Vorkonziliare Selbstgenügsamkeit + Gottesdienstkarusell + Noch ein Altritueller? + Homo-Diktatur + Selektiver Abbau
Vorkonziliare Selbstgenügsamkeit
Vatikan. Papst Benedikt XVI. verglich bei der gestrigen Generalaudienz
den Ökumenismus mit einer langsamen, anstrengenden Wanderung. Es gebe auch erfrischende Rastplätze,
um mit vollen Zügen die „reinste Luft der vollen Gemeinschaft“ einzuatmen. Der Blick auf die letzten
vierzig Jahre zeige, wie „der Herr uns aus der Regungslosigkeit der Selbstgenügsamkeit und der Gleichgültigkeit
erweckt“ habe. Gott habe hinsichtlich der Einheitsbestrebungen der Christen bereits viele Gnaden gewährt.
Gottesdienstkarusell
Italien. Während der diesjährigen ‘Gebetswoche für die Einheit der Christen’
feierte jeden Tag eine andere christliche Konfession in der römischen Basilika ‘Sankt Paul vor den Mauern’
einen Gottesdienst. Am Dienstag veranstaltete die lutherische Gemeinde von Rom in der Apsis der Basilika
ein sogenanntes Abendmahl. Heute wird Papst Benedikt XVI. den Abschlußgottesdienst zur Gebetswoche in
der Basilika des Apostelfürsten zelebrieren.
Noch ein Altritueller?
Frankreich. Die französische Journalistin
Sophie de Ravinel wartete am Dienstag in der Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ mit einer „Offenbarung“
auf: Der kürzlich verstorbene Gründer der karitativen Vereinigung ‘Emmaus’, Abbé Pierre, soll die lateinische
Liturgie geschätzt haben. Diese Liturgie sei die Liturgie seiner Kindheit und seiner kurzen Zeit bei
den Kapuzinern gewesen. Für sein Begräbnis habe sich Abbé Pierre das ‘Rorate caeli’, das Magnificat
und das Salve Regina gewünscht.
Homo-Diktatur
Großbritannien. In England und Wales tritt im April
ein sogenanntes Antidiskriminierungsgesetz in Kraft. Das Gesetz gewährt Homo-Paarungen dieselben Rechte
wie Eheleuten. Adoptionsagenturen sind dann verpflichtet, Kinder auch an Homos auszuliefern. Der Erzbischof
von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, forderte für die kirchlichen Agenturen eine Ausnahmeregelung.
Man werde lieber die eigene Agentur schließen, als den neuen Bestimmungen zu folgen. Die Schließung
wäre aber eine „unnötige Tragödie“.
Selektiver Abbau
„Den Streitern von ‘Rettet Bochumer Kirchen’
ist aufgefallen, »daß bislang keine Pfarrhäuser, Gemeindezentren und sonstige Profanimmobilien verkauft«
worden seien. Es würden lediglich Sakralgebäude abgestoßen. »Angesprochen auf dieses Thema erklärte
ein Vertreter des Bistums, diese Objekte brächten ja schließlich Miete ein.«“
Aus der konservativen
deutschen Tageszeitung ‘Welt’ vom 12. Januar.
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39 Lesermeinungen
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#38 No Comment 16:03:28 | Freitag, 26. Januar 2007
Quas primas hat, (wie auch Mortalium animos etc.) auch eine „progressive“ Seite. Die Einrichtung des Christkönigsfestes
bedeutet zugleich das Ende der Kaiseridee, ihr definitives Ende: Solus Christus!
@Benedikt Marcel gerät ja schon außer Fassung, wenn man ihm (aus Höffners Gesellschaftslehre) vorhält,
dass schon F. de Vitoria jedwede Theokratie im Namen Christi verspottet hat. Und sie wäre pure Sophisterei:
Nie und zu keinem Zeitpunkt hatte z:B. der „dictatus papae“ Gregor VII. zu einer administrativen Alleinherrschaft
von Papst und Bischöfen geführt und das auch nicht im Sinn. Der um 1075 formulierte „Generalvorbehalt“
zielt dem Sinn nach bereits gegen das, was wir heute erst (unter dem Druck der Heraufkunft der Massen)
als Totalitarismus identifizieren können. Die Christkönigsherrschaft hält das Fenster nach „drüben“
offen, zur übernatürlichen Bestimmung des Menschen(-rechts). Damit ein (virtuelles) Regime rechtfertigen
zu wollen, das ist blanker Hohn, sogar Blasphemie. Für mich ist die SSPX ein Sammelsurium selbstgenügsamer
(!) Lästerer.
