Kinderabtreibung
Tragische Wahrheit
Daß die Kinderabtreibung in den europäischen Ländern so hemmungslos wütet, ist nicht zuletzt die Schuld einer bestimmten Gruppe: der Katholischen Kirche.
(kreuz.net) Am 3. Januar schrieb Johannes Beckermann in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ zur Frage der vorgeburtlichen Kindstötung:

„Daß bei einem stimmigen, geschlossenen, auch öffentlichem Auftreten Katholiken einschließlich der Bischöfe eine Trendwende für das Leben erreicht werde, beweist die Entwicklung in der Vereinigten Staaten.“

Der Münchner Adolf F. Weiß doppelt in einem Leserbrief vom 23. Januar nach.

Er weist darauf hin, daß US-Katholiken nach allen Meinungsumfragen beim Lebensrecht zutiefst gespalten sind:

„Das zeigt auch die Tatsache, daß 64 Prozent der katholischen Senatoren – darunter nur wenige Lebensrechtler – Demokraten sind, deren Parteiprogramme »Abtreibungsfreiheit« meist besonders betonen.“

Unleugbare Wahrheit: Abtreibung ist Mord
Unleugbare Wahrheit: Abtreibung ist Mord
Im US-Bundesstaat Missouri gewann bei den letzten Wahlen eine katholische Demokratin gegen den evangelikalen, republikanischen Amtsinhaber Senator James Talent.

Die katholische Demokratin setzte sich besonders für die lebensverachtende Embryonenforschung ein.

Die große Gruppe der Evangelikalen seien viel geschlossener gegen die Kinderabtreibung als Katholiken – so Weiß.

Von den Baptisten, der mit Abstand größten evangelischen Konfession in Amerika, sind nur 14 – bei Calvinisten 18 – Prozent der Senatoren Demokraten.

Alle baptistischen und evangelikalen Senatoren verteidigen – nach Weiß – das Lebensrecht ungeborener Menschen.

Fazit: „Ohne die zahlreichen US-Evangelikalen wäre es kaum möglich, daß in ungefähr 80 Prozent der Kreise der Vereinigten Staaten heute keine Abtreibungen mehr durchgeführt werden.“
      
42 Lesermeinungen
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#42   Pünktchen   14:20:24 | Dienstag, 30. Januar 2007
Gute Nachrichten aus den USA:
Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner ist gegen Abtreibung www.kath.net/detail.php?id=15841
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#41   Benedikt   13:45:44 | Montag, 29. Januar 2007
@ Abu
Ja sicher können die das. Für eine Rücksichtnahme auf Befindlichkeiten der Union besteht keinerlei Anlass.
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#40   Abu   07:19:04 | Montag, 29. Januar 2007
Benedikt
Gewiß, aber überlegen Sie, was für knappe Mehrheiten es gibt, neuerdings gar keine. Ein Bestehen auf dem BVerfGE könnte umgekehrt kaum als „frauenfeindlich“ etc. ausgelegt werden. Zudem ist die Kirche nicht in erster Linie Mehrheitsgarant der Union, sie kann hier durchaus mal etwas weniger zärtlich und etwas mehr fordernd mit ihr umgehen.
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#39   Josefus   20:01:06 | Sonntag, 28. Januar 2007
an Benedikt zum Thema „Scheinsystem“
Lieber Benedikt!
Sie schrieben weiter unten:„Diese Verfügung ändert aber nichts daran, dass es auch zukünftig viele Frau As geben wird, die nunmehr alle bei Pro Familia landen.“
Die Medien und die Scheinbefürworter, fast alle Politiker aber auch viele Bischöfe, haben bei der großen Diskussion um den Scheinausstieg den Eindruck erweckt, als ginge es um ein Ende der Beratung. Dies war und ist nicht der Fall. Selbst Bischof Lehmann hat vor einigen Monaten in einem Interview zugegeben, dass die Zahl der ratsuchenden Frauen seit dem Ausstieg sogar gestiegen ist. Der Staat finanziert in den meisten Ländern sogar diese Beratung, nur im angeblich so konservativem Bayern zeigen sich die politische Klasse der Donum vitae – Befürworter, fast alle CSU-Größen,hartnäckig.
