Seit der Wahl des neuen Papstes sind in Rom vermehrt Deutsche am Drücker – berichtete jüngst eine neue deutschsprachige Monatszeitung.
Der wichtigsten Deutschen im Vatikan: Papst Benedikt XVI. und sein Privatsekretär Mons. Georg Gänswein
(kreuz.net, Vatikan) Mit den Deutschen im Vatikan geht es aufwärts.
Das weiß die deutschsprachige Novemberausgabe
der Monatszeitschrift ‘Inside the Vatican’.
Das Magazin veröffentlichte eine Liste der sechs wichtigsten
Deutschen im Vatikan:
• Mons. Georg Gänswein ist der Privatsekretär des Papstes. Er kam 1996 unter
dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger an die Glaubenskongregation. Im Jahr 2003 wurde er der Privatsekretär
des obersten Glaubenshüters.
• Eine wichtige Rolle im Vatikan spielt auch Mons. Christoph Kühn. Er
ist der Leiter der deutschsprachigen Sektion des Staatssekretariates. Der Priester aus der Diözese Eichstätt
war von 1997 bis 2001 Sekretär in der Nuntiatur für Zimbabwe, Zambia und Malawi.
Im Mai 2006 erhielt
er in der deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mons. Kühn erscheint
auch immer wieder bei der päpstlichen Mittwochsaudienz, bei der er dem Papst die deutschsprachigen Pilger
vorstellt.
• Im Vatikan ebenfalls hoch angesehen ist der Präsident des Päpstlichen Rates für die
Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper. Der Kardinal bemüht sich vor allem um den Dialog mit den
Orthodoxen und Juden.
• Der nächste ist Pater Peter Eberhard von Gemmingen, der Leiter der deutschsprachigen
Abteilung von Radio Vatikan.
• Auch auf der Hitliste steht der Kurienbischof Paul Josef Cordes, der
seit 1995 den Päpstlichen Rat Cor unum – eine Art päpstliches Hilfswerk – leitet.
• Am Schluß wird
der Kurienbischof Josef Clemens erwähnt, der als Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien tätig
ist. Viele Jahre war er Privatsekretär des damaligen Kardinal Joseph Ratzinger.
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21 Lesermeinungen
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#20 Salomonius 17:54:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Es wird kein Sommernachtstraum Hudal: (Irlmeier usw) Es kann schon sein, daß es so kommt. Es muß nicht
in diesem Jahr so kommen, könnte aber, vielleicht auch in ein paar Jahren. Der drohende Atomkrieg in
Iran hat mit Prophezeihungen nichts zu tun (daß solche ihn „sehen“, mag sein). Es ist Geo-Politik, der
übliche Lauf der gottesleugnenden Machthaber. Deren Gedanken und Worte werden dieses Frühjahr in die
Tat gesetzt. Israels Jagdbomber sind bereits mit A-Bomben bestückt. Informieren Sie sich eben! (Aber
nicht aus FAZ oder Stern) denn das Ende Ihrer Argumentation zeigt mir deutlich, daß Sie in Ihrer Abneigung
gegen die jetzigen Zustände dieses Szenario tatsächlich wollen ! Umgekehrt: Weil die jetzigen Zustände
Gott beleidigen wie nie zuvor, wäre es höchst blind von uns, anzunehmen, wir kämen glimpflich davon.
Gott ist schließlich gerecht. Es ist Aktio und Reaktio. Das erschreckt mich sehr, Sie sind sich immer
noch nicht darüber klar, was dies bedeutet Ganz klar sogar: es wird grauenhaft und ich habe Bedenken.
Viele werden wahnsinnig vor Schreck. Ich habe es mir nicht ausgesucht. Sie und ich werden aber mittendrin
sein. Das hält mich aber nicht von ab, im Herbst zu entbinden – falls meine Frau und ich dann noch leben.
Es geht immer „irgendwie“ weiter, wenn auch nicht so, wie bisher. eine apokalyptische Veränderung Nein.
