kreuzmeldungen
Brudermord und Desorientierung + Am Richterstuhl Gottes + Satanisch + Oberin ohne Habit + Lebenswunsch
© Michal M., flickr, Creative Commons Licence
Brudermord und Desorientierung

Vatikan. Papst Benedikt XVI. forderte beim sonntäglichen Angelus die Beilegung der Gewalt im Libanon und im Gazastreifen. Die dortigen „brudermörderischen Zusammenstöße“ seien inakzeptabel. Man dürfe für die eigenen politischen Ansichten nicht den Weg der Gewalt beschreiten. Benedikt XVI. warnte davor, die Hoffnung aufzugeben und sich von Desorientierung übermannen zu lassen.

Am Richterstuhl Gottes

Österreich. Der emeritierte Innsbrucker Professor für Fundamentaltheologie und Gründer des „Karl-Rahner-Archivs“, Pater Walter Kern SJ, ist 85jährig gestorben. Das gab die Diözese Innsbruck gestern Montag bekannt. Das Bistum trauert um „einen leidenschaftlichen Wissenschaftler, eifrigen Publizisten und engagierten Seelsorger“. Der emeritierte Professor erteilte bis ins hohe Alter an einer Volksschule Religionsunterricht. Die letzten Jahre verbrachte er in einem Sanatorium.

Satanisch

Rußland. Der Bürgermeister von Moskau, Juri Luschkow, kündigte gestern Montag an, in der russischen Hauptstadt keine Märsche radikaler Homo-Ideologen genehmigen zu wollen. Solche Spektakel könnten nur als „satanisch“ bezeichnet werden. Der Bürgermeister erinnerte an die gewaltsamen Ausschreitungen zwischen teilweise aus dem Westen angereisten Homo-Ideologen und der örtlichen Bevölkerung im vergangenen Jahr. Ferner warnte er vor der Unterwanderung der Schule durch die Homo-Ideologie: „Solche Dinge sind für Kinder ein tödliches moralisches Gift.“

Oberin ohne Habit

Schweiz. Am Sonntag wird Schwester Heidi Kälin feierlich in ihr Amt als neue Generaloberin der St. Anna Schwestern eingesetzt. Das Mutterhaus der Schwestern befindet sich in Luzern in der Innerschweiz. Schwester Heidi ist mit 53 Jahren die Jüngste der Gemeinschaft. Im Unterschied zu ihrer Vorgängerin (73) trägt sie keinen Habit mehr. Die scheidende Generaloberin ist überzeugt, daß die St.-Anna-Schwestern nicht sterben: „Wir leben in Indien und in Afrika weiter“ – sagte sie der ‘Neuen Luzerner Zeitung’.

Lebenswunsch

„Und für mich selbst wünsche ich, gut zu sterben und ewig zu leben.“

Der Bischof von Chur, Mons. Amédée Grab, in einem Dezember-Interview mit dem ‘Pfarrblatt der katholischen Kirch im Kanton Zürich’.
      