Leider habe ich durch mehrere Diskussionen mit Beraterinnen in den 90-er Jahren (aus 2 verschiedenen Diözösen) erfahren müssen, dass
zu Zeiten der Scheinberatung (Schein in doppeltem Sinne) praktisch kein lebensbejahender
Einfluss ausgeübt wurde. Bis auf eine Beraterin schien mir leider nicht mal ein besonderes Interesse daran zu liegen(ein größeres Interesse schien dagegen in der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu liegen).Angeblich wäre dies auch fast nicht möglich. Die Entscheidung stünde vorher fest. Die Mehrzahl wollte den Schein. Eine Leiterin einer SKF-Beratungsstelle erzählte stolz, dass sie gut mit Pro Familia zusammenarbeiten würden, die in der benachbarten Großstadt eine Abtreibungsklinik unterhalten.
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#38   Benedikt   18:49:45 | Sonntag, 28. Januar 2007
@ Abu
Ich vermute, dass auch hier ein Zusammenhang mit dem Schwinden der Volkskirche besteht. Die kirchliche Position zur Abtreibung ist doch gerade wegen der Beratungsscheindebatte mehr als bekannt. Nur wer ist noch davon betroffen? 1/3 der Deutschen sind kath. – das sind etwa 26,6 Mio. Das ist immer noch viel, nur deshalb ist es den Bischöfen überhaupt noch möglich, ihre Schreiben und Äußerungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Irgendwelche rel. od. konfessionelle Minderheiten fragt niemand nach ihrer Meinung.
Nur: Die Anzahl der Menschen mit kath.Taufzeugnis mag den Bischöfen eine breite Aufmerksamkeit garantieren, nur ob sie auch Gehör finden steht auf einem anderen Blatt. Etliche hören grundsätzlich nicht hin, einige schlaten auf taub, wieder andere nicken anerkennend – um es dann doch zu ignorieren oder zu vergessen. Man muss sich also fragen, ob die Bischöfe überhaupt noch die Macht haben, eine Diskussionen wie etwa von Ihnen gefordert anzustoßen. Natürlich haben die immer noch Autorität und werden gehört, das will ich nciht bestreiten. Aber wenn man dies mit früheren Zeiten vergleicht? Wenn man sich zB überlegt, dass die bundesdeutsche Sozialgesetzgebung einst von der Kirche mitgeschrieben wurde? Das ist doch längst vorbei. Das hat nichts mit der Lehre des Konzils zu tun, oder mit einer „Entthronung Christi“ etc, sondern schlicht und einfach damit, dass mit den Gläubigen auch die gesellschaftliche Bedeutung der Kirche abgenommen hat.
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#37   Abu   18:30:59 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Benedikt
Klar, nichts getan ist eine polemische Zuspitzung ortsüblicher Art. Aber wenn Sie erleben, daß Bischöfe hier mit Lebensschützern umgehen wie mit Liebhabern der alten Messe, dann ist das schon anders als in den USA (was man so liest). Ich meine schon, daß die meisten deutschen Bischöfe / die DBK unterm Strich eher zu lasch waren als zu hart, wenn es um den Kampf gegen die Abtreibung auf der Ebene der Gesetzeslage ging. Deshalb war es ja auch so schwer für Rom, sie von der Schwangerenkonfliktberatung mit Scheinver-gabe loszueisen: Gar zu gut paßte dieses schillernde Konstrukt in die verbürgerlichte Welt des Episkopats, der sich bestens arrangiert hatte mit der Union. Konnte man nicht den Eindruck gewinnen, unsere Bischöfe seien bzgl. Lebensschutz (mal von praktischer Hilfe für Schwangere abgesehen) lediglich die etwas schärferen CDU/CSU-Sonntagsredner?
