrochen
ist. Egal ob des ein klerikal-faschistisches Regime ist (Dollfuß, Franco, Pinochet und Kumpane), oder
ein kommunistisches (Stalin, Ceausescu, Ulbischt, Husak und Spiessgesellen).
#20 methusalix † 00:09:51 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Excellente Exculpierung aller katholischer Bösewichte! Das haben Sie gut gemacht Athanasius! Ich nehme
an, dass Sie eine Verteidigung liberaler Positionen ebensowenig goutieren würden, wie ich Ihre vollkommene
Blindheit katholischem Mörderpack gegenüber.
#19 Athanasius 22:42:08 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@methusalix Wahrscheinlich hilft es nichts, aber: 1. Pinochet hat keine Morde begangen. In Folge der von
Allende geplanten Sowjetübernahme des Landes durch Chaos und Revolution, kamen bei der Niederschlagung
dieser Revolution durch vaterlandstreue Militäroffiziere und Soldaten 2,935 Personen um oder verschwanden.
Nicht mehr, nicht wenig. Unter Stalin und sogar Tito verschwanden Millionen. 2. Salazar hat überhaupt
nicht gemordet. Wer das behauptet, der ist selber Anhänger liberalsozialistischer Lügen, wie z.B. die
über Kanzler Dollfuß die von der SPÖ verbreitet werden. 3. Franco hat in Folge der Bekämpfung lokaler
Aufständischen Relikte stalinistischer und anarchistischer Banden 79.000 dieser Kämpfer im Nachkampf
oder durch das Peleton erschiessen lassen. Das war in jener Situation vielleicht das einzig mögliche.
Dass in seinem Lande etwa in WK II. Juden, Kommunisten und Gaullistische Widerständler eine Zufluchtstätte
fanden, ist Ihnen wahrscheinlich unbekannt oder sie wollen das nicht akzeptieren. Spanien war aber im
Bürgerkrieg. Nach 1939 hat er den Rechtsstaat und am Ende die monarchale Demokratie wiederaufgebaut,
was aber von Liberalsozialisten ausgenützt wurde. Leider. 4. Ceaucescu war ein Despot und Machtskranker,
aber kein Massenmörder wie Stalin, Lenin, Goldstein, Trotsky oder Ho Chi Minh. 5. McCarthy hat keine
Massenmorde begangen, höchstens durch angeblich paranoide Gesetze ein Ehepaar ungerecht in die Todesstrafe
schicken lassen (er hat sie aber nicht verklagt!).
#18 methusalix † 21:56:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Verbrechen ist Verbrechen, Athanasius, egal ob es ein Kommunist, oder ein Klerikalfaschist begeht! Athanasius:
@obelix Hier steht in Ihrem Beitrag eine Rechtfertigung des Ustasha-Terrors und gleich darauf eine Rechtfertigung
der McCarthy Hexenjagd; und dann erdreisten Sie sich, mir Milde kommunistischen Verbrechern gegenüber
vorzuwerfen? … wenn Sie Apologist für den Liberalsozialismus sind, sind Sie wahrscheinlich äusserst
mild für bolschewistischen Verbrecher … Nein, Athanasius! Das kommunistische Regime war genauso ein
massenmordendes Unrechtsregime, wie das mörderische des Augusto Pinochet in Chile. Die Despotie des Ceausecu
in Rumänien war genauso blutrünstig und verbrecherisch, wie die eines Franco oder Salazar. Die Willkürherrschaft
eines Ulbricht und eines Dollfuß geben sich nicht viel. Beide waren Unrechtsregimes, die mit unschuldigen
Menschen Schindluder getrieben haben, einschliesslich übelster Justizmorde. Warum folgt bei Ihnen dann
ein Absatz über die Verbrechen in der Sowjetunion unter Chruschtschow und kein Wort zur Terrorherrschaft
des Militärs in Argentinien oder Chile? Ach so, die waren ja katholisch! Da muss man nicht so genau auf
rechtmässigkeit von Urteilen achten, auf Zensur sowieso nicht und wenn ein mal ein paar Menschen spurlos
verschwinden waren es sicher „Linke“. Das war ja dann nicht so schlimm. … von der Meinungsdiktatur vernichtet
werden (Beispiel Rocco Buttiglione). Wenn Buttiglione „vernichtet“ worden wäre, bliebe kein Stäubchen
von ihm übrig (siehe Auschwitz und das Stadion von Santiago). Also lügen Sie nicht! Das ist eine TODSÜNDE!