@ Marcel Die Entthronung Christi ist die Weigerung der Menschen in Kirche & Welt, den Christuskönig im
persönlichen und öffentlichen Leben anzuerkennen und ihn kirchlich und und bürgerlich zu verehren.
„Weigerung der Menschen“? Sie tun ja gerade so, als hätten vor 1962 Protestanten, Muslime und Atheisten
Christus als ihren König (iSd kath. Christkönigslehre) anerkannt. Bezüglich der Katholiken ist ihr
Vorwurf gleichfalls absurd: Die Katholiken feiern weiterhin das Christkönigsfest und natürlich bekennen
sie Christus weiterhin auch im bürgerlichen Leben. Allein, es gibt nicht mehr so viele praktizierende
Gläubige wie einstmals, also fällt es weniger auf.
1917, und am Ende wird die Muttergottes triumphieren – durch ihren Sohn, den Christuskönig Athanasius,
Sie haben ganz Recht: die Irrtümer Rußlands werden seit 1917 in die Welt gespuckt. Es kommt auf russische
Panzer nicht an. (Doch ist die Generalmobilmachung interessant. Daß das niemand erwähnenswert findet…?)
Dr. Nos Zahlenspielchen sind belanglos. Doch danke an Athanasius für die guten Beispiele. Sirilo, die
katholischen Päpste lehrten: das Königtum Christi gilt für die geistlichen Belange und die zeitlichen
Dinge, für jeden. Die Entthronung Christi ist die Weigerung der Menschen in Kirche & Welt, den Christuskönig
im persönlichen und öffentlichen Leben anzuerkennen und ihn kirchlich und und bürgerlich zu verehren.
Das Christkönigs-Lehrschreiben Quas Primas www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=456&pid=54… faßt
die beständige Lehre zusammen und zeigt, wogegen sich die V.II-Revolutionäre und ihre geistigen Ziehkinder,
u.a. Sie, auflehnen: Wenn daher die Staatenlenker Unversehrtheit ihrer Autorität sowie Gedeihen und Fortschritt
des Vaterlandes bezwecken, so dürfen sie sich nicht weigern, in ihrem persönlichen Namen und mit ihrem
ganzen Volke der Herrschermacht Christi ihre Verehrung und Ergebenheit öffentlich zu bezeugen. Auch die
Folgen der Verweigerung nannte er: wir erleben es dank V.II täglich: Hat man Gott und Jesus Christus
aus der Gesetzgebung und der Politik hinausgewiesen und leitet man die Autorität nicht mehr von Gott
her, sondern von den Menschen, dann fehlen ihnen die höchsten Kritierien des Rechtes… So mußte mit
unerbittlicher Notwendigkeit das ganze Gesellschaftsleben erschüttert werden…
@Marcel Kein Modernist kann Christus „durch VII entthronen“. Das Königtum Christi ist nicht von menschlicher
Zustimmung oder Ablehnung abhängig („mein Reich ist nicht von dieser Welt“); weder können Modernisten
es abschaffen noch Traditionalisten wiederaufrichten. Seit wann gehört Fatima zum apostolischen Glauben?
Fatima ist eine Privatoffenbarung; die kann ein Katholik akzeptieren oder ignorieren. Wer dem apostolischen
Glauben folgt, für den ist Fatima keineswegs zwingend.
#32 Athanasius 12:18:30 | Freitag, 26. Januar 2007
@Marcel Auch wenn ein russischer Angriff (kommunistischer und nationalistischer Inspirierung) nicht erfolgt,
so haben wir schon hier die Folgen der Irrtümer Russlands, z.B. die kulturmarxistische Sexualrevolution
und den Atheismus. Und lassen Sie sich von Zahlen nicht fertig machen, Erzbischof Lefebvre hat ingesamt
mit seiner Priesterbruderschaft St. Pius X. fast 800 Priester geweiht. In der Diözese Paris wirken viele
ex-FSSPX-Priester, auch wenn Mons. André 23 das nicht zugeben will. Zudem in Le Barroux, USA und der
FSSP noch einige. Daß die Congregation Saint Jean und die Leggionäre Christi von Pater Marcial mittlerweile
2000 erreicht haben, liegt mehr an deren niedrigeren Forderungen die an den Priesterkandidaten gestellt
wird. In der FSSPX sieben Jahre Seminarausbildung zuvor oft noch Jahre oder ein halbes Jahr „auf Prüfung“.
