Vorgetäuschte Beichte
Sakramentenschänder
Betrügerische Journalisten schlichen sich kürzlich in italienische Beichtstühle ein. Dort präsentierten sie sich als falsche Beichtkinder und spionierten die Priester aus.
Titelgeschichte im 'L'Espresso': Journalisten fingieren Beichten
Titelgeschichte im ‘L’Espresso’: Journalisten fingieren Beichten
(kreuz.net, Rom) Vom 7. bis zum 21. Januar spionierten Journalisten des linksorientierten italienischen Wochenmagazins ‘L’Espresso’ in den Beichtstühlen von Turin, Mailand, Rom, Neapel und Palermo.

Das Wochenmagazin veröffentlichte dazu einen großen Artikel.

Darin werden die ausspionierten 24 Kirchen mit Namen genannt. Unter ihnen befindet sich zum Beispiel die römische Beichtbasilika Santa Maria Maggiore.

Das Ergebnis: Die Antworten der Priester waren vielfach „in klarem Gegensatz zu den Direktiven von Papst Benedikt XVI.“.

Die Vorgangsweise der Sakramentenschänder war immer die gleiche:

„Wir haben uns fiktive Identitäten zugelegt und erfundene Sünden gebeichtet, die mit den unbequemsten Fragen der zeitgenössischen Gesellschaft zusammenhängen“ – heißt es im Artikel von Riccardo Bocca.

In Neapel „beichtete“ ein Journalist die Euthanasierung seines kranken Vaters.

„Das war kein Leben“ – soll der Priester geseufzt haben, nachdem der falsche Beichter, die angebliche Krankheit des angeblich Euthanasierten in dunkelsten Farben ausgemalt hatte:

„Weißt Du was, denke nicht mehr daran. Wir wollen diese Sache zu Füßen Gottes legen, so wie sie ist.“

„Gewiß hat die Kirche angesichts dieser Extremsituationen das Recht, ihre Positionen aufrecht zu erhalten.“

„Wenn ich einen Vater, eine Ehefrau, einen Sohn hätte, der seit Jahren nur mit Hilfe künstlicher Hilfsmittel lebt, würde ich die Maschinen auch abstellen“ – so der Priester im Beichtstuhl.

Ein anderer Beichtschänder stellte sich als HIV-positiv dar. Er unterhalte – illegitime – sexuelle Beziehungen und benütze aus Respekt vor der Lehre der Kirche keine Kondome.

Der betrogene Beichtvater verweigerte die Absolution.

Ein weiterer Beichtschänder stellte sich als Forscher in einem Projekt mit Stammzellen vor.

Der betrogene Beichtvater erklärt ihm, daß er nicht mit Sicherheit wissen könne, woher die Stammzellen stammten: „Du kannst mit dieser Zweideutigkeit spielen.“

Ein journalistischer Beichtschänder verkauft sich als praktizierender Homosexueller.

Der betrogene Beichtvater erklärt ihm, daß die Kirche dabei sei, ihre Haltung der „homosexuellen Dimension“ gegenüber zu ändern.

Im übrigen sei die Homosexualität eine gültige Richtung des menschlichen Ausdrucks: „Es gibt auch homosexuelle Priester und lesbische Schwestern.“

Wenn er mit seinem Gewissen im Frieden lebe, dann sei das keine Sünde – erklärt der Priester dem Beichtschänder:

„Die beste Haltung besteht darin, offen zu sein und sich über die Frage auf dem Laufenden zu halten.“

In Turin wird dem gleichen Beichtschwindler die Absolution verweigert.

Ein Betrüger spielt einen 40jährigen Lustmolch, der sexuelle Beziehungen zu einer 16jährigen unterhält.

Der eigentliche Sachverhalt scheint den Beichtvater nicht zu stören: „Auch wenn es sich um eine negative Sache handeln würde, könnte sie dennoch zu positiven Ergebnissen führen…“

Ein anderer Priester sieht die Sache ähnlich. Er empfiehlt dem Beichtschwindler, sich „den Händen des Herrn anzuvertrauen“, weist aber darauf hin, daß sich aufgrund des großen Altersunterschiedes im Alltag Probleme ergeben könnten.

Ein journalistischer Betrüger posiert als Vater eines ungeborenen mongoloiden Kindes, dessen Abtreibung unmittelbar bevorsteht.

