Streit um Dollfuß-Bild
„Eine Schande für Land und Diözese“
Die Darstellung des katholischen Märtyrerkanzlers Engelbert Dollfuß wird in den nächsten Tagen in der St. Pöltner Prandtauerkirche abgedeckt. Der Ortsbischof hat die linksradikale Front zum Endsieg geführt.
Innenraum der St. Pöltener Prandtauerkirche
Innenraum der St. Pöltener Prandtauerkirche
(kreuz.net, St. Pölten) Am vergangenen Sonntag gab es Neuigkeiten zum Dollfuß-Bild in der Prandtauerkirche.

Diese befindet sich in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten.

Kirchenrektor Hw. Reinhard Knittel informierte über das Schicksal des von privaten Spendern finanzierten Wandbildes.

Er verkündigte, daß bei Gesprächen zwischen dem Diözesanbischof, Mons. Klaus Küng, und dem Diözesankonservator die folgende Vorgangsweise beschlossen wurde.

Das Wandbild in der Prandtauerkirche wird im Laufe dieser Woche beiderseits des Altares verhängt.

Somit war der gestrige Sonntag der letzte, an dem das Bild des österreichischen Märtyrerkanzlers Engelbert Dollfuß zu sehen war.

In der St. Pöltner Prandtauerkirche ist Dollfuß - noch - auf einem Wandgemilde zu sehen: auf der rechten Seite die Figur ganz links
In der St. Pöltner Prandtauerkirche ist Dollfuß – noch – auf einem Wandgemilde zu sehen: auf der rechten Seite die Figur ganz links
Das sehr große Wandbild soll zu einem späteren Zeitpunkt ganz heruntergenommen und durch eine barockisierende Altarmalerei ersetzt werden.

Diese von den Sozialisten geforderte Umgestaltung wird offenbar mit Kirchensteuergeldern der Diözese St. Pölten bezahlt.

In den Worten von Kirchenrektor Knittel: „Kein Cent aus Spendengeldern der Prandtauerkirche für diese Umgestaltung“.

Das Kirchenrektorat wird diese Umgestaltung hinnehmen, erklärte Hw. Knittel weiter.

Aber das sei eine „Schande für das Land und eine Schande für die Diözese“.
      