Ich würde kommenden Herbst lieber am PC arbeiten, als nach Essen bangen und mir Plünderer mit der Automatik
vom Leibe zu halten. in den Himmel möchte Welcher Christ will das nicht!
#18 Alois Hudal 17:31:14 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Salomonius: @Athanasius: Ich kenne die Prophezeiungen von Irlmeier, auch manch andere und diejenige von
Nostradamus. Es kann schon sein, daß es so kommt. Es muß nicht in diesem Jahr so kommen, könnte aber,
vielleicht auch in ein paar Jahren. Ich denke, daß Athanasius in seiner Entgegnung ganz gut verstanden
hat, was ich meine. Salomonius, Sie aber nicht, denn das Ende Ihrer Argumentation zeigt mir deutlich,
daß Sie in Ihrer Abneigung gegen die jetzigen Zustände dieses Szenario tatsächlich wollen ! Das erschreckt
mich sehr, Sie sind sich immer noch nicht darüber klar, was dies bedeutet, und spielen hier den mittelalterlichen
Untergangspropheten, der möglichst schnell eine apokalyptische Veränderung und in den Himmel möchte.
Ich denke, Athanasius hat die Unterschiede richtig analysiert, Sie gehören zu den Islamisten und zu den
Evangelikalen !
#17 Salomonius 17:16:51 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Auch der Dritte Weltkrieg hat zwei Seiten Hudal: Athanasius hat die explosive Weltlage, einem Lager von
Pulverfässern gleichend, gut beschrieben und mich verstanden. Sie nicht. Die Lage in Nahost, Israel,
USA, Rußland, …, beobachte ich seit Monaten ganz exakt. Man muß wohl inzwischen davon ausgehen, daß
im Frühjahr, vielleicht Mitte März, die Talmud-„Juden“ (ungleich Thora-Juden) im Verbund mit der Ostküste
(ungleich US-amerikanisches Volk) den Armageddon starten. Beide sind innenpolitisch „fertig“, das macht
sie hochgefährlich; ihre angebliche „Mission of god“ kommt dazu. Armageddon: Atombomben auf Iran, Kettenreaktion
(Abwehrschlachten der Ianer, Straße von Hormuz wird lahmgelegt, usw.), gesamter nahe Osten steht in atomaren
Flammen. Folge: totale Öl- und Energiekriese der Westmächte. Europa – und USA? – stürzen ins Wirtschafts-
dann Notstands-Chaos, Währungskollaps (falls China nicht vorher den Dollar platzen läßt), usw. Die
Einkreisung Rußlands durch die USA (Bedrohung der russischen Sicherheit durch EU- und NATO-Osterweiterung,
nun US-Radaranlagen in Tschechien, usw.) wird sich rächen (Athanasius lag goldrichtig). Die Russen werden,
vermutlich nach einem Putsch gegen den moderaten Putin, die Bedrohung kurzerhand ausschalten: Einmarsch
ins Herz Europas, u.a. evtl. über Italien (Rom), wie St. Pius X. es sah. Ja: dann ist es aus mit dem
bequemen Leben in den wohlstandsverfetteten gottesleugnenden Ländern. Halb Europa stirbt. Mit uns die
Massentötung von Ungeborenen, die Sodomie, der Dauerfrevel gegen Gott, usw.
#16 Athanasius 17:11:22 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Alois Hudal Der Unterschied zwischen den von der Endzeit und eschatologischer Situation bewussten Katholiken
(wie ich) und den dispensationalistischen Evangelikalen Freikirchlern der USA und den Shiiten Irans und
Libanons, besteht darin, dass Evangelikale und Shiiten gezielt Aktionen gutheissen bzw. initiieren die
diese „Wiederkunft Christi“ und das „Kommen des Mahdi“* beschleunigen sollten. Das gleiche gilt für Zionisten.
Katholiken hinwegen wirken darauf nicht zu, sind sich aber der Möglichkeit einer apokalyptischen Situation
bewusst, auch angesichts der reellen militärischen Lage (Nuklearwaffen, Neutronenbombe). Es wird keine
Lösung der ideologischen und religiösen Probleme an sich sein (auch wenn die z.B. von Pater Pio vorgehersagte
Dreitägige Finsternis in diesem Kriege das tun könnte), wohl aber eine Art tabula rasa möglich machen.