Der Beichtvater sucht den Schwindler kategorisch von seinem Vorhaben abzubringen: „Sie sind ein Mörder, wenn sie es tun.“ Die Absolution wird verweigert.

Ein Schwindler beichtet, daß er sein Kind – wegen Widerständen seiner moslemischen Frau – nicht getauft habe.

Der Priester hat damit keine Probleme: „Ich bin mit ihnen ganz und gar einverstanden.“

Er empfiehlt, die Kinder nicht in eine bestimmte Religion hineinzudrängen: „Wenn er 18 Jahre alt ist, wird er seinen Weg finden: Moslem, Christ, Hindu, Scientology.“

Der Schwindler erhält die Absolution. Eine Buße muß er nicht verrichten. Ähnlich reagiert ein Priester in Mailand.

Ein Betrüger präsentiert sich als verheirateter Mann und Bordellgänger.

„Du hast versprochen – und hältst dein Versprechen nicht.“ Nicht einmal die Tiere würden sich so benehmen – kontert der Priester.

Ein Schwindler, der sich als kokainabhängiger Arzt präsentiert, kommt mit einem Vaterunser, einem Ave Maria und einem Ehre sei dem Vater weg.

Ähnlich ein Journalist, der sich als wiederverheirateter Geschiedener vorstellt. Der Geistliche gibt die Absolution und weist darauf hin, daß er das eigentlich nicht tun dürfte.

Diese Schändung des Beichtsakramentes hat in der Kirche Italiens einen Aufschrei ausgelöst.

Der Sekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Mons. Giuseppe Betori, brachte am Sonntag sein Entsetzen zum Ausdruck.

Er wies auch daraufhin, daß kein Vertreter des italienischen Kulturlebens diese Schändung verurteilt hat.