#17 Athanasius 21:25:27 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@obelix Das Ustase-Regime in Kroatien im II. Weltkrieg war nicht zuletzt deswegen ein Terrorregime, weil
es von nationalsozialistischem Terror und dem Bandenterror serbischer (z.B. kommunistischer) Kräfte heimgesucht
wurde. Die „Hexenjagd“ von Senator McCarthy war überzogen, aber nicht mit Unrecht, der Kommunismus infiltrierte
überall. Das werden Sie aber wohl nicht verstehen, wenn Sie Apologist für den Liberalsozialismus sind,
sind Sie wahrscheinlich äusserst mild für bolschewistischen Verbrecher (außer Stalin-Ära). Nicht zuletzt
unter Chrutschew, der als „moderat“ von den beherrschten Medien begrüßt wurde, fielen Millionen von
Gläubigen den GULAGs zum Opfer. Auch kann die Stalin-Zeit die 17 Millionen Toten der 1917’ Oktoberrevolution
nicht schöner machen. Vor allem das, das Treiben Lenins und Trotskys und der Tscheka (angeführt von
Moses Uritsky und Felix Dscherzynsky), war Terror. Meinungsterror und Politische Korrektheit bleibt aber
auch Terror, weil Karrieren, Kinder únd Familienleben von Christen usw. von der Meinungsdiktatur vernichtet
werden (Beispiel Rocco Buttiglione).
#16 VirFortis 19:59:43 | Mittwoch, 24. Januar 2007
es---- werden hier die probleme der zeit dauernd angesprochen und das ist gut so. diktaur der liberalsozialismus –
korrekt -aber das wissen wir eh schon alles – hilfreich wären strategien, lösungsanätze konkrete umsetzungen,
verhaltenregeln im umgang mit medien etc etc etc etc etc etc etc sowas wär hilfreich
Sie haben noch nie Terror erlebt, Athansius… Athanasius: Liberalsozialistischer Medienterror- …Das
ist der Terror einer Scheindemokratie. …sonst würden Sie hier nicht derartig leichtfertig über Terror
schwadronieren. Beispiele für echten Terror gefällig? Der Mord an Hrant Dink. Das Attentat auf den unlängst
verstorbenen Nobelpreisträger Nagib Mahfus. Die Ustasha im Zweiten Weltkrieg. Stalins „Säuberungsaktionen“.
Die Hexenjagd des Senator Joseph McCarty. etc. pp
#14 Athanasius 17:59:17 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Typisch Typisch ist auch, dass kleine Demonstrationen der professionellen (beruflichen) linken und linksliberalen
Demonstranten immer einen Haufen an Medienberichten bekommen, während z.B. der Marsch für das Leben
und gegen die Homo-‘Ehe’ in Madrid in 2005, an dem mehr als 1,0 Million Spanische Bürger teilnahmen,
erstens zahlenmässig abgewertet wurde (von 1,0 million bis auf 50.000 Demonstranten, was wirklich eine
Lüge war), zweitens von allen Medien weltweit ‘verflucht’ als ‘Relikt des Franco-Zeitalters’. Danach
errangen die Sozialisten, pro-Homo-‘Ehe’, im Parlament leider den Sieg. Die konservativen und katholischen
Politiker waren feige. Das ist die Strategie. SChon der hl. Papst Pius X. sagte, dass wenn Katholiken
auch nur die Hälfte der Mut und Frechheit ihrer Gegner besässen, der Sieg für Christus und Seine Kirche
sicher wäre. Und so ist es noch heute. Aber jeder hat ab und zu Angst und Unsicherheit, ich selber auch.
Oder verlassen wir uns zu wenig auf die Firmgnade?