37 Lesermeinungen
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#37   Rudolfus   19:49:57 | Freitag, 27. Juli 2007
Die republikanische Trennung von Kirche und Staat!
Gott hat es leider gefügt und zugelassen, daß der National-Sozialismus mit dem Einmarsch von Hitlers NSDAP-Deutschem Reich in Österreich die Trennung von Kirche und Staat wieder abgeschafft hat, nachdem Österreich 1934-1938 wieder ein katholischer Bundesstaat gewesen war, ein katholischer Staat, der maßgeschneidert war für die katholischen Einwohner Österreichs –
mit der Ausnahme von einer Masse von gottlosen Wienern und manch anderer gottloser Stadtbezirke, die der gottlose und barbarische Ursprung sowohl der internationalen als auch der nationalen Sozialisten sind, denen der Haß gegen das katholische Österreich gemeinsam ist, von 1918, dem Jahr der Absetzung des seligen Kaisers, bis heute 2007.
Nachdem seit 1938 also in Österreich wieder Kirche und Staat getrennt sind, sollte es sich die Kirche aber auch verbieten, daß der Staat der Kirche vorschreibt, welche Personen in den Innenräumen einer Kirche abgebildet sind oder nicht – dies erinnert nicht nur an die staatliche Religionsbevormundung durch den National-Sozialismus 1938-1945, sondern auch an die Praxis in der heutigen Türkei oder in der Volksrepublik China.
Offizielle Staatsparteien in Österreich dürfen es sich erlauben, auch den verbrecherischen Urhebern und Heroen des internationalen Sozialismus’ zu huldigen, einschließlich von noch heute lebenden sozialistischen Diktatoren wie Fidel Castro v. Kuba und Kim Jong-Il v. Nordkorea – befreundete Staatsregenten des jetzigen Bundespräsidenten v. Österreich Dr. Fischer!
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#36   Benedikt   15:51:28 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Tradiland
Ich habe nirgendwo behauptet, dass P. Ildefons ein Modernist ist. Wenn Sie Modernismus und „modern“ nicht auseinanderhalten können, dann ist das nicht mein Problem. Information verschafft Ihnen gern der sicher sattsam bekannte Syllabus Errorum.
Und für den Fall Dollfuss bleibt es weiter an Ihnen, hier zu erklären, wo Dollfuss bei seinem Tod Zeugnis für Christus gegeben hat. Das dies ein notwendiges Merkmal eines Martyriums ist, sollte klar sein. Ich behaupte aufgrund der historischen Überlieferung, dass Dollfuss einem politischen Konflikt zum Opfer gefallen ist. Weder sein Glaube, noch sein Bekennen, noch der Glaube oder das Bekennen des Mörders hatten irgendeine Bedeutung bei der Tatausführung.
Möglich, dass Dollfuss ein Bekenntnis für Österreich gegeben hat. Das aber qualifiziert ihn nicht zum Märtyrer iSd christlichen Märtyrerbegriffs.
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#35   Stimme aus dem Tradiland   15:23:01 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Benedikt zum dritten Mal falsch
Denn P. Ildefons Fux OSB ist auch kein Modernist. Seine Ausführungen geben den tradtionellen Märtyrerbegriff wieder, jenen, von dem Sie keine Ahnung haben und hinsichtlich dessen Sie sich auch weigern, sich fortzubilden.
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#34   Benedikt   15:21:17 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Tradiland
Sie waren mit dem „Traditionalisten“ gemeint. Sie begreifen sich als Traditionalist und wollen mir hier nun einen Autor mit einer modernen (moderneren?) Umdeutung des christlichen Märtyrerbegriffs empfehlen. Sehr aufschlussreich.
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#33   Stimme aus dem Tradiland   15:12:16 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Mehr oder weniger intelligente Einwände…
@ Benedikt: Wieder falsch: Denn nicht ein Traditionalist, sondern der Nichttraditionalist P. Ildefons Fux OSB erklärt Ihnen, was ein Märtyrer ist.
@ turk: Heißt das jetzt, dass Ewald Stadler nicht mehr in der FPÖ ist oder dass die ÖVP einen – von seiner Katholizität vergleichbaren – Abgeordneten aufzuweisen hat? Nicht? Dann bleibt ja alles beim alten oder? Sprich: Die ÖVP ist unwählbar, die FPÖ hingegen schon. Strache ist ein Opportunist, weiter nichts. Vom Christentum weiß er bestenfalls ein Zerrbild.
