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Kindheitserzählung + Strategiewechsel + Mehr Laien + Lebenstraum + Berufliche Umorientierung?
Familie Ratzinger: Die Eltern Maria († 1963) und Joseph Ratzinger († 1959) und die Kinder Joseph, Georg und Maria († 1991)
Familie Ratzinger: Die Eltern Maria († 1963) und Joseph Ratzinger († 1959) und die Kinder Joseph, Georg und Maria († 1991)
Kindheitserzählung

Am Nikolausfest im Kindergarten „hielten zwei Schwestern die Türen zu – damit der Krampus, der draußen fürchterlich tobte, nicht hineingelangen konnte. Wenn dann die schlimmen Dinge verlesen wurden, die wir angestellt hatten, konnten die Schwestern die Türen fast nicht mehr zuhalten. […] An den besonders schlimmen Stellen sagten die Schwestern: »Jetzt konnten wir die Türen eben noch halten. Wenn noch Schlimmeres kommt, dann geht’s nicht mehr«. Das war der stärkste Antrieb zu versuchen, im nächsten Jahr nichts zu tun, was dazu führen könnte, daß die Schwestern eventuell die Türen nicht mehr zuhalten könnten.“

Papst Benedikt XVI. sprach am Mittwoch bei einer Audienz vor rund hundert Bürger aus der oberbayerischen Stadt Tittmoning. Bei der Gelegenheit empfing der Heilige Vater die Ehrenbürgerwürde der Stadt, dem „Traumland seiner Kindheit“.

Strategiewechsel

China. Der Bischof von Hong Kong, Josef Kardinal Zen, fordert einen vatikanischen Strategiewechsel bezüglich der diplomatischen Beziehungen mit China. Der Heilige Stuhl solle sich bei einer Aussöhnung nicht auf Kompromisse einlassen. Der Vatikan sei der Volksrepublik in den letzten Jahrzehnten schon in vielen Punkten entgegengekommen.

Mehr Laien

Vatikan. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat sich bei einem Vortrag vor der ‘Katholischen Aktion Italien’ für mehr Laienmitarbeiter an der Römischen Kurie ausgesprochen. Der Aufschwung des Laienstandes zeige sich heute nicht nur in der Weltkirche, sondern auch beim Heiligen Stuhl, so Kardinal Bertone: „Ich hoffe, weitere Signale setzen zu können, was die Anwesenheit von Laien betrifft, Männern wie insbesondere Frauen.“

Lebenstraum

Italien. Vor vierzig Jahren schickte die Südtirolerin Maria Heiß (80) einem Patenseminaristen in Kamerun regelmäßig Geld für das Priesterstudium. Kürzlich stand der mittlerweile 53jährige vor ihrer Haustüre. Er ist in der Zwischenzeit zum Bischof der Diözese Kumbo in Kamerun aufgestiegen. Das berichtete die Regionzeitung ‘Südtirol online’. Mons. George Nkuo empfing im letzten September die Bischofsweihe. Ohne die Hilfe aus dem Südtirol hätte er niemals studieren und den „Traum meines Lebens“ – das Bischofsamt – verwirklichen können.

Berufliche Umorientierung?