8 Lesermeinungen
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#8   cairochon   18:35:55 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Es gibt in Russland jetzt Überlegungen ein ziviles Kontrollorgan einzusetzen – die Eltern. Es soll Elternabende geben und ausserdem sollen den Eltern uneingeschränkter Zugang zu den Kasernen ermöglicht werden. Das klingt erstmal gar nicht so schlecht. Wenn man aber bedenkt das die Wehrpflichtigen in Russland überwiegend aus ärmlichen Verhältnissen kommen (Familien die ein wenig Geld haben finanzieren ihren Söhnen ein Studium, da sie so vom Wehrdienst befreit sind) und zudem in der Regel tausende Kilometer von ihrem Heimatort entfernt stationiert werden, fragt man sich wie die Familien das Geld für eine Reise zum Kontrollbesuch aufbringen sollen. Fazit: ein guter Ansatz aber leider nicht zuende gedacht.
Wer sich für dieses Thema interessiert: es gibt eine inoffizielle Organisation von Soldatenmüttern in Russland. Diese Mütter setzen sich für die Wehrpflichtigen ein und versuchen Familien zu unterstützen. Spenden sind willkomen.
Zum Thema „CSD“ in Osteuropa:
Wer Bilder von den bisherigen Demonstrationen gesehen hat, der wird wissen das es sich dort tatsächlich noch um eine reine politische Demonstration handelt. Nix mit feiern.
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#7   Pünktchen   15:15:47 | Dienstag, 30. Januar 2007
Aragorn
Mit den Schwulendemos habe ich deswegen ein Problem, weil sie ein Kompositum sind aus politischer Willensbekundung und massenhafter Obszönität. Eine politische Kundgebung sollte nicht verboten werden können. Es handelt sich dabei um die Wahrnehmung eines Grundrechtes. Ich könnte mir vorstellen, daß es in Rußland durchaus noch diskriminierende Gesetze gibt, deren Beseitigung/Novellierung ein immerhin denkbarer Anlaß für politische Demos sind. An vielen Orten – im Westen – jedoch pervertieren die „Demos“ zu exihibitionistischen Massenveranstaltungen (wie zum Beispiel auch die Hetero-Love-Parade in Berlin!) ohne ernsthaften politischen Hintergrund. Daß eine Öffentlichkeit gegenüber dieser Zurschaustellung sexueller Präferenzen feindselig reagiert, scheint mir nicht weiter erklärungsbedürftig.
Homosexualität in Rußland ist sicher so verbreitet wie anderswo auch! Luschkow oder Kaczyński zu bedeutenden Politikern zu erklären, weil sie politische Demos – wenn es denn solche sind – verbieten wollen, würde mir niemals einfallen! Wenn Luschkow das heilige Rußland verteidigen will, dann sollte er sich erst mal gegen die tausendfachen homosexuellen Massenvergewaltigungen von Rekruten in der russ. Armee einsetzen…
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#6   Beobachterin   14:53:51 | Dienstag, 30. Januar 2007
Na, das ist ja ein Lichtblick!
Ferner warnte er (der Bürgermeister von Moskau) vor der Unterwanderung der Schule durch die Homo-Ideologie: „Solche Dinge sind für Kinder ein tödliches moralisches Gift.“
Guck an – in Rußland gibt es noch Leute mit gesundem Menschenverstand!
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#5   Aragorn   14:03:09 | Dienstag, 30. Januar 2007
Heiliges Russland – Unheiliges Russland
Pünktchen!Ich weiß, dass es um Russland nicht zum Besten bestellt ist. Die Zustände in der russischen Armee sind skandalös. Ich habe von diesem armen Rekruten gehört, der da brutal zusammengeschlagen worden ist. So etwas ist unvorstellbar! Ich persönlich glaube, dass Russland erst dann wieder eine gesegnete Zukunft hat, wenn wieder ein gesalbter und gekrönter Zar an seiner Spitze steht. Mit dem Mord an Nikolaus II. und seiner Familie hat dieses Land eine unvorstellbare Blutschuld auf sich geladen. Der Widerstand des Moskauer OBs gegen die Schwulendemo zeigt jedoch, dass man sich in der Öffentlichkeit noch einen gewaltigen Rest an Schamgefühl bewahrt hat, was man für Westeuropa nicht sagen kann. Hier kann jeder seine Perversion heraushängen lassen auch vor den Augen von Kindern. Das gibt es – Gott sei Dank! – in Russland nicht.
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#4   Pünktchen   11:53:27 | Dienstag, 30. Januar 2007
Aragorn
Mit dem „heiligen Russland“ ist nicht so heilig bestellt, wie Sie glauben. Es ist bekannt, daß in der Russischen Armee alle Rekruten durch brutale „Aufnahmeriten“ hindurchmüssen, in denen Vergewaltigung, sexuelle Demütigung, perverse Mutproben u.ä. zum Standardrepertoire gehören. Erst vor kurzem machte der Fall eines Rekruten Schlagzeilen, dem infolge der erlittenen Qualen und Folter die Beine und das Genital amputiert werden mußten! (Er verstarb später!) Hier, ausgerechnet in der „ruhmreichen“ russ. Armee, gehört also praktizierte homosexuelle Ausbeutung zur Tagesordnung. Alles geschützt durch eine eiserne Arkandisziplin, die Rekruten zwingt über erlittene Erniedrigungen zu schweigen in der „Hoffnung“, sich bald schon selbst an den neueintretenden Rekruten – als „Ältere“ ! – schadlos halten zu können !!!
Auch im letzten Jahr haben sich wieder fast 200 Rekruten das Leben genommen! Darüber sollten Sie mal nachdenken, wenn Sie so vom (schein-)„Heiligen Rußland“ träumen!!!
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#3   landorganist   11:45:13 | Dienstag, 30. Januar 2007
Warum zieht
Ihr Lieben nicht nach Moskau? Da herrschen paradisische Zustände, besonders auch in punkto Meinungsfreiheit. Ihr würdet Euch dort selbst unter einem anonymen Nick nicht trauen, Eure Klappe so weit aufzureißen! Bekanntlich ist die Luft da recht bleihaltig…
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#2   Aragorn   10:39:19 | Dienstag, 30. Januar 2007
Heiliges Russland
Bravo, Herr Luschkow! Lassen Sie nicht zu, dass das Heilige Russland durch diesen unerträglichen Schwulenkarneval besudelt wird.
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#1   wickerl   10:26:06 | Dienstag, 30. Januar 2007
satanisch
Luschkow sollte nach Westeuropa importiert werden, leider gibt es unter unseren Christdemokraten keine solchen Leute, im ganzen deutschen Sprachraum nicht, satanisch ist es , ganz genau!
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