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#36   Benedikt   16:45:56 | Sonntag, 28. Januar 2007
@ Abu
Ist es überhaupt möglich „alles“ zu tun? Die Diskussion hier hat sich an der Behauptung entzündet, die deutschen Bischöfe hätten nie etwas gegen die Abtreibung getan. Unabhängig wie man in dieser Frage zu Kamphaus steht, kann diese Behauptung angesichts von Persönlichkeiten wie etwa Dyba so nicht stehenbleiben.
Dass die Kirche mehr tun könnte, kann als unbestritten gelten. Die Behauptung, dass sie nichts tut, ist infam.
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#35   Abu   16:01:16 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Benedikt
Aber Sie sind doch nicht der Auffassung, die Bischöfe hätten „ja alles getan …“, oder?
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#34   Benedikt   14:10:39 | Sonntag, 28. Januar 2007
@ ruhrgebietler
ie V-II-Sekte hat ja nie sich klar gg. §218 und damit verbunde Anhängsel geäußert!
Die Abschaffung des § 218 StGB war das Ziel der sog. Frauenbewegung, da dieser Abtreibung unter Strafe stellt. Sie können hier zwar laut plärren, aber vom Inhalt des § 218 wissen Sie offenbar nichts. Sie äußern sich somit polemisch und voller Vorurteile gegen andere zu einem Thema, von dem Sie offensichtlich gar keine Ahnung haben.
@ Dorothea & Abu
Ich persönlich bin gegen die Möglichkeit einer Straflosigkeit (auch rechtsdogmatisch zweifelhaft) eines rechtswidrigen Delikts. Auch der Wegfall der Straflosigkeit entbünde die Bischöfe jedoch von nichts. Man neigt leider dazu, zu sagen „ok, das ist jetzt verboten, wunderbar, Fall erledigt“. So ist es aber nicht. Die Abtreibung wird es auch nachher gehen, umso wichtiger ist es, dass die Kirche (ohne welche die Abtreibung längst gesellschaftlich anerkannt wäre) in jedem Fall(!) weiter Zeugnis gibt und auch jenen, die verzweifelt sind hilft.
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#33   Pater Lingen   19:30:44 | Samstag, 27. Januar 2007
Immer diese Nörgeleien gegen die „V2-Sekte“…
… jetzt vom „r.ruhrgebietler“, aber an anderen Stellen auch von anderen Nicht-Sedis.
Klar, die kreuz.net-Redaktion reagiert bisweilen arg allergisch – bis hin zur Löschung der Beiträge oder gar Sperrung der Diskutanten –, wenn mal Unzufriedenheit mit Ratzinger und Co. angedeutet wird. Deshalb mag kreuz.net nicht die beste Plattform für Sedi-Diskussionen sein.
Aber hier sind (resp. waren) mehrere Sedis unterwegs, die allesamt auch leicht kontaktiert werden können und deren Internet-Seiten bekannt sein dürften.
Also: Nicht beim Nörgeln stehenbleiben, sondern Konsequenzen ziehen! Gemeinsam sind wir stärker!
Und vielleicht kriegt dann kreuz.net irgendwann auch noch den Dreh – bevor es zu spät ist.
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#32   HeinrichvonOfterdingen   13:00:00 | Samstag, 27. Januar 2007
Na Gotthard,
Aufbaukultur sind zb die Meese von Schubert.
was soll diese schwülstige Musik denn heute aufbauen?
haben Sie schon mal eine Messe von Schubert gehört? War das schwülstig? Sind Sie auf allen Gebieten so ahnungslos, wie auf religiösem Gebiet? Und: was für Musik hören Sie denn so?
