Ökumene
Wer ist schuld?
Die Kirchen haben selber für die kürzlich von deutschen Religionsvertretern angemahnte Ausbildung politischer Tugenden wenig getan. Von Dipl.Ing. Leonhard Hoffmann, Hamburg.
Links: Karl Kardinal Lehmann Rechts: Der Vorsitzende der 'Evangelischen Kirche Deutschland', Bischof Wolfgang Huber
Links: Karl Kardinal Lehmann
Rechts: Der Vorsitzende der ‘Evangelischen Kirche Deutschland’, Bischof Wolfgang Huber
© Bild Kardinal Lehmann: Wikipedia-Benützer ‘Scheibmayr’, Creative Commons Licence
(kreuz.net) Am 23. November 2006 richteten sich Karl Kardinal Lehmann und der evangelische Ratsvorsitzende Wolfgang Huber an Volk und Vaterland.

Anlaß des Auftritts war ein gemeinsames „Demokratiepapier“ der Bischofskonferenz und des ‘Rates der Evangelischen Kirche’.

„Diesmal bleibt es nicht bei warmen Worten, diesmal langen die Bischöfe richtig zu“ – erklärte dazu die Hamburger Kirchenzeitung.

Ich habe dieses „Demokratiewort“ gelesen – so wie ich mich vor zehn Jahren in das „Sozialwort der Kirchen“ hineinkniete und feststellte, daß da eher Sozialdemokraten als Glaubenshüter Pate gestanden hatten.

Entsprechend verschwand dieses Dokument schnell in der Versenkung.

Nein – was im ‘Demokratiewort’ gesagt wird, ist nicht falsch, allein der vielen Allgemeinplätze wegen nicht.

Da ermutigen zwei maßgebliche Religionsvertreter zur „Ausbildung der notwendigen politischen Tugenden“ – Kardinal Lehmann – und fordern von allen „Verantwortungsbewußtsein“.

Haben sie nach den Ursachen geforscht? Haben sie nicht.

Sonst hätten sie selber gemerkt, daß nicht zuletzt die deutschen Oberchristen für die nationale Misere verantwortlich sind.

Denn diese Oberchristen haben Ihr Hauptgeschäft – die Verkündigung des Wortes Gottes, ob gelegen oder ungelegen – vernachlässigt.

Wie können sie sich jetzt wundern?

Sie haben jahrzehntelang den Katechismusunterricht flöten gehen lassen, häretische Religionsbücher übersehen, sich an den kirchlichen Akademien mit Zeitgeistigem geschmückt, an den theologischen Fakultäten Irrlehren herangezüchtet, nichts gegen den jahrzehntelangen Verhütungsunterricht an den Schulen getan und sich kaum mit den diabolischen Zerstörern der Tugenden – die sich wie die Ratten ausbreiten – angelegt.

Allein der gemeinsame Auftritt des Kardinals mit einem Vertreter des ‘Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland’ ist ein Ärgernis.

Denn diese ‘Evangelische Kirche’ spricht keineswegs für wirklich fromme evangelische Christen, sondern für ihre Kirchensteuerzahler.

Sie akzeptiert die neue, häretische „Bibel in gerechter Sprache“. Sie unterstützt den Feminismus und die Homo-Lobby, akzeptiert das Homo-Konkubinat, läßt Ehescheidungen zu und erteilt auf Wunsch Lizenzen für vorgeburtliche Kindstötungen.

Dazu kommt oft eine olympische Gleichgültigkeit der Bischöfe den konkreten gesellschaftlichen und kirchlichen Mißständen gegenüber.

Von dem wird im Tugendappell nichts gesagt. Will man das Jüngste Gericht abwarten?

Dieses kommt, wie das Amen in der Kirche. Dann werden die alten 68er kinderlos heulen und mit ihren falschen Zähnen klappern.

Beide, der Kardinal – 23 Jahre Bischof, 19 Jahre Präsident der Bischofskonferenz – und der Ratsvorsitzende – der einst SPD-Abgeordneter im Bundestag werden wollte – kommen mir inzwischen wie bedauernswerte Zauberlehrlinge vor.

