In einem Interview sprach der deutsche Distriktobere der Piusbruderschaft über die Alte Messe. Bedenkliche Zustände in der Bruderschaft.
Pater Franz Schmidberger
(kreuz.net) „Die Freigabe der Alten Messe wird kommen.“
Das erklärte Pater Franz Schmidberger kürzlich
vor dem Onlinemagazin ‘katholisches.org’.
Pater Schmidberger ist der Verantwortliche für die Priesterbruderschaft
St. Pius X. in Deutschland.
In Sachen Alte Messe hat der Papst – so der Pater – die größten Widerständler –
die aus den Reihen der Bischöfe Frankreichs kommen – offenbar überzeugen können.
Pater Schmidberger
bestätigte, daß der Heilige Vater wegen der Alten Messe mit französischen Prälaten telephoniert habe.
Der Distriktsobere berief sich dabei auf zwei unabhängige, nicht namentlich genannte Quellen.
Wann
das Dokument zur Freigabe der Messe kommen wird, weiß Pater Schmidberger nicht.
Der Papst arbeite langsam.
Es sei auch nicht klar, unter welchen Bedingungen die Freigabe erfolgen werde:
„Außerdem kann davon
ausgegangen werden, daß seine Arbeit von Gegnern der Freigabe sabotiert wird.“
Schulen vor dem Aus?
Pater Schmidberger sprach auch über die Jungenschulen der Piusbruderschaft in Deutschland.
Diese
Lehranstalten sollen in Süddeutschland zusammengelegt werden.
Als Grund nannte der Distriksobere die
Finanzen. Die drei Schulen müßten monatlich mit hohen Beträgen bezuschußt werden.
Die Zusammenlegung
sei aber nur bei den unteren Klassen, nicht aber bei den höheren vorgesehen: „Eine katholische Gesamtschule
wird es nicht geben.“
Das Don-Bosco-Gymnasium in Diestedde steckt gegenwärtig offenbar in einer schweren
Krise.
Die 12. Klasse hat bereits die Schule gewechselt.
Grund für die Mißstände sind nicht zuletzt
Inkompetenzen bei der Gesamtleitung der Schule sowie schwere Führungsmängel auf der Ebene des deutschen
Distriktes und der Generalleitung im Schweizerischen Menzingen.
Kontakte zum Weltklerus
Die „Aktion
Alte Messe“ bezeichnet Pater Schmidberger als einen „vollen Erfolg“.
Es handelt sich dabei um eine von
der Piusbruderschaft publizierte DVD, die den Alten Ritus erklärt.
Vor allem junge Priester und Seminaristen
würden den Film bestellen und Kontakt aufnehmen. Es gebe ein „Verlangen“ nach der alten Messe.
Pater
Schmidberger freut sich auf ein bevorstehendes Treffen mit Priestern im Diözesanklerus. Solche Kontakte
seien wichtig.
Sie zeigten auch die Verbundenheit und die volle Zugehörigkeit der Piusbruderschaft zur
Kirche.
Priestermangel
Ferner erklärte der Distriktsobere, daß die Zahl der Meßbesucher in den Prioraten
der Bruderschaft langsam aber stetig steige.
Die Bruderschaft könne nicht allen Anfragen für die Heilige
Messe nachkommen. In diesem Zusammenhang bedauert Pater Schmidberger die geringe Anzahl der Berufungen.
Dieses Jahr werden nur zwei Deutsche für die Bruderschaft zu Priestern geweiht.
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174 Lesermeinungen
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#174 Pünktchen 13:45:46 | Dienstag, 20. Februar 2007
Ist er, wirklich! Wird nur übertroffen von der Benennung, die ich für eine Leserin gefunden habe, die
neuerdings hier die Foren vollmüllt: BHVB BundesholocaustVerwertungsBeauftragte
#172 Pünktchen 13:39:47 | Dienstag, 20. Februar 2007
Ich denke, niemand hat Dich beauftragt! Zu der hier diskutierten Frage will ich mich allerdings nicht
äußern! Mich hatte nur der Name zu einer naheliegenden Nachfrage gereizt.
#168 Gotthard 01:08:17 | Dienstag, 20. Februar 2007
Direktor Hatte der Hw Pater Isenmann einen offiziellen Auftrag des Pius-Vereins in Namibia? Was war seine
Aufgabe in diesem Land während der Unterrichtszeit in seinem Gymnasium? Seine Schule scheint laut Aussagen
auf diesem Forum in einem Überlebenskampf zu sein … und der Schulleiter hat außerhalb der Ferien Zeit
zu einem Ausflug nach Namibia? Der Angehörige des Pius-Vereins hatte wohl persönlich nicht das Geld
für das Flugticket… wie ernst nimmt dieser Verein seine Schule, wenn er den Schulleiter während der
Unterrichtszeit nach Afrika reisen läßt?
#167 Josefus 18:55:29 | Donnerstag, 8. Februar 2007
an Sektenb. Die Saarbrücker Schulen haben meines Wissens eine gemeinsame Verwaltung, Gesamtleitung, Küche,
Pausenhofe, Miete, z. T. überlappender Personaleinsatz, Fahrzeuge, etc… Von einem Standort am Bodensee
weiß ich nicht kongretes, jedoch habe ich davon gehört, dass man diesen suchen würde wegen der Nähe
auch zur Schweiz.
an Josefus Mein Lieber Josefus, 1.wir sollten uns nicht zu grosse sorgen über die falsch-interpretation
von kreuz-net machen-wir sind ja da um es klarzusellen. 2.welchen teuren standort am Bodensee meinen Sie?
3.In D. wären zum aufrechterhalt einige weitere Investitionen von Nöten (ist das für ein solches Abbruchobjekt
zu verantworten?) 4.Das Internat der Haupt- und Realschule Saarbrücken ist derzeit in einem Mietobjekt
ohne eigene Küche und muss von einem Catering-Service Lebensmittellogistisch versorgt werden.(Durch zusammenlegung
einzusparen) 5.Meineswissens sind keine Grundschüler im Internat SB- und wir sprechen doch von kosteneinparungen
durch zusammenlegung von 3 Internaten? Ihr Sektenbeauftragter
an Sektenbeauftragter: an Sektenbeauftragter: In meinem 1. Posting sprach ich bereits davon, dass es sich
bei der 3. Schule um eine Schweizer Schule handelt. Die Saarbrücker Grundschule ist keinesfalls betroffen.
Die kreuz-net Redaktion hat einfach die Aussage von Pater Schmidtberger von 3 Jungenschulen falsch interpretiert,
da sie nur auf Deutschland schaute. Den Fehler meldete ich auch der Redaktion, die aber bis jetzt leider
nicht reagierte. Die Zusammenlegung mag laufende Kosten einsparen, allerdings sind erst einmal sehr hohe
Kosten aufzubringen, der Standort Bodensee ist sehr teuer, die Zuschüsse in Baden-Württemberg prozentual
pro Schüler unter Bundesdurchschnitt, abgesehen davon, dass es in den ersten Jahren gar keine Zuschüsse
geben soll. Bestehende Gebäude wie in Diestedde werden nur mit Verlust abgegeben werden können, …
Dies alles gilt es zu bedenken. In Saarbrücken würde die Trennung zweier Schulen diese ihrer Synergieeffekte
berauben und zusätzliche Kosten verursachen.
an joao ich war weder eine schlimmes Kind, noch kam ich von einem fam. Scherbenhaufen…im Gegenteil,
es ist schwer als sensibles Kind, das zunächst mit tiefem Vertrauen den Betreuern, seien sie nun klerikal
oder weltlich, entgegenblickt, diese Schule seelisch und psychisch unbeschadet zu verlassen…und das
dieses Vertrauen nach und nach verloren geht und Angst Platz macht hat etwas mit fehlender Liebe und Respekt
vor dem heranreifenden Menschen zu tun, die sich eben in der angesprochenen Kälte und Mangel an Nächstenliebe
äußert. Lieber joao, Sie müssen mich nicht unbedingt als Helden bezeichen, aber mir ist es gelungen
als sensibles Kind mein Vertrauen in die Priester zu verlieren, OHNE ein katholisches Internat besucht
zu haben. Es sei denn Sie bezeichnen eine Sakristei als Internat. Der liebe Gott nimmt absichtlich das
ungeeigneste Bodenpersonal, damit klar wird, daß das Gute nicht durch menschliche Leistung, sondern durch
sein Wirken erreicht wird. Außerdem hat der Satan verlangt uns zu sieben. Deswegen werden wir so krisengeschüttelt.
Und wir werden geprüft und geläutert wie man Gold und Silber im Ofen läutert. Denn nichts Unreines
kann zur Anschauung Gottes gelangen. Jesus sagte, wir sollen auch unsere Feinde lieben und denen Gutes
tun die uns hassen. Wenn wir schaffen trotz allem noch für die Seelsorger unserer Kindheit und Jugend
(die wir ja nicht freiwillig ausgewählt hatten) zu beten oder sogar für die deutschen Bischöfe zu beten,
dann haben wir eine Lektion bestanden.
Antworten 1. van Laak schrieb: Im Übrigen vertritt MK diese Meinung im wesentlichen für Geld. Das bringt
sein Beruf so mit sich! Das ist ja mal ein intelligenter Angriff, der mich zur Antwort herausfordert:
Es ist noch viel schlimmer! Ich vertrete die derzeitige Linie der FSSPX in dieser Sache, weil ich als
Mitglied der Schulplanungskommission sie selbst mit verantworte (mit einigen anderen Priestern und Laien,
soviel zum „Klerikalismus“-Vorwurf) 2. Orth schrieb: Das zeigt, wie kompetent MK28 ist: schließlich muss
die Pribru jene Gebäude verkaufen können, um anderes zu finanzieren. Vielleicht nicht so klug, diese
Gebäude öffentlich mieszureden. Sie sind mir schon ein Cleverle. Jeder potentielle Käufer wird seine
Kaufentscheidung anhand dieser Debatte treffen, aber nicht selbst die Gebäude in Augenschein nehmen und
auch keinen Gutachter mitbringen, gell? Dass in Diestedde auch viele Eltern für den Erhalt der Gebäude
Geld, Zeit und Arbeitskraft geopfert haben: das weiss der nette Herr nicht. Doch. Wie fühlen sich jene
Wohltäter, die sich wortwörtlich Geld vom Munde abgespart haben, damit Diestedde bestehe? Deren Einsatz
hat sich gelohnt, weil die Schule ja bis heute bestanden und Ergebnisse gebracht hat. Ihre Argumentation
läuft ja darauf hinaus, daß die Bruderschaft auf ewig da bleiben muß, weil sie mal da Spendengelder
investiert hat, selbst wenn es finanziell wie pädagogisch sinnlos ist. Die Rechtfertigung des Standortes
ist aber nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft.