#13 Pünktchen 13:51:54 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Emil M. Wieso es ein Frauenrecht auf Kindstötung geben solle, konnte mir noch niemand erklären. Eine
individuelle Abwägung kann/darf niemals das fundamentalste Menschenrecht überhaupt, das Recht auf Leben,
verletzen. Das Lebensrecht eines anderen Menschen begrenzt die eigenen Handlungs- und Abwägungsspielräume
absolut. Dies ist in der Tat der Sinn von Ex. 20, 13: Du sollst nicht morden. Die Abtreibung gehört rechtssystematisch
tatsächlich ins Strafgesetzbuch und unter die Rubrik „Straftaten gegen das Leben“. Auch das kirchliche
Lehramt bezeichnet die Abtreibung zutreffend als Mord: „ … die vorsätzliche Abtreibung ist, wie auch
immer sie vorgenommen werden mag, die beabsichtigte und direkte Tötung eines menschlichen Geschöpfes
in dem zwischen Empfängnis und Geburt liegenden Anfangsstadium seiner Existenz. Die sittliche Schwere
der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um
einen Mord handelt…“ www.vatican.va/…ocs/DEU0073/__PN.HTM
#12 Athanasius 13:30:51 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Emil Das kenne ich schon von der Uni, nur gab es bei uns Studenten (in den Niederlanden!!!!!) die gegen
die Abtreibung sprachen, dass es da eine Gesetzeslücke gebe die wenn ausgebreitet auch auf geborene Kinder
zu applizieren wäre, was diese Studenten „genauso gefährlich“ fänden. Leider ist vor allem in angeblich
„katholischen“ Regionen unseres geliebten Europäischen Kontinentes so eine feministische Armee aktiv,
dass solche Studenten dort sogar mit Feuerung von der Uni bedroht würden. @Karl: Hast Du bitte Antworten
auf meine Fragen unten? Und warum wählst Du denn nicht de Villiers?
#11 Emil Muhler 13:27:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Exodus 20,13 In der vergangenen Woche kam es an der juristischen Fakultät der Universität Bayreut zu
einer bemerkenswerten „Übung“: Eine junge Studentin wetterte gegen die Paragraphen 218 bis 219 Buchstabe
b des Strafgesetzbuches. Dort geht es um die Abtreibung. Diese Paragraphen sind gesetzessystematisch im
16. Abschnitt des Penalgesetz, bei den „Straftaten gegen das Leben“ einsortiert. Die Studentin donnerte:
„Emanzipatorische Gestze gehören doch nicht ins Strafrecht. Und mit einem Delikt gegen das Leben hat
die Schwangerschaftsunterbrechung doch auch nichts gemein. In diesen Normen hat der Gestzgeber doch lediglich
den Frauen die Letztverantwortung über den Kinderwunsch zugestanden“ Zitiert aus: schlosskirche.blog.de/…22/exodus_20~1599032
#10 Athanasius 13:19:31 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Karl Murx Also weit schlimmer als die sekular-politische Instrumentalisierung des Katholizismus durch
Maurras und seine Action Française? Nur als Gegenbild gegen den Islam? Warum, frage ich nochmal, war
denn Hw. Bruno Schaeffer FSSPX da November 2006 um eine Hl. Messe zu zelebrieren mit über ihm „Le Pen
Président 2007“? Ich dachte sogar LePen habe alle seine Kinder bei der FSSPX taufen lassen und einige
davon seien tatsächlich Römisch-Katholisch. Aber seine Tochter tritt für die Abtreibung ein? Haben
Sie für mich vielleichte eine online oder schriftliche Quelle? Ich finde das sehr schlimm. Ihr Vergleich
mit den Mördern von Exz. Dollfuss geht dann in der Tat auf. Das waren wahrscheinlich auch Nominalkatholiken
(fürchte ich). Und wie Mons. Hudal es leider wohl versuchte, dürfen wir niemals einen Kompromiss schliessen
der den Glauben auf eine Privatsache und bloss eine nationale und somit zu instrumentalisierende Tradition
reduziert. Heute in Frankreich wie damals in Deutschland besteht ja die Abtreibung. 1935 wurde in Deutschland
die Abtreibung eingeführt für Frauen erbkranker Veranlagung und bei fehlgebildeten oder infizierten
ungeborenen Kindern. (Zwar hat man damals noch illegale Abtreibung bei rassisch „rein arischen“ gesunden
Frauen bekämpft, die NSDAP verstand ja besser als der Liberalsozialismus von heute die Wichtigkeit der
Demographie, aber trotzdem hat man Abtreibungseugenetik praktiziert.) Nolite tacere. Wir können nicht
schweigen über die Wahrheit Jesu Christi.
