15:50:10 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Eine kalifornische Firma verkauft in Flaschen abgepacktes, gesegnetes Wasser. Auf der Etikette gibt es auch eine Warnung für Sünder.

Titelbild der Werbehomepage des „Heiligen Trinkwassers“
(kreuz.net, Linden) Ein Kaufhaus in Linden führt seit kurzem in Flaschen abgefülltes „Heiliges Trinkwasser“.
Die Ortschaft Linden befindet sich in der Nähe der kalifornischen Stadt Stockton – rund hundert Kilometer
östlich von San Francisco.
Das Produkt stammt vom örtlichen Unternehmen Wayne Enterprises Inc.
Ein
winziges Fläschchen kostet circa 75 Cent und enthält eine „Warnung für Sünder“:
„Wenn Sie ein Sünder
sind oder ein schlechter Charakter, kann das Produkt bei ihnen Brennen, Hitzestau, Schwitzen, Hautirritationen,
Ausschlag, Juckreiz, Erbrechen, Erröten, wäßrige Augen, bleiche Hautfarbe oder Mundbrennen verursachen.“
Bei dem „Heiligen Trinkwasser“ handelt es sich um Wasser aus Umkehr-Osmoseanlagen.
Doch ein besonderes
Charisma erhält die spezielle Flüssigkeit durch einen Segen „aus den Händen Gottes“.
Mit dieser Formulierung
versichert die Firma, daß das Wasser den Segen „eines Priesters, eines Kirchenmannes, Geistlichen, Klerikers,
Kuraten, Göttlichen, Kirchlichen, Älteren, Vaters, Bruders, Heiligen Mannes, Lamas, Mönches, Paters,
Papstes, Predigers, Rabbiners, Pfarrers, Himmelpiloten oder Vikars“ erhalten habe.
Die Regionalzeitung
‘Oakland Tribune’ berichtet, daß das „Heilige Trinkwasser“ von zwei Geistlichen unterschiedlicher Religionen
gesegnet wurde.
Die Herstellerfirma verrät die Identität der beiden Geistlichen nicht, um „unnötigen
Druck“ von anderen Kollegen zu vermeiden.
Auf ihrer Webseite erklärt die Herstellerfirma die ursprüngliche
Idee hinter dem Produkt.
Man wolle den Leuten täglich in Erinnerung rufen, in ihrem Leben Gutes zu tun.
In diesem Sinn enthält die heilige Wasserflasche einen zweiten wichtigen Hinweis, der die Käufer darauf
aufmerksam macht, daß das Trinken des Produkts nicht den Kirchenbesuch oder alle Arten von Gottesdiensten
ersetzt.
Derzeit wird das Produkt nur in einem örtlichen Supermarkt verkauft.
Der Hersteller hofft
aber auf eine weitere Verbreitung.
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Pünktchen 17:24:31 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#12
stat crux 17:14:14 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#11
nonnobisdomine 17:12:50 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#10
Pünktchen 17:09:09 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#9
Hyazinth 17:07:12 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#8
Defensor Fidei 16:58:53 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#7
thaumaturgos 16:46:04 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#6
-=Richard=- 16:32:27 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#5
Katharina L. † 16:20:19 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#4
-=Richard=- 16:12:06 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#3
Navon 16:09:13 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#1
-=Richard=- 15:56:00 | Mittwoch, 31. Januar 2007