Das Ende einer Schule: 2. Fortsetzung u. Ende Pater Isenmann hatte extra das zweite Lehramts-Staatsexamen
abgelegt, um vor dem Gesetz befähigt zu sein, die Schule zu leiten. Doch seitens des inzwischen nicht
mehr ganz so jungen Distriktoberen blieb der Groll gegen Schule und Lehrer. Deshalb wurden Pläne zur
Schließung und Neueröffnung der Schule an einem anderen Ort geschmiedet. Der Hintergedanke war, daß
man bei dieser Gelegenheit auch neue Lehrer hätte einstellen können. Dann wurde in Deutschland ein neuer
Distriktoberer ernannt. Er bemühte sich mit dem Elan des Anfangs, die Situation zu bereinigen und Lehrer
zu entlassen. Erst kurz vor seiner Abberufung ins Generalhaus der Piusbruderschaft in der Schweiz im letzten
Sommer ersetzte er Pater Weber durch Pater David Köchli. Letzter ist bekannt als gehorsamer Ausführer
der Befehle seiner Oberen. Doch in schulischen, pädagogischen und entwicklungspsychologischen Dingen
fehlt ihm die notwendige Erfahrung. Der neue Gesamtleiter hofft, die Schule noch bis 2008 weiterführen
zu können. Das dürfte allerdings schwierig sein. Viele Lehrer des Don-Bosco-Gymnasiums haben für das
kommende Schuljahr bereits neue Stellen gefunden.
#161 Alucard † 21:23:13 | Dienstag, 6. Februar 2007
Gesamtschule Es ist zwar richtig, dass die Zusammenlegung dreier Schulen und Internate einiges an Kosten
erspart. Jedoch wären wir dem Konzept der Gesamtschule damit einen Schritt näher gekommen, da zumindest
die unteren Klassen zusammen unterrichtet werden sollen und dies aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem
gewissen Abfall des Niveaus führen würde. Hat irgendjemand daran gedacht?
Josefus: Fehlmeldung Die zusammenlegung betrifft meineswissens die Schulen in Diestedde, Saarbrücken
und Mels (CH) sodaß drei (3) richtig ist. Es müste jedem!!! einleucheten daß durch die zusammenlegung
von 3 Internaten einiges an laufendeden kosten eingespart wird.
Fehlmeldung Zitat: „Pater Schmidberger sprach auch über die drei Jungenschulen der Piusbruderschaft in
Deutschland.“ Es gibt in Deutschland keine 3 Jungenschulen, sondern nur 2. Die Grundschule in Saarbrücken
ist eine gemischte Schule. Obwohl ich die Redaktion darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Grundschule
nicht betroffen ist, hat sie den Fehler nicht korrigiert. Was soll man davon halten? Diese Lehranstalten
sollen in Süddeutschland zusammengelegt werden. Als Grund nannte der Distriksobere die Finanzen. Die
drei Schulen müßten monatlich mit hohen Beträgen bezuschußt werden. Dies ist in der Tat mindestens
der Hauptgrund für die geplante Verlegung. Ob dadurch wirklich gespart werden kann, mag dahingestellt
sein. Die Schule(n) sollte(n) verlegt, nicht geschlossen werden. Durch welche Gründe auch immer haben
sich aber in Diestedde zu frühzeitig Auflösungserscheinungen ergeben, die jetzt viele in Panik verfallen
lassen. Es gilt das Beste aus der Situation zu machen, welche Fehler auch immer auf welcher Seite gemacht
worden sein mögen. Kreuz.net trägt mit scharfzüngigen Behauptungen, die teilweise noch Pater Schmidtberger
als Urheber dieser Kritik suggerieren, nicht zum Wohle der Schulen bei. Eine objektive Berichterstattung
sieht anders aus. Mit der Bitte um eine nicht so einseitig und teilweise falsche und verfälschende Darstellung
ein treuer kreuz.net – Leser
Michael Theodor van Laack: Die Mitspieler?? Lieber Michael Theodor van Laack, Wenn sie (jedem, aber besoners
Quereinsteigern wie Sie es sind zum empfehlen) mal alle Vorträge und Rundbriefe des Erzbischofs mal gelesen
oder gehört hätten (gib’s auf MC oder CD) würden Sie sehen dass die Haltung der Oberen keinesfalls
von der Linie des Msgr. Marcel Lefebvres abweicht, es herrscht, in Diestedde wie auch mancherorts, der
Geist dass Gläubige (leider z.t.auch Priester) dieser vom Erzbischof verfolgten richtung n i c h t mehr
folgen und alles besserwissen. Den vom ihnen Propagierten satz, dass Ihre haltung und handeln zum wohl
der Schüler sein soll kann ich nicht glauben egal wieoft Sie ihn wiederholen.
Die Mitspieler Nur um das ein oder andere besser einordnen zu können. Während ich hier unter meinem
eigenen Namen schreibe, verstecken bzw. versteckten sich der 1. Assistent und der Anwalt der Bruderschaft
hinter einem „alias“ und warfen mit persönlichen abfälligen Bemerkungen nur so um sich! Und lieber Herr
Orth: in der Tat bin ich gescheitert, aber diesmal nicht an mir. Sie wissen an wem! Und Sie wissen auch,
wer im Gewissen zur Unterstützung verpflichtet gewesen wäre, am Ende aber so verharrte, wie unser ehemaliger
Bundeskanzler. Abwartend und hoffend, dass es ihn nicht trifft und am Ende hat es ihn auch getroffen.
Ich bereue zutiefst alle meine Fehler, das darf aber nicht bedeuten, dass ich in Demut schweigend zusehe,
wie Kindern und Jugendlichen systematisch „gekadert“ werden sollen. Ich halte die Priesterbruderschaft
Pius X. definitiv für ein Werk Gottes und keine Sekte. Aber einige ihrer Priester in Leitung sehen das
offensichtlich anders. Diese scheinen noch nicht gemerkt zu haben, dass es sich um ein Werk der Kirche
und nicht ihr eigenes Werk handelt. Knapp 16 Jahre ist der Erzbischof jetzt nicht mehr unter uns. Seitdem
verliert die Bruderschaft Jahr für Jahr an Authenzität und katholischem Selbstverständnis. Auch Ihnen
Gottes Segen! n.l.n.t.
Schulgezanke!! Ich denke es ist an der Zeit, mit den persönlichen beleidigen und beleidigt sein aufzuhöhren.
Den Schülern bringt dies alles nichts!!! Die wohlwollenden werden eine neue errichten und jene die nur
schlechtes möchten und sich daran gerade erfreuen, sollen einfach wegbleiben. Euer Sektenbeauftragter
#154 Johann Orth 22:59:30 | Montag, 5. Februar 2007
Also, bitte, nicht ich habe von nützlichen „Idioten“ gesprochen. Und die Beurteilung, ob Herr MK28 nützlich,
ein Idiot, beides – oder nichts davon sei, überlasse ich getrost seinen Oberen. Ihnen, Herr van Laack,
wünsche ich, dass Ihr Scheitern aus eigenen Fehlern ein neuer Anfang sei. Jeder Mann macht so etwas durch,
und dann muss man daraus auch lernen, seien eigenen Fehler zu erkennen (das ist das schwerste), zu bekennen
(das ist schon weniger schwer) und dann, na ja, damit zu leben (das fällt dann leichter). Daran wachsen
wir. Ich weiss, wovon ich rede. Ihnen: Gottes Segen!
Nützliche Idioten Genau, da kann ich mich nur anschließen! Im Übrigen vertritt MK diese Meinung im
wesentliochen für Geld. Das bringt sein Beruf so mit sich!
Das Ende einer Schule: 1.Fortsetzung Die Bombe platzte an einem Schulfest. Nach dem Mittagessen, an dem
Gäste und auch der Distriktobere teilnahmen, wurde aus heiterem Himmel verkündet, daß Pater Wildfeuer
zum Schulleiter degradiert sei. Später wurde er ganz abgesetzt. Der rücksichtslose Umgang mit dem Pater
und fähigen Schulleiter erregte viel böses Blut. Menschen im Umkreis der Schule betrachteten die Vorgehensweise
der Oberen als ein großes Unrecht. Bei Eltern und Schülern formierte sich Widerstand. Ein Lehrer tat
sich dabei besonders hervor. Dadurch zog er den Unmut der Oberen auf sich. Offenbar aus Angst, daß eine
Revision der unguten Entscheidung als Schwäche gedeutet werden könnte, ergriffen die Oberen der Piusbruderschaft
die Flucht nach vorne. Nach der Absetzung von Pater Wildfeuer wurden nacheinander mehrere Patres zu Gesamtleitern
ernannt. Diesen fehlte zwar nicht der gute Wille aber die fachliche Kompetenz, um ein Gymnasium mit Internat
zu führen. Insbesondere mangelte es ihnen an Erfahrung im Umgang mit pubertierenden Jungen in einer Internatssituation.
Deshalb mußten sie relativ schnell wieder abgelöst werden. Die Folge dieser unglücklichen Personalentscheide
und ständigen Wechsel bewirkte einen Niedergang bei der Disziplin der Schüler. Auch die Schülerzahl
begann zu schrumpfen. Mit der Einsetzung von Pater Lukas Weber und Pater Bruno Isenmann begann sich die
Situation langsam zu beruhigen. Pater Isenmann hatte extra das zweite Lehramts-Staatsexamen abgelegt,
um vor dem Gesetz befähigt zu sein, die
@Pius-Verein Mein Mitleid gilt den Schülern … die können nichts zu dem Chaos! Meine ungeteilte Freude
gilt dem Pius-Verein … diese „ich-möchte-gerne“ … sind auf die Schnauze gefallen. Ich sage es offen …
der Pius-Verein kann die Kirche und ihre Orden und Einrichtungen im Schulwesen nun mal nicht kopieren
und das Wasser reichen. Pius-Leute: bleibt um Eure Kapellen herum … dort könnt ihr wenig schlechtes
anrichten!
#149 Johann Orth 22:13:09 | Montag, 5. Februar 2007
Lieber Gotthard, als Sie gerade auf die Tasten gedrückt haben – quoll da nicht grün-gelb-gallige Gallerte
hoch? Sie stinken sogar, wenn Sie Mitleid heucheln.