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#31   r.ruhrgebietler   11:57:06 | Samstag, 27. Januar 2007
yeap – so ist es
die V-II-Sekte hat ja nie sich klar gg. §218 und damit verbunde Anhängsel geäußert! Döpfner und Co., Infolge Lehman und sein Rotarierfreunde, sind ganz klar Schuld an dieser Misere!! Nachweislich! Die klar Lehre wird von diesen Amtsträgern NICHT verkündet – nehmen wir mal den WELTBILD-Verlag. Den gibt’s auch online… tz tz tz welche Schriften dort feil geboten werden… tz tz tz jeder Bischof müßte sich sofort gg. diesen Verlag aufstellen. Tut er aber nicht, weil Hauptanteilseigner dieses Verlages die dt. Bischofskonferenz ist… tz tz tz…
nein, so wird das alles nichts! ?:)
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#30   möchtegern-kathole   10:34:17 | Samstag, 27. Januar 2007
natürlich kracht …
… es gewaltig, wenn man bei einer Predigt vor den Grossen unseres Landes diese wegen ihrer Abtreibungspolitik angreift. Persönlich, sachlich, frontal, freundlich, direkt, aber ohne Kompromisse. Natürlich gibt das einen Kampf. Aber genau dafür sind die Bischöfe doch da – Anwälte der Menschen zu sein, und nicht „konfliktvermeidung um jeden Preis“ – auch um den Preis der Menschen.
Das hätte B16 auch machen können, bei seinem Besuch in Deutschland.
Merke: der Krieg geht von der Politik aus und wendet sich frontal gegen die Kinder.
Und die Kirche ist noch immer als Sieger aus solchen Kämpfen hervorgegangen.
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#29   Abu   10:17:12 | Samstag, 27. Januar 2007
@Gotthard
Man hatte jedenfalls Gelegenheiten, der CDU/CSU ordentlich Beine zu machen. Daß diese sich hübsch darauf verlassen konnten, daß fromme Katholiken sie wählen, ist auch Schuld derer, die nie Druck auch nur versucht haben auszuüben. Stattdessen hat man es sich bequem eingerichtet zwischen Konrad-Adenauer-Haus und katholischem Büro Bonn. Typisch sind dafür Leute wie Lehmann, Schavan, Langendörfer, Teufel usw. Kamphaus war wenigstens in Kriegsfragen rigoros. Aber ein Schuß Dyba-Meichsner realpotischer Form hätte eine Menge bewirken können.
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#28   wickerl   09:45:07 | Samstag, 27. Januar 2007
Ich lese nur die Überschrift, kenne den Text nicht und schreibe:
Wie wahr, man beschäftigt sich lieber mit anderen Themen, dass der Einsatz von Schneekanonen sündhaft ist.
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#27   möchtegern-kathole   09:35:37 | Samstag, 27. Januar 2007
Bischöfe sind für Abtreibung …
… gewesen.
Es zählt nicht nur, was ein Mensch sagt, sondern noch mehr, was ein Mensch tut. Wenn ein Mensch eine Lizenz zum Abtreiben ausstellt (= Beratungsschein), dann macht er was für die Abtreibung. Wenn er gleichzeitig dagegen redet, dann ist das pharisäerhaft.
Es ist im Zweifel das Tun und nicht das Reden zu bewerten.
Das ist der Grund, warum der Papst die Bischöfe angewiesen hat, den Schein nicht mehr auszustellen, weil sie sich sonst mitschuldig machen, an dem Verbrechen.
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#26   Gotthard   09:14:33 | Samstag, 27. Januar 2007
@abu…
Was hindert denn die DBK zu sagen: „Wer diesen Auftrag des höchsten Gerichts politisch nicht verfolgt, ist für einen Katholiken nicht wählbar“ – und das klar und deutlich vor und nach den Wahlen? Bei unseren knappen Mehrheitsverhältnissen nicht ganz zwecklos, oder?
also ein Aufruf zur Wahlenthaltung…!?
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#25   Abu   07:47:12 | Samstag, 27. Januar 2007
@Benedikt: Deutsche Bischöfe und Abtreibung
Selbstverständlich ist kein einziger deutscher Bischof für die Abtreibung. Aber es gab in der Bischofskonferenz eben auch nie eine Mehrheit, eine politisch restriktivere Linie als die jetzige zu unterstützen. Sie schreiben:
Da Problem lässt sich so nicht lösen. Und wenn lebenslange Haft darauf stünde – die Bischöfe und die Gläubigen müssten weiterhin gegen die Abtreibung Stellung nehmen. Abtreibungen hat es leider immer gegeben, eine Lösung, die uns der Gesetzgeber abnehmen könnte gibt es nicht. Wichtig ist, dass das Unrecht der Abtreibung im Gesetz eindeutig festgeschrieben ist. Für das Diktieren von Strafrahmen sind Bischöfe nicht zuständig (und auch nicht qualifiziert).
