16:17:55 | Freitag, 26. Januar 2007
Zur ehemaligen Pfarrkirche St. Jakobus gehören – auf dem Papier – 3.327 Katholiken. Zu einer eigenen Gemeinde reicht es trotzdem nicht mehr.

Die eheamlige Pfarrkirche St. Jakobus in Tackenberg
© http://www.osterfeld-westfalen.de/(kreuz.net, Oberhausen) Bei der Zusammenlegung der Pfarreien im Bistum Essen wurde die Jakobus-Kirche
in Tackenberg als „weitere Kirche“ eingestuft.
Ende Dezember berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine
Zeitung’ über die Zukunft des Gotteshauses.
Tackenberg gehört politisch zur Stadt Oberhausen in der
Nähe von Essen.
Die Pfarrkirche St. Jakobus wurde im Juni 1960 eingeweiht.
Im Oktober 2002 fusionierte
die Pfarrei mit den Nachbargemeinden St. Antonius und St. Josef. Die neue Pfarrgemeinde umfaßt rund 10.000
Mitglieder.
Die Kirche St. Jakobus wird nach ihrer Schließung zu einem sozialpastoralen Stadtteil- und
Gemeindezentrum umgebaut.
Im vorderen Bereich der Kirche sollen Gemeinschaftsräume eingerichtet werden.
Übrigbleiben wird ein stark verkleinerter Gottesdienstraum.
Der Baubeginn ist im Februar 2007.
Der
ehemalige Kirchenraum wird ab Sommer verschiedene Dienste erfüllen: Konzert- und Vortragssaal, Beratungs-
und Unterrichtsräume, Mittagstisch, Café, Klön- und Spielstätte, eine Stadtteilbücherei, Gottesdienstraum
für die umliegenden Schulen sowie eine Großküche.
Das Bistum Essen hat den Plänen von Pfarrgemeinderat
und Kirchenvorstand zugestimmt.
Das heutige Erscheinungsbild des als sogenannt moderner Kirchenbau konzipierten
Gotteshauses wird bald Geschichte sein.
Die letzte Heilige Messe in der St. Jakobus-Kirche wird am kommenden
Sonntag, 28. Januar 2007, um 18.00 Uhr von Weihbischof Franz Grave zelebriert.
Danach rücken die Baufirmen
an.
Der bisherige Saal des St. Jakobus-Heimes soll als Mittagstisch für Schüler genutzt werden.
In
den Räumen des Kindergartens will man Nachmittagsunterricht halten.
Das ehemalige Gotteshaus bleibt
auch weiterhin in finanzieller Trägerschaft der Kirche.
Gottesdienste wird es ab 2007 in St. Jakobus
nur noch als Ergänzung zu den Meßfeiern in den Nachbarkirchen geben: jeden Sonntag um 18.00 Uhr und
jeden Mittwoch um 19.00 Uhr.
Darüber sollen dort auch Schüler- und Gruppengottesdienste gehalten werden.
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#8
landorganist 15:24:42 | Montag, 29. Januar 2007
#7
Rogade 17:21:10 | Samstag, 27. Januar 2007
#6
iustus 14:58:49 | Samstag, 27. Januar 2007
#5
PhilomenaWolkenstein 21:17:59 | Freitag, 26. Januar 2007
#4
möchtegern-kathole 20:27:38 | Freitag, 26. Januar 2007
#3
nonnobisdomine 18:36:51 | Freitag, 26. Januar 2007
#2
Benedikt 17:39:13 | Freitag, 26. Januar 2007
#1
Salomonius 16:59:42 | Freitag, 26. Januar 2007