Sexualität
Verfassungsfeindliche Sexualpädagogik
Laut einer Studie streben über 90% aller deutschen Jugendlichen nach Ehe und Familie. Viele ideologisierte Schulen tun ihr bestes, um sie davon abzubringen. Von Lisa Abelin.
In vielen Schulen werden die Kinder zur Jugend-Sexualität verführt. Die Ehe wird mit unzüchtigen Praktiken der Sexualität gleichgestellt.
In vielen Schulen werden die Kinder zur Jugend-Sexualität verführt. Die Ehe wird mit unzüchtigen Praktiken der Sexualität gleichgestellt.
© flickr-Benützer „dã“, Creative Commons Licence
(kreuz.net) Die Normierung der Sexualerziehung durch ein Urteil des Bundes- verfassungsgerichts vom 21. Dezember 1977 ist in den Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz vorbildlich umgesetzt worden:

„Die Grundrechte wie Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Freiheit der Person, Gleichberechtigung, Schutz von Ehe und Familie normieren nicht bloß subjektive Abwehrrechte des einzelnen gegenüber dem Staat.

Sie stellen auch Wertentscheidungen dar, die eine Wertordnung bilden und das staatliche Handeln – also auch die Erziehung an einer öffentlichen Schule – binden.“

Angesicht der großen Bedeutung von Ehe und Familie für den einzelnen, den Staat und die Gesellschaft müsse die Schule ihren Beitrag zur Sexualerziehung leisten:

„Vorbereitung auf verantwortete, gleichberechtigte Partnerschaft und Fragen nach dem Schutz des ungeborenen Lebens und der frühkindlichen Persönlichkeitsentwicklung in der Familie gehören dazu.“

Die Richtlinien weisen außerdem darauf hin, daß sich die Verfassung für Ehe und Familie als Wert entschieden hat.

Dieser Wert steht im Rang über anderen Formen der Sexualpartnerschaft und ist dem besonderen Schutz des Gemeinwesens anvertraut.

Die schulische Sexualerziehung wird deshalb auch die Hinführung zu diesem Wert an zentraler Stelle leisten müssen – heißt es in einem Erlaß des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Auf diesem Hintergrund ist es ein skandalöser Rechtsbruch, daß Richtlinien in verschiedenen Bundesländern die grundgesetzlich privilegierte Institution Ehe und Familie ausblenden oder als eine beliebig wählbare Lebensform hinstellen – teilweise sogar mit negativen Bewertungen.

In der Berliner Handreichung für Sexualpädagogik kommen Ehe und Familie als gesellschaftlicher Tatbestand gar nicht vor.

Den Lehrpersonen ist es verboten, die Schüler auf eine „gelungene Form von Sexualität“ zu orientieren – gemeint sind Ehe und Familie.

Die Hamburger Richtlinien sprechen von „Partnerschaft, Ehe und Familie“ unter dem Stichwort „Enttraditionalisierung“ – also eher negativ konotiert.

Auch in den Richtlinien von Nordrhein-Westfalen wird „Familie“ mit „anderen Formen des Zusammenlebens“ gleichgesehen.

Mit dieser Ausblendung von Ehe und Familie schaden diese Länder aktiv einer verantwortlichen sittlichen Geschlechtserziehung und widersetzen sich dem Grundgesetz.

Stattdessen wird den pubertierenden Schülern vorgegaukelt, daß die Erfahrung von Jugend-Sexualität alles sei.

Das Ergebnis besteht darin, daß das Durchschnittsalter für den ersten Geschlechtsverkehr inzwischen bei 16 Jahren liegt.

Gott sei Dank lassen sich die Schüler nur partiell von solchen irregeleiteten Richtlinien und dem entsprechenden Schulunterricht beeinflussen.

Jedenfalls erstreben laut Shell-Jugendstudie über 90% aller Jugendlichen in Deutschland die Ehe oder Gründung einer Familie.

Nur die ideologisierten Schulen versuchen, Kinder und Jugendliche um ihre Ideale zu betrügen und die Vorbereitung auf echte Freundschaft und Liebe sowie die Perspektive auf Ehe und Familie zu verbauen.
      
