Kommunismus
Hochhuth war ein Werkzeug der Sowjets
Bis heute sind viele daran interessiert, das Andenken des heroischen Papstes Pius XII. zu beschmutzen. Doch die schwarze Legende bröckelt zusehends.
Szene aus dem Verleumdungsstück "Der Stellvertreter"
Szene aus dem Verleumdungsstück „Der Stellvertreter“
(kreuz.net, Rom) Ion Mihai Pacepa hat ausgepackt.

Pacepa ist ein ehemaliger General des früheren rumänischen Geheimdienstes ‘Securitate’.

In der jüngsten Ausgabe des in New York erscheinenden, neokonservativen Zweiwochenmagazins ‘National Review’ veröffentlichte er einen längeren Artikel.

Pacepa ist der höchste Geheimdienstmitarbeiter, der je in die Vereinigten Staaten überlief.

Im Jahr 1978 erhielt er in den USA Asyl. Er ist inzwischen US-Staatsbürger.

In den 1960er Jahren inszenierte Pacepa zusammen mit dem sowjetischen Geheimdienst KGB eine antikirchliche Schmierkampagne.

Deren Hauptziel war, Papst Pius XII. († 1958) als „einen kaltherzigen Sympathisanten der Nationalsozialisten“ hinzustellen.

Operation „Seat 12“

Die Aktion begann im Februar 1960: Der sowjetische Dikator Nikita Chruschtschow († 1971) bewilligte dazu einen streng geheimen Plan, der zum Ziel hatte, die moralische Autorität des Vatikan zu untergraben.

Bewußt wählte man den damals bereits verstorbenen Papst Pius XII. als Angriffsziel: „Tote Männer können sich nicht verteidigen“ – lautete die Devise beim KGB.

Eine einsame Stimme im Schweigen
Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli erblickt am 2. März 1876 das Licht der Welt.

Am 2. April 1899 empfing er die Priesterweihe.Im Juli 1933 unterschreibt er als Staatssekretär das bis heute gültige Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich.Am 2. März 1939 wird Kardinal Pacelli zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XII. an.

Der Deckname für die Operation war „Seat-12“ – Platz 12.

Pius XII. sollte als angeblicher Antisemit hingestellt werden, der den nationalsozialistischen Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) zum Völkermord ermutigt habe.

Zunächst machte sich der KGB daran, Informationen zu sammeln.

Pacepa fungierte dabei als Mittelsmann. Zum Schein bot er dem Vatikan die Wiederaufnahme der 1951 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen mit Rumänien an.

Dafür verlangte er Zugang zum päpstlichen Geheimarchiv und einen zinslosen Kredit von einer Milliarde Dollar.

Die erste Forderung begründete er damit, daß die rumänische Regierung historisches Material brauche, um ihre Gesinnungsänderung gegenüber dem Vatikan öffentlich zu rechtfertigen.

Die Geldforderung sollte die Glaubwürdigkeit des diplomatischen Anliegens untermauern: „Wenn es etwas gibt, daß diese Mönche verstehen, dann ist es Geld“ – hieß es damals in KGB-Kreisen.

Der Vatikan kroch dem kommunistischen Geheimdienst prompt auf den Leim. Der Zugang zum Archiv wurde gewährt.

Zwischen 1960 und 1962 durchsuchten drei als Priester getarnte Unteroffiziere des rumänischen Geheimdienstes Unterlagen über Papst Pius XII. Sie kopierten geheim einige hundert Dokumente.

Die Daten wurden mit spezieller Post an den sowjetischen Geheimdienst geschickt.

Keines der Dokumente war in irgendeiner Weise „belastend“ – unterstreicht Pacepa. Der KGB wußte sie dennoch zu verwerten.

Die finstere Saat geht auf

Im Jahr 1963 reiste der Verantwortliche des ‘KGB-Zentrums für Desinformation’ – General Ivan Agayants – nach Bukarest und bedankte sich bei Pacepa für seine Hilfe.

Agayants erklärte, daß sich die Operation „Seat-12“ in einem wirkungsvollen Theaterstück mit dem Titel „Der Stellvertreter. Ein christliches Trauerspiel“ verwirklicht habe.