Auch ist man sehr kritisch und weist leider viele ab die doch keine echte Berufung haben oder sie wenigstens
in der FSSPX (Missionarität unter Verleumdungen durch angebliche Bischöfe und Hirten) nicht wahrmachen
können oder wollen. Das macht einen Unterschied mit vierjähriger Berufsschule-Ausbildung wie bei Saint
Jean. Zahlenmässig ist dieser Elitismus bei FSSPX vielleicht zu bedauern, in der Qualität aber nicht.
Ich kenne Saint Jean und Marcial Priester und die meisten bringen es nicht weiter als Phenomenologie,
die konziliaren Enzyklikas und die Sonderlehren bzw. Charismen ihrer jeweiligen Gründer (ich schätze
übr. Hw. Marie-Dominique Philippe sehr)…
Den klerikalen Witzbolden wird das Lachen noch vergehen Dr. No(comment): Allein quantitativ […] rd.
450 […] Eine fast 10-fache Überklerikalisierung im Vergleich Dem Modernisten, der Christus durch V.II
entthront und das Mysterium bekämpft, bleibt nur noch das Bezifferbare. Aber damit läßt sich der apostolische
Glaube (der Kirche) nicht fassen, und nur auf ihn kommt es an. Siehe hl. Athanasius www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=169:
„Die Katholiken, die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind
es, die die wahre Kirche Jesu Christi darstellen.“ Sein Wort ist zeitlos, wie das aller wahren Hirten!
Die Modernisten auf den Bischofsstühlen verachten und bekämpfen den apostolischen Glauben, deshalb bekämpfen
sie auch Fatima. Der Verrat an Fatima rächt sich bald. Er tut es schon seit 40 Jahren, aber es ist erst
der Auftakt. Card. Ratzinger hat nur die Hälfte des dritten Geheimnisses veröffentlicht und dieses noch
verfälschend mißgedeutet. Er weiß es und sagte, ihm seien die Hände gebunden gewesen. Es ist aber
nicht rechtfertbar, den Himmel zu betrügen. Wie Sie in der russischen Presse lesen können, fühlt sich
1.) Rußland von der europäischen Osterweiterung der USA/NATO brüskiert und 2.) hält die russische
Armee im Jahre 2007 ganze 200 Manöver ab. Das ist die Generalmobilmachung. Der schwarze Bullenbeißer
Putins, den er zum Treffen mit Merkel mitnahm, ist bedeutungsschwanger. Lesen Sie den Fatima-Artikel in
KU 1/2007. John Veranni ist im Gegensatz zu so vielen hier kein Blinder. Fatima wird sich auch im letzten
Punkt zu erfüllen.
#30 Johann Orth 10:39:37 | Freitag, 26. Januar 2007
Ach, armer maureen „Großbritannien. In England und Wales tritt im April ein sogenanntes Antidiskriminierungsgesetz
in Kraft äääätsch !!!“ Ihr könnt bzw. Eure Lobby kann soviele lustige Gesetze absondern, wie Ihr
wollt: Die Gedanken sind frei!! Und dagegen gibt’s kein Gesetz: von perversem Verhalten wenigstens denken
zu können, dass es perverses Verhalten ist. äääätsch!
das zweite … Vat. Konzil sagt: Daher wendet sich das Zweite Vatikanische Konzil ohne Zaudern nicht mehr
bloß an die Kinder der Kirche und an alle, die Christi Namen anrufen, sondern an alle Menschen schlechthin
Gotthard stellt die Frage: Wo bleibt die Mission? Antwort: das ist Mission, wenn man sich an alle wendet
Aber nur, wenn man bei der Wahrheit bleibt, sagt der Kritiker des V2 ;- )
#26 Gotthard 20:30:52 | Donnerstag, 25. Januar 2007
hier ein comment Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und
Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt
nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. Ist doch ihre eigene
Gemeinschaft aus Menschen gebildet, die, in Christus geeint, vom Heiligen Geist auf ihrer Pilgerschaft
zum Reich des Vaters geleitet werden und eine Heilsbotschaft empfangen haben, die allen auszurichten ist.