Ein ähnliches Verbrechen hätte im Falle einer anderen Religion zu einem landesweiten Aufschrei geführt – so Mons. Bertori.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Dr.F.X.S.   21:21:11 | Sonntag, 4. Februar 2007
Journalistischer Skandal leider nicht neu
Wie ich mit Archivmaterial belegen kann, hat das deutsche Magazin „stern“ in den neunziger Jahren eine ähnliche Aktion durchgeführt. Um die Katholiken noch zusätzlich besonders zu verletzen, zeigte man als Titelbild die Bildmontage (oder als gestelltes Foto) einen Priester im Beichtstuhl, auf dessen Schenkeln eine nackte Frau sitzt.
Die italienische Sache ist meines Wissens auch nach dem italienischen Strafgesetzbuch strafbar, da sie als Störung von religiösen Kulten anzusehen ist.
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#32   Morgenrot   17:30:52 | Freitag, 2. Februar 2007
Bauxi…
Bauxi80
Sie sind aber ein sehr
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#31   bauxi80   15:08:16 | Freitag, 2. Februar 2007
bauxi80
die erfahrung habe ich auch immer früher beim beichten gemacht, ich bin immer in „fremde“ kirchen beichten gegangen also nicht in meiner dorfkirche, ich hatte eingentlich immer die selben sünden zu beichten die eigentlich keine schweren sünden waren, jedoch es gab priester die gaben keine belehrung ab und andere wieder stellten einem als grosser sünder dar und ich musste sehr viele vaterunser beten…, jedoch im laufe meines lebens bin ich zur einsicht gekommen, was gehen diesen „fremden mann“ meine sünden an ich brauche diesen doch gar nicht, denn wenn es gott gibt dann hört er mich auch wenn ich still bin und ich meine sünden bereue, da benötige ich keinen beichtstuhl und auch keinen priester,,,ich habe auch festgestellt, dass zumindest in unserer germeinde die sich auf dem land befindet, die leute die beichten gehen sich drastisch reduziert haben und viele der meinung sind sie brauchen zum beichten keinen priester bzw. was gehen „dem“ meine sünden an…
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#30   Benedikt   18:07:54 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Antworten…
Einiges verzeihlich, anderes kaum akzeptabel, aber das ein Priester damit einverstanden ist, das ein Kind nicht getauft wird, das ist eine Bankrotterklärung höchsten Ausmaßes.
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#29   stimme der vernunft †   11:04:56 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@heini
Weil sich alle Gottlosen, ob nun Homo, Modernist, Talmudist oder Muselmann einig sind in der Ablehnung der Wahrheit. Ein bemerkenswerter wenngleich indirekter Erweis der Wahrheit des Christentums.
So ein dummes Geschwätz. Den Shintoismus lehnen ausser ein paar Japanern auch alle ab, also sogar noch viel mehr als das Christentum. Das wäre dann also der „Beweis“ dass der Shintoismus die Wahrheit ist.
Wissen die armen Ofterdinger eigentlich, dass du sie hier vor allen mit deiner Einfalt lächerlich machst?
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#28   Gotthard   23:32:09 | Dienstag, 30. Januar 2007
über wen aufregen?
sollte man sich über die Dreckschweine der Journaille aufregen, die so etwas überhaupt bringen. Das ist Stürmer-Niveau!
der Inhalt des inkriminierten Artikels wird ins Deutsche übersetzt und genüßlich dargestellt … echte Dreckschwein-Journaille!!!!!!!
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#27   clarissa colonia   13:21:36 | Dienstag, 30. Januar 2007
Urbis et Orbis Decretum
quo, Poenitentiae sacramentum tuendum excommunicatio latae sententiae illi quicumque ea quae a confessario et a poenitente dicuntur vel per instrumenta technica captat vel per communicationis socialis madia evulgat, infertur. Congregatio pro Doctrina Fidei, ad sanctitatem sacramenti Poenitentiae tuendae et ad eiusdem ministrorum ac christifidelium iura munienda quae ad sacramentale sigillum attinent et ad alia secreta cum Confessore connexa, vigore specialis facultatis sibi a Suprema Ecclesiae auctoritate tributae (can. 30), decrevit:
Firmo praescripto can 1388, quicumque quovis technico instrumento ea quae in Sacramentali Confessione, vera vel ficta, a se vel ab alio peracta, a confessario vel a poenitente dicuntur, captat, aut communicationis socialis instrumentis evulgat, in excommunicationem latae sententiae incurrit.
Decretum hoc vigere incipit a die promulgationis.
L.+S. Iosephus Card. Ratzinger, Praefectus
Albertus Bovone, AEps. tit. Caesarien. in Numidia, a Secretis
Romae, die 23 ianuarii 1988
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#26   stat crux   12:10:20 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Danke für die Blumen. Womit habe ich das verdient??
