Alte Messe
Keine Freigabe der dummen Messe
Ein bekannter vatikanischer Latinist glaubt nicht an die Freigabe der Alten Messe. Er glaubt auch nicht, daß die lateinische Sprache in Rom überleben wird. Dafür glaubt er an päpstliche Zauberkräfte.
Im Ritus von 1962 liest der Priester am Schluß jeder Messe den Johannesprolog
Im Ritus von 1962 liest der Priester am Schluß jeder Messe den Johannesprolog
(kreuz.net, Vatikan) Gerüchte, wonach der Papst die Alte Messe freigeben will, sind falsch.

Das behauptet der Latinist des Vatikan, Pater Reginald Foster, heute in einem Interview mit der britischen Wochenzeitung ‘Sunday Telegraph’.

Der 68jährige exzentrische Karmelitenpater stammt aus den USA. Seit 38 Jahren übersetzt er vatikanische Dokumente auf Lateinisch.

Der Papst werde die Messe nicht freigeben, weil er mit großen Widerständen zu rechnen hätte: „Er hatte Probleme mit Regensburg und dann in Warschau. Wenn er das macht, wird die Hölle losbrechen“, so Pater Foster.

Er fügte hinzu: „Das ist eine nutzlose Messe und die ganze Mentalität ist dumm.“

Pater Reginald Foster
Pater Reginald Foster
Die Forderung nach einer Freigabe der Alten Messe sei von der Idee getragen, daß die Dinge früher besser waren: „Sie läßt den Vatikan als mittelalterlich erscheinen.“

Der Tod der lateinischen Sprache

Für die lateinische Sprache sieht Pater Foster in der Kirche keine Zukunft: „Die Sprache stirbt.“

Bei der Priesterausbildung werde die Sprache nicht mehr unterrichtet. Darum seien die Seminaristen nicht mehr in der Lage, theologische Traktate auf Latein zu lesen.

„Man kann den Heiligen Augustinus in einer Übersetzung nicht verstehen. Er dachte auf Latein. Das ist, wie wenn man Mozart durch eine Jukebox hört.“

Schon jetzt gebe es Kurienkardinäle, die zusätzlich zu den auf Latein geschriebenen vatikanischen Briefen und Glückwunschschreiben Übersetzungen anfordern.

Der Verlust der lateinischen Sprache an den europäischen Lehranstalten führe dazu, daß den Schülern ganze Bereiche der Geschichte ihres Kontinentes entgleiten würden. Doch Latein werde immer da sein: „Wenn wir diese Sprache nicht verstehen, sind wir die Verlierer.“

Pater Foster kritisiert auch die Methode, mit der heute Latein unterrichtet wird.

Latein müsse als lebendige Sprache vermittelt werden. Man müsse nicht besonders begabt sein, um Latein zu können. Der Pater weist darauf hin, daß Prostituierte, Bettler und Zuhälter in Rom Latein sprachen: „Damit ist die Hoffnung auch für uns nicht verloren.“

Zwei Rettungsversuche

Einen Versuch, die lateinische Sprache zu retten, unternimmt Pater Foster mit der Gründung einer neuen Akademie in Rom. Dort will er jährlich rund 130 Studenten unterrichten.

Bis im vergangenen Jahr unterrichtete Pater Foster an der römischen Jesuitenuniversität Gregoriana. Dann wurde er gefeuert, weil zu viele Studenten die Studiengebühren nicht bezahlten und Pater Foster sich um dieses Problem nicht kümmerte.

„Ich habe nicht Polizist gespielt“ – sagt er in dem Interview: „Ich war um jeden froh, der etwas lernen wollte.“

Viele seiner Studenten hätten drei, vier, fünf Jahre studiert, ohne einen einzigen Cent zu bezahlen.

Pater Foster hat auch eine Idee, wie Papst Benedikt XVI. die lateinische Sprache retten könnte: Er müsse selber ein Zeichen setzen.

Er sollte ankündigen, statt der Siesta zwischen zwei und vier Uhr nachmittags im Vatikan Latein zu unterrichten.

Die Teilnehmer müßten dabei auch Fragen beantworten.

Augenzwinkernd fügt Pater Foster hinzu: „Wer die Antworten vermasselt, den wird der Papst in Nichts auflösen. Wissen sie, er ist in der Lage, das zu tun.“
      