Überheblichkeit dieses Gymnasium und Internat des Pius-Vereins scheint am Ende zu sein. Die Schüler
sind die Leidtragenden… diese Bruchlandung des Piusvereins ist einfach gut… das konkrete Leben ist
die beste geistliche Schule …
übernehme den neuesten Beitrag – lesenswert Montag, 5. Februar 2007 11:05 Das Ende einer Schule Das Don-Bosco
Gymnasium in Diestedde steht vor dem Aus. Der Grund: die Unfähigkeit der Verantwortlichen, Fehler einzugestehen
und zu korrigieren. (kreuz.net, Diestedde) Alles begann mit einer kleinen Don-Bosco-Schule. Sie wurde
im September 1982 von der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Brilon-Wald im Sauerland eröffnet. Schon
im Sommer 1983 erfolgt der Umzug nach Wadersloh-Diestedde – 150 Kilometer nordöstlich von Köln. Dort
hatte der Schulträger ein acht Hektar großes Gelände mit Internats- und Schulgebäuden erworben. 1989
erfolgte die endgültige Anerkennung der Schule als „staatlich genehmigtes Gymnasium“ mit dem Recht auf
Durchführung und Abnahme der Abiturprüfungen. Unter der Gesamtleitung von Pater Michael Wildfeuer und
seinen Mitarbeitern entstand eine kleine, aber blühende und wachsende Schule. Aus dem Umfeld des Don-Bosco-Gymnasiums
kamen auch relativ zahlreiche Priesterberufungen. Um die Schule entwickelte sich auch eine kleine traditionelle
Gemeinde, was beim kirchlichen Niedergang in Westfalen beachtlich ist. Doch dann begannen die Intrigen.
Alltägliche Probleme, die in einer Schule mit Internat vorkommen können, wurden aufgebauscht. Obwohl
die Sachen bereits ausgeräumt waren, wurden sie dem unerfahrenen, jungen, neuen Distriktoberen in Deutschland
hinterbracht. Dieser reagierte, ohne sich genügend zu informieren und die Dinge abzuwägen. Die Bombe
platzte an einem Schulfest. Nach dem Mittagessen, an
„Angebliche Schüler“ @ Sektenbeauftragter Der Vorwurf, sich hinter Anonymität zu verbergen ist grotesk
angesichts der Tatsache, dass das hier die meisten, u.a. Sie machen… Was war denn auf unterstem Niveau ?
„Persönlich“ ? Persönliche Erfahrungen wiederzugeben ist nicht verletzend…es steht Ihnen ja frei,
zu äußern, dass Sie sie nicht nachvollziehen können…warum aber nehmen sie nicht Stellung zu den Fakten…?
@Charles „ihre schlimmsten Kinder“…„familiärer Scherbenhaufen“…Offensichtlich waren zumindestens
Sie ganz sicher nicht auf dem DBG, sonst hätten Sie in zahllosen Tischlesungen über den hl. Don Bosco
gelernt, dass er gerade für diese Kinder offene Arme hatte…und um „persönlich“ zu werden…ich war
weder eine schlimmes Kind, noch kam ich von einem fam. Scherbenhaufen…im Gegenteil, es ist schwer als
sensibles Kind, das zunächst mit tiefem Vertrauen den Betreuern, seien sie nun klerikal oder weltlich,
entgegenblickt, diese Schule seelisch und psychisch unbeschadet zu verlassen…und das dieses Vertrauen
nach und nach verloren geht und Angst Platz macht hat etwas mit fehlender Liebe und Respekt vor dem heranreifenden
Menschen zu tun, die sich eben in der von Herrn v. Laack angesprochenen Kälte und Mangel an Nächstenliebe
äußert. @Graf von Galen Danke für Ihre Worte. Leider müssen aber auch Sie mich gleich nochmals auf
die Existenz der Hölle aufmerksam machen. Gottes- und Nächstenliebe erwachsen aber doch aus der Liebe
Gottes zu den Menschen, nicht aus dem Wissen um die Existenz einer Hölle.
Lieber Johann Orth, ich weiß, wenn man sich in eine Streit einmischt riskiert man, dass die Kampfgockel
dann geeint über einen herfallen. Trotz diesem und trotz der Tatsache, dass mit der Sinn (Unsinn?) dieses
Streits als einem Nicht-Insider, also quasi einem Outsider, einigermaßen verschlossen blieb, dieser Hinweis:
Lenin sprach von einer anderen nützlichen Kategorie von Leuten. Was aber nicht ausschließt, dass es
auch unnütze Idioten gibt, ohne dass ich jetzt jemand bestimmten meinen würde.
#144 Johann Orth 21:09:50 | Montag, 5. Februar 2007
Ich weiss, MK28, ich weiss. Und nie habe ich behauptet, dass Sie in Stuttgart z.B. am Hauptbahnhof arbeiten.
Ihre Winkelzüge sind mir deutlich bekannt.
@ Oth: Einfluß? Ich habe nie behauptet, Einfluß zu haben. Ich sage, man schenkt Gehör. Ich arbeite
auch nicht in Stuttgart. Und ich denke nicht, mittendrin zu sein. Die Bruderschaft ist eine Priesterbruderschaft.
Und die Kleriker haben über die Jahrhunderte gezeigt, daß sie wie keine anderen imstande sind, die Zeiten
zu bestehen. Ich wehre mich gegen den Vorwurf, die Bruderschaft sei ein Haufen „karrieregeiler Klerikalisten“ –
sorry, Oth, aber so gut ist mein Einblick dann doch, um das beurteilen zu können. Mit Interesse nehme
ich das Geheul derjenigen zur Kenntnis, die hier aus Unwissenheit ihren Aggressionen gegen die Bruderschaft
freien Lauf lassen. Ich sehe mich als Helfer der Arbeiter im Weinberg – was einschließt, daß diese Rolle
vorbei ist, wenn ich nicht mehr helfen kann (was ich nicht beurteilen kann).
#142 Johann Orth 20:57:11 | Montag, 5. Februar 2007
Vorsicht, MK28: auch nützliche Laien stehen in der Pribru auf schwankendem Boden, wenn sie glauben, so
richtig Einfluss zu haben. Selbst, wenn sie in Stuttgart arbeiten und glauben, so richtig mittendrin zu
sein. Lenin sprach von einer anderen nützlichen Kategorie von Leuten.
@ van Laack Nur zu! Offenbaren Sie es! Damit widerlegen Sie ja, daß in der FSSPX ein sturer Klerikalismus
herrscht, Laien kein Gehör geschenkt wird und eine blinde Abwehrhaltung gegen die böse Welt betrieben
wird.
Bitte an MK Seien Sie doch so freundlich und teilen den Anwesenden mit, wer sie sind, bevor ich es tun
muss. Denn ich glaube, es wäre ihnen peinlich, von einem „Looser“ demaskiert zu werden.
Schule wird in den Süden gehen Schön??? daß weiter verleumdet, angegriffen…wird, anstatt an einer
guten weiterführung (im Süden) mitzuarbeiten oder wenigstens mit wohlwollender Einstellung und Gebet
mitzuwirken. An MTvL: Das letzte was ich IHNEN Glauben Kann ist das wohl der Jungs. gez. Euer Sektenbeauftragter
Bitte um ENTSCHULDIGUNG: Ich bitte alle, in meinen vorgegangenen Kommentaren persönlich angegriffenen
Personen um Entschuldigung dafür, dass dies auf solch nivolose und unüberlegte Weise geschah, und bitte
kreuz.net alle persönlichbeleidigenden Passagen daraus zu löschen. Ihre Art steht im Wiederspruch zu
einer konstruktiv gemeinten Kritik.
@ Alois Hudal Ich finde es gelinde gesagt höchst merkwürdig, daß Sie Pater Wildfeuer unterstellen,
er habe hier Fangruppen, die Artikel in seinem Sinne schrieben. Angesichts dieses und anderer Artikel
ist es nur offensichtlich, dass Pater Wildfeuer hier Fangruppen hat, die Artikel in seinem Sinne schreiben.
Immer, wenn es hier um diese komische Schule geht, lautet jeder zweite Abschnitt sinngemäß „Pater Wildfeuer
mit seiner großen Kompetenz und heiligmäßigen Tapferkeit tat diesunddies, doch die anderen, die leider
seiner Genialität und ihren Aufgaben nicht gewachsen waren, taten dasunddas.“ Mit Berichterstattung hat
das jedenfalls nichts zu tun. „Fan-tum“ trifft es schon eher.
#135 Athanasius 15:03:11 | Montag, 5. Februar 2007
Respekt beibehalten! Liebe Leute, Bitte behaltet gegenseitigen Respekt dabei. Auch wenn man unterschiedlicher
Meinung ist. Es ist sehr Schade, daß durch verschiedene Faktoren, u.a. Persönliche Streiterein und vielleicht
(?) inkorrekte Installierung von Priestern in Funktionen die sich nicht wahrnehmen können, dieses Gymnasium
so heruntergekommen ist. Sehr Schade. In der heutigen Missionszeit, wo eine Handvoll römisch-katholische
Priester eine etwas größere Handvoll römisch-katholische Gläubigen weltweit bedienen muss von den
Sakramenten, mag vielleicht das jesuitische Ideal eines von Priestern-Wissenschaftlern geführten Schulinstitutes
unrealistisch sein. Dafür sind aber die Laienlehrer oft sehr teuer und – zumindest in den Niederlanden,
Belgien, Frankreich – recht schwierig zu finden, geschweige denn kompetente Lehrer die sich auch noch
völlig religiös ins Idealbild der römisch-katholischen ‘Traditionalisten’ fügen wollen. Der Artikel
hat einen FSSPX-feindlichen Ton. Das sagt Marcel zu Recht. Aber vielleicht sollte die Leitung des Distriktes
sich auch mal kritisch mit eigenen Entscheidungen der Vergangenheit auseinandersetzen. Man kann irren
auf menschlicher Ebene, auch wenn man den wahren Glauben beibehalten halten. Vor allem ist es wichtig
keine Personen als inkompetent zu verleumden wie der Artikel leider sehr wohl zu tun scheint. Die FSSPX
gibt doch ihr bestes! Vielleicht sollte man weniger jüngere Priester, die vor kurzem geweiht wurden,
einsetzen und ältere Laien in Führung einsetzen.
#134 Alois Hudal 14:32:20 | Montag, 5. Februar 2007
@Marcel: Ich finde es gelinde gesagt höchst merkwürdig, daß Sie Pater Wildfeuer unterstellen, er habe
hier Fangruppen, die Artikel in seinem Sinne schrieben. Tatsache ist ja wohl, daß es derartige Probleme
unter seiner Leitung noch nicht gab. Und von wegen Pater Wildfeuer und VII: Ich kann es gut nachvollziehen,
daß er die Bruderschaft verlassen hat, da er mit den Oberen schon vor 2004/2005 offenbar Probleme hatte.
Ich schätze Pater Wildfeuer, unabhängig von seinem Weg, den er jetzt gegangen ist. Ich kann die Aussagen,
die der „Löwe“ hier bringt, bis zu einem gewissen Grade nachvollziehen. Das gilt insbesondere für die
Kälte anstelle von Nächstenliebe bei den Piusbrüdern und ebenfalls für die Tatsache, daß selbständige
Denker und informierte Leute dort nicht so gerne gesehen sind. Über mögliches Spitzelverhalten maße
ich mir kein Urteil an, kann es aber auch nicht ausschließen, daß so etwas vereinzelt vorkommt.