Das Werk besitze einen voluminösen Anhang, den KGB-Experten mit Hilfe der vatikanischen Dokumente fabriziert und zusammengestellt hätten.

Pacepa erfuhr auch, daß der Produzent des Stückes ein ergebener Kommunist mit langjährigen Beziehungen nach Moskau war.

Das im Februar 1963 in Berlin uraufgeführten Verleumdungsstück „Der Stellvertreter“ behauptet, Pius XII. habe Hitler unterstützt und zum Völkermord an den Juden ermutigt.

Dessen damals völlig unbekannter Autor, Rolf Hochhuth (75), berief sich auf einen mitveröffentlichten, vierzigseitigen Anhang mit dem Titel: „Historische Streiflichter“.

Das Theater wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und diente als Grundlage für eine Flut weiterer Literatur und Zeitungsartikel:

„Heute haben viele Leute noch nie etwas vom ‘Stellvertreter’ gehört. Doch sie sind zutiefst überzeugt, daß Pius XII. ein kaltherziger und böser Mensch war, der die Juden gehaßt und Hitler bei ihrer Beseitigung geholfen hat“ – resümiert Pacepa.

Hochhuths mysteriöser Bischof

Als Informanten bezeichnete Hochhuth einen Bischof, dessen Identität er nicht preisgeben wollte. Er habe 1959 drei Monate in Rom verbracht und den geheimnisvollen Prälaten befragen können.

Der ehemalige Geheimdienstler Pacepa bezweifelt diese Darstellung.

Er selber habe etwa zur selben Zeit als diplomatischer Vertreter den Vatikan regelmäßig besucht:

„Es gelang mir nie, irgendeinen gesprächigen Bischof mit mir in eine Ecke zu bekommen – und das scheiterte nicht an fehlenden Bemühungen.“