88 Lesermeinungen
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#88   Kurt K.   12:57:59 | Samstag, 3. Februar 2007
Weltlicher Führer
Die Tradition wurde aber auch von Päpsten und Kirchenfürsten gemacht. Entweder es besteht ein Primat des Papstes, oder eben nicht. Und entweder wird das Lehramt vom heiligen Geist inspiriert, oder eben nicht.
Wo ist denn der dramamtische Bruch mit der Tradition explizit (abgesehen von der tridentischen Messe)? Und wie begründet man, dass das Lehramt IN DIESEM FALL nicht Recht hat?
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#87   HeinrichvonOfterdingen   12:32:32 | Samstag, 3. Februar 2007
Lieber Kurt K.,
ich würde Ihnen da sofort Recht geben, wenn die Kirche ein x-beliebiger Verein wäre.
aber normalerweise spricht man von Abspaltung, wenn eine unterlegene (kleinere) Gruppe sich von der Mehrheit und / oder dem Führer entfernt.
In der Kirche spricht man aber nicht von Mehrheit, sondern von Wahrheit und nicht von einem weltlichen Führer, sondern vom Haupt und das ist Christus.
für alles andere, was nicht explizit in der Bibel steht, führen die meisten katholiken an, das sei vom heiligen Lehramt wahrheistgemäss so festgelegt worden, da es von heiligen Geist erleuchtet sei
Ja, deshalb kann ein Papst auch nicht per ordre de Mufti Dinge festlegen, Richtschnur ist die Tradition.
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#86   Kurt K.   12:11:49 | Samstag, 3. Februar 2007
Abspaltungen
Tja, ich bin ja kein Experte, was das VII angeht, aber normalerweise spricht man von Abspaltung, wenn eine unterlegene (kleinere) Gruppe sich von der Mehrheit und / oder dem Führer entfernt. Die „Modernisten“ stellten meines Wissens nach etwa 1500 Personen und das Oberhaupt (also den Papst), die Tradis etwa 500 und kein Oberhaupt. Wenn sich jemand abspaltet, dann doch wohl die Tradis.
Ich weiss echt nicht, wie die Tradis das wirklich begründen, dass der Papst und das Lehramt plötzlich (für alles andere, was nicht explizit in der Bibel steht, führen die meisten katholiken an, das sei vom heiligen Lehramt wahrheistgemäss so festgelegt worden, da es von heiligen Geist erleuchtet sei) nun nicht mehr vom heiligen Geist gelenkt sein sollen. Wie gesagt, hört sich für mich nicht stringend an. Man legt halt alles so aus, wie man es gern hätte und wie es zur eigenen Position passt.
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#85   HeinrichvonOfterdingen   11:47:12 | Samstag, 3. Februar 2007
Lieber Kurt K.,
ich gebe Ihnen sofort Recht, wenn Sie mit Ihrer Äußerung meinen, dass die Lage heute dadurch erschwert wird, dass Rom zwar die Autorität beansprucht, den Glauben aber verrät.
Neuerungen gab es auch vor VII schon. Und oft haben sich irgendwelche Gruppen abgespalten. Find ich auch nicht schlimm, nur sollten diese Gruppen dann auch dazu stehen.
Tja, wenn die Modernisten sich abgespalten hätten, dann hätten wir das Problem nicht. Aber es ist eben ihr Plan die ihnen verhaßte Kirche so ins Verderben zu führen.
Ihr Motto, lieber Kurt,
„Wenn Du das von mir forderst, was ich selber will, dann gehorche ich dir auch!“
verkürzt die Problematik, da sie die übernatürliche Dimension verleugnet. Die korrekte Darstellung des Problems liegt in Gottes Wort:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.(Joh.14,6) und Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen(Matt.16,18). Es ist eben keine Arroganz von denen, die den Weg des Herrn gehen, wenn sie die anderen auffordern mit ihnen zu gehen. Es ist ja nicht unser Weg, es ist der Weg des Herrn.
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#84   Kurt K.   11:18:47 | Samstag, 3. Februar 2007
@ HeinrichvonOfterdingen
Der Vatikan kennt die Bedingungen, wenn er sich bekehrt, dann ist die Einheit unverzüglich wieder herstellbar.
Ihre Definition von „Gehorsam“ ist ja wirklich gut. So nach dem Motto: „Wenn Du das von mir forderst, was ich selber will, dann gehorche ich dir auch!“
Ich frag mich schon lange, wie denn die Christen, die VII ablehnen, das rechtfertigen. Einerseits habe der Papst das Primat und das Lehramt sei vom heiligen Geist erfüllt und treffe daher die richtigen Entscheidungen (kirchliche Lehre / Tradition), andererseits werden Entscheidungen einer Versammlung (VII), die ja der Logik folgend auch vom Heiligen Geist erfüllt gewesen sein muss, abgelehnt.
So sucht sich halt jeder raus, was ihm passt. So ist es und so war es schon immer mit der Kirche und der Lehrmeinung. Neuerungen gab es auch vor VII schon. Und oft haben sich irgendwelche Gruppen abgespalten. Find ich auch nicht schlimm, nur sollten diese Gruppen dann auch dazu stehen.
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#83   HeinrichvonOfterdingen   20:04:52 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Lieber Landorganist,
Sagen Sie doch mal was zum zitierten Motu Proprio! Nun was soll ich da sagen? Dass die Krankheit schadet und nicht mit einem Heilmittel verwechselt werden darf?
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#82   Aurelius   13:33:35 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Aurelius Marsilio Ficino spd
Gratias quam maximas pro responso tibi ago. Non omnia sed pauca C. Valerii Catulli carmina legi. Camen autem quod Vox Rationis in hoc forum misit nescio.
Nobis enim omnibus, qui linguam Latinam magnopere diligunt, non modo opera Patrum, sed etiam illa cordi sint scripta, quae ad res Christianas non videntur pertinere!
Video et tibi omnino assentior. Multa sunt opera scripta latine quae ad res Christianas non pertinent atque, ut mihi videtur, saepe latinitatem meliorem quam opera Patrum praebere videntur.
Haec est C. Valerii Catulli carmen quod magnopere diligo:
Carmen CXV
Mentula habet instar triginta iugera prati,
quadraginta arvi: cetera sunt maria.
cur non divitiis Croesum superare potis sit,
uno qui in saltu tot bona possideat,
prata arva ingentes silvas saltusque paludesque
usque ad Hyperboreos et mare ad Oceanum?
omnia magna haec sunt, tamen ipsest maximus ultro,
non homo, sed vero mentula magna minax.
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#81   landorganist   08:36:29 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Lieber Heinrich,
wie oft wollen Sie denn noch auf mein Orgelspiel abzielen? Fällt Ihnen wirklich nichts besseres ein? So hohl wie Ihre Beiträge kann Ihr Hirn doch nicht sein,…oder…etwa…doch…?? Mir kommen gerade Zweifel. Sagen Sie doch mal was zum zitierten Motu Proprio! Hat sich am Inhalt irgendetwas geändert? Wenn ja, was? Und wann? Durch wen???
Also, lieber Heinrich, keine Albernheiten, sondern Fakten zählen. Und die ergeben sich eindeutig und klar aus der päpstlichen Verlautbarung.
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#80   möchtegern-kathole   21:24:42 | Dienstag, 30. Januar 2007
Gotthard:
sie werden sogar noch besser aussehen, wenn die ungerechte Exkommunikation gelöst wird O:O
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#79   HeinrichvonOfterdingen   17:00:18 | Dienstag, 30. Januar 2007
Lieber Landorganist,
Das(s) sich ein ultrakonservativer Tradi, wie Sie, sich an fehlenden Anführungszeichen delektiert wundert mich hingegen nicht. Gesetze, Verbote und Regularien sind bekanntlich Tradi-Tugenden.
Nun ja, wenn sich Ihre Schlamperei doch nur auf solche „Nebensächlichkeiten“ beschränken würde. Aber sie ist halt auch inhaltlich ständig präsent. Typische Modernistentugend könnte man sagen. Hoffentlich sind Sie beim Orgelspiel nicht so nachlässig.
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#78   Marsilius Ficinus   14:40:34 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Aurelius
Fuit C. Valerius Catullus, qui hoc carmen composuit. Legas autem, quaso, quid hac de re scripserit Valafridus Stroh ille fautor Latinitatis: Sexualität und Obszönität in römischer Lyrik …klassphil.uni-muenchen.de/…troh/resvenereae.htm. Nobis enim omnibus, qui linguam Latinam magnopere diligunt, non modo opera Patrum, sed etiam illa cordi sint scripta, quae ad res Christianas non videntur pertinere!
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#77   Aurelius   14:06:17 | Dienstag, 30. Januar 2007