Guter Gott, sei so gut, gib ihnen noch einmal eine Chance, auf den Boden der Tatsachen zu fallen und sich zu bekehren, ehe sie sich mit wohlfeilen Worten über andere hermachen. Amen.
      
38 Lesermeinungen
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#38   Seminarist   12:17:08 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Mainzer Ochsenfroschgequake
Schon mehrmals in den letzten Wochen hat sich nun S.Em. Lehmann mehr oder weniger aus eigenem Antrieb zu der überlieferten Liturgie geäussert. Dies lässt vermuten, dass die Bischöfe in Deutschland von ihrer bisherigen Politik des Verschweigens und Verdrängens in Bezug auf die alte Messe abgegangen sind. Zu befürchten ist nun eine Torschlusspanik des deutsch-franz. Episkopats, die ihre modernistischen Felle nun endgültig davonschwimmen sehen. Wie ein verwundetes Wild schlagen diese Leute nun mit dem dümmlichsten Behauptungen in Sachen Tradition, Liturgie etc. um sich: „Der NOM ist wunderschön“ – Wo lebt der Mensch?
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#37   Artois †   12:57:24 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Gotthard
wie immer den kriminellen Eliten in Kirche und Welt zu Diensten …
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#36   st.georg   23:12:31 | Montag, 29. Januar 2007
@heinrichvonofterdingen
schon ihr süffisanter ton widerspricht einer wahren christlich katholischen grundhaltung – ich empfehle ihnen die zweite lesung des vergangenen so : das hohe lied der liebe… da gibt es sicher viel neues und bisher in ihrem leben nicht gekanntes für sie zu entdecken…gutes gebet!
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#35   Gotthard   23:04:48 | Montag, 29. Januar 2007
@artois
für C. Lehmann zu beten, doch der Teufel dürfte seine arme Seele bereits fest im Griff haben. Und das dürfte beim Rest des deutschen Episkopats nicht anders aussehen.
Du scheinst mit dem Teufel auf Du und Du zu stehen …
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#34   HeinrichvonOfterdingen   21:50:49 | Montag, 29. Januar 2007
Lieber st.georg,
kardinal lehmann steht sicher mitten in der katholischen kirche – im gegensatz zu ihnen
Natürlich steht Kardinal Lehmann mitten in der römisch-protestantischen Kirche. Das beweist aber nicht, dass es für ihn gut steht, sondern lediglich dass es um die Kirche schlecht steht. Und warum es nicht löblich sein soll für jemanden zu beten, das ist und bleibt ganz alleine ihr neo-modernistisches Geheimnis. Als die römisch-protestantische Kirche noch römisch war und katholisch, da betete man sogar für Päpste. Aber Sie wissen ja alles eh viel besser, Kardinal Lehmann ist der erste Mensch, der schon zu Lebzeiten im Himmel war, was allerdings mit einer gewissen Geistesabwesenheit erkauft war. Und im Himmel ist eh Jahrmarkt, ausser in der Weihnachtszeit, da ist es ja zu kalt. Schlafen Sie weiter Georg! Ich fürchte es wird warm sein, wenn Sie aufwachen.
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#33   st.georg   21:42:19 | Montag, 29. Januar 2007
@heinrichvonofterdingen
ich habe es schon begriffen – aber sie wiederholen diesen schwachsinn nur… dadurch wird er nicht besser
kardinal lehmann steht sicher mitten in der katholischen kirche – im gegensatz zu ihnen
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#32   HeinrichvonOfterdingen   21:12:30 | Montag, 29. Januar 2007
Lieber Stefan Georg, artois hat das was er geschrieben hat offenbar nicht nur gelesen,
sondern im Gegensatz zu Ihnen offenbar auch begriffen. Er schrieb:
_________________________________________________________
Es ist löblich für C. Lehmann zu beten, doch der Teufel dürfte seine arme Seele bereits fest im Griff haben. Und das dürfte beim Rest des deutschen Episkopats nicht anders aussehen.
__________________________________________________________
und ich sehe nicht, was daran nicht löblich sein sollte. Zumindest ist Lehmann einer, der es gewiss sehr nötig brauchen kann, hat er sich doch offensichtlich nicht nur meilenweit von Christus entfernt, sondern lockt auch zahlreiche mehr oder weniger ahnungslose Zeitgenossen in die Hölle. Nun könnten Sie sicher fragen, warum er das tut. Hat Christus in seinem versteinerten dogmatisierten herzen keinen Platz ? Offenbar.
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#31   st.georg   20:07:21 | Montag, 29. Januar 2007
@artois
lesen sie manchmal eigentlich ihren schwachsinn auch selber ??? die 2.lesung des letzten sonntags würde ihnen weiterhelfen – oder hat das in ihrem versteinerten dogmatisierten herzen keinen platz ?
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#30   QUIS UT DEUS   19:57:12 | Montag, 29. Januar 2007
@Artois
Lieber Artois wir müssen beten stelle Dir vor Kardinal Lehemann bekehrt sich und erkennt seinen Irrtum und wiederruft öffentlich!
Er geht direkt zur Priesterbruderschaft Pius X lehrt die Theologie z. B von Thomas von Aquin sieht den Irrtum von Rahner ein und alle Deutschen Bischöfe folgen Ihm nach und er geht zum Papst nach Rom sagt Ihm alle Bischofe und Priester müssen wieder die Unverkürzte Wahrheit die schon der Hochwürden Erzbischof Lefebvre in Rom gelernt hat und in der Priesterbruderschaft Pius X
weiter gegeben hat!
Tradidi vobis quod et accepi – ich habe euch das überliefert, was ich selbst empfangen habe! o^/ o^/ o^/
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#29   Gotthard   19:30:54 | Montag, 29. Januar 2007
@benedikt
Vor ihrer Wahl waren sie vielleicht nur tonsuriert oder noch Laie, aber nach ihrer Wahl bzw Einsetzung wurden sie geweiht – wenn sich dieses manches Mal auch über längere Zeit hinzog.
Der Kölner und und und Erzbischof Clemens Joseph wurde als Tonsurierter mit 17 Jahren Bischofskoadjutor, mit 19 Jahren Bischof von Regensburg und Freising und Köln und Hildesheim etc … 23 Jahre später Bischofsweihe…
3 Kinder nannten ihn auch Vater …
Quelle joseph.ii.de.wikiax.biz/…emens%20von%20Bayern
Jurisdiktion hängt also nicht zwangsläufig an der Bischofsweihe…
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#28   Artois †   19:22:36 | Montag, 29. Januar 2007
Es ist löblich
für C. Lehmann zu beten, doch der Teufel dürfte seine arme Seele bereits fest im Griff haben. Und das dürfte beim Rest des deutschen Episkopats nicht anders aussehen.
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#27   QUIS UT DEUS   19:03:37 | Montag, 29. Januar 2007
Beten wir für den Kardinal und alle Menschen!
Da nützt NUR noch beten ich bitte alle für Kardinal Lehmann zu beten und schliesst Ihn ein in den nächsten hl. Messen damit er nochmals die Gnade vom jetz noch Barmherzigen lieben Gott bekommt für die Umkehr und das er seine Herde zu Gott führt und nicht in die Hölle! !:) !:) !:) (La Salette ,Fatima)
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
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#26   möchtegern-kathole   18:16:16 | Montag, 29. Januar 2007
Scheingefecht
jemand hier schrieb über die apostolische Sukzession:
aber nachweisbar und bis zu den Aposteln rückführbar ist sie nicht.