Finanzielle Gründe Dass die Grundschule in Saarbrücken in den süddeutschen Raum verlegt werden soll,
ist mit Sicherheit falsch und hat Pater Schmidtberger mit Sicherheit nicht behauptet und ist auch nicht
in der genannten Quellenangabe nachlesbar. Bei der 3. Jungenschule handelt es sich vielmehr um eine Schweizer
Schule. Dies alles spricht nicht gerade für die Seriösität des Artikels. Hauptgrund für die Überlegungen
zu einer Verlegung des Gamnasium und einer evtl. Zusammenlegung sind in aller erster Linie finanzielle
Gründe (!!!), zudem organisatorische-strategische Gründe, da mehr Schüler aus dem süddeutschen Raum
kommen, nicht Mißstände in der Schulführung des Don-Bosco Gymnasiums, Distriktleitung und der Generalleitung.
Dies rührt wohl aus einer Polemik.
Ein paar Worte (obwohl sie kaum ausreichen und kaum auf fruchtbaren Boden fallen werden) Erlauben Sie
mir, mich in diesem Forum öffentlich namentlich zu äußern. Mein Name ist Michael Theodor van Laack.
Interessierte kennen meine Handynummer und meine E-Mail-Adresse und können sich von der Echtheit überzeugen.
U.a. meine Person war in den vergangenen Tagen mehrfach Gegenstand von Diskussionen. Zunächst einmal
möchte ich deutlich machen, dass ein Schüler, der hier nicht mit einem „alias“, sondern namentlich Kritik
übte, umgehend des Internats verwiesen würde. Es ist also nicht zwingend ein Zeichen liberaler Gesinnung,
dass die Kritik verborgen geübt wird. Im Übrigen ist hier auch mindestens ein ranghoher Oberer der PriBru
anonym im Netz. Die Diskussion in diesem Forum geht in die falsche Richtung. Die Bruderschaft hat sich
von mir getrennt und sowohl die verantwortlichen Priester als auch ich sind der Überzeugung, zu jedem
Zeitpunkt richtig gehandelt zu haben. Es gilt nach vorne zu schauen! Der Löwe von Münster sagt richtig,
„Don-Bosco-Pädagogik“ ist Laien-Pädagogik. Ein nur aus Laien bestehendes Erzieherteam ist allerdings
sehr kostenintensiv und man wird nur wenige Erzieher finden, die sich der Tradition verbunden fühlen.
Zudem: Wer kein Priester der Bruderschaft ist, steht im Geruch von Modernismus, Liberalismus und Individualismus.
Mich benutzt man als Feindbild, um vom Kern abzulenken! Es geht hier um junge Menschen, um Liebe, um Vertrauen,
um Glauben, der nach aussen strahlt. Hochwürdige Herren, es ist hohe Zeit für Euch: Lernt lieben, seid
Licht! n.l. n.t.
Unhöflich wie immer „Herr“ van Laack wäre höflicher gewesen, wenn Sie schon glauben den Löwen von
Münster namentlich zu kennen, aber Höflichkeit ist Ihre Sache ja noch nie gewesen. Ich finde faszinierend,
wie Sie und Ihre „Freunde“ über Menschen reden, als wären es Sachen. Der heilige Don Bosco wird gewiss
sehr traurig sein, dass in Diestedde eine Pädagogik getrieben wird, die dieses Namens nicht würdig ist.
Laien, sagt der Heilige sollen die Kinder erziehen, nicht Priester. Ich weiss, dass Sie persönlich genau
die gegensätzliche Meinung vertreten. „Ihr könnt tun, was Ihr wollt. Hauptsache Ihr sündigt nicht“
sprach der heilige. Ihre Gesinnungsgenossen sagen „Wenn Ihr tut was wir wollen, dann sündigt ihr nicht!“
Wären mir die Schüler in Diestedde nicht so wichtig und würde ich sie nicht noch immer lieben, hätte
ich diese Diskussion mit armseligen Machtmenschen wie Ihnen schon längst beendet. Dass sie keine riunden
Tische mögen, ist verständlich. Denn nur Tische mit Ecken kann man jemandem in den Bauch stossen, wenn
er etwas sagt, was man nicht hören will. Arme Kinder!!! Arrme Tradition!!!
Länderfinanzausgleich, Länderschülerausgleich, Vive le Roi Was hier einige angebliche Schüler abgeben,
aber vor allem wie die das machen, belegt, daß die Einschätzung des neuen Schwiezer ersten Assistenten
richtig ist: daß die Schule und Teile der Schülerschaft zu liberalisiert war. Wenn die Namen nur Fakes
sein sollten, belegt es: wie einfach ist Rufmord auf einem anonymen Medium, das gilt auch für kreuz.net.
Mal angenommen, die Leute seien echt: gut, wenn solche Schüler nicht auf die neue Schule gehen. Die gehören
auf säkularisierte Staatsschulen, da werden sie liberal bedient. Diese Trennung zwischen Spreu und Weizen
ist überfällig. Gespräche mit vielen anderen Eltern und auch Lehrern haben mir gezeigt, daß viele
Eltern – viele, nicht alle – ihre schlimmsten Kinder ins Internat verfrachten, weil sie sie nicht mehr
zu bändigen vermögen. Vor allem bei Jungs ein Problem. Diese familiären Scherbenhaufen werden dann
auf eine kleine Schar von Erziehern und Priestern losgelassen. Die Bruderschaft ist hier oft viel zu gutmütig
gewesen, sie nahm aus Finanzgründen zu viele in die Schulen auf, deren Elternhaus mit der Bruderschaft
oder ihrem Geist nichts zu tun hatten. Das ist katholisch, aber man muß abwägen, daß nicht die Sättigung
kippt. Was nun getan wird. Mit den Preußen ist kein Krieg zu gewinnen. Ich hoffe, die oberste Leitung
verlegt die Schule in unsere verwandte Nordostschwiez oder Westaustria, oder, wenn der noch bundesdeutsche
Bodensee-Raum sich endlich vom Piefkeland getrennt hat, dorthin. Da weht ein andrer Wind.
Danke, Sektenbeauftragter Es ist gekommen, wie zu erwarten gewesen ist: Die Umsetzung der nötigen Veränderungen
führt zu Wutgeheul der Besitzstandswahrer. Da müssen jetzt alle durch, denen es um die Sache geht. Abgerechnet
wird, wenn die neue Schule steht. Und dann, da bin ich mir sicher, werden viele derjenigen, die jetzt
toben, plötzlich wieder lammfromm dabei sein und behaupten, sie hätten ja eigentlich immer schon auf
der richtigen Seite gestanden. @ van Laack alias „Löwe von Münster“: hat etwas gebraucht, bis ich Sie
erkannt habe, aber das Gedusel vom „runden Tisch“ war dann doch eindeutig.
#127 Johann Orth 07:58:00 | Montag, 5. Februar 2007
Werter Sektenbeauftragter: wo, sagten Sie doch gleich, steht Ihnen das Wasser? Und noch dazu: wer war
es doch gleich, der den Hahn aufgedreht und blockiert hat (ich weiss, nicht Sie persönlich)?
Beleidigtes Müllverbreiten!! es ist schon interessant wie hier persönlich, auf unterstem niveau, da
anonymm, auf dem rücken dieser schule abgerechnet wird. Ich bin der überzeugung daß es im sinne all
dieser unloyalen, gefrusteten „müllverbreiter“ doch am besten ist wenn die schule schnellstmöglich an
neuem standort aufgebaut wird. Den süden halte ich nicht zuletzt deswegen hervoragend geeignet da man
dort weitmögichst von den o.g. induvidien entfernt ist. Ich halte jedenfalls ein PRIBRU Gymnasium für
unverzichtbar und freue mich auf das neue projekt welche ich mit allen mitteln weiterhin untersützen
werde Und jetzt macht schön weiter mit beleidigen, denunziern, abreagieren…
Wider die Verführung der Jugend, @ Joao Auch wenn ich der FSSPx wohlwollend gegenüber stehe, so bedauere
ich doch, daß Sie bezgl. der Beichten in eine schwierige Situation geraten sind. Ich kann nachvollziehen,
daß Sie da in einen Teufels- kreis geraten sind. Ich hoffe, Sie hatten den Mut und die Gelegenheit dies
später außerhalb dieses Kreises in einer guten Beichte zu bereinigen. Im Gegensatz zu Ihnen, hat mir
der Glaube an die Hölle geholfen, den Glauben nicht zu verlieren, wie übrigens fast alle meine Schulkameraden,
die mit mir Abitur auf einem VII- katholischen Gymnasium ganz in der Nähe des DBG gemacht haben. Sie
scheinen Portugiese zu sein. Dann kennen Sie sicher auch die Erscheinung von Fatima und wissen, daß die
hl. Gottesmutter den drei kleinen Seherkindern die Hölle gezeigt hat. Ich will damit nicht bestreiten,
daß man es hiermit auch übertreiben kann und damit den Seelen Schaden zufügen kann.
@Protagonist Ich will Dir Recht geben, das Einzelne nicht überzubewerten… Nichtdestotrotz war ja das
Thema „persönlich“ und in diesem Zusammenhang erscheint es mir schon wichtig, ob ein „Raum“ zur Verfügung
gestellt wird in dem eine freie Meinungsbildung möglich ist. Gerade Sexualität gehört m.E. in diesen
Bereich, und die Geheimnistuerei darum hat doch erst zu dem „Gerede“ geführt. Wie Du richtig gesagt hast,
stehen die Fakten ja sowieso fest. Warum dann nicht das Thema auch selbstbewußt angehen. Und ja, ich
halte es schon für sehr wichtig, dass ein freier Zugang zu Informationen möglich ist, deren Implikationen
ja dann diskutiert werden können. Aber es wurde m.E. ja gar nicht die Chance gegeben, in den Diskurs
zu gehen. Von vornherein wurden die Werte ja immer offensiv weitergegeben, als gälte es sich andauernd
zu verteidigen. Was ich vermisst habe war eine innere Überzeugung, ein Gottvertrauen, dass diese sich,
wenn sie denn so wahr und schön sind auch durchsetzen – auch wenn sie sich gegen andere Einstellungen
messen lassen müssen. Stattdessen das rigorose Filtern aller Informationen. Und könnten andere auch
mal gute Intentionen haben und nicht nur auf Angriff aussein? Hast Du das mit den Rockgruppen auch mal
neutral gegengecheckt ? Rückwärtslaufende Schallplattenspieler mit verborgenen teuflischen Botschaften??!
Wirklich ? Und könnten manche Texte vielleicht auch Reaktion auf tiefe Verletzungen sein ? Kann man ja
auf diesen Seiten bei beiden „Pateien“ zur Genüge verfolgen.
#123 protagonist 22:27:53 | Sonntag, 4. Februar 2007
@joao Zu meiner Zeit waren in der Unterstufe die Seiten der Biobücher noch an entsprechenden Stellen
zusammengeklebt. Damals haben wir uns schon geärgert, aber meine Güte das ist doch eine Kleinigkeit
außerdem waren wir in einem Unreifen Alter wo so etwas durchaus einfach zu blöden Gereden führen kann.