@ Stimme der Vernunft
Amabo, mea dulcis Ipsitilla,
meae deliciae, mei lepores,
iube ad te veniam meridiatum.
et si iusseris, illud adiuvato,
nequis liminis obseret tabellam,
neu tibi libeat foras abire,
sed domi maneas paresque nobis
novem continuas fututiones.
verum, siquid ages, statim iubeto:
nam pransus iaceo et satur supinus
pertundo tunicamque palliumque
Gratias quam maximas tibi ago pro his verbis poeticis quae in hoc forum misisti. Nescio autem quis haec verba scripserit. Dic mihi quaeso nomen poetae.
Vale
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#76   Tridentinus   13:54:10 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Zeitunewigkeit
Sie müssen den Vokativ wählen: Gratias ago Tibi, Tridentine! Ist aber gern geschehen!
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#75   Gotthard   13:03:22 | Dienstag, 30. Januar 2007
ach Heinrich …
Es ist daher am Papst die Einheit mit den Bischöfen zu suchen, die dem Glauben treu geblieben sind und die trotz aller Verfolgungen ausgeharrt haben.
mir kommen die Tränen, wenn ich an diese armen armen verfolgten exkommunizierten „Weihbischöfe“ denke …bei all der schlimmen Verfolgung sehen sie auf allen Bildern aber sehr gut aus…
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#74   stimme der vernunft †   12:29:17 | Dienstag, 30. Januar 2007
Ruhri
dass du nicht schnallst wie es gemeint ist, war schon klar.
O sancta simplicitas.
Aber dass es nicht einmal die Redaktion merkt ist schon oberpeinlich für euch Lateinfetischisten. :-D
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#73   r.ruhrgebietler   11:21:47 | Dienstag, 30. Januar 2007
@stimme der vernuft – der Hofnarr spricht wieder
meinten Sie sich als Forentroll mal wieder selber?? Oder posten sie im Gleichschritt zur Musik des landorganist?
Hören Sie doch auf den guten Rat der Forenmitglieder: schreiben Sie doch nie wieder in +.net.
vergelts Gott für die erste gute Tat Ihres Lebens!
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#72   zeitundewigkeit   11:10:42 | Dienstag, 30. Januar 2007
Dienstag, 30. Januar 2007 08:43 Tridentinus: @Zeitundewigkeit
GRATIAS AGO TIBI, TRIDENTINUS
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#71   landorganist   10:41:20 | Dienstag, 30. Januar 2007
Mea culpa,
Sie haben natürlich recht, lieber Heinrich, ich hätte den Wortlaut des Motu Proprio S. H. Papst Joh. Pauls II. als Zitat deutlich machen müssen. Die beschränkte Anzahl der Zeichen aber ließ mich fürchten, die wichtigsten Passagen nicht wiedergeben zu können. Das sich ein ultrakonservativer Tradi, wie Sie, sich an fehlenden Anführungszeichen delektiert wundert mich hingegen nicht. Gesetze, Verbote und Regularien sind bekanntlich Tradi-Tugenden. Inhaltlich ist jedenfalls alles zum Thema Pius-Schismatiker gesagt und das in aller Deutlichkeit, die sogar jedem Laien und Landorgler, wie ich es einer bin, einleuchtet. Nett, wie Sie und Ihre Clique versuchen, auch diese Botschaft in Ihrem Sinne zu verdrehen. Ein Tor, der darauf hereinfällt.
Zum geistigen Durchfall aus dem Ruhrgebiet muss ich mich nicht schon wieder äußern. Man gebe dem Armen eine Rolle Klopapier. :-!
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#70   stimme der vernunft †   10:01:04 | Dienstag, 30. Januar 2007
jedenfalls
ist es mit den Lateinkenntnissen der hetznet-Leserschaft nicht allzuweit her, das ist inzwischen klar geworden.
Viel mehr als „dominus vobiscum“ und natürlich (gaaaanz wichtig) „pro multis“ versteht offenbar hier niemand.
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#69   r.ruhrgebietler   08:46:35 | Dienstag, 30. Januar 2007
@HeinrichvonOfterdingen – Danke
für die Klarstellung. Saubere Dokumentation ist nicht jedermanns Sache, weshalb es der eine oder andere halt nur bis zum landorgelquälen gebracht haben.
Und damit stehen sie in Brot und Arbeit der V-II Sekte: ‘wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe’ – ich habe den Dienst im V-II-Lager schon vor Jahrezehnten quittiert – die kirmesartigen Veranstaltungen haben keine Anbetung des allerheiligsten Sakraments des Altares zustande gebracht. Weichspüler kommen bei mir in die Waschmaschine aber nicht in das Kirchengebäude. Aber lassen wir das.
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares.
Gelobt sei die Jungfrau und Gottesmutter Maria, die uns den Erlöser der Welt geboren!
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#68   Tridentinus   08:43:35 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Zeitundewigkeit
In der editio Typica von 1962 befindet sich der hl. Joseph bereits im Communicantes. Dekretiert am 8. Dez. 1962, wenn mein Gedächtnis nicht täuscht.
Seit dem 19. Jahrhundert gab es immer wieder Gesuche an den Papst (beginnend mit Pius IX.) und die Ritenkongregation, die die Einfügung des hl. Joseph erbaten. Diese wurden aber konstant abschlägig beschieden. Nicht aus Geringschätzung des Schutzherrn der Kirche (vgl. das Schutzfest, das mit dem ominösen Joseph der Werkmann fiel), sondern weil eine solche Einfügung als Interpolation in das tradierte Gesamtgefüge des Canon Missae erschien. (Auch wird so die Interdependenz und Korrespondenz der Heiligenkataloge des Canons zumindest gestört.) Aus dem gleichen Grund kann man auch das I. Hochgebet des MR 1970 nicht exakt als Canon Romanus bezeichnen. Die Änderung des Wortlauts der Konsekration ist sogat eine Mutilation. Vgl. dazu das Monitum der hl. Ritenkongegation vom 14. Feber 1958, wo es um das Mysterium Fidei im Kontext der Kelchformel geht.
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#67   möchtegern-kathole   23:05:31 | Montag, 29. Januar 2007
„Man kann auf eine korrekte …
… exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt“
Deshalb sagen es die Gegner von PiusX auf eine unkorrekte, nicht-exakte und unpräzise Weise – und charakterisieren sich damit selbst. >:)
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#66   HeinrichvonOfterdingen   22:13:13 | Montag, 29. Januar 2007
Lieber Agathenon,
vielleicht hätte er auch nur so zitieren müssen, wie man das allgemein tut, Anführungsstrichle und so. Streite ich ja gar nicht ab. Hat er aber nicht. Das ganze ist ein ziemlicher Gedankensturz. Typisch Landorganist eben.
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#65   zeitundewigkeit   22:11:50 | Montag, 29. Januar 2007
Freigabe des Ritus von 1962?
Vielleicht genehmigt der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. nicht den Ritus von 1962, sondern ändert ihn vorsichtig, wie es im Laufe der Geschichte immer wieder geschehen ist und fügt zum Beispiel den Hl. Josef ein ins Hochgebet.
Dann könnten die Gegner des Alten Ritus Ihr Gesicht wahren und die St. Pius X. Gemeinschaft müsste „zähneknirschend“ zustimmen.
Gebet zum Hl. Geist tut not.
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#64   Agathenon †   22:07:42 | Montag, 29. Januar 2007
Hallo HeinrichvonOfterdingen und Landorganist,
;-) da war wohl das Jahr 1988 gemeint, und da war der Betreffende noch springlebendig! Landorganist hat aber korrekt zitiert. Hier der Wortlaut des gesamten Motuproprio www.petrusbruderschaft.de/…ml/motu_proprio.html zum Nachlesen.
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#63   HeinrichvonOfterdingen   22:02:12 | Montag, 29. Januar 2007
Lieber Landlerschieber,
Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni vorgenommen hat.
Am letzten 30.Juni war Erzbischof Lefebvre schon tot, ehrlich!
In der Tat blieben alle, besonders in den letzten Monaten sehr intensiven, Bemühungen, in denen der Apostolische Stuhl Geduld und Nachsicht bis an die Grenzen des Möglichen gezeigt hat(1), ohne Erfolg…
Der Vatikan kennt die Bedingungen, wenn er sich bekehrt, dann ist die Einheit unverzüglich wieder herstellbar. Allerdings wird er dann auf die Einheit mit Ihnen wohl verzichten müssen. (dürfte eher ein Zuckerl sein, zumal Sie als Organist im Kirchendienst eh alles mitmachen müssen, wie die Vergangenheit hinlänglich beweist!)