Eine Gesetzgebung, die sagt, das ist ein Unrecht, es wird aber nicht bestraft, beschädigt das Unrechtsbewußtsein. Das können Sie empirisch sehen. Die Rechtsprechung gegen Lebensschützer, die darauf hinweisen, daß Abtreibung unrecht ist, bspw. vor einer Praxis oder Kinik, spricht doch Bände.
Nur mal ein kleines Stellschräubchen: Der BVerFGE verpflichtet die Politik zur Überprüfung des Erfolgs ihrer Abtreibungsregelung – andernfalls juristische Neujustierung (denn das erklärte Ziel der neuen Gesetzgebung war es, die Abtreibungen zu verringern) usw. Was hindert denn die DBK zu sagen: „Wer diesen Auftrag des höchsten Gerichts politisch nicht verfolgt, ist für einen Katholiken nicht wählbar“ – und das klar und deutlich vor und nach den Wahlen? Bei unseren knappen Mehrheitsverhältnissen nicht ganz zwecklos, oder?
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#24   Gotthard   00:57:18 | Samstag, 27. Januar 2007
Schwulst
Aufbaukultur sind zb die Meese von Schubert.
was soll diese schwülstige Musik denn heute aufbauen?
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#23   VirFortis   00:47:04 | Samstag, 27. Januar 2007
@sirilo
Aufbaukultur sind zb die Meese von Schubert. Dantes göttliche Komödie. Klasizistische Archtitektur – keine Glasmonsterbahnhöfe, naturalistische Gemälde, Philosophie von Augustinus, Kierkegaard und Heidegger und nicht von Sartre, Feuerbach oder Marx, eigentlich jede art von Kultur die durch Kontemplation des Künstlers den göttlichen Funken in sich trägt wies zb bei Beethoven (- auch wenn dieser schon abgedrochen klingt und vom Bildungsbürgertum vereinnahmt wird) der fall ist. Diese Kunst bringt automatisch das wahre edle und schöne zum Ausdruck. Was man jedoch als schön empfindet lässt durchaus Rücklschlüsse auf den Kunstgeniesser selbst zu – würde ich zb ein Nitsch bild schön finden so würde ich einen guten Seelenklemptner aufsuchen müssen.
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#22   Sirilo   00:11:59 | Samstag, 27. Januar 2007
@VirFortis
Und was ist bitte „Aufbaukultur“?
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#21   Islam…friedliche…Religion…Haha   00:02:19 | Samstag, 27. Januar 2007
Das sind die
gleichen Evangelikalen, die sich für die Todesstrafe einsetzen!
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#20   Benedikt   23:16:17 | Freitag, 26. Januar 2007
@ bonifatius
sie haben immer noch nicht kapiert, warum der Papst die deutschen Würdenträger in die Pflicht nahm, aus der staatlichen Schwangerenberatung, die mit einem „Schein“ eine straffreie Kindstötung im Mutterleib ermöglichte, Abstand zu nehmen.
Ich habe den Grund mE in meinem Text unten exakt benannt. Wenn Sie anderer Ansicht sind, so können Sie mir ja den wahren Grund nennen, anstatt es bei wolkigen Andeutungen zu belassen.