Natürlich kann man das nicht beweisen. Ich kann auch nicht beweisen, dass bei jeder Bischofsweihe die richtigen Worte verwendet wurden, und ich kann nicht mal beweisen, dass bei meiner letzten Beichte tatsächlich ein Priester im Beichtstuhl saß.
Darum geht es auch gar nicht. Sollte sich hier ein Fehler eingeschlichen haben, dann wird der sicher vom Allerhöchsten in seiner Gnade korrigiert. Nur wenn sich ein Fehler mit Wissen der betreffenden einschleicht, dann ist das jeweilige Sakrament ungültig.
Was folgt daraus? Ich muss es gar nicht beweisen, ich muss nur die normale Sorgfalt anwenden.
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#25   Defensor Fidei   17:21:17 | Montag, 29. Januar 2007
@ Katharina L.
das wissen Sie doch hoffentlich
Sie dürfen nicht davon ausgehen, daß alle hier so schlau sind wie sie. Damit es aber allen möglich ist, hier mitzureden, nennen Sie uns doch zweifelsfrei belegte Beispiele und ihre Quellen für:
– gültige Laienbeichten, die Sakramentscharakter hatten
– gültige Priesterweihen durch Priester, die nicht mehr nachträglich geweiht worden sind
– gültige Priesterweihen ohne Handauflegung, wo doch schon die Apostel darauf wert gelegt haben; vgl nur (Apg. 14,23; 2Tim. 1,6).
– gültige sakramentale Krankensalbungen durch Laien
Dann weiß man auch von welchen Fällen Sie sprechen und kann entsprechend darauf antworten. Wir wollen doch alle wissen, ob sie kirchliche Mißstände, eine damals noch nicht vollständig entwickelte Lehre oder aber die vor Trient gängige Praxis meinen.
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#24   st.georg   16:53:21 | Montag, 29. Januar 2007
@thaumaturgos und katharina l.
bravo , für beide einträge!
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#23   Katharina L. †   16:24:31 | Montag, 29. Januar 2007
@ nonnobisdomine
– Haben Sie jemals Theologie studiert? – Sind Sie römisch-katholisch? – Und wenn Sie beides verneinen: Schweigen Sie bitte.
Aha. Sachkenntnis muss nicht mit Theologiestudium zusammenhängen. Aber wer weiß? Vielleicht habe ich ja Theologie studiert? Oder auch nicht?
Sukzessionslisten kann man jedenfalls bei www.catholic-hierarchy.org einsehen. Und aus der Kirchengeschichte ist eh bekannt, dass erst in Zeiten des Tridentinums man überhaupt auf eine historische Rekonstruktion der Weihelinien Wert legte. Nur konnte man eben nicht weit kommen, weil viele Dokumente fehlten (und bis heute fehlen).
Aber dass es bis Trient eine gültige Laienbeichte, gültige Priesterweihen durch Priester, sogar gültige Priesterweihen ohne Handauflegung, gültige Krankensalbung durch Laien gegeben hat und dass schon das Neue Testament bezeugt, dass die Ämter der Kirche eben nicht von Anfang an Bischof-Priester-Diakon waren, das wissen Sie doch hoffentlich, oder?
Also wenn Weihelinien „apostolisch“ sein sollen, ist das a) eine gewagte Behauptung und b) wohl doch nur theologisch verständlich, nicht aber materialistisch (also im Sinne der Tradis) als eine nachweisbare Kette von Ordinationen… Letztere ist in ihrer Symbolik natürlich der Idealfall – aber nachweisbar und bis zu den Aposteln rückführbar ist sie nicht. Weiß sogar der Papst (nur die Tradis leugnen es).
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#22   thaumaturgos   15:40:38 | Montag, 29. Januar 2007
so ganz richtig im kopf
seid ihr schismatischen verschwörungstheoretiker ja wirklich nicht mehr :-)
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#21   nonnobisdomine   15:34:26 | Montag, 29. Januar 2007
@ Heggi