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#20   obelix †   14:45:20 | Sonntag, 28. Januar 2007
Ein wahres Wort, Heinrich!
Insbesondere soweit man die Geschichte legitimatorisch verwendet (Drittes Reich, französische Revolution usf.) liegt die historische Wahrheit unter einer Schicht von Schmutz und Lügen.
Ich habe mir sogar schon den „Stürmer“, das „Neue Deutschland“ und einige andere, durchaus obskure Quellen, angetan, um wenigstens einem Zipfelchen der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Ach ja und natürlich die Vatikanzeitung in Deutsch (die eine durchaus seriöse Informationsuelle ist), neben anderen deutschsprachigen Publikationen.
Trotzdem haben Sie natürlich recht: es ist schwer, die Wahrheit zu finden und ich glaube unser geschätzter Mitdiskutant Athanasius macht es sich, mit der Lektüre ausschliesslich „katholischer Quellen“, ein klein wenig zu einfach. Audiatur et altera pars.
Redaktion benachrichtigen
#19   HeinrichvonOfterdingen   13:43:38 | Sonntag, 28. Januar 2007
Lieber Obelix,
Ich dagegen versuche möglichst viele Quellen zu erschliessen …
Vermutlich erschließen Sie überhaupt keine Quellen, Sie wissen nicht einmal was das ist. Sie lesen wohl Bücher von Historikern. Und bereits über die Auswahl wählen Sie ein für Sie gültiges Geschichtsbild aus. Wie das funktioniert hat Robert Lemm in dem Buch „Die spanische Inquisition. Geschichte und Legende“ schön beschrieben. Die eine Seite pflegt ihre schwarze Legende, die andere ihre weisse Legende. Neben der Auswahl der Quellen, über die man viel im Griff hat, wird auf beiden Seiten auch ganz simpel gefälscht. Insbesondere soweit man die Geschichte legitimatorisch verwendet (Drittes Reich, französische Revolution usf.) liegt die historische Wahrheit unter einer Schicht von Schmutz und Lügen.
Redaktion benachrichtigen
#18   obelix †   13:22:36 | Sonntag, 28. Januar 2007
…respektabler HIstoriker…
Sehen Sie, Athanasius, das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir. Sie lesen nur „respektable“ Historiker (die wahrscheinlich auch die Despotie des Francoschen Mordgesindels gutheissen), die, weil katholisch, sich im Alleinbesitz der ganzen Wahrheit wähnen. Ich dagegen versuche möglichst viele Quellen zu erschliessen, um herauszufinden, wer lügt und wer nicht lügt.
Redaktion benachrichtigen
#17   Athanasius   13:10:27 | Sonntag, 28. Januar 2007
@methusalix, obelix, OnanIV usw. wie auch immer Sie sich tarnen
Hoffnungslos. Während ich Ihren Aussagen zur Grossfinanz zustimmen könnte, ist Ihre Version der Geschichte der Juden in Spanien usw. völlig von Lügen gebildet. Da helfen Quellen und Bücher respektabler HIstoriker auch nicht mehr.
Redaktion benachrichtigen
#16   obelix †   12:36:18 | Sonntag, 28. Januar 2007
als methusalix @Athanasius Teil II
@OnanIV:
…dass man keinen zu jenem oder anderen Glauben oder Ideologie zwingen darf, …
Na aber wenn es denn geschieht, so erfinden Sie tausend Gründe, warum es so nicht gewesen sein darf! Übelste Lügerei, die jedes kleine Kind durchschaut.
Die Familie ist aber sehr wohl finanziell angedroht … und zwar vom Liberalsozialismus …
Nein Athanasius, von den, in den letzten Jahren ständig gesunkenen Löhnen und Gehältern (bei explodierenden Gewinnen der Arbeitgeber). Von mutwillig verursachter Arbeitslosigkeit. Stichwort, Deutsche Bank, Siemens und Allianz.