Ich finde es wirklich nicht der Rede Wert. Aufklärung geschah doch in der 7. Klasse, und außerdem wissen
das gute Eltern auch schon früher selbst zu machen. Ich hatte genug Konflikte mit der „Obrigkeit“. In
der 6. und 7. Klasse stand ich wegen des Kopierens von Rockmusikkassetten und anderen Sachen auf der Abschussliste.
Warum die Musik dort nicht erlaubt ist, kann man vielen Büchern zum Thema entnehmen. Man muss für Sachen
gerade stehen. Hab nicht viele Bücher mitgebracht. Und wenn, dann waren das Sachbücher über technische
Sachen usw. Aber ich wurde diesbezüglich nie streng kontrolliert. Persönliche Entfaltung… Das kann
man nicht so leicht beantworten. Zusammenzufassen versuche ich mit der Feststellung, dass mich die Schule
durch die schöne aber auch lehrreiche (>nicht immer einfache) Schülergemeinschaft geprägt hat. Prägung
ist fast unumgänglich, wenn man einen wichtigen Teil seiner Jugend dort verbracht hat. Auch den positiven
Einfluss bestimmter Priester werde ich nie vergessen. Und ich fühle mich keineswegs im Glauben verunsichert
usw, im Gegenteil. Auf das Zusammenleben mit vielen guten Priestern und Lehrern blicke ich nach wie vor
gerne und mit Freude zurück.
@Protagonist Falls Du diese Frage nicht als zu intim empfindest: Was hat Deine Zeit an der Schule für
Deine persönliche (!) Entfaltung beigetragen ? V.a. wenn es zu Konflikten mit der der allgemeinen Linie
kam. Mussten nach wie vor sämtliche mitgebrachte Bücher zur Zensur vorgelegt werde ? Waren in den Biobüchern
entsprechende Seiten nach wie vor herausgerissen oder zusammengeklebt ? Immerhin reden wir hier von einem
Gymnasium und keiner Grundschule!!!
#121 protagonist 21:50:55 | Sonntag, 4. Februar 2007
erst mal allgemein Ich bin ein ehemaliger Schüler des DBG, die vollen 9 Jahre habe ich dort mit Freude
absolviert und ich würde unter den gleichen Bedingungen sofort nochmals diese Schullaufbahn absolvieren.
Seit dem Wechsel des Internatleiters bzw. Gesamtleiters muss ich allerdings feststellen, dass die Schüler
in einer Atmosphäre leben, der ich nicht ausgesetzt sein wollte- Sie wurden am Anfang des Schuljahres
von einer kalten Revolution durch Patres Köchli und vor allem Lorber überrannt. Dass ein P. Niklaus
Pfluger dies in die Wege leitete, ist selbstverständlich klar. Keiner der schon vorhandenen, erfahrenen
Priester oder Betreuer waren in der Lage, mitzuentscheiden oder etwas aufzuhalten. Die Freude an der Schule
ist den Schülern schnell vergangen, sie fühlen sich vom Befehlsausführer P. Köchli nicht ernstgenommen
(bekannt wurde P. Köchlis Ansprache der gesamten Schülerschar als „Kinder“) und nun ist sogar ihre weitere
Schullaufbahn ungewiss. An anderer Stelle gehe ich gerne auf Details ein, aber vorerst möchte ich klar
betonen: die bevorstehende bzw. schon eintretende Finalkatastrophe bewegt mich deshalb, weil mir von dieser
Schule sehr vieles in der Erziehung und in der persönlichen Entfaltung gegeben wurde, und es äußerst
bedauernswert wäre, wenn dieses Institut ihre Aufgabe nicht weiterhin erfüllen können sollte. (Meine
Verwendung des Konjunktivs klingt mir fast zu hoffnungsvoll…)
Na, ist doch praktisch, diese permanente Kontrolle bis ins Intime, angeblich zugunsten des „Seelenheils“.
Allerdings verstehe ich Gotthards Aufregung nicht – wen erstaunt diese Methoden dieses Vereins wirklich?
Joao: freut mich, alles Gute.
@Gotthard Ich denke, man kann meinen Zeilen entnehmen, dass ich um eine faire Beurteilung der Zeit bemüht
bin. Es gibt für mich keinen Grund zu lügen. Vielleicht hat sich ja heute was geändert. Andererseits,
wer käme denn in Betracht ? Der Dorfpfarrer ? Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass „Beichtinhalt“
jemals gegen einen gerichtet wurde, aber es war natürlich eine sehr emotional aufreibende Situation.
Man musste ja schlißlich alles „en detail“ beichten, sonst war die Beichte ungültig. Eine ungültige
Beichte galt als schwere Sünde, durfte man also nicht zur Kommunion. Fiel natürlich auf. Die nächste
Beichte war wiederum nur gültig, wenn man alle schweren Sünden beichtete, also auch das, in der vorherigen
Beichte nicht gesagte und eben auch die Tatsache des „Verschweigens“… Kam man da nicht raus war die
Hölle offen… Genau so wars…
Skandal Und man bedenke die für die Gewissensbildung disasteröse Tatsache, daß die „betreuenden“ Priester
gleichzeitig die Beicht-„Väter“ waren… sollte diese Information stimmen, ist DAS unglaublich!!!!!!!!
die Unterscheidung zwischen „forum internum“ und „forum externum“ sollte den „hochgebildeten“ und so „toll
ausgebildeten“ Leuten des Pius-Vereins doch ein Begriff sein. Wenn ich so was lese, steigt mir die Zornesröte
ins Gesicht… da werden Kinder und Jugendliche für’s List das ein absoluter Skandal!!!!!!!eben und für
den Glauben versaut, weil Mittelalter verliebte „Priester“ ohne Ahnung und Spitzenalben-Narren die „Welt
retten“ wollen und Kinderseelen verderben. Sollten die Mitglieder des Pius-Vereins verpflichtet sein,
bei ihrem Distriktoberen zur Beichte gehen zu müssen, soll mich das nicht interessieren. DAS sind dann
Erwachsene, die sich wehren könnten. Sollten Internatsleiter und Schul- und Internatsmitarbeiter 1. Kontrolle
und Einfluss auf die Beichte der Schüler und Internatsbewohner genommen haben und 2. selbst als einzige
Beichtväter zur Verfügung gestanden haben… ist das ein absoluter Skandal, der dem Pius-Verein die
Führung einer Schule und eines Internates verbieten läßt.
@Bonjour Glücklicherweise nicht nur im Grossen und Ganzen… Interessanterweise würden die Ehemaligen,
die ich noch kenne ihre Kinder nicht auf das DBG schicken… Allerdings sind ja auch viele nahtlos in
die Organisation aufgegengen… O-Ton: „Von unserer Schule kommen nur Heilige oder Verbrecher“
@Joao Ich weiß, „bilde mein Herz nach deinem Herzen“ – habe auch ehemalige DBG-ler kennengelernt. Hoffe,
dass du die Kurve im Großen und Ganzen trotzdem gekriegt hast.
@Bonjour Brände gabs schon vorher, allerdings wars der Kirchturm und ein zündelnder Schüler die Ursache…fragt
sich allerdings von welchem Geist (des Widerstands ?)geleitet… Dabei sprichst Du allerdings etwas an,
daß ebenfalls einen sehr bitteren Beigeschmack hinterließ. Strafe, Strafe, Strafe wegen kleinster und
für dieses Alter vollkommen normale „Vergehen“…und diese Strafen auch noch vollkommen hirnlos wie seitenlange
Sprüche von „Ich darf nicht mehr…“ Und dies war dann wohl für das böse Außen nur recht und billig…
Paßt dazu, daß ich in meinem Geschichtsheft noch die Überschrift Hl. (!) Inquisition gefunden habe.
Leider wurde dies nicht denen gerecht, denen wirklich unsere „Herzensbildung“ wichtig war, auch diese
gab es (…immer weniger). Grundsätzlich war Angst (vor allen vor den schrecklichen Höllenqualen, von
denen dauernd die Rede war) das Gefühle das mich, aber auch andere noch Jahre verfolgt hat und damit
auch die (raren?) guten Intentionen dieser Erziehung überschattet hat. Und man bedenke die für die Gewissensbildung
disasteröse Tatsache, daß die „betreuenden“ Priester gleichzeitig die Beicht-„Väter“ waren…
Schöne Zustände an dieser Schule Nachdem die Lesergemeinde sonst doch Wirbelstürme, die gezielt angebliche
Sündenpfuhle wie New Orleans heimsuchen, oder einen Tsunami, der zu Weihnachten Ferienparadiese wegspült,
ganz zu schweigen von der Krankheit Aids, welche die bösen Homos bestraft, als sooo beudeutungsschwangere
Zeichen zu deuten beliebt, könnte man doch jetzt den kürzlichen Turnhallendachbrand an dieser Tradi
Elitenschmiede – ausgerechnet am „Patronatsfest“! – zur Abwechslung auch mal als deutliches Missfallenszeichen
von oben deuten – gegen FSSPX, nicht?
Beitrag „von aussen“ Ich bin ehemaliger Schüler des DBG. Ich habe die letzten Entwicklungen nicht mitbekommen,
bin zufällig über diese Seite gestolpert. Nichtdestotrotz habe ich aufmerksam die in Ihren Beiträgen
skizzierten Entwicklungen an meiner ehemaligen Schule verfolgt. Es ist sehr schmerzlich mitzuerleben,
wie niveaulos, verletzend und stellenweise menschenverachtend die Diskussion hier – offensichtlich teilweise
von direkt beteiligten Personen – geführt wird. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit den Werten zu
tun, die uns (authentisch ?) an dieser Schule vermittelt werden sollten. Unabhängig von der wohl jetzt
bestehenden Krise spiegelt sich hier jedoch m.E. ein Mißstand wieder, den ich auch zu meiner Zeit an
der Schule so wahrgenommen habe. Der Unterschied zwischen den zu vermittelnden Werten – allsamt mit hohen
moralischer Implikation – und der Art der Vermittlung. So beispielsweise der m.E. unbestritten hohe Wert
des tridentinischen Meßritus. Ich habe darin eine Ehrfurcht vor und würdevolle Anerkenntnis der Gegenwart
Gottes gefunden den der neue Meßritus m.E. ebenfalls unbestritten in dieser Intensität nicht vermittelt –
wenn hier auch andererseits der Einbezug der Gemeinde als Teil des „corpus Christi“ deutlicher, und m.E.
nicht automatisch fälschlich in der Vordergrund tritt. Viel eingebüßt allerdings haben diese positiven
Aspekte durch den dauerhaft über jeder Messe gleichsam als dunkle Wolke schwebende Atmosphäre der Angst,
die der Ehrfurcht diametral entgegen gesetzt ist.