Und natürlich von der Zugehörigkeit einiger Bischöfe zur Freimaurerlogen weiß man überhaupt nichts. Die Logenbrüder halten halt zusammen …
^-^
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#20   Heggi   15:15:14 | Montag, 29. Januar 2007
nonnobisdomine
Die Rotarier-Liste ist noch länger:
Bischof Marx (TR), Weibischof Jaschke (HH)
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#19   nonnobisdomine   15:06:52 | Montag, 29. Januar 2007
@ Katharina L
Schön, dass Sie sich auf wikipedia-Wissen berufen.
– Haben Sie jemals Theologie studiert?
– Sind Sie römisch-katholisch?
– Und wenn Sie beides verneinen: Schweigen Sie bitte.
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#18   Katharina L. †   14:50:10 | Montag, 29. Januar 2007
Sehr richtig!
Scipione Cardinal Rebiba (1504-1577), und dann ist Schluss mit der Zurückverfolgbarkeit!
Exakt. Und 90% der heutigen Bischöfe gehen auf Rebiba zurück. Ich glaube, es gibt noch eine Weihelinie, die 200 Jahre weiter zurückverfolgbar ist, aber mehr nicht.
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#17   nonnobisdomine   14:50:00 | Montag, 29. Januar 2007
@ Benedikt
Sie relativieren gewaltig.
Wenn jemand schon in einem derartigen „Privatclub“ Mitglied ist, dann muß er schon, da er ja von diversen Mitgliedern für die Zugehörigkeit empfohlen worden ist, die Linie des Privatclubs vertreten.
Und Rotarier, Lions etc. sind Vorreitergesellschaften der Freimaurerei.
Ob Lehmann Freimaurer ist, habe ich bislang nicht ermitteln können und sage dazu auch nichts.
Aber Rotarier sind Vorreiterorganisationen der Freimaurerei, zu denen auch Erzbischof Becker (PB), Bischof Algermissen (FUL), Bischof Mixa (AUG) etc. angehören.
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#16   Benedikt   14:33:22 | Montag, 29. Januar 2007
@ Gotthard
Also in den Diözesen mir bekannten Diözesen waren die Fürstbischöfe immer geweiht. Vor ihrer Wahl waren sie vielleicht nur tonsuriert oder noch Laie, aber nach ihrer Wahl bzw Einsetzung wurden sie geweiht – wenn sich dieses manches Mal auch über längere Zeit hinzog.
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#15   Gotthard   14:08:12 | Montag, 29. Januar 2007
Jurisdiktion
Die Kirche hat eine hierarchischen Aufbau, bei dem die Jurisdiktion an das Weihesakrament gebunden ist.
das stimmt so nicht! Sonst hätten sehr viele Fürstbischöfe, die oft keine Weihe hatten, keine Jursidiktion über ihr Bistum gehabt.
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#14   Benedikt   14:05:59 | Montag, 29. Januar 2007
@ nonnobis
Keine Ahnung, ob Lehmann Rotarier ist. Ehrlich gesagt interessiert mich das auch nicht. Nach meinen Grundsätzen beurteile ich einen Menschen anhand seiner selbst und nicht anhand irgendwelcher Mitgliedschaften, vor allem dann nicht, wenn ich über die Aktivitäten des Betreffenden keine Informationen habe. Ich verlasse mich überdies nur auf Beweise, oder wenigstens Indizien. Und da mir nichts stichhaltiges bekannt ist, was auf eine Verbindung des Rotary Clubs mit der Freimaurerei hinweist, so sehe ich diese Verbindung als nicht existent an. Da es auch keine kirchlichen Vereuteilungen hinsichtlich eine Mitgliedschaft im Rotary Club gibt, wüsste ich auch nicht, was einen Rotarier automatisch disqualifiziert.
Selbstverständlich ist jemand zu kritisieren, der eigentlich für die Botschaft der Kirche einstehen müsste, stattdessen aber die Ideologie eines Privatclubs vertritt. Ob das bei Lehmann der Fall ist, kann ich aber nicht sagen, vor allem weil es nicht möglich ist, seine Äußerungen vor und nach der Aufnahme zu untersuchen. Wenn Lehmann also Mitglied des Rotary Clubs ist, und ab und zu von seinem üppigen Gehalt ein paar Tausender für ein Hilfsprojekt abzweigt – nun?