Technologisch und moralisch ist so ein Krieg natürlich nicht zu befürworten – das wird ja auch nicht
getan! weder von mir noch von Salom! – denn das Massensterben wird geschehen und die Menschen werden darin
wie Tiere gegeneinander kämpfen, zum Teil auch zu Hause (Bürgerkrieg, Mangel an Nahrungsmittel), niicht
nur an der eventuellen Front. Wir wissen nicht genau wie es kommt, aber es könnte kommen. Und das hätte
auf Rom und Italien auch grossen Einfluss, und auch direkt auf die Lage der katholischen Kirche. Die Illusion
der Grossen Gütigen Humanität der Weltreligionen wird platschen. (*Madhi=Lehrer der Endzeit, Endzeiterlöser
der Shia-Muslime.)
Seit der Wahl des neuen Papstes sind in Rom vermehrt Deutsche am Drücker Worin liegt eigentlich der Informationswert
dieses Artikels? Alle sechs genannten Personen waren bereits zuvor im Vatikan tätig. Das Tätigkeitsfeld
hat sich nur bei einer einzigen Person seit der Wahl des Papstes geändert: Mons. Gänswein war zuvor
Sekretär des Präfekten der Glaubenskongregation, jetzt ist er Sekretär des Papstes. Deshalb braucht
man aber nicht gleich einen eigenen Artikel daraus machen
#14 Alois Hudal 16:39:57 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Athanasius: Ich weiß sehr wohl, daß die Möglichkeit eines großen Krieges besteht, bezweifle aber,
daß wir uns das wünschen oder hoffen sollten, weil dann angeblich im katholischen Sinn „die Karten neu
gemischt“ werden. Was dieses Szenario bedeutet, habe ich ja unten bereits skizziert. Was Sie und Ihr Vorredner
hier andeuten, scheint eine Lust am Untergang sein, weil danach im katholischen Sinn angeblich alles besser
und der „Liberalsozialismus“, wie Sie es nennen, ausgerottet wird. Diese Lust, durch Untergangsszenarien
etwas zu ändern, ähnelt denen konservativer evangelikaler Kreise in den USA, die meinen, ihre Nibelungentreue
zu Israel um jeden Preis unter Beweis stellen zu müssen, denen ihr jetziges Leben offenbar nichts wert
ist, weil die, wie die islamischen Gotteskrieger, möglichst schnell in den Himmel kommen möchten, um
das ewige Leben zu genießen. Der Fundamentalismus scheint sich doch auf allen Seiten sehr stark zu gleichen.
#13 Athanasius 16:22:15 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@ALois Hudal Er hat nicht gesagt, dass er den Atomkrieg wolle, aber wohl dass dieser heute eine Möglichkeit
ist. Und das ist wahr. Angesichts der Position Rotchinas, Nordkoreas, der russischen Ärgernisse über
den Westen und den verlorenen (sozialistischen) Weltmachtsanspruch (trotzdem hat man die grösste Atomwaffenanlagen),
der hoffnungslosen Situation im Nahen Osten (die in der Tat einen Mangel an Öl und Gas für Westeuropa
die USA verursachen könnte), des wachsenden Antiamerikanismus in Lateinamerika (anti-USA), ist die politische
Lage viel explosiver und komplexer als zur Zeit des Kalten Krieges. Aus katholischen Prophezeiungen vieler
Zeitalter geht übrigens hervor, dass es einen III. Weltkrieg geben wird, und danach eine arme, aber mehrere
Jahre dauernden Frieden katholischer Prägung (Blütezeit für die Kirche und die Überlebenden), gefolgt
vom letzten Terrorära des Antichristen. Wir leben in einer eschatologischen Zeit, heute besonders am
‘Abgrund’, das beweist wohl die magna apostasía (sieh 2 Thess) die der hl. Paulus vorhersagte, und die
wir heute erleben auf dem europäischen Altland. Und das liberalsozialistische Establishment könnte nach
so einem apokalyptischen Waterloo (z.B. durch einen Atomangriff durch nationalistisches oder sozialistisches
Russland), fallen. Dann käme auch eine christliche Neuordnung wieder in Frage. Für eine gewisse Zeit.