:(3 :(3
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#25   Genoveva   11:40:54 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Konrad
Wie kommen Sie darauf, daß in Humanae Vitae nicht von der Beichte die Rede sei???
„Deshalb sollen die Eheleute die ihnen auferlegten Opfer bereitwillig auf sich nehmen, gestärkt durch den Glauben und die Hoffnung, die „nicht zuschanden werden läßt: denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ward“. Sie sollen ferner in inständigem Gebet die Hilfe Gottes erflehen und vor allem aus der immer strömenden Quelle der Eucharistie Gnade und Liebe schöpfen. Sollten aber Sünden ihren Weg hemmen, dann mögen sie nicht den Mut verlieren, sondern demütig und beharrlich zur Barmherzigkeit Gottes ihre Zuflucht nehmen, die ihnen im Bußsakrament in reichem Maße geschenkt wird.“
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#24   Pünktchen   11:21:53 | Dienstag, 30. Januar 2007
Mag sein, werter stat,
ich sprach ja auch nur von einem Teufelchen! Man sollte ihn aber im Auge behalten, sonst wächst er zum Vollmaß eines Teufels heran! :(3
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#23   stat crux   11:01:23 | Dienstag, 30. Januar 2007
Richtig, Pünktchen,
aber mich tröstet doch ;-) ein bisschen, dass vanité noch nicht ganz orgueil ist…
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#22   Pünktchen   10:43:46 | Dienstag, 30. Januar 2007
stat c.
Ihre Gedanken und Hypothesen sind – wie immer – recht geistreich (vielleicht versteckt sich Ihr Eitelkeitsteufelchen genau da, Herr Dr. O.?), die Frage nach dem praesumtiven Wahrheitsgehalt der in periodischem Takt veröffentlichten Stories über „Beichtgespräche“ bleibt dennoch unbeantwortet. Ich bleibe dabei: ein linksliberal-populäres Politmagazin wie – in Deutschland z.B. – Stern oder Spiegel würde sich die Enthüllungsstory nicht „vermasseln“ lassen, wenn die Antworten und Ratschläge der Priester unerwartet orthodox ausgefallen wären…
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#21   stat crux   10:31:51 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Die betroffenen Priester können nicht einmal dementieren! Konzentrieren wir uns mithin auf das Thema „Beichte“ selber. Durch diverse Beichtgespräche „belastet“, bei denen zu viel Selbstbespiegelung und Krisenerörterung vermischt wurde mit dem eigentlichen Bekenntnis, arbeite ich z.B. daran, genauer zu unterscheiden, wo die eigentliche Sünde gegenüber Gott „sich versteckt“ im Unterschied zu bloßen Obliegenheitsverletzungen ggü. dem eigenen „Idol“. Wenn jetzt ein Priester mit einer „guten“ Karikatur eines skrupulösen Beichtkindes konfrontiert wird, so wird er erst einmal pastoral-gutmütig reagieren. Das könnte die Falle gewesen sein, die diese „Beichtkinder“ hier aufgestellt haben.
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#20   Adamah   10:25:44 | Dienstag, 30. Januar 2007
Sakramentenschänder
Was kommt als nächste Hammer von diesen Gottlosen Schmutzfinken?
Den „Journalist“ als falschen Beichtvater, live in Fernsehen? :-!
Wenn wir uns zukünftig nicht einmal im Beichtstuhl sicher fühlen können, liegt es nicht an den Sakramentenschänder, sondern an uns, weil wir uns nicht Verteidigen. :'(
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#19   Pünktchen   10:22:14 | Dienstag, 30. Januar 2007
sozialkatholisch
Ich weiß, was Sie meinen! Trotzdem ist doch eines klar: wenn die Auskünfte eines Priesters ganz im Einklang mit der katholischen Sittenlehre gestanden hätten, dann sollten etwa diejenigen, die beim Recherchieren zu jeder Form von Täuschung und Betrug bereit waren, nicht auch etwas am „Wahrheitsrädchen“ zu drehen bereit gewesen sein … ? Wer kann es schon nachprüfen??? Haben die heuchlerischen Pönitenten etwa stenographiert, um den exakten Wortlaut fetszuhalten? Und auch hier wäre ja eine Manipulation nicht vollständig auszuschließen.
Das Recherchemittel „vorgetäuschte Buße“ wird von einschlägigen populären Blättern schon seit Jahrzehnten als Billett zu einer deftigen kirchenkritischen Story verwandt. Diese wird in festgesetztem Zeittakt veröffentlicht (möglichst immer zur Weihnachtszeit oder um die Osterfeiertage herum). Falls nun die Auskünfte mehrerer Priester überraschend linientreu ausgefallen wären, glauben Sie wirklich, die Redaktion solcher Blätter hätte auf die reißerische Enthüllungsstory über sazerdotalen Laxismus verzichtet?
Ich, jedenfalls, glaube es nicht!