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#19   VirFortis   23:10:16 | Freitag, 26. Januar 2007
@kali
unmöglich derzeit durchzusetzten – korrekt
die betonung liegt aber auf „derzeit“
spätestens wenn das east coast empire stürzt – was nur mehr eine frage der zeit ist – konstituieren sich auch in europa die politischen systeme neu. hört sich vielleicht unmöglich oder untopisch an aber seit der implosion des sowjetreichs zu dem der hier oft diffamierte jpii einen großen beitrag leistete finde ich soll man mit dem wort „unmöglich“ vorsichtig sein. bin wirklich kein sektierer oder apokalyptiker aber ich glaube es brodelt derzeit mächtig und es wird umwälzungen geben.
hier halte ich es sogar mit dem verrückten ahmadinejad der meinte:„die zeit des liberalismus ist gescheitert“
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#18   Benedikt   22:44:03 | Freitag, 26. Januar 2007
Viel Vergnügen
ich habe dazu schon einiges Material gesammelt und sammle fleißig weiter.
Jo, dann machen Sie mal^^
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#17   Pater Lingen   22:41:54 | Freitag, 26. Januar 2007
„Fäkalienkunst“
Aus dem von „VirFortis“ verlinkten „Standard“-Artikel: „Das vom Oberlandesgericht Wien 2000 verhängte Ausstellungsverbot für ein Bild von Otto Mühl, das Persönlichkeiten wie Mutter Teresa, Bischof Kurt Krenn, den damaligen Burgtheaterdirektor Claus Peymann und österreichische Politiker beim Gruppensex zeigt, ist unzulässig. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am Donnerstag entschieden, dass das zeitlich nicht begrenzte Ausstellungsverbot „nicht angemessen“ und in einer demokratischen Gesellschaft nicht notwendig sei.“
Nun, wie keusch es in Kurt Krenns Laden zuging („Weihnachtskuss“, „Bubenstreiche“ etc.), ist ja mittlerweile bekannt geworden. Auch der Mythos „Mutter Theresa“ hat sich erledigt; hier ein Bild von ihr beim „Gebet“:
www.traditioninaction.org/…therTeresaGandhi.htm
N.B.: Der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“ (EuGHMR) ist ein „Gerichtshof“ *GEGEN* Menschenrechte; ich habe dazu schon einiges Material gesammelt und sammle fleißig weiter.
Wenn Deutschland erstarkt ist, werden diese Menschenrechtsverbrecher vor ein ordentliches Gericht gestellt. Das gilt selbst dann, wenn sie wider Erwarten doch mal etwas richtig entscheiden sollten – die unzähligen bereits ausgesprochenen Fehlurteile sind durch nichts zu rechtfertigen.
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#16   Benedikt   22:40:28 | Freitag, 26. Januar 2007
@ VirFortis
5.) Patriotismus statt Fremdenkult
Geht hinaus in alle Welt…
6.) Politiker statt Funktionäre
7.)Volksvertreter statt Lobbyisten
Oh ja.
12.)Naturbauernhöfe statt Agrarchemiefabriken
13.)Schutzzollgrenzen statt Weltfreihandel
Wenn die EU den europäischen Markt nicht dichtmachen würde, dann gäbs doch in Europa keinen einzigen Bauernhof mehr.
14.)Güterbedarfsdeckung statt Wucherwirtschaft
Klingt nach Planwirtschaft.
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#15   bonifatius   22:37:06 | Freitag, 26. Januar 2007
Benedikt: Nachhilfe
Lieber Benedikt, sie haben immer noch nicht kapiert, warum der Papst die deutschen Würdenträger in die Pflicht nahm, aus der staatlichen Schwangerenberatung, die mit einem „Schein“ eine straffreie Kindstötung im Mutterleib ermöglichte, Abstand zu nehmen. Hier wuschen viel unserer „Scheinheiligen“ ihre Hände in Unschuld.
Tja, der (gute) Zweck heiligt ja die Mittel.
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#14   kali   22:31:07 | Freitag, 26. Januar 2007
@VirFortis
Diese 17 Punkte würden die Welt zur Göttlichen Ordnung (Natur und Schöpfung) wieder zurückführen, weshalb sie auch nicht umgesetzt werden dürfen. Von einer solchen Partei würde unser Land vom Lizenzgeber sofort zugrundebefreit werden. Die Weltabzocker hätten keine dummen Arbeitssklaven mehr, die sie abkassieren können. Vorläufig sehen aber alle Mitverdiener noch „des Kaisers neue Kleider“. Hoffen wir auf Gottes Hilfe zu Seiner Schöpfung zurückzufinden bevor die Erde von den Geschäftemachern verwüstet ist.