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#32   Benedikt   18:18:36 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@ Tradiland
Wieder einmal ahnungslos: Lesen Sie das Buch des unverdächtigen (nicht der Tradition anhängenden) P. Ildefons Fux OSB „Für Christus und Österreich“
Soso, ein Traditionalist, der mir hier eine neue Bedeutung des christlichen Märtyrertums verkaufen will. Sachen gibt’s…
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#31   turk   10:11:30 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Bemerkenswert, die fehlende Kombinationsgabe
Es ist bemerkenswert, daß es unter den kreuz.net-Diskutanten Personen gibt, die nicht kombinieren können.
Übrigens gibt es einen neuen Gegner (des) Dollfußbildes, da werden so manche Diskutanten, die meinten, daß die FPÖ getauft werden könnte, in einen starken Erklärungsnotstand geraten: „Empörung über Dollfuß-Bild. Bei der ÖVP empörte ihn, Strache, daß in deren Klub noch immer das Bild von Engelbert Dollfuß hängt – ‘von einem Faschisten, einem, der den Austrofaschismus in dieser Republik gelebt hat’. Das sei eine Doppelbödigkeit, wo die ÖVP einen Trennstrich ziehen sollte.“
Soso, der historisch verblendet FPÖ-Strache und die Dr. Dollfuß treue ÖVP …
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#30   Alleluia   08:51:47 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Stimmen
Was ich rede können Sie gar nicht wissen, Turk, oder hören Sie innere Stimmen? Aber auch schriftlich habe ich nie das behauptet, was Sie behaupten, dass ich es behauptet hätte. Verwirrt?
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#29   turk   15:52:06 | Dienstag, 30. Januar 2007
Müll
Sie reden Müll, Herr „alleluia“, denn Hw. Dr. Dr. Knittel ist nach allen Informationen im Amt, und zwar sowohl als Kirchenrektor der Prandtauerkirche als auch als geschäftsführender Vizeoffizial. Wieviel Unsinn wollen Sie noch von sich geben?
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#28   Maledica   11:05:03 | Dienstag, 30. Januar 2007
Des lieben Friedens willen
Sozialkatholisch
Um des lieben Friedens Willen sollte man aber sehr umstrittene Figuren die gewissen Leuten Anstoß erregen, entfernen oder zudecken.
Christus ist auch eine sehr umstrittene Figur.
Deshalb werden auch in Schulen, Gerichtsgebäuden, etc. die Kreuze abgehängt- des lieben Friedens Willen.
Der Wahrheit dient es nicht!
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#27   wickerl   10:24:52 | Dienstag, 30. Januar 2007
Bauernregel
Wenn St. Dollfuss trübe schaut, schießt der Faschismus in das Kraut.
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#26   Alleluia   08:45:52 | Dienstag, 30. Januar 2007
Spät und schmerzlich
Schade, dass Hw. Knittel erst so spät und so schmerzlich drauf gekommen ist, was er an Bischof Küng hat. www.pitzinger.at/pk/aktuelles.html
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#25   thaumaturgos   08:12:10 | Dienstag, 30. Januar 2007
lernen sie …
ich verlass mich da eher auf gute bücher, auch wenn deren forschungen in die dumpfe nationalistisch gefärbte ideologie von ein paar schismatici secundum marcellum et alii nicht passen …
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#24   Evelin   22:40:06 | Montag, 29. Januar 2007
Lernen Sie einmal Geschichte!
@ st.georg: hier ist nicht „hetz.net“, sondern dort! www.hetz.net/
@ traumaturgos: Die Sozialdemokratische Partei wurde erst nach dem von der Parteiführung der SDAP unterstützen Aufstand des illegalen Republikanischen Schutzbundes verboten. Die Demokratie gab es bereits seit 5. März 1933 (Ausschaltung des Nationalrates) mehr, also seit fast einem Jahr. Es gab keine Demokratie mehr zu verteidigen. Lernen Sie einmal Geschichte!
Die Christlichsoziale Partei hat im übrigen gar nichts, sie verschwand wie alle anderen Parteien, es gab ab Mitte 1934 nur noch die „Vaterländische Front“. Dollfuß handelte im übrigen nicht auf Basis von Parteibeschlüssen. Lernen Sie einmal Geschichte!
Der Gatte der Evelin
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#23   st.georg   20:03:24 | Montag, 29. Januar 2007
@thaumaturgos
