12:12:26 | Freitag, 2. Februar 2007
Im Wiener Einkaufszentrum ‘Lugner City’ riechen die Bananen nach Kinderblut. Das ist nicht nach jedermanns Geschmack.

Margret Parzmair und Julia Blaimschein bei einer Pressekonferenz
© youthforlife.net(kreuz.net) Seit Januar gibt es in Wien ein Einkaufszentrum mit integriertem
Kinderschlachthof.
Dagegen
demonstrierten gestern über hundert Lebensschützer.
Die Wiener Tötungsstätte nennt sich ‘VenusMed’
und befindet sich im Einkaufszentrum ‘Lugner City’.
Besitzer des Zentrums ist der Wiener Bauunternehmer
Richard Lugner (74).
An der gestrigen Großveranstaltung nahmen auch Vertreter der Kirche Teil: der Salzburger
Weihbischof, Mons. Andreas Laun, der Kurat des Stephansdoms Hw. Franz Schlegl, drei Mitglieder der Brüder
des Heiligen Johannes, mehrere Priester – sogar ein Pater der Piusbruderschaft – und mehrere Ordensschwestern.
„Lugner City: Hier ist Abtreibung ein Geschäft“

© youthforlife.net

© youthforlife.net

© youthforlife.net

©
youthforlife.net

© youthforlife.net
Auch Protestanten und Freikirchler schlossen sich dem Protest an.
Die Organisatoren hoffen beim nächsten Mal auch auf muslimische Unterstützung.
Die Forderungen der
Lebensschützer wurden von Julia Blaimschein – Vizepräsidentin der Lebensorganisation ‘Jugend für das
Leben’ – auf einer
Pressekonferenz auf den Punkt gebracht:
„Wir fordern Herrn Lugner auf, damit aufzuhören,
aus dem Tod ungeborener Menschen und der Verzweiflung schwangerer Mütter Profit zu schlagen.“
In kürzester
Zeit haben bisher mehr als 3.000 Leute unterschriftlich erklärt, nicht im Einkaufszentrum ‘Lugner-City’
einkaufen zu wollen.
Die Unterschriftensammlung ist noch
am Laufen.
Während der Demonstration waren
zahlreiche Plakate zu sehen. Auf ihnen konnte man unter anderem lesen:
„Menschenrechte auch für Ungeborene“
„Abtreibung tötet“
„Kindertod im Angebot?“
„Abtreibung raus aus Lugnerhaus“
„Lugner sei ein Held,
schau nicht nur auf das Geld“
„Mutterherz, spürst du den Schmerz?“
„Gleiche Rechte für ungeborene
Frauen“
„Männer seid keine Weicheier: Steht zu euren Kindern!“
„Lugner City: Hier ist Abtreibung ein
Geschäft.“
Die Aussage „Kindstod im Angebot“ schien den lebensfeindlichen Sozialisten am meisten aufzustossen.
Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Lebensleugnerin Bettina Stadlbauer hetzte gegen die Aussage
„Kindstod“ mit der Formulierung „hetzerische Methode“.
Die Medien versuchten den Eindruck zu erwecken,
daß sich die Demonstration vor allem gegen den Standort der Kindertötungsstätte richte.
Doch Weihbischof
Laun erklärte vor den Demonstranten: Es geht uns nicht vorrangig darum, wo die Kinderabtreibungen sind,
sondern daß dabei Menschen umgebracht werden.
Der Weihbischof zog auch einen indirekten Vergleich mit
den nationalsozialistischen Völkermorden:
Heute frage sich jeder, wie die Greuel der Nationalsozialisten
geschehen konnten.
Der Weihbischof zeigte sich überzeugt, daß kommende Generationen dieselbe Frage
über die Kinderabtreibung stellen werden.
Die große Lebenskundgebung zog auch knapp zwanzig, sozial
verwahrlost wirkende Gegendemonstranten an, die das Einkaufszentrum verteidigten.
Sie gehörten zu extremistischen
und lebensfeindlichen Splittergruppen wie einem „kommunistischen Studentenverband“ oder einer „Grünalternativen
Jugend“.
Die Lebensfeinde argumentierten mit der Aussage: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns was erspart
geblieben“.
Im Vorfeld der Lebenskundgebung verteidigte sich Baumeister Richard Lugner mit der Aussage:
„Diese Frauen sind ja auch Menschen, nicht nur die Kinder“.
Lugner betonte dabei ausdrücklich, ein „Katholik“
zu sein.
Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat sich zur gestrigen Großdemonstration
für das Leben bisher
in Schweigen gehüllt.
Weihbischof Laun erklärte heute mittag vor ‘kath.net’,
daß Richard Lugner ipso facto exkommuniziert ist.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#42
nora 13:29:19 | Dienstag, 10. November 2009
#25
golfi 22:44:15 | Freitag, 2. Februar 2007
#14
Adamah 14:51:57 | Freitag, 2. Februar 2007
#11
Adamah 13:59:25 | Freitag, 2. Februar 2007
#10
laikos 13:57:37 | Freitag, 2. Februar 2007
#6
Adamah 13:14:32 | Freitag, 2. Februar 2007
#3
Adamah 12:35:03 | Freitag, 2. Februar 2007