Eine Geschichte
Der Stab der Dummheit
Ein König gab seinem Hofnarren eines Tages einen Stab. Der Herrscher setzte sich vor dem Hofnarren auf den Thron und begann in bedächtigen Worten zu sprechen.
© pixelquelle.de
(kreuz.net) „Sieh her“, sagte der König dem Hofnarr:

„Das ist der Stab der Dummheit. Er gebührt dir. Wenn du aber meinst, es gäbe jemanden, der noch dümmer ist als du, gib ihm diesen Stab. Denn dann brauchst du in meinem Reich nicht mehr als der Dümmste zu gelten.“

Der Hofnarr nahm den Stab und machte sich auf den Weg.

Lange Jahre suchte er. Aber er fand niemanden, der ein noch größerer Narr gewesen wäre als er.

Überraschend wurde der König sehr krank, und es hieß, daß er bald sterben müsse.

Narrendarstellung aus dem 15. Jahrhundert
Narrendarstellung aus dem 15. Jahrhundert
Da ließ er seinen Hofnarren zu sich rufen und seufzte: „Ich gehe jetzt bald in ein fernes Land und kehre nie mehr zurück.“

Erstaunt fragte der Narr: „Hast du denn gewußt, daß du eines Tages in dieses ferne Land auswandern mußt?“

– „Ja, das habe ich gewußt“ – antwortete der König.

– „So hast du dich sicherlich gut vorbereitet und Vorsorge getroffen, daß du in diesem neuen Land eine gute Aufnahme findest, und es dir dort gut geht?“, forschte der Hofnarr weiter.

Da schüttelte der König traurig seinen Kopf.

– „Was, das hast du nicht?“, sagte der Narr ungläubig. Und er griff in seinen Mantel, holte den Stab der Dummheit hervor und sprach zum König:

„Da, nimm diesen Stab. Er gebührt dir. Du bist ohne Zweifel ein noch größerer Narr als ich.“
      
8 Lesermeinungen
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#8   Artois †   14:59:54 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@freddi
Was blubbern sie hier denn völlig sinnlos herum? Sind sie beschädigt oder abgeführt?
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#7   Heggi   20:33:53 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Freddy Schenk
Ich hab die Redaktion nicht zu verteidigen, weil ich niemanden dort kenne, aber daß dort auch nur einer wäre, der den Holocaust leugnen würde, ist absurd zu glauben. Wie kommen Sie darauf??? Woraus schließen Sie das, lieber Großinquisitor? Sie sind bereits auf Hexenjagd??
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#6   Artois †   20:18:21 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Vielen Dank, Heggi,
daß sie den richtigen Titel zitieren. Das kommt selten vor …
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#5   Heggi   20:07:11 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Katharina L.
Wie Sie sehen bin ich zensiert worden. Also antworte ich Ihnen folgendermaßen:
Das Lied von der Glocke (F. Schiller), Vers 366-367.
Sie dürfen draufhauen, mögen es aber selbst nur galant. Ich gönne es Ihnen.
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#4   Hypatia   18:55:22 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@ Heggi
There is no fury in hell like a woman scorned – aber! aus verletzter männlicher Eitelkeit sind schon Kriege geführt worden!
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#3   freddie schenk   18:38:01 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Heggi
Die Leugnung des Holocaust in einem „Artikel“ auf kreuz.net lässt zumindest die Vermutung assoziativer Nähe dieses Ladens hier zu.
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#2   Heggi   18:30:31 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Katharina L.
Also das mit dem „[zensuriert]kreuz.net“ lese ich hier zum ersten Mal. Ganz schön hart. Mit welcher Berechtigung weiß ich zwar nicht, aber man sagt ja wohl nicht ohne Grund, daß der Haß von Frauen alles Menschlöiche übersteigen kann. Tatsächlich: Da werden Weiber zu Hyänen…
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#1   Katharina L. †   18:01:42 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Erstaunlich
Besonders erstaunlich finde ich, dass unter dem Artikel Folgendes steht:
© Titelbild: pixelquelle.de
[zensuriert]kreuz.net berücksichtigt Urheberrechte? Das ist ja was ganz Neues…
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