Die Tat Roms als solche war Ungehorsam gegenüber Christus in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, die den Primat des Papstes in Frage stellte. Darum ist eine Umkehr des Papstes nicht nur den Menschen, sondern vor allem auch Christus geschuldet. Es ist daher am Papst die Einheit mit den Bischöfen zu suchen, die dem Glauben treu geblieben sind und die trotz aller Verfolgungen ausgeharrt haben.
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#62   Camaurus2   21:41:17 | Montag, 29. Januar 2007
Bodenlose Unverschämtheit
Das ist schon eine bodenlose Unverschämtheit, dass sich dieser amerikanische Karmelitenpater anmaßt, in dieser Art und Weise öffentlich über die küntigen Entscheidungen des Heiligen Vaters zu spekulieren. Als ob der Heilige Vater seine Entscheidungen aus billigem politischem Kalkül treffen würde nach dem Motto: Jetzt habe ich in Regensburg und Warschau Probleme gehabt. Ich kann mir keine weitere Unruhe leisten etc. So ein Unsinn! Der Heilige Vater wird natürlich das entscheiden, was dem Heil der Seelen am zuträglichsten ist, und hoffentlich diesen Vollidioten aus Rom entfernen.
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#61   zeitundewigkeit   21:24:45 | Montag, 29. Januar 2007
@Frasim
Gratias ago Tibi für der Buchhinweis.
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#60   landorganist   19:42:48 | Montag, 29. Januar 2007
Die Fakten sind folgende:
1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni vorgenommen hat. Dadurch wurden alle Anstrengungen zunichte gemacht, die in den letzten Jahren unternommen worden waren, um der von Msgr. Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. die volle Gemeinschaft mit der Kirche sicherzustellen. In der Tat blieben alle, besonders in den letzten Monaten sehr intensiven, Bemühungen, in denen der Apostolische Stuhl Geduld und Nachsicht bis an die Grenzen des Möglichen gezeigt hat(1), ohne Erfolg…
3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht(4).
(Motu Proprio Papst Joh.Pauls II). Damit ist alles gesagt.
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#59   Aragorn   18:49:05 | Montag, 29. Januar 2007
Quis ut Deus und die Predigt vor tauben Ohren
Quis ut Deus! Sie predigen tauben Ohren. Diese Leute wollen die Wahrheit Ihrer Worte einfach nicht hören. Diese Streiter für das V II Konzil sind in so verbohrt und verstockt, dass wirklich nur noch beten und hoffen hilft. o^/
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#58   QUIS UT DEUS   18:18:17 | Montag, 29. Januar 2007
@thaumaturgos + alle 2VK Irrgeleiteten!!!
@an alle 2VK Irrläufer!!!!!! Ich zeige Euch gerne immer + immer wieder das Ihr falsch liegt!!
Ich hoffe nun ist das ein für alle mal geklärt Ihr lieben Leute
17. November 2005 10:30
Kein Schisma
Der Präsident der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, äußerte sich in jüngster Zeit zum Verhältnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit dem Vatikan und der universalen Kirche. Der Einzug der Lefèbvristen in die Peterskirche im August 2000 dauerte fast eine Stunde(kreuz.net, Vatikan) Kardinal Castrillón sprach am 13. November mit dem italienischen Fernsehsender ‘Canale 5’ über die Alte Messe. Das englischsprachige Forum ‘Angelqueen’ dokumentierte den Text im Internet.Der Kardinal ist Präsident der Kommission ‘Ecclesia Dei’, welcher die pastorale Sorge für die mit dem Alten Ritus verbundenen Gläubigen anvertraut ist.Der Kurienkardinal äußerte sich auch zum Treffen des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, mit dem Heiligen Vater Ende August.Diese Audienz habe den Dialog zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan beflügelt:Auf Italienisch sagte der Kardinal: „Non siamo di fronte ad una eresia. Non si può dire in termini corretti, esatti, precisi che ci sia uno scisma“ – „Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“ o^/ :)3
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#57   Aragorn   17:56:19 | Montag, 29. Januar 2007
Ungehorsam und Liturgievandalismus
Thaumaturgos! Die Antwort habe ich fast erwartet. Überprüfen Sie bitte zunächst einmal Ihre Orthographie. Man kann Ihr Geschreibsel kaum lesen. Dann nehmen Sie doch bitte zu folgender Beobachtung Stellung, die ich häufig machen muss: Viele Bestimmungen der Instructio Redemptionis Sacramentum werden in vielen Gemeinden in den Wind geschlagen. Niemand schert sich einen feuchten Dreck darum. Bischöfe selber stehen „Messen“ vor, in denen elementare Bestimmungen dieser Instructio mit Füßen getreten werden oder dulden stillschweigend – wahrscheinlich aus Angst vor der eigenen Courgage – solchen Liturgievandalismus. Wie gesagt: Bald ist wieder Karnevalszeit und da geht es auch in den Messfeiern wieder hoch her. Was bitte hat das mit Gehorsam zu tun? Die Pius-Bruderschaft ist nicht ungehorsam; sie weigert sich nur, bei dem gewaltigen und diabolischen Zerstörungswerk, das nach dem V II über Kirche und Liturgie hereingebrochen ist, mitzumachen.
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#56   thaumaturgos   17:49:06 | Montag, 29. Januar 2007
@aragon
typisch schismatici marcelli und die pismispoche … von gehorsam faseln, aber wenn es dient, heiligt der zweck jedes mitztel
das ist ganz klar ausserhalb der kirche, wenigstens seit 1988 sowiueso von JP II per exkommunikation für den pseudobischof …
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#55   Aragorn   17:46:00 | Montag, 29. Januar 2007
nicht warten! einfach tun!
Ich glaube, wenn wir auf die „Freigabe“ der Tridentina warten, dann können wir warten bis wir schwarz werden. Da hilft nur das Tropfenprinzip – jeder Tropfen höhlt den Sein. Die vielen DVDs der Piusbruderschaft sind schon mal viele Tropfen. Jede tridentinische Messe, die irgendwo – ob mit oder ohne episkopale Gnade gelesen oder nicht – sind viele weitere Tropfen. Warten wir also nicht länger und nehmen die Sache selbst in die Hand. Wenn immer mehr Priester die Alte Messe zelebrieren, wächst eine Kraft heran, die niemand mehr zurückzudrängen vermag. Die Neue Messe reduziert sich jeden Tag mehr und mehr. Sie befindet sich auf dem absteigenden Ast und die vielen „Karnevalsmessen“, die demnächst wieder veranstaltet werden (haben die eigentlich die ERlaubnis des Bischofs?) tun ihr Übriges.
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#54   Hyazinth   16:53:14 | Montag, 29. Januar 2007
Der Pater
hat recht, wenn die Messe freigegeben wird, wird die Hölle losbrechen, aber das hat sie zu einem teil schon längst. Aber wir haben dann auch das nötige Rüstzeug, um den Kampf aufzunehmen!
Gott schütze uns!!! o^/
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#53   stimme der vernunft †   14:45:13 | Montag, 29. Januar 2007
Lateinkurs – find ich gut!
Amabo, mea dulcis Ipsitilla,
meae deliciae, mei lepores,
iube ad te veniam meridiatum.
et si iusseris, illud adiuvato,
nequis liminis obseret tabellam,
neu tibi libeat foras abire,
sed domi maneas paresque nobis
novem continuas fututiones.
verum, siquid ages, statim iubeto:
nam pransus iaceo et satur supinus
pertundo tunicamque palliumque
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#52   landorganist   14:11:35 | Montag, 29. Januar 2007
Man sollte
zunächst mal fragen ob unser Herrgott überhaupt Latein kann. Vielleicht sollte er vor dem Hetz-net-Tribunal zunächst mal eine Prüfung ablegen, ich mein, da kann ja jeder kommen. Wir feiern vielleicht zukünftiglich die Messe in Latein, mit Manipel und Spitzenhäubchen, und unser Herr versteht sie nicht…nicht auszudenken.
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#51   Defensor Fidei   12:12:06 | Montag, 29. Januar 2007
@ wickerl
Schau ma mal, dann seh ma scho…
Ich wüßte jedenfalls nicht, warum der Papst die Kommission „Ecclesia Dei“ beauftragen sollte, einen Dokument zu entwerfen, das die erweiterte Freigabe des Alten Ritus regelt und sich diese Kommission anschließend die Mühe machen sollte, ein solches Dokument zu verabschieden, wenn der Papst es nicht wirklich ernsthaft wollen würde.
Von der Änderung der Wandlungsworte haben wir auch erst erfahren als das Ergebnis auf dem Tisch lag. Einen Tag vorher hätte dies wohl niemand für möglich gehalten.