Als Co-Initiator dieses ekalierenden Dialogs empfehle ich uns allen, statt übereinander im Internet herzufallen,.
mal einen „Runden Tisch“ zu inizieren. Ich bin der letzte der wünscht, das es kein Jungen-Gymnaium der
Tradition mehr geben sollte, aber ich kann nur noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen – wäre Leitung
im August und September 2006 zu einem intensiven, gewiss sehr kontroversen Gespräch mit den Schülern
der Ober- und Mittelstufe und den Laien-Erziehern bereit gewesen, würden wir uns hier in diesen Tagen
nicht gwegenseitig aufs neue verletzen müssen. Pater Pfluger, Pater Köchli, Pater Lorber, Pater Isenmann,
Pater Huysegems, Pater Udressy und die Laienerzieher zusammen mit profilierten Schülern an einem Tisch,
nicht auf Augenhöhe, aber sich dennoch in die Augen schauend, dass hätten sich viele damals gewünscht.
Und ich persönlich kenne einen, der seinerzeit schon fast darum gefleht hat, das dies geschieht und dessen
Glaube fast zerbrochen wäre, weil er nur Eis um sich spürte, keine Liebe. Vielleicht ist es noch nicht
zu spät für ein Jungen-Gymnasium der Tradition, aber es ist hohe Zeit für alle, in den Spiegel zu schauen,
nicht nur für Herrn van Laack, nicht für Pater Köchli! Arme Tradition!!! Ich hoffe, nicht mehr lange!!
Es grüßt ein alter Bischof, der gar keiner ist!
#110 dies irae 15:05:47 | Sonntag, 4. Februar 2007
Danke 1. Kein Schüler? Sind sie etwa selbst P. Köchli, die Kompetenz in Person, oder sein treuer „Papagei“
P. Kopf, oder der tolle Pater N. Pfluger mit dem tollen Spitzelsystem in der 13. Klasse? Wie denkst du
den sonst die Situation beurteilen zu können? 2. Kurzfristige Irritationen? Sie haben echt null Ahnung.
Die halbe Oberstufe weg kurzfristige Irritation? 3. Das DBG bleibt bis 2007/2008. Ja sicher und bis dann
hat P. Köchli (der Beauftragte der Pribru in Sachen neue Schule) eine schöne, günstige Schule im Bodenseeraum
(welches Land weiss man ja noch nicht) eröffnet. Na klar und sonst keine Wünsche?!? 4. Wussten sie,
dass Schüler Dimensionsandrohungen bekammen, weil sie mit dem „Rektor“ sprachen? Sorry, ich bin auch
enttäuscht aber enttäuschungen bringen dich der Wahrheit näher!
@ dies irae 1. Ich bin kein Schüler des DBG. 2. Jeder Wechsel schafft kurzfristig Irritationen. Das betrifft
aber nicht die grundsätzliche Richtigkeit des Kurses der Leitung. 3. Das DBG bleibt an seinem Standort
bis einschließlich des Schuljahres 2007/08. Ab September 2008 geht es am neuen Standort weiter. 4. Wenn
Sie Schüler sind: Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Gesamtleiter. Überwinden Sie Ihre Ressentiments.
Es gibt für sie keine Gründe. Sprechen Sie mit ihm, dann klären sich die von Ihnen zitierten Mißverständnisse
von selbst.
#108 dies irae 14:40:44 | Sonntag, 4. Februar 2007
Lieber MK24 Danke, dass du mich für M.v.L. hällst. Ich persönlich schätze diesen Mann sehr, trotz
seinem teilweise unleugbaren Fehlverhalten, welche wie ich ich denke, nach seiner Absicht nur zum besten
der Schüler sein sollten. Ich gehe mal davon aus das du ein Schüler des DBGs bist, da du ja alles so
gut zu beurteilen weisst. Eine Befragung der 11. und 10. Klasse des DBGs vor eineinhalb Wochen ergab,
dass nur noch einer an ein neues Schuljahr im DBG glaubte. die Anzahl der Elftklässler schwand von 6
auf 3 Schüler. Seit Herbst gibt es nur noch einen Schüler in der 12.Klasse (anfangs Schuljahr 4), der
das benachbarte Johanneum besuchen muss. Und sie behaupten die Leitung sei auf einem guten Weg?!? Geh
dir Diestedde anschauen! Sprüche wie: „Aber wegen dem halben Jahr.“ , gehören zum Alltag. Es ist Untergangsstimmung!
Wenn sie schon in Diestedde sind machen sie mal die Augen auf! Wann haben sie es das letzte mal erlebt ,
dass jemand von einem Pater Rektor sprach?
@ Löwe: Die Debatte geht weiter 1. Das Zitat „denen die das Messer halten, in die andere laufen“ stammt
nicht von mir. 2. Ich bin nicht „hochwürdigst“, auch nicht „hochwürdig“, ich bin Laie – nur damit hier
keine Mißverständnisse aufkommen. Sie sind auf dem Holzweg. 3. Dieser Artikel ist der derzeit im kreuz.net
am häufigsten abgerufene. Ich befürchte, die halbe Schule einschließlich Personal liest eifrig mit.
Es ist daher unabdingbar, auf die verschwiegenen Motive derer hinzuweisen, die sich hier als Ankläger
hervortun. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin genausowenig wie der Gesamtleiter Vertreter der Auffassung,
alles sei gut in Diestedde. Allein, daß die van-Laack-Panne passieren konnte (die nicht von der derzeitigen
Führung zu verantworten ist) zeigt, daß in der Schule Änderungsbedarf besteht. Nur bin ich entschieden
anderer Auffassung als Sie hinischtlich Ursache und Lösung. Die Probleme entwickelten sich seit langem,
erst jetzt werden sie angepackt. Wenn man der Bruderschaft bezüglich der Schule etwas vorwerfen will,
dann ihre Geduld, ihre Nachgiebigkeit und ihr Vertrauen in die Kompetenz der vormals Handelnden – was
gefehlt hat war die Bereitschaft zum vehementen Handeln. Erst seit dem Personalwechsel wird aktiv gegengesteuert
und bekommt die Schule ihre Perspektive zurück. Das führt – wie nicht anders zu erwarten – zu Opposition
derjenigen, die am status quo ante partizipert und von ihm profitiert haben. Aber es ist der einzig richtige
Weg. Sie greifen den Falschen an!
Hochwürdigster Herr MK Zunächst einmal wundere ich mich, dass jemand in Ihrer Stellung innerhalb der
Bruderschaft genug Zeit findet sich an einer solchen Auseinandersetzung zu beteiligen! Ich weiß, dass
Sie mit Begriffen wie „Rufmord“ „Denunziation“, „denen die das Messer halten, in die andere laufen“ und
ähnlichen Begrifflichkeiten gegenüber Oppenenten gern argumentieren. Das ist ihr gutes Recht, denn in
der Bundesrepublik Deutschland herrscht jene Meinungsfreiheit, die sie an diesem säkularen Staat am meisten
verachten, so lange Sie sie nicht selbst in Anspruch nehmen, um andere zu diskreditieren – sei es der
Papst, seien es Kardinäle und Bischöfe oder sei es nur ein Erzieher. Der Gesamtleiter hatte bereits
frühzeitig Kenntn is von den Vorwürfen, die gegen den Internatsleiter erhoben wurden und diese Vorwürfe
wurden auch nicht zuerst von diesem Erzieher erhoben, sondern von Schülermn, die sich „spasseshalber“
(?) unmittelbar nach einem Vortrag des Internatsleiters mit „Sieg Heil“ begrüssten. Rufmord (übrigens
ein Straftatbestand, den Sie vorzuwerfen wagen) hat dieser Erzieher meines Wissens nach nicht begangen.
Dieser Vorwurf wäre eher an jenen zu richten, der unter strengster Geheimhaltung im Vorfeld einen Elternbrief
über diesen Erzieher mit unwahren und einseitigen Behauptungen verschickte. Sie wissen gewiss, wessen
Unterschrift dieser Brief trägt. Hätte man früher intern geredet, wäre allen wohl diese öffentliche
„Abrechnung“ erspart geblieben. Arme Tradition!!!
Etwas bleibt beim Rufmord immer kleben! Irgendwelche persönlich Frustrierten nehmen hier die Schule aufs
Korn, frei nach dem Motto: Irgendwas wird schon kleben bleiben. 1. „Dies Irae“ klingt wie der Betreuer
van Laack. 2. Der hat aber nicht – wie hier falsch behauptet – sich erst, nachdem der Gesamtleiter nichts
getan hat, sich an das Jugendamt gewendet, sondern der Gesamtleiter erfuhr von dem Mißverständnis, daß
vL zum Skandal aufgebauscht hat, erst vom Jugendamt. 3. Lesen Sie alle dieses Forum: Wir haben hier drei
Verleumder: „Löwe“, „Oth“ und „Dies Irae“, von denen der erste ein Angestellter und der letzte ein Ex-Angestellter
zu sein scheint. Hier geht es nicht um Wahrheit, hier geht es um Abrechung! Deshalb nochmal im Klartext:
Die Schule muß verändert werden. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, die Kooperation von Schule und
Internat klappt nicht, das Leistungsniveau ist unter dem (süddeutscher) Staatsgymnasien, finanziell ist
es ein Desaster. Und Köchli verändert, was von Teilen derjenigen, die sich im status quo eingerichtet
haben, als Bedrohung wahrgenommen wird. Aus diesem Beweggrund heraus müssen die hier vorgetragenen Angiffe
gelesen werden. Sachlich ist nichts dran.
Lieber Graf von Galen Wenn meine Informationen stimmen (und das ist natürlich immer so eine Sache mit
der Vielzahl der Informationen, aus denen man die richtigen herausfilterns muss) blieb diesem Erzieher
gar nichts anderes übrig, als sich an eine Behörde zu wenden, da der Gesamtleiter überhaupt keinen
Anstoss nahm am Verhalten seines Internatsleiters, hierbei unterstützt vom neuen ersten Assistenten,
dem die Diestedder Schüler schon seit langem zu liberal und verweichlicht erschien. Alleingelassen hat
er sich wohl gefühlt und trotzdem die Verantwortung gegenüber den Schülern gespürt. So ist ihm offensichbtlich
vor der Flut der Nächstenliebe, die von Seiten der Priesterschaft über ihn hereinbrach, gar nichts anderes
mehr übrig geblieben, als sich hilfesuchend nach außen zu wenden. Denn die Eltern der Schüler glauben
den Priestern mehr als ihren eigenen Kindern geschweige denn einem Erzieher. So weit hat es die Bruderschaft
schon gebracht. Worauf sich noch hinzuweisen lohnt: Auch im Fall der Strafanzeigen gegen den ehemaligen
Schulleiter der Saarbrücker Herz-Jesu-Schule wegen Körperverletzung im Amt hat die Bruderschaft das
gleiche Szenario entworfen. „Der böse Feind denunziert uns. Es ist alles halb so schlimm.“ Die Anzeigenden
wurden menschlich diskreditiert. So wie im Fall van Laack. Arme Tradition!!! Was die FPÖ angeht: Ich
glaube, seit der Spaltung hat sie sich zu einer radikal nationalen europafeindlichen Partei entwickelt.