sie haben geschichtlich natürlich völlig recht – aber das interessiert doch hier auf hetz.-net keinen – die allein seligmachende wahrheit
liegt ausschlieslich bei den nationalistischen tradis hier…
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#22   thaumaturgos   17:46:42 | Montag, 29. Januar 2007
::::::::::
aber
es war DOLLFUSS und die CHRISTLICHSOZIALE PARTEI, die die abgeordneten aus dem parlament ausgesperrt haben
es war DOLLFUSS und die CHRISTLICHSOZIALE PARTEI, die die demokratie per notverordnung abgeschafft haben
es war DOLLFUSS und die CHRISTLICHSOZIALE PARTEI, die alle anderen parteien verboten haben und damit begonnen haben, politisch andersdenkende einzusperren
und ja…
daraufhin haben sich die sozialisten zur wehr gesetzt
und sind vom bundesheer zusammengeschossen worden
NACHDEM die de-fakto diktatur stand
wollen sie ihnen das vorwerfen?
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#21   Sozialkatholisch   17:31:42 | Montag, 29. Januar 2007
@ VirFortis
Ich habe ja wirklich nicht allzu viel für Luther übrig, aber der Satz: „ Wir werden uns über drei Sachen im Himmel wundern:
1) Das wir dort Menschen sehen die wir dort niemals vermutet hätten
2) Das wir dort Leute vermissen die wir dort eigentlich vermutet hätten
3) Das wir selber dort sind“
Wenn denn dieser Satz wirklich von Luther ist, ich weiß das nicht genau.
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#20   VirFortis   17:15:55 | Montag, 29. Januar 2007
@sozialkatholisch
stimmt man soll nicht in politischen kathegorien denken. es gibt auch viele aufrechte ehrliche sozialisten und viele bürgerliche bei denen einem übel wird. leider sind wir durch die alltäglichen manipulationen schon zu stark in diesen kathegorien verhaftet…
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#19   Sozialkatholisch   16:54:33 | Montag, 29. Januar 2007
@ vir fortis
Wenn sie mich Linkskatholisch nennen wäre das unhöflich, nicht weil ich unbedingt was gegen links habe, sondern weil sie meinen Nicknamen verändern, ich sage zu ihnen ja auch nicht vir intemperatus.
Ich bin kein schwarz/weiß Denker und möchte auch keiner werden. Nicht alles was von Links kommt ist schlecht und nicht alles was von rechts kommt ist gut. Ich bin überzeugt das man von beiden Seiten später welche im Himmel findet, die Kunst ist ein richtiges Verhältnis von links und rechts vergleichbar mit dem Verhältnis von Gottes und Nächstenliebe.
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#18   Stimme aus dem Tradiland   16:46:31 | Montag, 29. Januar 2007
Kein Unterschied zu SPÖ-Bundeskanzler Gusenbauer?
Dieser entfernte ebenfalls kürzlich ein Dollfuß-Bild und zwar von dem Ort, an welchem der Märtyrerkanzler ermordet wurde: „Der Standard“ vom 26. Jänner 2007 unter der Überschrift „Dollfuß Demontage“ derstandard.at/?url=/?id=27446…
…woraus bloß stammen diese parallelen Verhaltensweisen?
@ Benedikt: Wieder einmal ahnungslos: Lesen Sie das Buch des unverdächtigen (nicht der Tradition anhängenden) P. Ildefons Fux OSB „Für Christus und Österreich“ www.gottgeweiht.at/…Dateien/Page1078.htm Zum Unterschied von Ihnen hat sich der Pater mit der Materie beschäftigt und spricht sehr wohl von „Märtyrer“ – ohne ansonsten dem Urteil der Kirche vorgreifen zu wollen.
@ turk: Fein, dass wir zur Abwechslung wieder einmal übereinstimmen!
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#17   VirFortis   16:43:08 | Montag, 29. Januar 2007
@sozialkatholisch
oder soll ich Sie Linkskatholisch nennen ?
drum grad nicht !!! um des lieben friedens willen ist schon allzu oft klein beigegeben worden. um des lieben friedens willen schweigt man zu brisanten themen , um des lieben friedens willen verbiegt man sich dreht man sich wendet man sich. dollfuß hat nichts verbrochen sondern hatte wie jeder mensch der den weg der wahrheit geht die gesamte hölle gegen sich.
könig glaubte auch – um des lieben friedens willen – mit der maurerei kompromisse einzugehen.