FN ist für einen Katholiken nicht wählbar a) LePen gibt vor, daß ihn das Thema nicht interessiert.
b) Seine Tochter Marine, die als seine Nachfolgerin aufgebaut wird, tritt öffentlich für Abtreibung
ein, ohne Einschränkungen. c) Katholiken haben bei FN nichts zu sagen, sind Wahlvieh. Die Dummen läßt
man Flugblätter austeilen. d) FN ist genau aus dem Zuschnitt, die jemanden wie Dollfuß ermordet hätten.
#8 Athanasius 13:05:58 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Karl Murx Herzliche Zustimmung! Frankreichs Jugend macht Hoffnung (damit meine ich nicht die isl. Immigrantenjugend
in den Vorstädten). Ich wusste nicht, dass LePen nícht gegen die Abtreibung ist (ich weiss schon, dass
er selber Agnost ist)… Was macht denn Hw. Paul Schaeffer (Aushilfspriester der FSSPX) bei seiner Präsidentschaftsdemo
und bei der FrontNational mit einer Hl. Messe? www.npr.org/…ates/story/story.php?storyId=652246… Man
muss nicht unbedingt gegen die Republik des Charles de Gaulle sein. Die heutige Republik ist – wenn auch
teilweise noch – nicht völlig 1905 oder 1793. Man kann mitarbeiten, so wie es 1801 geschah. Bei allem
Respekt, Sie sind zwar Sedisvakantist, aber doch nicht Mitglieder der ‘Petit Églises’ oder? Wenn Philippe
des Villiers gegen die Abtreibung und weitere Immoralität ist und für die Familie, würde ich ihn wählen,
auch wenn ich dem Immigrantismus und dem Islamismus die in Frankreichs Grossstädten für Chaos sorgen
ein Ende setzen möchte, so ist doch solide Politik über Populismus (z.B. der FrontNational) zu bevorzugen.
Ich bin nicht direkt gegen FN oder MFP oder so, aber mit Immigration beschäftigt sich Sarkozy schon.
Übrigens ist es dem Erhalt der römisch-katholischen Grossfamilie durch vor allem Erzbischof Marcel Lefebvre
zu verdanken, dass es so viele Kinder in dieser Demo gab. Nicht dem übrigen liberalsozialist. frz. Episkopat,
weder 1965 oder 2005. Wenn auch vier Bischöfe mit dabei waren in dieser Demo. Vive le roi, que Dieu soit
beni, et que la France sera restaurée (democratiq. et royalement).
Ich schäme mich fast, daß ich nicht dabei gewesen war Ist jemandem mal das Durchschnittsalter der Demonstranten
aufgefallen? Wenn man das mit Demos in Deutschland vergleicht: diese Franzosen haben ein Sendungsbewußtsein,
das mitreißend ist. Deutsche, Österreicher und Schweizer kommen immer so brav daher, man findet sich
vielleicht zu einem Schweigemarsch zusammen, der einem linken Betroffenheitskult näher steht, als diese
vitale Bekenntnis dieser jungen Franzosen zu Gott, zum Leben und zum katholischen Glauben. Was Devillier
angeht: ja, erst ist der einzige, der so etwas, wie katholisches Programm hat. Le Pen kann vergessen.
Der ist gar nicht gegen Abtreibung. Aber ich wähle auch nicht Devillier, weil ich die Republik abgeschrieben
habe. Viele dieser jungen Demonstranten machen sich auch keine Illusionen. An die Republik glauben sie
nicht, wohl aber an die Erwählung Frankreichs unter dem Banner des „Sacré Coeur“. Vive la France catholique!