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#13   Kurti   14:03:54 | Montag, 29. Januar 2007
Rotary
Lehmann ist Rotarier und Huber auch, Bischof Fürst auch und Papst Joh.Paul II hatte auch nichts mehr gegen die Rotarier. In diesen Club wird aber nicht jeder aufgenommen, sondern man muss durch ein Mitglied empfohlen werden. So um die 1950 herum war es noch nicht erlaubt als Katholik bei denen zu sein.
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#12   nonnobisdomine   13:44:58 | Montag, 29. Januar 2007
so what, benedictus?
Wenn Lehmann wirklich Rotarier ist, dann hat er sich schon längst disqualifiziert.
Und das ist anzunehmen.
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#11   Benedikt   13:35:05 | Montag, 29. Januar 2007
@ nonnobis
Meint hier irgendjemand noch, daß der Rotarier Karl Lehmann noch zur Kirche gehört?
Ja, Sie zum Beispiel glauben das:
Auch so wird Kirche zerstört. Aus ihrem Inneren heraus.
@ Maledica
Ich kann nichts dafür, dass die Medien gern unscharfe Begriffe verwenden oder den Sinngehalt von Begriffen verschwimmen lassen.
Tatsache ist, dass weder der Papst jemals als König bezeichnet wurde, noch das ein nicht-staatliches Gebilde eine Monarchie sein kann. Das bedeutet selbstverständlich auch, dass die Kirche keine Demokratie ist und auch keine werden kann.
Die Kirche hat eine hierarchischen Aufbau, bei dem die Jurisdiktion an das Weihesakrament gebunden ist. Mit Königtum hat das nichts zu tun. Dies wäre auch mit der katholische Lehre von Christus als unserem König nicht vereinbar (oder sollte man den Papst als Unterkönig bezeichnen?). Der Papst mag in diesem Gefüge zwar Jurisdiktion über alle haben, ist jedoch letztendlich nur Vertreter, wenn man so will Sachwalter.
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#10   nonnobisdomine   13:26:11 | Montag, 29. Januar 2007
Lehmann gehört zur Kirche?
Meint hier irgendjemand noch, daß der Rotarier Karl Lehmann noch zur Kirche gehört? – Vermutlich ist auch sein Mitbruder in der der Freimaurerei vorgeschalteten Rotarier-Sekte Mitglied.
Beide halten scheinbar zusammen.
Auch so wird Kirche zerstört. Aus ihrem Inneren heraus.
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#9   Maledica   13:06:37 | Montag, 29. Januar 2007
Volxherrschaft
@Fisch
Irgendwie schwierig, zu fragen, auf welchen Apostel die Weihelinie zurückgeht?
Tja, da habens die protestantischen Gebetsdiener einfacher, diese sind alle Laien und brauchen die Tradition eh nicht.
Ich frage mich nur, warum diese Sekten sich immer aufregen, wenn man ihnen die Wahrheit vor Augen führt.
Es werden halt Zeiten kommen, wo niemand die Wahrheit verträgt…
@Benedikt
Die Kirche ist eine Wahlmonarchie.
Schon einmal etwas von der Papstwahl und der Papstkrönung gehört? Dass Paul VI. eine der Tiaren verscherbelt hat und diese nur einmal aufgesetzt hat, ändert nichts ander Regierungsform unserer Heiligen Mutter Kirche und da? seine Heiligkeit ein Monarch ist. So ist er auch dem König der Könige ähnlicher. Christus hat ja auch nicht gesagt, daß seine Volksherrschaft nicht von dieser Art der Welt ist…
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#8   Benedikt   12:58:56 | Montag, 29. Januar 2007
Monarchie?
Die kath. Kirche ist keine Monarchie. Die Monarchie ist eine Staatsform, die Kirche aber ist kein Staat. Sie kann gar keine Monarchie werden, auch wenn sie es wollte.