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#18   stat crux   10:14:13 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Aber, immerhin, die Beichte hat es auf die Titelseite geschafft. Das Interesse erwacht wieder! Die typische vorkonziliare Pflichtbeichte zu Ostern war in etwa so: „Ich habe mich bei 1 unkeuschen Gedanken ertappt und voriges Jahr mal die Sonntagspflicht versäumt.“ Im Vergleich dazu: Dürfen wir uns freuen, dass sich allmählich rumspricht, dass es nur Beichtendürfen gibt, nicht Beichtenmüssen.
@Konrad
Lesen Sie mal „Summi Dei Verbum“, Paul VI. über die Priestererziehung im Seminar (4. 11. 1963), unter www.vatican.va, Apostolische Schreiben II.
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#17   Sozialkatholisch   09:55:29 | Dienstag, 30. Januar 2007
@ Pünktchen
Ich habe im Beichtstuhl auch schon Äußerungen gehört wo man mit den Gedanken spielen konnte evangelisch zu werden. Die bösen linken Jounalisten und die armen verleugneten Priester, ein bischen mehr Selbstkritik wär da schon angebracht.
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#16   Pünktchen   09:38:27 | Dienstag, 30. Januar 2007
Wer schon bereit ist, das Bußsakrament zu schänden und eine falsche Identität vorzutäuschen, der
ist erst recht in der Lage, Lügen über die im Beichstuhl erhaltenen Auskünfte und Ratschläge zu verbreiten. Die sog. „Journalisten“ sind doch offensichtlich geneigt, für eine – in ihren Augen – gute „story“ alles zu tun: zu täuschen, zu heucheln, zu lügen … Daher ist der italien. Artikel in seinem Wahrheitsgehalt als hochgradig zweifelhaft einzustufen! Die Journalisten wollen doch offensichtlich die Kirche „auf Teufel komm raus“ diskreditieren. Wer sagt denn, daß sie dafür nicht auch lügen würden … ???
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#15   thaumaturgos   08:09:37 | Dienstag, 30. Januar 2007
… Die Rote Brut und die Schwäche der Diener Gottes
das weltbild so mancher tradis ist sehr einfach gestrickt …
chorgestühl, choralgesang: lang’ lebe der rückwärtsgang
diese journalisten sind weder rot, grün, oder sonst was; es ist gutes geschäft und das ist ideologiefrei
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#14   Sirilo   00:58:17 | Dienstag, 30. Januar 2007
Warum…
…beteiligt sich Kreuz.net mit Genuß an dieser Beichtschändung, indem es die angeblichen Beichtdialoge weiterverbreitet und mit Häme auf die Beichtväter deutet?
Vielleicht deshalb, damit auch ein deutsches Publikationsorgan auf die Idee kommt, die Beichte so zu mißbrauchen, und damit dann Kreuz.net wieder genüßlich einen Skandal breitwalzen kann?
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#13   Rodolfo Panetta   23:47:07 | Montag, 29. Januar 2007
Kein Respekt vor dem katholischen Glauben!
Es sind seit Jahrzehnten dieselben Methoden, derer sich Kirchenfeinde in Italien bedienen.
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#12   Gotthard   23:34:56 | Montag, 29. Januar 2007
@Konrad
dieses wirre zeug muss niemand verstehen, oder?
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#11   Konrad   23:08:58 | Montag, 29. Januar 2007
Dass dies passiert, ist nicht zuletzt
die Schuld Papst Pauls VI., der zum Sakrament der Beichte wenig gesagt hat und von dem man, anders als von allen anderen Päpsten, nicht weiss, ob er einen Beichtvater hatte und wer es denn war. „Humanae Vitae“, die prophetische Enzyklika, die von Kardinal Döpfner in Grund und Boden gestampft wurde, hat leider völlig versäumt, auf die Beichte hinzuweisen. Die Doppelmoral, die diese perfiden Journalisten aufdecken, hat leider seit Paul VI. System. Johannes XXIII. konnte sich nicht vorstellen, was nach dem Konzil an „Apostasie“ geschah – oft mit höchster Billigung seines Nachfolgers.
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#10   Gotthard   22:55:24 | Montag, 29. Januar 2007
künstliche Aufregung!
sollte man sich über die Dreckschweine der Journaille aufregen, die so etwas überhaupt bringen. Das ist Stürmer-Niveau!
der Inhalt des inkriminierten Artikels wird ins Deutsche übersetzt und genüßlich dargestellt … echte Dreckschwein-Journaille!!!!!!!
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#9   Defensor Fidei   22:49:06 | Montag, 29. Januar 2007
@ agmen
Strafrechtlich ist diesem Verhalten nicht beizukommen. Das scheitert schon daran, daß der Tatort Italien war.
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#8   Athanasius   22:18:38 | Montag, 29. Januar 2007
Die Rote Brut und die Schwäche der Diener Gottes