#6 Athanasius 12:46:21 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Liberalsozialistischer Medienterror Die liberalsozialistischen Medien verschweigen diese Demonstrationen,
Politiker reagieren „politisch korrekt“ darauf nicht, usw. usw. usw. Das ist der Terror einer Scheindemokratie.
Eine echte subsidiarische Demokratie wie in der SChweiz vor 600 Jahren, gibt es leider nicht (mehr). In
der Tat will man Gegner der anti-moralischen Gesetze und der Regimesdoktrin vorgaukeln es gäbe keine
anderen Bürger für das Leben ungeborener, behinderter und alter Menschen. Man hält eine Scheinfront
auf. Nur ist die Mehrheit der Völker durch Wohlstand und Desinformation nicht zu Demonstrationen bereit,
obwohl sie es tun würden wenn sie wirklich vom Umfang und der Realität z.B. der Abtreibung ungeborener
Babys wüssten. Ein Lügenregime mag vierzig Jahre oder gar siebzig Jahre (Sowjetunion) halten, aber letztendlich
wird es von der Jugend und von der Wahrheit (nicht umsonst oft fromme Christen, z.B. Walesa und die Untergrundkatholiken
Chinas) überwunden werden. Das schafft Hoffnung.
Bin ich der Hüter meines Bruders? Jene Antwort Kains auf die Frage Gottes „Wo ist Abel?“ wird auch uns
am Jüngsten Tag treffen, wenn wir bar jeglicher Political correctness nicht unser Sein und unseren Glauben
kundmachen. Unsere Kinder fragen uns diese schon verdeckt Wo sind unsere Brüder und Schwestern?, in dem
die Pensionssicherung in Frage gestellt wird und damit die umfassende Solidarität im Schwinden ist.
Jugend für das Leben Ein hoffnungsvolles Zeichen aus Paris! Auffallend viele jugendliche Teilnehmer wagen
es in Frage zu stellen, was das Interessenkartell aus FeministInnen und Abtreibungsindustrie als fragloses
„Frauenrecht“ und „Privatsache“ ausgeben möchte! Jugendliche und Kinder haben ein Recht zu fordern: Laßt
unsere jüngere Brüder und Schwestern leben! „Es geht auch um unsere Zukunft!“ Wie man hört, will Kanzler
Gusenbauer im Frühjahr nach Mariazell pilgern. Wie wäre es, wenn er von der „Jugend für das Leben“
(„Youth for life“) dabei begleitet würde (oder empfangen an den verschiedenen Stationen seines Pilgerweges)???
@ adoro te devote aber tritt nicht Philippe de Villiers als Präsidentschaftskandidat in diesem Jahr wieder
an? Soweit ich weiß, ist Philippe de Villiers am 20. Jan. von seiner Partei offiziell für die Kandidatur
um die Präsidentschaft (2007) aufgestellt worden. Die 200 Delegierten der Bewegung für Frankreich (MPF)
nominierten ihn auf einem außerordentlichen nationalen Kongress einstimmig. Soweit ich weiß, vertreten
er und seine Partei durchaus katholische Positionen in der Familienpolitik. Vielleicht kann hierzu jemand
etwas sagen. Oh ja, das tun sie. Wundert mich auch nicht. Schließlich kommt er aus der Vendée.
Ich bin kein Frankreich-Kenner, aber tritt nicht Philippe de Villiers als Präsidentschaftskandidat in
diesem Jahr wieder an? Soweit ich weiß, vertreten er und seine Partei durchaus katholische Positionen
in der Familienpolitik. Vielleicht kann hierzu jemand etwas sagen.
#1 Beobachterin 11:31:46 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Die Macht der Medien Das ist die Macht der Medien, zum großen Teil beherrscht von linken Journalisten.
Sie wollen uns eine Scheinwelt vorgaukeln, die oft mit der Wirklichkeit nicht viel gemein hat. Elisabeth
Noelle-Neumann hat den Ausdruck der „Schweigespirale“ geprägt. Jeder, der eine abweichende Meinung hat
(und sich dabei in Wirklichkeit oft in einer großen Gemeinschaft befindet, nur erfährt er das nicht),
soll glauben, daß er damit alleine steht, weil die Medien ständig genau das Gegenteil einbläuen wollen.