Physisch durch Gesetze,…
Schon wieder eine Ihrer Lügen. So ein Gesetz gab es nicht einmal in der von Ihnen vielgehassten DDR.
…moralisch durch Propaganda für die Neue Frau des Liberalsozialismus.
Bei der Gründung wurde …
Ist das nicht genau der „Homeschooling-Wahn“ der um sich greift? Jede Religion will Zugriff auf die Kinder. Die Islamisten stecken ihre kleinen in Koranschulen und andere wollen ihre Kinder eben zu Hause indoktrinieren.
Das heisst Diktatur…
Na das müssen Sie gerade sagen. Als wäre nicht der Klerus mit seinem Befehl und Gehorsam Prinzip die Brutstätte jeder Diktatur. Unser grosses Glück ist der vollkommene Verlust jeder weltlichen Macht durch die katholische Hierarchie.
PS: Ich werde in Zukunft jeden Ihrer Beiträge genau auf katholische Lügen durchforsten und Ihnen diese um die Ohren hauen. Sie kommen mir damit nicht davon!
Redaktion benachrichtigen
#15   methusalix †   12:33:56 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Athanasius, Teil I
Athanasius: @methusalix
Die Kirche hat niemals Leute zum Glauben gezwungen.
Wie blind muss man eigentlich sein, um so einen Unsinn abzusondern? Die Kirche hat, mit Feuer und Schwert, Menschen gezwungen den „einzig wahren Glauben“ anzunehmen. Wenn diese Menschen nicht wollten, hatten sie eben die Konsequenzen zu tragen. Tod auf dem Scheiterhaufen.
Schon mal von den Katharern gehört? Das war so eine Geschichte. In Carcassonne und Montségur zum Beispiel. Aber das waren bei weitem nicht die einzigen Städte, die katholischem Zwangsbekehrungswahn zum Opfer fielen. Das waren auch ganze Völker und Subkontinente.
Also schwadronieren Sie hier nicht herum, so wie hier:
Die Vertreibung der Juden sowie die Zwangskonversion … usw. waren politische Massnahmen.
Indem Sie die Opfer der katholischen Kirche ein zweites mal beleidigen.
In Ihrer Dummheit werden Sie wohl vergessen haben, …Konsequen komplexer Konversionszwänge… Lügenzeug … und talmudischen Missverhaltens.
Na wunderbar: „komplexe Konversionszwänge“ und „talmudisches Missverhalten“. Sie sind wohl verrückt, den Opfern noch die Schuld zuzuschieben. Schäbiger geht’s nimmer.
[v.d.Red.zens.]
Redaktion benachrichtigen
#14   möchtegern-kathole   12:10:38 | Sonntag, 28. Januar 2007
jemand schrieb:
„Beide Eltern müssen arbeiten, weil ein Gehalt zum leben nicht mehr ausreicht.“
Ja, aber wer schafft denn die Voraussetzungen, dass es nicht mehr ausreicht. In der hochtechnisierten Welt reicht real immer weniger Arbeit, um faktisch eine Familie zu ernähren – real müssen aber jetzt 2 arbeiten statt einem. Warum? das muss man die Politiker fragen.
Man zwingt die Menschen durch die Abgaben, Steuern usw. halt dazu, dass das fehlende Geld durch Mehrarbeit kompensiert werden muss.
Redaktion benachrichtigen
#13   Athanasius   11:02:10 | Sonntag, 28. Januar 2007
@methusalix
Die Kirche hat niemals Leute zum Glauben gezwungen. Die Vertreibung der Juden sowie die Zwangskonversion etwa gewisser niedersächsischer Kreise usw. waren politische Massnahmen. In Ihrer Dummheit werden Sie wohl vergessen haben, dass die aus Spanien vertriebenen Juden sich mehrfach in den Jüdischen Vierteln der Päpstlichen Staaten (Patrimonium Petri) niederliessen! Übrigens war diese Vertreibung Konsequen komplexer Konversionszwänge (die ich – wie die hl. Kirche – ablehne da Glaube aus freiem Willen sein muss per essentia) und talmudischen Missverhaltens.