Diese Berichte aus einem Magazin der Roten Brut sagen sowohl etwas über das menschliche Höflichkeitsniveau der sozialistischen Journalistik, aber vor allem auch, und das ist wichtiger (denn wer Gott in Seinem Sakramente verspottet, wird bestimmt seine Strafe dafür bekommen, wenn auch nicht immer unmittelbar im irdischen Leben), dass viele Priester – sogar jene die noch am Beichten glauben bzw. die Beichte noch anbieten – nicht mehr römisch-katholisch sind und Leute eigentlich ín den Sünden hineindrängen bzw. in der Sündesituation halten.
Es zeigt die klerikale Krise, die Krise des Glaubens „von der Spitze her“ (Kardinal Oddi zum 3. Geheimnis von Fatima), die Apostasie, auf.
Dass kein Vertreter der Christusfeindlichen Liberalsozialistischen Establishment aufschreit oder die rote Brut von Journalisten kritisiert, soll einem nicht wundern. Das Motto – vor allem im durch den liberalen Nationalisten Garibaldi geschaffenen Scheinstaate – ist fast überall heute durch den Kulturmarxismus das geworden: ‘À bas avec les calottes!’
Wer die Aussagen katholischer Mystiker zu bevorstehenden Ereignissen auch zur zivilen Situation Italiens kennt, weiss schon was ich meine. Es wird sich – leider Gottes – realisieren und vollziehen, auch zum Gericht über einen verdorbenen und verräterischen Klerus.
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#7   Levit   21:12:38 | Montag, 29. Januar 2007
All right…
Ich gebe Ihnen beiden Recht…Wenn die Priester allerdings wirklich so geantwortet haben, dann gibt das doch einem wirklich zu bedenken… Wenn dem so ist, dann kann man auch in die evangelische Kirche gehen…Aber zum Glück gibt es ja immer noch viele katholische Priester, die hinter der Lehre stehen.
Nächstenliebe und Zurechtweisung muss Hand in Hand gehen.
Wir brauchen aufrechte Priester! Aber ich denke, dass die katholische Kirche im großen und ganzen gute Priester hat. ^-^ Die Menschheit braucht Werte und Orientierung – und keine Beliebigkeit. So ist zumindest mein Empfinden… :-)
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#6   agmen   21:12:08 | Montag, 29. Januar 2007
Dreist und unverschämt!!!
Diese fiese linke Journalistenmeute!
An die Juristen dieses Forums:
Könnten rechtliche Schritte gegen die Schänder oder Fälscher eingeleitet werden?
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#5   HeinrichvonOfterdingen   21:03:57 | Montag, 29. Januar 2007
Lieber starker Mann und wieso?
Weil sich alle Gottlosen, ob nun Homo, Modernist, Talmudist oder Muselmann einig sind in der Ablehnung der Wahrheit. Ein bemerkenswerter wenngleich indirekter Erweis der Wahrheit des Christentums. Kardinal Newman hat – wenn ich mich recht entsinne – darüber eine schöne Predigt gehalten.
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#4   Zur Kenntnisnahme   20:59:56 | Montag, 29. Januar 2007
Diese Journalisten sind unglaubwürdig
Ich kann diesen Journalisten keinen Glauben schenken, auch nicht im Hinblick auf die angeblichen, unüberprüfbaren Aussagen der Priester.
Noch dazu ist ihre Intention, der Kirche und dem Glauben zu schaden, ja geradezu offensichtlich. Also sind sie als Zeugen/Ankläger wenigstens befangen.
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#3   VirFortis   20:57:09 | Montag, 29. Januar 2007
@heinrich
und glauben Sie mir – Sie werden kein Jaucheblatt in Europa finden das einen Ihrer Schw…nejournalisten in eine Moschee schickt und dann einen Hetzartikel schreibt. Sowas traut man sich halt nur bei der kath. Kirche…
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#2   HeinrichvonOfterdingen   20:49:23 | Montag, 29. Januar 2007
Ja liebe Lota, was ist schlimmer, die Beichte zu schänden, die von den Priestern gegebenen Antworten
oder die Unehrlichkeit der vermeintlichen Journalisten, der vermeintlichen deswegen, weil die Vorgehensweise jedem journalistischen Berufsethos widerspricht. Was genau im Beichtstuhl gesagt wurde ist ja nur von einer Seite behauptet und von der anderen nicht widerlegbar. Und obwohl ich weiß, dass es sehr viele schlechte Priester gibt, halte ich es bei der skrupellosen Vorgehensweise auch für möglich, dass die Aussagen der Priester gefälscht sind, oder dass die ganze Sache eine Fälschung ist (warum eigentlich ein Sakrament schänden, wenn man alles auch direkt am Schreibtisch erfinden kann). Ehe man über die Priester herzieht, die sich ja wegen des Beichtgeheimnisses nicht wehren können, sollte man sich über die Dreckschweine der Journaille aufregen, die so etwas überhaupt bringen. Das ist Stürmer-Niveau!
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#1   Lota   20:35:29 | Montag, 29. Januar 2007
Was ist schlimmer?
1. Die Beichte zu schänden
2. Die von den Priestern gegebenen Antworten
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