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#50   wickerl   11:58:49 | Montag, 29. Januar 2007
Pater Reginald Foster dürfte recht haben,
dass die alte Messe nicht kommen wird, weil da könnte es einen Wirbel geben und einen Wirbel , so eine Art kleines Martyrium ist nicht nach dem Geschmack unserer Tage, Martyrium das ist etwas für die Dummen der vorkonziliaren Kirche. Es dürfte Papst Benedikt auch nicht sonderlich interessieren, er macht mir zumindest nicht den Eindruck.
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#49   Marsilius Ficinus   11:33:57 | Montag, 29. Januar 2007
@Thaumaturgos
Ja, einige Anforderungen erfülle ich schon, da ich nicht nur Theologe, sondern auch Klassischer Philologe bin, der mit großer Freude auch selbst lateinische Texte verfasst. Sie können davon ausgehen, dass ich weiß, wovon ich spreche. Altsyrisch wäre in der Tat noch ein Desiderat für mich, da man sich einen großen Quellenbestand eröffnen könnte, der einem so leider verschlossen bleibt. Man kann halt nicht alles auf einmal machen. Nicht unwichtig wären auch Koptisch und Armenisch. Zu tun gibt es genug, aber wenn wenigstens solide Latein- und Griechischkenntnisse in der Theologie weiter verbreitet wären, sähe es insgesamt besser aus. Man würde wieder stärker auf die Quellen rekurieren, und quellenorientiertes Arbeiten ist das A und O der Theologie. Ansonsten ist die Gefahr einer ahnungslosen Geschwätzigkeit recht groß, eine Gefahr übrigens, der sich so manche Diskutanten hier – ob Tradis oder die andere Seite – leider manchmal nicht entziehen können.
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#48   QUIS UT DEUS   11:19:10 | Montag, 29. Januar 2007
@monti
lieber monti das freut mich :-] und den lieben GOTT das Sie zur hl. Messe zur Priesterbruderschaft Pius X gehen!(ICH KANN DEM LIEBEN GOTT GAR NICHT TÄGLICH GENUG DANKEN FÜR DIESE UNFERDIENTE GNADE!
Ich hoffe Sie gehen es auch Überzeugung.
SONST HIER NOCH EIN LESETIPP!
fsspx.org/…EtudeOecum/index.htm
zusätzlich:
Prof. Dr. Georg May
Emeritus der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz
am 12. Januar 2003
Sehr geehrter Herr xyz,
besten Dank für Ihre Zuschrift vom 05. Januar 2003.
Auf Ihre Anfrage antworte ich wie folgt:
1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist n i c h t schismatisch, weil sie weder die Unterordnung unter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft mit den Bischöfen (can. 751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft ablehnen.
2. Weil die Bruderschaft nicht schismatisch ist, sind ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert. Beides sind unwahre Behauptungen, die von jenen aufgestellt werden, denen der Spiegel lästig ist, den ihnen die Bruderschaft vorhält.
3. Erst recht zieht sich k e i n e Strafe zu, wer Gottesdienste der Bruderschaft besucht. Selbstverständlich kann bei ihr die Pflicht, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, erfüllt werden. Wer anderes sagt, verrät damit, dass er die Konkurrenz fürchtet.
Mit christlichem Gruß
Georg May
Behüte Sie und Ihre Familie Jesus + Maria!
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#47   thaumaturgos   10:41:09 | Montag, 29. Januar 2007
@Marsilius Ficinus
… und erfüllen sie einige ihrer Anforderungen?
… wir haben im Studium sogar noch Altsyrisch lernen können, und es war ein Vergnüchen …
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#46   Kurt K.   10:17:46 | Montag, 29. Januar 2007
Nochmal @ Latein
Dass man als Theologe oder auch Geschichtswissenschaftler Latein und evtl. auch Altgriechisch können sollte, ist klar. Wenn man forschen will, dann muss man in der Lage sein, das Original zu lesen, könnte ja sein, dass es entweder falsch übersetzt wurde oder dass es bei einem Text mehrere Übersetzungsmöglichkeiten gibt. Bei der Bibel z.B. gibt es oft solche Stellen, wo man sich nicht 100% einig ist.
Aber „dumm“ finde ich den Vergleich des Bettlers und der Hure mit den heutigen Leuten. Beide konnten selbstverständlich die Sprache des Landes in dem sie lebten. Das ist aber nicht zu vergleichen mit einem schulischen Lernen einer toten Sprache, die sonst allenfalls noch rudimentär vorkommt (Fremdworte, Wortstämme z.B.).
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#45   Marsilius Ficinus   09:37:45 | Montag, 29. Januar 2007
Theologiestudium und Kenntnisse in den Alten Sprachen
In der Tat werden im Theologiestudium Kenntnisse in den Alten Sparchen verlangt, die aber in der Praxis äußerst bescheiden ausfallen. Die wenigsten könnten z.B. einen Augustinustext übersetzen, übrigens auch die nicht, die Latein von der Schule mitbringen. Wenn man sich wirklich wissenschaftlich mit Texten auseinandersetzen will, ist die Beschäftigung mit dem Text in der Originalsprache allerdings unerläßlich. Man kann sicher Übersetzungen zur Hilfe nehmen, aber wenn man sich nur auf Übersetzungen verläßt, verläßt man den Raum der Wissenschaftlichkeit. Den Schwerpunkt der Sprachausbildung sollte man aufgrund der immensen Quellenfülle auf das Lateinische legen, dann sollte das Griechische folgen, immerhin die Sprache des NT und – das wird leider in der Praxis nahezu völlig vergessen – der griechischen Väter. Das Hebräische ist sehr schön und als semitische Sprache ein hochinteressanter Kontrast zu den indoeuropäischen Sprachen, ist aber vom Quellenmaterial natürlich nicht so umfangreich. Ein Theologiestudium ohne solide Lateinkenntnisse ist allerdings ein Witz, der in der Praxis häufig vorkommen dürfte. Nicht vergessen werden dürfen selbstverständlich die modernen Sprachen, die man zumindest lesen können muss: Englisch (bringen die meisten mehr oder weniger mit), Französisch (da hapert es oft schon), von anderen ganz zu schweigen. Aber an der Spitze muss für Theologen die lateinische Sprache stehen, da die Zahl der relevanten lat. Quellen – viele unübersetzt – immens ist.
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#44   sacerdos helveticus   01:36:36 | Montag, 29. Januar 2007
Wunschdenken!
ohne qualifizierte nachweise in latein, altgriechisch und althäbräisch gibt es keinen diplomanschluss
Welch eine Weltfremdheit!
Es mag in den Prüfungsordnungen der deutschen Fakultäten ja Unterschiede geben aber zumindest in Münster, der grössten deutschen Fakultät für katholische Theologie sind die geforderten Kenntnisse nicht sehr qualifiziert gewesen.
Als ich Ender der 80er Jahren dort studierte, mussten jene Kurskollegen, die kein Latinum hatten, einen zweisemestrigen Lateinkurs besuchen. Ziel war es, einen Text aus dem lateinischen Nt übersetzen zu können.
Griechisch brachten die Wenigsten bereits von der Schule mit, dort genügte ein Fakultätskurs, wo dann ein Text aus dem Griechischen NT in der Prüfung zu übersetzen war.
Latein- und Griechischkurs wurden für die Priesteramtskandidaten in einem eigenen Kurs im Seminar von einem herzensguten pensionierten Studienrat erteilt, bei dem kaum jemand durchfallen konnte.
Im Hebräischen musste man nur eine einsemestrige „Einführung in Sprache und Denken des Hebräischen“ (2 Semesterwochenstunden) besuchen. Ziel war es, dass man in der schriftlichen Prüfung hebräische Formen bestimmeen konnte.
Die Mentalität des Hebräisch-Einführung erteilenden Akademischen Oberrates entsprach scheinbar, was er in der ersten Sitzung gesagt haben soll: „Sie mögen es nicht, ich mag es nicht, also bringen wir es hinter uns!“
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#43   Defensor Fidei   00:06:16 | Montag, 29. Januar 2007
@ Graf von Galen @ Gotthard
Gotthard hat Ihnen schon mal einen guten Hinweis gegeben als er sagte:
Feiert am erstern Zählsonntag eine Familienmesse mit allen Kommunionkindern – verbindlich, zB mit Segnung der Kerzen; und feiert am zweiten Zählsonntag eine Messe mit einer Band und modernen Liedern …
PLUS 20% sind gesichert!
Ich möchte ergänzen: Stellt vorne an den Altar einen dressierten Affen hin. Die Leute würden Ihnen die Kirche einrennen. Ich prognostiziere mindestens ein PLUS von 100%.