Darum erfährt diese Gemeinschaft sich mit der Menschheit und ihrer Geschichte wirklich engstens verbunden…
Daher wendet sich das Zweite Vatikanische Konzil ohne Zaudern nicht mehr bloß an die Kinder der Kirche
und an alle, die Christi Namen anrufen, sondern an alle Menschen schlechthin in der Absicht, allen darzulegen,
wie es Gegenwart und Wirken der Kirche in der Welt von heute versteht. diese Zeilen müssen in den Ohren
des Pius-Vereins wie blanke Häresie klingen … an alle Menschen schlechthin … kein „sei ausgeschlossen“.
Wo kommen wir nur hin, wenn in der Kirche soooooo gesprochen wird? WO bleibt die Wahrheit? Wo bleibt die
Mission? Wo bleibt der Anspruch der r-k Kirche? DAS ist eindeutig Verrat … nicht „an alle Menschen schlechthin“ –
höchstens an „die vielen“ Katholiken … alle anderen sind eh verdammt…
#25 No Comment 18:38:44 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Gotthard Das Pasdtoralkonzil künstlich gegen ein juristisches, „definitives“ Konzil auszuspielen, das
ist wohl einer gravierendsten Fehler der Konzilsrezeption. Müsste ein Pastoralkonzil (das der Stärkung
der Hirtensorge dienen will) nicht „noch mehr“ gelten, da es umfassendf affirmativ tätig wurde? Vielleicht
kapiert „man“ das erst, wenn es ein II. Pastoralkonzil gibt, das NUR eine Pastoralkonsitution verabschiedet,
z.B. als VI. Laterankonzil
#24 Gotthard 18:33:41 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@marcel was soll ich noch mehr Zeilen dieses exzentrischen Herrn lesen; allein dieser zitierte Abschnitt
reicht mir. Noch mehr solcher Unverschämtheiten muss ich mir nicht reinziehen…
#23 No Comment 18:28:06 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Marcel, Du Witzbold! Allein quantitativ an der Zahl der Priester“berufungen“ gemessen istz das Wirken
Ihres Idols relativ begrenzt (rd. 450, dv. etliche der Catholica herausgeschnitten, „Überläufer“…):
Vergleichen Sie das mal mit Congregation St. Jean (um nur eine Kongregation zu nennen, die etwa gleichalt
ist wie die Society of SPX) u.v.a.m. Und wie erklären Sie sich die fast völlige pastorale Unfruchtbarkeit
dieser „Bruderschaft“? (ca. 150.000 user, nach Ihren eig. Angaben! Eine fast 10-fache Überklerikalisierung
im Vergleich zur Weltkirche) Ach ja, die tridentinische Messe ist ja eigentlich „ohne Volk“ konzipiert;
Hauptsache das Ritual bleibt erhalten, hä??
#22 Gotthard 18:17:20 | Donnerstag, 25. Januar 2007
dieser humorvolle Mann wirklich sehr humorvoll: „Ich sag’ euch: Ein Konzil, das einberufen worden ist,
um nichts zu verurteilen und nichts zu definieren, und von dem kein einziges Dekret im 19. Jahrhundert
die bischöfliche Erlaubnis zur Veröffentlichung gekriegt hätte, sondern die meisten Dokumente davon
auf der Liste der verbotenen Bücher gelandet wären, sowas ist kein Konzil!“ die nicht ernstzunehmende
Stimme eines merkwürdigen Mannes…
Würdiges Merken Gotthart schrieb: auch so ein merkwürdiger Zeitgenosse… Ein sehr humorvoller traditionstreuer
Priester. Im Gegensatz zu lächerlich. Mir ist kein traditionstreuer Priester bekannt, der nicht humorvoll
wäre, angefangen beim hochwürdigsten Herrn Bischof Lefebvre. Man merkt sich Don Hesse sicherlich, wenn
man mehr von ihm liest, hört, erfährt oder ihn noch von persönlichen Treffen in Erinnerung hat. Anfangs
habe ich ihn etwas unterschätzt (verzeihen Sie mir das bitte, hochwürdiger Herr) – er ist ja durchaus
eine exzentrische Person gewesen, was ihn manchem Beobachter mit preußischen Einschlägen in den Genen
anfangs verwunderlich erscheinen ließ –, inzwischen schätze ich ihn aber sehr. Lesen Sie mal ein paar
seiner Monatsbriefe, werter Gotthart. Die gibt es u.a. hier bei Spes Unica www.spes-unica.de/…tio/monatsarchiv.php.