Ich entschuldige mich, sie in die Nähe der NSDAP gerückt zun haben.
#101 Johann Orth 08:46:40 | Sonntag, 4. Februar 2007
Werter Graf, der „Löwe von Münster“ ist sicher ein frustrierter Ehemaliger …, aber kein ehemaliger
Schüler, Lehrer oder Priester. „Das Ganze bleibt eine traurige Angelegenheit“ – da haben Sie absolut
recht. Es grüßt Johann Orth
Wider die Verführung der Jugend, @ Löwe von Münster Einerseits beklagen Sie das Spitzelsystem, welches
es angeblich im Internat geben soll, andererseits unterstützen Sie es, daß jemand das Internat als antisemitisch
bei der Schulbehörde denunziert. Außerdem bezeichnen Sie die FPÖ als neonazistisch. O.g. spricht nicht
gerade für Ihre Sachkenntnis und Ihr Urteilsvermögen. Insgesamt entsteht so bei mir der Eindruck, daß
es sich bei Ihnen um einen frustrierten Schüler handelt, der des Kämpfens müde ist und sich lieber
dem Zeitgeist anpaßt und den PC- Wächtern unterwirft. Aber sei es wie es sei. Das Ganze bleibt eine
traurige Angelegenheit
Stimmt Ich würde sogar sagen: Grund für die Mißstände sind (nicht zuletzt) Inkompetenzen bei der Gesamtleitung
der Schule sowie schwere Führungsmängel auf der Ebene des deutschen Distriktes und der Generalleitung
im Schweizerischen Menzingen. Weiterhin blinder Gehorsam von Priestern, die scheinbar nie lernten selbst
nachzudenken, sondern alles von oben kommende unkritisch weitergeben und nie auf den Gedanken kämmen,
dass auch in der alleinseligmachenden PRIBRU nicht alles stimmt, egoistisch machtgeiles Karriere-Priestertum
in der selben, der Glauben, dass der Mensch erst beim Priester beginne und dass ein Priester, der die
Alte Messe leist der perfekte Betreuer, Pädagoge, Gesamtleiter etc. sei. Aber auch rein ökonomisches
Denken anstatt eines sozialen was man von einer religiösen Gemeinschaft erwarten dürfte. In deisem Schuljahr
wurde durch dies mehr kaputt gemacht alls in den letzten Jahren aufgebaut werden konnte. Die Achtung der
meisten Schüler vor dem Priestertum ist teils nicht mehr vorhanden, der Glaube stark angeschlagen. NEIN,
das hab ich mir nicht ausgedacht ich hab es am eigenen Leib durchlebt und Gott sei denen gnädig die das
einst zu verantworten haben!!!
Danke bebo! Ich kann Ihre Ausführungen nur unterstützen! Jene Priester und Erzieher, die wirklich ein
gutes Verhältnis zu den Schülern aufbauten und kreativ tätig waren (nicht zuletzt ein Pater Steiner)
wurden hinauskomplimentiert. Freundschaft und Vertrauen scheinen für die Leitung höchst suspekte Werte
zu sein, denn sie unterminieren das mühevoll aufgebaute Bespitzelungssystem innerhalb des Internats.
Das bringt die absolute Kontrolle über den einzelnen Schüler, seine Gefühle und Gedanken in Gefahr!
Die persönliche Entfaltung ist nicht das Ziel in Diestedde. Erziehung kommt von ziehen, also jemanden
voranbringen. In Diestedde ist eher ein System der Erdrückung Ziel der Übung. Erdrückung aber kommt
von drücken, also jemanden in eine Form pressen. Man nimmt die Kinder dort nicht zunächst so an, wie
sie sind, swondern erwartet vom ersten Tag kleine Soldaten Christi, die sich höchst fromm und keusch
der bösen welt entgegenstellen. Frömmigkeit und Keuschheit muss aber das Ziel sein und nicht als Grundlage
zu Aufenthaltsberechtigung im Internat verstanden werden. Hinzu kommt eine mangelnde erzioeherische Kompetenz,
die ich nicht den dort beschäftigten Priestern zum Vorwurf mache, sondern jenen, die sie ausgebildet
bzw. (wie z.B. im Fall Pater Gaudron oder Pater Kopf) willkürlich als Lückenbüsser dorthin geschickt
haben!Arme Tradition!!!
#97 Salomonius 10:02:31 | Samstag, 3. Februar 2007
Gottharts Topf Gotthart: Die Formulierung Hw. Hesses ist kurz, würzig, und wahr. Du bist auch nicht zurechnungsfähig,
wenn Du einen solchen Schrott unterstützst… Wer Hitler und die Konzilsväter in einen Topf wirft, MUSS
krank sein!!!!!!!!! … sagte der Experte für Kranksein: Herr Gotthart, mit neun Ausrufezeichen. In den
Topf schmeißen nur Sie. Der Priester sprach vom einen Autoren, dem die verschiedenen Personen auf den
Leim gingen. Ob freiwillig, sei mal dahingestellt.
zu MK28 Schule Diestedde Ihre Meinung, dass die Schule verlegt werden muss, kann aus finanziellen Gründen
richtig sein. Dasselbe Problem wird am neuen Standort wieder kommen, wen keine Schüler da sind. Wenn
im Internat nur heilige Kinder aufgenommen werden, können Sie lange suchen. Es ist nichts leichter als
unangenehme Schüler zu entfernen um einen guten Ruf zu erwecken. Unklug ist auch wenn gegen die Abstimmung
der Eltern vorgegangen wird. Ich habe nichts gegen Pater Köchli, er ist der beste Ausführende von Befehlen.
Der Grund, dass der Bodenseeraum besser ist, gilt nicht für alle, denn Diestedde war bisher International
mit Schülern besetzt. Es wird nie für alle der kürzeste Weg sein. Was ist an der Schule mangelhaft?
Die Behörden haben die Leistungen der Schüler immer gelobt und seien Beispielhaft in der Umgebung. Ich
habe noch nie gehört, dass es in der Schule Probleme gab. Die Probleme waren immer im Internat. Wie können
denn Kinder zu einer Bezugsperson vertrauen aufbauen, wenn so oft Patres und Betreuer gewechselt werden?
Um die Schule mit Internat aufzulösen, sollte zuerst ein besseres Angebot vorhanden sein. Dazu fehlt
scheinbar das Geld. Danke dem krez.net, dass endlich einmal über die inneren Probleme der Priesterbruderschaft
St. Pius X. öffentlich gesprochen werden kann. Im Mitteilungsblatt ist dies ja nicht möglich und wird
nicht angeboten.
#95 Salomonius 18:09:42 | Freitag, 2. Februar 2007
Rundungen Da können’s bei meinen gerundeten Zahlen von 1+% Toleranz ausgehen. Bloß des liest sich ah
net so gut wie die graden Zahlen. Oder san Sie Mathematiker? Dann mochen mer’s halt genauer. Aber depperter
als Sie san brauchen’s sich eh nicht anstellen, denn Sie wissens schon, wos gmeint war, oder net? PS Die
Bibel, in die Sie schauen könnten, wurde auch erst auf dem hl. Konzil von Hippo kanonisiert, also des
war nix mit Ihrem Bibelchristenversuch.
@salomonius Die Formulierung Hw. Hesses ist kurz, würzig, und wahr. Du bist auch nicht zurechnungsfähig,
wenn Du einen solchen Schrott unterstützst… Wer Hitler und die Konzilsväter in einen Topf wirft, MUSS
krank sein!!!!!!!!!
Salomonius den die römisch-katholischen Priester vor 100 Jahren hatten, vor 500, 1000, 1500, 2000 Jahren
Frage: gab es vor 2000 Jahren römisch-katholische Priester? In der Bibel habe ich nämlich keine gefunden.
#92 Salomonius 17:02:20 | Freitag, 2. Februar 2007
Wiederholung der Wiederholung Das ist wie im Fernsehen. Wer einen solchen Schwachsinn verzapft, kann nur
schwachsinnig sein. … sagte der Experte für Schwachsinn: Herr Gotthart. Wenn man seine Flut an Beiträgen
ankuckt, und ihren zur Menge umgekehrt proportional großen Inhalt, sieht man gleich: er will die Welt
mit Schwachsinn missionieren. Predigt den (virtuellen Internet-) Völkern Schwachsinn. Was ist das nur
für ein Auftrag und wer hat den gegeben? Die Formulierung Hw. Hesses ist kurz, würzig, und wahr. Sie
dagegen denken nur kurz, sind aber fad und unwahr. Und ich wette eine dicke Zigarre, daß man nächstes
Jahr um diese Zeit Ihren faden Kaas hier nicht mehr lesen muß.
@salomonius Ich wiederhole: wias da verstorbne Priestr Gregorius Hesse gsogt hot: Der Koran, „Mein Kampf“
und Vaticanum II haben den gleichen Autor. dieser Herr war wohl nicht ganz dicht im Kopf? Wer einen solchen
Schwachsinn verzapft, kann nur schwachsinnig sein.
#90 Salomonius 16:25:46 | Freitag, 2. Februar 2007
Titellos … und ich wiederhole an Gotthart: Das sagt grad der richtige. Gibt es ein einziges Dogma der
römisch-katholischen Kirche, das Sie ganz annehmen in genau dem Sinn, wie die Kirche es stets predigte?
Kommen’s, überraschen Sie mich bitte ein Mal.
@salomonius ich wiederhole: wias da verstorbne Priestr Gregorius Hesse gsogt hot: Der Koran, „Mein Kampf“
und Vaticanum II haben den gleichen Autor dieser Herr war wohl nicht ganz dicht im Kopf?
#87 Salomonius 15:30:19 | Freitag, 2. Februar 2007
No amoi Moser Gotthart schrieb wias da verstorbne Priestr Gregorius Hesse gsogt hot: Der Koran, „Mein
Kampf“ und Vaticanum II haben den gleichen Autor dieser Herr war wohl nicht ganz dicht im Kopf? Sie müßten
erst einmal seine Kopfesdichte haben, um die Frage überhaupt in Erwägung ziehen zu können, von in Fragestellen
noch nichtmal die Rede. Gregorius Hesse war in manchen Angelegenheiten exzentrisch, aber ein rechtgläubiger
römisch-katholisch Priester. Er hatte denselben Glauben, den die römisch-katholischen Priester vor 100
Jahren hatten, vor 500, 1000, 1500, 2000 Jahren. Mehr kann man nicht wollen. Es ist viel mehr, als was
Sie und das Vaticanum II zusammen bieten können. Oder wollen Sie behaupten, daß Sie irgend etwas – also
wirklich: auch nur irgend etwas – mit diesem Glauben der römisch-katholischen Kirche gemeinsam hätten?