USA. Der US-Schauspieler Tom Cruise ist als Messias der Sekte ‘Scientology’ im Gespräch. Das berichtete das britische Boulevardzeitung ‘Sun’. Der Führer der Sekte, David Miscavige, glaubt, daß Cruise künftig wie Jesus Christus verehrt werden wird. Cruise werde zunehmend als großer „Prophet der Religion“ wahrgenommen.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Gotthard   21:09:22 | Sonntag, 28. Januar 2007
Spass
Solche Spekulationen sind überdies äußerst müßig
…aber sehr erheiternd.
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#9   Benedikt   19:21:55 | Sonntag, 28. Januar 2007
Anhänger
Beim Lesen der Gotthard’schen Beiträge hat man nicht den Eindruck, dass er Atheist oder Anhänger des New Age ist. Daher kann er auch nicht Anhänger von Hasenhüttl sein. Zudem hat Gotthard bereitwillig Auskunft über seinen beruflichen Werdegang gegeben, wenn ich mich recht entsinne ist er Diplomingenieur. Das heißt zwar nicht, dass er nicht noch ein Theologiestudium drangehangen haben könnte, aber zur Vita von Hasenhüttl passt es nicht. Es würde auch mE nicht zum Typ eines Selbstdarstellers wie Hasenhüttl passen, sich hier selbst zu verleugnen. Daher besteht kein erkennbarer Grund, den Teilnehmer Gotthard für Hasenhüttl zu halten.
Solche Spekulationen sind überdies äußerst müßig – und nicht zuletzt entbehrlich.
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#8   Josefus   19:12:35 | Sonntag, 28. Januar 2007
Hasenhüttl
hüttlHasenhüttl
Der Österreicher Gotthold Hasenhüttl ist emeritierter Professor für Dogmatik an der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes.
Er wurde im Juni 2004 wegen einer öffentlichen Aufforderung (beim Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin entgegen der Vereinbarungen der Veranstalter) zur Interkommunion vom Heiligen Stuhl als Priester suspendiert.
Kritiker werfen dem Theologieprofessoren auch vor, ein Atheist zu sein. Denn Hasenhüttl versteht „Gott“ subjektivistisch als „Ereignis der Liebe im zwischenmenschlichen Kontext“.
Ob es sich bei dem Poster Gotthard um Gotthold Hasenhüttl handelt, kann ich nicht sagen, er scheint mir mindestens ein Anhänger dessen zu sein. Dem Inhalt seiner vielen Stellungnahmen nach zu urteilen, passen sie sehr gut zu den Thesen des suspendierten Priesters.
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#7   Benedikt   13:26:11 | Sonntag, 28. Januar 2007
Bitte?
USA. Der US-Schauspieler Tom Cruise ist als Messias der Sekte ‘Scientology’ im Gespräch. Das berichtete das britische Boulevardzeitung ‘Sun’. Der Führer der Sekte, David Miscavige, glaubt, daß Cruise künftig wie Jesus Christus verehrt werden wird. Cruise werde zunehmend als großer „Prophet der Religion“ wahrgenommen.
LOL
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#6   laikos   23:37:53 | Samstag, 27. Januar 2007
Wundern
Nein. Über den Niedergang der Kirche wundert sich fast niemand mehr. Ist mehr oder weniger schon selbstverständlich und Alltag. Man wird jeden Tag mit sovielen antikatholischem, Häresien, Sekten, Hexenclubs, … bombadiert, das man das nicht mehr sehr ernst nehmen kann. Wenn man das alles zu Herzen nehmen würde, dann würde uns nichts anderes übrigbleiben als Tag und nach zu verzweifeln.
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#5   Hyazinth   17:21:12 | Samstag, 27. Januar 2007
Wundert
sich jetzt eigentlich noch irgendjemand über den Niedergang der Kirche? :-S
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#4   QUIS UT DEUS   15:01:28 | Samstag, 27. Januar 2007
@28.iX…
Was ist ein Hasenhütel?
Nein jetzt im ernst ist er Priester?
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#3   28.IX-28.X   13:57:51 | Samstag, 27. Januar 2007
Natütlich
ist unser Gotthardt ein Priester- das ist doch der Hasenhütl!
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#2   QUIS UT DEUS   13:24:20 | Samstag, 27. Januar 2007
@Gotthard
Lieber Gotthard stimmt das das Sie ein Priester sind???
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#1   Gotthard   09:08:56 | Samstag, 27. Januar 2007
Kurie
Der Aufschwung des Laienstandes zeige sich heute nicht nur in der Weltkirche, sondern auch beim Heiligen Stuhl, so Kardinal Bertone: „Ich hoffe, weitere Signale setzen zu können, was die Anwesenheit von Laien betrifft, Männern wie insbesondere Frauen.“
DAS wird aber auch endlich Zeit …
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