Das ist ein außergewöhnlich glaubensstarker Mensch und Priester gewesen. Es sprudelt förmlich aus ihm
heraus. Ganz anders als die vielen traurigen Priester heute; die sind weder merklich, noch würdig, oft
nur hart, aber gleichzeitig ohne viel Gott. Was hat ein einziger Bischof Lefebvre alles für die Kirche
Gottes in die Gänge gebracht! Und in kleinerem, aber dennoch beachtlichen Maße, ein einziger Hw. Hesse!
Eines Tages wird das schon wieder. Hochwürden Hesse hat gesagt, wann. Warten wir also ab und trinken
Tee, bis wieder katholische Hirten die Kirchenführung übernommen haben. Und beten wir vorher und nachher
und mittendrin. Hl. Pius X., bitte für uns!
#20 Johann Orth 16:33:39 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Ich verpflichte mich hiermit +net-öffentlich, über Gotthard nach seinem Ableben nichts außer Gutes
zu sagen und zu denken – auch nichts Despektierliches. So ich ihn denn überlebe.
In memoriam Gregorius Hesse Der das gesamte V.II prägende Ökumenismus ist ein fataler Irrweg. Fatal
für Millionen Seelen und die Kirche Christi, die durch diesen Ökumenismus im Sterben liegt (so H.H.
P. May in seinem Buch „Die Ökumenismusfalle“). Das Ökumenismus-Büro war das Trojanische Pferd in der
Stadt Gottes (wiederum H.H. P. May). Oh meinen Lieben, lest das Buch doch einfach selber. :) Auf österreichische
Art sehr würzig brachte Hw. Gregorius Hesse www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=171 den V.II-Schlamassel –
inklusive Ökumenismus – auf den Punkt, und ich finde das Absätzchen deutlich weiser als die verwirrten
Worte unseres Papstes bzgl. „V.II – die Erweckung!“ : „Ich sag’ euch: Ein Konzil, das einberufen worden
ist, um nichts zu verurteilen und nichts zu definieren, und von dem kein einziges Dekret im 19. Jahrhundert
die bischöfliche Erlaubnis zur Veröffentlichung gekriegt hätte, sondern die meisten Dokumente davon
auf der Liste der verbotenen Bücher gelandet wären, sowas ist kein Konzil! Das ist Pistoia No. 2, die
zweite Räubersynode. Nix anderes. Und sie wird in der Zukunft, wenn wir wieder einen Katholiken als Papst
haben, verurteilt werden, gestrichen werden, und dann sind wir den ganzen Schmarrn wieder los und müssen
hier nicht mehr den Abend damit verbringen, statt kegeln zu gehen. – – Also ich gehe ja nicht kegeln,
ich gehe in den Modellbahnclub!“ (Vortrag vom 11. März 1999 in Hattersheim bei Unica spes www.spes-unica.de/).
Also: im Grunde nicht aufregen. Das erledigt sich alles bald von selber, sobald wir wieder einen Katholiken
usw. ;)
#16 Athanasius 16:12:58 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Branch Theory und Weltkirche für alle Konfessionen Leider bahnt sich die Prophezeite Situation an, wie
sie der Apokalyps und vor allem auch die verehrungswürdige Schwester Anna Katharina Emmerick aus Flamschen
gesehen hat, nämlich, die eine graue grosse Kirche in die Evangelische sowie Katholiken hineingehen,
eine „wahre Gemeinschaft des Unheiligen“. Ende 2006, nachdem er gerade Benedikt XVI. besuchte hatte, hat
ja der Erz-Laie (Erz“bischof“) von Canterbury, zeremonielles Haupt der Anglikaner, in der Dominikanerbasilika
Santa Sabina (Rom, Italien) eine „Anglican Eucharist“ zelebriert, wobei er katholische Messgewänder (er
zählt zur high church Fraktion) und den katholischen Pontifikalthron benutzte und benutzen durfte …icalmovement.blogspot.com/…-rowan-williams.html.