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#13   Benedikt   22:28:24 | Freitag, 26. Januar 2007
@ Dorothea
Da Problem lässt sich so nicht lösen. Und wenn lebenslange Haft darauf stünde – die Bischöfe und die Gläubigen müssten weiterhin gegen die Abtreibung Stellung nehmen. Abtreibungen hat es leider immer gegeben, eine Lösung, die uns der Gesetzgeber abnehmen könnte gibt es nicht. Wichtig ist, dass das Unrecht der Abtreibung im Gesetz eindeutig festgeschrieben ist. Für das Diktieren von Strafrahmen sind Bischöfe nicht zuständig (und auch nicht qualifiziert).
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#12   Benedikt   22:11:02 | Freitag, 26. Januar 2007
@ Dorothea
Wieviele deutschsprachige Bischöfe sind Ihnen bekannt, die sich klar und ausdrücklich (wie es die katholische Lehre fordert) dafür einsetzen, dass die Abtreibung gesetzlich verboten wird?
Keinen einzigen. Das liegt vermutlich daran, das Abtreibung in Deutschland verboten ist.
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#11   VirFortis   21:59:08 | Freitag, 26. Januar 2007
@sirilo
fäkalienkunst ist unter anderem das:
www.derstandard.at/?id=2743490
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#10   Sirilo   21:54:45 | Freitag, 26. Januar 2007
@VirFortis
Was ist bitte „Aufbaukultur“ und was „Fäkalienkunst“?
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#9   Malachias †   21:47:39 | Freitag, 26. Januar 2007
@Pater Lingen
das ist nun mal der einzige Sinn und Zweck von kreuz.net in seiner jetzigen Form: gegen die Kirche zu hetzen…
„…und unliebsame Wahrheiten zu unterdrücken“ ist der denkende Katholik versucht, zu ergänzen. :-!
Es ist schon verwunderlich, warum der Strang mit dem antideutschen und antikatholischen Hetzartikel – als etwas anderes kann man ihn leider nicht bezeichnen – des Basler „Bischofs“ Kurt Koch Ein Bischof über den nationalsozialistischen Kirchenkampf www.kreuz.net/article.4538.html, der in den vergangenen Wochen wohl auch über zahlreiche Schweizer „Pfarrblättern“ verbreitet wurde, bis jetzt noch nicht unter den „Top 10“ aufgetacht ist… :-(
So schwach wird die Resonanz bei den Leserinnen und Lesern wohl kaum (gewesen) sein…?! :-S
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#8   Benedikt   21:46:51 | Freitag, 26. Januar 2007
@ golfi
Tut mir Leid, aber das ist ja wohl glatt gelogen. Anders kann man das nicht mehr nennen.
@ Dorothea
Mir ist auch kein Bischof bekannt, der für das Anbieten von Abtr. eintritt. Es tut mir wirklich Leid, wenn auch nach etlichen Jahren der Diskussion immer noch nicht klar geworden ist, worum es beim Schein System geht.
Das ganze geht von folgender Konstellation aus:
Frau A ist in einer verzweifelten Lage und will deshalb abtreiben. Ihr Arzt informiert sie darüber, dass der Eingriff nur nach vorausgehender Beratung straflos möglich ist. Frau A wendet sich daher an eine Beratungseinrichtung, die den Schein ausstellen darf.
Die Idee der kirchl. Beratung ist es gewesen, diese Frauen betreuen zu können, um sie durch Beratung und Angebot vielleicht doch noch von einer Abtreibung abzubringen. Dafür hat man in Kauf genommen, dass einige doch den Weg zur Abtreibungsklinink nehmen.
Da dies jedoch die kirchl. Position zur Abtreibung, welche von keinem Bischof abgelehnt wurde, verfügte JP II. den Ausstieg.