Jetzt hofft Ex-General Pacepa, daß der Präsident der Russischen Föderation, Vladimir Putin, die Archive des KGB öffnen wird.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Artois †   16:11:56 | Freitag, 2. Februar 2007
@Benedikt
Bin ich gleich von dir gewichen,
stell ich mich doch wieder ein …
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#27   Benedikt   18:30:59 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Artois
Das frag ich dich. Wolltest du nicht unlängst gehen? ?:)
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#26   Artois †   17:01:43 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Bendeikt
Was plapperst Du denn wieder hier herum …
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#25   Benedikt   18:14:41 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Hochhuth…
…das war doch der, der den verurteilten Holocaustleugner Irving einen „fabelhaften Pionier der Zeitgeschichte“ genannt hat.
Hochhuth machte nie einen Hehl daraus, dass „Der Stellvertreter“ partiell Fiktion war. Es ist geradezu peinlich, wenn ein Professor ein solches Werk wie eine historische Abhandlung behandelt.
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#24   cairochon   17:50:23 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Artios
Mir ist die Arbeitsweise von Geheimdiensten nicht fremd und auch mit Pacepa habe ich mich beschäftigt. Die angesprochene Vorgehensweise ist mir nicht fremd, dennoch erscheint es mir so als hätte man hier einen übertriebenen Aufwand geleistet.
Auch die Tatsache das er immer wieder mit neuen Enthüllungen an die Öffentlichkeit kommt richt für mich nach reiner Geldmacherei.
Eine weitere kleine Tatsache sollte man nicht vergessen. Ganz gleich von welcher Seiter er wohin übergelaufen ist – er ist ein Verräter. Ich würde mich davor hüten einem Verräter alles vorbehaltlos zu glauben.
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#23   Lota   16:44:07 | Dienstag, 30. Januar 2007
Dokumenten-Fälschung
General Pacepa erinnert auch an die Dokumente von Kardinal Mindszenty. Hier hat der Geheimdienst sowohl die anklagenden Dokumente als auch das Geständnis gefälscht.
Mindszenty konnte nur noch staunen, dass jemand glauben konnte, er hätte diesen billigen Text tatsächlich verfasst.
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#22   Artois †   13:13:55 | Dienstag, 30. Januar 2007
@cairochon
Das macht sehr wohl Sinn. Es ist die übliche Vorgehensweise von Geheimdiensten, die mit Desinformation, Zersetzung und Verfolgung Unschuldiger beauftragt sind (siehe der lächerliche „Gotthard“ hier auf dieser Präsenz).
Bereits die alten Römer wußten „Verleumde immer nur kräftig, irgend etwas wird schon hängenbleiben.“ Mit den unvorstellbaren propagandischen und machtmäßigen Mitteln heutiger Staaten kann man gigantische Verleumdungskampagnen gegen ganze Staaten, Völker und Religionsgemeinschaften nicht nur inszenieren, sondern auch über Jahrzehnte weltweit durchsetzen. Dabei spielen stets „echte“ Dokumente, die man mit einem falschen Sinn füttert eine nicht unerhebliche Rolle. (Man denke an die Bedeutung, mit der man das ang. „Protokoll“ einer ang. Wannseekonferenz aufgeplustert hat.)
Gestohlene und kopierte Dokument sind für die Dienste stets eine unschätzbare Hilfe. Dabei ist es völlig egal, was letztlich in diesen Dokumenten steht, in welchem Kontext sie stehen und was sie „tatsächlich“ bedeuten.
Niemand auf Gottes weiter Erde kann gegen derartige Taktiken etwas „effektives“ machen, z.B. widerlegen etc. Da hilft nur beten …
Das übrigens „nichts passiert“ sei, ist ja völliger Blödsinn. Haben Sie denn überhaupt keine Ahnung, wovon Sie reden … ?
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#21   Dagmar Kunze   08:15:38 | Dienstag, 30. Januar 2007
bei hochhuth geht mir der hut hoch
hochhuth ist auch in anderen dingen meister: der hessen junge hat seinen wohnsitz in basel, einem der wenigen kantone der schweiz, wo einkommen aus literarischer tätigkeit steuerfrei ist.
Crescit amor nummi, quantum ipsa pecunia crescit.
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#20   Gotthard   23:00:18 | Montag, 29. Januar 2007
obskur
Pacepa ist fast 30 Jahre in den USA – hat Memoiren geschrieben und sonst noch manches … und soll jetzt einer obskuren Zeitschrift in einem Interview solch brisante Dinge erzählen?… Wer soll das denn glauben?
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#19   cairochon   21:13:49 | Montag, 29. Januar 2007
@Lota
Das macht doch aber alles überhaupt keinen Sinn.