Davon gibt es eine Menge Photos und Quellen. Also die Desekrierung und Communicatio-In-Sacris die in der
heutigen Woche stattfand in der Kirche Sankt Paul ausser den Mauern (die ich noch vor vier Monaten besuchen
durfte), ist nicht einzigartig mehr. Es passt ja alles – ich will nicht zynisch sein – so gut zur ‘Gemeinsamen
Erklärung zur Rechtfertigung’ mit den Lutheranern und zum Ringkuss und Hirtenring- und Stabübergabe
an verschiedene anglikanisch-reformatorischen Erz-Laien durch Paul VI. (1966, mit Ramsey) und Johann-Paul
II. (2002 noch). Auch in dieser grauen Weltkirchengemeinschaft passt das Geben der Hl. Kommunion an Tony
Blair (Anglikaner) und Frère Roger Schutz (Reformiert), sowie die gemeinsame Liturgiefeier mit armenischen
Monophysiten (u.a. deren Patriarchen Karekin II.). Ich bleibe röm.-kath. abe
#15 wickerl 15:26:28 | Donnerstag, 25. Januar 2007
äußerst problematisch Also eine Abendmahlfeier in einer katholischen Kirche halte ich für äußerst
problematisch, das hat mit der von Papst Benedikt geforderten und in Aussicht gestellten Schärfung des
eigenen Profils überhaupt nichts mehr zu tun. Den Katholiken sagt man an sich dass ein Abendmahl mit
den Protestanten nicht zulässig ist und dann feiern sie es in der katholischen Kirche. Auf die tridentinische
Messe wird man da noch lange warten können,was ich auch sonst schon prophezeit habe, hier in diesem Forum.
#14 Aurelius 14:20:24 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@ Dr. Carlo Regazzoni Aurelius: Sie selbst haben zugegeben, dass Assisi und der Kuss des Korans Sie angekotzt.
Das stimmt. Weshalb also verübeln Sie es mir, wenn ich mich an bestimmten Äusserungen und Verhaltensweisen
der Vertreter der Konzilssekte stosse. Das tue ich nun wirklich nicht. Ich stoße mich an an der Art und
Weise wie Sie über die katholische Kirche („Konzilssekte“) und die letzten Päpste („Frevler“) reden.
Und solange Sie sich derart äußern, stellen Sie selber unter Beweis, daß Sie zu einer sachlichen Diskussion
nicht fähig sind.
#13 Agiafortuni 13:19:05 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Konrad und Aurelius Konrad:Bevor Sie Ihre dummen Sprüche loslassen, sollten Sie zunächst versuchen meine
Argumente, die auf eindeutig feststellbaren Tatbeständen beruhen, versuchen zu widerlegen. Da Sie angeblich
dazu nicht in der Lage sind erübrigt sich jede weitere Diskussion. Von jetzt an können Sie mich allen
nur denkbaren Schimpfnamen versehen, ich werde darauf nicht mehr antworten, denn auf Ihren Schwachsinn
gibt es keine Antwort Aurelius: Sie selbst haben zugegeben, dass Assisi und der Kuss des Korans Sie angekotzt.
Weshalb also verübeln Sie es mir, wenn ich mich an bestimmten Äusserungen und Verhaltensweisen der Vertreter
der Konzilssekte stosse.mein Verhältnis zur FSSPX:Da Viele mein Verhalten in Verbindung mit der FSSPX
bringen, sehe ich mich ein für alle Mal genötigt, dazu Stellung zu nehmen. Es ist unredlich die FSSPX
für meine Aussagen verantwortlich zu machen, denn selbst wenn ich mich auf bestimmte Äusserungen des
Erzbischofs oder anderer Oberer beziehe, so stehe ich allein dafür gerade und niemand ist dazu verpflichtet
meinen Standpunkt gutzuheissen. Es ist ausserdem mein gutes Recht meine hohe Wertschätzung für das Werk
des Erzbischofs und seiner Nachfolger zum Ausdruck zu bringen während die meisten Angehörigen der V
2 Sekte nichts Klügeres zu tun haben, als Ihren Mangel an sachbezogenen Argumenten durch billige Sprüche
wie Sektierer u.a. zu kompensieren
#12 Veritatis † 13:18:12 | Donnerstag, 25. Januar 2007
HOMO-Diktatur! Das ist gegenüber dem Albtraum der auf www.kreuz.net präsentierten Katholen-Oligarchie
eine charmante Idee – ich werde dazu gerne meinen Beitrag leisten und bitte alle Lesben & Schwulen, an
deren Inthronisation ähnlich emsig mitzuwirken. Die Gegenseite kann sich ja in die ihr zustehenden Löcher
zurückziehen…
#11 Aurelius 11:54:29 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@ Dr. Carlo Regazzoni Können Sie französisch? Leider nein. Wenn ja schicke ich Ihnen gerne meine Aufsatz
über Ratzinger, Architekt und Zeuge der Metamorphose in der Kirche. Das wird mir dann wohl leider entgehen.