Danach kann sich der Pfarrer dann fragen, ob die Steigerung der Besuchszahlen der Sache, der er dient, hilfreich war.
Zahlen sagen über die Qualität einer Messe oft nur wenig aus. Eher noch über ihren Unterhaltungswert. Was bringen denn Gemeinden, die bis auf den letzten Platz gefüllt sind, wo aber niemand mehr zur Beichte geht, niemand mehr an den Opfercharakter der Messe glaubt, niemand mehr den Rosenkranz betet, niemand mehr gewillt ist eine Ehe zu schließen, die ALLE Bedingungen einr gültigen sakramentalen Ehe erfüllt, kein Firmkind mehr zur Messe kommt, nachdem das Sakrament gespendet wurde (und das Geld geflossen ist) und die Monstranz in einer Ecke verstaubt.
Kurz gesagt: Nichts! Es kommt einzig und allein auf die Sache an und nicht auf die Besucherzahlen. Wenn diese infolge einer unverkürzten Glaubensverkündung um 50-60% sinken würde, dann wäre dies nur ehrlich und würde den heutigen Zustand realistisch wiedergeben. Mir jedenfalls wäre das lieber, als wenn man sich ständig in die Tasche lügen würde.
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#42   monti   23:57:42 | Sonntag, 28. Januar 2007
und ausserdem
glaube ich nicht an eine Freigabe der Alten Messe. Sie wurde seit meiner Anmeldung in diesem Forum immer wieder angekündigt und , wie man weiss, noch nie ausgeführt und wird wohl auch so schnell nicht ausgeführt werden. Na, dann geh’ ich eben weiter bei der Pius-bruderschaft in die Messe. Die freuen sich wneigstens über mein Opfergeld . ;-)
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#41   möchtegern-kathole   23:47:18 | Sonntag, 28. Januar 2007
zum Glück entscheidet der liebe Gott …
… immer noch selber, welches Gebet er erhört O:)
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#40   monti   23:47:02 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Kurt K.
Tja, ich bin nun kein besonders häufiger Messgänger und Latein kann ich nur rudimentär. Sollte man die Messe augf Latein halten, dann würden sicherlich vile leute gar nicht mehr in die Messe gehen, weil sie dann nix mehr verstehen. Und das sind beileibe nicht nur die jungen Leute, sondern alle, die eben kein Gymnasium besucht haben. Und das sind sehr viele.
Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass Gott irgendeinen Wert auf die Sprache legt, in der die Messe gefeiert wird. Das tun nur Menschen mit der Einstellung „heute ist alles Kacke!“; die mit der alten Messe eine Zeitreise machen wollen und am liebsten im Mittelalter gelebt hätten, wo die Gesellschaft eine einfachere war und man nicht so viel selber denken sollte.
Dass Gott keinen Wert auf die Sprache legt, ist mir auch völlig klar. Nun ist die Alte Messe aber nun mal auf Latein, und damit kann ich auch leben, weil man sich mit der Zeit „einlebt“. Aber zugegebenermaßen wäre sie mir in Deutsch auch lieber. Weswegen ich lieber eine Alte Messe besuche, liegt daran, dass ich bei ihr vor unliebsamen „Überraschungen“ sicher bin. Ich lebe weder mit der „heut’ ist alles Kacke“-Einstellung, noch hätte ich am liebsten im Mittelalter gelebt. Ich möchte nur in der Messe in Ruhe zu Gott finden. Und das gelingt mir in der „Alten“ besser als in der „Neuen“.
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#39   Gotthard   23:35:37 | Sonntag, 28. Januar 2007
@QUIS UT DEUS
Beten und bitten wir für den Papst die Kardinäle und Bischöfe das Er/Sie den Mut und die Kraft vom lieben Gott bekommen für die alte hl. Messe!
Dein lateinisches Gebet wird wohl nicht erhört!
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#38   gunther maria michel   23:25:04 | Sonntag, 28. Januar 2007
Bis Papst Benedikt seinen ersten Lateinkurs abhält,
kann noch ein Weilchen vergehen. Bis dahin kann man online einsteigen, zum Beispiel hier:
www.utexas.edu/…eieol/latol-0-X.html
…w.nationalarchives.gov.uk/latin/beginners/
eleaston.com/latin.html
Es gibt noch mehr Lateinkurse im Internet, man muß nur ein wenig suchen.
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#37   Aurelius   23:20:51 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Christian Hüller
Wahr indessen ist: Wenn man schon an den Schulen keinen Wert mehr auf die „pulcherrima lingua“ legt, dann werden eines Tages auch die „doctores“ diese Sprache nicht mehr verstehen, von Huren und sonstigem Gesindel ganz zu schweigen.
Nun, allen Unkenrufen zun Trotz scheint Latein an Schulen wieder beliebter zu werden:
www.netzeitung.de/kultur/380165.html
Ob nun Huren heutzutage Latein können sollten, weiß ich nicht zu beurteilen. Ich denke, es ist erst mal wichtig, daß sie die Sprache des Landes kennen, in dem sie ihrer Beschäftigung nachgehen. ^-^
Wie dem auch sei, ich bin da sehr optimistisch. Latein wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Dafür sorgen schon L.V.P.A. www.lvpa.de/ et al.
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#36   Tarcisius   23:18:10 | Sonntag, 28. Januar 2007
Lateinuntericht bei Papst Benedikt!
Wo kann ich mich anmelden?!!
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#35   Gotthard   23:16:09 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Graf von Galen
In meiner Heimatgemeinde sank der Anteil der
Kirchgänger innerhalb eines Jahres um 10 % !
Woran misst Du das?
Ich gebe Dir mal einen Tipp, den Du weitergeben kannst (hat mir mein Pfarrer erzählt):
feiert am erstern Zählsonntag eine Familienmesse mit allen Kommunionkindern – verbindlich, zB mit Segnung der Kerzen;
und feiert am zweiten Zählsonntag eine Messe mit einer Band und modernen Liedern …
PLUS 20% sind gesichert!
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#34   gunther maria michel   23:15:25 | Sonntag, 28. Januar 2007
aurelius und gotthard.
Ich verstehe den Pater so, daß er sagen wollte, die Alte Messe ist dem Wesen nach nichts anderes und Besseres als die Neue Messe und dass deswegen ihre weite Verbreitung „unnütz“ ist, weil sie dem Wesen der Messe nichts hinzufügt. Womit er recht hat, denn es gibt nur ein heiliges Messopfer, ob alt oder neu.
kreuz.net hat dem Pater jedenfalls unrecht getan, seinen zugegeben etwas flapsigen Satz mit der Überschrift „Keine Freigabe der dummen Messe“ wiederzugeben.
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#33   Franz von Sales   23:07:11 | Sonntag, 28. Januar 2007
@ Sarah
Völlig richtig.
Und damit haben wir das dumme Problem auch gleich gelöst.
Der Papst wird kaum so naiv sein und die bisherige Ordnung die seit dem 2vatK existiert abschaffen und durch den alten tridentinischen Ritus zu ersetzen. Es wird, wenn überhaupt, eine Übergangsphase geben, in welcher beide gleichwertig nebeneinander bestehen werden.
Somit können nämlich beide Seiten mehr oder weniger gut leben. Die Traditionalisten O:) können endlich wieder öffentlich und ohne Bedenken wieder ihre Messe feiern (wo die liturgischen Möglichkeiten es vorsehen) und die Modernisten >:) können weiter ihre Messe feiern (wo die liturgischen Möglichkeiten es vorsehen).
Wo liegt also das Problem? ^-^
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#32   Gotthard   23:05:24 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Redaktion
Das Interview ging über das Latein in der Kirche – und nur in einem Mini-seiten-sprung über die Tridentinische Liturgie.
Diese Redaktion ist mal wieder der Manipulation überführt …
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#31   Graf von Galen   23:00:29 | Sonntag, 28. Januar 2007
Wider VII, @ Aurelius
Dann werden die NOM- Priester bald Zeit haben.
Wenn man sich die sinkenden Meßbesucherzahlen
anschaut, läßt sich feststellen, daß den Leuten
die Zeit für Ringelpietz mit Anfassen zu schade ist.
In meiner Heimatgemeinde sank der Anteil der
Kirchgänger innerhalb eines Jahres um 10 % !
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#30   Aurelius   22:32:11 | Sonntag, 28. Januar 2007
Sarah