@OnanIV:
Wir sind uns wenigstens darüber einig, dass man keinen zu jenem oder anderen Glauben oder Ideologie zwingen darf, weder mit moralischem Zwang noch mit physischer Androhung. Die Familie ist aber sehr wohl finanziell angedroht in unserer Gesellschaft (das hat methusalix mit Recht gesehen), und zwar vom Liberalsozialismus der Frauen alle zur Vollzeitarbeit zwingt. Physisch durch Gesetze, moralisch durch Propaganda für die Neue Frau des Liberalsozialismus. Bei der Gründung wurde man im NS-Staat oder in der UssR auch nicht gehindert (auch wenn Lenin Abtreibung und Bevölkerungsreduktion vorsah – mit Zwang – von Stalin nur 1935 bis 1945 unterbrochen), aber die Kinder mússten wohl zur HJ bzw. zu den Pionieren.
Das heisst Diktatur. Und wie Hayek es schon sagte: jede Form von Sozialismus neigt zur Tyrannei. Ich füge dem hinzu: auch jede Form der Totaldemokratie (Aristoteles).
Redaktion benachrichtigen
#12   methusalix †   02:38:12 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Athanasius
@methusalix:
Die Kirche indoktriniert nicht mit Zwang gegen den eigenen Willen.
Deswegen hat sie ja z.B. im Mittelalter auch Toleranz geübt den Juden gegenüber. Überzeugen Sie sich und besuchen den Schul in Josephstadt, Prag.
Das stimmt für das hier und jetzt teilweise und die Kirche tut das gewiss nicht freiwillig, sondern weil sie die Macht dazu einfach nicht mehr hat. Als sie diese Macht noch hatte, zum Beispiel im Spanien des 15. Jahrhunderts, war die Verfolgung von Andersgläubigen (vor allem Juden) mit Gewalt an der Tagesordnung. Wobei die Inquisitoren deutlich mehr Intersse am Vermögen des OPfers zeigten, das sie kassierten, als am Leben des Opfers. Viele entkamen der körperlichen Verfolgung durch Flucht, verloren aber ihren gesamten Besitz und ihre Heimat.
Der Liberalsozialismus aber „missioniert“ gegen den Willen und unter Missbrauch bzw. Verdrängung der Rechte europäischer Familien.
Also ich sehe im Druck des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und in der Meschenverfolgung und -Quälerei der Kirche schon einen Unterschied. Oder wollen Sie uns einreden, dass „Der Spiegel“ es auf Ihr und Ihrer Familie Vermögen, oder gar Leben abgesehen hat? Zuzutrauen wäre es Ihnen, in Ihrer Verblendung.
Im übrigen kann ich mir durchaus vorstellen, dass zum Beispiel ein homosexueller Mitbürger durchaus NICHT von den Vertretern der katholischen Kirche missioniert werden will. Trotzdem muss er sich das scheinheilige Salbadern der Pfaffen aus allen Medien anhören. Oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen
#11   balu68at   01:27:51 | Sonntag, 28. Januar 2007
Lizenzangabe
Die Lizenzangabe für das Bild ist wie immer unvollständig. (Welche Commons-Lizenz?)
Redaktion benachrichtigen
#10   OnanIV   01:08:01 | Sonntag, 28. Januar 2007
lieber Athanasius
@Onanist:
Ihr Nickname ist pathetisch. Wer sich anhand seiner sexuellen Entgleisungen definiert, sollte mal den Psychiater besuchen.
definieren sie sich über ihren nickname?
wer ist denn gegen die familie? niemand.
wird jemand der eine familie gründet unterdrückt? mir ist bei der gründung meiner keine unterdrückung zuteil geworden.
wogegen gearbeitet wird und auch werden muss ist die vorstellung einer alleine glücklich machenden ideologie.
niemand sollte zu einem glauben gezwungen werden, egal ob es der r.k. ist, der sozialismus oder der neoliberalismus.
