Warnung für Sünder
Oh heiliges Trinkwasser
Eine kalifornische Firma verkauft in Flaschen abgepacktes, gesegnetes Wasser. Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.
Titelbild der Werbehomepage des "Heiligen Trinkwassers"
Titelbild der Werbehomepage des „Heiligen Trinkwassers“
(kreuz.net, Linden) Ein Kaufhaus in Linden führt seit kurzem in Flaschen abgefülltes „Heiliges Trinkwasser“.

Die Ortschaft Linden befindet sich in der Nähe der kalifornischen Stadt Stockton – rund hundert Kilometer östlich von San Francisco.

Das Produkt stammt vom örtlichen Unternehmen Wayne Enterprises Inc.

Ein winziges Fläschchen kostet circa 75 Cent und enthält eine „Warnung für Sünder“:

„Wenn Sie ein Sünder sind oder ein schlechter Charakter, kann das Produkt bei ihnen Brennen, Hitzestau, Schwitzen, Hautirritationen, Ausschlag, Juckreiz, Erbrechen, Erröten, wäßrige Augen, bleiche Hautfarbe oder Mundbrennen verursachen.“

Bei dem „Heiligen Trinkwasser“ handelt es sich um Wasser aus Umkehr-Osmoseanlagen.

Doch ein besonderes Charisma erhält die spezielle Flüssigkeit durch einen Segen „aus den Händen Gottes“.

Mit dieser Formulierung versichert die Firma, daß das Wasser den Segen „eines Priesters, eines Kirchenmannes, Geistlichen, Klerikers, Kuraten, Göttlichen, Kirchlichen, Älteren, Vaters, Bruders, Heiligen Mannes, Lamas, Mönches, Paters, Papstes, Predigers, Rabbiners, Pfarrers, Himmelpiloten oder Vikars“ erhalten habe.

Die Regionalzeitung ‘Oakland Tribune’ berichtet, daß das „Heilige Trinkwasser“ von zwei Geistlichen unterschiedlicher Religionen gesegnet wurde.

Die Herstellerfirma verrät die Identität der beiden Geistlichen nicht, um „unnötigen Druck“ von anderen Kollegen zu vermeiden.

Auf ihrer Webseite erklärt die Herstellerfirma die ursprüngliche Idee hinter dem Produkt.

Man wolle den Leuten täglich in Erinnerung rufen, in ihrem Leben Gutes zu tun.

In diesem Sinn enthält die heilige Wasserflasche einen zweiten wichtigen Hinweis, der die Käufer darauf aufmerksam macht, daß das Trinken des Produkts nicht den Kirchenbesuch oder alle Arten von Gottesdiensten ersetzt.

Derzeit wird das Produkt nur in einem örtlichen Supermarkt verkauft.

Der Hersteller hofft aber auf eine weitere Verbreitung.
      
12 Lesermeinungen
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#13   Pünktchen   17:24:31 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Uriella
bei der Herstellung von Athrumwasser www.religio.de/…log/198/uriella3.jpg! :-!
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#12   stat crux   17:14:14 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@P…:
Für meinen Teil werde ich jetzt erstmal meine Schniefnase mit Salzwasser „duschen“ und dann noch recht lange weiter arbeiten, um die hier vertane Zeit aufzuholen…
;-)
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#11   nonnobisdomine   17:12:50 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Schwachfug.
Auf eine derartige Schlagzeile zu antworten, ist jeder Tastenanschlag zu viel der Gütel.
Schwachsinn …
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#10   Pünktchen   17:09:09 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Noch nie was vom „Athrumwasser“ gehört?
Gibt’s jetzt im Tetrapack schlafi.weppworx.net/…/uriella/uriella.htm! Von Frau Uriella (Fiat lux) höchst persönlich in ihrer Badewanne geweiht! Na dann: wohl bekomm’s!
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#9   Hyazinth   17:07:12 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Katharina L.
Liebe Katharina,
Ich sehe sie haben sehr viel Zeit und schlagen sich nicht nur mit theologischen Dingen (was ich hier jetzt lieber nicht bewerte), sondern auch mit grammatikalischen Problemen herum. Wollen sie sich nicht ein männliches Wesen suchen, daß vielleicht an Ihnen interessiert ist und den es zur Abwechslung wirklich interessiert, was Sie sagen? Sie könnten sich doch so gut austauschen. Herr hasenhüttl ist sicher gegen den Zölibat und teilt auch ganz gewiß Ihre theologischen Ansichten. Ich könnte Kontakt aufbauen wenn Sie wollen.
Seien Sie nicht traurig, wenn Sie auch manchmal einsam sind!
Ihr
Hyazinth
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#8   Defensor Fidei   16:58:53 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Oh, Katharina L.
Mit Etikette (franz.) werden im engeren Wortsinn angeheftete Zettel bezeichnet. Nach den am französischen Königshof früher verwendeten Aufschreibzetteln, auf denen die Rangfolge der am Hofe zugelassenen Personen notiert war, bezeichnet Etikette inzwischen auch:
* das Zeremoniell
* das diplomatische Protokoll
* die Umgangsformen
* selten das Etikett (insbesondere im schweizerischen Hochdeutsch)
Die Etikette, die zur Warenauszeichnung dient, wird auch als Etikett bezeichnet.
franz.: étiquette f. –> das Etikett
&
franz.: étiquette f. –> die Etikette
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#7   thaumaturgos   16:46:04 | Mittwoch, 31. Januar 2007
da kann mann nur sagen …
… dummheit kauft. und den erfinder herzlichst beglückwünschen, so eine geschäftsidee … könnte von der sspx sein, denn die hat auch unfehlbar die sünder im auge LOL
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#6   -=Richard=-   16:32:27 | Mittwoch, 31. Januar 2007
wieso
ist doch alles richtig geschrieben.
:-|
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#5   Katharina L. †   16:20:19 | Mittwoch, 31. Januar 2007
O anonymer Redakteur
Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.
Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.
So, du anonymer, tapfer für seinen Glauben einstehender Redakteur, jetzt holst Du Dir mal ein Wörterbuch und schaust nach folgenden Begriffen:
– Etikett, das
– Etikette, die
Und dann meldest Du Dich hier und korrigierst mal schnell. So wie hetz.net das ja oft macht. Meistens auch ohne jede Erklärung, Begründung, Entschuldigung.
Ach ja, hetz.net ist ja unfehlbar und steht über dem Papst.
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#4   -=Richard=-   16:12:06 | Mittwoch, 31. Januar 2007
christstollen
sie müssen ihre perversion hier nicht öffentlich preis geben.
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#3   Navon   16:09:13 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Sünder
Da ja nach christlichem Verständnis alle Christen Sünder sind, dürfte das Wasser vermutlich keinem Christen wirklich bekommen. Wenn allerdings Wasser aus einer Umkehr-Osmose-Anlage bei irgendjemandem die besagten Probleme hervorruft, dann wäre dies schon fast ein „Wunder“.
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#1   -=Richard=-   15:56:00 | Mittwoch, 31. Januar 2007
kreative idee
ob wohls funktioniert?
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