Auch wenn der Papst die Messe nach dem Missale Romanum von 1962 freigeben sollte, heißt das noch lange nicht, daß plötzlich jeder Priester die Messe so zelebrieren kann und wird. Ich denke mal, daß die meisten Priester den Novus Ordo gelernt haben. Ich persönlich kenne Priester, „normale“ Diozösanpriester, welche für Ecclesia Dei Gruppen, also bei Indulten, zelebrieren und sich die Art und Weise der Zelebration erst mal aneignen mussten. Soweit ich weiß sind da jede Menge Kleinigkeiten zu beachten. Und ich denke, daß die meisten Priester so in den Aufgaben und Pflichten ihrer Gemeinden eingespannt sind, daß bei Ihnen das einstudieren der tridentinischen Messe nicht gerade oben auf der Prioritätenliste steht.
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#29   Christian Hüller   22:29:15 | Sonntag, 28. Januar 2007
Für’s Messlatein reicht die Katechese
…aestimo Doctorem Regazzoni quoque omnes pontifices qui post Pium XII regnaverunt latine homines scelestos vocare posse.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wahr indessen ist: Wenn man schon an den Schulen keinen Wert mehr auf die „pulcherrima lingua“ legt, dann werden eines Tages auch die „doctores“ diese Sprache nicht mehr verstehen, von Huren und sonstigem Gesindel ganz zu schweigen.
Und den des Lateinischen völlig Unkundigen sei gesagt: für eine Einführung in’s Messlatein dürfte der normale Religionsunterricht völlig reichen.
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#28   Genoveva   22:27:01 | Sonntag, 28. Januar 2007
@st. georg
daher weiß er, das teile des alten ritus „dumm“ sind – wo er recht hat…
Man kann bezüglich der Frage der Zulassung des Messbuchs von 1962 ja unterschiedlicher Ansicht, aber was habe ich mir denn unter „dummen Teilen“ vorzustellen?
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#27   Sarah   22:24:50 | Sonntag, 28. Januar 2007
Bitte um Sturmgebet
Der Aussage von Josefus kann ich mich nur anschliessen:
Der Papst sollte keine falsche Furcht zeigen. Beten wir für ihn, dass er die Stärke besitzt, zu erklären, dass die Hl. Tridentinische Messe von jedem Priester der Welt gelesen werden kann, am besten sollte.
Beten wir für unseren heiligen Vater um die Gabe der Unterscheidung der Geister und um Kraft, dem modernistischen Zeitgeist zu widerstehen.
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#26   Aurelius   22:23:58 | Sonntag, 28. Januar 2007
Der Satz ist falsch übersetzt!
Original:
„It is a useless mass and the whole mentality is stupid.“
Fälschung:
„Das ist eine nutzlose Messe. Ihre ganze Mentalität ist dumm.“
Es ist bezeichnend, daß kreuz.net das Zitat verkürzt. Liest man es sich ganz durch, wird klar, daß Pater Foster nicht die Mentalität der Messe meint:
„It is a useless mass and the whole mentality is stupid. The idea of it is that things were better in the old days. It makes the Vatican look medieval“
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#25   st.georg   22:16:35 | Sonntag, 28. Januar 2007
@frasim
vielleicht ist mein englisch ja schlechter als ihres : aber der satz ist nicht! korrekt übersetzt
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#24   Frasim   22:11:42 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Gotthard
Ja, die Überschrift scheint ein Verwursteln der zwei Aussagen (nutzlose Messe und dumme Mentalität) von P. Foster zu sein. Im Artikel selbst jedoch ist der von Ihnen genannte Satz richtig übersetzt.
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#23   st.georg   22:10:08 | Sonntag, 28. Januar 2007
sehr richtig gotthard
ohne qualifizierte nachweise in latein, altgriechisch und althäbräisch gibt es keinen diplomanschluss
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#22   Gotthard   22:08:00 | Sonntag, 28. Januar 2007
@athanasius1957
latein ist die grundlage des abendländischen denkens und es ist in wahrheit eine „sauerei“, daß dies den seminaristen nicht mehr unterrichtet wird.
Du kennst die Prüfungsordnungen der theologischen Fakultäten in Deutschland?
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#21   st.georg   22:07:08 | Sonntag, 28. Januar 2007
danke gotthard…
…kreuz.net – zu dumm um aus dem englischen zu übersetzen, aber lateinische messen fordern …
war ja klar !
und @kurt.k. völlig richtig : gott dürfte es wurscht sein…
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#20   Aurelius   22:02:40 | Sonntag, 28. Januar 2007
Gotthard
Ich glaube nicht, daß die Redaktion die Aussagen Pater Fosters aus Dummheit sondern aus Unehrlichkeit falsch übersetzt hat. Es passt doch wieder so schön ins Konzept: Vatikanmitarbeiter sagt böse Sachen über die alte Messe.
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#19   Frasim   22:02:14 | Sonntag, 28. Januar 2007
@zeitund ewigkeit
Kennen Sie das Schott-Meßbuch von 1962? Es ist als Nachdruck erhältlich, und in selbigem finden Sie den kompletten Ordo Missae sowie alle Propriumsteile der Messe jeweils auf Latein und Deutsch in zwei Spalten gegenübergestellt. Eignet sich also ideal zum Mitverfolgen während der Messe, Parallel-lesen, Lateinlernen etc.
@omnibus
Dieser Pater Foster ist doch auch irgendwie schizophren: Auf der einen Seite „verteufelt“ er die Alte Messe, auf der anderen Seite klagt er über den Niedergang des Lateins. Und dann merkt er diesen Widerspruch noch nicht mal selbst…
Oder habe ich den Artikel falsch verstanden??
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#18   Kurt K.   21:58:41 | Sonntag, 28. Januar 2007
Latein
Tja, ich bin nun kein besonders häufiger Messgänger und Latein kann ich nur rudimentär. Sollte man die Messe augf Latein halten, dann würden sicherlich vile leute gar nicht mehr in die Messe gehen, weil sie dann nix mehr verstehen. Und das sind beileibe nicht nur die jungen Leute, sondern alle, die eben kein Gymnasium besucht haben. Und das sind sehr viele.
Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass Gott irgendeinen Wert auf die Sprache legt, in der die Messe gefeiert wird. Das tun nur Menschen mit der Einstellung „heute ist alles Kacke!“; die mit der alten Messe eine Zeitreise machen wollen und am liebsten im Mittelalter gelebt hätten, wo die Gesellschaft eine einfachere war und man nicht so viel selber denken sollte.
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#17   Gotthard   21:55:22 | Sonntag, 28. Januar 2007
Dummköpfe
die größten Dummköpfe stecken wohl in der Redaktion … sie sind nicht einmal der englischen Sprache mächtig.
Im Original www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007…
heißt es: In any case, he added: „It is a useless mass and the whole mentality is stupid. The idea of it is that things were better in the old days. It makes the Vatican look medieval.“
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#16   Inabikari   21:53:42 | Sonntag, 28. Januar 2007
@athanasius1957: Dreifaltigkeit
Ihre Behauptung, der Begriff „Dreifaltigkeit“ sei ins Japanische nicht übersetzbar, ist falsch: Das japanische Wort dafür ist „sammi-ittai“ (auch „san-i-ittai“).
Wie kommen Sie auf solchen Unsinn?
Inabikari
(ein Japaner)
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#15   Aurelius   21:53:03 | Sonntag, 28. Januar 2007
ad Reginam
Wie wäre es mit einem Lateinkurs auf kreuz.net? (Durchaus ernst gemeint!)
Aurelius Reginae spd.
Vir qui sibi nomen QUID US DEUS dedit semper preces quae post privatam Missam recitari solebant in hoc forum mittit. o^/
Hoc autem Cursum Latinum minime vocari potest. !:)
Tibi, Regina, omnino assentior quia lingua Latina non solum lingua Ecclesiae Romanae sed etiam lingua pulcherrima est. Pater Foster –- ne „Pater noster“ legeris –- recte dixit et meretrices et mendicos et lenones Roma antiqua latine loqui potuisse. Si illi latine loqui poterant, aestimo Doctorem Regazzoni quoque omnes pontifices qui post Pium XII regnaverunt latine homines scelestos vocare posse. :-)
Vale
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#14   athanasius1957   21:37:36 | Sonntag, 28. Januar 2007
pfarrleben und latein
st. john cantius, chikago www.cantius.org/ ist die größte biritualpfarrei in den usa.
am sonntag sind vier hl. messen, drei davon in latein: die morgenmesse nach dem MR 1962, das erste hochamt um 11h nach MR 1969, das zweite wieder nach MR 1962. jede messe wird im minimum von 3-400 gläubigen ohne die kinder zu rechnen besucht