jeder sollte das recht zu wählen haben, und jeder sollte die wahl des anderen respektieren, solange damit nicht der gemeinschaft geschadet wird.
wenn jemand beschließt kinderlos zu bleiben, dann ist dies sein recht, genauso wie die entscheidung mit einem gleichgeschlechtlichen partner glücklich zu werden.
sie sollten sich von der vorstellung lösen, dass sie an die allein seligmachende richtung glauben, mit sich selbst ins reine kommen, ihren humor wiederbeleben und zumindest versuchen an das gute im menschen zu glauben.
GLAUBEN sie mir, dass macht glücklich. (aber wenn sie auf einem anderen weg ihr glück erreichen, und niemand dabei belästigen, dann viel erfolg ;-) )
Redaktion benachrichtigen
#9   Athanasius   00:50:43 | Sonntag, 28. Januar 2007
Touché
Diejenigen, auf die der Vorwurf der Vertretung der sexuellen liberalsozialistischen Diktatur zutrifft, schreien hier unten am schlimmsten auf gegen Grundgesetz, Glauben, Freiheit, Familie, Einigkeit, Recht und vor allem: Gott.
@methusalix:
Die Kirche indoktriniert nicht mit Zwang gegen den eigenen Willen. Deswegen hat sie ja z.B. im Mittelalter auch Toleranz geübt den Juden gegenüber. Überzeugen Sie sich und besuchen den Schul in Josephstadt, Prag. Der Liberalsozialismus aber „missioniert“ gegen den Willen und unter Missbrauch bzw. Verdrängung der Rechte europäischer Familien.
@Onanist:
Ihr Nickname ist pathetisch. Wer sich anhand seiner sexuellen Entgleisungen definiert, sollte mal den Psychiater besuchen.
Redaktion benachrichtigen
#8   OnanIV   00:23:47 | Sonntag, 28. Januar 2007
@VirFortis
wer schon wie ein billiges grippemittel klingt, der kann mich auch nicht beleidigen :-D :(3
btw: bei dir (wir sind doch per du?) scheint es ja mit den sexualpartner(n) nicht zu klappen, so verbittert wie du klingst :'(
Redaktion benachrichtigen
#7   Kurt K.   23:40:34 | Samstag, 27. Januar 2007
@ OnanIV
Kann ihrem Text 100%ig zustimmen! :)3 :(3
Zum Glück ist es Lehrern in allen Fragen, die den Glauben betreffen, nicht gestattet, die Schüler zu beeinflussen (ausser selbstverständlich Religionslehrer jedweder Religion, aber das Besuchen des Reli-Unterrichts ist ja auch nicht verpflichtend). Und das ist auch gut so. Glauben ist eben nicht wissen, und wenn wir in unseren Schulen Einflussnahme der Lehrer hin zu katholischen Lebensentwürfen gestatten würden, dann müssten wir auch andere religiöse Vorstellungen zulassen (Islam, Buddhismus…) und das ginge schon aus organisatorischen Gründen nicht. Daher gilt: Gleichbehandlung der Religionen in den Schulen – ergo: Keine Beeinflussung in irgendeiner Richtung.
Redaktion benachrichtigen
#6   VirFortis   22:36:02 | Samstag, 27. Januar 2007
@onan
bei dir wärs vielleicht wirklich besser du bleibst beim wichsen und lässt das posten
Redaktion benachrichtigen
#5   OnanIV   19:59:09 | Samstag, 27. Januar 2007
Wider den Gottesstaat
Den Lehrpersonen ist es verboten, die Schüler auf eine „gelungene Form von Sexualität“ zu orientieren – gemeint sind Ehe und Familie.
was für den einzelnen die gelungenste form der sexualität ist, hat aber wohl noch jeder selbst zu entscheiden!
wir werden doch [hier betreffende gottheit einsetzen]-sei-dank nicht von irgendwelchen gläubigen fundis regiert.
Redaktion benachrichtigen
#4   methusalix †   19:58:06 | Samstag, 27. Januar 2007
fünf Zeichen als Titel