Vielleicht können wir uns dann in der Folge auf einer sachlichen Basis unterhalten. Das wäre sicherlich
ein Gewinn für uns alle, jedoch hört die Sachlichkeit schon dort auf, wo Päpste als Frevler bezeichnet
werden und Ihnen ihr Papstsein abgesprochen werden.
Frevler Regazzoni möchte sich bei „Ratzinger“ einschmeicheln, weil er aus bayerischer katholischer Tradition
stammt und nennt ihn deshalb nicht Frevler. Aber mit Johannes Paul II., der aus noch viel gefestigterer
katholischer Tradition seiner polnischen Heimat stammt, hat er kein Nachsehen und nennt ihn frevelhaft
„Frevler“. Diese Widersprüche machen alle Äusserungen des Dr. C.Regazzoni unglaubwürdig und sektiererisch.
Deshalb „Ceterum censeo“: Er schadet dem Anliegen der Tradition und der FSSPX wie keine anderer Poster
in diesem Forum!
Dr. Carlo „Ragazzo“ Da werden die Päpste seit dem 2. Vaticanum als „Frevler“, ganze Bischofskonferenzen
samt Konzilstheologen, ja, sogar die gesamte heutige Kirche als „V2-Sekte“ bezeichnet, deren Handeln haeretisch
sein soll. Merken gewisse Pius-Sektierer nicht, wie lächerlich sie sich machen? Erreicht sie vielleicht
die Botschaft Jesu im Evangelium nicht, das keinen Hass, sondern Vergebung und Gnade verkündet? Sind
sie so geblendet von der Berieselung mit althergebrachten Riten, Gesten und Rubriken und dem ganzen Gesülze
um „rite et recte“? Ich bin dankbar für die Öffnung, die unsere Kirche mit dem 2. Vaticanum erfahren
durfte. Und Diskutieren über Einzelheiten und Vorgehensweisen finde ich legitim und notwendig. Jedoch
die hasserfüllten Angriffe und Verurteilungen entsprechen nicht den Vorgaben, die Jesus uns eindeutig
gestellt hat, vor allem nicht dem Gebot der Nächstenliebe.
#8 Agiafortuni 11:03:40 | Donnerstag, 25. Januar 2007
zu Ihrer Freude Die Bezeichnung Kardinal Ratzinger war nicht besonders glücklich, obschon die Bezeichnung
Kardinal heute alles andere als eindeutig ist. Ausserdem wird mit Kardinal keine Weihe, sondern – wenigstens
war es so bis der Frevler Montini auf die Idee kam auch diese Einrichtung zu manipulieren – eine im Mittelalter
von einem Papst ins Leben gerufene Einsichtung, um den Einfluss des weltlichen Herrschers auf die Wahl
des Papstes zu verunmöglichen. Heute nennen sich diejenigen Kardinäle, die die Wahl des Oberhauptes
der Konzilssekte sicherzustellen haben. Sie fragen mich, weshalb ich nicht vom Frevler Ratzinger spreche.
Ganz einfach weil für ihn eine gewisse Unschuldsvermutung gilt. Als Sohn Bayerns ist er ein Mann des
Barocks und demnach in seinem Herzen katholisch, seine Ausbildung war aber durch und durch modernistisch.