Da wird sich erst auf diplomatischer Ebene ziemlich umständlich Zugang zum Archiv des Vatikans verschafft. Man kopiert hunderte Dokumente und kommt zu dem Schluss das nichts brauchbares dabei ist. Schliesslich verfälscht man die Kopien und spielt sie den richtigen Leuten zu. Auf der Grundlage dieser verfälschten Dokumente entsteht ein Theaterstück welches die katholische Kirche angreift.
Es wäre doch für den Vatikan ein Leichtes gewesen den Betrug aufzudecken. Warum ist da nichts passiert?
Warum hat man überhaupt soviel Aufwand betrieben? Das hätte man nun wirklich auch einfacher haben können.
Entweder stimmt an der ganzen Geschichte etwas nicht oder die Dokumente waren doch nicht so harmlos wie man jetzt glauben machen will.
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#18   Lota   20:30:51 | Montag, 29. Januar 2007
Der KGB also…
Lügen: Weil man die photokopierten Dokumente bewusst geändert hat. In sich war das Zeug aus dem vatikanischen Archiv nicht beweiskräftig (im Gegenteil www.kath.net/detail.php?id=15832)
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#17   cairochon   20:11:53 | Montag, 29. Januar 2007
Lügen?
Wieso eigentlich Lügen? Stützt sich nicht alles auf die Dokument die man heimlich im Vatikan kopiert haben will?
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#16   bonifatius   19:43:19 | Montag, 29. Januar 2007
Wann ist diese Meldung eine Pr-Meldung wert?
Für sog. Intellektuelle, „Kulturschaffende“, Theaterkritiker, „aufgeklärte“ Gläubige, die Presse, allen voran der Spiegel, die Zeit, Welt, SZ, FAZ, etc. ,und natürlich jene Mosaischen Glaubens, ausgenommen Pinchas E. Lapide, für sie alle war das „das Thema“ und ein gefundenes Fressen!
Ich hatte damals in Diskussionen mit Freunden, die sich für praktizierende Katholiken hielten, so manches Streitgespräch auszuhalten.
Es war eine verrückte Zeit. Und nun dieser Hammer. Gott sei’s gedankt, daß diese Lügen eines Hochhuths nun ruchbar werden. Bin gespannt, ob dpa oder sonstige Nachrichtenverbreiter diese Neuigkeiten nicht in einem „Filter“ hängen lassen. ( Begründung: Es ist ja nicht von öffentlichem Interesse).
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#15   Artois †   19:18:34 | Montag, 29. Januar 2007
Selbstbelastung
Es gehört zum Standardrepertoire der Desinformation, sich selbst massiv zu belasten, um eine erlogene Geschichte glaubhafter zu machen. Hat übrigens schon Goethe gewußt, der diese Taktik in „Reineke Fuchs“ höchst subtil und humorvoll beschreibt. Reineke rettete sein verwirktes Leben auf diese Weise!
Das massenweise Kopieren von Dokumenten war bereits damals kein technisches Problem. Man nutze i.A. automatische Miniaturkameras, die hunderte Aufnahmen/min. machen konnten. Ich gehe übrigens davon aus, daß der Vatikan bereits seit Ende der 60er Jahre keine Kontrolle mehr über seine Archive hat.
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#14   Gotthard   19:06:20 | Montag, 29. Januar 2007
Pacepa
Bukarest. – Ion Mihai Pacepa, ehemaliger Securitate-General und Chef der Auslandsspionage, ist vom Obersten Gerichtshof Rumäniens rehabilitiert worden. Pacepa wird der Rang eines Generalleutnants anerkannt und sein gesamter Besitz, den ihm das damalige kommunistische Regime beschlagnahmt hatte, zurückerstattet. Der als Ceausescu-Intimus bekannte Pacepa hatte sich Ende Juli 1978 während einer Dienstreise in Köln abgesetzt und um Asyl in den USA angesucht, wo er der CIA sein gesamtes Wissen über die Securitate zur Verfügung stellte. Drei Wochen nach seiner Flucht wurde Pacepa in Abwesenheit von einem rumänischen Militärgericht wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Das jetzt ergangene Urteil ist in der rumänischen Öffentlichkeit umstritten.
Quelle www.logon.ro/hz/1629_3.html
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#13   möchtegern-kathole   18:43:38 | Montag, 29. Januar 2007
da die kath. Kirche selbst …
… verfolgt wurde – Priester umgebracht, eingesperrt, Klöster aufgelöst, Eigentum beschlagnahmt usw – ist es ziemlich stumpf, ihr vorzuwerfen, sie hätte anderen zuwenig geholfen.
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#12   Sirilo   18:32:42 | Montag, 29. Januar 2007
„Tote Männer können sich nicht verteidigen“
„Tote Männer können sich nicht verteidigen“ – lautete die Devise beim KGB.
Nicht nur beim KGB. Auch die Tradis und Sedisvakantisten arbeiten nach dieser Devise und tun alles, um verstorbene Päpste zu verleumden – von Johannes XXiii. über Paul VI. bis zu Johannes Paul II.
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#11   möchtegern-kathole   18:29:24 | Montag, 29. Januar 2007
Scheinargumentation
jemand schrieb:
gibts im V Archiv keinen Kopierer weit und breit, der öffentlich zugänglich ist
Dann war es dann einer, der öffentlich nicht zugänglich war? So kann man doch nicht beweisen, dass in diesem Archiv irgendetwas nicht kopiert worden wäre.