chtegern-kathole: Ehe und Familie …
Dazu muss man beide Eltern auf Arbeit schicken (was für das Steueraufkommen äußerst vorteilhaft ist) und die Erziehungsarbeit von Institutionen machen lassen, die vom Staat kontrolliert werden.
AthanasiusII: Liberalsozialismus …liberalmarxistischen…
Zu dem ganzen Wust an Anschuldigungen, Verzerrungen und Lügen nur zwei Anmerkungen:
Beide Eltern müssen arbeiten, weil ein Gehalt zum leben nicht mehr ausreicht.
Es wäre die Pflicht der Kirche, auf diese himmelschreiende Sünde (Arbeitern ihren gerechten Lohn vorenthalten) mit Nachdruck hin zu weisen.
Aber nein, in einschlägigen Kreisen wie Meisner und Co verflucht man lieber die Abtreibung. Es ist ja sooooo viel leichter auf Frauen einzudreschen, als sich mit den mächtigen Kapitalisten anzulegen.
Marxismus, AthanasiusII, ist nie liberal, sondern immer ein enges Denk-Ghetto.
Genau wie das, das uns die Fundamentalisten jeglicher Couleur aufzwingen wollen.
Was Sie über Marxismus schreiben, AthanasiusII, …will als Ideologie jeden einzigen indoktrinieren und beeinflussen und duldet am Ende keinen Widerstand… trifft haargenau auf jede allein selig machende Doktrin zu. Auch auf den traditionalistischen Katholizismus. Sie wollen über das Leben der Menschen bestimmen, bis in die allerintimsten Einzelheiten. Das ist vorbei, AthanasiusII. Endgültig. Von beiden Seiten!
Redaktion benachrichtigen
#3   Pater Lingen   19:41:23 | Samstag, 27. Januar 2007
Verfassungsfeindlich?
Dann würde ich gerne mal die entsprechende Verfassung sehen.
Und ja: Dass die OMF-„brd“ ein „Grundgesetz“ hat, weiß ich ebenso, wie dass sein Geltungsbereich im Art. 23 dieses „Grundgesetzes“ festgelegt war und seit 1990 nicht mehr festgelegt ist.
Und ich kenne auch den Art 146 „Grundgesetz“:
„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“
Redaktion benachrichtigen
#2   AthanasiusII   16:48:57 | Samstag, 27. Januar 2007
Liberalsozialismus
Der Liberalsozialismus, der aus einer Synthese kulturellen Liberalismus, moralischen Marxismus und wirtschaftlichen Liberalmarxismus hervorging, will als Ideologie jeden einzigen indoktrinieren und beeinflussen und duldet am Ende keinen Widerstand. Röm.-kath. Schulen die noch nicht freiwillig gleichgeschaltet wurden, werden mit Verleumdung zu Grunde gebracht (eine Taktik die die Kommunisten schon in der Sowjetunion praktizierten), und Eltern die ihre Kinder selbst erziehen wollen, für altmodisch usw. ausgemacht bzw. entmachtet.
Es kann aber noch viel schlimmeres kommen.
Natürlich ist die Vermittlung der liberalmarxistischen Kulturrevolution vor allem im Bereich von Sexualität, der weiten Verbreitung und absoluter Kontrolle von Fernsehen und Radio zu verdanken. Wer die Medien hat… Das hatten schon die Kommunisten eingesehen und die Nationalsozialisten übergaben dem Volke die ersten Volksempfänger und die ersten Fernsehstuben in Berlin. Die Idee, Ideologie, rechtfertigt in ihren Augen alles.
Redaktion benachrichtigen
#1   möchtegern-kathole   14:07:44 | Samstag, 27. Januar 2007
Ehe und Familie …
… sind gottgewollt und werden deshalb von dieser Gesellschaft angegriffen. Die Grossen dieser Welt wollen Kinder, die in den Händen des Staates grossgezogen werden, und vom Staat ihre Weltanschauung erhalten. Das ist dann die „Lufthoheit über den Kinderbetten“. Dazu muss man beide Eltern auf Arbeit schicken (was für das Steueraufkommen äußerst vorteilhaft ist) und die Erziehungsarbeit von Institutionen machen lassen, die vom Staat kontrolliert werden.
Dazu gehört es, die Ehe und die Familie dadurch zu zerstören, dass man den Leuten Promiskuität lehrt und sie das machen lässt – verpackt als „große Freiheit“.
Genau das erleben wir heute.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
SexualitätFrisch und fröhlich in den Abgrund SexualitätOrientierungslosigkeit im Sexualunterricht? SexualitätÜbersexualisierte Gesellschaft SexualitätNobel statt Nabel SexualitätDie Eltern besitzen mehr Rechte, als sie glauben SexualitätSind alle sexuellen Triebe gut? SexualitätDie Rache ist schon unterwegs SexualitätSex und Verstand sind umgekehrt proportional SexualitätAufwachen aus der sexuellen Umnachtung? SexualitätHalbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb SexualitätIst eine befruchtete Eizelle Biomasse? Home-Schooling„Made in Germany“ – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland? SexualitätWie leidenschaftlich muß eine 14jährige sein? Home-SchoolingEinzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke Schundblatt ‘Bravo’Fünfzig Jahre zuviel
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net