Wenn man sich nur ein Dutzend Ihrer Kommentare hier herausgreift: dafür wurden Sie vor 70 Jahren einfach
verurteilt. Ach, Sie sagen jetzt, daß Sie konform mit Vaticanum II seien? Genau das ist das Problem.
Hw. Hesse hat darauf gezeigt. Bzgl. Diestedde: sehr interessant diese Information eines Insiders sind
sehr erhellend … Seien Sie versichert: hier im Tratschforum schreibt kein einziger „Insider“. Echte
„Insider“ haben besseres zu tun.
@ Dr. R: Da haben Sie recht In Anbetracht dessen sollte man mit Begriffen wie „desertieren“ vorsichtig
umgehen Stimmt! Mea culpa! Halten wir fest: Er war der richtige Mann auf einem für ihn falschen Posten.
#85 Agiafortuni 13:54:40 | Freitag, 2. Februar 2007
Pater Isenmanns angebliche Desertation Pater Isenmann ist ein aussergeöhnlich begabter Kirchenmusik,
dessen eindrucksvolle Aufführung von Händels Messias in Originalsprache vielen Gläubigen in Erinnerung
bleibt. Es bedeutet jedoch nicht, dass er für die Leitung eines Schulbetriebes^geeignet ist. Ein guter
Schulleiter muss andere Eigenschaften besitzen als ein guter Priester oder Musiker. In Anbetracht dessen
sollte man mit Begriffen wie „desertieren“ vorsichtig umgehen
@ Löwe: Auch mein Schlußwort Halten wir fest: Die Schule ist an diesem Ort mit diesem Konzept nicht
zu halten. Sie muß verlegt werden. Das will sich der Schulleiter nicht antun und demissioniert. Nach
Ihrer Meinung ist Stuttgart daran schuld. Ein neuangestellter Erzieher bietet beim Jugendamt an, vertraulich
Interna des Internates weiterzutragen. Die Behörde findet das unappetitlich und lehnt ab. Kurz darauf
hört er von einem Vortrag des Internatsleiters (seines Chefs), in dem dieser über den europäischen
Antisemitismus vor dem Krieg gesprochen hat. Er bauscht das zu einer antisemitischen Brandrede auf, verursacht
Wirbel und schlägt sich selbst als Internatsleiter vor (in der Probezeit!). Den Schülern sagt er, er
wisse nicht, wer das Amt informiert hat. Diesen Erzieher erklären Sie hier zum Helden. Sie sind in dieser
Debatte nicht ergebnisoffen. Weil Sie – da Sie wahrscheinlich ein Lehrer der Schule sind – gegen die Verlegung
sind, greifen Sie die Protagonisten der Verlegung an, zuallererst den Verantwortlichen, P. Köchli. Ihnen
geht es um das persönliche Rechtbehaltenwollen. Aber objektiv haben Sie eben unrecht: Die Schule ist
zur Zeit mangelhaft. Die Ausbildung und Erziehung ist nicht auf dem Stand, den man von einem katholischen
Privatgymnasium erwarten muß. Und deshalb muß grundlegend umgestaltet werden. Das macht Köchli, während
Isenmann desertiert und sich dafür auch noch bemitleiden läßt.
Meine letzten Äußerungen zu diesem Thema Ihre Sprache ist verräterisch, MK. „Denunziant“ ist ein Begriff
den autoritäre Systeme immer wieder gern verwenden, wenn sie ihre Gegner diskreditieren wollen. Ich habe
nicht behauptet, Pater Isenmann sei nicht freiwillig gegangen sondern lediglich, dass mögliche Umzug
nach Süddeutscjland der einzige bzw. der Hauptgrund gewesen sei. Differenzieren ist aber bei Bruderschaftlern
allgemein eine ungeübte Fähigkeit, so dass ich Ihnen dieses Missverständnis verzeihe! Was das Nachfragen
angeht, wäre es wohl klüger für Interessierte, nicht in Stuttgart Informationen zu beziehen, sondern
bei der zuständigen Jugendbehörde. Oder vielleicht beim Anwalt der Bruderschaft, der ein Mitglied der
Untersuchungskommission war und selbst im internen Kreis die Ansicht vertrat, dass der Internatsleiter
nicht mehr haltbar sei. Wenn ich recht informiert bin, war die sogenannte interne Untersuchung auch nicht
ergebnisoffen. Der Delinquent van Laack wurde den Schülern als schlecht gekleideter Looser dargestellt,
dem man eben schon auf Grund seiner Jeans nicht über den Weg trauen dürfe. Den Eltern der Schüler wurde
ein Brief zugestellt, in dem fälschlich behauptet würde, die Jugendbehörde (ich glaube das Landesjugendamt)
sei auch der Ansicht, der Erzieher müsse entlassen werden, was schlicht und ergreifend ein glatte Lüge
war. Ein Lehrer, der sich bei der Behörde nach dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage erkundigte, wurde übrigens
auch von seiner Tätigkeit entbunden. Arme Tradition!!!
Werden wir konkret, Löwe! Zunächst kann ich Sie beruhigen: Weder bin ich P. Köchli, noch Herr Sch…
Aber nun zur Sache: 1. Isenmann hat selbst um seine Demission ersucht. 2. Van Lack hat aufgehetzt. Er
hat – kaum im Haus – sich als Denunziant bei der Jugendbehörde angeboten. Nachdem diese keinen Bedarf
an solchen Leuten hatte, hat er eben einen „Skandal“ produziert – die angeblichen antisemitischen Bemerkungen
eines Paters. 3. Solche hat es nicht gegeben. Fragen Sie in Stuttgart nach, die haben eigens deshalb (man
kennt ja die deutschen Befindlichkeiten) eine unabhängige Kommission in Marsch gesetzt. Die hat es geprüft.
Es war ein Mißverständnis, das der Denunziant Lack ausgenutzt hat, um sich bei der Behörde wichtig
zu machen und seine Ernennung zum Internatsleiter zu fordern. 4. Ihr Pseudo-Antifaschismus ist rührend.
Jede Gegenbewegung gegen den Mainstream hat das Problem, das sich in ihren Reihen Menschen tummeln, denen
es weniger um das „Dafür“, das Bekenntnis zum Glauben, sondern um das „Dagegen“, die Ablehnung der Gegenwart,
geht; letzteres bisweilen auch aus der Erfahrung eigenen und eigenverschuldeten Scheiterns heraus. Beispiele
dafür haben Sie in diesem Forum. Nur ist das eben kein Problem der Bruderschaft. Diese hat eine solche
Position nie angenommen; im Gegenteil. Und gerade der von Ihnen so gescholtene P. Köchli ist ein Paradebeispiel
dafür, wie die FSSPX mit Intelligenz und Gottvertrauen neue Bastionen errichtet – ein Isenmann oder Wildfeuer
könnten das nicht, von Lack reden wir nicht.
Dann wollen wir mal konkret werden, lieber MK In der Tat sprach ich von Pater Isenmann und nicht von Pater
Wildfeuer. Dass er sich lediglich den Umzug nicht antun möchte, ist ebenso eine mäßig entstellte Wahrheit
wie die Behauptung, der letzte Laienerzieher (ich nehme an Sie meinen wie ich Herrn van Laack) habe die
Schüler gegen die Bruderschaft aufgehetzt. Er stand nach meinem Wissen voll und ganz hinter der Tradition,
hat aber nicht wirklich verstanden, warum der Gesamtleiter Köchli den offen ausgesprochenen Antisemitismus
eines übrigens nach drei Wochen zwangsenthobenen Internatsleiters Lorbers verharmloste und das einzige
öffentlich sichtbare Bild des Papstes im Haus durch Msgr. Lefebvres Portrait ersetzen lies mit der Bemerkung,
schließlich habe der Erzbischof die Bruderschaft gegründet, nicht der Papst und Ratzinger sei sowieso
umstritten. Was von Ihnen, Herr Schäppi, Köchli – oder wie immer sie heissen sollten, Herr MK -als Aiufhetzung
bezeichnet wird, war wohl eher eine Warnung vor neo-nationalsozialistischen und somit unkatholischen Tendenzen
a la Front National oder FPÖ, vor allem aber eine Warnung vor jenen, die heuchlerisch in der Hl. Messe
für den Papst beten, aber ihn in Predigten nur Ratzinger nennen und nicht einmal sein Bild an einer Wand
ertragen können. Es grüßt ein Wildfeuer-, Isenmann-, und van Laack-Fan!!! „Fan“ wegen Ihrer Wahhaftigkeit
und Ihres Mutes, immer wieder Zeichen zu setzen in einer Bruderschaft, deren Struktur täglich mehr jener
des Reichssicherheitshauptamtes ähnelt! Arme Tradition!!!
#78 Gotthard 23:01:57 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@salomonius wias da verstorbne Priestr Gregorius Hesse gsogt hot: Der Koran, „Mein Kampf“ und Vaticanum
II haben den gleichen Autor dieser Herr war wohl nicht ganz dicht im Kopf?
#77 Salomonius 22:57:55 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Hans Moser: weanarische Gschichtln Vaticanum II und Fatima zu vergleichen ist schon interessant …offizielle
Lehre der Kirche und Privatoffenbarung … Schauns, sea vaeata Hea Gotthaard, da Zsammenhang is daunn
so, wias da verstorbne Priestr Gregorius Hesse gsogt hot: Der Koran, „Mein Kampf“ und Vaticanum II haben
den gleichen Autor – gmaant is da Deifel. Fatima is fom Himme, Vaticanum II is fo da Höll. Des is da
Zsammenhang: Himme und Höll! Owa des kaunst net verstan, sölbst waunst wüst.
#76 Gotthard 18:19:43 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@marcel daß er V.II und den Fatima verratenden V.II-Ober-/Hirten nicht folgen darf, Vaticanum II und
Fatima zu vergleichen ist schon interessant …offizielle Lehre der Kirche und Privatoffenbarung …
@ Marcel II Ihre Ausführungen zum Thema habe ich jedenfalls interessiert gelesen, danke dafür. Dann
heben Sie doch einfach meine Sperrung im kreuzforum auf. Ich werde meinerseits a) durchstellen, daß sich
das Problem gelöst hat und b) weiterhin in unverbrüchlicher Loyalität zur FSSPX darauf hinweisen, daß
der Glaube in der heutigen Welt gelebt werden muß und daß der Platz und der Anspruch der Bruderschaft
die Mitte der Gesellschaft ist. Deshalb muß ja auch Diestedde verlegt werden: damit wir nicht mehr einfach
vor uns hin wursteln, sondern in den Stand versetzt werden, die Persönlichkeiten heranzubilden, die den
Glauben wieder in der Öffentlichkeit verankern. Und es sind eben nicht die Linken und Softies, die hier
vorangehen – die jammern den guten alten Zeiten nach – es sind die harten Konservativen, die aktuell den
Kurs bestimmen. In der Welt, aber nicht von der Welt – das heißt für mich zunächst: besser sein als
die Welt, und zwar so, daß die Welt auch erkennt, daß wir besser sind.