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#10   Pünktchen   18:25:07 | Montag, 29. Januar 2007
thaumaturgos
Die Rede ist doch von einem Zugang zum Archiv lange vor der offiziellen Öffnung! Ich gebe Ihnen aber zu, daß alles etwas stark nach einer flotten Agentenstory (Räuberpistole?) klingt. In jedem Falle ist es gut, daß Hochhuth noch lebt. Er kann sich ja jetzt äußern!
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#9   Josefus   18:23:00 | Montag, 29. Januar 2007
Die Wahrheit wird unterdrückt
Was für einen Grund sollte Pacepa haben, sich selber so schwer zu belasten?
Natürlich spricht er die Wahrheit.
Doch zu frohlocken, dass dies jetzt eine große Schlappe für die Linke sei, scheint mir leider verfrüht. Bis jetzt habe ich außer in kreuz.net noch nichts in den Nachrichten darüber gehört oder gelesen. Man wird es möglichst versuchen geheim zu halten, es bestenfalls als mysteriös, spekulativ oder ähnlich wie im Fall Barschel alles als Verschwörungstheorie abtun, obwohl auch der Fall Barschel durch einen ehemaligen Agenten des Mossad (V. Ostrovsky) klar aufgedeckt wurde. Auch das neuste gut recherchierte Buch von Wolfram Baentsch: „Der Doppelmord an Uwe Barschel – Fakten und Hintergründe“. Herbig Verlag München, belegt dies und deckt viele Hintergründe klar auf. Aber selbst der herausgebende Herbig-Verlag verließ die Zivilcourage und sagte kurzfristig eine Pressekonferenz vor der Buchmesse ab. Das Buch war in einer deutschen Großstadt in den Buchhandlungen entweder nicht zu haben oder als Einzelexemplar verschämt versteckt. Ähnlich wird die Wahrheit auch in diesem Fall von der Meinungsführung in Deutschland unterdrückt werden.
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#8   thaumaturgos   17:52:58 | Montag, 29. Januar 2007
das find ich doch funny …
… drei als Priester getarnte Unteroffiziere des rumänischen Geheimdienstes … kopierten geheim einige hundert Dokumente …
wie sie das zustande gebracht haben, würde mich mehr als alles andere interessieren
lt. meinem freund dprof. dr… OP, forscher im vatikanischen archiv seit 1961, gibts im V Archiv keinen Kopierer weit und breit, der öffentlich zugänglich ist … aber, die geheimagenten werden schon händisch abgeschriebebn habenb :-) oder james-bond-minikameras gehabzt haben …
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#7   Stimme aus dem Tradiland   17:04:41 | Montag, 29. Januar 2007
„Der Stellvertreter“ ist also eine Aktion des KGB
Ich finde die Beweiskette Pacepas aussagekräftig. Natürlich wäre die Aussage des damaligen KBG-Chefs oder eines damaligen KBG-Mitarbeiters noch aussagekräftiger. Aber allein die Dokumentesammlung in den Jahren 1960 – 1962 (Veröffentlichung des Stücks 1963) durch den rumänischen Geheimdienst ist für mich sehr erhellend.
Vermutlich ist auch Wladimir Putin über die Angelegenheit informiert – auch wenn sie wohl vor seiner Tätigkeit in der früheren „DDR“ stattgefunden hat. Ob er jemals etwas darüber sagen wird?
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#6   Pünktchen   16:58:07 | Montag, 29. Januar 2007
Was für ein lächerlicher „Showdown“
für die meinungsführende linke Intelligenzija in der Bundesrepublik in den sechziger/siebziger Jahren: erst der Fall des selbsternannten Antifaschisten mit jahrzehntelang verschwiegener SS-Vergangenheit Günter GraSS und nun der nützliche Idiot des KGB Rolf Hochhuth … Was kommt noch alles?
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#5   Josefus   16:40:56 | Montag, 29. Januar 2007
?????
Möglicherweise verwendete der Agent, der seit vielen Jahrzehnten in den USA lebt, die englische Übersetzung des Decknamens.
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#4   cairochon   16:26:28 | Montag, 29. Januar 2007
SEAT??
„Seat 12“ als Deckname für eine Operation des KGB??
Also „Mesto 12“ oder, da es sich ja um den Papst handelt, „Stul 12“ würde ich ja noch akzeptieren…aber SEAT??? Das hört sich nicht nach KGB an.
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#3   Agathenon †   16:24:06 | Montag, 29. Januar 2007
@ Redaktion
Danke für die Korrektur. Drei h waren eins zuwenig.
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#2   r.ruhrgebietler   16:19:26 | Montag, 29. Januar 2007
wer hat ein Interesse
daran Pius XII zu verunglimpfen?
Vermutlich die V-II Clique!
Hochhuth war immer links. Die gesamt „Frankfurter Schule“ ist links. Gott verachtend.
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#1   Pünktchen   16:01:53 | Montag, 29. Januar 2007
Schön, daß diese Enthüllungen noch zu Lebzeiten
von Rolf Hochhuth veröffentlicht werden!
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