das böse wird bekämpft – da gibt es kein um des lieben friedens willen. da gibt es keine kompromisse da gibt es nur ein njet. den sozialisten geht es doch gar nicht um das dollfußbild – glauben sie dass diejenigen die sich am lautesten drüber aufregen schonmal eine kirche von innen gesehen haben – ich nicht. zu karl renner gibts in wien plätze und strassenzüge die nach ihmbenannt werden – dieser hat öffentlich den anschluss befürwortet und keiner regt sich auf.
aber dollfuß uuuuhhhhhhhhhh so pöse pöse pöse
lernen sie die dialektische selektive manipulationstaktik der liberalsozialistischen medien zu durchschauen.
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#16   wickerl   16:29:46 | Montag, 29. Januar 2007
St. Dollfuss
Er ist nie zu Ehren der Altäre erhoben worden der Artillierie Dollfuss der in den Karl Marx Hof hineingeschossen und das Parlament zugesperrt und die Sozialdemokraten weitestgehend eingesperrt hat sodass HItler sie weitestgehend eingesperrt übernehmen konnte. Durch die außenpolitische Isolierung in die Dollfuss Österreich führte wurde der Hitlereinmarsch sehr erleichtert.
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#15   st.georg   16:27:13 | Montag, 29. Januar 2007
@turk
äpfel und birnen- beides obst und oft recht faulig… wie in diesem fall ständestaat,
zweckbündnisse mit faschisten , ungerechtfertigte todesurteile ?
war hier nicht vom märtyrerkanzler die rede ? halt doch faules obst…
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#14   Sozialkatholisch   16:23:22 | Montag, 29. Januar 2007
Meinetwegen –--
kann man in Kirchen sogar Figuren von Erwin Rommel oder Karl Liebknecht aufstellen, mir persönlich ist das egal. Das kommt weil ich eigentlich jeden Menschen den Himmel wünsche, wenigstens denen die in den Himmel wollen.
Um des lieben Friedens Willen sollte man aber sehr umstrittene Figuren die gewissen Leuten Anstoß erregen, entfernen oder zudecken. Dies gilt besonders für Leute die nicht offiziell von der Kirche heilig gesprochen wurden.
Es kann ja schließlich sein das diese Personen ungereut andren etwas böses angetan haben, außerdem haben wir ja viele viele Heilige die man seht gut in Kirchen darstellen kann.
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#13   turk   16:22:32 | Montag, 29. Januar 2007
Sind hier nur Äpfel-Birnen-Verwechsler unterwegs?
Offenbar herrscht gewaltige Unkenntnis über die Ziele des ermordeten Bundeskanzlers Dr. Engelbert Dollfuß. Das Bündnis mit jenen Kräften, die gerne eine Austro-Version des Italofaschismus gehabt hätten, war ein reines Zweckbündnis, um den Abwehrkampf gegen den Nationalsozialismus und drohende umstürzlerisch-kommunistische Tendenzen besser bestehen zu können. Dollfuß selbst war wesentlich stärker von der Schule Johannes Messners beeinflußt und von dessen Gedanken zur berufständischen Ordnung „von unten“. Der Begriff Ständestaat findet sich in der Maiverfassung 1934 nicht. Auch dies zeigt, daß die falsche Stände-Ideologie O. Spanns weniger Einfluß hatte als der Sozialrealismus eines Johannes Messner. Um so grotesker ist es, wenn nun ein Bild verhängt werden muß, wegen Nichts und Wiedernichts. Einzig die von Dollfuß gebilligten Todesurteile gegen (verletzte) Arbeiterführer’ können unter keinerlei Gesichtspunkt gutgeheißen werden, hier irrte durchaus auch Johannes Messner in seinem Dollfußbuch www.ihspress.com/whatsnew.htm. Übrigens verwahrte sich Messner auch gegen die Verwendung des Begriffes „Ständestaat“ bei Dietrich v. Hildebrand, das war kontraproduktiv. Ziel Dollfuß’ und Messners war in der Tat die Realisierung der Prinzipien von „Quadragesimo anno“. Wer dies alles nicht weiß, sollte schweigen.
Mit Bischof Krenn hat das alles gar nichts zu tun. „muntu“ sieht wieder einmal Gespenster und bleibt jeglichen Beweis schuldig, was Knittel angeblich ungerechtfertigt gegen Krenn getan hätte. Lächerlich.
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#12   st.georg   16:14:00 | Montag, 29. Januar 2007
@konrad
wer erich klausener und dollfuss vergleicht, sollte den begriff dummheit für andere nicht in den mund nehmen…
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#11   VirFortis   16:09:17 | Montag, 29. Januar 2007
so wie