Denn dem grossen Glaubensabfall wird, trotz der Prophezeiungen vom kurzen kath Frieden und grossen König,
der Mann des Verderbens folgen.
Harmlos Papst Benedikt ist sicher gerne ein Deutscher, aber von patriotisch geprägter Personalauswahl
kann keine Rede sein: Daß sein Privatsekretär ein Deutscher ist, liegt auf der Hand; Kühn, Steinschulte
und von Gemmingen spielen in der vatikanischen Nomenklatura qua Amt keine Rolle; daß Kardinal Kasper
ausgerechnet unter Benedikt gute Zeiten hat, wäre etwas ganz neues; und die Bischöfe Cordes und Clemens
sind bislang nicht mehr als zu JoPas Zeiten hervorgetreten. Ein uninformierter, überflüssiger Bericht.
#11 Alois Hudal 16:06:34 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Salomonius: Der Atomkrieg als neuer Besen für den Kehraus ? Sie wissen offenbar nicht, was Sie hier
reden ! Dann wäre es vorbei mit dem schönen, bequemen Leben auch für Sie ! Wenn Sie nicht gleich sterben,
gibt es keinen Strom mehr für Licht und den Kühlschrank, keine Heizung, keine Autofahrten, keinen Beruf,
kein Geld mehr. Sie werden dann Hunger haben und sich zu Fuß in immer unzureichenderer Kleidung durch
eine zerstörte, verseuchte Wüste auf Nahrungssuche begeben ! Ihre Lieben sind tot, und Sie sind alleine.
Also reden Sie hier nicht so einen Müll !
Alter Hut und halbe Sache Der Artikel ist ursprünglich im November 2006 erschienen. Das Magazin nimmt
keinerlei Reihung vor, sondern stellt die sechs Herren nebeneinander dar.
#8 Salomonius 14:40:36 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Nichts ist unmöglich Lieber Athanasius, Aragorn und andere. Sie haben da eine interessante Idee geäußert.
Warum sollte es auch nicht so kommen können? Gott ist schließlich nichts unmöglich. Wie es jetzt im
Persischen Golf aussieht, könnte es dort bereits in einigen Wochen zum Atomkrieg kommen. Die Wahrscheinlichkeit
dazu ist gefährlich hoch. Dann wäre wegen den Kettenreaktionseffekten und der globalisierten Vernetzung
unterschiedlichster Produktionsabläufe und Abhängigkeiten alles möglich. Die umfassende Ölabhängigkeit –
ein beträchtiger Teil des Ölbedarfs des Westens fließt durch das Nadelöhr von Hormuz – würde nur
einen Auftakt einer ganze Kette darstellen. Dann würde eine neue Zeit beginnen, die jedenfalls völlig
anders wäre als die jetzige. Neben viel Potential für Elend und Niedergang würde das auch die Möglichkeit
bieten, nicht nur im totalitären Homoparadies von Europa www.kreuz.net/article.4586.html, sondern auch
in der damit eng verbundenen Konzilskirche die Karten ganz neu zu mischen. Neue Besen kehren gut.
#5 Alois Hudal 14:09:30 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Athanasius Außer Kamphaus, der ja nicht in Rom ist, gibt es den progessiven Kardinal Kasper, der sich
um die Einheit der Christen bemühen soll. Diese umfaßt die Orthodoxen und die Protestanten. Weshalb
die Juden (und vielleicht auch noch die Moslems) dazu gehören sollten, ist mir ein Rätsel.
#1 Athanasius 13:32:56 | Mittwoch, 24. Januar 2007
Hw. Schmidberger Hw. Franz Schmidberger ‘am Drücker’, das wäre etwas durchgreifenderes, was der Kirche
gut täte. Weniger Kamphäuser, mehr römisch-katholische Priester aus traditionsverbundenem Herzen.