Können Sie französisch? Wenn ja schicke ich Ihnen gerne meine Aufsatz über Ratzinger, Architekt und
Zeuge der Metamorphose in der Kirche. Vielleicht können wir uns dann in der Folge auf einer sachlichen
Basis unterhalten. Sobald ich Ihre Zustimmung habe, erhalten Sie sie umgehend
#7 Aurelius 10:39:59 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@ Dr Carlo Regazzoni wer sich von der Wahl Ratzingers zum Oberhaupt der Konzilssekte eine Wendung zum
Besseren erhoffte – Komisch, letztens war es noch „Kardinal Ratzinger“ als es darum ging, daß er Herrn
Dr. Barth für seinen Einsatz für die katholische Sache (oder so) gedankt habe. Jetzt sind wir schon
wieder bei „Ratzinger“ und „Konzilssekte“. Sie scheinen sich aber noch nicht zu trauen, „Frevler Ratzinger“
zu schreiben. Sehr seltsam das alles…
@ Gotthard und Taumaturgos Ihr seit mir ja vielleicht zwei Katholiken, aber bestimmt keine Vorzeigekatholiken.
Wahrscheinlich sind, in diesem Fall wenigstens, die größten Schismatiker die, die die größten Schismavorwürfe
machen, gilt übrigens für Seiten.
#5 Gotthard 10:06:34 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Empfindsamkeit secta marcelli und sedisvacantisti sind die Piusler doch empfindliche Blümchen … spucken
können sie Gift und Galle – und jedes Gegen-Lüftchen bringt sie um die Contenance …
@thaumaturg Ihre Argumentation hinkt. In diesem Forum wird auch unwidersprochen (mit kurzem i) Werbung
für die Homo-Horde gemacht. Ist deshalb die Redaktion zu den Homo-Ideologen zu rechnen. Sie sind ungerecht
und verleumderisch. Meiner Meinung nach eine schwere Verfehlung.
#3 thaumaturgos 09:57:45 | Donnerstag, 25. Januar 2007
weil ich vor kurzem angepöbelt wurde … da ich von der secta marcelli rede und der der sedisvacantisti
(was ja auf die piusbrut, aber auch viele andere schlimmere antikatholiken zutrift): solang unwiedersprochen
von der heiligen kirche als konzilssekte geschrieben wird, habe ich kein bedenkjen die hintermänner von
hetz.netz da in meine terminologie einzuordnen
#2 Agiafortuni 09:33:24 | Donnerstag, 25. Januar 2007
wie eine kalte Dusche wer sich von der Wahl Ratzingers zum Oberhaupt der Konzilssekte eine Wendung zum
Besseren erhoffte – wozu nebenbei auch ich gehöre – für den dürfte dessen jüngste Stellungnahme zum
Ökumenismus wie eine kalte Dusch wirken. Dabei stelle ich die Aufrichtigkeit und die Ernsthaftigkeit
derjenigen Personen nicht im geringsten in Frage, die mit der Bitte um Wiederzulassung des katholischen
Ritus an ihn gelangt sind. Benedikt XVI nennt die Rechtgläubigkeit vorkonziliare Selbstgefälligkeit
und stellt ihr – in unmissverständlicher Verletzung von Mortalium animos – das Gnadengeschenk des Ökumenismus
gegenüber. Im Namen dieses Ökumenismus dürfen die verschiedenen Sekten in der Basilika Sankt Paul ausser
den Mauern ihren Kult feiern eingedenk des durch Paul VI 1966 begangenen Frevels. Nirgendwo war jedoch
davon die Rede, dass auch irgendeine „ecclesia Dei“ eine katholische Messe dort feiern durfte.
#1 Beobachterin 09:17:30 | Donnerstag, 25. Januar 2007
homosexuelle Geschmacklosigkeit Das folgende handelt ebenfalls über einen Kardinal O’Connor, wenn auch
nicht über den, von dem in dem Artikel die Rede ist. Interessant ist es aber trotzdem: (5.1.01) Das New
Yorker Magazin „Time Out New York“ entschuldigt sich öffentlich für einen geschmacklosen Kommentar zum
Tode des homophoben Kardinals John O’Connor. „Time Out New York“ hatte den Tod des Kardinals auf eine
Liste der besten Ereignisse für Schwule und Lesben im Jahr 2000 gesetzt. Zu dem im Mai verstorbenen Kirchenmann
hieß es in dem Magazin: „Die Presse pries ihn als einen Heiligen, aber in Wirklichkeit war der fromme
Kriecher eine in den Fünfzigerjahren stecken gebliebene Bedrohung für die Gay Community. Den wären
wir los!“ (damals gefunden auf einer deutschen Homosexuellen-Seite)