es eine KGB – version der zeitgeschichte über piusXii gibt die in unseren landen zur offiziellen erhoben wurde (siehe hochinteressanten artikel darüber)gibt es offenbar auch eine K G B – Version der Geschichte von Dr Engelbert Dollfuß. Der KGB meinte: Tote können sich nicht wehren und hat sich dabei gewaltig getäuscht…
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#10   Konrad   16:02:40 | Montag, 29. Januar 2007
st. georg, deine dummheit tut weh!
der italienische faschismus muss differenziert betrachtet werden. johannes xxIII. hat mussolini gelobt und gewürdigt (vgl. a.v.teuffenbach, biografie). dollfuss wurde von dietrich von hildebrand gewürdigt. er ist ein märtyrer des nationalsozialismus wie erich klausner und fritz gerlich oder auch jägerstätter …
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#9   st.georg   15:53:41 | Montag, 29. Januar 2007
@thaumaturgos
danke für die unterstützung und sie haben recht :
künstlerisch ist das „gemälde“ höchstens als fascho-kitsch einzuordnen – halt beliebiger pseudorealismus –
der kirche völlig unangemessen
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#8   VirFortis   15:46:24 | Montag, 29. Januar 2007
beschämend
Kapitulation vor den Sozialisten
Dollfuß verzeih diesen Waschlappen
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#7   st.georg   15:33:23 | Montag, 29. Januar 2007
@guiseppe
mir zu unterstellen, ich symphatisiere mit mördern, ist ehrabschneidend und fällt auf sie zurück
dollfuss war ein faschist ( er bewunderte den faschismus italienischer prägung) und er hat die demokratische ordnung gestürzt und diktatorisch regiert
bitte werfen sie mal einen objektiven( geht das bei ihnen ) blick in geschichtsbücher
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#6   thaumaturgos   15:33:17 | Montag, 29. Januar 2007
@guiseppe
… ihr satz ist soweit von Christentum und Glaube entfernt, dafür müssen sie sich bestimmt einmal rechtfertigen …
und es ist erfreulich, dass nicht jeder der faschistische ideen in der politik umsetzte und dann in internen kämpfen umkommt zum martyrer gemacht wird …
und das bild ist einfach gröbster kitsch, von kunst keine rede … da ist ja die naive ex-voto-malerei noch besser … recht hat Bischof Küng dass er das verhängen lässt …
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#5   Guiseppe   14:54:31 | Montag, 29. Januar 2007
@st.georg
Ich würde mich nicht wundern, wenn Sie mit Dollfuss’ Mördern sympathisieren.
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#4   nonnobisdomine   14:45:56 | Montag, 29. Januar 2007
Eine Schande.
Und diese Schande selbst komme auf den Bischof, der die Zusammenarbeit mit den Sozialisten anzettelte bzw. zu verantworten hat, zurück.
Und allen Anfragen zum Trotz: Ja, ich bin Katholik. Ja, ich verteidige die kath. Kirche. Aber ich habe kein Verständnis für die „Wischi-Waschi“-Bischöfe, von denen es in Österreich nunmehr eine Reihe gibt.
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#3   Benedikt   14:41:28 | Montag, 29. Januar 2007
Märtyrerkanzler?
Nicht jeder ermordete Christ ist ein Märtyrer. Hr. Dollfuß wurde nicht bei einer Aktion getötet, die der Verteidigung oder Verbeitung des Glaubens diente. Er wurde auch nicht deshalb getötet, weil er Christ war oder weil er sich offen zum Christentum bekannte, sondern während eines Putsches, der das Ergebnis hochverräterischer Bestrebungen der österreichischen Nazipartei gewesen ist. Mithin handelt es sich um eine nationalistische Auseinandersetzung, in welcher die Religion rein gar keine Rolle gespielt hat. Hr. Dollfuß kann somit auch kein Märtyrer sein, jedenfalls nicht im Sinne des christlichen Begriffs.
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#2   st.georg   14:25:53 | Montag, 29. Januar 2007
märtyrerkanzler…????
faschistischer diktator trifft es wohl eher – kluge entscheidung – hat in einer kirche nichts verloren !
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#1   muntu   14:16:41 | Montag, 29. Januar 2007
…Schande…
es ist auch eine Schande für Land und Diözese, wie Hw. Knittel dem Vorgängerbischof Krenn in den Dreck gezogen hat… :'( …langsam schlägt die Keule in die andere Richtung…
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