Diese Verfügung ändert aber nichts daran, dass es auch zukünftig viele Frau As geben wird, die nunmehr alle bei Pro Familia landen.
Es geht hier also um den Widerstreit „Klarheit der Lehre“ vs. „Retten was zu Retten ist“ – beide lassen sich argumentativ und iSd kirchl. Lehre vertreten.
Diejenigen, die bloß polemisieren, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, lediglich das schlechte Gewissen beruhigen zu wollen – denn so effektiv wie die Kirche ist pro familia eher nicht.
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#7   VirFortis   21:43:28 | Freitag, 26. Januar 2007
Woran es fehl in Eu-istan
sind echte christliche Parteien mit folgendem Programm:
1.) Christentum statt Freimaurerei
2.) Nächstenliebe statt Toleranz
3.) Gerechtigkeit statt Gleichheit
4.) Gemeinschaft statt Massenmenschen
5.) Patriotismus statt Fremdenkult
6.) Politiker statt Funktionäre
7.)Volksvertreter statt Lobbyisten
8.)Informationsfreiheit statt Medienwillkür
9.)Aufbaukultur statt Fäkalienkunst
10.)Adoption statt Abtreibung
11.)Garteinheime statt Wohnsilos
12.)Naturbauernhöfe statt Agrarchemiefabriken
13.)Schutzzollgrenzen statt Weltfreihandel
14.)Güterbedarfsdeckung statt Wucherwirtschaft
15.)Deliktsteuern statt Leistungssteuern
16.)Arbeit statt Arbeitslosengeld
17.)Sozialbank statt Profitnotenbank
– So würde die frz revolution von hinten wieder aufgerollt
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#6   golfi   21:28:19 | Freitag, 26. Januar 2007
Benedikt,
aber auch nicht dagegen.
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#5   Pater Lingen   21:28:00 | Freitag, 26. Januar 2007
Unfassbar…
… wie kreuz.net die katholische Kirche mit Schmutz bewirft. Laut kreuz.net ist die katholische Kirche nicht Säule und Grundfeste der Wahrheit, sondern der Lüge.
Aber das ist nun mal der einzige Sinn und Zweck von kreuz.net in seiner jetzigen Form: gegen die Kirche zu hetzen.
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#4   Benedikt   21:10:12 | Freitag, 26. Januar 2007
Abtreibung
Kein deutscher Bischof ist jemals für die Abtreibung eingetreten.
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#3   bonifatius   20:40:45 | Freitag, 26. Januar 2007
Liebe Sum-sum-Biene: Jein zur Abtreibung
Das Jein zur Abtreibung der deutschen Kardinäle und Bischöfe konnte nicht einmal der Papst ändern. Denn nach dem Verbot der (Todes)- Scheinausstellung durch JP II.(Kardinal Ratzinger) haben noch eine ganze Reihe von Bischöfen donum vitae (Geschenk des Todes) toleriert. Und unsere C- Parteien unterstützen heute noch bis zu 100% des Aufwandes von donum vitae mit Geldern der Steuerzahler. Wo bleibt da die Christlichkeit???
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#2   BieneBieneBieneBieneBieneBiene   19:48:50 | Freitag, 26. Januar 2007
Meinung einiger „Katholiken“ = Meinung der katholischen Kirche?!?!
o.O Wie unsere katholische Kirche mit dem Thema und der „tragischen Wahrheit“ der Abtreibung umgeht, weiß eigentlich die ganze Welt. Der 1.Satz des Artikels ist somit sehr fehl am Platz. Menschen, die sich Katholiken nennen, gleichzeitig aber die Abtreibung gut heißen, sind keine Christen, denn Christen sind FÜR das Leben, welches Gott ihnen schenkt, und nicht dagegen.
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#1   Desperatus †   19:08:36 | Freitag, 26. Januar 2007
Soll das jetzt heissen,
daß Kreuz.net den amerikanischen Evangelikalen näher steht als der römisch-katholischen Kirche?
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