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Jedermann kann + Papier aus Rom + Respekt? + Überflüssig? + Jux-Heiland
Jedermann kann

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erklärte bei der gestrigen Generalaudienz, daß die Heiligen nicht vom Himmel gefallen sind. Sie seien Menschen wie wir – mit Fehlern. Die Heiligkeit bestehe nicht darin, niemals zu sündigen. Sie erwachse vielmehr aus der Fähigkeit zur Umkehr, Reue und Versöhnung.

Papier aus Rom

Vatikan. Die Glaubenskongregation wird ein Dokument zu aktuellen Fragen der Bioethik herausgeben. Das erklärte der Sekretär der Kongregation, Erzbischof Angelo Amato, vor der italienischen Tageszeitung ‘Avvenire’. Das Dokument stelle eine Aktualisierung der ‘Instruktion Donum vitae’ über die künstliche Befruchtung dar. Das vor zwanzig Jahren veröffentlichte Dokument sei heute leider immer noch „recht unbekannt“. Erzbischof Amato kündigte jetzt ein „Donum Vitae II“ an. Es behandle Fragen, die vor zwanzig Jahren noch „undenkbar“ erschienen – wie die sogenannte Stammzellenforschung.

Respekt?

Italien. In der norditalienische Region Lombardei müssen alle Todesopfer der Abtreibung künftig begraben werden. Bislang wurden die Kinderleichen – wie überall – als Sonder- oder Klinikmüll weggeworfen. Es gehe um die „Würde des Fötus“ – erklärte der katholische Präsident der Region. Das vor seiner Geburt getötete Kind erhalte „den Respekt, den es verdient“. Ein deutscher Lebensrechtler erklärte vor ‘kreuz.net’, daß ein angeblicher „Zellhaufen“ in einem Grab nichts verloren habe: „Für den kleinen Menschen ist das verpflichtende Begräbnis angesichts der vorausgehenden, straflosen Ermordung ein Hohn.“

Überflüssig?

Italien. Das von der Regierung Prodi geplante Gesetz zur staatlichen Anerkennung der Konkubinate sei „überflüssig“. Das erklärte der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Mons. Giusieppe Betori, nach einer Sitzung des Ständigen Rates der Bischofskonferenz. Bischof Betori erinnerte an die Niederlande. Dort habe die rechtliche Gleichstellung von Konkubinaten die Familie ins Abseits gestellt.

Jux-Heiland

Italien. Eine chinesische Firma vertreibt ein Faschingskostüm, das Christus darstellt. Für knapp dreißig Euro bekommt der Kunde ein weißes Gewand mit rotem Umhang, eine Dornenkrone aus Plastik, einen Stock und eine Perücke mit Bart. Der Sekretär des Obersten Berufungsgerichts der Kirche, der ‘Apostolischen Signatur’, Bischof Velasio de Paolis, forderte den Staatsanwalt auf, zu ermitteln. Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’: „In Italien ist die Verleumdung der Religion ein Verbrechen.“
      
8 Lesermeinungen
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#8   wsxyz   20:30:50 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Puenktchen
Mehrheit der US-Amerikaner gegen Abtreibung
Leider wenn das eben bei uns so ist, nuetz es uns auch nicht, da die Abtreibung von dem Supreme-Court zum Verfassungsrecht erhoben wurde, gerade deswegen, weil die pro-Mord Richter wussten sehr wohl, dass durch demokratische Prozesse die Abtreibung nicht durchsetzbar war.
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#7   Sirilo   13:38:31 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Beerdigung vorgeburtlich getöteter Kinder
Diese in der Lombardei vorgesehene Maßnahme ist mit Nachdruck zu begrüßen, denn sie könnte dazu beitragen, daß man endlich in den abgetriebenen Föten nicht länger operativ entfernte Auswüchse des weiblichen Organismus, sondern vorgeburtlich getötete Kinder sieht. Und dann umdenkt.
(Wenn man statt verharmlosend „Abtreibung“ sagen müßte „vorgeburtliche Kindertötung“, würden auch mehr Menschen betroffen innehalten und darüber nachdenken, was da eigentlich vor sich geht.)
Mit diesem Beispiel der Region Lombardei vor Augen könnte eigentlich jetzt der Freistaat Bayern (mit absoluter Mehrheit von einer sich christlich nennenden Partei regiert) zum Vorreiter in Deutschland werden. Und wenn dann alle CDU-regierten Länder nachfolgen…
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#6   Pünktchen   13:22:58 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Hier die Meldung in kath.net:
zur Beerdigungspflicht der im Mutterleib getöteten Kinder in der Lombardei www.kath.net/detail.php?id=15859.
Es gibt in der Abtreibungsfrage doch immer mehr erfreuliche Meldungen, die auf einen allmählichen Sinnes- und Bewußtseinswandel hindeuten. So auch diese Meldung:
Mehrheit der US-Amerikaner ist gegen Abtreibung www.kath.net/detail.php?id=15841 – lt. Umfrage!
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#5   QUIS UT DEUS   11:43:58 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ALLE
Italien. Eine chinesische Firma vertreibt ein Faschingskostüm, das Christus darstellt. Für knapp dreißig Euro bekommt der Kunde ein weißes Gewand mit rotem Umhang, eine Dornenkrone aus Plastik, einen Stock und eine Perücke mit Bart. Der Sekretär des Obersten Berufungsgerichts der Kirche, der ‘Apostolischen Signatur’, Bischof Velasio de Paolis, forderte den Staatsanwalt auf, zu ermitteln. Das berichtete die Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’: „In Italien ist die Verleumdung der Religion ein Verbrechen.“
:'( :'( :'(
Das kommt nicht gut! o^/
Herr verzeihe uns wir wissen nicht mehr was wir tun!!
AVE MARIA…!
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#4   Sozialkatholisch   08:57:49 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Die Begräbnispflicht für ermordete Föten ist zu begrüßen!
Das in unserer Gesellschaft Verbote der Abtreibung wahrscheinlich nicht viel bringen dürfte klar sein. Deshalb finde ich das dies genau der richtige Weg ist, zum einen wird durch das Begräbnis deutlich gemacht das der Fötus/Embryo ein Mensch ist und zum anderen wird das Sündenbewußtsein, was leider bei uns schon sehr abgestumpft ist wieder geweckt.
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#3   Bruder Theophil   08:27:53 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 6, 7-13
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
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#2   DieFidele   08:23:03 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Abtreibung und ihre Folgen
Ich muss gestehen, als ich 18 war, habe ich die Abtreibung auch befürwortet. Abtreibung sei was Normales – ich habe mich einfach mit dem Strom treiben lassen.
Heute bin ich erschüttert darüber, wie gedankenlos ich damals war. Wie konnte ich nur meine Vernunft so außen vor lassen…
Danke lieber Gott für die Gnade, die Wahrheit zu erkennen und zu lieben!
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#1   Pünktchen   08:15:24 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Die Begräbnispflicht für ermordete Föten
ist zu begrüßen! Die Beteiligten werden durch eine solche Verpflichtung daran erinnert, daß der Tod eines Menschen auf ihrem Gewissen lastet.
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