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#7   r.ruhrgebietler   12:45:40 | Montag, 29. Januar 2007
Jesus Christus war NIE demokratisch!
Das haben wohl alle allzugerne vergessen!
Er ist DER Monarch auf den Himmel und Erde gerichtet sind. Auch das haben die Vielschreiber von +.net mal wieder zu gerne verdrängt.
Und deshalb bleibt die hlg. kath. Kirche auch immer eine Monarchie, sowie die Welt eines Tages wohl auch wieder von Monarchen regiert wird – hingerichtet auf das Reich Gottes auf Erden!
Amen!
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#6   )ichthy's   12:42:27 | Montag, 29. Januar 2007
Welcher Apostel?
Tja Maledica, auf welchen Apostel geht denn die Bischofsweihe von, sagen wir beispielsweise Pius X., zurück?
Scipione Cardinal Rebiba (1504-1577), und dann ist Schluss mit der Zurückverfolgbarkeit!
Irgendwie schwierig, zu fragen, auf welchen Apostel die Weihelinie zurückgeht?
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#5   Pünktchen   12:10:40 | Montag, 29. Januar 2007
Dr. O.
endlich kann ich Ihnen mal wieder von Herzen zustimmen!
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#4   Maledica   12:08:04 | Montag, 29. Januar 2007
Kirche!
Es gibt nur EINE Kirche.
Eine protestantische Sekte kann niemals eine Kirche sein, da Sie ja das meiste von Christus eh über Bord geschmissen hat. Auch wenn ein ordinierter Laie, der sich anmaßt sich selbst Bischof zu nennen, meint seine Sekte sei eine Kirche, so stimmt das noch lange nicht. Ich kann mich auch Professor nennen und noch lange stimmt dies nicht. Von wem hat Herr Huber denn eine Bischofsweihe empfangen? Auf welchen Apostel geht diese denn zurück?
Kreuz.net hat so etwas auch nicht behauptet, sondern einen Autor zitiert, welcher sich in diesem Punkt geirrt hat
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#3   Dr. Otterbeck   12:07:06 | Montag, 29. Januar 2007
@Pünktchen
Der Dipl. Ing. Hoffmann ist ein sehr couragierter Bürger, der als bekennend konservativer Demokrat schon so einiges bewegt hat.
Ich denke in diesen Fragen keineswegs so konservativ wie im „kirchenamtlichen“ Bereich: Aber gerade dann wünscht und fleht man dringend, dass die bischöflichen Papierfabriken nicht dieses elende Durcheinander von halbherzig „sozialdemokratisierenden“ Besinnungsaufsätzchen und lauwarmen Tugendappellen fabrizieren. (Und gerade die Linke müsste sich ekeln über diesen wolkigen Anbiederungskurs.)
Ich empfehle zum Grundsätzlichen erstmal „Deus Caritas est“ Nr. 26 ff. („Gerechtigkeit und Liebe“); Schluss mit dem pseudopolitischen „politischen“ „„Katholizismus“"… der Funktionäre. Unterscheidung der Sachbereiche!
Es gibt genug zu kritisieren, aber lasst da mal die zuständigen Kräfte ran…
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#2   Katharina L. †   12:02:27 | Montag, 29. Januar 2007
Soso, die Kirchen
Die Kirchen haben selber für die kürzlich von deutschen Religionsvertretern angemahnte Ausbildung politischer Tugenden wenig getan.
Lange hat’s gedauert, aber nun hat auch kreuz.net anerkannt, dass nicht nur die katholische Kirche „Kirche“ ist! Danke sehr für diese Klarstellung! :)3
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#1   Pünktchen   11:37:30 | Montag, 29. Januar 2007
Was die merkwürdige Beflissenheit in der Verabschiedung von „Papieren“ und Stellungnahmen
betrifft, sei aufden vorhergehenden Artikel www.kreuz.net/article.4603.html verwiesen: was wie ein „zweiter Frühling“ aussehen mochte, entpuppt sich als Krebserkrankung!
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