seit die resurrektionisten 1989 ihr indult erhalten hatten, wuchs das gemeindeleben ins gigantische. vier oder fünf chöre, fast jeden sonntag eine gesungene messe aus der musikalischen hochliteratur, latein und griechischkurse.
latein ist die grundlage des abendländischen denkens und es ist in wahrheit eine „sauerei“, daß dies den seminaristen nicht mehr unterrichtet wird.
somit schleichen sich übersetzungsfehler auch in die verkündigung ein (natus ex maria virgine – geboren von der jungfrau anstatt aus, benedixit – sagte dir lob statt segnete,…)
das ist nicht zufall, das hat system!!!!
die größten missionare predigten latein und hatten erfolg, weil sie glaubten. sie waren glaubwürdig. sie wussten um die transsubstantiation und stellten das mysterium beim meßopfer nicht in frage.
TRINITAS wird im japanischen als lehnwort für
„dreifaltigkeit“ verwendet, weil unübersetzbar.
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#13   golfi   21:08:27 | Sonntag, 28. Januar 2007
Hallo, st.georg
folgt den besagten Dummköpfen, es gibt noch mehr die die
Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben, nicht nur der Pater aus den 68. Jahren.
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#12   Christian Hüller   20:59:38 | Sonntag, 28. Januar 2007
@ Benedikt
>>Die Äußerungen des Paters sind schon ein wenig merkwürdig. Er hält eine Messe für nutzlos…aha. Er glaubt, dass das Latein aussterben werde…aha.
Also nachdem was ich über die Hl. Messe gelernt habe, kann sie niemals nutzlos sein.<<
Es ist eben ein Sprachlehrer, ein kauziger hinzu.
Er sieht nur die Sprache an sich, aber nicht den Zweck der Sprache und ihre Einbettung in einen spezifischen sozialen Kontext, hier die Hl. Messe.
Theologisch ist er -wahrscheinlich- eher schwach; nur so
ist das Gerede von der „dummen Messe“ befriedigend erklärbar.
Ein aktives Sprechen dieser Sprache, wiewohl wünschenswert, ist nicht erforderlich, um an der missa tridentina teilzunehmen; die Sprache an sich ist sogar eher sekundär; es geht um das Ganze dieser Messform.
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#11   Regina 1961   20:49:03 | Sonntag, 28. Januar 2007
Alte=tote Sprache?
Wie wäre es mit einem Lateinkurs auf kreuz.net? (Durchaus ernst gemeint!)
Tatsache ist wohl, daß viele Leute heute Latein nicht mehr verstehen. Wobei sich mir die Frage stellt, muß m,an selbst deutsche Texte ins Lateinische überstezen können? Reicht es nicht, wenn wir die Sprache verstehen? Ich denke, das aktive Sprechen dieser alten Sprache, ebenso wie das alte Griechisch, ist noch einmal ein weiterer Schritt. Ich fände es sehr schade, wenn Latein immer mehr in den Hintergrund gedrängt würde. Wir verlieren auch eine Basis unserer Kultur. Wer diese alten Sprachen nicht, zumindest rudimentär, kennt, kann sich doch überhaupt nicht mit Fremdworten ausdrücken. Und die braucht man im heutigen Zeitalter immer noch. Oder man brabbelt oft dummes Zeug.
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#10   chancel_screen   20:39:24 | Sonntag, 28. Januar 2007
@new: nicht nur 40 Jahre in der Wüste
Das Problem besteht aber nicht darin, ob es 40, 42 oder 44 Jahre in der Wüste sind, sondern eben darin, dass auch Moses seit 40 Jahren um das Goldene Kalbe herumtanzt und sich dabei auf „Dignitatis Humanae“ beruft. Wenn der Cheflatinist des Vatikan schon so tridentinafeindlich ist, was sollen seine Schüler bloß von der Alten Messe halten? Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her.
Anglia, dos tua, Virgo pia,
Per te est conuersa, Maria.
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#9   st.georg   20:28:20 | Sonntag, 28. Januar 2007
pater foster…
…ist halt ein latein experte – daher weiß er, das teile des alten ritus „dumm“ sind ( seine ausführungen ) – wo er recht hat…
und wenn ich mir so die argumentation von aragorn durchlese, bin ich trotz allem amusement betroffen, dass es menschen gibt, die scheinbar gedanklich im mittelalter verhaftet sind – auch in ihrem glaubensbild – dann lieber v2
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#8   HeinrichvonOfterdingen   20:23:15 | Sonntag, 28. Januar 2007
Foster, kluges Kind
Pater Foster hätte mit der Freigabe der Alten Messe keine Probleme: „Das ist eine nutzlose Messe. Ihre ganze Mentalität ist dumm.“
Zweitausend Jahre Kirchengeschichte durch die Brille eines Dummkopfs. Wenn er der einzige wäre, hätten wir kein Problem.
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#7   zeitundewigkeit   19:59:10 | Sonntag, 28. Januar 2007
lateinisch/deutsche Texte
Wer kennt eine Brochüre, bei der alle wichtigen lateinischen Texte der Hl. Messe mit deutscher Übersetzung unterlegt sind?
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#6   new   19:31:20 | Sonntag, 28. Januar 2007
40 Jahre
Die 40 Jahre in der Wüste sind für die klassische Liturgie noch nicht um. Wenn es wie so oft in der Geschichte wieder 40 Jahre werden sollten müssen wir noch 3 bis 4 Jahre warten bis zur Zulassung …
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#5   QUIS UT DEUS   19:28:09 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Papst Benedikt XVI +Kardinäle,Bischöfe!!
Beten und bitten wir für den Papst die Kardinäle und Bischöfe das Er/Sie den Mut und die Kraft vom lieben Gott bekommen für die alte hl. Messe!Damit der Bruch mit den letzten 1950 Jahren nicht noch peinlicher,trauriger und schrecklich wird!(Siehe auch die Aussage im Buch…von Kardinal Ratzinger ca. 1996/97?)
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps
militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen.
Cor Jesu sacritissimum,
Miserére nobis. o^/ o^/ o^/
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#4   Aragorn   19:21:56 | Sonntag, 28. Januar 2007
Luzifer fürchtet die Alte Messe
Der Pater bringt die Sache mit der Alten Messe auf den Punkt, wenn er sagt, die Hölle werde losbrechen. Ja, es ist Luzifer, der die Alte Messe noch mehr fürchtet, als das sprichtwörtliche Weihwasser. Er hat die Neue Messe instrumentalisiert, Anbetung und Ehrfurcht zu zerstören; jetzt setzt er in aller Welt sein Hofgesind in Bewegung, um die Alte, die Wahre Messe, zu verhindern. Gut, dass jeden Tag viele viele Gebete und Bitten zum Himmel geschickt werden.
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#3   Benedikt   18:58:02 | Sonntag, 28. Januar 2007
Schillernd
Die Äußerungen des Paters sind schon ein wenig merkwürdig. Er hält eine Messe für nutzlos…aha. Er glaubt, dass das Latein aussterben werde…aha.
Also nachdem was ich über die Hl. Messe gelernt habe, kann sie niemals nutzlos sein.
Ich kenne nicht wenige, die in früheren Zeiten wegen der Messe Latein gelernt haben.
Der Trend zurück zum Latein ist in Deutschland längst da. Altsprachliche Gymnasialklassen haben sich längst wieder gefüllt. www.welt.de/…06/04/07/870731.html
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#2   new   18:50:49 | Sonntag, 28. Januar 2007
Losbrechen
Das etwas „losbrechen“ könnte wenn unser hl. Vater die klassische Liturgie freigibt, damit ist wohl zu rechnen. Und die bisher erfolgte Nichtfreigabe könnte durchaus genau damit zusammenhängen, dass er sehr genau abwägt was losbrechen könnte und vorab zu verhindern/abzumildern versucht, dass etwas losbricht.
Aber er wird auch wissen, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt UND er muss es so anstellen, dass sein Nachfolger es nicht einfach so wieder zurückdrehen wird. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung dürfte er einen Nachfolger haben, der die klassische Liturgie nicht derart zu schätzen weiss wie BXVI.
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#1   Josefus   18:40:19 | Sonntag, 28. Januar 2007
„…wird die Hölle losbrechen“
Zitat des exzentrischen Latinisten: „Er hatte Probleme mit Regensburg und dann in Warschau. Wenn er das macht, wird die Hölle losbrechen.“
Genau das zeigt doch, wem die „alte“ Messe am meisten stört.
Der Papst sollte keine falsche Furcht zeigen. Beten wir für ihn, dass er die Stärke besitzt, zu erklären, dass die Hl. Tridentinische Messe von jedem Priester der Welt gelesen werden kann, am besten sollte.
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