07:53:01 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Jedermann kannVatikan. Papst Benedikt XVI. erklärte bei der gestrigen Generalaudienz, daß die Heiligen
nicht vom Himmel gefallen sind. Sie seien Menschen wie wir – mit Fehlern. Die Heiligkeit bestehe nicht
darin, niemals zu sündigen. Sie erwachse vielmehr aus der Fähigkeit zur Umkehr, Reue und Versöhnung.
Papier aus RomVatikan. Die Glaubenskongregation wird ein Dokument zu aktuellen Fragen der Bioethik
herausgeben. Das erklärte der Sekretär der Kongregation, Erzbischof Angelo Amato, vor der italienischen
Tageszeitung ‘Avvenire’. Das Dokument stelle eine Aktualisierung der ‘Instruktion Donum vitae’ über die
künstliche Befruchtung dar. Das vor zwanzig Jahren veröffentlichte Dokument sei heute leider immer noch
„recht unbekannt“. Erzbischof Amato kündigte jetzt ein „Donum Vitae II“ an. Es behandle Fragen, die vor
zwanzig Jahren noch „undenkbar“ erschienen – wie die sogenannte
Stammzellenforschung.
Respekt?Italien.
In der norditalienische Region Lombardei müssen alle Todesopfer der Abtreibung künftig begraben werden.
Bislang wurden die Kinderleichen – wie überall – als Sonder- oder Klinikmüll weggeworfen. Es gehe um
die „Würde des Fötus“ – erklärte der katholische Präsident der Region. Das vor seiner Geburt getötete
Kind erhalte „den Respekt, den es verdient“. Ein deutscher Lebensrechtler erklärte vor ‘kreuz.net’, daß
ein angeblicher „Zellhaufen“ in einem Grab nichts verloren habe: „Für den kleinen Menschen ist das verpflichtende
Begräbnis angesichts der vorausgehenden, straflosen Ermordung ein Hohn.“
Überflüssig?Italien. Das
von der Regierung Prodi geplante Gesetz zur staatlichen Anerkennung der Konkubinate sei „überflüssig“.
Das erklärte der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Mons. Giusieppe Betori, nach einer
Sitzung des Ständigen Rates der Bischofskonferenz. Bischof Betori erinnerte an die Niederlande. Dort
habe die rechtliche Gleichstellung von Konkubinaten die Familie ins Abseits gestellt.
Jux-HeilandItalien.
Eine chinesische Firma vertreibt ein Faschingskostüm, das Christus darstellt. Für knapp dreißig Euro
bekommt der Kunde ein weißes Gewand mit rotem Umhang, eine Dornenkrone aus Plastik, einen Stock und eine
Perücke mit Bart. Der Sekretär des Obersten Berufungsgerichts der Kirche, der ‘Apostolischen Signatur’,
Bischof Velasio de Paolis, forderte den Staatsanwalt auf, zu ermitteln. Das berichtete die Turiner Tageszeitung
‘La Stampa’: „In Italien ist die Verleumdung der Religion ein Verbrechen.“
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#8
wsxyz 20:30:50 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#7
Sirilo 13:38:31 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#6
Pünktchen 13:22:58 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#5
QUIS UT DEUS 11:43:58 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#4
Sozialkatholisch 08:57:49 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#3
Bruder Theophil 08:27:53 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#2
DieFidele 08:23:03 | Donnerstag, 1. Februar 2007
#1
Pünktchen 08:15:24 | Donnerstag, 1. Februar 2007